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26.08.: LIVE-PODCAST: Die Wurzeln der Regionalität: Was macht die österreichische Kartoffel so besonders?

Foto: “Maria Fanninger und Hannes Royer” / Fotocredit: © Andreas Tischler / Quelle: Kelly’s

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Mit Hannes Royer und Georg Rath

 

Am 26. August heißt es im MuseumsQuartier wieder: „Wer nichts weiß, muss alles essen!“ Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums von Kelly’s dreht sich im Live-Podcast von »Land schafft Leben« alles um die Kartoffel. Seit sieben Jahrzehnten setzt der Marktführer auf Regionalität und eine starke Partnerschaft mit der heimischen Landwirtschaft: Über 90 österreichische Bauern und Betriebe liefern jährlich hochwertige Kartoffeln, aus denen die beliebten Chips entstehen – 100 % aus Österreich, verfeinert mit Salz aus österreichischen Salinen

Im Gespräch mit Host Hannes Royer gibt der junge Kartoffelbauer Georg Rath spannende Einblicke in den Anbau, die Herausforderungen am Feld und die Bedeutung von Regionalität.

 

SAVE THE DATE***Live-Podcast***

»Die Wurzeln der Regionalität: Was macht die österreichische Kartoffel so besonders?«

Mit Hannes Royer und Georg Rath

Wann: 26. August 2025 um 19 Uhr
Wo: MQ Sommerbühne, Museumsplatz 1, 1070 Wien

 

https://www.mqw.at/sommerbuehne 

https://www.mqw.at/

 

https://www.kellys.at/ 

Bahn-Upgrade zum Schulstart: Dichtere Takte und neue Verbindungen im Osten

Foto: “S-Bahn auf Brücke über Neue Donau zwischen Handelskai und Floridsdorf” / Fotocredit: © VOR Kasparovsky / Quelle: VOR

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VOR: Mehr Bahn für die Ostregion – zusätzliche Verbindungen ab September 2025

Taktverdichtungen im Schienenersatzverkehr auf der S-Bahn-Stammstrecke schon ab August


Pünktlich zum Schulstart setzt der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) mit den Länder Wien, Niederösterreich und Burgenland und gemeinsam mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) weitere Verbesserungen im Bahnangebot um. Ziel ist es, das öffentliche Mobilitätsangebot in der Ostregion weiter zu verbessern und insbesondere den Nacht- und Frühverkehr noch attraktiver zu gestalten. Im Fokus stehen Taktverdichtungen, neue Früh- und Nachtverbindungen sowie die Umsetzung konkreter Wünsche aus den Regionen. Die Maßnahmen kommen nicht nur dem Berufs- und Schulverkehr, sondern auch Nachtreisenden zugute, die künftig von einem bis in die Tagesrandzeiten erweiterten Bahnangebot profitieren. Die neuen Fahrpläne treten mit Anfang September 2025 in Kraft und sind bereits jetzt unter AnachB.VOR.at, in der VOR AnachB App sowie über ÖBB SCOTTY abrufbar.

 

Die wichtigsten Verbesserungen im Überblick:

 

Taktverdichtungen am Morgen und Abend

  • Pottendorfer Linie: S60 (Wien – Wr. Neustadt):
    Zwei zusätzliche Frühzüge sorgen werktags für einen durchgängigen Halbstundentakt ab Wien Hbf um 04:41 und 05:41 Uhr nach Wr. Neustadt.

  • Innere Westbahn: S50 (Wien – Eichgraben-Altlengbach):
    Durch zwei zusätzliche Verbindungen am Abend wird der bisherige nächtliche Stundentakt innerhalb Wiens auf einen Halbstundentakt optimiert.

    • Wien Westbahnhof (22:26) – Eichgraben-Altlengbach (23:07)

    • Wien Westbahnhof (22:56) – Eichgraben-Altlengbach (23:37)
      Hinweis: Ab Rekawinkel Schienenersatzverkehr bis 13.12. (Baustelle zw. Rekawinkel – Neulengbach)

 

Zusätzliche Früh- und Nachtverbindungen von und nach Wien

  • CJX5 (Wien – Amstetten):
    Neue Nachtzüge an Wochenenden und Feiertagen:

    • Abfahrt Wien Westbahnhof um 01:48 Uhr Richtung Amstetten.

    • Rückfahrt ab Amstetten um 00:10 Uhr – neu bis Wien Westbahnhof.

  • S3 (Wien – Hollabrunn):
    Neue Nachtverbindung ab Wien um 02:01 Uhr bis Hollabrunn sowie zusätzliche Frühverbindung ab Hollabrunn um 04:04 Uhr Richtung Wien – täglich verfügbar.

 

Mit den neuen Nachtverbindungen des CJX5 wird der Freizeitverkehr aus dem westlichen Niederösterreich – etwa aus St. Pölten – deutlich attraktiver. „Ob nach einem Konzert oder einem Abend mit Freundinnen und Freunden: Die späte Verbindung ab Wien bietet eine schnelle und verlässliche Rückfahrt. Gleichzeitig stärken wir damit die bundesländerübergreifende Mobilität und verbessern die Anbindung innerhalb der Ostregion. Damit schaffen wir ein komfortables Nahverkehrsangebot, das Freizeitaktivitäten und Öffentliche Mobilität enger miteinander verknüpft,“ so Barbara Novak, Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Digitales der Stadt Wien.

„Pünktlich zum Schulstart kommen neue Verbindungen auf die Schiene, damit unsere Landsleute von einem deutlich verbesserten Zugangebot profitieren. Wir setzen gezielt Anliegen aus den Regionen um. Das bedeutet mehr Flexibilität und Verlässlichkeit im Alltag. Von den Frühzügen auf der Pottendorfer Linie über die zusätzlichen Abendverbindungen im Wienerwald bis hin zu den neuen Nachtzügen ins Mostviertel und Weinviertel: Niederösterreich bekommt das stärkste Zugangebot, das es je gab. Schüler, Pendler, Familien und Schichtarbeiter profitieren gleichermaßen“, so Udo Landbauer, der niederösterreichische Verkehrslandesrat, LH-Stellvertreter.

 

Mehr Verbindungen auf der Ostbahn

  • REX6 (Wien – Bratislava-Petržalka):
    Zwei zusätzliche beschleunigte Frühverbindungen – täglich um 03:40 Uhr und werktags um 06:15 Uhr ab Wien Hbf. Hinweis: REX 6 baustellenbedingt erst ab Oktober.

  • REX63/64 (Wien – Neusiedl am See – Eisenstadt/Pamhagen):
    Erweiterungen im Tagesrandbereich: Neuer Frühzug ab Neusiedl am See am Wochenende und an Feiertagen um 04:32 Uhr Richtung Bruck an der Leitha.

„Besonders die nun auch am Wochenende angebotenen frühen Verbindungen eröffnen zusätzliche Möglichkeiten für alle, die flexibel unterwegs sein wollen – sei es für Freizeit, Reisen oder andere wichtige Wege. Damit stärken wir die Mobilität im Land und zugleich die Anbindung über die Landesgrenzen hinaus,“ so der burgenländische Verkehrslandesrat Heinrich Dorner.

„Die neuen Nachtverbindungen sind ein echter Mehrwert – ob für Nachtschwärmer und Nachtschwärmerinnen oder für Frühaufsteher und Frühaufsteherinnen. Damit wird die Bahn auch in den Nachtstunden zu einer verlässlichen Mobilitätsoption. Dank der engen Zusammenarbeit mit unserem Partner ÖBB konnten wir das Angebot erneut ausbauen und die Bundesländer der Ostregion noch besser miteinander verknüpfen,“ so VOR-Geschäftsführerin Karin Zipperer und VOR-Geschäftsführer Alexander Schierhuber.

„Mit den zusätzlichen Zügen erweitern wir gezielt unser umfangreiches Verkehrsangebot in der Region. Die Ausweitungen kommen in der Früh Pendlern in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland zugute aber auch für Kunden und Kundinnen, die z.B.: Abendveranstaltungen besuchen, wird es zusätzliche Verbindungen geben. Gemeinsam mit den Ländern und dem VOR ist es uns gelungen, den regionalen Fahrplan erneut attraktiver zu gestalten“, freut sich Christof Hermann, Regionalmanager ÖBB Personenverkehr.

 

Verbesserungen im Schienenersatzverkehr für die S-Bahn-Stammstrecke

Die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Wien Meidling und Wien Floridsdorf ist für die Wienerinnen und Wiener ebenso wie für Pendler aus der Ostregion eine zentrale Nahverkehrsader – und das Rückgrat des öffentlichen Schienenverkehrs über die Stadtgrenzen hinaus. Um die Einschränkungen während des Schienenersatzverkehrs so gering wie möglich zu halten, werden gezielt zusätzliche Buskapazitäten ab dem 18. August bereitgestellt.

  • Blaue Linie (Lokalbus 900): Im stark nachgefragten Abschnitt Praterstern – Traisengasse – Handelskai wird der Takt in der Hauptverkehrszeit werktags von Montag bis Freitag (06:30–09:00 und 15:30–18:30) von 10 auf rund 5 Minuten verdichtet. Dies wird durch Zusatzbusse zwischen Praterstern und Handelskai ermöglicht.

  • Gelbe Linie (Direktbus 905): Der bisherige 5-Minuten-Takt in der Hauptverkehrszeit wird werktags (05:30–08:30 und 14:00–18:00) auf 4 Minuten verkürzt. Zudem wird der 10-Minutentakt am Abend um eine Stunde bis ca. 21:00 Uhr verlängert. Ein zusätzlicher Frühbus fährt um 05:15 Uhr ab Floridsdorf.

Mit diesen Maßnahmen wird sichergestellt, dass Fahrgäste auch während der Bauarbeiten auf eine noch leistungsfähigere Verbindung entlang der S-Bahn-Stammstrecke setzen können.

 

https://www.vor.at/ 

VOSSEN und PEANUTS starten exklusive Kooperation

Foto: “Vossen x Peanuts: Charlie Brown & Sleepy Snoopy ” / Fotocredit & Quelle: © VOSSEN

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Zwei Marken, die Herzen seit Jahrzehnten zum Strahlen bringen

 

Durch die Partnerschaft zwischen VOSSEN und PEANUTS entstand eine Kollektion, die nicht nur Comic-Fans ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Die ikonischen Peanuts-Charaktere Snoopy, Charlie Brown und Woodstock der legendären Comicserie SNOOPY spielen die Hauptrolle in der limitierten Sonderkollektion. Ein echtes Must-have – nicht nur für Fans! 

 

Bei dieser fröhlichen Kollaboration stehen viele Gemeinsamkeiten im Zentrum. Sowohl VOSSEN als auch PEANUTS können 2025 ein großes Jubiläum feiern. VOSSEN wurde am 6. Mai 100 Jahre alt und PEANUTS feiert heuer sein 75-jähriges Bestehen. Zurecht darf deswegen behauptet werden, dass diese zwei Marken seit Generationen Herzen mit Freude und Wohlfühlfaktor erfüllen. Zwei Legenden, die durch ihren zeitlosen Charme und ihre gefühlvolle Tradition Menschen begeistern. In dieser einzigartigen Kollektion treffen die kultigen Charaktere von Snoopy und Co. auf luxuriöse VOSSEN-Qualität. Kuschelig weich und hochwertig entstanden so Produkte zum Verlieben.
 
VOSSEN greift damit den KIDULT Trend auf, der in der Modewelt bereits längst angekommen ist. Der Begriff, der sich aus den englischen Wörtern KID und ADULT zusammensetzt, beschreibt Erwachsene, die Interessen und Hobbies von Kindern pflegen. KIDULT wird aktuell hochgefeiert – gerade die junge Generation Z zeigt eine hohe Affinität zu diesem Phänomen und lässt sich durch das Gefühl der Nostalgie berühren, auch wenn sie die Zeit selbst gar noch nicht miterlebt haben.
 
Die VOSSEN x PEANUTS Kollektion versprüht Lebensfreude und zeigt sich in angenehmen Farben wie einem zarten Eukalyptus-Grün und Beige sowie zeitlosem Schwarz und Grau. Wundervoll weiche Gäste-, Hand- und Duschtücher in Uni- und Jaquarddesign, mit den PEANUTS-Markenbotschaftern CHARLIE BROWN und SNOOPY als Eyecatcher sowie ein feiner Bademantel hüllen in die bewährte Qualität von VOSSEN. Zwei stylische SNOOPY Strandtücher mit auffälligen Motiven runden die Kollektion ab.
 
Diese ist besonders als Geschenk ein absoluter Hingucker, über das sich kleine als auch große Herzen gleichermaßen freuen. Die Ansprüche an die Themen Nachhaltigkeit und Hautfreundlichkeit hat VOSSEN auch hier zur Gänze erfüllt. Die Produkte sind zu 100 % vegan, OEKO-TEX® zertifiziert und medizinisch getestet.
  
“Mit dieser Zusammenarbeit verbinden wir zeitlose Comic-Kultur mit unserem Anspruch an nachhaltige Premiumqualität. Die PEANUTS-Kollektion ist mehr als nur ein Design-Statement – sie ist ein emotionales Erlebnis für alle Generationen”, so Michael Unger, Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb bei VOSSEN.
 
 
 
Charlie Brown
Farben: Tibet / Eucalyptus / Pearl Grey / Schwarz
Gästetuch Set 30 x 50 cm: 15,99 € (UVP)
Handtuch 50 x 100 cm: 16,99 € (UVP)
Duschtuch 67 x 140 cm: 44,99 € (UVP)
 
  
Sleepy Snoopy
Farben: Tibet / Eucalyptus / Pearl Grey / Schwarz
Gästetuch Set 30 x 50 cm: 14,99 € (UVP)
Handtuch 50 x 100 cm: 15,99 € (UVP)
Duschtuch 67 x 140 cm: 41,99 € (UVP)
 
 
Snoopy Beach 
Strandtuch 100 x 180 cm: 44,99 € (UVP)

Vacation Snoopy  
Strandtuch 100 x 180 cm: 39,99 € (UVP)

Woodstock
Kimonomantel Schwarz / Tibet: 99,99 € (UVP)

 
 
 
Die neue „VOSSEN x PEANUTS“ Kollektion ist ab Oktober 2025 online unter vossen.com/ erhältlich.
 
Und hier geht´s zu den flauschigen Produkten und Preisen:
 
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Eva Kalbheim: Den inneren Kritiker entmachten für Dummies

Buchcover, Fotocredit & Quelle: © Verlag Wiley-VCH

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Wie wir mit unserem inneren Kritiker Frieden schließen können, weiß Dr. Eva Kalbheim. In ihrem neuen Ratgeber „Den inneren Kritiker entmachten für Dummies“ zeigt die Expertin, wie wir Zuversicht und Lebensfreude gewinnen, größere Gelassenheit erreichen und unser Selbstwertgefühl und die Widerstandskraft stärken. Ein 100-Tage-Programm unterstützt bei der persönlichen Weiterentwicklung und verhilft zu einem gesunden Umgang mit dem kritischen Persönlichkeitsanteil.

Wir alle machen manchmal Fehler. Das ist nur menschlich, wie wir wissen – zumindest in der Theorie. Praktisch kennen wir wohl alle das Gefühl, wenn unser innerer Kritiker den Zeigefinger hebt und mit uns schimpft. Denn der innere Kritiker schläft nie. Er beobachtet uns, weist auf unsere Unzulänglichkeiten hin und vermiest uns den Tag. „Dabei will er eigentlich nur helfen“, weiß Dr. Eva Kalbheim, „auch wenn er manchmal über das Ziel hinausschießt und uns dadurch verunsichert.“

In ihrem neuen Buch „Den inneren Kritiker entmachten für Dummies“ zeigt die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, wie wir mit diesem Persönlichkeitsanteil Frieden schließen, uns nicht entmutigen lassen und selbst die Macht übernehmen können. Im praktischen 100-Tage-Programm erfahren Leser, wie sie Kontakt mit ihrem inneren Kritiker aufnehmen und Abmachungen mit ihm treffen können. Zahlreiche Checklisten und Übungen helfen dabei, die laute Stimme in ihre Schranken zu weisen. Damit die nächste Generation mit weniger strengen inneren Kritikern aufwächst, runden hilfreiche Tipps für die Kindererziehung den Band ab.

Der neue „Dummies“-Band unterstützt mit klugen Strategien und kleinen Tricks, unsere kleinen Schwächen und Unzulänglichkeiten liebevoll anzunehmen und dadurch gelassener und zufriedener durchs Leben zu gehen.

 

Über die Autorin
Dr. med. Eva Kalbheim ist niedergelassene Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Coachin und Kommunikationsexpertin. Ihr Wissen gibt sie auch in Seminaren und Vorträgen weiter. Sie ist Autorin zahl-reicher Ratgeber, unter anderem „Selbstfürsorge für Dummies“ und „Authentisch leben für Dummies“.
 

Den inneren Kritiker entmachten für Dummies von Dr. Eva Kalbheim
Softcover, 304 Seiten
€ 18,00 (D)
ISBN: 978-3-527-72247-1
Verlag Wiley-VCH, 2025

www.fuer-dummies.de 

www.wiley-vch.de

Wien fördert Frauen am Arbeitsmarkt

Foto: “Bürgermeister Michael Ludwig, Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál und Finanzstadträtin Barbara Novak” 
Fotocredit: © Stadt Wien / Christian Jobst / Quelle: Stadt Wien

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Frauenstiftung: Wien stärkt Wirtschaftsstandort mit 1,7 Millionen Euro Investition in Frauenförderung

 

Bundesweit einzigartige Initiative schafft 100 neue Fachkräfte und stärkt regionale Wettbewerbsfähigkeit

Mit der österreichweit ersten Frauenstiftung setzt die Stadt Wien einen wichtigen wirtschaftspolitischen Akzent: 1,7 Millionen Euro investiert die Bundeshauptstadt in die berufliche Qualifizierung von 100 Frauen ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Das innovative Pilotprojekt des Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds (waff) in Zusammenarbeit mit dem AMS Wien startet im Herbst 2025 und verbindet umfassende Berufsorientierung mit kostenloser Ausbildung und finanzieller Sicherheit. Die Details zu der Frauenstiftung haben heute, Montag, Bürgermeister Michael Ludwig, Frauenstadträtin Kathrin Gaál und Finanzstadträtin Barbara Novak im Wiener Rathaus präsentiert.

 

Ausgangslage und Wirtschaftsschwerpunkt im Herbst 2025

Die Stadt Wien setzt im Herbst den Schwerpunkt auf Wirtschaftspolitik. Die Wirtschaftsentwicklung in Wien zeige positive Tendenzen, da laut Bank Austria nur Wien für 2024 ein Wirtschaftswachstum prognostiziert wurde und die Zahl der unselbstständig Beschäftigten in Wien bereits um 1,0 Prozent gestiegen sei, sagte Bürgermeister Ludwig. Wien verfolge dabei einen strategischen Ansatz, der auf einem positiven Kreislauf basiere. Mehr Beschäftigung führe zu steigendem privaten Konsum, was wiederum die Unternehmensinvestitionen ankurble und dadurch das Wirtschaftswachstum zusätzlich antreibe. Diese Entwicklung zeige sich bereits in verschiedenen Branchen, so verzeichnete die Wiener Tagungsindustrie 2024 mit 6.600 Kongressen und Firmentagungen die beste Performance aller Zeiten. Zusätzlich sollen Hochleistungsrechenzentren zur Entwicklung von KI-Modellen beitragen und Wien als Technologiestandort stärken, so Bürgermeister Michael Ludwig, der die wirtschaftspolitische Dimension der Initiative unterstrich: „Wirtschaftswachstum schafft zusätzliche Arbeitsplätze – das machen wir nicht zum Selbstzweck, sondern als gezielte Investition in die Zukunft Wiens. Mit der Frauenstiftung setzen wir einen klaren wirtschaftspolitischen Schwerpunkt für den Herbst: Wer in die Ausbildung von Frauen investiert, stärkt nicht nur individuelle Lebenswege, sondern auch die wirtschaftliche Zukunft unserer Stadt. Qualifizierte Arbeitskräfte sind das Fundament für nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Die Wertschöpfung 2023 ist in Österreich insgesamt um 1,2% gesunken, und nur in Wien um +2,2% auf rund 120 Milliarden Euro gestiegen. Besonders Frauen mit geringer Qualifikation – von den über 52.000 arbeitslosen Frauen in Wien haben allein 17.764 nur Pflichtschulabschluss – brauchen gezielte Unterstützung. Mit der Frauenstiftung schaffen wir nicht nur Perspektiven für die betroffenen Frauen, sondern investieren strategisch in unser wichtigstes wirtschaftliches Gut: gut ausgebildete Fachkräfte. Diese Förderung ist kein sozialpolitisches Almosen, sondern eine wirtschaftspolitisch kluge Entscheidung für einen starken Standort Wien. Nur durch kontinuierliche Investitionen in Bildung und Qualifizierung können wir unsere Position als führender Wirtschaftsstandort in Mitteleuropa weiter ausbauen und gleichzeitig soziale Gerechtigkeit verwirklichen.“

 

Wien als Vorreiterin für erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik

Wien ist das Bundesland mit der höchsten Erwerbsbeteiligung von Frauen (76% gegenüber 72% österreichweit) und bietet die besten Verdienstmöglichkeiten. Das mittlere Vollzeit-Bruttojahreseinkommen von Frauen in Wien beträgt 50.117 Euro und liegt damit um fast 3.000 Euro über dem österreichischen Durchschnitt von 47.364 Euro. Die Teilzeitquote bei Frauen liegt in Wien mit 43% unter dem Bundesdurchschnitt von 52%, was auf eine stärkere Vollzeitbeschäftigung hinweist. Der Gender Pay Gap ist in Wien um rund 10% geringer als im Bundesdurchschnitt.

„Die größte Wiener Frauenbefragung ‚Wien wie sie will‘ hat eindrucksvoll gezeigt: Den Wienerinnen sind vor allem Chancen ein großes Anliegen. Nämlich solche, die für ihr Leben einen echten Unterschied machen. Die Stadt Wien ist eine Stadt der Chancen und Möglichkeiten für Frauen. Mit dem waff hat die Stadt ein einzigartiges Instrument, das mit seinen Förderprogrammen Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen unterstützt. Und nun schaffen wir – als Ergebnis der großen Frauenbefragung – mit der waff-Frauenstiftung ein weiteres maßgeschneidertes Zukunftsprojekt für die Wienerinnen. Denn der Schlüssel zur faktischen Gleichstellung sind gute Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten – und das in unterschiedlichen Lebensphasen“, sagte Vizebürgermeisterin und Frauenstadträtin Kathrin Gaál bei der Präsentation.

 

Zielgruppe und Unterstützungspaket

Das Programm richtet sich gezielt an beim AMS Wien vorgemerkte Frauen ab 25 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung, mit besonderem Fokus auf Wiedereinsteigerinnen nach familienbedingter Berufsunterbrechung oder Care-Arbeit. Das umfassende Unterstützungspaket kombiniert Berufsorientierung, kostenlose Ausbildung im Wert von durchschnittlich 7.000 Euro pro Teilnehmerin, Weiterführung des Arbeitslosengeldes sowie einen zusätzlichen monatlichen Ausbildungszuschuss von 300 Euro.

„Mit der bundesweit einzigartigen waff-Frauenstiftung investieren wir in ein Programm, das auf jede einzelne Biografie abgestimmt ist – eine Form der ,Präzisionsmedizin‘, die auf die berufliche Zukunft von Wienerinnen ohne abgeschlossene Ausbildung abzielt. Neben einer kostenlosen Ausbildung sichern wir währenddessen nicht nur ihr Einkommen ab, sondern fördern auch ihre Selbstbestimmung. So bringen wir mehr Menschen in Beschäftigung, was sich wiederum auf den Wirtschaftsstandort positiv auswirkt. Wien ist das Bundesland mit der höchsten Erwerbsbeteiligung von Frauen – und nirgendwo sonst in Österreich verdienen Frauen im Schnitt mehr“, betonte Finanzstadträtin Barbara Novak. Das sei kein Zufall, sondern das Ergebnis gezielter sozialdemokratischer Arbeitsmarktpolitik und Investitionen in Aus- und Weiterbildung.

 

Konkrete Investition in die Wirtschaftszukunft

Die Frauenstiftung läuft zunächst ein Jahr mit einer Verlängerungsoption. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt 18 Monate. Für 2025 stehen insgesamt 157,5 Millionen Euro für 43.040 Wiener*innen zur Förderung beruflicher Entwicklungschancen zur Verfügung, davon profitieren 25.078 Frauen.

Mit der Frauenstiftung unterstreicht Wien einmal mehr die Vorreiterrolle in der Arbeitsmarktpolitik. Das Projekt kombiniert soziale Verantwortung mit wirtschaftlicher Vernunft und zeigt exemplarisch, wie moderne Städte auf demografische und strukturelle Herausforderungen reagieren können. Die Initiative ist ein konkreter Baustein zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele und stärkt Wien als attraktiven Standort für Unternehmen, die auf qualifizierte Arbeitskräfte angewiesen sind.

 

https://www.wien.gv.at/kontakt/frauenstiftung-staerkt-wirtschaftsstandort 

Enspired zeigt, wie Frauenförderung in zukunftsorientierten Berufen aussieht

Foto: “Cornelia Habetler, Chief Culture Officer bei Enspired” / Fotocredit: © Enspired / Quelle: „100 Prozent – Gleichstellung zahlt sich aus“

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Vorreiterin bei Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf & Privatleben und bei der Repräsentation von Frauen in technischen Berufen – für den Wiener Betrieb enspired spielt Gleichstellung am Arbeitsplatz eine wichtige Rolle. Mit dem Projekt 100 Prozent erarbeitet das Unternehmen zudem eine Struktur zur Transparenz und Vergleichbarkeit von Jobs, Gehältern und Gehaltsentwicklungen, um Gleichstellung im Betrieb nachhaltig zu verankern.

 

Enspired steht an der Schnittstelle von IT und Green Economy. Das Unternehmen hat sich auf den KI-basierten Stromhandel spezialisiert und ist als schnell wachsendes Tech-Scale-up in Wien und weiteren Standorten in Europa tätig.

Gleichberechtigung ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmenskultur von enspired:

„Unser Ziel ist es, auch während des Wachstums unsere Werte beizubehalten und eine integrative Organisation zu bleiben, die allen die gleichen Ressourcen und Möglichkeiten garantiert.“, erklärt enspired Chief Culture Officer, Cornelia Habetler.

Familienfreundliche Maßnahmen wie flexible Arbeitszeiten ohne Kernzeiten und die Möglichkeit, Führungspositionen in Teilzeit zu besetzen, zeichnen das Unternehmen in

seinem Einsatz für die Gleichstellung der Geschlechter aus. „Darüber hinaus unterstützen wir nach der Elternzeit eine reibungslose und flexible Rückkehr an den Arbeitsplatz, indem wir es den Mitarbeitenden ermöglichen, ihre Arbeitszeiten und Zeitpläne an ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen, sogar in Führungspositionen. Somit muss man auch mit Familie nicht auf die Wunschkarriere verzichten.“, sagt Cornelia Habetler.

Flexible Arbeitszeiten kommen nicht nur Frauen zugute, die nach wie vor einen Großteil der Care-Arbeit wie Kinderbetreuung und Haushalt leisten. Studien belegen, dass auch Männer vermehrt Verantwortung in diesen Bereichen übernehmen, wenn flexible Modelle zur Verfügung stehen. Damit tragen sie aktiv dazu bei, die Karrierechancen von Frauen zu stärken.

 

So gelingt Repräsentation von Frauen in technischen Berufen

Neben der Förderung von Frauen in der vertikalen Karriereentwicklung – indem diese vermehrt Führungs- und Entscheidungsfunktionen übernehmen – schafft das Unternehmen auch die Möglichkeit von horizontalen Karrieremöglichkeiten. Frauen sind im Energiesektor generell nach wie vor unterrepräsentiert. Hierbei handelt es sich um einen Sektor mit großer Zukunftsrelevanz und höherem Lohnniveau. Um den Einstieg in diesen Sektor zu erleichtern und den Frauenanteil im Unternehmen zu erhöhen, kreiert enspired Einstiegspositionen und legt damit den Grundstein für neue Karrierewege für Frauen.

Besonders stolz ist das Unternehmen darauf, dass die Leitung der Abteilung „Künstliche Intelligenz“ bei einer Frau liegt – auch hier steht Repräsentation und die Vorbildfunktion von Frauen in technischen Berufen an hoher Stelle. Studien zeigen, dass sich junge Mädchen und Frauen die Ausübung technischer Berufe und Leitungsfunktionen eher vorstellen können, wenn sie andere Frauen in ähnlichen Rollen sehen.

 

Transparenz und der Abbau von „Unconscious Bias“ mit 100 Prozent

Mit der Beratung von 100 Prozent will enspired die Stärkung und Verbesserung seiner derzeitigen Prozesse sicherstellen: „Obwohl es sich um einen intensiven Prozess handelt, haben wir bereits eine solide Grundlage, auf der wir aufbauen können, um unbewusste Voreingenommenheit in der Organisation gänzlich zu überwinden.“, so Cornelia Habetler.

Auch Theresa Kollnig, die die Beratung von 100 Prozent mit dem Unternehmen umsetzt, nimmt enspired als „agiles Unternehmen wahr, das sich gerade in einer Wachstumsphase befindet und nun gezielt den Fokus darauf legt, HR-Prozesse entsprechend gleichstellungsorientiert zu etablieren.” Das bedeutet, dass in der Beratung gemeinsam daran gearbeitet wird, der Personalabteilung funktionierende Tools zur Bearbeitung und Bewertung von Jobs, Gehältern und Gehaltsentwicklungen zur Verfügung zu stellen. Das soll einheitliche Prozesse und Transparenz im Unternehmen schaffen.

Außerdem werden Maßnahmen zur Gehaltstransparenz konzipiert und eine Umsetzung zum gezielten Ausbau von Benefits entwickelt. „Aufgrund der technisch-affinen, progressiven Arbeitskultur gibt es ein hohes Bewusstsein für die Themen Gleichstellung und Diversity.

Dass Frauen in technischen Rollen und in Positionen mit Verantwortung und Führung arbeiten, ist hier Alltag.“, bestätigt Theresa Kollnig, Beraterin 100 Prozent.

Enspired sieht sich als nachhaltiger Betrieb in einer zukunftsgerichteten Branche in der Verantwortung, laufend an Gleichstellung und entsprechenden Maßnahmen zu arbeiten. Die Anpassung an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden steht dabei für das Unternehmen an erster Stelle.

 

Das Projekt „100 Prozent – Gleichstellung zahlt sich aus“ begleitet österreichische Unternehmen und deren Beschäftigte entlang der Themen Einkommen und Karriere auf ihrem Weg zu mehr Geschlechtergleichstellung. Das Beratungsangebot ist für Unternehmen kostenfrei und wird aus Mittelndes Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) finanziert.

 

www.100-prozent.at

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Bauchgefühl statt Bonität: Darauf achten Vermieter heute wirklich

Foto: “” / Fotocredit & Quelle: © Haypp Group

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Wer eine Wohnung mieten will, braucht mittlerweile mehr als nur gute Unterlagen. In einem angespannten Markt zählt oft nicht, was auf dem Papier steht, sondern wie jemand auftritt: freundlich, zuverlässig und möglichst konfliktfrei. Das wirkt sich auch auf Gewohnheiten aus, die früher selten Thema waren. So wird etwa das Rauchverhalten zunehmend zum stillen Entscheidungskriterium bei Wohnungsbesichtigungen – eine Entwicklung, die auch Markus Lindblad, Österreich-Sprecher vom Onlinehändler Northerner beobachtet.

Der Wohnungsmarkt bleibt angespannt – besonders in Städten wie Wien, wo häufig viele Bewerber:innen auf ein Objekt kommen. Freie Mietwohnungen sind oft nur wenige Tage verfügbar. Fachleute sprechen hier von einem friktionellen Leerstand: Zwischen zwei Mietverhältnissen bleibt kaum Zeit, denn begehrte Objekte sind meist binnen zwei Wochen vergeben. Wer heute also eine Chance haben will, braucht mehr als eine solide Bewerbungsmappe. Neben Bonität und Einkommensnachweis ist vor allem der persönliche Eindruck entscheidend. In einem Auswahlprozess, der zunehmend informeller abläuft, zählen oft kleine Signale: der Ton im Gespräch, die Körpersprache oder ein dezenter Geruch nach Zigaretten. Denn obwohl Rauchverhalten selten offen angesprochen wird, beeinflusst es Vermieterentscheidungen immer häufiger. „In einem Markt, in dem Vermieter:innen die Wahl haben, zählen nicht nur Fakten, sondern auch Empfindungen“, so Markus Lindblad, von Northerner. „Der Eindruck, dass jemand raucht, kann ein unbewusster Ausschlussgrund sein – gerade bei hochwertig sanierten Wohnungen.“

 

Zwischenmenschliche Wirkung schlägt Zahlen

Auch wenn finanzielle Stabilität natürlich eine Rolle spielt, treten klassische Kriterien wie Einkommensnachweise oder Bonitätsdaten zunehmend in den Hintergrund – vor allem bei privaten oder stark nachgefragten Objekten. Wie eine aktuelle Erhebung von ImmoScout24[1] in unserem Nachbarland Deutschland zeigt, ist für 85 Prozent der Vermieter:innen der persönliche Eindruck ausschlaggebend. Besonders gefragt sind Bewerber:innen, die als verlässlich, konfliktarm und umsichtig wahrgenommen werden – etwa ruhige Paare oder Einzelpersonen mit stabiler Lebenssituation. „Viele unterschätzen, wie stark der Wohnungsmarkt heute emotional geprägt ist“, erklärt Lindblad und führt aus: „Verhalten, Auftreten und sogar Sympathie spielen oft eine größere Rolle als jede Bescheinigung.“

 

Zigarette als stilles Ausschlusskriterium

Ein Beispiel für solche unterschwelligen Ausschlussgründe: das Rauchverhalten. Zwar dürfen Mieter:innen in Österreich in ihrer Wohnung rauchen – untersagt werden kann es rechtlich nicht. Doch genau das macht es für Vermieter:innen zum Risiko: Gerüche ziehen ein, Nikotin verfärbt Wände, Rückstände setzen sich in Böden und Vorhängen fest. Gerade bei frisch renovierten Wohnungen bedeutet das im schlimmsten Fall Neuanstrich, Zusatzkosten und Verzögerung bei der Weitervermietung. „Niemand schreibt in die Anzeige: ‚Keine Raucher:innen‘ – aber viele denken es sich“, sagt Lindblad. „Und wenn der Geruch bei der Besichtigung auffällt, ist der Eindruck kaum zu revidieren.“ Wohnungssuchende können aber auf diese unausgesprochenen Erwartungen reagieren: Sei es der bewusste Verzicht auf Zigaretten vor dem Termin, oder der Konsum von geruchsneutralen Alternativen wie Nikotinbeuteln, um keine Nachteile zu riskieren.

 

Was müssen Bewerber:innen sagen – und was nicht?

Auch wenn es einige Vermieter:innen wohl gerne hätten, müssen bestimmte persönliche Details bei der Wohnungsbewerbung nicht offengelegt werden. Informationen, die nichts mit der Nutzung des Mietobjekts zu tun haben, müssen weder angesprochen noch wahrheitsgemäß beantwortet werden. Diskriminierende Fragen sind verboten und dürfen ignoriert werden – etwa zur Sexualität, Religion oder eben ob potenzielle Mieter:innen rauchen. Trotzdem zeigt die Praxis: Selbst wenn keine direkte Frage gestellt wird, nehmen Vermieter:innen Eindrücke sehr wohl wahr. „Man muss nicht uneingeschränkt Auskunft geben – aber alles, was sichtbar, hörbar oder riechbar ist, wirkt trotzdem“, erklärt Lindblad. „Ein kurzer Moment kann reichen, um aus dem Rennen zu sein – ohne dass es je offen angesprochen wird.“

 

Der Besichtigungstermin als Bewerbungsgespräch

Makler:innen raten Wohnungssuchenden inzwischen ganz offen, den Besichtigungstermin wie ein Bewerbungsgespräch zu behandeln. Neben den notwendigen Unterlagen zählen Auftreten, Sprache, Zurückhaltung und ein sicheres, aber nicht überhebliches Auftreten. Auch der Umgang mit sensiblen Themen wie Haustieren, Schichtarbeit, Lautstärke oder eben Rauchen sollte überlegt erfolgen. „Wer zu fordernd wirkt oder unterschwellig Konflikte vermuten lässt, hat es schwer – auch wenn objektiv nichts dagegen spricht“, sagt Lindblad.Umgekehrt haben Wohnungssuchende, die als zurückhaltend, freundlich und kompromissbereit auftreten, oft bessere Chancen – selbst wenn die Ausgangslage nicht perfekt ist.

[1] https://www.immobilienscout24.de/wissen/vermieten/so-vermietet-deutschland.html

 

https://www.northerner.com 

Red Dot Award für Kleinwalsertal Tourismus

Foto: “Anstelle des Edelweißes steht jetzt eine moderne Interpretation des Hohen Ifen. Im Logo wird er in einer abstrahierten Form durch drei Streifen dargestellt” / Fotocredit & Quelle: © Kleinwalsertal Tourismus eGen

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Red Dot Award für das neue Markendesign: Kleinwalsertal Tourismus setzt international Zeichen

 

Im Sommer 2024 präsentierte Kleinwalsertal Tourismus im Rahmen der öffentlichen Sitzung der Talgemeinden ein komplett neues visuelles Erscheinungsbild – samt Logo-Relaunch nach über 20 Jahren. Nur ein Jahr später folgt die internationale Auszeichnung: Der Red Dot Award: Brands & Communication Design 2025 geht an das Kleinwalsertal – als eine der ersten Tourismusdestinationen überhaupt.

Mit der begehrten Auszeichnung würdigt die Red Dot Jury den neuen Markenauftritt als „herausragendes Beispiel für strategisch fundiertes, konsequent umgesetztes Kommunikationsdesign“. Damit erhält die Vision, „das begehrteste Tal im Alpenraum“ zu sein, weiteren Rückenwind. 

Justina Rokita, seit November 2023 Vorständin Kleinwalsertal eGen Tourismus, sieht sich in ihrem Engagement für die Weiterentwicklung, eine mutigere Kommunikation und mehr gelebte Markenidentität bestätigt: „Was für ein Moment! Mit dem Red Dot Award ausgezeichnet zu werden, ist eine große Ehre – und für uns als touristische Destination ein echtes Ausrufezeichen. Ich bin überglücklich und zutiefst dankbar. Diese Auszeichnung ist das Ergebnis eines kreativen Prozesses, getragen von echtem Teamgeist, Vision und der Liebe zum Kleinwalsertal. Markenführung bedeutet so viel mehr als Gestaltung – sie erfordert Erfahrung, tiefes Verständnis und vor allem das konsequente Leben unserer Marken-DNA. Nur wenn Haltung, Botschaft und Erlebnis im Einklang sind, wird eine Marke spürbar – innen wie außen. Genau das ist uns gelungen. Mit ‚Come where our spirit lives‘ haben wir nicht nur ein Credo formuliert, sondern eine Einladung ausgesprochen – in unsere Welt, unsere Haltung, unsere Seele. Dass dieser Geist nun auch international Anerkennung findet, erfüllt mich mit großem Stolz. Mein Dank gilt allen, die mit Herz, Hirn und Hingabe an diesem Meilenstein mitgewirkt haben. Es ist ein gemeinsamer Erfolg – und wir dürfen ihn feiern!“

Ein Meilenstein für das Tal – und ein Statement an die Branche
Der Red Dot Award zählt zu den weltweit bedeutendsten Preisen für Design- und Markenführung. Er geht jährlich an Unternehmen, deren Markenstrategie und visuelle Kommunikation neue Maßstäbe setzen – meist internationale Konzerne mit großen Budgets und globaler Reichweite: Apple, Google, BMW.

Dass das Kleinwalsertal – ein alpines Tal mit rund 5.000 Einwohner:innen – sich in diesem Umfeld behauptet, ist ein starkes Zeichen für den Mut, Wandel zu gestalten. Die Auszeichnung zeigt, dass auch außerhalb der Strahlkraft von international agierenden Unternehmen oder Metropolen kreative Leistungen gelingen können, wenn Menschen mit einer klaren, gemeinsamen Vision und Ideenreichtum zusammenarbeiten.

Corporate Design mit Haltung
Im Zentrum der Auszeichnung steht das neue Markendesign, das seit Juli 2024 das Selbstverständnis der Destination sichtbar macht. Nach zwei Jahrzehnten wurde das alte Logo abgelöst, das gesamte Corporate Design neu konzipiert: von Farbwelt und Typografie bis hin zur Bildsprache, Website und Buchungssystem. Der Markenauftritt basiert auf einem klaren, zeitgemäßen Design – und macht sichtbar, was das Kleinwalsertal im Kern ausmacht: eine Haltung, die sich an den Werten „gemeinschaftlich, eigenwillig, verantwortungsvoll und leidenschaftlich“ orientiert.

Große Bühne für ein traditionsbewusstes Tal
Am 7. November 2025 wird das Kleinwalsertal den Red Dot Award bei der feierlichen Gala in Berlin entgegennehmen – einem internationalen Höhepunkt der Designbranche. Die Einladung zur Preisverleihung ist mehr als symbolisch: Sie bietet dem Kleinwalsertal eine Bühne, sich als zukunftsfähige, kreative und eigenständige Marke einem globalen Publikum zu präsentieren.

Red Dot Award – Credits:

Art Direction:
Sonja Waiblinger & Oliver Kummulat
Kpg buero 425 GmBH
 
Film Production:
Constantin Martens
 
Concept:
Justina Rokita & Bianca Schuster
Kleinwalsertal eGen

 

https://www.kleinwalsertal.com/de

https://www.red-dot.org/de/ 

Laurissa Skorianz – Med Uni Graz

Foto: “Laurissa Katharina Fee Skorianz” / Fotocredit & Quelle: © Med Uni Graz

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Beste Nachwuchsarbeit des Jahres und WKO Forschungsstipendium für Laurissa Skorianz – Große Auszeichnung für innovative Zahnmedizinforschung an der Med Uni Graz 

 

Die Medizinische Universität Graz freut sich über die herausragende Leistung ihrer Zahnmedizinstudentin Laurissa Katharina Fee Skorianz, die im Rahmen der Verleihung der WKO-Forschungsstipendien mit dem Sonderpreis für die beste Nachwuchsarbeit des Jahres ausgezeichnet wurde. Zusätzlich erhält Laurissa Katharina Fee Skorianz eines der insgesamt 22 Forschungsstipendien der WKO Steiermark für ihre Diplomarbeit mit dem Titel „Abrasionsbeständigkeit von Amalgamalternativen unter besonderer Berücksichtigung von Bulk-Fill-Kompositen“. In ihrer Arbeit beschäftigt sich die Zahnmedizinerin mit einem hochaktuellen Thema: Alternativen zu dentalem Amalgam.

Was ist dentales Amalgam?

Dentales Amalgam ist ein seit über 150 Jahren verwendetes Füllungsmaterial in der Zahnmedizin, das aus einer Mischung von metallischem Quecksilber (ca. 50 %) und einer Legierung aus Silber, Zinn, Kupfer und weiteren Metallen besteht. Aufgrund seiner hohen Haltbarkeit, guten Formbarkeit und vergleichsweise niedrigen Kosten galt Amalgam lange Zeit als Standardmaterial für Zahnfüllungen – insbesondere im Seitenzahnbereich.

Trotz dieser Vorteile wurde die Verwendung in den letzten Jahren zunehmend kritisch bewertet. Der Hauptgrund dafür ist das enthaltene elementare Quecksilber, das potenziell gesundheitsschädlich sein kann und Umweltprobleme verursacht. Aus diesem Grund wurde die Anwendung von Amalgam in vielen Ländern zunehmend eingeschränkt – mit einem vollständigen Verbot in der Europäischen Union seit 2025. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Erforschung und Entwicklung quecksilberfreier Alternativen – etwa Komposite, Glasionomere, Alkasite oder glasfaserverstärkte Materialien – zunehmend an Bedeutung.

Studie mit acht Amalgamalternativen

Die Grundlage der Diplomarbeit bildete eine wissenschaftliche Studie, deren Ziel es war, verschiedene quecksilberfreie Füllungsmaterialien hinsichtlich ihrer Abriebfestigkeit zu vergleichen. „Die Idee zu meiner Arbeit entstand 2023 in einem Gespräch mit Alexander Behlau. Wir sprachen damals über das mögliche Verbot von Amalgam – ein Thema, das bereits zu diesem Zeitpunkt in der Zahnmedizin intensiv diskutiert wurde. Daraus entwickelte sich der Plan, potenzielle Alternativen zu untersuchen. Nach der Planungsphase und ersten Testläufen trat Anfang 2025 schließlich das dentale Amalgamverbot in Kraft, was der Arbeit zusätzliche Aktualität verlieh. Bei der Materialauswahl war es mir wichtig, den Blick offen zu halten und verschiedene Stoffklassen einzubeziehen. Die gewählte Versuchsdurchführung ermöglichte es zudem, gezielt nach Ursachen für eine mögliche verminderte Abrasionsstabilität zu suchen“, erklärt Larissa Skorianz die Beweggründe, sich in ihrer Arbeit mit diesem Thema zu beschäftigen.

Besonderes Augenmerk lag dabei auf sogenannten Bulk-Fill-Kompositen – moderne Füllmaterialien, die durch vereinfachte Anwendung und hohe Effizienz überzeugen. Insgesamt wurden acht verschiedene Materialien untersucht, darunter Bulk-Fill-Komposite, ein konventionelles Komposit, ein glasfaserverstärktes Komposit sowie ein Alkasit.

Der Direktbetreuer der Arbeit, Alexander Behlau, fasst die Erkenntnisse der Studie zusammen: „Unsere Untersuchung hat gezeigt, dass sich bereits in kurzer Zeit Aussagen zur Haltbarkeit von Amalgamalternativen treffen lassen. Auch wenn die Unterschiede zwischen den Materialien oft nur wenige Millimeter betragen, haben sie eine erstaunlich große Wirkung. Besonders freut mich, dass unsere Forschung so praxisnah ist und direkt zur Verbesserung der Versorgung beiträgt – vor allem im Hinblick auf langlebige Füllungen, die den Patient*innen langfristig zugutekommen.“

Die Zukunft der Zahnfüllstoffe

Laurissa Skorianz’ Arbeit leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung langlebiger, effizienter und quecksilberfreier Zahnfüllstoffe mit hoher klinischer Relevanz.

„Die Betreuung von Larissa Skorianz’ Arbeit durch Alexander Behlau war geprägt von einem intensiven fachlichen Austausch und einer klar strukturierten wissenschaftlichen Begleitung. Das Thema – moderne Alternativen zu Amalgam in der Zahnmedizin – ist nicht nur translational hochrelevant, sondern hat auch eine große politische und gesellschaftliche Tragweite. Die ausgezeichnete Arbeit zeigt, wie fundierte Forschung in der Lehre entstehen kann, wenn ein aktuelles Thema auf wissenschaftliche Neugier und engagierte Betreuung trifft. Es war mir eine Freude, diesen Prozess unterstützend zu begleiten und die Entwicklung einer jungen Wissenschafterin mit großem Potenzial mitzuerleben“, freut sich Julia Marotti Großhausen, Abteilungsleiterin der Klinischen Abteilung für Zahnerhaltung, Parodontologie und Zahnersatzkunde der Med Uni Graz, über die Auszeichnung ihrer Studentin.

Die Ergebnisse dieser herausragenden Arbeit sowie weitere wissenschaftliche Arbeiten und Erkenntnisse in der nahen Zukunft werden zeigen, in welche Richtung es auf dem Gebiet der Amalgamalternativen gehen wird. Mit dieser Auszeichnung unterstreicht die Medizinische Universität Graz einmal mehr ihre Rolle als exzellente Forschungs- und Ausbildungsstätte im Bereich der Zahnmedizin.

 

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Alle Hotels der Motel One Gruppe in Österreich sind Green Key-zertifiziert

Foto: “Motel One: Innsbruck – Linz – Wien” / Fotocredit & Quelle: © Motel One

Logo_Instagram @frauenbusinessatalexa  | Wien/Innsbruck/Linz/Salzburg, 31. Juli 2025| Werbung.Unbezahlt.

Nachhaltiger Tourismus

 

Die Motel One Gruppe ist ab sofort mit allen neun Häusern in Österreich Green Key-zertifiziert. Damit erfüllen alle österreichischen Standorte der Hotelgruppe die Anforderungen des international führenden Nachhaltigkeitszertifikats für nachhaltige Tourismusbetriebe. Die Zertifizierung ist ein wichtiges Zeichen für das Bestreben von Motel One, Nachhaltigkeit langfristig und konsequent zu leben.

 

Green Key ist eines der international führenden Gütesiegel im Tourismus und gilt als eine der größten und etabliertesten Umweltzertifizierungen der Branche. Vergeben wird es von der Foundation for Environmental Education (FEE). Voraussetzung für die Zertifizierung sind strenge Kriterien in den Bereichen Umweltmanagement, Energie- und Abfallvermeidung, Wasserverbrauch sowie soziale Verantwortung. Die Einhaltung erfolgt durch regelmäßige, unabhängige Audits. Motel One erfüllt diese Standards nun an allen österreichischen Standorten – ein bedeutender Schritt innerhalb der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie der Hotelgruppe. „Wir implementieren seit Jahren gezielt Maßnahmen, um Umwelt und Ressourcen zu schonen. Dass wir heute an allen österreichischen Standorten Green Key-zertifiziert sind, ist ein sichtbares Zeichen für unser Engagement und unser Verständnis von verantwortungsvollem Tourismus“, sagt Verena Ferner, Group CR & Sustainability Managerin der Motel One Group.

 

Halbiert: Motel One reduziert CO-Ausstoß pro Übernachtung um 50 %

Ein zentrales Handlungsfeld bei Motel One ist der Klimaschutz. Motel One hat in den letzten Jahren umfassende Maßnahmen ergriffen, um den CO₂-Ausstoß pro Übernachtung kontinuierlich zu senken. So wurde der CO₂-Ausstoß pro Übernachtung für Scope 1 (direkte Emissionen) und 2 (indirekte Emissionen) im Jahr 2024 im Vergleich zu 2019 um rund 50 % gesenkt. Ermöglicht wurde dieser Rückgang durch gezielte Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, energieeffiziente Gebäudetechnik und einen bewussten Umgang mit Ressourcen. Seit 2020 wird an allen Standorten ausschließlich Ökostrom genutzt, und eine energieeffiziente LED-Beleuchtung trägt zusätzlich zur Reduktion von Strom bei. Auch in Sachen Mobilität geht die Gruppe zukunftsorientierte Wege: Die Firmenflotte wird sukzessive auf E-Fahrzeuge umgestellt, Geschäftsreisen erfolgen bevorzugt per Bahn. Mitarbeitende profitieren von Zuschüssen für öffentliche Verkehrsmittel und einem konzernweiten Fahrradprogramm.

 

Nachhaltiger Hotelbetrieb bei Motel One

Die Hotelgruppe setzt bereits seit Jahren auf umfangreiche Maßnahmen: zum Beispiel werden bei Motel One ausschließlich hochwertige Bio- und Fairtrade-Produkte angeboten. Die Gäste profitieren darüber hinaus von einer großen Auswahl an veganen Optionen.  Zudem legt die Gruppe großen Wert auf das Thema Abfallvermeidung. So wurde der Einsatz von Plastik kontinuierlich reduziert und ein ressourcenschonender Hotelbetrieb gezielt ausgebaut. Auch in den Badezimmern zeigt sich das Engagement: Biologisch abbaubare Becher ersetzen Plastik und sparen rund 2,8 Millionen Stück pro Jahr. Durch den Verzicht auf Müllbeutel werden zusätzlich jährlich etwa 5,7 Millionen Plastiksackerl eingespart. Alle Reinigungsmittel sind biologisch abbaubar, mikroplastikfrei und mit dem EU-Ecolabel zertifiziert. Die Pumpspender für Seife, Haarshampoo und Duschgel bestehen aus recyceltem PET und werden mehrfach verwendet.

 

https://www.motel-one.com/de/ 

https://www.greenkey.global/