Donnerstag 8. Februar 2024: 66. Wiener Opernball – Alles Walzer!
DER 66. WIENER OPERNBALL
Der Wiener Opernball war und ist der gesellschaftliche Höhepunkt der Ballsaison. Rund 5.000 Ballgäste sowie ein Millionenpublikum aus aller Welt, das via Fernsehen, Radio, digitaler Plattformen und Printmedien den Ball miterleben kann, freuen sich erneut auf einen glanzvollen Abend.
Prominent besetzt ist die künstlerische Eröffnung: Das Orchester der Wiener Staatsoper spielt unter der musikalischen Leitung von Bertrand de Billy, es singen Elīna Garanča, Piotr Beczała und Serena Sáenz – auf dem Programm stehen u. a. die Barcarolle aus Les Contes d’Hoffmann, die Polonaise aus Eugen Onegin, Arien aus Carmen und Don Carlo sowie Agustín Laras Granada.
In einer Neukreation von Starchoreograph Alexei Ratmansky tanzt das Wiener Staatsballett mit den Solistinnen- und Solistenpaaren Elena Bottaro – Masayu Kimoto, Sonia Dvořák – Brendan Saye, Alice Firenze – Marcos Menha, Kiyoka Hashimoto – Alexey Popov, Hyo-Jung Kang – Davide Dato, Aleksandra Liashenko – Géraud Wielick, Ketevan Papava – Eno Peci und Claudine Schoch – Duccio Tariello– den Walzer La Séparation von Mykola Lysenko; die Ballettakademie tanzt zur Ecossaise aus Eugen Onegin in einer Choreographie von Christiana Stefanou.
Den Auftakt mit der Fanfare gibt wiederum das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper.
Gleichzeitig leben wir jedoch weiterhin in einer Zeit, die für viele Menschen vor allem finanziell eine ganz besondere Herausforderung darstellt. Somit wird der Opernball 2024, wie auch vergangenes Jahr, ein deutliches Zeichen für soziale Verantwortung und Solidarität setzen. Mit dem Erwerb der Eintrittskarten (Aufschlag von 35€ pro Ticket) und der Konsumation am Ball (10% Aufschlag auf die Gastronomie- Umsätze) wird erneut »Österreich hilft Österreich« unterstützt. »Österreich hilft Österreich« ist eine von ORF und den führenden Hilfsinstitutionen Caritas, Diakonie, Hilfswerk Österreich, Österreichisches Rotes Kreuz und Volkshilfe getragene Initiative, die in Not geratenen Menschen in unserem Land hilft.
DAS OPERNBALL-SUJET VON HERBERT BRANDL: »SPIRIT ROSE«
Ganz im Zeichen des Solidaritätsgedankens hat sich auch der österreichische Künstler Herbert Brandl bereit erklärt, ein Werk für den Opernball 2024 zu kreieren, das einerseits als Sujet für Plakate und sämtliche Drucksorten dient, vor allem aber für eine Benefiz-Aktion zur Verfügung gestellt wird, deren Reinerlös ebenfalls zur Gänze an »Österreich hilft Österreich« geht. Die Auktion startet auf dorotheum.com/opernball am 12. Jänner um 12.00 Uhr. Gebote können bis einschließlich 15. Februar abgegeben werden. Der Rufpreis beträgt 60.000€. Ab 16. Jänner ist das Werk auch im Dorotheum zu besichtigen.
Das Werk »Spirit Rose« ist 160×120 cm gr0ß, Acryl auf Leinwand, verso signiert und datiert
DIE ERÖFFNUNG
- FANFARE VON KARL ROSNER
Markus Henn – Bühnenorchester der Wiener Staatsoper - ÖSTERREICHISCHE BUNDESHYMNE
EUROPAHYMNE VON LUDWIG VAN BEETHOVEN
László Gyükér – Wiener Opernball Orchester - FÄCHERPOLONAISE op. 525 von Carl Michael Ziehrer
Einzug des Jungdamen- und Jungherren-Komitees
László Gyükér – Wiener Opernball Orchester - BARCAROLLE aus Les Contes d’Hoffmann von Jacques Offenbach
Bertrand de Billy – Orchester der Wiener Staatsoper
Elīna Garanča und Serena Sáenz - »LA SEPARATION« Walzer c-Moll op. 39 Nr. 1 von Mykola Lysenko
Choreographie Alexei Ratmansky, Kostüme Adeline André Bertrand de Billy – Orchester der Wiener Staatsoper
Tänzerinnen und Tänzer Elena Bottaro – Masayu Kimoto, Sonia Dvořák – Brendan Saye, Alice Firenze – Marcos Menha, Kiyoka Hashimoto – Alexey Popov, Hyo-Jung Kang – Davide Dato, Aleksandra Liashenko – Géraud Wielick, Ketevan Papava – Eno Peci, Claudine Schoch – Duccio Tariello - ECOSSAISE aus Eugen Onegin op. von Piotr I. Tschaikowski
Choreographie Christiana Stefanou, Kostüm-Einrichtung Maria Alati
Bertrand de Billy – Orchester der Wiener Staatsoper
Schülerinnen und Schüler der Unterstufe der Ballettakademie der Wiener Staatsoper - POLONAISE aus Eugen Onegin von Piotr I. Tschaikowski
Bertrand de Billy – Orchester der Wiener Staatsoper - LA FLEUR QUE TU M’AVAIS JETEE aus Carmen von Georges Bizet
Bertrand de Billy – Orchester der Wiener Staatsoper
Piotr Beczała - NEI GIARDIN DEL BELLO aus Don Carlo von Giuseppe Verdi
Bertrand de Billy – Orchester der Wiener Staatsoper
Elīna Garanča - GRANADA von Agustín Lara
Bertrand de Billy – Orchester der Wiener Staatsoper
Elīna Garanča und Piotr Beczała - Ausschnitt aus der FÄCHERPOLONAISE op. 525 von Carl Michael Ziehrer
László Gyükér – Wiener Opernball Orchester - PEPITA-POLKA op. 138 von Johann Strauß (Sohn)
Choreographie Maria Angelini-Santner und Christoph Santner
László Gyükér – Wiener Opernball Orchester
Jungdamen- und Jungherren-Komitee - AN DER SCHÖNEN BLAUEN DONAU Walzer op. 314 von Johann Strauß (Sohn)
László Gyükér – Wiener Opernball Orchester
JUNGDAMEN- UND JUNGHERREN-KOMITEE
- Fächerpolonaise op. 525 von Carl Michael Ziehrer
- Pepita-Polka op. 138 von Johann Strauß (Sohn)
- An der schönen blauen Donau Walzer op. 314 von Johann Strauß (Sohn)
Musikalische Leitung: Laszlo Gyüker
Choreographie: Tanzschule Santner
Wiener Opernball Orchester
Jungdamen- und Jungherren-Komitee
Bereits zum vierten Mal ist die oberösterreichische Tanzschule Santner unter der Leitung von Maria Angelini-Santner und Christoph Santner für die Choreographie des Jungdamen- und Jungherren-Komitees verantwortlich – ebenso für den Komitee-Einzug sowie den Eröffnungswalzer. Maria und Christoph Santner erhielten den österreichischen Staatsmeistertitel in den Standardtänzen sowie den Wiener Walzer- Weltmeistertitel. 2015 eröffnete das Geschwisterpaar, bekannt aus der ORF-Tanzshow »Dancing Stars«, in Wels eine eigene Tanzschule.
WIENER STAATSBALLETT
La Séparation Walzer c-Moll op. 39 Nr. 1 von Mykola Lysenko
Choreographie Alexei Ratmansky Musikalische Leitung Bertrand de Billy Orchester der Wiener Staatsoper Kostüme Adeline André
Tänzerinnen und Tänzer Elena Bottaro – Masayu Kimoto, Sonia Dvořák – Brendan Saye, Alice Firenze – Marcos Menha, Kiyoka Hashimoto – Alexey Popov, Hyo-Jung Kang – Davide Dato, Aleksandra Liashenko – Géraud Wielick, Ketevan Papava – Eno Peci, Claudine Schoch – Duccio Tariello
Feier des Lebens und Botschaft für den Frieden
Alexei Ratmansky, einer der bedeutendsten Choreographen der Gegenwart, kreiert – nach zwei Zusammenarbeiten mit dem Wiener Staatsballett – zum ersten Mal eine Choreographie für den Opernball. Zum elegisch-romantischen Walzer La Séparation c-Moll op. 39 Nr. 1 des ukrainischen Komponisten Mykola Lysenko möchte er ein Zeichen für den Frieden auf der Welt senden. »Was ich am Ballett liebe, ist, dass man es nicht in Worte fassen muss. Es vermittelt dem Publikum eine andere, nonverbale Botschaft. Außerdem bietet es den Tänzerinnen und Tänzern die einzigartige Erfahrung, mit so vielen Menschen zu kommunizieren, ohne ein Wort zu sagen«, so Alexei Ratmansky, der seine Choreographie für 16 Tänzerinnen und Tänzer des Wiener Staatsballetts zugleich aber auch als eine Feier des Lebens und der faszinierenden Wiener Ballkultur begreift, die seit jeher mit der Liebe für das gemeinsame Tanzen und Feiern verbunden ist. »Es ist schön, dass die Tradition des Balls lebendig und für Österreicherinnen und Österreicher und Gäste immer noch sehr attraktiv ist. Für mich war es eine besondere Freude, in die historischen Studios der Wiener Staatsoper zurückzukehren und mit den wunderbaren Tänzerinnen und Tänzern des Staatsballetts zu arbeiten. Einen Beitrag für den Wiener Opernball leisten zu dürfen, ist für mich eine große Ehre und ich bin Bogdan Roščić und Martin Schläpfer für die Einladung sehr dankbar.« Für das Kostümdesign konnte die renommierte französische Modedesignerin Adeline André gewonnen werden.
Alexei Ratmansky, in St. Petersburg geboren und an der Schule des Moskauer Bolschoi-Balletts ausgebildet, tanzte als Erster Solist im Ukrainischen Nationalballett, Royal Winnipeg Ballet und Königlich Dänischen Ballett. 2004 wurde er Künstlerischer Direktor des Bolschoi-Balletts, ab 2009 war er Artist in Residence des American Ballet Theatre, seit 2023 ist er in gleicher Position dem New York City Ballet verbunden. Mit Igone de Jongh gründete er 2022 das in Den Haag ansässige United Ukrainian Ballet, das aus der Ukraine geflohenen Tänzerinnen und Tänzern eine Heimat gibt. Ratmanskys für bedeutende Compagnien entstandenes Schaffen spannt sich zwischen eigenen Choreographien sowie Rekonstruktionen von Ballettklassikern und Stücken der sowjetischen Moderne auf. Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen Tschaikowski-Ouvertüren mit dem Bayerischen Staatsballett sowie Coppélia an der Scala di Milano. Das Wiener Staatsballett zeigte 2021 seine Pictures at an Exhibition und 2022 die 24 Préludes. Er wurde mit der Goldenen Maske (1998, 2007), dem Prix Benois (2005, 2014) sowie dem Critics’ Circle National Dance Award (2006, 2020) ausgezeichnet. 2001 schlug ihn Königin Margrethe II. von Dänemark zum Ritter von Dannebrog, 2013 wurde er zum MacArthur Foundation Fellow ernannt.
Die Modeschöpferin Adeline André wurde in Bangui im damaligen Französisch-Äquatorialafrika geboren. Über London kam sie nach Paris, wo sie an der École de la Chambre Syndicale de la Couture Parisienne studierte und Unterricht bei Salvador Dalí nahm, der ihre Arbeiten im Grenzbereich zwischen Kunst und Mode stark beeinflusste. Anfang der 1970er Jahre assistierte sie Christian Dior, 1981 gründete sie unterstützt von Nicolas Puech-Hermès mit dem ungarischen Architekten István Dohár das Label Adeline André. Ihre erste Kollektion zeigte sie 1983 als Tableau vivant in der Galerie Daniel Templon, weitere Präsentationen folgten in der Cour Vitrée der École Nationale des Beaux Arts oder dem Grand Salon des internationalen Konferenzzentrums, wo der Friedensvertrag für Vietnam unterzeichnet wurde. Ihre Mode hebt sich mit ihren schlanken, fließenden Schnitten in exklusiven Materialien wie Seidenkrepp, Baumwollsatin und Kaschmir deutlich vom Mainstream ab. 1997 wurde Adeline André der Titel Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres verliehen. Seit 1997 ist sie Mitglied der Chambre Syndicale de la Haute Couture Parisienne, an deren École sie seit 2010 unterrichtet. Außerdem ist sie für Museen und Galerien tätig und kreiert Kostüme für Ballett, Oper und Schauspiel.
Das Wiener Staatsballett zählt zu den traditionsreichsten und renommiertesten Tanzinstitutionen der Welt und ist als eigenständige Arbeitsgemeinschaft in der Wiener Staatsoper und der Volksoper Wien zu Hause. Seit der Spielzeit 2020/21 leitet Martin Schläpfer das Ensemble als Ballettdirektor und Chefchoreograph. Auf beiden Bühnen sowie auf internationalen Gastspielen zeigt das 101 Tänzerinnen und Tänzer umfassende Ensemble ein reiches Repertoire – von den großen abendfüllenden Klassikern der Romantik über stilprägende Meisterwerke des 20. und 21. Jahrhunderts bis hin zu Uraufführungen. Darüber hinaus gestaltet es in den Opern-, Operetten- und Musicalvorstellungen seiner beiden Heimatbühnen sowie beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker und Opernball der Wiener Staatsoper die Tanzeinlagen.
BALLETTAKADEMIE DER WIENER STAATSOPER
Ecossaise aus Eugen Onegin op. 24 von Piotr I. Tschaikowski
Choreographie Christiana Stefanou Kostüm-Einrichtung Maria Alati Musikalische Leitung Bertrand de Billy Orchester der Wiener Staatsoper
Schülerinnen und Schüler der Unterstufe der Ballettakademie der Wiener Staatsoper
Neben dem Wiener Staatsballett werden auch die Studierenden der Unterstufe der Ballettakademie heuer wieder in der Balleröffnung zu erleben sein. Christiana Stefanous ebenfalls eigens für den 66. Opernball geschaffene Choreographie präsentiert sich als ein fröhlicher Tanz von Kindern mit einem Schwarm von Schmetterlingen zur Ecossaise aus dem 3. Akt von Piotr Iljitsch Tschaikowskis Oper Eugen Onegin. »Seit meiner Kindheit fasziniert mich die Schönheit, Zerbrechlichkeit und das schillernde Farbenspiel von Schmetterlingen. Für den Opernball 2024 habe ich mich von diesen zu einem Miniatur-Ballett inspirieren lassen, das unsere Schülerinnen und Schüler voller Fröhlichkeit, aber auch Feinheit, Leichtigkeit und Eleganz zeigt und einen ersten Hauch von Frühling und damit auch Hoffnung in die Balleröffnung trägt«, so die Direktorin der Ballettakademie. »Unsere Schülerinnen und Schüler schenken der großen Tradition des Wiener Balletts und des Wiener Opernballs eine Zukunft. Ich freue mich sehr und bin stolz, dass Direktor Bogdan Roščić uns 2024 erneut die Gelegenheit gibt, im Ballsaal der Wiener Staatsoper und für das Publikum vor den Bildschirmen Teil dieser großartigen Feier des Tanzes zu sein.«
Christiana Stefanou leitet seit August 2020 als Direktorin die Ballettakademie der Wiener Staatsoper. Sie verfügt über ein umfangreiches tanzpädagogisches Wissen und über eine seit Dekaden gewachsene Berufserfahrung als Tänzerin, Lehrerin und Direktorin. Ausgebildet an der Hochschule für Musik und Theater München interpretierte sie als Mitglied des Bayerischen Staatsballetts zahlreiche zentrale Rollen des klassischen und modernen Repertoires. Als Direktorin leitete sie das Griechische Nationalballett, als Gast trainierte sie Compagnien wie u.a. das English National Ballet, Bayerische Staatsballett München, Boston Ballet, Het Nationale Ballet Amsterdam, Royal Swedish Ballet, Tschechische Nationalballett oder Balletto dell’Opera di Roma. Sie ist Coach vieler namhafter Tänzerinnen und Tänzer wie Polina Semionova, Lucia Lacarra, Anna Tsygankova, Friedemann Vogel, Daniel Camargo oder Paulo Arrais. Darüber hinaus studierte sie Ballette wie Schwanensee, Don Quixote, Der Nussknacker und Giselle an vielen renommierten Ballettinstituten weltweit ein. Ihren Master in Tanzpädagogik schloss sie an der Universität Plovdiv ab. Für die Ballettakademie der Wiener Staatsoper schuf sie 2022 Gioconda’s Smile sowie den Tarantel-Galopp für den Opernball 2023.
Die Ballettakademie der Wiener Staatsoper gilt als erste Adresse für Ballettausbildung in Österreich. Seit September 2020 ist Christiana Stefanou die Direktorin der Institution, Martin Schläpfer hat die künstlerische Leitung inne. Die Ballettakademie bietet eine umfassende praktische und theoretische Bühnentanz-Ausbildung, wobei besonderes Augenmerk auf das physische und emotionale Wohlbefinden der Studierenden gelegt wird. Schülerinnen und Schüler (10 bis 18 Jahre) aus dem In- und Ausland werden in den Fächern Ballett, Spitzentechnik, Pas de deux, Klassisches Repertoire, Charaktertanz, Moderner/ Zeitgenössischer Tanz, Historischer Tanz sowie Tanz & Gesundheit unter- richtet. Ein wichtiger Aspekt der Ausbildung ist zudem das Sammeln von Bühnenerfahrung durch die Mitwirkung in zahlreichen Ballett- und Opernaufführungen der Wiener Staatsoper und der Volksoper Wien, darunter auch der Opernball. Absolventinnen und Absolventen der Ballettakademie tanzen in vielen bedeutenden Compagnien weltweit.
DIRIGENT UND SÄNGERINNEN/SÄNGER
- Elīna Garanča und Serena Sáenz Barcarolle aus Les Contes d’Hoffmann von Jacques Offenbach
- Piotr Beczała La fleur que tu m’avais jetée aus Carmen von Georges Bizet
- Elīna Garanča Nei giardin del bello aus Don Carlo von Giuseppe Verdi
- Elīna Garanča und Piotr Beczała Granada von Agustín Lara
Musikalische Leitung Bertrand de Billy Orchester der Wiener Staatsoper
Der französische Dirigent Bertrand de Billy zählt zu den bedeutendsten Künstlern sowohl auf der Opernbühne als auch auf dem Konzertpodium. Sein breites Repertoire reicht von Bach bis hin zu zahlreichen Ur– und Erstaufführungen. Er war erster Kapellmeister und stellvertretender GMD am Anhaltischen Theater in Dessau und der Volksoper Wien, Chefdirigent des Gran Teatro del Liceu in Barcelona und des Radio-Symphonieorchesters Wien, erster Gastdirigent der Oper Frankfurt und des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters, des Orchestre de Chambre de Lausanne und der Dresdner Philharmonie. Engagements führten ihn bereits u. a. an die Opernhäuser in Wien, Berlin, München, London, Paris, New York, Los Angeles und zu den Salzburger Festspielen. Weltweit gastierte er auch bei Orchestern wie u.a. dem Cleveland Orchestra, der Staatskapelle Dresden, dem Orchestre de Paris, den Wiener Symphonikern und dem London Philharmonic Orchestra. An der Wiener Staatsoper debütierte er 1997 mit L‘élisir d’amore und übernahm hier zuletzt bei Dialogues des carmélites die musikalische Leitung. Aktuell steht er bei Tosca am Dirigentenpult. In der Spielzeit 2023/24 dirigiert er außerdem Don Giovanni, Faust und Guillaume Tell am Haus am Ring. Höhepunkte der Saison 2023/24 sind u.a. Macbeth an der Staatsoper Unter den Linden, La Vestale an der Opéra de Paris sowie Konzerte mit der Staatskapelle Weimar, dem Orchestre Chambre de Lausanne, dem Luzerner Sinfonieorchester und dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo.
Mit einer bemerkenswerten Karriere, die Jahrzehnte umspannt, ist Kammersängerin Elīna Garanča eine international renommierte Mezzosopranistin. Ihre berufliche Laufbahn von Riga, Lettland, zu den angesehensten Opernhäusern der Welt wurde von außergewöhnlicher Kunstfertigkeit und Hingabe geprägt. Mit begeisterter Kritik und der Faszination von Publikum weltweit ist sie zu einer prominenten Figur in der Welt der klassischen Musik geworden. Neben anderen Rollen ist sie besonders für ihre Darstellung von Bizets Carmen berühmt, die NY Times nannte sie »die beste Carmen seit 25 Jahren«. Zu den jüngsten Höhepunkten zählen ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen in der Rolle der Kundry, wobei sie die erste lettische Sängerin auf dieser prestigeträchtigen Bühne wurde und das lang ersehnte Rollendebüt von Amneris in Verdis Aida an der Wiener Staatsoper. Als Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon (DG) veröffentlichte sie nach neun Solo-Alben ihr erstes Solo-Lieder-Album, gefolgt von dem im Dezember 2021 erscheinenden Album Live from Salzburg, das zwei außergewöhnliche Ereignisse bei den Salzburger Festspielen im Sommer 2020 und 2021 mit den Wiener Philharmonikern und Christian Thielemann dokumentiert. Elīna Garanča ist Trägerin zahlreicher nationaler und internationaler Auszeichnungen und trägt den Titel »Kammersängerin«, der ihr von der Wiener Staatsoper für ihr Engagement an diesem Haus verliehen wurde. Seit ihrem Debüt an der Wiener Staatsoper im Jahr 2003 hat sie über 160 Vorstellungen in achtzehn Rollen gesungen.
Der polnische Opernsänger und österreichische Kammersänger Piotr Beczała ist einer der gefragtesten Tenöre unserer Zeit und regelmäßiger Gast an den bedeutendsten Opern- und Konzerthäusern der Welt, u.a. in New York, Barcelona, Madrid, Wien, London und Zürich. Sein Repertoire umfasst u.a. Don José (Carmen), Radamès (Aida), Lohengrin, Rodolfo (La bohème), Roméo (Roméo et Juliette), Edgardo (Lucia di Lammermoor), Prinz (Rusalka), Cavaradossi (Tosca), Calaf (Turandot) und Faust. Zu den Höhepunkten in der Spielzeit 2023/24 gehören u.a. Lohengrin an der Pariser Opera National, Don José in Carmen an der Metropolitan Opera in New York und am Royal Opera House Covent Garden in London, Cavaradossi in Tosca an der Wiener Staatsoper und in Las Palmas, Faust an der Wiener Staatsoper und Prince Sou-Chong in Lehárs Land des Lächelns am Zürcher Opernhaus. Ebenso ist er als Konzertsänger u.a. im Wiener Konzerthaus, im Konzertsaal des Bratislava Music Festivals, im Teatro Real in Madrid, an der Königlichen Schwedischen Oper in Stockholm, im Prager Smetana-Saal und in der Budapester Oper zu erleben. Ein Konzerthighlight der Saison 2023/24 ist die Zusammenarbeit mit Andris Nelsons, mit dem er, im Rahmen von zwei Konzerten der Symphonie Nr. 9, Beethovens 200. Geburtstag im Leipziger Gewandhaus feiert. 2022 erhielt er die Ehrendoktorwürde (Dr. h. c.) der Musikakademie Katowice in Polen.
Die spanische Sopranistin Serena Sáenz ist mehrfache Preisträgerin u. a. des Operalia-2022-Wettbewerbs, der Montserrat Caballé International Singing Competition, der Paris Opera Competition und der Francisco Viñas Competition. In der Saison 2023/24 gab sie ihr Rollendebüt als Lauretta in Puccinis Il trittico an der Wiener Staatsoper, an der sie zuvor schon als Zerbinetta in Ariadne auf Naxos zu erleben war. Ebenso war sie hier als Blonde in Die Entführung aus dem Serail zu sehen. Zu ihrem Repertoire gehören u. a. Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Pamina und die Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Lucia (Lucia di Lammermoor) Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Norina (Don Pasquale), Lisa (La sonnambula), Zerlina (Don Giovanni) und Prilepa (Pique Dame). Regelmäßig ist sie auch auf der Konzertbühne zu erleben.
Ihre zahlreichen Engagements führten sie an internationale Häuser wie u. a. an das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, zur Mozartwoche in Salzburg, an das Teatro Real in Madrid, an das Teatro alla Scala in Mailand und an die Teatri di Reggio Emilia. Dieses Jahr wird sie des Weiteren ihr Hausdebüt an der Königlich Dänischen Oper in Copenhagen geben und u. a. an der Berliner Staatsoper, am Teatro Colón in Buenos Aires, am Palau de la Música Catalana in Barcelona, mit der Accademia Bizantina im Pierre- Boulez-Saal Berlin, mit dem Orquesta Sinfónica y Coro de RTVE Spanien und mit dem Orquesta Sinfonica de Euskadi zu erleben sein.
DAS ORCHESTER DER WIENER STAATSOPER
Das Wiener Staatsopernorchester steht in einzigartiger Beziehung zu einem der besten Orchester der Welt, den Wiener Philharmonikern, denn die Musikerinnen und Musiker verkörpern in Personalunion das 148- köpfige Staatsopernorchester und die private Vereinigung Wiener Philharmoniker. In der Wiener Staatsoper sowie bei offiziellen Staatsoperngastspielen tritt das Orchester als Staatsopernorchester auf, bei allen symphonischen Aktivitäten wie auch als Opernorchester bei den Salzburger Festspielen als Wiener Philharmoniker.
Diese »Symbiose« zwischen den Wiener Philharmonikern und der Staatsoper, die nunmehr seit 181 Jahren währt, bringt beiden Seiten große Vorteile. Das Haus am Ring profitiert von der höchsten künstlerischen Qualität der weltweiten philharmonischen Tätigkeit mit jährlich bis zu 100 Konzerten unter den namhaftesten Dirigentinnen und Dirigenten wie auch von den zahlreichen Auftritten in verschiedenen Kammermusikensembles. Das Orchester wiederum erreicht dank der intensiven gemeinsamen Tätigkeit in der Staatsoper ein international vielleicht einmaliges Niveau des aufeinander abgestimmten Zusammenspiels sowie des nuancierten Musizierens mit den besten Sängerinnen und Sängern der Welt. Diese herausragenden Musikerinnen und Musiker spielen in der Wiener Staatsoper an rund 300 Tagen einer Saison an die 60 verschiedene Opern- und Ballettwerke.
2012 wurden das Wiener Staatsopernorchester und die Wiener Philharmoniker gemeinsam und als Kollektiv zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt.
DAS WIENER OPERNBALL ORCHESTER
Die Konzertvereinigung Wiener Opernball Orchester wurde im Jahr 1982 mit dem Ziel gegründet, die Wiener Tanzmusik des 18. und 19. Jahrhunderts zu pflegen und in Wien und in aller Welt zur Aufführung zu bringen. Seit mehr als 40 Jahren ist das Opernballorchester fixer Bestandteil des Wiener Opernballs. Mittlerweile tritt das Orchester in 36 Ländern und in fast allen europäischen Metropolen auf, unternimmt Konzerttourneen in mehrere Kontinente und freut sich über eine Reihe internationaler Dirigentinnen und Dirigenten, die es begleiten und leiten. Das Wiener Opernball Orchester ist der authentische Ausdruck dessen, was man den Wiener Klang nennt – die unverfälschte Interpretation österreichischer Musik vom späten 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert. Musikalisch geleitet wird das Wiener Opernball Orchester von László Gyükér.
BÜHNENORCHESTER DER WIENER STAATSOPER
Das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper hat seine Wurzeln in der Mitte des 19. Jahrhunderts als Orchester des Wiener Burgtheaters. Inzwischen ist es ein fixer Bestandteil der Wiener Staatsoper. Neben den »richtigen« Bühnenmusiken spielt das Orchester u. a. auch Kinderopern. Darüber hinaus treten die Musikerinnen und Musiker des Orchesters immer wieder bei verschiedenen internationalen Festivals auf. Seit 2020 ist Markus Henn Leiter des Bühnenorchesters der Wiener Staatsoper.
DER WIENER OPERNBALL IM ORF
AUCH LIVE IN 3SAT
Alles Walzer in ORF 2 und 3sat – ein TV-Abend im Zeichen des Balls der Bälle! Bis zu 1,648 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer waren 2023 bei der ORF-Übertragung des Wiener Opernballs dabei – und auch heuer ist dem glamourösen Höhepunkt der Ballsaison am Donnerstag, dem 8. Februar 2024, der gesamte Hauptabend von ORF 2 und 3sat gewidmet. Von der Ankunft der Gäste und ihrem Einzug auf der Feststiege über die Eröffnung des Jungdamen- und Jungherrenkomitees bis zur Mitternachtsquadrille: Das TV-Publikum erlebt ab 20.15 Uhr wieder alle Höhepunkte live aus der Wiener Staatsoper. Durch den diesjährigen Opernball-TV-Abend führen Mirjam Weichselbraun und Andi Knoll, Teresa Vogl und erstmals Marion Benda. Für den pointierten Kommentar sorgen einmal mehr Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz. ORF-Regisseurin Heidelinde Haschek zeichnet auch 2024 für die Übertragung verantwortlich und präsentiert dem Publikum den Wiener Opernball in gewohnt stimmungsvollen Bildern.
Eröffnet wird der Opernball-Abend um 20.15 Uhr mit »Wiener Opernball 2024 – Alles tanzt«. Der erste Programmpunkt des Opernball-Abends erlaubt einen Blick hinter die Kulissen des prestigeträchtigen Events. Die ORF-Moderatorinnen und -Moderatoren begrüßen von den Ball-Locations vor und in der Staatsoper, erzählen was es heuer Neues gibt, blicken zurück auf vergangene Jahre und stimmen das Fernsehpublikum auf den Abend ein. Anschließend stehen die »Ankunft der Gäste« (21.10 Uhr), »Die Eröffnung« (21.50 Uhr) sowie nach der »ZIB 2« auch »Das Fest« (23.20 Uhr) auf dem Programm.
»ALLES OPERNBALL« AM 9. FEBRUAR UM 20.15 UHR IN ORF 1
Die ORF-Gesellschaftsredaktion berichtet am Tag nach dem Wiener Opernball 2024 in einer Sondersendung von den extravagantesten Auftritten, den schönsten, aufwendigsten und ungewöhnlichsten Outfits und dem Ballgeflüster der rauschenden Nacht. In diesem Jahr führt erstmals Lilian Klebow durch die Sendung und das Opernhaus. Sie zeigt, wie die Ballgäste gefeiert haben, welche Prominente diesmal das Tanzbein geschwungen haben und was sich sonst noch alles in den Logen, Sälen, Gängen und versteckten Plätzen der Staatsoper ereignet hat. Ein Muss für alle Opernball-Fans.
»SEITENBLICKE« UND »STUDIO 2« IM ZEICHEN DES OPERNBALLS
Das ORF-Gesellschaftsmagazin »Seitenblicke« berichtet in ORF 2 in mehreren Ausgaben von den zahlreichen Vorbereitungen auf den Opernball. Am 9. Februar, dem Tag nach dem Ball, ist die gesamte Sendung um 20.05 Uhr den Höhepunkten der Ballnacht gewidmet. Auch das ORF 2-Vorabendmagazin
»Studio 2« (Montag bis Freitag um 17.30 Uhr) und »Guten Morgen Österreich« (Montag bis Freitag ab 6.30 Uhr) widmen sich ausführlich dem Wiener Opernball: von den allgemeinen Trends bei den Ballkleidern über die Roben der Stars und die Kleider der diesjährigen Debütantinnen und Stargäste in der Staatsoper und vielem mehr.
DER WIENER OPERNBALL IM ORF.AT-NETZWERK, AUF Ö3 UND IN DEN PROGRAMMEN DER ORF-LANDESSTUDIOS
Das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT berichten in Storys ausführlich über das Ball-Ereignis des Jahres. Die TV-Berichterstattung kann man via Live-Stream in der ORF-TVthek mitverfolgen und nachträglich als Video-on-Demand auf ORF ON und in der ORF-TVthek (App und Web) abrufen. Hitradio Ö3 bietet einen Ausblick auf den »Ball der Bälle« in der Wiener Staatsoper. Ö3-Reporter melden sich vom Opernball, blicken hinter die Kulissen und berichten am Tag danach im Ö3-Wecker über das gesellschaftliche Ereignis. Die Highlights des Abends und die besten Fotos werden auf der Ö3-Homepage (oe3.ORF.at) bereitgestellt.
ORF Wien begleitet die Wienerinnen und Wiener am 8. Februar 2024 durch die prominente Ballnacht. Am Tag des Balls melden sich ORF-Wien-Reporterinnen und -Reporter direkt aus der Oper, um das Publikum über dieses Wiener Ballhighlight zu informieren. Darüber hinaus wird Katharina Reigersberg aus dem
»Wien heute«-Team dieses Jahr einen blinden Menschen mit seiner persönlichen Assistenz begleiten. Das Nachrichtenmagazin »Wien heute« gibt dadurch den Zuschauerinnen und Zuschauern die Möglichkeit, den Wiener Opernball 2024 aus einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten. Auch ORF Radio Wien macht es möglich, den Ball der Bälle live miterleben zu können. In der Woche davor gibt es für alle Hörerinnen und Hörer die Möglichkeit zwei Karten für dieses besondere Ereignis zu gewinnen. Die ORF- Wien-Social-Media-Kanäle gewähren außergewöhnliche Einblicke in das rauschende Erlebnis. Im Zentrum der ORF-Wien-Aktivitäten steht auch in diesem Jahr als Programmpunkt für alle Ballgäste die Radio-Wien-Opernballdisco mit DJane Mel Merio. Mit beliebten Radio-Wien-Hits und bekannten Partyklassikern sorgt sie für fulminante, energievolle und glamouröse Tanzstimmung.
DER OPERNBALL 2024 IN ORF III – UMFANGREICHER SCHWERPUNKT AB 4. FEBRUAR MIT DOKUS, FILMEN, MUSIKALISCHEN HIGHLIGHTS UND
BERICHTERSTATTUNG AUS DEM HAUS AM RING
Ab Sonntag, dem 4. Februar, tanzt ORF III im Dreivierteltakt! Bis zum Wiener Opernball präsentiert ORF III eine Reihe an Dokumentationen rund um die Wiener Ballkultur, zeigt zahlreiche Filmklassiker und informiert mit aktueller Berichterstattung sowie interessanten TV-Diskussionsrunden. Den Auftakt macht ein Nachmittag im Zeichen der Filmklassiker rund um den »Ball der Bälle«. »Wir bitten zum Tanz« (11.55 Uhr) mit Hans Moser und Paul Hörbiger, »Der Bettelstudent« (13.20 Uhr) mit Waltraut Haas und Gunther Philipp, »Die Fledermaus« (15.00 Uhr) mit Peter Alexander und Marika Rökk, »Kaiserball« (16.50 Uhr) mit Hannelore Bollmann und Hans Moser sowie „Opernball“ (18.30 Uhr) mit Paul Hörbiger und Theo Lingen sorgen für schwungvolle Unterhaltung. »Erlebnis Bühne« präsentiert am Abend »Operetten – Melodien für Millionen« (20.15 Uhr). Das Doku-Highlight des ORF-III-Opernball-Programms ist die Neuproduktion »Opernball 2024 – Alles Walzer« (20.15 Uhr) am Montag, dem 5. Februar, der Einblicke in die Vorbereitungen gewährt. Weitere Doku-Highlights folgen u. a. am Dienstag, dem 6. Februar, in »Erbe Österreich« mit der ORF-III-Neuproduktion im Hauptabend »Opernball – Österreich – Land der Orden«, »Die Opernball-Revue: Mode von damals« (21.05 Uhr) sowie »Der Wiener Opernball – Die guten Geister« (21.55 Uhr). »Kultur Heute« berichtet außerdem eine Woche lang ab Montag, dem 5. Februar, direkt aus dem Haus am Ring und zeigt sowohl die Vorbereitungen als auch die Abbauarbeiten einen Tag nach dem »Ball der Bälle«.
DAS OPERNBALL-SUJET: »SPIRIT ROSE«
Der Idee des 66. Wiener Opernballs, sich nach 2023 erneut in das Zeichen der Solidarität zu stellen, ist auch der bedeutende österreichische Künstler Herbert Brandl gefolgt. Er schuf für den Ball ein Werk, das er der Wiener Staatsoper zur Auktion zur Verfügung stellt. Der Reinerlös dieser Auktion geht, wie alle anderen eingenommenen Spenden rund um den Ball, zugunsten der Hilfsaktion »Österreich hilft Österreich«. Die Dorotheum-Online-Auktion startet am 12. Jänner um 12 Uhr und läuft noch bis 15. Februar 2024, 17 Uhr. Gebote können unter dorotheum.com/opernball abgegeben werden. Der Rufpreis beträgt 60.000€.
HERBERT BRANDLS WERK FÜR DEN WIENER OPERNBALL
Das Œuvre von Herbert Brandl handelt von Atmosphären und Zuständen, der Materie der Farbe und der malerischen Geste. Die innere Spannung und die Zuspitzung des Widerstreits von Farbe und Licht zeichnen seine Werke aus.
Das Gemälde »Spirit Rose«, welches Herbert Brandl speziell für den 66. Opernball geschaffen hat, besticht durch seine kreisförmige Farbintensität, eine Reminiszenz ans Tanzen während des Opernballs, wie an die farbenprächtigen Roben in tanzender Bewegung. Die dynamischen Pinselbewegungen, vermischt mit linienförmigen Spray-Setzungen und Staccato-Anwendung der Monotypie-Technik, sowie die leuchtenden Farben sind eine Hommage an die einzigartige Opernball-Atmosphäre.
Das Werk wurde vom Künstler in untypischer Weise in mehreren Schritten geschaffen. Die überlagernden Schichten und die unzähligen Details symbolisieren in gewisser Hinsicht die vielen kleinen Gesten, Bewegungen und Interaktionen, die während des Balls stattfinden.
BIOGRAFIE HERBERT BRANDL
Herbert Brandl (*1959, Graz) zählt zu den bedeutendsten österreichischen Künstlern der Gegenwart. Mit seinen großformatigen, gestisch expressiven Arbeiten hat er sich als einer der wichtigsten Vertreter der zeitgenössischen Malerei etabliert. Seine Bilder oszillieren zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit, Beobachtungen der Natur stehen häufig im Mittelpunkt seiner Arbeiten.
Sein unbändiger Schaffensprozess und ein kraftvoller und experimenteller Umgang mit Farbe zeichnen sein faszinierendes Werk aus. Von 2004 bis 2019 lehrte Brandl als Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf. 2007 vertrat er Österreich bei der Venedig-Biennale und nahm neben zahlreichen internationalen Ausstellungen 1992 an der Documenta IX in Kassel und 1989 an der São Paulo Biennale teil.
Einzelausstellungen (Auswahl): Künstlerhaus, Wien (2023); Belvedere 21, Wien; Kunsthaus Graz; Kunsthalle Graz (2020); Museum Franz Gertsch, Burgdorf (2017); Haus der Kunst St. Josef, Solothurn; Osthaus Museum Hagen (2016); Kunsthalle Emden; Altana Kulturstiftung, Bad Homburg; Bank Austria Kunstforum, Wien (2012); Albertina, Wien (2010); Deichtorhallen, Hamburg (2009); Künstlerhaus Graz; Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz (2002); Kunsthalle Basel (1999); Secession, Wien (1998); Museum Haus Esters, Krefeld (1994); Museum Van Hedendaagse Kunst, Gent; Kunsthalle Bern (1991). Einzelausstellungen in der Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder, Wien: 1997, 1998, 2003, 2005, 2007, 2010, 2012, 2014, 2016, 2019, 2020, 2021, 2023. Museums- und Privatsammlungen (Auswahl): Albertina, Wien; Centre Pompidou, Paris; Kunsthaus Zürich; Kunstmuseum Bonn; Sammlung KiCo, Bonn; Städtische Galerie im Lenbachhaus, München; Musée d’Art Moderne de Paris; Museu Serralves, Porto; Reina Sofia, Madrid; Fondation Louis Vuitton, Paris; Jorge M. and Darlene Pérez Collection, Miami; Museum Moderner Kunst, Wien; Universalmuseum Joanneum, Graz; Thomas und Katja Angermair, Wien; Strabag-Kunstforum, Wien; The Renaissance Society, Chicago.
DAS ORGANISATIONSTEAM
Die Organisationsleitung für den Opernball liegt in der Marketingabteilung der Wiener Staatsoper, die von der Marketing- und Pressechefin Susanne Athanasiadis geführt wird. Gemeinsam mit allen Abteilungen des Hauses, wie Gebäudeverwaltung, Technik, Produktion oder Kartenvertrieb, aber natürlich vor allem auch mit den künstlerischen Abteilungen, sorgt das Team für Planung, Durchführung und Inszenierung des Balls.
Unterstützt wird das Organisationsteam erneut ehrenamtlich von Birgit Reitbauer und Maryam Yeganehfar.
BIRGIT REITBAUER
Gäste auf höchstem Niveau glücklich zu machen, ist ihr tägliches Geschäft: Als Patronne der Steirereck- Restaurants und Garantin für höchste gastronomische Qualität widmet sich Birgit Reitbauer allen Bereichen, die mit den Themen Essen und Trinken zu tun haben.
Nach ihrer Grundausbildung an der Tourismusschule Modul absolvierte die gelernte Tourismusfachfrau ein Betriebswirtschaft- und Tourismusmanagement Studium. Umfangreiche Erfahrung sammelte sie im Catering-Unternehmen Do & Co, bevor sie die Geschäftsführung des Stadthauses der Kurkonditorei Oberlaa, eine Wiener Kaffeehaus- und Restaurant-Institution, übernahm. Das von ihr und ihrem Mann Heinz Reitbauer geführte Restaurant »Steirereck« in Wien wird seit 2009 durchgängig in der Liste der World’s 50 Best Restaurants geführt und liegt aktuell mit Platz 18 an erster Stelle im D-A-CH-Raum. Ausgezeichnet ist es mit fünf Hauben bei Gault&Millau und 99 Punkten bei A la carte und falstaff.
MARYAM YEGANEHFAR
Sie liebt es, Räume zu gestalten und mit dieser Raumgestaltung Geschichten zu erzählen. Als Expertin in den Bereichen Eventplanung, Dekoration, Setting und visuelles Erscheinungsbild zeichnet Maryam Yeganehfar erneut für Look & Feel der Staatsoper als einzigartige Ball-Kulisse verantwortlich. Seit 2008 ist sie Eigentümerin und Geschäftsführerin der Eventagentur yamyam event production und MARYAM Commercial and Residential Design. Sie unterrichtet Eventdesign und Eventmanagement an der New Design University in St. Pölten und an der FH der WKW in Wien. Maryam Yeganehfar schloss ihr Studium mit Schwerpunkt Management und Marketing mit dem Abschluss Bachelor of Arts an der Webster University St. Louis ab. Im Anschluss an das Studium arbeitete sie zwei Jahre in der Medien- und Künstleragentur William Morris in Los Angeles.
SUSANNE ATHANASIADIS
Als Leiterin der Abteilung »Marketing und Kommunikation« in der Wiener Staatsoper zeichnet Susanne Athanasiadis seit Herbst 2020 neben der Organisation des Opernballs für die gesamte Medienarbeit, für klassisches und digitales Marketing, Website, Vertriebsmarketing, Kundenkommunikation sowie für die Organisation kleinerer und größerer Events und Guided Tours im Haus verantwortlich. Zuvor war sie 12 Jahre lang Inhaberin und Geschäftsführerin einer PR- und Marketingagentur. Vor ihrer Selbständigkeit arbeitete sie als Marketingleiterin für den ORF, als Werbeleiterin für den KURIER und als Marketingleiterin für Hitradio Ö3.
DER RAHMEN
BLUMENSCHMUCK
Für den Blumenschmuck zeichnet wie bereits 2023 erneut Doll’s Blumen Wien verantwortlich.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Gestaltung, die Maryam Yeganehfar gemeinsam mit dem Team rund um Emil Doll kreiert hat, steht die Rose »Pink Floyd«, eine Blume von beeindruckender Schönheit und Tiefe, die Bewunderung und Eleganz symbolisiert. Weiters setzt Doll auf eine sorgfältig ausgewählte Mischung aus Ranunkeln, Wicken, und Anthurien. Diese Kombination ermöglicht es, eine reiche Palette an Emotionen und Bedeutungen zu vermitteln, die perfekt zum Ambiente des Opernballs passen.
Alle Blumen werden in warmen Pinktönen gehalten sein, mit Nuancen von Rosa, Violett und Peach. Diese Farbgebung wird in einem modernen, asymmetrischen Arrangement präsentiert, bei dem die »Pink Floyd«- Rosen eine farbige Basis bilden, aus der die anderen Blumensorten hervorwachsen und Akzente setzen. Jedes Dekorationselement und jeder Raum wird individuell gestaltet, um Vielfalt und Einzigartigkeit zu gewährleisten. Besonders im Festsaal wird Wert auf eine symmetrischere Anordnung gelegt, um eine formellere Atmosphäre zu schaffen.
Besonderheiten des diesjährigen Blumenschmucks: Eine der größten Herausforderungen und zugleich ein besonderes Merkmal des Konzepts in diesem Jahr ist der bewusste Verzicht bzw. die Minimierung der grünen Elemente. Dieser Ansatz steht im Kontrast zum letzten Jahr und hebt die Farbpracht und Vitalität der Blüten hervor. Ziel war es, ein kräftiges Blütenmeer zu schaffen, das den Raum mit Leben und Farbe füllt.
RÄUMLICHKEITEN
Im vergangenen Jahr wurden zentrale Ballschauplätze wie die Weinbar in der Schwindloggia, die Hinterbühne, der Heurige, der Club im Keller oder die Disco auf der Galerie neugestaltet.
Heuer hat Maryam Yeganehfar für die Bar im Erdgeschoss-Garderobenbereich, vormals »Crystal-Bar«, ein von Grund auf komplett neues Design und Konzept entworfen und dem Raum auch einen neuen Namen gegeben: »The number one Vienna« heißt die liebevoll ausgestattete Bar nun, für die sogar eine eigene Tapete mit Motiven aus der Staatsoper kreiert wurde.
Ein weiteres Redesign erhält die Seitenbühne, dort wird roter Samt dominieren.
Die Radio Wien Disco bleibt wie gehabt auf der Galerie, im Souterrain wird erneut ein Club mit Live-DJ und Saxofon eingerichtet. Beibehalten werden auch die Bereiche auf dem Balkon links und rechts, der Falstaff-Champagner-Salon bzw. die Bar Zum Schwarzen Kameel und Bar Campari. Die Weinbar wandert von der Schwindloggia ins Schwindfoyer und bietet somit Gästen ohne Tisch- oder Logenbuchungen einen noch größeren Bereich zum Verweilen.
NEUE PARTNER
LANCÔME: PHOTOCALL
LANCÔME als »Presenting Partner« des Wiener Opernballs lädt zum »Photocall« in den Annex Marmorsaal. Vor einem glamourösen Hintergrund können sich Ballgäste fotografieren lassen, die entsprechenden Bilder werden als Fotogalerie auf wiener-staatsoper.at zu sehen sein.
SERVICE: DYSON STYLINGSTATION
Neben dem »Beauty to go«-Bereich wird es gemeinsam mit Partner Dyson erstmals eine »Self Service«- Station im Annex Gustav-Mahler-Saal geben. Hier können auch ohne fremde Hilfe Locken nachgedreht, Haare geföhnt oder auch geglättet werden.
ESSEN & TRINKEN
VIELE NEUERUNGEN UND FORTSETZEN BEWÄHRTER PARTNERSCHAFTEN
Das kulinarische Angebot hat am Opernball lange Tradition. Dieser Tradition wird selbstverständlich auch dieses Jahr Rechnung getragen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt erneut auf höchster Qualität, auf regionalen Produkten, sowie auf heimischen Produzenten und Partnern. Im Rahmen der bestehenden Kooperationen wie mit dem Schließen neuer Partnerschaften gibt es auch heuer zahlreiche Neuerungen, die vor ein umfassenderes Angebot und auch ausreichend Raum für »flanierende Ballgäste« bieten.
NEUE CATERING- UND GASTRONOMIE-PARTNER
SCHWINDFOYER: STEIRISCHE WEINE
Die vormals in der Schwindloggia angesiedelte Weinbar übersiedelt 2024 ins Schwindfoyer und bietet somit allen Gästen ausreichend Platz, auch ohne Tisch- oder Logenbuchungen. Die Weinbar wird in diesem Jahr von den Steirischen Terroir- & Klassik Weingütern gehostet.
Unter dem Motto »Alle zusammen. Und alle anders« vereinen sie 12 Familien, die an acht Orten in den Weinbaugebieten der Süd- und Südweststeiermark und dem steirischen Vulkanland alles für den Wein geben: Alles hinterfragen. Alles verändern. Die mit allem experimentieren. Und vor allem innovativ sind.
Passend zu den Weinen gibt es echte »Schmankerln« aus der Steiermark mit Vulcano-Schinken & Co…
Folgende Winzer werden ausschenken: Frauwallner, Gross, Lackner Tinnacher, Maitz, Neumeister, Polz, Erwin Sabathi, Hannes Sabathi, Sattlerhof, Tement, Winkler-Hermaden, Wohlmuth.
THE NUMBER ONE VIENNA – HOSTED BY EDEN BAR
Die frühere »Crystal Bar« wird heuer komplett neugestaltet und erhält auch einen neuen Betreiber: Die Eden Bar erfreut sich, zum ersten Mal in ihrer Geschichte als Gastronomie-Partner des Wiener Opernballs aufzutreten. Ganz im Zeichen der Eden Bar Wien steht der prickelnde Genuss im Vordergrund. Der Fokus liegt auf Champagner aus dem Hause Bollinger sowie auf Schaumwein aus dem Hause Schloss Gobelsburg. Zusätzlich gibt es Vodka und Gin Tonic als auch einen eigens für den Wiener Opernball kreierten Drink namens »Franz Mule«, bestehend aus Wiener Wermut Franz, Limoncello und Ginger Beer.
BEWÄHRTE CATERING-PARTNER
GERSTNER
Die Kooperation zwischen der Wiener Staatsoper und Gerstner feiert heuer ihr 155-jähriges Jubiläum. Auch beim Opernball kredenzt Gerstner Genuss in Perfektion, mit bewährten Klassikern und modernen Variationen aus vorwiegend heimischen Zutaten. Neben den bekannten Gerstner Opernballwürsteln, der Anton Gerstner Gulaschsuppe und den beliebten Sandwiches, beispielsweise mit Roastbeef oder Vulcano Schinken, setzt der traditionsreiche Opernball-Caterer zusätzlich auf Nachhaltigkeit: mit Bio-Würsteln, Barbara Gerstners veganem Linseneintopf sowie Sandwiches mit Brie de Meaux oder mediterranem Ratatouille-Aufstrich. Die Gäste in den Logen können zudem feine Fines de Claire Austern und Kaviar genießen.
Gerstners Näschereien wie die traditionsreichen getunkten »Erdbeeren im Frack«, der Pariser Spitz oder Punschkrapferl bilden den süßen Abschluss der Ballnacht. Das Petit Fours »Oper« mit Nougat und Pistazie ist der erfolgreichen Kooperation zwischen Gerstner und der Wiener Staatsoper gewidmet.
Gerstner sorgt mit rund 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei 139 Logen, 267 Tischen und 11 Buffets für das Wohl der Gäste. Das erfahrene Gerstner-Team freut sich auch heuer auf die Unterstützung von gut ausgebildeten Nachwuchs-Kräften aus österreichischen Tourismusschulen.
STRÖCK FEIERABEND
Das Team der Ströck-Feierabend Bäckereien & Restaurants mit Kulinarik rund um Brot & Wein sorgt bereits zum fünften Mal für besondere Genussmomente in der Ströck-Feierabend-Bar und im 1. Stock/ Hinterbühne. Das Wiener Traditionsunternehmen ist nach wie vor ein Familienbetrieb und passt hervorragend zum Opernball. Genuss ist das zentrale Thema. Die Feierabend-Bar bietet einen Ort, an dem man sich kurz erholen und stärken kann. Im kulinarischen Angebot sind Bio-Brötchen, Bio-Würstel aber auch Bio-Erdäpfelgulasch, Pilzbeuschel (vegan) und Jour Krapferl.
HEURIGER WIENINGER
Das traditionsreiche Wiener Weingut bereichert heuer wieder den »Opernball-Heurigen« mit der Buschenschank Wieninger am Nussberg. Der Familienbetrieb bietet biodynamische Weine aus eigener Produktion von den besten Wiener Rieden und übersetzt somit die schöne Tradition des Wiener Heurigen in die heutige Zeit. Angeboten werden klassische sowie auch vegetarische Buschenschank-Schmankerln von erstklassigen, heimischen Produzenten in bester Qualität. Ob Bergkäse aus dem Paznauntal, Hauswürstel aus Lienz oder Weckerln aus der Wachau.
ZUM SCHWARZEN KAMEEL / BAR CAMPARI
Das Schwarze Kameel freut sich, nun schon zum wiederholten Male die Gäste des Wiener Opernballs mit seinen klassisch-traditionellen Köstlichkeiten verwöhnen zu dürfen. Der Wiener Opernball hat eine lange Geschichte, so wie das Lokal in der Bognergasse. Tradition verbindet eben.
FALSTAFF-CHAMPAGNER-SALON
Gemeinsam mit The Ritz-Carlton Vienna präsentiert sich Falstaff mit einem eigens für das Event designten Champagner-Salon und serviert eine bewährte kulinarische Kombination. Passend zum eleganten Anlass werden bereits zum vierten Mal die besten Champagner »by the glass« kredenzt. In der elegant designten Falstaff-Bar erwartet Perlen-Liebhaber eine fein selektierte Auswahl von über 20 herausragenden Champagner-Spezialitäten. Kulinarisch schlägt Falstaff die Brücke zwischen Frankreich und Österreich. Im reschen Kaisersemmerl serviert, stehen herzhafte Variationen wie Steinpilz-Trüffel oder Chili-Käs vom »Leberkas-Pepi« zur Auswahl.
CLUB: KLEINOD
Am 66. Opernball werden die renommierten »Kleinod«-Barkeeper nun zum zweiten Mal im »Club« des Opernballs für erstklassige Trinkkultur sorgen. Dazu wird das mobile Barservice »Kleinod Überall« den Club im zweiten Souterrain in eine American Bar mit extravagantem Ambiente verwandeln. Seit 2015 bereichern Alexander Batik, Oliver Horvath, Philipp Scheiber und David Schober mit dem »Kleinod« die Wiener Barkultur und verwöhnen ihre Gäste mit mehrfach ausgezeichneten Getränkekreationen im klassischen Stil einer American Bar. Die Unternehmensgruppe umfasst die Bars »Kleinod«, »Kleinod Prunkstück« und »Kleinod Stadtgarten« sowie das Cocktail-Catering »Kleinod Überall«. Das »Kleinod« wurde unter anderem bei den renommierten Mixology Bar Awards als »Bar des Jahres Österreich« (2018) und vom Fachmagazin »Falstaff« als »Gastgeber des Jahres« (2018) und »Bestes Bar-Team des Jahres« (2019, 2022, 2023, 2024) ausgezeichnet.
»SÜSSE KURVE«: EISGREISSLER
Im Erdgeschoß auf Ballsaalebene befindet sich die so genannte »Süße Kurve«. Zwei heimische Betriebe konnten erneut gewonnen werden, um die Ballgäste mit Süßem zu verwöhnen: Einerseits punktet Ströck mit den beliebten Miniatur-Krapfen von Patissier Pierre Reboul, andererseits hat der relativ junge und dennoch bereits kultige Eis-Greissler seinen Eisstand aufgebaut, der sich mit seinen fruchtigen und natürlichen Eiskreationen einen Namen gemacht hat. Heimische Qualität, denn die Milch für das Eis kommt ausschließlich von den eigenen Kühen, die in Krumbach in der Buckligen Welt weiden.
GETRÄNKE-PARTNER
VÖSLAUER
Vöslauer, langjähriger Partner der Wiener Staatsoper während der gesamten Spielzeit, ist auch heuer wieder Getränkepartner des Wiener Opernballs.
SCHLOSS GOBELSBURG »BLANC DE BLANCS« ALS SEKT-PARTNER
Schloss Gobelsburg ist das älteste Weingut der Donauregion Kamptal und gilt als einer der hochrangigsten Vertreter österreichischer Weinkultur. Mit dem »Blanc de Blancs« ist das Weingut erneut Sektpartner des Wiener Opernballs. Der Blanc de Blancs ist besonders beliebt bei den Schaumwein-Connaisseur*innen: einerseits ist sein Charakter durch die Besonderheiten des Donauraums geprägt, andererseits durch den sorgsamen Ausbau in aus heimischem Eichenholz gefertigten Fässern. Die Trauben werden bei perfekter Reife in kleine Kisten gelesen und sorgsam gepresst. Nach 12 Monaten Fasslagerung erfolgt die Abfüllung für die zweite Gärung in der Flasche. Auf der Hefe, die zur feinen Textur beiträgt, ruht er nun 3 Jahre, bis er von Hand gerüttelt und degorgiert wird.
Schloss Gobelsburg ist das älteste Weingut der Donauregion Kamptal und kann auf eine dokumentierte Weinbaugeschichte bis ins 12. Jahrhundert zurückblicken. 2021 feierte es seinen 850. Jahrgang der altehrwürdigen Domaine. Seit 1996 wird das Weingut von Familie Eva und Michael Moosbrugger geführt. Heute konzentriert man sich auf die typischen Herkunftsweine der Donau Appellationen in den drei Kategorien Gebiets-, Orts- und Riedenwein – darunter weltbekannte Namen wie Ried Heiligenstein oder Ried Lamm.
BOLLINGER ALS CHAMPAGNER-PARTNER
Das französische Champagnerhaus Bollinger, vertreten durch seinen exklusiven General-Importeur, das österreichisch-deutsche Weinhandelshaus KATE & KON, ist heuer zum zweiten Mal Champagner-Partner des Wiener Opernballs. Als Familienbetrieb geführt, und nicht in Konzernhand, ist Bollinger-Champagner in der österreichischen Spitzengastronomie mittlerweile tonangebend. Am Opernball wird Bollinger vor allem mit Bollinger Special Cuvée und Bollinger Rosé vertreten sein.
PREMIUM SOMMELIER-SERVICE IN DEN LOGEN
»Fine Wine & Fancy Food Partner«, so bezeichnet KATE & KON, der mit Tradition ausgestattete Betrieb junger Leute, der sich auf den Import und den Handel weltweit singulärer, herausragender und oft exklusiv gehandelter Weine und Delikatessen spezialisiert hat, die Partnerschaft mit dem Wiener Opernball. Die Opernballgäste dürfen sich auf exklusiv importierten Bollinger-Champagner, sorgsam selektierte Weine und die populäre KATE & KON Selection Caviar freuen.
Logengäste erhalten zudem vor dem Ball eine Liste mit sehr ausgesuchten Weinen aus den besten Lagen der renommiertesten Betriebe aus Bordeaux, Burgund und anderen europäischen Spitzenregionen. Diese können vorbestellt werden und werden am Ballabend selbst via exklusivem Sommelier-Service in den Logen serviert.
HAUSBRANDT TRIESTE 1892 KAFFEE
Hausbrandt Trieste 1892, bereits seit zwei Spielzeiten Partner der Wiener Staatsoper, wird auch am Opernball erneut als exklusiver Kaffeepartner vertreten sein.
BALLSPENDEN
GESCHENKE FÜR LOGENGÄSTE: MANDARIN ORIENTAL FÄCHER
Mandarin Oriental ist ein Fan der Künste. Für alle Logengäste gibt es daher ein hochwertiges Geschenk, das für »frischen Wind« in den Logen sorgen wird: In Erwartung der Eröffnung des Mandarin Orientals und deren Residenzen im Herzen des ersten Bezirkes im Jahr 2025 in Wien stellt Mandarin Oriental goldene, handgefertigte Fächer für jede Ball-Loge zur Verfügung, die einen kleinen Eindruck über den Stil und die Liebe zum Detail der der künftigen Residenzen vermitteln sollen.
DAMENSPENDEN
LANCÔME LIPPENSTIFT
Es ist fast schon Tradition, dass LANCÔME die Debütantinnen bei ihrem eindrucksvollen Auftritt unterstützt, erhalten die Debütantinnen doch persönliche Make-up-Produkte für ihren glamourösen Abend. Ganz im Sinne der Philosophie der Marke »das Glück feiern und es mit anderen teilen« gibt es heuer für alle weiblichen Gäste am Ball einen hochwertigen Lippenstift »L’Absolu Drama«. Ausgegeben wird der Lippenstift in unterschiedlichen Rot- und Beerentönen.
SWAROVSKI EARCLIP
Als Damenspende stellt Swarovski in diesem Jahr einen glamourösen Ohrclip aus der Mesmera Schmucklinie bereit. Einen einzigen, großen Kristall im Trilliant-Schliff aus demselben Design von Giovanna Engelbert, dem auch die diesjährige Tiara entspringt. Der Ohrclip ist ein einzelner, eleganter Ohrring und lässt sich an jeder beliebigen Stelle des Ohrs anbringen für einen extravaganten Auftritt.
HERRENSPENDEN
KOMPAKT REGENSCHIRM CARBONSTEEL MINI SLIM VON DOPPLER
Der renommierte österreichische Schirmhersteller doppler sorgt in diesem Jahr erstmals für einen eleganten und vor allem trockenen Auftritt der Herren am Wiener Opernball: der flache, kleine und kompakte Regenschirm Carbonsteel Mini Slim, der in jedes Sakko passt, bietet zuverlässigen Regenschutz und begleitet auch abseits des Opernballs bei weniger glamourösen Wetterbedingungen.
Mit den Marken doppler, Knirps und doppler Manufaktur steht das oberösterreichische Traditionsunternehmen doppler E. Doppler & CO GmbH seit 1946 für verlässliche Qualität in der Entwicklung und Herstellung von Regen- und Sonnenschirmen, die auch mit individuellen Werbedrucken erhältlich sind, sowie Gartenmöbeln aller Art.
FALSTAFF OPERNBALL-SPEZIALAUSGABE
Schon vor dem Ball der Bälle präsentiert Falstaff in einer Sonderausgabe zum Wiener Opernball Wissenswertes, Hintergründe, Historisches und zahlreiche Genusstipps für die Ballgäste – von den angesagtesten Bars, köstlichen Frühstücks-Empfehlungen für den Morgen danach bis hin zu den besten Gourmet-Restaurants der Donaumetropole.
Erhältlich ist das Falstaff-Opernball-Spezial kostenlos in der gehobenen Hotellerie, zahlreichen Restaurants, Wiener Kaffeehäusern, am Flughafen Wien sowie als ePaper auf falstaff.at.
DIE SWAROVSKI TIARA
SWAROVSKI ENTHÜLLT DIE NEUE TIARA FÜR DEN WIENER OPERNBALL 2024
Der Wiener Opernball ist eines der prestigeträchtigsten Ereignisse im europäischen Gesellschaftskalender, bei dem anmutige Debütantinnen seit Jahrzehnten mit einer Swarovski Tiara erstrahlen, welche heute für den kommenden Ball im Februar neu enthüllt wurde.
Die Tiara 2024 wurde von Swarovski Global Creative Director Giovanna Engelbert entworfen. Sie bezog dabei Inspiration vom österreichischen Kaiserschmuck sowie der Swarovski Mesmera Schmuckfamilie. Jedes Stück wurde sorgfältig aus 233 klaren Kristallen in unterschiedlichen Schliffen gefertigt, die in eleganter Anordnung von übergroßen Elementen bis hin zu kleinen Kristallformen hinabfließen. Die graziös arrangierten Kristallelemente in der Tiara greifen den Glanz des Ball-Abends auf, sie sollen die Tänzerinnen und Tänzer auf dem Parkett des Ballsaals widerspiegeln. Bei jeder Bewegung schimmern die Kristalle im Licht und ziehen alle Blicke auf sich.
Wenn die diesjährigen 160 Debütantinnen an den Armen ihrer Begleiter den Wiener Opernball auf spektakuläre Weise eröffnen, werden die Diademe ihren Auftritt mit einem fesselnden Glanz krönen.
Eine Tradition, die einen ikonischen Platz im österreichischen Erbe einnimmt – als auch im Kulturgut der Marke Swarovski, die seit beinahe 70 Jahren die Tiaras der Debütantinnen kreiert.
Alexis Nasard, Swarovski CEO: »Wir fühlen uns geehrt, Teil dieser Tradition zu sein, die Anmut, Schönheit und Eleganz verkörpert. Swarovski steht seit 1895 für die Meisterhaftigkeit des Lichts und diese langjährige Partnerschaft mit dem Wiener Opernball vereint zwei Ikonen der österreichischen Kultur und zeugt zugleich von Swarovskis einzigartigem Savoir-faire.«
Giovanna Engelbert, Swarovski Creative Director: »Ich habe mich von meiner Swarovski Mesmera Schmucklinie inspirieren lassen, deren Design sowohl mit Raffinesse als auch mit Glanz besticht. Ich hoffe, die Tiara verleiht den diesjährigen Debütantinnen ein kaiserliches Selbstvertrauen. Wenn sie die Tiaras am Ende einer magischen Nacht als Erinnerungsstücke mit nach Hause nehmen, werden sie sich hoffentlich dazu inspiriert fühlen, ihre Träume zu verwirklichen.«
Bogdan Roščić, Direktor der Wiener Staatsoper: »Rituale sind selten geworden und deswegen heute vielleicht besonders faszinierend. Im schönen Ritual des Opernballs ist jedenfalls die Tiara der Debütantinnen ein fixer Bestandteil. Die Ballgäste in der Wiener Staatsoper, ein Millionen-Publikum vor den Fernsehgeräten, aber auch weltweite Social Media Communities werden im Februar wieder den Einzug des Eröffnungskomitees und die Freude und den Stolz der Tiara-Trägerinnen miterleben. Ich freue mich auf das neue Design und auf die Fortsetzung der langjährigen Kooperation mit Swarovski.«
Die Tiara ist ein Symbol des einzigartigen Savoir-faire, welches das kreative Herzstück der Marke Swarovski darstellt sowie ein Zeugnis ihrer 129-jährigen Geschichte.
Hautnah erlebbar wird die Swarovski Tiara im Swarovski Kristallwelten Store in der Wiener Kärntnerstraße 24. Hier haben Besucherinnen und Besucher die einzigartige Gelegenheit, die zeitlose Eleganz und die Geschichte der Tiaras zu bewundern. Gezeigt werden ausgewählte historische Stücke wie das erste Opernballkrönchen aus dem Jahr 1956, die erste Swarovski Tiara »Red Carpet« sowie Tiaras aus namhaften Designer-Kooperationen und als Highlight die diesjährige Opernball Tiara 2024.
PARTNER DES ERÖFFNUNGS- KOMITEES
LANCÔME
LANCÔME, die weltweit größte selektive Make-up Marke, ist auch 2024 neben der allgemeinen Damenspende wieder fixer Partner des Eröffnungskomitees des Wiener Opernballs. Elegante Farben, luxuriöse Texturen und die professionellen Make-up-Techniken von LANCÔME sorgen für den perfekten Auftritt. Jede einzelne Debütantin wird mit ihren persönlichen Make-up-Produkten vorab ausgestattet.
Am großen Tag des Balls bieten die LANCÔME Make-up Artists den Debütantinnen einen kostenlosen Schmink-Service an und stehen den jungen Damen bei der Perfektionierung des Looks professionell zur Seite.
STEINMETZ-BUNDY PRIVATSALON
Als offizieller Styling-Partner des Wiener Opernballs 2024 bietet Steinmetz-Bundy Privatsalon exemplarische Vorschläge zur perfekten Ballfrisur. Im Mittelpunkt des Stylings von Hannes Steinmetz und seinem Team steht hochgestecktes Haar in natürlicher Bewegung, damit die Swarovski-Tiara in vollem Glanz zur Geltung kommt. Die Kunst dabei ist, die Frisur selbst bei kürzerem Haar so zu fixieren, dass der Look verlässlich während der gesamten Eröffnung hält.
GINO VENTURINI
Zum wiederholten Male erhalten auch dieses Jahr die Debütanten zu ihrem Frack eine von Hand gebundene Frackmasche sowie ein von Hand genähtes weißes Stecktuch aus dem Hause Gino Venturini. Seit über 100 Jahren werden im Hause Gino Venturini individuelle Maßhemden aus den hochwertigsten Stoffen in liebevoller Handarbeit zu kleinen Kunstwerken verarbeitet.
HELDWEIN
Das Geschenk für die männlichen Debütanten sind bereits seit 2012 Manschettenknöpfe vom Wiener Traditionsjuwelier. Inspiration für das zeitlose Design ist die Silhouette der Wiener Staatsoper. Die Manschettenknöpfe sind aus hochwertigem 925er Sterling Silber gefertigt und mit der Gravur »Heldwein – Opernball 2024« versehen. Inmitten der weiß-schimmernden Perlmutt-Einlage funkelt ein prächtiger Diamant im Brillantschliff, der perfekt zu den Kleidern des Jungdamen-Komitees passen wird. Die Manschettenknöpfe wurden im hauseigenen Atelier entworfen und sind auch in einer kleinen limitierten Auflage im Geschäft am Wiener Graben erhältlich.
HUMANIC
Als »offizieller Modepartner des Wiener Opernballs und des Couture Salons 2024« stellt HUMANIC nicht nur Schuhe für die (Ersten-) Solotänzerinnen des Wiener Staatsballetts zur Verfügung, sondern schenkt jeder Debütantin und jedem Debütanten einen 30% Gutschein auf die gesamte HUMANIC Ballkollektion.
SERVICE
BEAUTY TO GO
Beauty to go, das ist die Erste Hilfe-Station für Make-up und Haare, die von 21 Uhr bis 3 Uhr früh im Dirigentenzimmer eingerichtet ist. Gehostet wird dieser Bereich von Alma Milcic sowie Steinmetz-Bundy Privatsalon und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Geschminkt wird mit Produkten von LANCÔME.
ALMA MILCIC
Dream big, blend well – das Beauty-Service am Wiener Opernball wird heuer zum zweiten Mal von Make- up Artist Alma Milcic bereitgestellt. Die Gäste des Wiener Opernballs 2024 haben wieder die Möglichkeit, sich von Alma und ihrem Team im Dirigentenzimmer das Make-up perfektionieren zu lassen. Geschminkt wird ausschließlich mit LANCÔME Produkten.
Bereits im Vorfeld des Wiener Opernballs werden beim Couture Salon, dem Mode- und Styling-Side-Event des Balls im Hotel Bristol, die Ersten Solotänzerinnen und Solotänzerinnen des Wiener Staatsballetts von Alma Milcic geschminkt.
STEINMETZ-BUNDY PRIVATSALON
Um am Opernball die Möglichkeit für ein Last-Minute-Finish oder ein Styling-Fresh-up zu bieten, steht das Team des Steinmetz-Bundy Privatsalon im Bereich »Beauty to Go« zur Verfügung. Die Styling- Botschaft für die Ballsaison 2024 lautet: »On Stage!« – mit Frisuren als Eye-Catcher für bühnenreife Auftritte.
POPP & KRETSCHMER SCHNEIDERWERKSTATT
In den Damengarderoben befinden sich Popp & Kretschmers Schneiderwerkstatt sowie bei den Herrengarderoben eine Schusterwerkstatt. Hier werden kleine Garderoben-Pannen fachmännisch behoben.
PREISE
Preise für Eintritt und Logen
Eintrittskarten 385€ (inkl. 35€ Spende für Österreich hilft Österreich)
Rangloge: 24.500€
Bühnenloge: 14.000€
Premium-Bühnenloge (mit direkter Sicht auf den gesamten Ballsaal): 18.000€
Auszug aus den Gastronomie-Preisen
Alle Gastro-Preise beinhalten 10% Solidaritätsbeitrag, der ebenfalls zugunsten »Österreich hilft Österreich« geht!
- Opernball-Würstel – 16,00 €
- Gulaschsuppe – 16,00 €
- Bier 0,33l – 14,50 €
- Weißer Spritzer – 14,50 €
- Mineralwasser 0,33l – 9,90 €
- Coca Cola 0,33l – 12,50 €
- Red Bull 0,25l – 15,00 €
- Wein glasweise 0,125l – ab 16,00 €
- Sekt glasweise 0,1l – 21,00 €
- Champagner glasweise 0,1l ab 39,00 €
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