Wau statt Hechel-Hitze: Tipps für einen sicheren Badespaß mit Hund in Wien

Wau statt Hechel-Hitze: Tipps für einen sicheren Badespaß mit Hund in Wien

Foto: “An den ausgewiesenen Badestellen wartet Abkühlung auf Rex & Co. ” / Fotocredit: Stadt Wien/Christian Houdek / Quelle: © Stadt Wien

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Alte Donau, Neue Donau, Seestadt Aspern oder Badeteich Hirschstetten. In Wien gibt es mehrere ausgewiesene Hundebadeplätze die Vier- und Zweibeiner zum Planschen und Abkühlen einladen. Für sicheren Badespaß und ein harmonisches Miteinander sind einige Dinge zu beachten. „Der eigene Hund sollte nicht über fremde Handtücher laufen. Wenn ein Hund nicht gut verträglich ist, sollte nach Möglichkeit ein ruhigerer Platz gesucht werden, das reduziert Stress für den eigenen und alle anderen Hunde“, rät Amtstierärztin Susanne Drechsler. Wichtig ist auch, den eigenen Vierbeiner nicht zu überfordern. So erleichtern flache Einstiege dem Tier ins Wasser zu kommen.

Die Dauer des Schwimmens sollte an das Fitnesslevel des Hundes angepasst werden. Er sollte auch nicht direkt nach der Fütterung in Wasser gelassen werden, weil der Druck des Wassers auf den vollen Magen unangenehm sein kann. Die Amtstierärztin bittet außerdem: „Schauen Sie auf Ihre eigene Sicherheit: Wenn Sie mit Ihrem Hund ins Wasser gehen, achten Sie darauf, ob Ihr Hund den Impuls hat Sie zu retten, wenn Sie untertauchen. Betroffene Hunde werden dann nervös und versuchen zu Ihren Besitzer*innen zu schwimmen. Das führt oft zu Kratzern und blauen Flecken. Da können tierschutzqualifizierte Hundetrainer*innen helfen. Für nicht so schwimmfreudige Hunde ist auch das Gehen in hüfthohem Wasser bereits ein gutes Training. Spezielle Schwimmwesten können dem Haustier zusätzliche Sicherheit geben.

 

 

Ab ins kühle Nass – Gerade im Sommer lieben nicht nur Menschen, sondern auch viele Hunde ein erfrischendes Bad im Wasser. Neben der Abkühlung ist das Schwimmen auch ein gesundes Training. In Wien gibt es dafür eigene Hundebadeplätze.  Für den sicheren Badespaß gilt es einige Vorsichtsmaßnahmen zu berücksichtigen.

„An den Wiener Gewässern stehen großzügige Bereiche für Hunde zur Verfügung, wo sie frei laufen und plantschen dürfen. Wir ersuchen, diese auch einzuhalten und die Uferbereiche und Liegewiesen an denen Hundeverbot herrscht zu meiden. Überall sonst gilt die allgemeine Leinen- oder Maulkorbpflicht – mit der Einhaltung der Spielregeln sorgen wir alle für ein friedliches und harmonisches Miteinander!“ so Lisbeth Kovacs von der für die Wiener Gewässer zuständigen MA45.

„Auch an Hundebadeplätzen muss Rücksicht aufeinander genommen werden.“ mahnt Amtstierärztin Susanne Drechsler und ergänzt: „Der eigene Hund sollte nicht über fremde Handtücher laufen. Wenn ein Hund nicht gut verträglich ist, sollte nach Möglichkeit ein ruhigerer Platz gesucht werden, das reduziert Stress für den eigenen und alle anderen Hunde.“

Ganz generell gilt: Achten Sie darauf, dass Ihr Hund nicht überfordert wird: Flache Einstiege erleichtern es dem Hund ins Wasser zu kommen. Die Dauer des Schwimmens sollte an das Fitnesslevel des Hundes angepasst werden. Der Hund sollte auch nicht direkt nach der Fütterung in Wasser gelassen werden. Der Druck des Wassers auf den vollen Magen kann unangenehm sein, der Mageninhalt wird nach oben gedrückt und der Hund ist schneller erschöpft.

Die Amtstierärztin bittet: „Schauen Sie auf Ihre eigene Sicherheit: Wenn Sie mit Ihrem Hund ins Wasser gehen, achten Sie darauf, ob Ihr Hund den Impuls hat Sie zu retten, wenn Sie untertauchen. Betroffene Hunde werden dann nervös und versuchen zu Ihren Besitzer*innen zu schwimmen. Das führt oft zu Kratzern und blauen Flecken. Holen Sie sich gegebenenfalls Hilfe bei einer/m tierschutzqualifizierten Hundetrainer*in, um dieses Verhalten zu korrigieren!“

Die Wiener Gewässer haben eine gute bis ausgezeichnete Wasserqualität. Große Gewässer werden in Österreich regelmäßig beprobt. Hundebesitzer*innen sollten ihre Hunde dennoch nur in klarem Wasser schwimmen lassen. Blaualgen (Cyanobakterien) produzieren Giftstoffe und breiten sich wie ein bläulich-grüner Teppich auf dem Wasser aus. Nimmt ein Hund diese auf kann dies zu Vergiftungserscheinungen bis hin zum Tod führen.

Wenn Ihr Hund trotz Sommerhitze den Boden unter den Füßen nicht verlieren will, ist auch das Gehen in hüfthohem Wasser bereits ein gutes Training. Spezielle Schwimmwesten können dem Hund zusätzliche Sicherheit geben. Ein wichtiger Hinweis der Amtstierärztin: „Nicht jeder Hund schwimmt gerne, hier sollten Besitzer*innen die Grenzen ihres Hundes respektieren.*

 

https://www.wien.gv.at/freizeit/baden/natur/hundebadeplaetze.html

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