153. Österreichisches Galopperderby – Tradition, Spitzensport und Glamour
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Am Sonntag, dem 29. August 2021 (Beginn: 13:00 Uhr) findet die 153. Auflage des Österreichischen Galopperderbys im Ebreichspark statt: Damit wird die Tradition eines der ältesten, wenn nicht sogar der ältesten Sportveranstaltung Österreichs fortgesetzt, die 1868, kurz nach dem österreichisch-ungarischen Ausgleich und der Gründung des Jockey-Clubs, in der Wiener Freudenau unter der Bezeichnung “Preis des Jockey-Clubs” ihren Anfang genommen hat. Das Derby wird in Ebreichsdorf über 2200m (statt über 2400m) ausgetragen und weist eine Dotation von 20.000 EUR auf.
In den Ergebnislisten der ersten Jahrzehnte scheinen als Besitzer vor allem Mitglieder des österreichisch-ungarischen Hochadels, später berühmte deutsche Gestüte wie Röttgen und Schlenderhan auf. Daneben war das Derby immer ein Treffpunkt der “oberen Zehntausend”, aber auch der Rennsportbegeisterten aus dem Volk. Nur im Kriegsjahr 1945 wurde das Derby ausgesetzt, sonst wurde es jedes Jahr abgehalten. Von der Traditionsrennbahn im Wiener Prater übersiedelte das Galopperderby in das von Frank Stronach im amerikanischen Stil gebaute Magna Racino, dass nach dem Verkauf nunmehr den Namen Ebreichspark trägt.
Nicht weniger als 24 dreijährige Vollblüter aus sechs verschiedenen Ländern wurden für das diesjährige Galopperderby genannt, darunter Cracks deutscher Spitzentrainer wie dem aus Wien stammenden Andreas Suborics oder von Sarah Steinberg aus München (mit dem mehrfach im Derby erfolgreichen Stall Salzburg) oder dem in Tschechien stationierte Großbesitzer Valentin Bukhtoyarov. Wer tatsächlich in die Startboxen einziehen wird, wird man bei der Starterangabe am 20. August sehen. Pferde edelster Abstammung, wie Söhne von Adlerflug, Maxios und Pastorius sollen an den Ablauf kommen. Im Vorjahr gewann mit Kellehan ein Mitfavorit für das Deutsche Derby. Neben dem Derby werden noch drei weitere Galopprennen über unterschiedliche Distanzen zur Austragung gelangen. Weiters hat der ÖARV ein Rennen für AmateurreiterInnen organisiert. Selbstverständlich ist ein strenges COVID-Sicherheitskonzept und die 3G-Regel einzuhalten. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit auf der Rennbahn die verschiedenen Wetten anzulegen und sich zu stärken.
Wie in Ebreichsdorf üblich, werden nicht nur Galopprennen, sondern auch Trabrennen abgehalten, allen voran das AROC-Derby der Dreijährigen mit einer Dotation von 15.000 EUR über 2140 m, sowie weiters ein Rennen “Frei für Alle”, das heißt für die gewinnreichsten Traber. Aber dieser Renntag ist heuer der einzige, an dem Galopprennen stattfinden.
Wenn es heute auch keinen Dresscode mehr gibt, so ist das Derby immer ein Tag, an dem elegant gekleidete Damen und Herren, teilweise mit Hüten, zu bewundern sind. Den edlen Vollblütern im rasenden Galopp und den leichtgewichtigen Sattelkünstlern zuzusehen, ist heute wie damals eine besondere Faszination.
Der Veranstalter des 153. Österreichischen Derbys ist der Austrian Racehorse Owners Club (AROC). Gegründet im Jahr 1992 zur Abhaltung von Trab- und Galopprennen ist der österreichische Verein das Vertretungsorgan der österreichischen Rennpferdebesitzer (www.aroc.at). Neben dem AROC wird auch das Direktorium für Galopprennsport und Vollblutzucht in Österreich am Derby-Tag teilnehmen. Dem Direktorium obliegen als leitender Turfkörperschaft die Beaufsichtigung und Regelung des gesamten Galopprennbetriebes in Österreich (www.direktorium-galopp.at).
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