Austrian Fashion Awards 2025: Ein Blick auf die DesignerInnen der Startstipendien Mode 2024

Austrian Fashion Awards 2025: Ein Blick auf die DesignerInnen der Startstipendien Mode 2024

Foto: “Erifyli Garoufalia ” / Fotocredit: © Olesya Parfenyuk / Quelle: Austrian Fashion Association

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JUNGE STIMMEN, NEUE PERSPEKTIVEN

 

Die Austrian Fashion Awards 2025  – eine Veranstaltung der Austrian Fashion Association  – rücken heuer unter anderem jene DesignerInnen ins Rampenlicht, die im vergangenen Jahr im Rahmen der Förderprogramme der Austrian Fashion Association unterstützt wurden.

Teil der Show sind damit auch Designpositionen ausgewählter junger Talente, die bereits 2024 ein Startstipendium Mode des BMWKMS (ehemals BMKÖS) erhielten: Erifyli Garoufalia, Gatto, Julian Schock, Sans Contrefaçons und Pouran Parvizi.

Während die GewinnerInnen des Modepreis der Stadt Wien und des outstanding artist award für experimentelles Modedesign des BMWKMS erst am 12. November im Rahmen der Gala enthüllt werden, werfen wir einen Blick auf jene fünf VertreterInnen der Startstipendien Mode des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS) – als kreative Stimmen einer Generation, die mit Haltung, Mut und interdisziplinärem Denken neue Wege geht.

Die Startstipendien – ausgeschrieben und begleitet von der Austrian Fashion Association (AFA) – fördern den künstlerischen Nachwuchs und schaffen Sichtbarkeit für kreative Positionen, die gesellschaftliche Themen, Identität und Nachhaltigkeit in Mode übersetzen.

Fünf Stimmen, fünf Handschriften

  1. Erifyli Garoufalia verbindet in ihren Entwürfen urbanen Zeitgeist mit der Mythologie ihrer griechischen Wurzeln. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Athen und Wien, zwischen Latex und Leinen – und erzählen von Gegensätzen, die sich gegenseitig nähren: Stadt und Land, Stärke und Verletzlichkeit, Vergangenheit und Gegenwart.
  2. GATTO, das Label von Olivia Lottersberger und Sydney Floyd, steht für Haltung und Popkultur. Zwischen Punk, Folklore und Live-Performance und Pop-Up Events in ganz Europa zelebrieren sie eine queere, diverse Community und zeigen, wie Mode, Musik und Styling zu einer gemeinsamen Sprache werden. Ihre Kollektionen entstehen aus Upcycling und kollektiver Energie – laut, rebellisch, selbstbestimmt. Zentraler Aspekt des Labels: Nachhaltigkeit durch konsequentes Upcycling.
  3. Julian Schock nähert sich Mode performativ: Der Absolvent der Universität für angewandte Kunst Wien arbeitet an der Schnittstelle von Kostümbild und Design. Seine Kollektionen sind Körperstudien und Inszenierungen zugleich – Kleidung als Ausdruck von Bewegung, queerer Identität und emotionaler Transformation. Klassische Schneidertechniken werden neu interpretiert, um kraftvolle und zugleich raffinierte Silhouetten zu schaffen, Sehgewohnheiten werden hinterfragt.
  4. Sans Contrefaçons, das Label des japanischen Designers Jun Takeuchi, denkt Männlichkeit neu. Zwischen Wien und Tokio entstehen Entwürfe, die handwerkliche Präzision mit sinnlicher Drapierung verbinden. Er sammelte internationale Erfahrung bei Labels wie Ottolinger in Berlin, Acne Studios in Paris und Sacai in Tokio sowie bei Petar Petrov und Wiener Times in Wien. Darüber hinaus war er Teil von Styling-Teams für Vogue Portugal, Harper’s Bazaar US und Encens Magazine und arbeitete als Freelance-Designer an Projekten für Van Cleef & Appels, Samuel Drira und Min Yoon. Seine Arbeiten unterwandern Geschlechtercodes und zeigen, dass Mode ein Raum für Ambivalenz und neue Ausdrucksformen sein kann.
  5. Pouran Parvizi, in Wien lebende iranische Designerin, versteht Mode als politisches und emotionales Medium. Ihre Entwürfe sind leise, aber kompromisslos – getragen von Verletzlichkeit, Experiment und kritischer Reflexion. Mode wird bei ihr zum offenen Dialog, der Schönheit, Funktion und Geschlecht neu befragt. Kleidung wird hier nicht zum Spektakel, sondern zu einem Medium der Nähe, des Prozesses und der Vieldeutigkeit.

 

www.austrianfashionassociation.at

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