Monika Hartl – Schmuck & Geschmack
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Waldviertler Künstlerin macht aus gutem Essen ein sinnliches Erlebnis
Gutes Essen als sinnliches Erlebnis zu vermarkten, hat die Kunsthandwerkerin Monika Hartl aus Pöbring im südlichen Waldviertel zum Beruf gemacht. „Ich esse für mein Leben gern“, sagt sie. „Ich mag keine klassische Marillenmarmelade, sondern experimentiere gern mit perfekt abgestimmten Gewürzen. Bei meiner Bittersüßen zum Beispiel wird Pink Grapefruit mit Gin und Szechuan Pfeffer gemischt, und das kostet dann pro Glas 9,90 Euro“, teilt sie dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit.
Sofern sie die Ausgangsprodukte ohnehin nicht schon im eigenen Garten hat, findet sie diese manchmal auch in der näheren Umgebung. Jedenfalls ist die Neo-Köchin darauf bedacht, Zutaten aus Österreich zu verwenden. „Besonders erfolgreich gehen fast fertige Produkte. Diese sind vor allem für jene bestimmt, die zwar nicht gern kochen oder backen, aber trotzdem Selbstgemachtes erleben möchten“, sagt Hartl. So hat sie eine Linsensuppe im Sortiment, einen Kuchen und ein Baguette. Wenn man je nach Gericht nur mehr Wasser, Eier oder Butter dazu gebe, entstehe etwas völlig Neues.
Neben dem Essen nimmt sich Hartl auch des Trinkens an. Auch bei den Säften bekennt sie sich zu Experimenten. Zwar hat sie auch den klassischen Holunderblütensirup im Programm, aber sie bietet auch Löwenzahnsirup, Waldmeistersirup oder Rosenblütensirup an. „Weil alle meine Produkte, Sirup, Marmeladen, Gewürze, Essig, Öl oder Senf erklärt werden müssen, fahre ich auch auf die diversen Märkte“, betont sie. In Bauernläden ist sie nicht vertreten.
Obwohl Monika Hartl erst mit 1. Juli gestartet ist, hat sie schon viele Stammkunden. Das ist darauf zurückzuführten, dass sie schon mehr als zehn Jahre mit Kunsthandwerk auf dem Markt ist und individuellen Schmuck anbietet. „Viele, die meinen Schmuck kennen, probieren jetzt auch meine Lebensmittel“, sagt sie mit optimistischem Blick in die Zukunft. „Das Außergewöhnliche anzubieten, dass oft auch als Geschenk weiter gegeben wird, ist mir in Sachen Kunst gelungen. Ich wünsche mir, dass mir das auch mit den Lebensmitteln gelingt.“ (jm)