Digitale Finanzwende für den Mittelstand: Moss startet im Kernmarkt Österreich
@frauenbusinessatalexa | Wien 2025 | Werbung.Unbezahlt.
Mit Moss zieht ein führender europäischer Anbieter für digitales Ausgabenmanagement offiziell in den österreichischen Markt ein. Die Plattform richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen und ermöglicht die umfassende Digitalisierung ihrer Finanzprozesse – von Firmenkarten über Reisekosten bis hin zur Rechnungsverarbeitung. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Die politischen Reformen zur Entlastung kleiner Unternehmen – etwa bei der Belegpflicht – zeigen Wirkung. Moss will damit nicht nur auf den Kurswechsel reagieren, sondern aktiv zur digitalen Modernisierung der österreichischen Wirtschaft beitragen.
Mit über 6.000 Kunden in Europa und starkem Wachstum in Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien setzt Moss nun seinen Expansionskurs fort – mit Österreich als nächstem Kernmarkt. Die Softwareplattform vereint alle relevanten Funktionen rund um Unternehmensausgaben und ist speziell auf die Anforderungen kleiner und mittlerer Betriebe zugeschnitten. Anton Rummel, Co-Gründer von Moss und für den österreichischen Markt verantwortlich, erklärt: „Digitalisierung wird oft gewünscht, aber nicht gelebt. Einerseits wollen Unternehmen heute nicht mehr mit Excel-Listen, Papierbelegen und komplexen Freigabeprozessen arbeiten, andererseits fehlt Zeit, Personal oder die richtige Lösung.” Seine Software wolle hier vieles vereinfachen. Aktuell zählt Moss bereits hunderte Unternehmen in Österreich zu seinen Kunden – von Startups wie HelloBello bis hin zur Bergsportmarke Alpin Loacker. Für Rummel ist klar: „Dass wir in den letzten Monaten Dutzende Neukunden gewinnen konnten, zeigt uns, dass gerade Themen wie fehlende Transparenz bei laufenden Ausgaben oder zeitaufwändige manuelle Eingaben und Freigabeprozesse die meisten Unternehmen beschäftigen. Wir sehen, dass aktuell die Bereitschaft, etwas zu verändern, wächst.”
Österreich als Wachstumsmarkt mit Nachholbedarf
Der österreichische KMU-Sektor ist stark – aber technologisch vielerorts unterversorgt. Rund 50.000 bis 100.000 Betriebe in Österreich passen laut Moss in das eigene Zielgruppenschema – kleine bis mittelgroße Unternehmen mit strukturierten, aber oft analogen Finanzprozessen. Gleichzeitig sei die Marktdurchdringung moderner Finanzsoftware hierzulande noch gering. „Viele Lösungen, die es am Markt gibt, sind kaum auf Österreich zugeschnitten“, sagt Rummel. “Gerade wenn es um das korrekte Erfassen von Tagespauschalen, lokalen Steuercodes und die Anbindung an gängige Buchhaltungssoftware geht, bleiben viele Lösungen vage – genau hier liegt unsere Stärke.“ Auch auf politischer Ebene ist die Richtung klar: Die Abschaffung der Belegpflicht für Kleinbeträge, der Digital Austria Act 2.0, als zweiter großer Schritt einer Initiative speziell für Unternehmen sowie neue gesetzliche Vorgaben zur digitalen Barrierefreiheit gehören zu einer Reihe von Maßnahmen, mit denen die Bundesregierung aktiv die Digitalisierung im Land vorantreibt. “Diese Rahmenbedingungen schaffen den nötigen Rückenwind – nicht nur für die öffentliche Verwaltung, sondern eben auch für Unternehmen, die ihre Prozesse neu aufstellen wollen. Und wir können ihnen ein effizientes Tool an die Hand geben”, so Rummel.
Lokalisierte Funktionen für die Buchhaltung
Die Software setzt dabei auf vollständige Lokalisierung inklusive österreichischer Per-Diem-Regelungen (Tagespauschalen), Umsatzsteuercodes und Rechnungsstandards. Hinzu kommt eine direkte Schnittstelle zur lokalen Buchhaltungssoftware BMD (Business Management Dynamics). Trainiert werden die KI- und Machine-Learning-Modelle mit lokalen Belegen, Rechnungen und Lieferantendaten. Dadurch erkennt die Software automatisch österreichische Steuercodes und Informationen und weist Aufgaben automatisch korrekt zu. „Was früher ein manueller Albtraum für Buchhalter:innen war, erledigt Moss heute in Sekunden – und das mit Exportmöglichkeiten zu allen gängigen Lösungen im Steuer- und Rechnungswesen wie DATEV und BMD“, so Rummel. “Unsere Lösung fügt sich also nahtlos in die bestehenden Prozesse von Finanzteams ein – inklusive der Programme, die sie bereits nutzen”, betont Rummel. Ihm zufolge wickeln heimische Unternehmen bereits ein jährliches Transaktionsvolumen von über 600 Millionen Euro über seine Plattform ab.
Digitalisierung zwischen Anspruch und Realität
Die Weichen sind gestellt: Mit der Lockerung der Belegpflicht, steuerlichen Erleichterungen und gezielten Förderprogrammen für digitale Werkzeuge bekommt die Digitalisierung in Österreichs Wirtschaft Rückenwind. Doch der Alltag in vielen Betrieben erzählt eine andere Geschichte: Medienbrüche, also wenn Informationen manuell von einem Medium ins andere übertragen werden müssen, analoge Abläufe, fehlende Schnittstellen zwischen Softwaresystemen – dazu kommt ein Steuerrecht, das nicht eben für seine Einfachheit bekannt ist. Und in vielen Unternehmen fehlt schlicht das Personal oder die Zeit, um neue Lösungen sauber umzusetzen. „Viele kleine und mittlere Betriebe kämpfen nicht mit fehlendem Digitalisierungswillen – sondern mit Überforderung“, sagt Anton Rummel. „Was es braucht, sind Lösungen, die sofort funktionieren, sich an österreichisches Steuerrecht halten und keine monatelangen Einführungsprojekte erfordern.“ Genau hier wolle er ansetzen – als pragmatischer Digitalisierungspartner, der Unternehmen dort abholt, wo sie gerade stehen. Der Bedarf sei da, das Signal aus der Politik ebenfalls. Jetzt brauche es praktikable Werkzeuge – und Mut zur Umsetzung.