WB-Moretti: Nein zu Frauenquote in Privatwirtschaft

WB-Moretti: Nein zu Frauenquote in Privatwirtschaft

WB-Moretti: Nein zu Frauenquote in Privatwirtschaft

Mehr Frauen in Aufsichtsratspositionen natürlich wünschenswert

Aber Betriebe nicht weiter geißeln

Lieber im Bereich Kinderbetreuung und Arbeitszeit nachhaltige Maßnahmen setzen

“Die von Frauenministerin Heinisch-Hosek geforderte Frauenquote in der Privatwirtschaft beweist einmal mehr ihr mangelndes Verständnis und Unterstützung für die Klein- und Mittelbetriebe Österreichs. Ich muss diesem Vorschlag abermals eine klare Absage erteilen. Das ist einfach nicht zielführend”, so die Vorsitzende von “Frau in der Wirtschaft im Wirtschaftsbund”, Adelheid Moretti.

Statt unsere Betriebe durch weitere Vorschriften und staatliche Eingriffe einzubremsen, sollte sich die Ministerin einmal ins Gedächtnis rufen wer denn überhaupt den Großteil der Arbeitsplätze in Österreich schafft. Ein kleiner Hinweis: Es ist nicht ihre Politik, sondern vielmehr die hart arbeitenden Unternehmerinnen und Unternehmer.

“Der heimische Mittestand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft und mit über zwei Millionen Arbeitsplätzen der größte Arbeitgeber in unserem Land. Was unsere heimischen Betriebe brauchen sind WENIGER Vorschriften, WENIGER Bürokratie und dafür aber MEHR Wertschätzung”, betont Moretti.

Selbstverständlich sei es wünschenswert, mehr Frauen in Führungspositionen zu bekommen, aber eine Quotenregelung sei der falsche Ansatz. “Die Unternehmen müssen frei darüber entscheiden können, wen sie beschäftigen wollen.

Außerdem ist eine Quote, wie sie von der Ministerin gefordert wird, für den durchschnittlichen Klein-und Mittelbetrieb mit rund 20 Mitarbeitern einfach nicht umsetzbar”, verdeutlicht Moretti und fordert statt mehr Bürokratie für die Betriebe lieber mehr Unterstützung für die Arbeitnehmerinnen: 

 “Hier müssen wir vor allem bei der Arbeitszeit ansetzen. Flexibles Arbeiten von zu Hause aus ermöglicht es Frauen, Familie und Beruf besser zu vereinbaren und schneller wieder in den beruflichen Alltag zurückzukehren. Genau das müssen wir forcieren”. Außerdem bestünde weiterhin Handlungsbedarf beim Thema Kinderbetreuung. “Wir müssen den flächendeckenden Ausbau von flexiblen Kinderbetreuungsplätzen weiter vorantreiben.

Es braucht verlässliche Rahmenbedingungen, die eine optimale und flexible Betreuung für ihre Kinder sicherstellen. So erleichtern wir den Müttern den beruflichen Alltag und unterstützen sie bei ihrem Karriereweg”, so Moretti abschließend.

Quelle: www.ots.at

Foto: www.fotolia.com

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