Vorbild für nachhaltigen Unternehmenserfolg als regionale Arbeitgeberin: Marmind zeigt auf, wie es geht

Vorbild für nachhaltigen Unternehmenserfolg als regionale Arbeitgeberin: Marmind zeigt auf, wie es geht

Foto: “vlnr: Gudrun Gruber und Alina Hohensinger vom HR-Team, Johanna Dungl – Head of Marketing” / Fotocredit & Quelle: © Marmind

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Welche Schritte können Unternehmen gehen, um den Frauenanteil in einem traditionell männlich geprägten Sektor wie der Softwareentwicklung langfristig zu erhöhen? Diese Frage hat sich Marmind, international führender Anbieter von Marketing- Resource-Management-Software mit Standorten im steirischen Premstätten und in Wien, gestellt. In der Beratung von 100 Prozent haben sie wesentliche Maßnahmen zur Schaffung eines Arbeitsumfeldes umgesetzt, in dem alle Mitarbeitenden – unabhängig von Geschlecht – die gleichen Möglichkeiten haben, sich beruflich zu entfalten.

 

Das IT-Unternehmen Marmind hat sich für die Teilnahme am Förderprojekt “100 Prozent Gleichstellung zahlt sich aus” entschieden, weil es davon überzeugt ist, dass Diversität ein Schlüsselfaktor für Innovation und nachhaltigen Unternehmenserfolg ist. „Die Teilnahme bietet uns die Chance, unsere Strukturen und Prozesse zu hinterfragen und weiterzuentwickeln, um ein gleichberechtigtes Arbeitsumfeld zu schaffen. Wir möchten nicht nur die Vielfalt im Unternehmen fördern, sondern auch ein Vorbild sein, wenn es um faire Karrierechancen und gerechte Bezahlung geht.“, so HR-Managerin Gudrun Gruber.

 

Chancengleichheit in Unternehmensstruktur verankern

Gemeinsam mit 100 Prozent-Beraterin Doris Kaucic-Rieger wurde an der Entwicklung von geschlechtergerechten Funktionsbeschreibungen, Karrierepfaden und Gehaltsbandbreiten gearbeitet. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Chancengleichheit in jedem Aspekt des Arbeitsalltags verankert ist. Besonders wichtig ist dem Unternehmen, praxisnahe Maßnahmen und Instrumente zu entwickeln, die dabei helfen, mehr Frauen für technische und leitende Positionen zu gewinnen und zu fördern. Dieser Vorsatz trägt bereits Früchte: seit Beginn der Beratung wurden drei Frauen, zwei davon in Teilzeit, in Führungspositionen befördert. „Besonders wichtig ist uns, nicht nur kurzfristige Lösungen zu finden, sondern eine nachhaltige Veränderung in der Unternehmenskultur zu erreichen. Wir sehen erste positive Effekte, insbesondere in der gestiegenen Auseinandersetzung mit Gender-Themen in der Belegschaft und der Sensibilisierung unserer Führungskräfte. Dieser Weg ist ein kontinuierlicher Prozess.“, berichtet Gudrun Gruber.

 

Etablierung von Maßnahmen in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten

Eine weitere Maßnahme, die in der Beratung thematisiert wurde, ist die Vorbereitung im Unternehmen auf die EU-Lohntransparenzrichtlinie und deren Umsetzung in Österreich. Außerdem wurden im Austausch mit dem Management-Board die internen Gehaltsstrukturen überprüft und entlang fairer Kriterien adaptiert und angepasst. Die Kommunikation der Entwicklungsschritte im Unternehmen wird derzeit unter Einbeziehung der HR- und Marketingabteilung diskutiert und im Rahmen einer neuen Employer Branding Strategie ausgerollt. „Je tiefer ich als Beraterin mit den zuständigen Mitarbeiter:innen in das Thema eintauche, desto klarer und selbstverständlicher werden die notwendigen nächsten Schritte zur Gleichstellung der Geschlechter bei Marmind.“, bestätigt 100 Prozent-Beraterin Doris Kaucic-Rieger.

 

Innovationskraft mit Vorbildfunktion

Gleichstellung spielt bei Marmind auch zukünftig eine zentrale Rolle in der Unternehmenskultur. Sie sind der Überzeugung, dass dies nicht nur der Belegschaft, sondern auch der Innovationskraft des Unternehmens zugutekommt: „Ich durfte das Projekt auch schon bei unseren Schwesterunternehmen in Deutschland vorstellen, die es bedauern, dass es in Deutschland nicht auch so eine Fördermöglichkeit gibt. Aber sie profitieren zumindest indirekt von unseren gewonnenen Erkenntnissen und Erfahrungen aus der Beratung.“, so das Fazit von HR-Leitung Gudrun Gruber.

 

„100 Prozent – Gleichstellung zahlt sich aus“ begleitet österreichische Unternehmen und deren Beschäftigte entlang der Themen Einkommen und Karriere auf ihrem Weg zu mehr Geschlechtergleichstellung. Das Beratungsangebot ist für Unternehmen kostenfrei und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) finanziert.

 

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