Der Concordia Ball 2024 setzt Zeichen für die Pressefreiheit
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Die Medienbranche feierte am schönsten Sommerball des Landes ein glanzvolles Fest für den freien Journalismus
Am Freitag, den 24. Mai 2024, verwandelte sich das Wiener Rathaus einmal mehr zur Bühne für den eleganten, sommerlichen Traditionsball des Presseclub Concordia: Mit dem Concordia Ball setzte die Medien-, Kunst- und Kulturbranche gemeinsam mit dem weltoffenen Ballpublikum aus über 50 Ländern ein kräftiges Zeichen für den freien Journalismus. Die starke Botschaft des Abends: Ein Hoch auf die Meinungsvielfalt, den Journalismus und die Pressefreiheit. Der Erlös kommt dem „Rechtsdienst Journalismus“ zu Gute, der Journalist:innen zur Stärkung freier Berichterstattung mit juristischer Expertise unterstützt.
Concordia heißt „Eintracht“, und das Verbindende des Concordia Balls macht ihn so besonders: Er vereint Journalist:innen mit dem Publikum, die Tradition mit dem Blick in die Zukunft, das typisch Wienerische mit internationalem Flair – und natürlich das Wort mit dem Tanz, dem Herzstück des Ballvergnügens. Im strahlenden Ambiente der Festsäle und des Arkadenhofs des Wiener Rathauses genossen die Gäste gepflegte Unterhaltung und ließen sich von der einzigartigen Atmosphäre und vielfältigen Programmhighlights verzaubern. Beim Concordia Ball als hochrangigem Branchentreffen gibt sich das „Who is Who“ der heimischen und internationalen Medienbranche die Ehre: Medienschaffende und Journalist:innen zählten ebenso zum Publikum wie Kunst- und Kulturschaffende, Vertreter:innen von Institutionen und der demokratiepolitisch engagierten Zivilgesellschaft, der Wirtschaft, der Politik sowie Freunden der Wiener Ballkultur. Bemerkenswert war auch der enorme Andrang des jungen Publikums, das stark zur lebendigen und weltoffenen Balltradition beiträgt. Das zeigt – heute, wie auch schon beim ersten Concordia Ball vor 161 Jahren: Auch die Jugend ist begeistert vom Motto „Tanzen für die Pressefreiheit“.
Ehrengäste des Abends waren Stefan Niggemeier (deutscher Medienjournalist), Landtagspräsident Ernst Woller, Wolfgang Bogensberger (amtsführender Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission), Concordia-Präsident Andreas Koller (Salzburger Nachrichten), die Vize-Präsident:innen Petra Stuiber (stv. Chefredakteurin Der Standard) und Helmut Spudich sowie aus dem Concordia-Vorstand Kurier-Herausgeberin Martina Salomon, Dieter Bornemann (ORF), Eva Linsinger (profil) und Wolfgang Sablatnig (Tiroler Tageszeitung). Medien, Kultur und Wissenschaft waren u.a. vertreten durch APA-Chefredakteurin Maria Scholl, Claudia Dannhauser (Vorsitzende der Vereinigung der Parlamentsredakteure), Roland Geyer (Johann Strauß-Festjahr 2025), Barbara Haas (Kleine Zeitung), Robert Menasse (Autor), Clemens Pig (Geschäftsführer der APA), Rainer Schüller und Nana Siebert aus der Chefredaktion des Standard, Harald Sicheritz (Regisseur und Drehbuchautor), Anna Sporrer (VwGH), Emmerich Talós und Nikolaus Forgó (Universität Wien), Roland Treichler (profil), Christian Traunwieser (Magenta), Eva Weissenberger (WKO).
Im Rahmen der Eröffnung erklärte Concordia Präsident Andreas Koller: „Je effizienter sich Unfug als Nachricht tarnt, desto wichtiger sind professionelle Journalist:innen, die Sinn von Unsinn sowie echte Nachrichten von Info-Müll unterscheiden. Unsere Gesellschaft braucht qualitätsvollen, professionellen Journalismus, denn ohne diesen stirbt die Demokratie. Denn wir wissen: Eine Demokratie, die ihre Medien knebelt, hört auf, eine Demokratie zu sein.“
Concordia Generalsekretärin Daniela Kraus unterstrich: „Gerade heute ist es wichtig, gemeinsam ein Zeichen für den freien Journalismus zu setzen. Mit dem Concordia Ball macht sich die Concordia mit gepflegter Festkultur für Pressefreiheit und Meinungsvielfalt stark. Bei aller Ernsthaftigkeit des Anliegens ist der Ball als „Fest für den freien Journalismus“ etwas ganz Besonderes: Er verbindet Menschen, die Pressefreiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie für notwendige Voraussetzungen des guten Zusammenlebens halten und genießt als traditionsreicher und zeitgemäßer Sommerball dank des wunderschönen Ambientes im Wiener Rathaus Kultstatus.“
Ein einzigartiger Sommerball mit einer starken Botschaft, der seine Gäste verzaubert
Für die Moderation der Eröffnungszeremonie konnte 2024 wieder ORF III-Chefredakteurin Lou Lorenz-Dittlbacher gewonnen werden, die die Gäste durch den Abend führte und dabei die Bedeutung des freien Journalismus für unsere Gesellschaft und unsere Demokratie hervorhob. Für die Programmpräsentation sowie die Eröffnung durch die Jungdamen und -herren zeichnete Tanzmeister Chris Lachmuth von der Tanzschule Chris verantwortlich. Die kunstvolle Gestaltung des Debütantinnen-Haarschmucks am Concordia Ball 2024 stammte neuerlich von der bildenden Künstlerin Simone Bernert: Von einer klassischen Tiara hat man sich zu Gunsten einer künstlerischen Intervention mit Unikaten, die in Handarbeit hergestellt werden, verabschiedet.
Die Balleröffnung stand 2024 wieder in engstem Zusammenhang mit der Historie der Concordia: Wienerlied-Ikone Agnes Palmisano interpretierte den Schlager „Schöne Adrienne“ von Hermann Leopoldi aus dem Jahr 1925, der das damals weltneue Medium Radio feiert.
Neu waren außerdem die Klänge der Eröffnungsfanfare: Die Auftragskomposition „Festfanfare für den freien Journalismus“ des österreichischen Komponisten und Arrangeurs Pavel Singer erlebte beim Concordia Ball 2024 ihre Uraufführung.
Die Ballspenden zeitgenössischer Künstler:innen – viele davon heute Sammlerstücke – kommentieren traditionell das Zeitgeschehen. Im heurigen Jahr setzte diese einer der bedeutendsten satirischen Zeichner um: Der Künstler und Karikaturist Gerhard Haderer.
Produktion und Ausstattung stammten aus den erfahrenen Händen von Claudia Spitz und Emilie Kleinszig von Events by Spitz. Als Ballmeisterin fungierte 2024 erneut Event- und PR-Managerin Deborah Grumberg, die feststellt: „Es freut mich außerordentlich, dass der Concordia Ball auch bei jungen und internationalen Gästen so großen Anklang findet. Das beachtliche Sponsoringinteresse zeigt, dass nicht nur die Wiener Ballkultur, sondern auch die Anliegen des Presseclub Concordia für hochwertigen und unabhängigen Journalismus in Österreich geteilt und unterstützt werden.”
Charity: Der Erlös fließt in die Sicherung des freien Journalismus
Schon seit seiner Premiere im Jahr 1863 eine Benefizveranstaltung, ist der Concordia Ball heute ein Charity Event für den „Rechtsdienst Journalismus“. Dieses in Österreich einzigartige Programm unterstützt Journalist:innen zur Stärkung der freien Berichterstattung mit juristischer Expertise – ein Angebot, das angesichts steigender Bedrohungen der Pressefreiheit immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Reichlich Abwechslung mit Tanzmusik in den Sälen des Rathauses und Disco im Arkadenhof
Optisch bot sich den Besucher:innen ein stilvolles Bild mit Damen im bodenlangen Abendkleid oder großer Ballrobe und den Herren in Frack, Smoking, Abendanzug und Gala-Uniform. „Tanz, Tanz, Tanz“, das ist natürlich das Herzstück eines Wiener Balls. Die Gäste liebten es, im imposanten Wiener Rathaus von Saal zu Saal sowie im Arkadenhof zu flanieren und sich dem Tanzvergnügen hinzugeben: Mit Musik im Stil der klassischen Standardtänze, Swingtime, Latin, einer grandiosen 70er-Retroband und der Disco war abwechslungsreiche Stimmung garantiert. Ein besonderes Spektakel war wie immer die Quadrille, denn ein bisschen wilde Anarchie gehört zur Tradition.
Für das Tanzvergnügen im Festsaal sorgten das Wiener Opernball Orchester – heuer erstmals unter der Leitung von Andreas Spörri – und das pt art Orchester unter der Leitung von Norbert Hebertinger. Im Arkadenhof bespielten das all-female DJ-Kollektiv “bestens aufgelegt” mit Alexandra Augustin und Theresia Frass–Knierzinger aka DJ Gigi Augustino und DJ TheResia sowie die Live-Band „The Bad Powells“ den Disco Floor und sorgten damit Outdoor unter freiem Himmel für ausgelassene Stimmung. Mit schwungvollem Boogie Woogie & Evergreens unterhielt das Charly Hloch-Trio, während Freund:innen lateinamerikanischer Rhythmen in der Latin Lounge mit DJ Steve Manera und DJ Andy Bachata auf ihre Kosten kamen. Insgesamt wurde der Anspruch des Abends in vollem Umfang erfüllt: Musik, die beflügelt, Gespräche, die inspirieren, und Eleganz, die beeindruckt.