Foto: “CD: „La Femme“ – A Journey of Female Composers – Flaka Goranci” / Fotocredit: © Peter Rauchecker / Quelle: Flaka Goranci
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Leidenschaftlich und gefühlvoll – so präsentiert sich die neue Klassik-CD „LA FEMME – A Journey of Female Composers“. Unter der Leitung von Mezzosopranistin Flaka Goranci entstand ein Album, das Orient und Okzident musikalisch vereint und das mit 21 Vokal- und Instrumentalwerken der ausschließlich weiblichen Komponistinnen eine klanggewaltige Hommage an die Weiblichkeit ist.
„LA FEMME“ ist erschienen am 11. November 2022 bei Naxos – ein musikalischer Brückenschlag von klassischen und orientalischen Klängen, der die Seele berührt.
Flaka Goranci lädt mit dem außergewöhnlichen Album „LA FEMME“ in der Rolle der Produzentin, Komponistin und Sängerin auf eine musikalische Reise durch die Epochen der besten Komponistinnen aus der ganzen Welt ein. Die „A Journey of Female Composers“ führt von Byzanz über den Nahen Osten, den Westen und die Balkanländer.
Das Projekt unter dem Namen ‘‘LA FEMME -A Journey of Female Composers“ entstand unter Initiative und Leitung von Flaka Goranci in Zusammenarbeit mit den drei MusikwissenschaftlerInnen Dr. phil. Nejla Melike Atalay, Dr. Rreze Kryeziu und Dr. Lucia Molinari und dient der Förderung von Komponistinnen, ihrer Musik und ihrer inspirierenden Geschichten. Die CD „La Femme – Journey of Female Composers“ begleitet eine Konzertreihe, die Beginn 2023 ihr Debüt feiert.
„In diesem Projekt bringen wir Okzident und Orient zusammen, einem Projekt das nicht nur musikalische, sondern auch menschliche Werte zeigt. Wir MusikerInnen sind Botschafter, die politische Grenzen sprengen.“ – Flaka Goranci
Protagonistinnen
Flaka Goranci in der Rolle der Produzentin, Komponistin und Mezzosopranistin erhält stimm- und klanggewaltige Unterstützung von Dima Orsho und Zoryana Kushpler als Gastsängerinnen begleitet vom ‘‘World Chamber Orchestra‘‘ unter Leitung von Konstantinos Diminakis als Dirigent. Zusätzlich spielen Donka Angatcheva am Klavier, Maximilian Bratt auf der Violine, Teodora Miteva am Cello, Marwan Abado auf der Oud und Maria Petrova am Schlagzeug.
Komponistinnen
Die Reise beginnt bei der allerersten geschichtlich bekannten Komponistin, der byzantinisch-griechischen Kassia (geboren zwischen 805 und 810 in Konstantinopel), gefolgt von der Barockkomponistin Francesca Caccini aus Italien, Maria Theresia von Paradies aus der klassischen Epoche in Österreich und Pauline Viardot aus der Romantik in Frankreich. Der Bogen spannt sich über das 20. Jahrhundert mit Frauen wie Ilse Weber (Tschechische Republik), Isidora Zebeljan (Serbien) und Consuelo Velazques (Mexiko) bis in das 21. Jahrhundert mit Komponistinnen wie Dima Orsho (Syrien), Eriona Rushiti (Albanien), Suad Bushnaq (Palästina/Syrien), Ella Milch-Sheriff (Israel), Albena Petrovic (Bulgarien), Jasmine Reuter (Deutschland) und viele mehr.
Ihre Musik berührt gleichermaßen wie ihre Geschichten. Die Geschichte von Ilse Weber, die sich freiwillig meldete, um ihrem Mann nach Auschwitz zu folgen und gemeinsam mit ihrem Sohn in der Gaskammer ihr Leben verlor. Die Geschichte von Dima Orsho, die mit ihrer Familie aus Syrien nach Chicago flüchtete und Werke voll Sehnsucht nach ihrem Land schuf. Von Nazife Güran, einer türkischen Komponistin, aufgewachsen unter dem Einfluss der osmanischen Gesellschaft, für die das Leben als Frau und die unantastbare Rolle der Mutterschaft eines ihrer größten Hindernisse war. Von Eriona Rushiti, albanische Komponistin, deren künstlerische Entwicklung unter der kommunistischen Diktatur ständig unter Gefahr stand, verbannt oder ins Gefängnis gebracht zu werden. Von Pauline Viardot, die nicht nur Komponistin und Lehrerin war, sondern auch Verfechterin von Bürger- und Frauenrechten. Von Kassia, der allerersten geschichtlich erfassten Komponistin aus Byzanz (ca. 810), die unerschrocken ihre Meinung vertrat. Von Niloufar Nourbakhsh, die als iranische Komponistin ihr Land verließ und heute international erfolgreich ist. Ihre Geschichten werden in diesem Album erzählt und ihre Stimmen und ihre Musik gehört.
Das Klangspiel des neuen Albums „LA FEMME – A Journey of Female Composers“ verbindet klassische und orientalische auf einzigartige Art und Weise und zelebriert die weibliche Präsenz, in der Kunst und Kultur und als Brückenbauer, damals wie heute.
Im Jahr 2023 erscheint ein gleichnamiger Dokumentarfilm sowie eine wissenschaftliche Umfrage über das Projekt und die Komponistinnen durch die drei Musikwissenschaftler Dr. phil. Nejla Melike Atalay, Dr. Rreze Kryeziu und Dr. Lucia Molinari, die ebenfalls Teil des Projekts sind.
https://flakagoranci.com/
Über Flaka Goranci:
Die im Kosovo geborene Flaka Goranci hat sich als Mezzosopranistin auf den Bühnen der Welt einen Namen gemacht. Nach Absolvierung ihres Gesangstudiums an der Musikhochschule in Tirana in Albanien wurde sie für ein Stipendium für das Master Studium an der “Buchmann-Mehta School of Music” in Tel Aviv ausgewählt und in Wien von der „Hildegard Zadek Stiftung“ ausgezeichnet. Mit nur 22 Jahren debütierte sie die Rolle der Rosina an der Staatsoper in Tirana und überzeugt seither in Rollen wie Olga in „Eugen Onegin“, Charlotte in Massenets ‚‘‘Werther‘‘ oder als Carmen in Bizets Oper „Carmen. Ihr Lied-Repertoire schließt Werke von Schubert, Schumann, Brahms, Mahler, Berio und anderen ein. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Ulrich Windfuhr, Enrico, Delamboye, Leslie Suganandarajah, Pawel Poplawski, Yishai Steckler und mit Regisseuren wie Eric Laufenberg, Carlos Wagner, Niv Hoffman, Andrea Zogg, Ulrich Schulz, Michal Grover Friedlander und anderen ein. Flaka Goranci verkörpert die Barockkomponistin Francesca Caccini in der neuen Oper über Caccini selbst mit dem Titel „Der Wind zwischen meinen Zähnen“ mit dem Libretto von Zsuzsanna Ardo und Musik von Pierre Weber. Im Sommer 2023 wird Flaka ihr Debüt als Maria in „Maria de Buenos Aires“, einer von Astor Piazzolla komponierten Tango Oper, beim Immling Festival in Deutschland geben.
Flaka Goranci – Biografie
Flaka Gorancis Stimme ist beeindruckend und vielseitig. Mit einem Mix aus Lyrik, und Einflüssen aus unterschiedlichen Nationen gepaart mit der sinnlichen Stimme der Mezzosopranistin, macht sich Goranci auf den Bühnen der Welt einen Namen.
Bereits im Alter von 7 Jahren erlernte Flaka Goranci das Klavier spielen in ihrer Heimatstadt Gjakova in Kosovo.
Nach Absolvierung ihres Gesangstudiums an der Musikhochschule in Tirana in Albanien wurde sie für ein Stipendium für das Master Studium an der “Buchmann- Mehta School of Music” in Tel Aviv ausgewählt und in Wien von der „Hildegard Zadek Stiftung“ ausgezeichnet. Mit nur 22 Jahren debütierte sie die Rolle der Rosina an der Staatsoper in Tirana und überzeugt seither in Rollen wie Olga in „Eugen Onegin“ oder als Carmen in Bizets Oper „Carmen“. Ihr Lied-Repertoire schließt Werke von Schubert, Schumann, Brahms, Mahler, Berio und anderen ein.
Sie arbeitete mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Gustav Kuhn, Ulrich Windfuhr, Enrico, Delamboye, Pawel Poplawski, Manfred Mayrhofer, Yishai Steckler, Vittorio Parisi, Xu Yi-An, Zhani Ciko und mit Regisseuren wie Eric Laufenberg, Carlos Wagner, Niv Hoffman und Ulrich Schulz, Nikolin Gurakuqi und Michal Grover Friedlande.
Goranci trat bereits in namenhaften Sälen wie im Theater an der Wien, Vienna Konzerthaus, Gläserner Saal Musikverein, Stefaniensaal Graz, MuTh Hall, Vatroslav Lisinski Concert Hall uvm. auf.
2015 erschien das erste ‘’Albanian Flowers’’ CD-Projekt mit Albanischen Volksliedern aus dem Kosovo und Albanien (Gramola Company, Wien).
2016 trat sie in Alden Biesen Festival in Belgien als Olga in “Eugene Onegin”, Tchaikovsky auf.
2017 war sie als Carmen in Magdeburg Theater in Deutschland zu hören sowie auch als Dritte Elfe in Dvorak’s Oper ‘’Rusalka’’.
2018 trat sie als Carmen in Obersaxen Festival ‘’Opera Viva’’ auf.
2018 – 2019 war sie zum ersten Mal in Tiroler Festspiele Erl für die Teresa (La Sonnambula – Bellini) und Ernestina (L’occasione fa il ladro’’ – Rossini) Rolle engagiert.
2019-2021 trat sie als Amelia ‘’Un ballo in Maschera’’ G. Verdi in Ostrava Theater in Tschechien auf.
Flaka Goranci verkörpert die Barockkomponistin Francesca Caccini in der neuen Oper über Caccini selbst mit dem Titel „Der Wind zwischen meinen Zähnen“ mit dem Libretto von Zsuzsanna Ardo und Musik von Pierre Weber. Im Sommer 2023 wird Flaka ihr Debüt als Maria in „Maria de Buenos Aires“, einer von Astor Piazzolla komponierten Tango Oper, beim Immling Festival in Deutschland geben.