Barbara Koren schafft Revival der Manschettenknöpfe
Die Kulturmanagerin Barbara Koren präsentiert mit wiener.architektur.zitate eine neue Edition von Manschettenknöpfen, die auf Wiens Architektur und Architekturgeschichte Bezug nimmt.
Diese Edition der von ihr initiierten WIENER.MANSCHETTENKNOPF.LINIE folgt nun der in diesem Jahr zuvor erschienenen allerersten Edition, die ausgewählte Wiener Schmuckkünstler einlädt unverwechselbare Manschettenknöpfe zu kreieren.
Das erste Modell der Edition wiener.architektur.zitate ist eine Referenz an das „Haus am Michealerplatz“ von Adolf Loos (1909-1911), entworfen von der Architektengruppe SPLITTERWERK und von der Schmuckkünstlerin Katharina Schmid gefertigt.
Die maßstabsgetreue Interpretation der oberen Fenster des “Hauses ohne Augenbrauen” ist in zwei markanten Versionen ausgeführt: Je Sterling Silber in Palladium oder Schwarz Ruthenium Veredelung.
In gleichberechtigter Zusammenarbeit kreierten die Entwerfer Splitterwerk und die Ausführende Katharina Schmid einzigartige, doppelseitige Manschettenknöpfe mit faszinierendem Durchblick.
Link: www.manschettenknopf.org
Lesen Sie hier unsere Fragen und die Antworten von Barbara Koren zu ihrem Unternehmen und ihrer Geschäfts- und Lebensphilosophie.
Ein paar Fragen zum Unternehmen:
Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen und warum kommen (kaufen) die Kunden zu Ihnen?
Die Schlüsselbegriffe und Motive der KundInnen sind Authentizität, Qualität, Stil, Individualität sowie Werterhaltung und Wertsteigerung.
Das Revival der Gattung Manschettenknöpfe bringt auch eine Flut von Repliken und Kopien früherer Modelle in neuem, als zeitgenössisch, verkauftem Kleid.
Ich setze dem zum einen ausschließlich originale Einzelpaare der jeweiligen Perioden aus aller Welt (1880-1980) sowie zum anderen innovatives, zeitgenössisches Manschettenknöpfe Design von Wiener SchmuckkünstlerInnen und EntwerferInnen in limitierten Serien entgegen.
Sowohl in der WIENER.MANSCHETTENKNOPF.LINIE als auch bei den historischen und antiken Modellen finden sich überwiegenst Doppel-Manschettenknöpfe, also Modelle mit zwei Schauseiten. Für mich die schönste Art Manschettenknöpfe zu tragen.
War die Gründung Ihres Unternehmens lange geplant oder spontaner Entschluß?
Weder, noch. Nach intensiver Auseinandersetzung mit der Manschettenknopf Kulturgeschichte ist in Erkenntnis der Renaissance dieser Schmuckgattung inner eines halben Jahres die Idee der Galerie herangereift.
Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in 3 Jahren?
Als eine weltweite Referenzadresse für historische und antike Manschettenknöpfe als auch für Modelle in einzigartig-zeitgenössischem Design mit hohem Potential der Werterhaltung und Steigerung.
Welchen Ratschlag würden sie einer Unternehmensgründerin mit auf den Weg geben?
Haltung, Härte und Herzlichkeit.
Persönliche Fragen
Verraten Sie uns Ihren Leitsatz oder Lebensmotto?
Kairos. Als Unternehmerin wird dieses Credo aber unerbittlich von Chronos ergänzt. Also nun: Kairos nutzen, Chronos meistern.
Haben Sie ein Rezept gegen Stress und wie entspannen Sie am Liebsten (Hobbies)?
Das beste Mittel gegen Stress sind für mich die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur sowie Reisen: Erfüllend, spannend und entspannend, relativiert so manches und regt zu neuen Blickwinkeln und Lösungen an. Im Alltag erfreue ich mich an meinem Terrassen Rosarium mit raren historischen und modernen Rosensorten.
Eine Persönlichkeit, mit der sie gerne einen Abend verbringen würden?
Dmitri Anatoljewitsch Medwedew. запонки, russisch für Manschettenknöpfe, wären allerdings kein Gesprächthema, eher eine Aufmerksamkeit an den Gastgeber.
Wann und worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Einer mit offenen Augen und Sinnen durch die Welt gehenden Philanthropin eröffnen sich auch im Alltag viele Begebenheiten zumindest herzlich zu schmunzeln.
Welchen Traum wollen Sie Sich unbedingt erfüllen?
Einige meiner Talente noch weiter und besser zur Entfaltung zu bringen.
Welches ist Ihr Traum-Urlaubsziel: bereits seit 3 Jahren auf meiner Wunschliste: eine Schwarzmeer-Reise mit Ausgangspunkt in Varna, eventuell über Odessa, aber in jedem Fall nach Sotschi und Batumi.