Stress Awareness Month: Starke Belastung wird zur persönlichen Bewältigungsaufgabe

Stress Awareness Month: Starke Belastung wird zur persönlichen Bewältigungsaufgabe

Foto: “Für ein Viertel der Frauen wird Stress zur persönlichen Bewältigungsaufgabe” / Fotocredit: © Danik Prihodko / Quelle: © Danik Prihodko

Logo_Instagram @frauenbusinessatalexa  | Wien 2026 | Werbung.Unbezahlt.

Stress im Alltag – Umfrage zeigt:

Für ein Viertel der Frauen wird starke Belastung zur persönlichen Bewältigungsaufgabe

 

Zum Stress Awareness Month im April präsentiert Pure Encapsulations® gemeinsam mit dem unabhängigen Forschungsinstitut TQS Zahlen zur Alltagsbelastung von Frauen in Österreich. Die repräsentative Umfrage zeigt: 51 Prozent berichten von innerer Unruhe, Nervosität oder Anspannung. Für 45 Prozent zählen familiäre Verpflichtungen und soziale Erwartungen zu den größten Belastungsfaktoren. Gleichzeitig sagt ein erheblicher Teil der Befragten, dass im Alltag vor allem eines fehlt: Zeit für sich selbst. 40 Prozent nennen genau das als zentrale Belastung. 36 Prozent erleben ständige Erreichbarkeit und digitale Reizüberflutung als belastend, 19 Prozent hohe berufliche oder akademische Anforderungen. Ein Viertel der Frauen sagt zudem, dass sie Wege gefunden haben, mit starker Belastung umzugehen[1].

Stress gehört für viele Frauen in Österreich zum Alltag. Die aktuellen Daten des unabhängigen Forschungsinstituts TQS Research & Consulting im Auftrag von Pure Encapsulations® zeigen, wie stark sich Belastung nicht nur in einzelnen Stressmomenten äußert, sondern in einer dauerhaften Anspannung, die viele Lebensbereiche gleichzeitig betrifft. Wenn 51 Prozent von innerer Unruhe, Nervosität oder Anspannung berichten, wird sichtbar, wie präsent Stress im Alltag ist. Gleichzeitig nennen 45 Prozent familiäre Verpflichtungen und soziale Erwartungen als besonders belastend. Für 40 Prozent fehlt im Alltag vor allem Zeit für sich selbst, während 36 Prozent ständige Erreichbarkeit und digitale Reizüberflutung als Stressfaktor erleben. 43 Prozent berichten zudem von Gereiztheit oder Stimmungsschwankungen, 33 Prozent von Konzentrationsproblemen oder geistiger Erschöpfung. Dass gleichzeitig ein Viertel der Frauen (25 Prozent) sagt, Wege gefunden zu haben, mit starker Belastung umzugehen, zeigt eine andere Seite des Umgangs mit Stress: Belastung wird häufig zur persönlichen Bewältigungsaufgabe, obwohl viele ihrer Ursachen strukturell entstehen, etwa durch Mehrfachbelastung, Care-Arbeit, Erwartungsdruck oder fehlende Entlastung im Alltag.

„Stress ist für viele Frauen kein Ausreißer, sondern Teil eines Alltags, in dem zu vieles gleichzeitig getragen werden muss. Wenn Erschöpfung, Verantwortung und fehlende Zeit für sich selbst zusammenkommen, darf die Antwort nicht sein, dass Frauen einfach noch besser funktionieren sollen. Genau deshalb müssen wir Stress nicht nur als individuelles Thema betrachten, sondern auch als Folge von Strukturen, die Entlastung zu oft zur privaten Aufgabe machen“, betont Tina Werner, wissenschaftliche Leiterin der Initiativen bei Pure Encapsulations®.

 

Wie sich Stress im Alltag bemerkbar macht

Stress bleibt nicht abstrakt, sondern zeigt sich im Alltag sehr konkret. 43 Prozent der Frauen berichten von Gereiztheit oder Stimmungsschwankungen. 36 Prozent nennen körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Verdauungsprobleme. Für 35 Prozent äußert sich Belastung in Motivationslosigkeit oder dem Gefühl von Sinnlosigkeit, 33 Prozent berichten von Konzentrationsproblemen oder geistiger Erschöpfung. Besonders deutlich wird das bei jüngeren Frauen: In der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen berichten 70 Prozent von innerer Unruhe oder Anspannung, 66 Prozent von Gereiztheit oder Stimmungsschwankungen und 57 Prozent von Motivationslosigkeit oder dem Gefühl von Sinnlosigkeit.

 

Stress Awareness Month: Zwischen Bewältigung und Ursachen

Der Stress Awareness Month im April soll weltweit das Bewusstsein für Stress und seine Folgen schärfen und Menschen dazu ermutigen, Wege im Umgang mit Belastung zu finden. Gleichzeitig zeigen die aktuellen Daten, dass Stress im Alltag vieler Frauen nicht nur eine individuelle Herausforderung ist. Wenn familiäre Verpflichtungen, permanente Erreichbarkeit, Erwartungsdruck und fehlende Zeit für sich selbst zusammenkommen, entsteht Belastung häufig aus strukturellen Rahmenbedingungen. Strategien zur Stressbewältigung können dabei helfen, kurzfristig mit Druck umzugehen. Sie ersetzen jedoch keine Veränderungen dort, wo Stress entsteht.

Der Stress Awareness Month erinnert uns daran, wie wichtig es ist, über Belastung zu sprechen. Gleichzeitig sollten wir uns fragen, warum so viele Frauen überhaupt Wege finden müssen, mit dauerhaftem Stress umzugehen. Entlastung darf nicht nur im Individuum gesucht werden. Sie braucht auch Rahmenbedingungen, die Wohlbefinden und Erholung im Alltag tatsächlich ermöglichen“, so Tina Werner abschließend.

 

[1] Die Umfrage wurde von Pure Encapsulations inhaltlich konzipiert und initiiert und von TQS Research & Consulting KG durchgeführt. Befragt wurden 1.000 Frauen zwischen 25 und 75 Jahren in ganz Österreich im Jahr 2025.

 

https://www.purecaps.net/ 

 

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *


*