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Manuela Baccarini ist Professorin für Zelluläre Signalübertragung

Damit sind die Max F. Perutz Laboratories eine von 21 Institutionen aus Europa und Israel. Ziel des Konsortiums der SpitzenforscherInnen aus Biologie, Medizin und Biotechnologie ist es herauszufinden, wie entzündliche Prozesse im Körper zur Entstehung von Krebsarten wie Leber- und Darmkrebs beitragen. Darüber hinaus wird versucht, neue Therapieansätze zu finden. Das Forschungsprojekt wird mit 12 Millionen Euro über einen Zeitraum von vier Jahren gefördert.

“Diese EU-Förderung erleichtert die weltweite Zusammenarbeit von ExpertInnen aller relevanten Fachgebiete. So erhoffen wir größtmögliche Fortschritte im Verständnis von entzündlichen Vorgängen, auf Grund derer Krebs entsteht. Zugleich suchen wir neue Therapieansätze”, sagt Manuela Baccarini.

Ganz elementar für dieses Projekt ist laut der Molekularbiologin die Zusammenarbeit von Grundlagenforschung, Medizin und Biotechnologie. Neben der Suche nach den Grundmechanismen, die einer Erkrankung zugrunde liegen, ist auch die Entwicklung neuer Therapieansätze ein wichtiger Schwerpunkt von INFLA-CARE. Besonderes Augenmerk legen die ForscherInnen darüber hinaus auf eine mögliche Vorbeugung und auf Merkmale zur Früherkennung von Krebs.

EU bewilligt INFLA-CARE, ein internationales 12-Millionen-Euro-Forschungsprojekt

Das Projekt INFLA-CARE (Inflammation and Cancer Research in Europe, Entzündungs- und Krebsforschung in Europa) wird innerhalb des 7. Rahmenprogramms der EU mit 12 Millionen Euro über einen Zeitraum von vier Jahren gefördert. Koordiniert wird die Zusammenarbeit von Dr. Aristides Eliopoulos aus Heraklion, Griechenland. Österreich ist mit der Universität Wien (Manuela Baccarini) und dem Institut für Molekulare Biotechnologie IMBA (Josef Penniger) vertreten.

Die Forschungsgruppe von Manuela Baccarini an den Max F. Perutz Laboratories der Universität Wien am Campus Vienna Biocenter konzentriert sich dabei auf den MAP-Kinase-Signaltransduktionsweg und seinen Einfluss auf Krebsentstehung. Dieser Signalweg spielt eine wichtige Rolle in Embryonalentwicklung, Differenzierung, Wachstum und dem programmierten Zelltod von Zellen.

Ist dieser Weg gestört, kann dies auch zu Krebserkrankungen führen. Wie das genau vor sich geht, untersucht Manuela Baccarini in mehreren Forschungsprojekten, die unter anderem vom österreichischen Wissenschaftsfond FWF und der EU finanziell unterstützt werden.

Bereits im 6. Rahmenprogramm forschte Baccarini erfolgreich innerhalb EU-weiter Netzwerke (Projekte “Intact” und “Growthstop”), nun erhält sie für INFLA-CARE-Fördermittel aus dem 7. Rahmenprogramm.

Die Max F. Perutz Laboratories sind ein 2005 gegründetes Joint-Venture der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien am Campus Vienna Biocenter. Diese interuniversitäre Kooperation ist ein neuer und innovativer Ansatz um Forschung und Lehre an beiden Universitäten zu stärken. Am Institut in der Bohr-Gasse forschen 60 Arbeitsgruppen im Bereich Molekularbiologie. Seit 2007 leitet der Biochemiker Graham Warren das Institut: www.mfpl.ac.at

Lucia Aronica auf internationaler Bühne

Am 6.6.2009 holte Lucia Aronica, Gewinnerin von Famelab Austria 2009, den dritten Platz beim internationalen Finale von FameLab im Rahmen des Cheltenham Science Festivals. Mit ihrem Beitrag „Die zwei Gesichter der RNA“ konnte die Mikrobiologin auch die internationale Jury und das britische Publikum begeistern.

„Brilliant performance“ kommentierte Kathy Sykes, Jurymitglied und Direktorin des Science Festivals, den Beitrag von Lucia Aronica. „Lucia has an incredible capacity to break down a very complex research topic to an understandable, very interesting and touching story about the future of medicine.“

Lucia Aronica verglich die RNA-Interferenz, die einen natürlichen Mechanismus der Genregulation in Pflanzen, Tieren und Menschen darstellt, mit dem Dr. Jekyll und Mr. Hyde-Prinzip. D.h. neben den Genen bestimmen die Mikro-RNAs unsere individuellen Merkmale: bei Pflanzen u.a. die Blütenbildung, bei Tieren die Fellfarbe und bei uns Menschen den Herzschlag, der uns am Leben erhält.

Die RNAs können aber auch medizinisch, als eine Art Schalthebel für Gene, die uns krank machen, genutzt werden. Somit hätte die RNAi das Potential, viele Krankheiten wie Krebs, Aids oder Diabetes auf der Molekularebene zu behandeln.

Für Lucia Aronica ist die Kommunikation ihrer Forschungsergebnisse und das Teilen ihrer Leidenschaft für die Wissenschaft mit einer breiten Öffentlichkeit elementarer Bestandteil ihrer Arbeit als Biotechnologin. „Recent advances in molecular bioscience raise the need to improve public awareness about science and technology. This is a mission for science communication in the fututre, and it want to contribute to it.“

Die weiteren GewinnerInnen

Gewinner von FameLab International ist der serbische Molekularbiologe Mirko Djordjevic, der mit seinem Vortrag über sexuelle Selektion als Schlüsselfaktor der Evolution Publikum und Jury gleichermaßen begeistern konnte.

Der zweite Platz ging an Kroatien. Die Chemikerin Maja Marasovic machte deutlich, dass es nicht nur an einer gesunden Lebensweise liegt, warum manche Menschen jünger aussehen als andere. Wie so vieles liegt auch der Alterungsprozess in den Genen.

www.famelab.at

Margit Schoderböck steigt bei act Management Consulting ein

Seit 1. Juni 2009 verstärkt Mag. Margit Schoderböck das Team der act Management Consulting GmbH.

Die gebürtige Steirerin absolvierte in Wien das Studium der Betriebswirtschaftslehre (Spezielle BWL: Management, Organisation und Materialwirtschaft) und weist fundierte Ausbildungen im Bereich des Projektmanagements (SAP, PMA und PMI) auf.

Als langjährige Mitarbeiterin der SAP Österreich GmbH und RWA Raiffeisen Ware Austria AG hat die 39-Jährige umfassende Erfahrungen im Projekt- und Programm Management als auch als SAP Beraterin. Frau Schoderböck leitete zahlreiche Projekte im öffentlichen Sektor, in der Energiewirtschaft und in renommierten Großunternehmen des Industrie- und Handelsumfeldes.

Zu ihrer neuen beruflichen Herausforderung als Managerin bei act Management Consulting GmbH meint Frau Schoderböck:

“Ich freue mich darauf, mein Expertenwissen bei einem neutralen und einem der erfolgreichsten IT-Strategieberater im öffentlichen Bereich einbringen zu können und den Erfolgskurs des Unternehmens weiterzuführen und auszubauen.”

Als Managerin bei act Management Consulting GmbH wird Margit Schoderböck zukünftig ihr strategisches Know-how bei großen Reorganisationsprojekten sowie dem Management von IT-Projekten einbringen.

www.act-mc.at

fFORTE – Frauen in Forschung und Technologie: Enquete „Frauen und Professur“

Strategische Konzepte für Universitäten im internationalen Vergleich“ statt. Der Einladung des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung (BMWF) folgen internationale Expert/innen, die Best Practise Strategien universitärer Frauenförderung vorstellen.

Eine Podiumsdiskussion hat die Qualitätssicherung an Universitäten in Zusammenhang mit Frauenförderung zum Thema. Die Enquete wird von Bundesminister Johannes Hahn eröffnet.

Seit der Implementierung des Universitätsgesetzes 2002 erfolgt die schrittweise Einbindung der Frauenförderung in die Hochschulsteuerung. Programme wie excellentia unterstützen die Universitäten, die in den Leistungsvereinbarungen gesetzten Ziele in der Frauenförderung zu erreichen und exzellente Forscherinnen permanent an die eigene Institution zu binden.

Die Enquete „Frauen und Professur – strategische Konzepte für Universitäten im internationalen Vergleich“ versammelt Best Practise Konzepte universitärer Frauenförderung, Vertreter/innen aus dem europäischen Hochschulmanagement stellen ihre Förderstrategien vor.

„Frauenförderung als strategisches Instrument der Qualitätssicherung an Universitäten“ diskutiert ein hochkarätig besetztes Podium mit den Teilnehmenden. Ziel der BMWF Veranstaltung ist die Weiterentwicklung der universitären Frauenförderung in Österreich.

Pay Gap: Gehaltsunterschied zwischen Mann und Frau steigt mit zunehmendem Karrierelevel

Die Schnelligkeit mit der die besten Köpfe Karriere machen, liegt nicht nur an den eigenen Talenten. Branche und Geschlecht sind entscheidende Indikatoren dafür, wie schnell Führungskräfte die Stufe zum nächsten Karrierelevel erklimmen.

Dies belegt eine anonyme Auswertung unter den 900.000 Mitgliedern von Experteer, dem führenden Karrieredienst für Spitzenkräfte.

Frauen sind über alle Karrierelevel durchschnittlich zwei Jahre jünger als Männer. Ein Grund hierfür ist der Zivildienst oder die Militärdienst der Männer.

Doch auch abzüglich dieser Zeit haben Frauen immer noch ein Jahr Vorsprung gegenüber den Männern, wenn man den Altersunterschied über alle untersuchten Karrierelevel hinweg analysiert.

Zudem erklimmen Frauen die Karriereleiter schneller als ihre männlichen Kollegen. Mit wachsendem Karrierelevel steigt der Altersunterschied zwischen den Geschlechtern: Beträgt der Unterschied bei Berufseinsteigern noch ein Jahr, liegt er bei Geschäftsführern im Mittelstand bereits bei drei Jahren.

Branchen, in denen der Altersunterschied zwischen Mann und Frau im gleichen Karrierelevel am größten ist, sind beispielsweise Verkehr und Tourismus sowie der Logistik-Sektor: Die Differenz in der Position Bereichsleiter bzw. Senior Manager beträgt dort mehr als drei Jahre. In der Herstellungs- und Konsumgüter-Branche sind Bereichsleiterinnen sogar über fünf Jahre jünger als Männer in derselben Position.

Gehaltsunterschied zwischen Mann und Frau steigt mit zunehmendem Karrierelevel

Der zeitliche Vorsprung gegenüber den Männern nützt den Frauen allerdings beim Gehalt wenig: Erhalten beide Geschlechter zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn noch annähernd den gleichen Lohn, steigen die Männergehälter proportional stärker an als das Einkommen der Frauen.

Die Spanne zwischen Mann und Frau wird mit steigendem Karrierelevel zunehmend größer. Erhalten Berufseinsteigerinnen 1.500 Euro weniger Jahresgehalt als männliche Berufseinsteiger, müssen Geschäftsführerinnen im Mittelstand sogar auf 17.400 Euro Einkommen jährlich verzichten.

Generell liegt der “Pay Gap” zwischen den Geschlechtern über alle Karrierelevel bei Experteer-Mitgliedern bei zwölf Prozent.

Almen statt Palmen

Die Treppe hoch, die Türe auf – und dann geht der Griff ins Leere. “Mir passiert es jedes Mal”, lacht Annemarie Gutwenger. Sie sucht den Lichtschalter. Und sie sucht vergebens. Denn die Almhütte Selmer auf 1.900 Meter Seehöhe hat viel zu bieten – aber keinen elektrischen Strom.


Dafür eine traumhafte Sicht, himmlische Ruhe und heimelige Geborgenheit. Hütten sind ein Ferien-Hit in diesem Sommer. Deshalb gibt es “Urlaub auf dem Bauernhof” nun auch auf Berghütten und Almen. Der Tiroler Landesverband der gleichnamigen Angebotsgruppe präsentiert dafür erstmals einen Spezialkatalog.


Plumpsklo statt Wellnessoase, Transpiration statt Animation – Hüttenurlaub folgt eigenen Gesetzen. Da gilt es schon mal, den Ofen einzuheizen, Wasser zu tragen, Holz zu sammeln und am Abend eine Kerze anzuzünden.


“Unsere Gäste saugen diese andere Welt geradezu in sich auf”, berichtet Annemarie Gutwenger, die mit ihrem Mann Anton im Osttiroler Innervillgraten mehrere Almhütten vermietet und die sich auch am neuen Katalog der Tiroler Bauern beteiligt hat.


“Wann ist man schon einmal der Natur so nahe?” Klaus Loukota, Geschäftsführer des Tiroler Landesverbandes Urlaub am Bauernhof, gibt selbst die Antwort.


“Jede der angebotenen Hütten bietet ihren ganz eigenen Reiz, jede macht ein besonderes Angebot.” Bei Familie Gutwenger kann man zwischen der für zehn Personen geeigneten Almhütte Schachler, der mit sechs Betten ausgestatteten Selmer-Hütte oder der Almhütte Gutwenger mit drei getrennten Wohnungen wählen. “Ideal ist es”, sagt Annemarie Gutwenger, “wenn befreundete Familien zusammen eine Hütte mieten.”


Gemeinsam statt einsam: So macht das Hüttenleben in den Tiroler Bergen großen Spaß. Denn zu erleben und zu bestaunen gibt es gerade für den städtisch orientierten Besucher ständig etwas.


Da gerät auch ein Gewitter in den Bergen zum großen Spektakel, da wird ein Sonnenuntergang zum feurigen Naturschauspiel, da staunt der Frühaufsteher über die Pracht der Farben an einem Sommermorgen. Und wer schon mitten in den Bergen lebt, der kann natürlich nach Herzenslust wandern, klettern und biken. Die kleinen Gäste finden vor der Hüttentür ihr großes Reich. Da lockt ein Bergbach zum Staudammbauen, dort liefert eine Blumenwiese einen bunten Strauß für den Küchentisch.


Ein wenig Planung erfordert so ein Hütten-Urlaub freilich schon. Viele der urig-gemütlichen Domizile sind Selbstversorgerhütten. Doch so gut wie alle sind – im Sommer – mit dem Auto erreichbar. Also ordentlich Vorrat im nahen Supermarkt gekauft und schon beginnt die ungewohnte Freiheit über den Wolken. Viele der im neuen Spezialkatalog aufgeführten Hütten befinden sich auch in der Nähe von Bauernhöfen oder Jausenstationen.


Wer Hüttenflair und einen gedeckten Frühstückstisch am Morgen verknüpfen möchte, ist hier ebenfalls an der richtigen Adresse. Denn auch einige gemütliche Berggasthäuser sind im Katalog vertreten. Sie bieten ein wenig mehr Komfort bis hin zur Halbpension.


So kredenzt beispielsweise der Alpengasthof Gramai in 1.263 Metern Seehöhe am Achensee am Abend ein Drei-Gänge-Menü, so kann man beim Alpengasthof Schlickeralm in Fulpmes im Stubaital auf 1.640 Metern Höhe an der Almwirtschaft teilhaben. Hausgemachte Buttermilch, Almbutter, Joghurt und Graukäse gibt es hier direkt vom Erzeuger.


“Unser neuer Katalog umfasst bewusst eine große Bandbreite”, betont Klaus Loukota. Von der Selbstversorgung bis zur Halbpension. Eines haben alle Hütten und Gasthäuser gemeinsam: Stets wartet Natur pur vor der Haustür.



Familie Haaser in Brandenberg geht mit den Gästen ihrer Hütte namens Pumphaus gemeinsam auf Wanderungen, zeigt ihnen die Tiere der Region oder wagt auch einen Ausflug in den Hochseilgarten.


Besucher der Gwirchtalm am Walchsee haben ein besonderes Ziel im Auge: Nach einer rund einstündigen Wanderung erreichen sie einen idyllischen Wasserfall – ein von der Natur geschaffenes Badeparadies.


Wer so eine Berghütte einmal im Winter genießen möchte, ist bei den Tiroler Bauern ebenfalls an der richtigen Adresse. So liegt beispielsweise die Stalderhütte im Pitztal inmitten des Hochzeiger-Skigebiets. Vom Bauernbett auf die Piste sind es nur wenige Schritte. Auch die Wetterkreuzhütte im Zillertal ist ein ideales Refugium für Wintersportler, denen gerade bei Schnee und Eis das romantische Hütten-Flair über alles geht.


Anhand des Katalogs kann jeder seine Dosis Einsamkeit individuell auswählen. Ebenso den Grad an Luxus und Verpflegung. Den schnellen Weg zur Hütten ebnet die eigene Website www.almhuette.cc, auf der man auch direkt buchen kann.


Das Hütten- und Almenprogramm erweitert das breit gefächerte Angebot des Tiroler Landesverbandes Urlaub am Bauernhof um eine interessante Facette. Die insgesamt 400 Mitgliedsbetriebe bieten abseits vom Großstadt-Lärm gemütliche Zimmer und Wohnungen, viele Tiere rund um den Hof und Ferien in unverfälschter Natur.


Eigens spezialisierte Landwirte präsentieren Urlaub auf dem Gesundheits-, dem Reiter-, und dem Baby- und Kinderbauernhof sowie bei Biobauern.


www.bauernhof.cc

www.almhuette.cc

Kleine Kofferkunde: Keine zu großen Gepäckstücke kaufen

Wenn einer eine Reise tut – dann muss er vorher packen, ob nun für eine Kreuzfahrt oder nur einen Wochenendausflug. “Von der Art des Trips hängt dabei die Wahl des richtigen Gepäcks ab”, sagt TÜV Rheinland-Experte Wilhelm Sonntag.

Sein Tipp: Zu großen Reisekoffern sollte nur greifen, wer tatsächlich regelmäßig mit viel Gepäck verreist. Bei halb gefüllten Koffern sind Hemden und T-Shirts nämlich bei der Ankunft garantiert nicht mehr glatt.

Darüber hinaus steht die Entscheidung für das passende Material an. Wer viel mit dem Flugzeug verreist, sollte zu stabilen Hartschalenkoffern aus Aluminium oder Kunststoff greifen. Denn diese überstehen die unsanfte Behandlung am Flughafen eher ohne größere Schäden.

“Wer allerdings das etwas höhere Eigengewicht der Hartschalenkoffer scheut, entscheidet sich besser für einen Leder- oder Textilkoffer”, rät Wilhelm Sonntag. Beim Kauf aber unbedingt darauf achten, dass das Material wasserdicht ist oder eine wasserfeste Beschichtung aufweist, damit bei Regenschauern keine Feuchtigkeit ins Innere gelangt.

Doch egal für welches Material sich Reisende am Ende entscheiden – praktisch und entlastend sind in jedem Fall Koffer mit Rollen. Diese können Reisende leicht hinter sich herziehen. Wichtig: Die Rollen der so genannten Trolleys sollten groß und weich sein wie die von Inline-Skates, denn diese gleiten problemlos über den Boden.

Darüber hinaus im Geschäft sicherstellen, dass der Teleskopgriff einrastet und keine scharfen Ecken und Kanten aufweist, an denen man sich verletzten kann. Wird der Rollkoffer von mehreren Personen genutzt, sollte sich der Griff auf die Körpergrößen verschiedener Nutzer einstellen lassen.

“Vor der endgültigen Kaufentscheidung gilt es, zudem noch einen prüfenden Blick auf Scharniere und Reißverschlüsse zu werfen”, sagt der TÜV Rheinland-Experte.

Der Grund: Sind diese von schlechter Qualität, kann es sein, dass der Koffer während der Reise aufplatzt – und dann steht man womöglich ohne Badesachen am Strand! Mit dem richtigen Gepäck fängt der Reisespaß dafür schon zu Hause an.

Weniger krebsauslösende Stoffe durch Rosmarin und Salbei

Ihre Entstehung lässt sich mit gewissen Zubereitungstricks jedoch beeinflussen: Immerhin um rund ein Viertel sinkt der HAA-Gehalt nämlich, wenn Fleisch oder Fisch zusammen mit Rosmarin oder Salbei zubereitet wird.

“Beide Kräuter enthalten Antioxidanzien, die der HAA-Bildung einen Strich durch die Rechnung machen”, sagte Prof. Karin Schwarz vom Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde der Universität Kiel auf einer Veranstaltung des Instituts Danone Ernährung für Gesundheit e. V. Mitte Mai in Hannover.

Die Zugabe von Thymian und Knoblauch hat ähnliche Effekte. Auch wenn diese Stoffe lange genug im Bratfett brutzeln, verschwinden sie wieder. “Werden HAA in Rapsöl für 30 Minuten bei 180 Grad erhitzt, sind anschließend nur noch zehn Prozent der Ausgangskonzentration nachweisbar”, sagte Schwarz und weiter: “Diese Erkenntnisse können insbesondere bei Soßen angewandt werden, deren Basis Fleischprodukte oder Knochen sind. Immerhin sind Soßen für etwa ein Viertel der HAA-Aufnahme verantwortlich”.

Die geschätzte tägliche HAA-Aufnahme rangiert in Deutschland bei rund 100 Nanogramm. Im internationalen Vergleich ist das zwar eher niedrig; in den USA liegen die Werte bei 500, in Neuseeland sogar bei 1.000 Nanogramm täglich.

Trotzdem werden HAA auch bei uns mit dem vermehrten Auftreten von Dickdarmkrebs in Verbindung gebracht – zum einen wegen des hohen Fleischkonsums, zum anderen weil es Menschen mit einem genetisch bedingt sehr aktiven Enzymsystem für HAA gibt, die besonders empfindlich auf derartige Fremdstoffe reagieren.

Während beim Braten bei 170 Grad kaum diese Stoffe entstehen, steigt deren Bildung bei 220 Grad sprunghaft an. Dasselbe gilt für das Rösten im Ofen: Bei 200 Grad sind so gut wie keine HAA feststellbar, beim Grillen von 245 Grad steigt der Wert deutlich.

Die Bildung dieser unerwünschten Substanzen hängt außerdem von der Zusammensetzung eines Lebensmittels ab. Sie können nur entstehen, wenn Kreatin, Aminosäuren und Glucose vorhanden sind. Weil Kreatin ausschließlich im Muskelfleisch vorkommt, sind Fleisch und Fisch betroffen; nicht aber andere eiweißreiche Lebensmittel wie Sojaprodukte.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, steigt am besten auf schonende Zubereitungsmethoden um.

Beim Kochen, Dünsten oder dem Garen in der Mikrowelle entstehen so gut wie keine HAA.

Quelle: aid, Dorothee Hahne

Ehemalige Bundesministerin Dr. Andrea Kdolsky übernimmt Leitung des Geschäftsbereiches Gesundheit bei PwC Österreich

„Der Gesundheitsbereich steht weltweit und auch in Österreich vor großen Herausforderungen und Umwälzungen. Umso mehr freut es uns, dass wir für die Leitung dieses strategischen Wachstumsbereiches in der Beratung eine international anerkannte Expertin gewinnen konnten.

Dr. Andrea Kdolsky wird mit ihrem Know-how PwC dabei unterstützen, einen weiteren Schritt in Richtung strategische Führungsposition als Berater des österreichischen Gesundheitswesens zu setzen“, erklärt Dipl.-Ing. Mag. Friedrich Rödler, Senior Partner PricewaterhouseCoopers Österreich.

Langjährige Expertise im Gesundheitsbereich

Als promovierte Ärztin und Fachärztin für Anästesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie verfügt Dr. Andrea Kdolsky über eine fundierte medizinische Basis. Kdolsky war nach ihrer medizinischen Ausbildung von 2004 bis 2005 stellvertretende Geschäftsführerin des Bundesinstituts für internationalen Bildungs- und Technologietransfer (BIB).

Danach war sie Krankenhausmanagerin für die Landeskliniken Holding/NÖGUS Niederösterreichische Landeskliniken-Holding und medizinische Geschäftsführerin der Niederösterreichischen Landeskliniken-Holding. Von Jänner 2007 bis Dezember 2008 war Dr. Kdolsky Bundesministerin für Gesundheit & Frauen bzw. Bundesministerin für Gesundheit, Familie und Jugend.

„Meine Passion ist die Modernisierung und die Reform des Gesundheitsbereichs. Hier gilt es in den nächsten Jahren großen Herausforderungen zu meistern.

Dafür braucht der Gesundheitsbereich erstklassige Berater. PricewaterhouseCoopers hat hier bereits einen exzellenten Ruf. Daher freue ich mich darauf, in meiner neuen Funktion bei PwC das österreichische Gesundheitswesen weiterhin tatkräftig zu unterstützen“, erklärt Dr. Andrea Kdolsky
www.pwc.com

Ferialjob – arbeiten für ein Taschengeld? Sozialversicherung für Volontär bis Ferialarbeiter

Dazu ist vor allem klar zu stellen: Ferialjob ist nicht Ferialjob! Einerseits gibt’s die Ferialpraktikanten, also Schüler (z. B. HTL oder HLA) oder Studenten, die eine für die Ausbildung notwendige Tätigkeit verrichten – im Vordergrund steht allerdings das Ausbildungsziel.

Ein Dienstverhältnis – und die damit verbundene Pflichtversicherung – kann, muss aber nicht entstehen: Bekommt der Praktikant ein “Taschengeld” über der Geringfügigkeitsgrenze (357,75 EUR), ist er vollversichert. Ausnahme ist das Gastgewerbe, wo das Praktikum immer ein Dienstverhältnis begründet!

Anders sieht es aus, wenn SchülerInnen und StudentInnen in den Ferien ihr Taschengeld kräftig auffetten wollen, nämlich als Ferialarbeiter oder -angestellter.

In diesem Fall besteht Anspruch auf kollektivvertragliche Entlohnung sowie arbeitsrechtlich auf Sonderzahlungen, Urlaub und Entgeltfortzahlung im Krankenstand.

FerialarbeiterInnen sind sozialversichert, die Anmeldung bei der Gebietskrankenkasse obliegt dem Dienstgeber.

FerialarbeiterInnen ist nicht nur kranken- und unfallversichert, die Zeit ist auch für die Pension anrechenbar.

Für Fragen zum Versicherungsschutz bei Ferialjob steht Ihnen das NÖDIS-Telefonservice der NÖGKK unter 050899/7100 zur Verfügung. Infos gibt es auch unter www.noegkk.at.