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Die Sache mit dem richtigen “Trinkgeld”

Selbst einheimische Gepflogenheiten meint er galant und souverän meistern zu können. Eine Frage bleibt aber offen und zwar: Wann gibt man wo wie viel Trinkgeld? Als weltweiter Hotelexperte kennt Hotels.com die Trinkgeldpraxis in den Lieblingsreisezielen und hat wertvolle Tipps für den Sommerurlaub parat.

In italienischen Restaurants wird für das Gedeck und das zur Vorspeise gereichte Brot ein “Coperto” erhoben. Diese Grundgebühr entbindet den Italienurlauber davon, dem “Cameriere” ein Trinkgeld zahlen zu müssen. Es steht jedem zufriedenen Gast aber frei, dies dennoch zu tun, dann wird es einfach auf dem Tisch liegen gelassen.   

– Gleiches gilt für Spanien ebenso wie für Portugal. Unter der südeuropäischen Sonne gibt es keine verbindliche Trinkgeldtradition, über einen Obolus auf dem Rechnungsteller freut sich das Personal aber trotzdem. Aber Vorsicht: Versuchen Sie nicht, sich ihres Kleingelds zu entledigen. Ein zu geringer Betrag gilt als sehr unhöflich, dann lieber gar nichts.   

– Ungewolltes Kränkungspotential gilt es auch in Frankreich zu vermeiden. Dem stolzen “Garçon” das Trinkgeld direkt in die Hand zu drücken ist ein absoluter Faux Pas. Die Franzosen lassen “Le pourboire” einfach dezent auf dem Tisch liegen und bringen den Kellner so nicht in Verlegenheit. Es sei denn, die Etikette verbietet das Geben von Trinkgeld an die Servicekräfte, was durch den Hinweis “Pourboire interdit” gekennzeichnet wird.   

– In manch beliebtem Urlaubsland sagt ein Lächeln mehr als tausend Lira, so zum Beispiel in der Türkei. Hier wird dem Kellner oder Kofferträger höchstens dreimal Trinkgeld angeboten. Wenn dieser es grundsätzlich ablehnt, ist es einfach nicht üblich. Wer sich dennoch erkenntlich zeigen möchte, bietet dem Helfer eine Zigarette oder ähnliches an, kleine Aufmerksamkeiten erfreuen sich größerer Beliebtheit als Bargeld.   

– Ganz anders sieht es in Ägypten aus. “Bakschisch” ist hier eines der gebräuchlichsten Wörter in der Kommunikation zwischen Einheimischen und Touristen. Trinkgeld wird am Nil einfach immer und überall erwartet, das reicht vom Gepäckträger bis zum hilfsbereiten Passanten, der einem den Weg zum Zielort weist.   

– Urlaub in Skandinavien ist reisekassenfreundlich. In Schweden ist das Trinkgeld sowohl in Hotels und Restaurants als auch im Taxi inklusive. Auch Dänemark schont den Geldbeutel, denn hier ist Trinkgeld nicht üblich.   

– Eher hochpreisig dagegen ist das Trinkgeld in den USA, 15 Prozent sind die Regel, gern auch mal 20. Gebräuchlich ist auch das so genannte “Tipping in advance”, das “Trinkgeld im Voraus”, mit dem sich der Gast ganz unkompliziert den besten Platz im Restaurant sichert.   

– Reisende, die das schwache Pfund nach Großbritannien lockt, richten sich in Restaurants für die Höhe des Trinkgelds nach der Zehn-Prozent-Regel. Wer sich nach einem feucht fröhlichen Abend beim Barkeeper im Pub durch einen Bonus erkenntlich zeigen möchte, spendiert ihm zum Dank ein Drink, denn Pubs sind trinkgeldfreie Zone.   

– Wer seinen Sparstrumpf auch im Urlaub nicht abstreifen möchte, sollte nach Costa Rica, Malaysia, Südkorea, Japan, China, in die Vereinigten Arabischen Emirate, auf die Fidji-Inseln oder in den Oman reisen. Hier kann man zumindest am Trinkgeld sparen, denn diese Tradition ist gänzlich unbekannt.

Aktuelle Sommerschnäppchen gibt’s bei Hotels.com unter:

http://deutsch.hotels.com/hotel-deals/sommerangebote

Wachstumsbremse für Ein-Personen-Unternehmen fällt

“Mit dem Wegfall der Dienstgeberbeiträge für den ersten Mitarbeiter für die Dauer eines Jahres wird eine langjährige Forderung aus unserem 10-Punkte-Programm für Ein-Personen-Unternehmen umgesetzt”, bilanziert die verantwortliche Abteilungsleiterin in der WKÖ zum Thema EPU, Elisabeth Zehetner. Damit falle eine echte Wachstumsbremse für Ein-Personen-Unternehmen (EPU) weg.

39 Prozent planen erste Anstellung

Laut einer Studie der KMU-Forschung Austria planen rund 39 Prozent der EPU mittelfristig die Einstellung des ersten Mitarbeiters. Mit dem Wegfall der Dienstgeberbeiträge für das erste Jahr der Anstellung werden die Rahmenbedingungen dafür deutlich verbessert.

“Es ist wichtig, jetzt schon die Weichen dafür zu stellen, dass die Unternehmen nach der Krise wachsen und für Beschäftigung sorgen können. Zehetner: “Stellt nur jedes zehnte EPU einen Mitarbeiter ein, so sind dies 20.000 neue Jobs für Österreich.”

Die Ausrichtung der EPU-Förderung auf Arbeitssuchende bis 30 sieht Zehetner als gute Ergänzung zur dynamischen EPU-Landschaft in Österreich.

Innovative Unterstützung durch Wirtschaftskammer

Schon bisher unterstützt die Wirtschaftskammer Ein-Personen-Unternehmen auf personellem Expansionskurs mit innovativen Instrumenten: Der Break-Even-Rechner ermöglicht es Unternehmen, einfach zu ermitteln, ob sich die Einstellung eines Mitarbeiters rechnet.

Mit dem neuen Personalsuche-  und Auswahlleitfaden erhalten Unternehmer, die noch nie Personal aufgenommen haben, praktische Hilfestellungen. Break-Even-Rechner (epu.wko.at/breakevenrechner) und Personalleitfaden (epu.wko.at/personal) stehen am EPU-Portal epu.wko.at kostenlos zur Verfügung.

Zehetner: Jedes Unternehmen ist Gewinn für Österreich

“Mit der Einigung auf den Wegfall einer zentralen Wachstumsbremse für EPU wird endlich allseits anerkannt, dass Ein-Personen-Unternehmen Ausdruck echten Unternehmertums sind. Jede Unternehmerin und jeder Unternehmer sind ein Gewinn für das ganze Land”, so EPU-Sprecherin Zehetner.

Modeschule Wien präsentierte im Wiener Rathaus Mode für 2010

Über 250 Arbeiten der SchülerInnen und StudentInnen der Modeschule Wien in Schloss Hetzendorf wurden am 15. und 16. Juni 2009 auf dem Catwalk im völlig ausverkauften Festsaal des Wiener Rathauses präsentiert.


Höhepunkt waren die Diplomkollektionen der ersten Absolventinnen des vor drei Jahren neu eingeführten Bachelorstudiums für Mode. Die Show 2009 bildete auch den glanzvollen Abschied der Direktorin der Modeschule Wien, Drin Gerda Buxbaum, nach zehnjährigem Engagement für die Modeausbildung in Wien.


Mode mit Inhalt und Grips: innovativ, radikal, experimentell


SchülerInnen und StudentInnen der Modeschule Wien in Schloss Hetzendorf präsentierten bei der “schau zwei tausend neun” im Wiener Rathaus mehr als 250 Modelle, die sie im vergangenen Schuljahr kreiert und selbst gefertigt haben. Das Jahresthema lautete “Schärfentiefe / Im Fokus stehen”.


“Jede dieser Arbeiten ist ein starkes und selbstbewusstes Zeichen Wiens in Sachen Mode. Die AbsolventInnen der Modeschule Wien haben sich im Laufe Ihrer Ausbildung eine solide und gute Basis erarbeitet, die es ihnen möglich macht, sich international in der herausfordernden Berufswelt der Mode zu behaupten “, freut sich Bildungs- und Jugendstadtrat Christian Oxonitsch über das bei der Show 2009 präsentierte Potenzial der Wiener NachwuchsdesignerInnen.


“Durch das hohe Ausbildungsniveau kann Wien immer mehr zu den Mode-Metropolen Europas aufschließen”, so Oxonitsch weiter.


Vom Nervenkostüm bis zur Schulbekleidung für Kenianische Kinder


Einer der Höhepunkte der Show 2009 war die Präsentation der Diplomkollektionen der ersten neun AbsolventInnen des im Wintersemster 2006/07 in Kooperation mit der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz eigenführten Bachelor-Studiums für Mode.


Die Kollektionen zeigen ganz unterschiedliche Zugänge zu Mode. So findet man New York als Inspriationsquelle bei Milena Leszkowicz, neu interpretierte Brautmode von Diana Hovanakova, das “Phänomen Wahnsinn” welches in Nervenkostüme verpackt wird bei rosalux, Schulbekleidung für Kinder in Kenya von bux et baum, Mode die das Unterbewusstsein aufarbeitet bei leaving lychee.


Außerdem thematisiert ist der persönliche Bezug zur Natur von gear for life, der Aufruf zum Müßiggang bei Anna Rihl, das innere Leuchten von Semiramiss und das Spiel mit dem Rubikwürfel bei Eszter Ocsák.


Die Kollektionen werden unter dem Titel Mode[BA]exhibit vom 1. bis 11.7.2009 im Advanced Minority Artspace (7., Westbahnstraße 22) ausgestellt und teils auch zum Verkauf angeboten.


Modeausbildung mit internationalem Bezug


Die Modeschule Wien in Schloss Hetzendorf zählt als Teil der Magistratsabteilung 13 – Bildung und außerschulische Jugendbetreuung zu einer der renommiertesten Bildungseinrichtungen der Stadt Wien im Bereich Mode.


Einzigartig im deutschsprachigen Raum ist das Angebot einer fünfjährigen Berufsbildenden Höheren Schule für Modedesign und Produktgestaltung mit fünf Ausbildungsschwerpunkten: Kleidermachen, Strick- und Wirkmode, Produktgestaltung- Taschen und Schuhe, Modell-Modisterei sowie Textil-Design mit abschließender Reifeprüfung. “Die Modeschule als Bildungseinrichtung der Stadt Wien hat einen starken europäischen bzw. internationalen Bezug.


Durch zahlreiche Praktika und Kooperationen mit der Wirtschaft werden SchülerInnen und StudentInnen auf die Berufswelt vorbereitet. Die Kombination aus künstlerischer Qualität und hohem handwerklichen und technischen Standard ist im internationalen Vergleich einzigartig”, stellte Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl fest.


Schlusspunkt und Neuanfang: Wechsel ins freiberufliche Abenteuer


Dr.in Gerda Buxbaum, Direktorin der Modeschule Wien, verabschiedete sich im Rahmen der Show 2009. Nach 10 Jahren intensiver Arbeit im Zeichen der Modeausbildung in Wien wechselt sie in die Pension: “Diese Show setzt gewissermaßen einen Schlusspunkt hinter die 10 Jahre, in denen ich die Modeschule Wien leiten durfte. Ich übersiedle in ein vielfältiges, freiberufliches Szenario und in die Abenteuer einer Mutter und Großmutter.”


Von 1999 bis 2009 hat Dr.in Gerda Buxbaum die Modeschule Wien als moderne Ausbildungsstätte etabliert, die den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht. Sie war die treibende Kraft im Schloss Hetzendorf für Modernisierung und Qualitätssicherung. Unter ihrer Direktion wurde eine einzigartige Infrastruktur für SchülerInnen und StudentInnen geschaffen. Modernste technische Ausstattung ermöglicht eine Ausbildung auf höchstem Niveau.


Internationalisierung, ein wesentliches Augenmerk ihrer Direktion, wird auch durch Lehrende sowie SchülerInnen aus dem Ausland getragen. Zur erfolgreichen Europäisierung bzw. Internationalisierung nutzte Buxbaum vor allem auch die Möglichkeiten der Teilnahme an Partnerschafts-, Mobilitäts- und Austauschprogrammen für ihre SchülerInnen. Durch ihre enge Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Medien genießt die Modeschule Wien breite Öffentlichkeit im In- und Ausland.


Akademische Ausbildung an der Modeschule Wien


Dr.in Gerda Buxbaum gelang die Etablierung einer zweiten zukunftsweisenden akademischen Modeausbildung in Österreich. Seit dem Wintersemester 2006/07 ist an der Modeschule Wien ein Bachelorstudium installiert, das in Kooperation mit der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz durchgeführt wird. 2009 – als krönender Abschluss ihrer Tätigkeit für die Modeschule Wien – werden die ersten Absolventen des Bachelorstudiums für Mode in die Berufswelt entlassen.

Wer etwas zu sagen hat, braucht seine Stimme

Vor allem in Dienstleistungsberufen ist die Stimme ein wesentliches Arbeitsinstrument. Doch trotz der großen und wachsenden Bedeutung wird die Pflege der Stimme oft vernachlässigt – Stimmbeschwerden oder sogar Stimmstörungen können die Folge sein.

Aber warum kommt es zu gesundheitlichen Problemen wie andauernder Heiserkeit? “Während die Belastung für die Stimme steigt, sinkt die erforderliche Regenerationszeit” erklärt Dr. Jens Petersen, Arbeitsmediziner bei der gesetzlichen Unfallversicherung VBG. Wissen-schaftler unterscheiden zwischen Arbeits- und individuellen Faktoren, die die Stimme belasten.

Zu den Arbeitsfaktoren gehören unter anderem Zeitdruck oder störende Hintergrundgeräusche. Zu den individuellen Faktoren zählen eine falsche Atemtechnik oder auch Lebensgewohnheiten, wie das Rauchen.

Um die Leistungsfähigkeit der Stimme zu verbessern, empfehlen die Experten der VBG jetzt alltagstaugliche Übungen. Räuspern schadet beispielsweise viel mehr, als dass es hilft. Stattdessen sollten Betroffene lieber einen Schluck Wasser trinken. Außerdem gilt: Gähnen entspannt die Muskulatur, Schnappatmung hingegen stresst die Stimme.

Bei Beschwerden sollten sich die Beschäftigten an den zuständigen Betriebsarzt wenden. Diese und weitere hilfreiche Tipps gibt es in zwei Broschüren der VBG, die für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer konzipiert wurden, die in ihrem Beruf viel sprechen müssen.

Weitere Informationen im Internet:

Die Pocket-Info “Stimmtraining im Call Center” kann auf der Website www.vbg.de kostenlos heruntergeladen werden (Suchbegriff: Stimmtraining). Ausführlichere Informationen gibt es in der Broschüre “Arbeiten in einem Sprechberuf”, die ebenfalls kostenlos heruntergeladen werden kann (Suchbegriff: Sprechberuf).

Das VBG-Label CCALL hat sich als Ratgeber für Call-Center positioniert und informiert auf der Website www.ccall.de praxisnah über gesunde Arbeitsbedingungen.

Heinisch-Hosek im NEWS-Interview: “Die Zeit der Ausreden ist vorbei.”

Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, die am Sonntag Barbara Prammer als SPÖ-Frauenvorsitzende folgt, kündigt im NEWS-Interview Einschneidendes an:  “Ich nehme mir eine Schere zum Symbol, um in Männerseilschaften ein bisschen hinein zuschneiden.”

Damit will sie gegen Privilegien kämpfen, weil sie nicht einsieht, “dass die Hälfte der Bevölkerung wie eine Minderheit behandelt wird. Die Zeit der Ausreden ist vorbei.”

Um die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen zu verkleinern, möchte sie unter anderem für Firmen ab 25 MitarbeiterInnen betriebsinterne Gehaltstransparenz.

Die Informationen darüber sollen auch Frauenministerin, Arbeitsminister und die Gleichbehandlungsanwaltschaft bekommen. Sollten eklatante Einkommensunterschiede nach zwei Jahren unverändert sein, will sie über Sanktionen reden.

Sanktionen plant sie auch für die Nichteinhaltung der 40-Prozent-Frauenquote in der SPÖ. Darüber werde sie, in Absprache mit SPÖ-Chef Werner Faymann, einen Vorschlag erarbeiten.

Und um der “täglichen Herabwürdigung von Frauen in Medien und Werbung” entgegenzuwirken, plant die Frauenministerin einen Sexismusbeirat und einen Sexismusbericht.

Swarovski investiert 15 Millionen Euro in der Wiener City

Die theatralisch inszenierten Bühnen im Inneren werden durch künstlerisch hochwertige Interventionen und magische Produktpräsentationen geprägt, die Außenfassade hingegen entfaltet mittels LED-bestückter Kristall-Lichtmodule, den Swarovski Architectural Elements, eine einmalig funkelnde Wirkung.


Das neue inspirative Zentrum der Marke Swarovski wird über drei Stockwerke zwischen Kärntner Straße, Marco-d’Aviano-Gasse und Neuem Markt unter der künstlerischen Obhut von André Heller inszeniert, das schillernde Innenleben der neuen Unternehmens- und Markenplattform mit ihren “Wunderkammern” von renommierten DesignerInnen kreiert.


“Wir wollen uns mit einem neuen, in die Metropole passenden Format einstellen”, erklärt Andreas Braun, GF d. swarovski tourism services gmbh, anlässlich der ersten umfassenden Präsentation des Projekts in der Wiener Innenstadt.


“Wir wissen alle nicht, wie wir in 20 Jahren kaufen werden, wie wir uns im öffentlichen Raum vergnügen. Swarovski Wien ist unser Beitrag dazu, mit neuen Verkaufsatmosphären zu überraschen und neue Wahrnehmungsmuster zwischen Design, Alltagskultur und kristalliner Kauflandschaft zu schaffen.”


Investition zur Verstärkung der Marke


Mit 15 Mio. Euro ist Swarovski Wien 2009/2010 eine der weltweit wichtigsten Investititionen des österreichischen Konzerns, der in Wien mit diesem Projekt herzlich aufgenommen wurde.


“Unsere Idee der Verschmelzung des Altbestandes mit einem innovativen Markenauftritt im Herzen von Wien wurde sehr geschätzt”, erklärt Andreas Braun.


“Swarovski hat in den vergangenen 20 Jahren eine starke Konsumentenmarke aufgebaut. Unser neuer Standort in Wien spiegelt unsere Identität als österreichische/mitteleuropäische Marke wieder. Wir wollen aber auch Teil der Identität Wiens werden.” Ermutigt dazu sieht sich Braun durch die erfolgreichen unternehmenskulturellen Plattformen, die seit mehr als 15 Jahren in Wattens und Innsbruck betrieben werden.


Aufwertung der Kärntner Straße


Die architektonische Intervention im Herzen Wiens wird zudem mit einer Weltpremiere aufwarten. Braun: “Wir experimentieren im Bereich der Außenfassaden mit einer Swarovski-Innovation, einer Lichtfassade, die den Kristall in all seinen Facetten zelebriert und somit permanent changierende Stimmungen – von glühender Lava bis glitzerndem Eis – wiedergeben kann.”


Die überraschenden Inszenierungen setzen sich im Innenleben des ußergewöhnlichen Objekts fort. Unregelmäßig verteilte, in den Straßenraum ausgreifende und die äußere Glasfassade durchdringende Erker bilden theatralische Kuben mit unterschiedlichen Ein- und Ausblicken.

TU-Professorin Sibylla Zech ist FEMtech-Expertin des Monats Juni

Neben ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit an der Technischen Universität ist Sibylla Zech Geschäftsführerin des von ihr gegründeten Planungsbüros “stadtland” mit Sitz in Bregenz.

Wissenschaft und Forschung können von der Kreativität und der spezifisch weiblichen Perspektive, aus der Forschung von Frauen realisiert wird, nur profitieren. Um die Leistungen von Frauen in der Forschung sichtbar zu machen, stellt das BMVIT seit März 2005 Frauen aus der FEMtech-Expertinnendatenbank vor, die sich erfolgreich im Technologie- und Forschungsbereich etabliert haben.

Eine unabhängige Jury aus hochrangigen VertreterInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und des Personalmanagements wählte im Juni die TU-Professorin Sibylla Zech zur “FEMtech-Expertin des Monats”.

Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Raum- und Regionalentwicklung, der soziokulturell orientierten Gemeinde-, Stadt- und Regionalplanung bzw. einer ökoeffizienten Raumplanung. Aktuell ist sie an Forschungsprojekten aus den Bereichen Managementplanung für Weltkulturerbe, Gender Mainstreaming, Umweltplanung bzw. grenzüberschreitende Regionalentwicklung beteiligt.

Frauenförderung ist für Sibylla Zech ein besonderes Anliegen. Zahlreiche Aktivitäten zur Integration von Gender Mainstreaming in Planungsprozesse, Projekte zur Frauenmobilität bzw. ihre Beiträge bei Podiumsdiskussionen zeugen davon.

“Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus meine ich, dass Absolventinnen von Planungsstudien gute Voraussetzungen für eine verantwortungsvolle und erfolgreiche Berufstätigkeit haben, vielleicht sogar eine bessere als Männer mit ähnlicher Qualifikation”, so Sybilla Zech. “Wir tun uns oft leichter mit heute gefragten Planungskulturen, wie Bürgerbeteiligung, interdisziplinärer Zusammenarbeit und grenzüberschreitendem vernetztem Denken.”

Allerdings fehle vielen Kolleginnen das entsprechende Verständnis der Umwelt und auch ihre persönlichen Lebenshintergründe erschweren oft den Zugang zu technischen Berufen, so die Wissenschafterin. Sibylla Zech: “Ich gehöre da zu den glücklichen Ausnahmen, die von allen Seiten Verständnis, Motivation und Unterstützung erfahren.”

Weitere Informationen sowie das ausführliche Porträt der “Expertin des Monats” im Internet: www.femtech.at

Fotografin: Astrid Bartl – www.fotograefin.com

Irene Haselböck stellt in der Bank Austria Galerie aus

Mit der Talentebörse hat Österreichs Kultursender Ö1 eine Plattform geschaffen, die es jungen Künstlerinnen und Künstlern, die noch studieren, ermöglicht, ins Rampenlicht zu treten.

Die Bank Austria unterstützt dieses bisher in Österreich einzigartige Projekt. Das Ziel lautet: Bekanntheit erlangen und damit einen wichtigen Schritt für den zukünftigen Erfolg setzen.

Nach dem erfolgreichen Ausstellungsauftakt mit Simon Vith werden ab 18. Juni 2009 erstmals in der Bank Austria Galerie unter anderem die Grafikarbeiten von Irene Haselböck gezeigt. Zur Eröffnung spricht Adrienn Kiss.

„Die Bleistiftzeichnung ist mir sehr wichtig. Was mich bei der Druckgrafik reizt, hier ist es vor allem der Siebdruck, mit dem ich mich sehr beschäftigt habe, ist, dass man den gewollten Zufall ausnützen kann. Ich fertige zunächst auf Transparentpapier eine Bleistiftzeichnung mische diese mit einer Goache.

Diese Mischung der präzisen Bleistiftzeichnung mit der lockereren Sprache der Goache-Malerei hat mich wahnsinnig fasziniert, weil dann beim Druck auf dem Papier ganz überraschende Dinge passieren. Und das reizt mich an der Druckgrafik.

Ich sehe außer der Technik übrigens keinen so großen Unterschied zu den anderen Medien – denn die Bildsprache bleibt ja in großem Maße die gleiche”, erläutert Haselböck, die am Liebsten gleichzeitig mit mehreren Medien arbeitet, ihren Zugang.

Seit 2004 studiert die junge Nachwuchskünstlerin, die aus einem musikalischen Elternhaus kommt – ihr Vater war Bratschist der Wiener Symphoniker, ihr Onkel Martin Haselböck ist renommierter Organist und Dirigent – an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Gunter Damisch Grafik und druckgrafische Techniken. Abschließen wird sie im Juni 2009.

Bank Austria Galerie
Schottengasse 6
1010 Wien

Broschüre POSTGRADUATE 2009/2010

Das Karriereservice der Universität Wien versammelt in der vierten Ausgabe von POSTGRADUATE wieder eine interessante Auswahl an Master-Studien. Als eine der größten AnbieterInnen akademischer Weiterbildung stellt die Universität Wien auch 30 eigene Programme vor, die in enger Zusammenarbeit mit dem Postgraduate Center der Universität Wien in der neuen Broschüre vorgestellt werden.


Neben weiteren österreichischen Institutionen präsentieren sich auch Universitäten aus Deutschland, Italien, Ungarn, Luxemburg, Liechtenstein und den USA.


Die Kurzprofile der Master-Studien geben einen strukturierten Überblick über Studieninhalte, Kosten, Berufsbilder und vieles mehr.


Wie facettenreich das Weiterbildungsangebot ist, spiegelt sich in den Spezialisierungsmöglichkeiten wider: Ein Fokus liegt auf dem rechtswissenschaftlichen Master of Law. Aber neben postgradualen Angeboten in Wirtschaft, Kommunikation und Internationalen Studien kommen auch die Kunst- und Kulturwissenschaften nicht zu kurz. Forschungsfelder wie Peace Studies oder das Non-Profit-Management gewinnen an gesellschaftlicher Bedeutung.


Aber auch der Wachstumssektor Sektor Bildung, Beratung, Gesundheit und Soziales wird umfassend dargestellt.


ExpertInnen der unterschiedlichen Wissenschaftsgebiete und Praxisfelder reflektieren die Bedeutung von Postgraduate-Programmen. Alumnis erzählen in Interviews von ihrem persönlichen Nutzen und Karrierechancen und liefern den LeserInnen zusätzlich Informationen aus erster Hand rund um das Thema Postgraduate-Studium.


POSTGRADUATE – ist auch eine hilfreiche Informationsquelle, um das passende Masterstudium zu finden. Die Broschüre unterstützt mit Hintergrundinformationen, Checklisten und aktuellen Rankings, gibt Tipps für Finanzierungsmöglichkeiten, Bücher, Links, etc.


POSTGRADUATE-Download unter: www.uniport.at/postgraduate_09


Die gedruckte POSTGRADUATE-Broschüre steht bereits auf der Berufs- und Karrieremesse UNI-SUCCESS09 im Hauptgebäude der Universität Wien am 17. Juni zur freien Entnahme zur Verfügung. http://www.uniport.at/uniport/frontend.Messen/home.now?messe=unisuccess09)


Die neue Auflage des kompakten Weiterbildungsleitfadens POSTGRADUATE 2009/2010 ist ab 18. Juni 2009 bei allen Service-Stellen der Universität Wien erhältlich.


www.postgraduatecenter.at

Internationales Journalismus Zentrum der Donau-Universität Krems schreibt Stipendien aus

Auch dieses Jahr haben BewerberInnen die Möglichkeit, sich einen Teil der Lehrgangskosten über ein Stipendium zu finanzieren. Die Bewerbungsfristen für ein Teil-Stipendium in Höhe von maximal der Hälfte der Lehrgangskosten enden jeweils fünf Wochen vor Lehrgangsstart. 

Das viersemestrige Masterprogramm „PR und Integrierte Kommunikation“ fokussiert sein Angebot auf aktuelle Anforderungen der Kommunikationsbranche, darunter strategische Kommunikationsberatung, Integrierte Unternehmenskommunikation, Kommunikation in Change-Prozessen, Public Affairs und Lobbying, Krisenkommunikation und Interkulturelle Kommunikation. Es richtet sich an Weiterbildungsinteressierte aus Public Relations, Werbung, Marketing, Unternehmenskommunikation und Pressestellen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet eine theoretisch fundierte und fachspezifische Weiterbildung in Integrierter Kommunikation, modernen Management-Skills und Recht, ergänzt durch Wissen aus Politik, Markt- und Trendforschung sowie angewandter Public Relations.

Voraussetzung für die Bewerbung um ein Stipendium ist ein akademischer Abschluss oder mindestens vierjährige facheinschlägige Berufserfahrung in adäquater Position. Die maximale Höhe des Teil-Stipendiums beträgt Euro 6.950.

Gleich hoch ist das Teil-Stipendium im ebenfalls viersemestrigen Masterstudium „Kommunikation und Management“. Dieses richtet sich an Personen der mittleren Managementebene aus Profit- und Non-Profit-Unternehmen, die ihre Kommunikations- und Managementfähigkeiten weiterentwickeln wollen.

Im Lehrplan sind hier Integrierte Kommunikation und Marketing ebenso zu finden wie Unternehmensführung, Projektmanagement, angewandte BWL, Bilanzanalyse oder Wirtschaftsrecht. Die Voraussetzungen für eine Bewerbung um ein Stipendium entsprechen den oben genannten. Beide Master-Programme schließen mit dem Titel „Communications Master of Science/MSc“ ab.

Das viersemestrige Masterstudium „Qualitätsjournalismus“ (Abschluss Master of Arts/MA) wendet sich an Personen aus allen Berufsfeldern, die im Journalismus Fuß fassen bzw. JournalistInnen, die ihr Können vertiefen wollen. Im Zentrum der Weiterbildung steht ein integrativer Ansatz, der Print, Radio, Fernsehen und Online/Crossmedia umfasst.

Praxisprojekte mit fachkundiger Unterstützung internationaler Vortragender begleiten durch das Studium und ermöglichen eine direkte Umsetzung des erlernten Know-hows.Die AbsolventInnen dieses Studiums sind später beispielsweise als Print-RedakteurInnen, Online- und Fernseh-JournalistInnen oder HerausgeberInnen tätig. Die maximale Höhe des Teil-Stipendiums beträgt Euro 5.845.

Bewerbungsfristen für Teil-Stipendien:
• PR und Integrierte Kommunikation: 10. Aug. 2009 (Lehrgangsstart: 14. Sept.)
• Kommunikation und Management: 21. Sept. 2009 (Lehrgangsstart: 26. Okt.)
• Qualitätsjournalismus: 31. Aug. 2009 (Lehrgangsstart: 5. Okt.)

Die StipendiatInnen werden von einer Jury ausgewählt, in der neben der Leiterin des Internationalen Journalismus Zentrums (IJZ), Dr.in Silvia Ettl-Huber, auch Kooperationspartner des IJZ vertreten sind.

Die Lehrenden am IJZ stammen aus der internationalen Unternehmenspraxis, aus Kommunikationsagenturen und Medien ebenso wie aus dem universitären und Fachhochschul-Bereich. Kleingruppen von höchstens 20 Personen garantieren einen intensiven Erfahrungsaustausch, effizientes Gruppen-Learning und persönliche Betreuung.

Weitere Informationen zu den Stipendien unter www.donau-uni.ac.at/ijz