Heute, am 28. Mai, ist der Internationale Tag der Frauengesundheit
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Erhöhtes Thromboserisiko durch Anti-Baby-Pille: Gentestung auf Faktor-V-Leiden dringend empfohlen
Am 28. Mai jährt sich zum 37. Mal der Internationale Aktionstag für Frauengesundheit (engl. International Day of Action for Women’s Health). Unter dem Motto “Unsere Gesundheit, unsere Rechte, unser Leben” rückt dieser Tag die spezifischen Gesundheitsbedürfnisse von Frauen in den Vordergrund und thematisiert die vielfältigen Herausforderungen, denen Frauen im Bereich der Gesundheit gegenüberstehen.
“Der Internationale Aktionstag für Frauengesundheit ist ein wichtiger Anlass, um auf die Bedeutung der psychischen und physischen Gesundheit von Frauen aufmerksam zu machen”, so Katharina Schneider, Geschäftsführerin von Permedio International GmbH. “Es ist wichtig, dass Frauen Zugang zu umfassender und qualitativ hochwertiger Gesundheitsversorgung haben und ihre spezifischen Bedürfnisse berücksichtigt werden.”
Anti-Baby-Pille und Thrombose: Aufklärung wichtig
Ein sehr wichtiges Thema im Bereich der Frauengesundheit ist das Thromboserisiko bei der Einnahme der Anti-Baby-Pille. Frauen, die ein Faktor-V-Leiden haben, tragen ein deutlich erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel.
“Es ist wichtig, dass Frauen über die Risiken und Nebenwirkungen der Anti-Baby-Pille aufgeklärt werden und vor Beginn der Einnahme einen Arzt konsultieren”, Priv. Doz. DDr. Stefan Wöhrer. “Ein Gentest kann helfen, das individuelle Risiko für Thrombosen zu bestimmen und die richtige Verhütungsmethode zu wählen.”
Ein bekanntes Risiko der Anti-Baby-Pille ist das Auftreten von Blutgerinnseln, die zu einer Beinvenenthrombose oder Lungenembolie führen können. Es wird deshalb angeraten, vor jeder Verschreibung das individuelle Risiko für die Entwicklung von Blutgerinnseln zu bewerten.
Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht, Alter über 35 Jahren, längere Immobilisation (länger als vier Stunden), oder eine Vorgeschichte einer Thromboembolie spielen hierbei eine Rolle. Es gibt auch angeborene Erkrankungen der Blutgerinnung, die oftmals nicht bekannt sind, bis die erste Thromboembolie auftritt. Die in Europa häufigste angeborene Störung der Blutgerinnung ist das Faktor-V-Leiden. Hierbei handelt es sich um eine genetische Veränderung im Blutgerinnungsfaktor 5. Diese Veränderung führt dazu, dass es gehäuft zu einer überschießenden Blutgerinnung mit der Entwicklung von Thrombosen kommt. Je nachdem, ob eine (heterozygot) oder zwei (homozygot) Veränderungen des Faktor 5 zu finden sind, ist das Thromboserisiko unterschiedlich. Liegt nur eine genetische Veränderung vor, erhöht sich das Thromboserisiko um das Vierfache, liegen zwei genetische Veränderungen vor, ist das Risiko um das Zwölffache erhöht. Schätzungen zufolge haben rund fünf Prozent aller Europäer eine solche genetische Veränderung.
„Generell wird das Thromboserisiko durch die Einnahme der Anti-Baby-Pille um das etwa Vierfache erhöht. Wenn nun allerdings eine Patientin, die ein Faktor-V-Leiden hat, eine Anti-Baby-Pille einnimmt, steigt ihr Thromboserisiko um das 35-fache“, erklärt Priv. Doz. DDr. Stefan Wöhrer. „In einer idealen Welt sollten deshalb alle Patientinnen auf das Faktor-V-Leiden getestet werden, bevor mit der Anti-Baby-Pille begonnen wird, um ein thromboembolisches Ereignis zu vermeiden. Einige Ärzte machen diese Testung bereits routinemäßig, sie gilt es für Patientinnen ausfindig zu machen.“
Gentest für personalisierte Medizin
Durch einen einmaligen (einmal im Leben) genetischen Test kann nicht nur das Thromboserisiko bei der Einnahme der Anti-Baby-Pille bestimmen, sondern auch bei der Auswahl anderer Medikamente hilfreich sein. Durch die Analyse des Erbguts können Ärzte die Medikamente identifizieren, die für die jeweilige Patientin am besten geeignet sind und gleichzeitig mögliche Nebenwirkungen minimieren.
Gentests für jedermann: Die Demokratisierung der personalisierten Medizin
Pharmakogenetische Untersuchungen sind nicht neu und der Terminus „Pharmakogenetik“ wurde von dem Pharmazeuten Dr. Werner Kalow im Jahr 1962 zum ersten Mal erwähnt. Die technologischen Entwicklungen der letzten Jahre machte es möglich genetische Untersuchungen, die noch vor einigen Jahren Millionen Euro kosteten, mittleierweile schon um 500 Euro zu bekommen. Somit ist dieser Test nun für viele Menschen leistbar geworden. KI unterstützte Plattformen erlauben es die Unzahl von genetischen Informationen für den Arzt und letztlich den Patienten nutzbar zu machen. Der Permedio MedikamenteCheck ersetzt nicht den Arzt, sondern unterstützt die personalisierte Medizin zu verschreiben.
Priv. Doz. DDr. Stefan Wöhrer, Arzt, Wissenschaftler und Visionär, leitet das wissenschaftliche und medizinische Team von Permedio und hat den MedikamenteCheck nach Österreich gebracht, um jedem Einzelnen ein besseres Leben durch die bestmögliche Medizin zu ermöglichen. “Es gibt mittlerweile keinen vernünftigen Grund mehr, warum heutzutage nicht alle Menschen eine pharmakogenetische Testung durchführen lassen sollten. Falls ich das Glück habe die durchschnittliche Lebenserwartung zu erreichen, bin ich mir sicher, eine Generation von Medizinern erleben zu dürfen, die sich nicht mehr vorstellen können, wie früher Medikamente ohne genetische Testung einfach so verordnet wurden”, fügt er hinzu und betont somit die Dringlichkeit, diese vielversprechenden Ansätze zeitnah in die medizinische Praxis zu integrieren.
Was ist der Permedio MedikamenteCheck?
- Die meisten Medikamente werden in der Leber ab- und Die Proteine, die dafür verantwortlich sind, hängen von den Genen ab.
- Durch die pharmakogenetischen Analyse des Probematerials (Speichelprobe) und der Untersuchung von 2,5 Millionen Genabschnitte lässt sich vorhersagen und beurteilen, wie eine Person auf bestimmte Medikamente
- Basierend auf der Auswertung der Probe können PatientInnen gemeinsam mit dem Arzt oder der Ärztin auf einen Blick erkennen, ob ein Medikament speziell für sie geeignet ist oder Dies ermöglicht eine Optimierung der Therapie, die auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist.
- Die Ergebnisse sind jederzeit online abrufbar und können mit beliebig vielen Medikamenten abgeglichen
- Die Kundinnen und Kunden entscheiden eigenständig, wer Zugriff auf ihr Permedio Online- Konto
- Qualität aus Österreich: Die Gentests finden bei Permedio im Labor in Neunkirchen statt, die Daten sind auf einem Server mit höchsten Sicherheitsstandards geschützt.
Der Permedio MedikamenteCheck beinhaltet folgende Leistungen:
- Pharmakogenetische Analyse von 2,5 Mio Genabschnitte
- 12-monatiger Zugang zum MedikamenteCheck
- Eine umfangreiche Beratung und Support zu allen Fragen rund ums Thema Genetik
- Abgleich des Genprofils und der medikamentösen Behandlung
- Überprüfung von Wechselwirkungen zwischen Medikamenten
- Abgleich von Unverträglichkeiten (z.B. Laktose und Histamin) und der medikamentösen Behandlung
- Regelmäßige Updates
- Digitale Medikamentenliste und dokumentierter Verlauf der medikamentösen Behandlung
- Kostenloser Zugang für den betreuenden Arzt/die betreuende Ärztin
- Integration von biometrischen Daten durch den Apple Health Service
- Option zur Verlängerung des Zugangs um 45 € pro Jahr
Preis Permedio MedikamenteCheck: 389 € inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten.
Bestelllink: www.permedio.at/products/medikamentecheck
Wie ein solcher Gentest funktioniert, erfahren Sie in diesem Video – Link.
Gemeinsam für die Gesundheit von Frauen
Der Internationale Aktionstag für Frauengesundheit ist ein wichtiger Schritt, um die Gesundheit von Frauen zu verbessern. Es ist wichtig, dass alle an einem Strang ziehen, um Frauen den Zugang zu qualitativ hochwertiger Gesundheitsversorgung zu ermöglichen und ihre spezifischen Bedürfnisse zu berücksichtigen.
Mehr zu Permedio:
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