Petra Brenner gründet die courage factory

Petra Brenner gründet die courage factory

Petra Brenner möchte mit ihrer courage factory Mut machen …
 
„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ – the courage factory setzt ganz bewusst nicht auf neuartige, komplexe und komplizierte wissenschaftliche Methoden. Was uns Menschen zur Verbesserung unserer Lebensumstände fehlt, ist selten ein Mangel an bahnbrechenden Innovationen und Lösungsmöglichkeiten – es ist meist ein Mangel an Mut, den wir benötigen, uns einfach von alten, ausgetretenen Pfaden zu trennen und etwas naheliegend Sinnvolles zu wagen.
 
Laut einer neuesten Studie sind mehr als eine Million Menschen in Österreich bereits von Burnout betroffen. Wie viele es gibt, die kurz davor stehen, auszubrennen oder mit ihren Lebensumständen nicht mehr zurecht zu kommen, liegt im Dunkeln. Wollen wir diesen steigenden Trend aufhalten, so ist es für jeden Einzelnen aber auch für Verantwortliche in Unternehmen notwendig, die Art und Weise zu hinterfragen, wie kräfteraubend wir unser Leben führen und welches Arbeitsumfeld Depressionen, Ängste und schließlich den totalen Zusammenbruch begünstigt.
 
Ich habe the courage factory gegründet, um Menschen und Unternehmen zu ermutigen und zu unterstützen, sich mit bereits bekannten, bewährten und einfachen Erkenntnissen und Methoden nicht nur intellektuell auseinander zusetzen und sie dann wieder ad acta zu legen, sondern sie auch ganz real in konkreten Handlungen und Verhaltensänderungen zu leben.

the courage factory e.U.
Orientierung, Prävention, Coaching

Fitzweg 15b
A-1220 Wien

T: +43 664 510 29 88

eMail: office@courage-factory.at

Link: www.courage-factory.at
 

Lesen Sie hier unsere Fragen und die Antworten von Petra Brenner zu ihrem Unternehmen und ihrer Geschäfts- und Lebensphilosophie.
 
Ein paar Fragen zum Unternehmen:
 
Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen und warum kommen die Kunden zu Ihnen?
 
Ich bin überzeugt, es ist die ganz besondere Mischung aus krisenbewährter Lebenserfahrung, langjähriger Tätigkeit als Beraterin und Trainerin sowie einem ehrlichen Interesse an anderen Menschen und ihren Schicksalen. Besonders in Zeiten von schneller, meist oberflächlicher Kommunikation ist es wichtig, einen aufmerksamen und einfühlsamen Zuhörer zu finden, der erstmal einfach nur „da“ ist und entschleunigt. Erst danach geht es darum, in den richtigen Situationen die richtigen Fragen zu stellen, die vielleicht nicht immer angenehm sind, die jedoch dazu ermutigen, ehrlich zu sich selbst zu sein, die Lebenssituation in einem anderen Blickwinkel zu sehen, Zusammenhänge zu erkennen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken.
 
Menschen, besonders in Umbruchssituationen, nehmen mich oft als „Fels in der Brandung“ wahr, der Halt gibt und bei dem man wieder zu seinen Kräften findet – vielleicht haben mir meine Eltern deshalb den Namen Petra (griechisch: Felsen) in weiser Voraussicht gegeben.
 
War die Gründung Ihres Unternehmens lange geplant oder spontaner Entschluss?
 
Die Idee der Selbständigkeit kam eher spontan nach einem gänzlich unerwarteten beruflichen Stopschild – wofür ich längere Zeit benötigt habe, war, mir darüber klar zu werden, wo genau meine Stärken liegen und mit welchem Unternehmenskonzept ich sie bestmöglich umsetzen kann. Sich jenseits von extern vorgegebenen Zielen und Beurteilungsmaßstäben plötzlich völlig frei für oder gegen alles entscheiden zu können, war eine gänzlich neue und herausfordernde Erfahrung.
 
Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in 3 Jahren?
 
Auf dem besten Weg zu einem eigenen Seminarzentrum!
 
Haben Sie Erfahrungen mit Kooperationen und Networks – wenn ja, welche?
 
Ich habe einen vertraglichen Kooperationspartner für gemeinsame Outplacement-Projekte und ein über die Jahre gewachsenes persönliches Netzwerk bestehend aus Kunden, Mitbewerbern, Ex-Kollegen, Freunden, Allumnis, von denen viele in schweren Zeiten für mich da waren. Ich bin überzeugt, dass Netzwerke nur dann gut funktionieren, wenn Austausch und Sympathie statt reiner Nutzen und Vorteil im Vordergrund stehen. Kein Mensch lässt sich gerne für fremde Ziele missbrauchen!
 
Und was (oder welche) können Sie anderen Unternehmerinnen empfehlen?
 
Recherchieren, nachfragen, hingehen, ausprobieren, auf den Bauch hören – institutionalisierte Netzwerke bestehen aus Menschen, die bestimmte Werte und Ideale leben – da muss jeder für sich selbst prüfen, ob die Chemie stimmt und ob er oder sie sich darin wohlfühlt.
 
Welchen Ratschlag würden sie einer Unternehmensgründerin mit auf den Weg geben?
 
In der Zeit vor der Gründung jede Minute für eine gründliche Vorbereitung zu nützen. Und mit Vorbereitung meine ich nicht nur so große Bereiche wie Homepage oder Geschäftslokal. Ich meine die unzähligen Kleinigkeiten, deren Nichtvorhandensein einem meist erst auffallen, wenn der Bedarf entsteht. Hier sollte frau sich unbedingt Unterstützung von Gründerinnen aus ähnlichen Branchen holen, die dazu wertvolle Tipps geben können. Ist frau erstmal am Markt unterwegs, wird die Zeit für solch notwendige „Backoffice“-Arbeiten oftmals zu kurz.
 
 
Persönliche Fragen
 
Verraten Sie uns Ihren Leitsatz oder Lebensmotto, und/oder haben Sie ein Vorbild?
 
Mein Lebensmotto kommt von einem meiner Vorbilder Winston Churchill „Mut hat, wer einmal öfter aufsteht als er hinfällt“. Großes Vorbild ist auch Viktor Frankl, der es verstanden hat, auch den schrecklichsten persönlichen Erlebnissen etwas Positives abzugewinnen und daran zu wachsen.
 
Ein Seminar, von dem Sie besonders profitiert haben?
 
Ich bin ein sehr neugieriger und lernfreudiger Mensch und besuche viele Seminare. Ein ganz speziell Merkenswertes fällt mir nicht ein – da ich sicher bin, dass ich mir selbst aus den langweiligsten Vorträgen und Trainings immer etwas mitnehmen kann (zB was man als Trainer keinesfalls machen sollte), habe ich noch von jedem Seminar profitiert. Ich finde es wunderbar, dass es immer noch etwas Neues, Spannendes zu entdecken gibt, mit dem man sein persönliches „Lebenspuzzle“ um ein paar Steinchen erweitern kann.
 
Haben Sie ein Rezept gegen Stress und wie entspannen Sie am Liebsten (Hobbies)?
 
Natur, Natur und nochmals Natur – dort war ich immer schon gerne, aber nie sehr bewusst und mit dieser intensiven Wahrnehmung. Erst nach meinem Burnout habe ich erkannt, mit welcher Kraft, Ruhe und Gelassenheit uns „Mutter Natur“ Vorbild sein kann und wie viel wir von ihr lernen können, wenn wir mit offenen Augen und Ohren hinaus gehen und uns mit allen Sinnen „andocken“. Wenn ich dann noch ein paar spannende Bücher und gute Freunde um mich habe, ist die Entspannung perfekt.
 
Wie gelingt es Ihnen Beruf und Familienleben zu vereinbaren?
 
Ich würde eher fragen: wie gelingt es meiner Tochter und meinem Mann, mit einer voll berufstätigen Mutter bzw. Frau klar zu kommen? Mein Kompliment an beide: meine 13-jährige Tochter ist extrem selbständig und wir haben uns auch in ihrer Pubertät einen wunderbaren Draht mit unseren „abends-am-Bett“-Gesprächen erhalten. Mein Mann hat sich in siebzehn Ehejahren als großartiger Partner für „alle Jahreszeiten und Lebenslagen“ erwiesen. Wenn die Familienwerte passen, gelebt und vorgelebt werden, dann kommt keiner zu kurz und wir können uns gegenseitig so annehmen wie wir sind – mit allen Ecken und Kanten.
 
Eine Persönlichkeit, mit der sie gerne einen Abend verbringen würden?
 
Barack Obama
 
Wann und worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
 
Gestern abend? Nein, heute früh! Über eine Bemerkung meines Mannes…
 
Welchen Traum wollen Sie Sich unbedingt erfüllen – oder haben Sie Sich schon erfüllt?
 
Der Traum von einer glücklichen Beziehung, von einem gesunden Kind, einem eigenen Haus und einem eigenen Unternehmen – die habe ich mir alle schon erfüllt! Darf man da überhaupt noch weitere Träume haben? Ja man darf, denn Träume treiben uns an und geben Kraft. Also da wären dann noch…, aus einem start-up ein kleines, feines, für seine Qualität bekanntes Unternehmen zu machen, ein tolles Team aufbauen, abseits von Touristenrouten quer durch Europa reisen, Österreich und seine Schönheiten weiter entdecken, bei bester Gesundheit mindestens 100 Jahre alt und weise werden…
 
 
Persönliche Tipps von Petra Brenner
 
Sie haben ein Faible für: (spät)abendliche Diskussionen über interessante Themen mit interessierten Menschen bei einem ausgezeichneten Glas Rotwein
 
Bevorzugte Musik: RnB, südamerikanische Rhythmen, querbeet alles, was mich lebendig fühlen lässt
 
LieblingsautorIn, Lieblingsbuch: Stig Larsson: Verdammnis, Verblendung, Vergebung (Trilogie)
 
Ein Restaurant, das Sie empfehlen würden: das “Stella di Mare“ in Rovinj, Kroatien – fangfrische Fische, exzellente Weine, ein warmherziges und ganz persönliches Service, ein romantisches Plätzchen mit lebensfroher Stimmung und ein tolle Aussicht auf den Hafen
 
Ihr Traum-Urlaubsziel: eine dreimonatige Tour entlang der gesamten Mittelmeer- und Atlantikküste von Istrien bis in die Bretagne
 
Wie verbringen Sie Ihre Freizeit: im Garten, in den Bergen, mit Freunden, mit der Familie, mit einem Stapel Bücher, auf meinem Rad

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