Elisabeth Meyer – Seifenmanufaktur „emuna“
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Spezielle Seifen aus Enzesfeld-Lindabrunn sind besonders hautfreundlich
„Das vergangene Jahr ist geschäftlich für mich sehr gut gelaufen. Ich habe rund 12.000 Seifen verkauft. Heuer sollten es jedenfalls mehr werden. Bisher schaut es dafür ganz gut aus“, teilt Elisabeth Meyer aus Enzesfeld-Lindabrunn im Bezirk Baden dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit. Die gelernte Grafikerin hat sich 2018 mit der Seifenmanufaktur „emuna“ selbständig gemacht. emuna ist eine Wortkreation aus „Elisabeth Mayer“ und „Natur“ und heißt darüber hinaus auch „Gottvertrauen“ im Hebräischen.
„Mir war es wichtig, dass die von mir hergestellte Seife ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht. Eine solche ist erwiesenermaßen besonders hautfreundlich. Zumindest haben weder meine Familie noch ich seit der Verwendung der selbst hergestellten Seife Hautprobleme. Ein Grund dafür mag auch in der Art der Herstellung liegen, die durch Kaltverseifung erfolgt“, so Meyer. Bei emuna stimmt neben dem Inhalt auch die Verpackung. Diese besteht aus ökologisch nachhaltig hergestelltem Papier oder aus Naturkarton.
Der Erfolg gibt Elisabeth Meyer jedenfalls Recht. Mittlerweile sind die Seifen aus Enzesfeld-Lindabrunn im Drogeriefachhandel ebenso erhältlich wie in ausgewählten Apotheken. Selbstverständlich werden die Produkte auch über den Webshop verkauft. Besonderes Interesse lassen inzwischen auch Unternehmen erkennen. „Letzte Weihnachten habe ich Seifen auch an Firmen verkauft, die sie an Kunden oder Mitarbeiter verschenkt haben. Schließlich ist es möglich, meine Seifen nicht nur zu personalisieren, sondern sie auch mit Zutaten zu verbinden, etwa mit Kaffee“, erklärt Meyer. Jedenfalls hätten ihre Kreativität und ihr grafisches Verständnis bewirkt, dass durch die besondere Gestaltung der Seifen und auch der Verpackung die Nachfrage nach den Produkten ständig gestiegen sei.
Dabei sei die Seife, die rund neun Euro koste, nicht gerade günstig im Vergleich zu industriell erzeugten Produkten. Die Herstellung dauert rund neun Wochen, angefangen vom Anrühren der Öle bis zur rund acht Wochen dauernden Reifung. „Am Ende dieses Prozesses wiege ich jede Seife ab. Schließlich verkaufe ich genau 90 Gramm“, sagt die Unternehmerin. Durch die händische Herstellung und die natürlichen Zutaten sei jedes Produkt ein Unikat.
Noch befindet sich Meyer im Aufbau ihrer Firma. Vieles ist ihr mit Unterstützung ihrer Familie schon gelungen. Noch wird in den eigenen vier Wänden produziert. „Viel Zeit verbringe ich mit der Entwicklung neuer Ideen“, sagt sie. „Unterstützt werde ich von einer geringfügig angestellten Mitarbeiterin. Das Wachstum passiert langsam, aber stetig und das ist gut so. Irgendwann werde ich vielleicht auch andere Räumlichkeiten benötigen, aber das hat noch Zeit“, resümiert Elisabeth Meyer. (jm)