Africa Amini Alama initiiert neue Projekte

Africa Amini Alama initiiert neue Projekte

Foto: “Kinder aus mittellosen Familien bekommen eine hochwertige Grundschulausbildung” / Fotocredit: Christine Höflehner
Quelle: Africa Amini Alama

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Chancen der Krise nutzen

„Zeiten der Krise bringen immer Chancen mit sich. Oft sind diese nicht offensichtlich, sondern müssen erst gesucht werden“, blickt Cornelia Wallner-Frisee, Präsidentin von Africa Amini Alama, zuversichtlich auf die kommenden Monate. Im Rahmen eines Online-Pressegesprächs reflektierte die gebürtige Wienerin das herausfordernde Jahr 2020 und präsentierte neue Maßnahmen und Ziele, mit denen das Hilfsprojekt die Menschen in Tansania weiterhin unterstützen kann. 

 

Als die Covid-19-Pandemie Anfang des vergangenen Jahres die Welt radikal veränderte, reagierten viele afrikanische Länder sehr schnell: Die Grenzen wurden geschlossen und Notfall-Protokolle früherer oder noch immer kursierender Epidemien (wie TB, HIV, Ebola) wiedereingesetzt. Das Land hat derzeit mit den verschärften Sicherheitsmaßnahmen der Industrieländer zu kämpfen. Aufgrund der Reisebeschränkungen leidet der Tourismus und damit die Wirtschaft enorm.

 

Investition in neue Projekte und Arbeitsplätze

Was mit einer Krankenstation begann hat sich mittlerweile zu einem Hilfsprojekt mit drei Volksschulen, einer Sekundarschule, einer Berufsschule, einem Waisenhaus, einem Wasserprojekt, das über 3.000 Menschen Trinkwasser gewährleistet, und noch vielen weiteren Bildungs-, Sozial- und Umweltprojekten entwickelt: Africa Amini Alama bietet nicht nur zahlreichen Menschen in Tansania Unterstützung, sondern ist auch zu einem wichtigen Arbeitgeber in der Region geworden. Durch Warnungen vor Reisen ins Ausland ist jedoch der Tourismus, von dem viele Arbeitsplätze abhängig sind, eingebrochen. Um den Menschen vor Ort auch weiterhin ein Einkommen zu gewährleisten, wurden neue Projekte und Arbeitszweige geschaffen. „Wir wussten, dass wir einen Stillstand vermeiden müssen. Der Tourismus wird noch für längere Zeit beschränkt bleiben, die Meru und Maasai vertrauen aber weiterhin auf uns als Wirtschaftskraft“, erklärt Cornelia Wallner-Frisee. Africa Amini Alama hat daher eine neue Produktlinie, „The African Healing Journey“, die Heilmittel und -tees beinhaltet, entwickelt. Mit den Produkten können weiterhin Arbeitsplätze erhalten werden. Außerdem erhielten Angestellte eine Starthilfe für ihr eigenes Unternehmen, aus der zahlreiche Pilotprojekte, wie etwa eine Zahnarzteinheit in Arusha, ein Friseurladen und ein Hühnerprojekt, entstanden sind.

 

Schwerpunkt: Freier Zugang zu Bildung

Die (Aus-)Bildung der Kinder und Jugendlichen vor Ort zählte von Beginn an zu einem bedeutenden Eckpfeiler von Africa Amini Alama. In den herausfordernden Zeiten soll der Fokus verschärft werden. „Mit den wirtschaftlichen Problemen brauchen die Familien und Kinder mehr denn je Schulen, in denen sie eine kostenfreie Schulausbildung bekommen. Und das in Institutionen, wo die Bildung auch in einer guten Qualität zur Verfügung steht“, erklärt Cornelia Wallner-Frisee. Gemeinsam mit den staatlichen Behörden will Africa Amini Alama den Bildungsauftrag aufrechterhalten. Dabei ist das Hilfsprojekt vor allem auf Spenden angewiesen: „Unsere SpenderInnen und SponsorInnen sind für uns als Hilfsorganisation natürlich die größte Stütze. Wir freuen uns deshalb umso mehr, dass sie auch in diesen schwierigen Zeiten hinter uns stehen“, betont Cornelia Wallner-Frisee.

 

Link zum Nachhören des Online-Pressgesprächs: https://we.tl/t-2bYz8yTFSQ

 

Über Africa Amini Alama:


„Africa Amini Alama“ (AAA) ist ein in Österreich, Deutschland, der Schweiz und den USA registrierter Verein mit Spendenabsetzbarkeit und eine in Tansania registrierte NGO. Der Name der Initiative bedeutet „Afrika, ich glaube an dich“. 2009 wurde der Verein von DDr. Christine Wallner ins Leben gerufen. Sie lebt vor Ort im Norden von Tansania, ihre Tochter Mag. Dr. Cornelia Wallner-Frisee leitet den Verein als Geschäftsführerin. Die Organisation umfasst heute eine Krankenstation, Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsprojekte, Schulen, ein Waisenhaus und vier Wasserprojekte. Finanziert werden die Projekte durch Spenden, eigene finanzielle Mittel, viele Helfer und das nachhaltige Tourismusprojekt „Africa Amini Life“. Die Original Maasai Lodge und das Hillside Retreat bieten einen tiefen Einblick in die Kultur und Natur des Landes, sowie Erholung mitten im Herz von Afrika. Spenden an die Organisation sind steuerlich absetzbar. 

www.africaaminialama.com.

 

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