Verein POTENTIAL ÖSTERREICH verbindet Arbeit, Bildung, Wirtschaft

Verein POTENTIAL ÖSTERREICH verbindet Arbeit, Bildung, Wirtschaft

Foto: “Potential Österreich“-Vorstand: Thomas Friedschröder, Michael Swoboda, Sabrina Oswald, Udo Schelkes”
Fotocredit & Quelle: © Verein Potential Österreich / Ludwig Schedl / APA

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Der Verein POTENTIAL ÖSTERREICH verbindet nun Arbeit, Bildung und Wirtschaft in Österreich.

 

Der neu gegründete Verein „Potential Österreich“ möchte Arbeitsmarkt und Bildung vor dem Hintergrund der Bedürfnisse der Wirtschaft vernetzen. Spezifische Daten je Projekt werden die Grundlage für Pilotprojekte des Vereines für Unternehmen, Institutionen, Kommunen oder Regionen sein. Am Ende soll es gelingen, Arbeitskräfte auf ihrem Bildungsweg zu begleiten, damit sie als vitaler Teil der Gesellschaft agieren können.

 

Das Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft erhob bereits 2021, dass 70 Prozent der Betriebe in Österreich unter starkem und 42 Prozent davon unter einem sehr starken Fachkräftemangel leiden. Die größten Rekrutierungsschwierigkeiten bestehen bei LehrabsolventInnen, deren Zahl seit Jahren rückläufig ist, obwohl die Hälfte der Betriebe bereit wäre, mehr Lehrlinge auszubilden. Der Arbeitsmarkt ist derzeit in einer ähnlichen Schieflage wie in den 50er Jahren. Als Folge des Fachkräftemangels müssen auch geringer qualifizierte Bewerber eingestellt werden.

 

Zusammen bringen was zusammen gehört

Um dieser Besorgnis erregenden Entwicklung gegenzusteuern wird nun „Potential Österreich“ aktiv: Ein Verein, der (Weiter-)Bildung, Arbeitsmarktpolitik und die Entwicklung von Fachkräftepotentialen zusammenbringt: „Der Fokus unseres Vereins richtet sich auf die künftigen Potentiale und Notwendigkeiten der Wirtschaft. Das beginnt mit der Visionsentwicklung, geht über die Schaffung von (Weiter-) Bildungsangeboten bis hin zur Platzierung von passend qualifizierten Arbeitskräften im Arbeitsmarkt“, so Thomas Friedschröder, Unternehmensberater, Vorstand und Mitgründer von „Potential Österreich“.

 

Der neue Verein soll wie ein Labor funktionieren, um für Unternehmen, Institutionen, Kommunen und Regionen Projekte (auch im Bildungs- und Sozialbereich) auszuarbeiten, zu testen, zu modellieren und zur Umsetzung zu bringen. „,Potential Österreich‘ wird dabei als Knotenpunkt und Aggregator für Fragen an der Schnittstelle von Bildungs-, Arbeits- und Wirtschaftswelt dienen. Als Sandbox für mögliche Modelle, Pilotprojekte, Cloud- und Jobschaffungsangebote im (Weiter-) Bildungs- und Arbeitsmarkt wird ,Potential Österreich‘ zahlreiche Vorteile aufbieten können“, hält Michael Swoboda, Geschäftsführer ETC und Mitgründer des Vereins fest.

 

Die Demografie verstärkt die Fachkräftethematik

Die in Österreich veröffentlichten Statistiken bilden nicht alle Jobsuchen/-wechsel ab. Und deshalb konnte auch die Politik in den vergangenen Jahrzehnten zu wenig vorausschauend agieren, um die wiederholt angekündigte Fachkräftethematik abzufangen. Geburtenschwache Jahrgänge und eine schwerfällige Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik führen nun zu den erwarteten und massiven Herausforderungen.

 

Das Bundesministerium für Arbeit versucht aktuell, eine Art „Nachschlageplattform“ zu etablieren. Sie soll die Fachkräftesituation im Land sowohl auf Angebots- als auch auf Nachfrageseite leicht zugänglich abbilden. Ein begrüßenswerter erster Schritt. Was fehlt, und vom Verein „Potential Österreich“ nun im Markt angeboten wird, ist ein Szenarienspiel anhand von fundierten, landesweiten Daten und ein zügiges Umsetzen konkreter Pilotprojekte im (Bildungs-)Markt. „Hier braucht es deutlich mehr Dynamik und Vision wohin wir uns vom jetzigen Punkt aus entwickeln können“, meint Udo Schelkes, Vorstand der Aspire education Holding und Gründungsmitglied von „Potential Österreich“.

 

Ziele definieren, testen und umsetzen

Was in „der Wirtschaft“ üblich ist – der Blick auf Trends und große Entwicklungen – hilft dabei. Neben dem bislang immer rascheren, technologischen Wandel – in Sachen Digitalisierung ist Österreich noch nicht wettbewerbsfähig – wirken auch die Klimakrise, der Krieg in der Ukraine und die Auswirkungen der enorm gestiegenen Transport- und Energiekosten sowie zusammenbrechende Lieferketten in die Arbeits- und Bildungspolitik hinein.

 

„Agilität und Experimente sind die wichtigsten Elemente in einem Transformationsprozess, da man am ,offenen Herzen‘ einer fortschreitenden Entwicklung arbeitet. Gleichzeitig kann man mit jenen Generationen, die gerade in die Arbeitswelt eintreten, die zukünftigen Anforderungen gestalten“, so Sabrina Oswald Mitgründerin des Vereins und Unternehmerin.

 

 

Über Potential Österreich


Gegründet 2022, mit Sitz in Wien/ Österreich richtet sich der Verein mit seinen Projekten an den (Weiter-) Bildungs- und Arbeitsmarkt. „Potential Österreich“ ist eine, in der EU eingetragene Marke. Der Verein wird als Sandbox dienen und für Unternehmen, Institutionen, Kommunen und Regionen Projekte aufsetzen, testen, modellieren und konkrete Projekte in Umsetzung bringen.

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