Umfrage: Was Österreichs Raucher dazu motiviert aufzuhören
Rauchen ist nach wie vor die meistverbreitete Sucht in Österreich. Trotz eines Rückgangs in den letzten Jahren liegt hier der Wert noch immer leicht über dem europäischen Durchschnitt. So gibt etwa jede fünfte Person an, täglich zu rauchen.[1] Im Zuge einer aktuellen Umfrage von Cenuswide[2] wurden nun rund 1.001 Raucher:innen in Österreich befragt, was sie am ehesten dazu motivieren würde, mit dem Rauchen aufzuhören. Während die entstehenden Kosten und die Sorge um die eigene Gesundheit am häufigsten genannt werden, stört es die Befragten nicht so sehr, wie ihr Laster von ihrer Umgebung wahrgenommen wird. Hier kommt eine weniger gesundheitsschädliche Alternative zu Zigaretten ins Spiel: Nikotinbeutel. Der führende Online-Händler Haypp erklärt, was es mit der rauchfreien Option auf sich hat und beleuchtet die Umfrage genauer.
Laut dem kürzlich veröffentlichten Sucht- und Drogenbericht der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht sind aktuellen Schätzungen zufolge 16 Prozent aller Todesfälle im Land dem Zigarettenkonsum zuzurechnen. Generell gehört Rauchen zu den am meisten vermeidbaren Gesundheitsrisiken überhaupt. Dennoch wollen erschreckend viele damit nicht aufhören oder schaffen es schlichtweg nicht. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage von Cenuswide im Auftrag des Online-Händlers Haypp gibt interessante Einblicke in die Gedanken und Beweggründe der Raucher:innen in Österreich.
Geld und Gesundheit: individuelle Motive am stärksten
„Auf die Frage, welche drei Argumente am meisten motivieren würden, mit dem Rauchen aufzuhören, nannte die Hälfte der Befragten das Risiko, eine schwere Erkrankung zu erleiden oder an einem frühzeitigen Tod zu sterben. Für 48 Prozent zählen die hohen Kosten der Gewohnheit zu den Hauptmotiven, sich das Rauchen noch mal zu überlegen“, erklärt Markus Lindblad, Österreich-Sprecher bei Haypp, einleitend zu den Ergebnissen der Umfrage. Fast jede:r Vierte antwortete, dass es einfach eine Sucht ist. Zudem geben 35 Prozent schlecht riechende(n) Atem und Kleidung an. Ein Viertel der befragten Raucher:innen wäre motiviert, sich von der Zigarette zu trennen, um mehr Leistung im Alltag und beim Sport aufbringen zu können. Oberflächlichere Motive sind auch vorzufinden: 22 Prozent würden Zigaretten den Rücken zukehren, um Falten oder frühzeitiger Hautalterung entgegenzuwirken. Ebenfalls eine Erkenntnis der Umfrage: Die negative Wahrnehmung durch die Gesellschaft (14 Prozent) oder potenzielle Umweltverschmutzung sowie die Entstehung von Abfall (17 Prozent) scheinen den befragten Raucher:innen verhältnismäßig weniger wichtig zu sein. „Gerade für einen Bruchteil (3 Prozent) steht fest, dass kein Argument dazu anspornt, die Zigaretten künftig im Packerl zu lassen. Daher ist grundsätzlich davon auszugehen, dass der Großteil der österreichischen Bevölkerung sehr wohl motiviert ist, alte Gewohnheiten zu Grabe zu tragen“, stellt Lindblad fest.
Alternativprodukte in Österreich weitaus positiv wahrgenommen
Vielen Menschen fällt es sehr schwer, mittels kalten Entzugs mit dem Rauchen aufzuhören. Wer die Zigarette weglässt, hat vorerst oft körperliche Entzugserscheinungen. Diese klingen zumeist innerhalb einiger Tage ab, wenn kein Nikotin mehr im Körper ist. Wie aber vielleicht viele Raucher:innen am eigenen Leibe erfahren mussten: Die psychische Abhängigkeit ist jene, welche die wesentlich größere zu überwundene Hürde darstellt. Diese kann länger bestehen, sogar jahrelang andauern. In einer ersten Phase der Rauchentwöhnung kann also ein Nikotinersatz als hilfreiche Stütze fungieren. Eines dieser alternativen Produkte ist der Nikotinbeutel. Raucher:innen in Österreich haben davon ein gemischtes Bild. „Bei der Umfrage gaben 43 Prozent der Befragten an, dass sie Nikotinbeutel für weniger schädlich als Zigaretten halten. 35 Prozent empfinden das Produkt als gleich schädlich wie Zigaretten und lediglich 15 Prozent haben die Auffassung, dass es schädlicher ist“, informiert Lindblad weiter und freut sich über die Informations- und Aufklärungslage von Nikotinersatzprodukten in der österreichischen Gesellschaft. „Nikotinbeutel enthalten keinen Tabak und weil im Gegensatz zu Zigaretten kein Rauch entsteht, der in die Lunge eingeatmet wird, gelten Nikotinbeutel als um über 95 Prozent weniger schädlich als Zigaretten“, so der Österreich-Sprecher von Haypp. Das Ersatzprodukt ist seit 2019 am österreichischen Markt erhältlich.
Nichtraucher:innen und Jugend als Zielgruppen-Tabu
Nikotinbeutel werden bei ihrer Einnahme unter der Lippe platziert, sodass man sie unauffällig konsumieren kann und dabei seine Umgebung auch nicht stört. Im Vergleich zum Kauf von Zigaretten gelten Nikotinbeutel als finanziell günstiger, insbesondere als Ersatzprodukt für tägliche oder sehr regelmäßige Raucher:innen. Die schwedische Haypp Group zählt zu den führenden Online-Händlern von Nikotinbeuteln und vertreibt diverse bekannte Marken über einen Webshop in Österreich, wobei ausschließlich schwächer dosierte Beutel mit maximal 20mg Nikotin verkauft werden. Die Zustellung innerhalb der Republik erfolgt kostenlos. Dabei gibt es jedoch klare Prinzipien: „Unser Angebot richtet sich ausschließlich an erwachsene Raucher:innen, denen es so ermöglicht werden soll, Nikotin auf eine weniger schädliche Art und Weise zu konsumieren. Wir verkaufen keine Nikotinbeutel an Personen unter 18 Jahren. Zudem wollen wir weder Jugendliche noch Nichtraucher:innen dazu motivieren, mit dem Nikotinkonsum zu beginnen“, macht Lindblad abschließend deutlich.
[1] https://www.gesundheit.gv.at/news/aktuelles/aktuell-2024/drogenbericht-2023.html
[2] Die Umfrage wurde von der Marktforschungsberatung Cenuswide durchgeführt. Insgesamt wurden 1.001 Menschen aus Österreich über 18 Jahre im Zeitraum vom 19. bis 26. Februar 2024 befragt.