Manuela Plank – Kostümverleih Massmoden Manuela

Manuela Plank – Kostümverleih Massmoden Manuela

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Verkleiden und Tanzen liegen im Trend des gewerblichen Kostümverleihs

„Das Geschäft mit dem Fasching und den Faschingskostümen läuft gut“, teilte Manuela Plank, die in Pfaffstätten bei Baden einen bekannten Kostümverleih betreibt, dem NÖ Wirtschaftspressedienst bei einem Betriebsbesuch mit. „Der absolute Renner in dieser Saison sind mit dem 100-Jahr-Rückblick auf die 1920er Jahre für Frauen Paillettenkleider und für Männer Nadelstreifanzüge. Wir haben aber auch Marlene-Dietrich-Hose und Golfer-Anzüge in unserem Fundus“, sagt sie.

Wehmütig merkt Plank zwar an, dass vor allem das Internet mit den großen Verkaufsplattformen eine Konkurrenz darstellt, die nicht zu unterschätzen ist und die schon einiges vom Geschäft wegnimmt. Aber optimistisch stellt sie fest, dass insbesondere jüngere Menschen gern etwas Neues kaufen. „Meine Generation über 50 Jahre möchte zwar auch jedes Jahr etwas Neues haben, aber nicht immer das Gleiche anziehen, und daher ist für uns das Geliehene eine durchaus interessante Option“, sagt Plank. Schließlich sei die Reinigung und bei Bedarf auch die Änderung immer im Gesamtpackage dabei. Bei Kostümen handle es sich um Preise von 30 bis 40 Euro. Inkludiert seien da auch noch typische Accessoires, wie beim Motto 1920er Jahre etwa ein Zigarettenspitz oder eine Boa.

Etwas teurer wird es, wenn es um Ballkleider geht. Hier startet der Verleihpreis bei 80 Euro, es können aber auch 120 Euro werden. Etwa 105 Euro kostet ein Smoking, der von Samstag in der Früh bis Montag in der Früh ausgeliehen wird. „Da gerade Bälle voll im Trend liegen, bekommen wir regelmäßig jede Menge Anfragen“, erklärt Plank. „Schließlich sind unsere Kleider Einzelstücke, die den Wünschen unserer Kunden entsprechend angepasst werden.“

Drittes Standbein mit guter Nachfrage sind die Faschingsumzüge der Gemeinden. „Da brauchen wir oft Kostüme für 20 oder 30 Personen, und auch das ist für uns machbar“, so die gelernte Schneiderin, zu deren Kunden die Gemeinden der Umgebung zählen. Deshalb ist die Kostümverleiherin auch für die nächsten Jahre im Grunde durchaus zuversichtlich. Im Sinne der Nachhaltigkeit – „schließlich werden unsere Kostüme und Kleider mehrmals verwendet“ – geht sie davon aus, „dass es auch weiterhin ausreichend Leute geben wird, die das Material und das Service schätzen, das man vor Ort beim Kostümverleih findet, was das Internet eben nicht bieten kann.“ (jm)

www.massmoden.at

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