Umfrage: Schwangerschaft ist Männersache!?

Umfrage: Schwangerschaft ist Männersache!?

Foto: “Lukas Grumet, Leiter der Wissenschaftsabteilung bei Pure Encapsulations® ” / Fotocredit & Quelle: © Promedico

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Aufklärungsbedarf bei Möglichkeiten zur Erhöhung der Fruchtbarkeit

 

Ein unerfüllter Kinderwunsch ist für viele Menschen noch immer ein Tabuthema und wird vor allem von Männern gerne unerwähnt gelassen. Die häufig vorherrschende Meinung, dass die Gründe vorwiegend bei der Frau zu suchen sind, konnte aber längst widerlegt werden. Neueste Erkenntnisse zeigen, dass die Gründe für unerfüllten Kinderwunsch zu einem Drittel bei den Frauen und zu einem Drittel bei den Männern liegen. Beim übrigen Drittel sind beide gleichermaßen dafür verantwortlich oder die Ursachen unbekannt. Eine repräsentative Umfrage[1] von Pure Encapsulations® und dem Meinungsforschungsinstitut TQS schließt daran an und zeigt, dass österreichische Männer sich zum Thema Schwanger werden, zwar schon vermehrt zur Verantwortung ziehen, allerdings noch Aufholbedarf herrscht, dass und was sie selbst zur Erhöhung der Fertilität beitragen können.

 

„Auch wenn das Baby im weiblichen Körper heranwächst, so ist und sollte das Thema Schwanger werden, nicht nur eine Sache der Frau sein. Schließlich spielen beide Partner und deren Gesundheit eine wichtige Rolle“, erklärt Dr. Lukas Grumet, Leiter der Wissenschaftsabteilung bei Pure Encapsulations® in Graz. In einer Studie hat das Unternehmen gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut TQS 700 Österreicherinnen und Österreicher über deren Wissensstand zum Thema Schwanger werden befragt. Es zeigt sich dabei, dass vor allem Männer unter 30 Jahren (29 %) der Meinung sind, eher dafür verantwortlich zu sein, dass es mit dem Schwanger werden klappt. Ähnliches zeigt sich auch bei den Maßnahmen gegen unerfüllten Kinderwunsch: Während 21 % der Männer unter 30 Jahren glauben, dass sie in diesem Fall zuerst etwas unternehmen sollten, ist nur jede zehnte Frau (10 %) dieser Meinung.

 

Unerfüllter Kinderwunsch nicht nur bedingt durch biologische Faktoren

Wenn der Kinderwunsch von Paaren unerfüllt bleibt, dominiert bei beiden Geschlechtern die Vermutung, dass in erster Linie biologische/medizinische Aspekte der Hauptgrund dafür sind (51 %). Auch psychische Faktoren wie Stress oder Druck spielen in der Wahrnehmung vieler eine entscheidende Rolle (31 %). An einen ungesunden Lebensstil (6 %), Umweltfaktoren (4 %) oder Nährstoffmangel (1 %) denken hingegen nur ganz wenige. Obwohl es mittlerweile etliche Studien gibt, die das Gegenteil belegen, sind beispielsweise mehr als die Hälfte der Befragten davon überzeugt, dass ein Mangel an Mikronährstoffen nie oder selten ein Grund sein könnte, warum es mit einer Schwangerschaft nicht klappt. Dahingehend sieht ein Großteil der Befragten (83 %) Stressabbau als die hilfreichste Maßnahme, falls bei einem der beiden beteiligen Partner:innen eine eingeschränkte Fruchtbarkeit diagnostiziert wird. Frauen sehen es in dem Fall auch als deutlich erfolgsversprechender an (72 %) Reproduktionsmedizin zu nutzen als Männer (54 %). Vor allem bei Männern unter 30 Jahren wird diese Variante überhaupt nur von 47 % als potenziell wichtig angesehen. Im Vergleich dazu glauben Frauen im gleichen Alter (74%) an deren Erfolg. Insgesamt zeigt sich, dass Männer Maßnahmen wie etwa eine ausgewogene Ernährung oder Stressabbau weniger wichtig/hilfreich bewerten als Frauen, vor allem Männer unter 30.

 

Beratungsangebot für Männer sichtbarer machen

Auch bei der Kenntnis um weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Fruchtbarkeit zeigt sich eine Diskrepanz zwischen den Geschlechtern. Fast dreiviertel der Frauen (72 %) und auch über der Hälfte der Männer (51 %) wissen, dass eine ideale Versorgung mit Folsäure die Fruchtbarkeit der Frau verbessern kann. Dass wiederum Zink und Selen die Spermienqualität beim Mann erhöhen können, darüber sind nur 38 % der Männer informiert. Das zeigt sich auch in deren Verwendung deutlich: Wenn ein Kinderwunsch vorhanden ist, nehmen 30 % der Österreicherinnen Mikronährstoffe (Eisen, Folsäure, etc.), bei den Männern hingegen sind es nur 13 %. Allerdings wären 67 % der Männer dazu bereit, gezielt Mikronährstoffe einzunehmen, um die Fruchtbarkeit zu erhöhen. „Offensichtlich fehlt das Wissen bzw. das Bewusstsein dafür, was Männer tun können, um die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu erhöhen. Dies könnte unter anderem aus dem geringen Bewusstsein des vorhandenen Beratungsangebotes für Männer resultieren“, erklärt Dr. Lukas Grumet. Viele würden demnach nicht wissen, was sie für eine gesteigerte Fruchtbarkeit tun können oder, dass es zum Beispiel Möglichkeiten wie eine Mikronährstoffanalyse überhaupt gibt. 49 % der Befragten sind eher bis sehr zufrieden mit den möglichen Anlaufstellen für Frauen, wohingegen das nur bei 33 % auf das Angebot für Männer zutrifft.

 

Checkliste bei Kinderwunsch: Was Frauen und Männer zur Erhöhung der Fruchtbarkeit beitragen können

 

Frauen & Männer

  • Allgemeinen Gesundheitscheck beim Arzt vereinbaren
    So kannst du beispielsweise Geschlechtskrankheiten ausschließen, die die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder zu Fehl- bzw. Frühgeburten führen können.

  • Stress reduzieren
    Stress kann das Entstehen von Sauerstoffradikalen fördern. Samen- und Eizellen reagieren auf freie Radikale und oxidativen Stress besonders empfindlich.

  •  Sport und Bewegung integrieren
    Ein aktiver Lebensstil mit regelmäßiger Bewegung ist eine gute Voraussetzung für dein zukünftiges Familienleben.

  •  Rauchen aufgeben
    Nicht nur deine Gesundheit profitiert von einem Rauchstopp, sondern auch die Fruchtbarkeit von Mann und Frau.

  •  Alkoholkonsum einschränken
    Es gibt keine verlässlichen Grenzwerte für den Alkoholkonsum der Schwangeren, unterhalb derer keine Schäden bei Kindern zu erwarten sind. Daher sollten Frauen vor und während einer Schwanger- schaft sowie auch in der Stillzeit am besten keinen Alkohol trinken. Ein reduzierter Alkoholkonsum kann auch positive Effekte auf die Spermienqualität haben.
  • Gewicht kontrollieren
    Starkes Über- oder Untergewicht kann den Hormon- haushalt und den Zyklus der Frau durcheinander- bringen und auch die Potenz des Mannes beein- trächtigen.

Frauen

  •  Termin beim Zahnarzt vereinbaren
    So kannst du Behandlungen genau planen und noch vor Beginn der Schwangerschaft abschließen.
  •  Impfstatus überprüfen
    Achte darauf, notwendige Impfungen bereits vor der Schwangerschaft durchzuführen, damit du und dein Kind bestmöglich geschützt sind. Zahlreiche Infektio- nen in der Schwangerschaft können für Mutter und Baby mit erhöhten Risiken verbunden sein.
  • Fruchtbare Tage bestimmen
    Den genauen Zeitpunkt deines Eisprungs zu kennen, kann dabei helfen, damit aus dem Kinderwunsch auch bald ein Wunschkind wird

Männer

  • Umweltbelastungen vermeiden
    Aktuelle Erkenntnisse zeigen, dass Umwelteinflüsse die Spermienqualität verschlechtern können. Dazu zählt auch, wenn du beruflich Chemikalien, Strahlung und Schwermetallen ausgesetzt bist.
  • Auf die Temperatur achten
    Hitze macht Spermien müde und schlapp. Nicht umsonst hat die Natur die Hoden aus dem Körper- inneren nach außen verlagert. Verzichte daher lieber auf heiße Bäder, Saunagänge, Sitzheizung und enge Kleidung.

 

Bei einem Kinderwunsch sollten beide Partner besonders Wert auf eine ausgewogene und gesunde Lebensweise legen. Dazu gehört auch eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen:

Frauen

  •  Folsäure zuführen
    Folsäure trägt zum Wachstum des mütterlichen Gewebes bei und ist essenziell für Zellteilung, Blut- bildung und die kindliche Entwicklung. Eine aus- reichende Versorgung mit Folsäure leistet einen wichtigen Beitrag, um Fehlbildungen wie etwa einen Neuralrohrdefekt zu vermeiden. Um von dieser positiven Wirkung zu profitieren, solltest du täglich 400 mcg Folsäure zusätzlich zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung zu dir nehmen. Und das über einen Zeitraum von mindestens einem Monat vor und bis zu drei Monaten nach der Empfängnis.
  • Jod-Versorgung im Auge behalten
    Eine gute Versorgung mit dem Spurenelement Jod ist nicht nur für den Schwangerschaftsverlauf von Bedeutung, sondern auch, um überhaupt schwanger zu werden. Schon ab der 12. Schwangerschaftswoche beginnt das Kind selbst, Schilddrüsenhormone her- zustellen. Und dazu braucht es Jod.
  • Eisenstatus bestimmen
    Eisen ist der Mikronährstoff, von dem du in der Schwangerschaft reichlich benötigst. Der Eisenbedarf erhöht sich um 100 % und somit auf 30 mg pro Tag.
  • Auf die Omega-3-Fettsäure DHA achten
    Die Aufnahme von DHA durch die Mutter ist für die Entwicklung des Gehirns beim Fötus und beim ge- stillten Säugling wichtig.

Männer

  • Vor oxidativem Stress schützen
    Zink und Selen sind wichtige Nährstoffe für die Fruchtbarkeit und Spermienbildung. Die beiden Antioxidantien fungieren wie ein Schutzschild für die Samenzellen. Auch die Vitamine C und E sowie CoQ10 sind potente Antioxidantien.
  • Homocystein-Wert im Blick behalten
    Ein erhöhter Homocysteinspiegel kann der natür- lichen Empfängnis im Wege stehen. Vor allem die B-Vitamine B6, B12 und Folsäure spielen eine wichtige Rolle für den Homocystein-Stoffwechsel.
  • Energie bereitstellen
    Auch Spermien benötigen Energie, damit sie den anstrengenden Weg zur Eizelle zurücklegen können. Eine ausreichende Versorgung deines Körpers mit Mikronährstoffen und Cofaktoren wie B-Vitaminen, CoQ10 und L-Carnitin sind dafür wichtig.

 

Über Promedico

Pioniergeist und Innovation sind fest in den Unternehmenswerten verankert. Das begann bereits vor über 20 Jahren, als Promedico die Mikronährstoffmarke Pure Encapsulations® nach Österreich holte. Pure Encapsulations® bietet ein breites Sortiment an puren Mikronährstoffen und vereint Erfahrung, Expertise und geprüfte Qualität in jeder Kapsel. Und sonst nichts. Mit diesem Schritt und einer Vision legte das Grazer Unternehmen den Grundstein für Mikronährstoffe in herausragender Qualität auf dem europäischen Markt, die Leidenschaft für das Thema Gesundheit und hochwertige Produkte. Promedico ist seitdem exklusiver Vertriebspartner der Premium-Mikronährstoffmarke Pure Encapsulations® für Österreich und Deutschland und wagte im Laufe der Jahre immer wieder, neue Strategien auszuprobieren. Heute zählt das Unternehmen rund 140 Mitarbeiter und ist damit ein wertvoller Bestandteil des Wirtschaftsstandortes Graz.

 

 

[1] 700 Teilnehmer:innen aus ganz Österreich; Alter 20-50 Jahre; Repräsentativ nach Alter, Geschlecht und Bundesland; Untersuchungszeitraum: Juni 2022

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