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Magnesium – ein Mineral mit vielfältigen Aufgaben

Foto: “DR. GRANDEL GRANDELAT magnesium direkt 400 mg 40 Stk” / Fotocredit & Quelle: © DR. GRANDEL

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Magnesium-Pulver zur Direkteinnahme für Muskeln, Herz und Nerven

Der Mineralstoff Magnesium ist für zahlreiche Körperfunktionen unentbehrlich. Besondere Bedeutung hat dieses Bioelement für Muskeln, Herz und Nerven. *Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion einschließlich des Herzmuskels und einer normalen Nervenfunktion bei. Magnesium ist ein Mineralstoff, der täglich mit der Nahrung zugeführt werden muss. In Belastungssituationen scheidet der Körper vermehrt Magnesium aus, das täglich ersetzt werden muss. Wer zudem durch Sport, Sauna oder andere körperliche Leistungen schwitzt, benötigt zusätzlich Magnesium.

Bereits mit einem Briefchen Grandelat magnesium direkt kann die Ernährung mit 400 mg Magnesium gezielt aufgewertet werden.

Das wohlschmeckende Magnesium-Pulver in der praktischen Briefchenform kann überall und zu jeder Zeit genommen werden – schnell, ohne Wasser. 

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DR. GRANDEL GRANDELAT magnesium ist erhältlich in Apotheken, Reformhäusern, Naturshops und unter www.grandel.de .

In Österreich erhältlich unter www.cosmetic-gallery.at .

Lifestyle Blog – Review

Ich laufe gerne durch den Wald. Laufen ist für mich eine wunderbare Gelegenheit den Kopf frei zu bekommen, die Verbundenheit zur Natur zu spüren, die Ruhe des Waldes zu genießen und außerdem ist es eine sehr flexible und kostengünstige Sportart. Es hilft mir, fit zu bleiben und meine Ausdauer zu verbessern. Laufen wirkt als wahres Anti-Aging-Programm – aber es gibt einiges zu beachten und Nährstoffe wie Magnesium spielen auch eine wichtige Rolle. Das wird immer wieder bewusst, wenn ich zu wenig davon habe und in der Nacht wegen Muskelkrämpfen aufwache.

Umso mehr freut es mich, dass ich “GRANDELAT magnesium direkt 400 mg von DR. GRANDEL” testen darf. Vielen Dank an dieser Stelle!

Die silberne Kartonverpackung hat ein ansprechendes buntes Design und sämtliche wichtige Informationen über das Produkt sowie über Inhaltsstoffe und Anwendungshinweise sind gut lesbar aufgedruckt. Am Beipackzettel kann man sich noch viele weitere Infos und Tipps über DR. GRANDEL Magnesium holen.

Die einzelnen Briefchen, in silber-blau-orangem Design, enthalten je ca. 3 g Granulat bzw. 400 mg Magnesium. Ein Briefchen deckt den Tagesbedarf!

Das weiße Pulver zergeht noch auf der Zunge und schmeckt herrlich erfrischend nach Orangen. Ich spüle gerne mit Wasser nach – schadet auch nicht, vor allem beim dem warmen Wetter.

Ich nehme seit ca. 2 Wochen jeden Tag eine Portion und mir geht es super – keine Wadenkrämpfe, kein Zucken des Augenlids, keine eingeschlafenen Hände in der Früh nach dem Aufwachen. Mein ganzes Wohlbefinden ist noch besser geworden! Tut nicht nur den Muskeln gut – auch Herz und Nerven profitieren von einer guten Magnesium-Versorgung. Und bei der Hitze nicht zu vergessen: Kopfschmerzen und Kreislaufbeschwerden werden durch ausreichend Magnesium auch gemildert!


HINWEIS: Individuelle Erfahrungen können variieren! Bei starken Hautproblemen sollte immer ein Dermatologe konsultiert werden!

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02.07.-16.08.: Von Symphoniker bis Rap: Kultursommer Wien

Foto: “Die siebte Festivalausgabe steht unter dem Motto “Kultur so nah” / Fotocredit: © Kultursommer/Judith Stehlik 
Quelle: © Kultursommer

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Das Open-Air-Festival bringt unter dem Motto „Kultur so nah“ zum siebten Mal Kunst und Kultur bei freiem Eintritt in die Grätzl Wiens. Rund 500 Acts aus unterschiedlichen Genres zeigen, welche Themen die Menschen bewegen. Der Kultursommer Wien leistet einen wichtigen Beitrag zu kultureller Teilhabe, sozialem Zusammenhalt und zur hohen Lebensqualität in unserer Stadt.

 

Kultur so nah

Sechs Wochen lang präsentiert der Kultursommer Wien ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Kabarett, Theater, Literatur, Tanz & Performance und Zeitgenössischem Zirkus in ganz Wien. Die Abendveranstaltungen finden donnerstags bis sonntags zwischen 18:30 und 21 Uhr statt. Neben Kinderprogramm an ausgewählten Vormittagen gibt es 29 Gartenkonzerte in den Häusern zum Leben, zwei Chorabende und einen sonntäglichen Jazz Brunch am Rathausplatz.

„Der Kultursommer Wien hat sich als wesentlicher Bestandteil der kulturellen Infrastruktur unserer Stadt etabliert. Mit seinem kostenlosen Angebot im öffentlichen Raum fördert er die kulturelle Teilhabe und bereichert Grätzl abseits klassischer Kulturorte“, erklärt Bürgermeister Michael Ludwig.

 

Demokratisierung von Kultur

„Der Kultursommer ist gelebter Ausdruck einer Stadt, in der leistbare Kultur für alle nicht nur ein Schlagwort ist – im Gegenteil: Die Demokratisierung von Kunst und Kultur ist beim Kultursommer Wien gelebte Praxis. Das zeigt sich nicht nur im freien Zugang an dezentralen Standorten, sondern auch darin, wer auf der Bühne steht, wer erreicht wird und im thematisch breiten Spielplan. Und dann ist der Kultursommer ein wichtiges Projekt für die hier lebenden Künstler:innen – denn der Kultursommer ist auch in Sachen Fair Pay ein Vorzeigeprojekt“, betont Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler. Mit seinen Bühnen in Wiener Parks und auf Plätzen löst sich das Festival von klassischen Kulturräumen und schafft eine besondere Situation, in der sich Kunst, Publikum und Nachbarschaft über mehrere Wochen hinweg gegenseitig beeinflussen. An den Spielstätten treffen Fans auf zufällige Besucher:innen und kulturelles Interesse auf spontane Neugier. Der Kultursommer Wien schafft damit wie kaum eine andere Veranstaltung Räume, in denen ein offenes Miteinander unterschiedlicher Lebensrealitäten möglich wird.

Eine Besucherin berichtet: „Mir gefällt die breite Mischung des Programms und Publikums, die so einfach gelingt: Aufführungen von Ballettprofis und danach Dark Wave Indie Sounds. Tanzende Kindergartenkinder, Menschen aus unterschiedlichen Bubbles und Senior:innen aus dem benachbarten Wohnhaus. Ich fand das schon großartig.“

 

Was gerade bewegt, kommt hier auf die Bühne

Ob Dating-Geschichten mit Anfang Siebzig in Dirty Old Women von Jenny Simanowitz und Kathy Tanner, die Verbindung unterschiedlicher kultureller Einflüsse als zentrales Element in der Musik von Tamara Flores oder eine Theaterperformance über bürokratische Hürden für Migrant:innen in MA35 and Friends – der Kultursommer Wien bringt auf die Bühne, was gesellschaftlich gerade bewegt. Das Festival zählt zu den größten Kulturplattformen Europas mit offener Ausschreibung. „Eine Besonderheit des Kultursommer Wien ist, dass es keinen inhaltlichen Schwerpunkt bei der Bewerbung gibt – das Programm entsteht direkt aus den Einreichungen der Künstler:innen. Daraus ergibt sich die besondere Möglichkeit, vieles beinahe in Echtzeit auf die Bühne zu bringen und zu zeigen, was die Menschen aktuell beschäftigt, berührt und bewegt“, erklären Caro Madl und Siglind Güttler, die Festivalleitung.

Der gesamte Spielplan ist unter www.kultursommer.wien abrufbar.

 

Vom Digitalen ins Analoge: Mitmachformate von Kultursommer Plus

Bei Kultursommer Plus dreht sich alles ums Mitmachen: In Workshops, offenen Kunststationen und Picknicks kommen Menschen zusammen, lernen einander kennen, schaffen selbst Kunst und nehmen dabei Wien, unser Zusammenleben und die Gesellschaft in den Blick. Ein Schwerpunkt liegt heuer auf analogen Begegnungen: Beim Connection Kiosk – Austausch & Kunst for free! entstehen neue Bekanntschaften, es wird getauscht und gemeinsam gestaltet. Digital Detox – DIY statt AI Druckerei lädt dazu ein, das Smartphone wegzulegen und Kunstdrucke fernab jeder KI oder Share-Buttons zu erstellen. Die Formate fördern Begegnungen auch abseits bestehender sozialer Kreise und bieten Gelegenheiten, miteinander in Kontakt zu kommen, auch als Antwort auf soziale Isolation. Damit knüpft der Kultursommer Wien an Ansätze wie Social Prescribing an, bei denen kulturelle Angebote gezielt genutzt werden, um Wohlbefinden und soziale Teilhabe zu stärken. Das gesamte partizipative Programm ist unter www.kultursommer.wien/kultursommerplus verfügbar.

 

Nachhaltige Festivalplanung

Der Kultursommer Wien arbeitet kontinuierlich daran, seine Nachhaltigkeitsmaßnahmen auszubauen. Das Festival ist ein ÖKOEvent PLUS und mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Green Events ausgezeichnet. Heuer kommen drei solarbetriebene Bühnen zum Einsatz. Auch der Abbau von Barrieren wird weiter vorangetrieben: Neben einigen Shows mit Übersetzung in Österreichische Gebärdensprache oder einer Gebärdensprachperformance stehen Induktionsschleifen für Hörgeräte am Nordwestbahnhof und am Schrödingerplatz bereit. Eine Schriftdolmetschung per App soll heuer erneut bei einem ausgewählten Act den sprachlichen Zugang erleichtern. Möglich wird der Kultursommer Wien durch die Unterstützung der Stadt Wien, durch Förderungen aus den Bezirken sowie mit PORR AG als Hauptsponsorin. Gemeinsam schaffen sie die Grundlage dafür, dass Kultur frei zugänglich stattfinden kann und in die Grätzl der Stadt kommt.

Weitere Informationen

  • Kultursommer-Bühnen 2026: Waldmüllerpark (10. Bezirk), Hyblerpark (11. Bezirk), Wilhelmsdorfer Park (12. Bezirk), Reithofferpark (15. Bezirk), Kongreßpark (16. Bezirk), Nordwestbahnhof (20. Bezirk), Fußballverein 1210 Wien (21. Bezirk), Schrödingerplatz (22. Bezirk), Stadtpark Atzgersdorf (23. Bezirk)
  • Kultursommer-Eröffnung: Mi, 1. Juli, und Do, 2. Juli (Prater-Picknick der Wiener Symphoniker)
  • 29 Gartenkonzerte in den Häusern zum Leben: 6. Juli bis 13. August, jeweils 15–16 Uhr
  • Kultursommer-Programm beim Film Festival am Wiener Rathausplatz: Jazz Brunch jeden Sonntag von 5. Juli bis 6. September (12–14 Uhr), Chorabend mit Melodien aus allen Genres (Sa, 25. Juli, 18:30–20 Uhr), Chorabend Sing Along mit Birgit Denk (So, 26. Juli, 18:30–20 Uhr)
  • Kultursommer am Ottakringer Bierfest: Do, 16. Juli, und Fr, 17. Juli, jeweils von 18:30–19:30 & 20:30–21:30 Uhr
  • Freier Eintritt zu allen Veranstaltungen

https://www.kultursommer.wien

 

25 Jahre MQ – Feierliche Eröffnung der Jubiläumsausstellung

Foto: “Andreas Niehaus, Bettina Leidl, Veronika Kaup-Hasler, Norbert Kettner ” / Fotocredit: © Katharina Schiffl / Quelle: © MQ

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„Vision und Widerstand – Wie das MuseumsQuartier Wien veränderte“

 

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des MuseumsQuartier Wien lud Bettina Leidl zur Eröffnung der Jubiläumsausstellung „Vision und Widerstand – Wie das MuseumsQuartier Wien veränderte“. Vor genau 25 Jahren begann die Erfolgsgeschichte eines der größten Kulturareale Europas. Trotz anfänglichen Widerstands wurde aus einer visionären Idee Realität – ein Ort, der sich bis heute kontinuierlich weiterentwickelt. Der Abend begann mit einem Rundgang durch die Ausstellung im MQ Freiraum. Nach den Festreden klang die Veranstaltung bei DJ-Sounds, einem Flying Buffet sowie einer stimmungsvollen Abend- und Lichtkulisse auf der Libelle aus.

Bettina Leidl, Direktion MuseumsQuartier:
“Die Ausstellung Vision und Widerstand thematisiert die Rahmenbedingungen von Veränderung und die Rolle der Kunst in gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Insbesondere der jahrzehnte andauernde Kulturkampf um das MuseumsQuartier macht deutlich, dass Visionen stets im Dialog mit Widerständen entstehen und dass sich gerade durch diese Reibungen neue Perspektiven ergeben!”

Unter den rund 400 Festgästen befanden sich zahlreiche prominente Persönlichkeiten sowie langjährige Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter des MuseumsQuartier Wien:

  • Kurator Andreas Niehaus
  • Mag.a Veronika Kaup-Hasler, Stadträtin für Kultur und Wissenschaft
  • Kathrin Kneissel, Europäische und internationale Kulturpolitik
  • Anna Detzlhofer, DND, Gartenarchitektin MQ goes Green
  • Anita Fuchs, Künstlerin
  • Karoline Hilger-Bartosch, Galerie Hilger
  • Verena Kaspar-Eisert, Heidi Horten Collection
  • Norbert Kettner, WienTourismus
  • Manfred und Laurids Ortner, Architekten
  • Ursula Pasterk, Kulturmanagerin a. D.
  • Karl Regensburger, ImpulsTanz
  • Christoph Thun-Hohenstein, Klimawerkstätte
  • Tanja Prusnik, Künstlerhaus
  • uvm.
Die Ausstellung Vison und Widerstand blickt auf die bewegte Entstehungsgeschichte des MuseumsQuartier Wien zurück und zeigt, wie aus einer visionären Idee ein prägender Ort für Kunst, Kultur und gesellschaftlichen Austausch entstanden ist.
Ein Vierteljahrhundert MuseumsQuartier muss gefeiert werden: Beim Hof Kunst Fest (am 2. Juli) lässt es das MQ noch einmal krachen und bringt Highlights aus 25 Jahren MQ-Geschichte zurück. Gemeinsam mit Besucher:innen, Künstler:innen und den MQ Institutionen – Leopold Museum, mumok, Tanzquartier Wien, Kunsthalle Wien und den O-TÖNEN – feiert das MuseumsQuartier einen besonderen Jubiläumsabend. Mit dabei sind Doris Uhlich, UCHE YARA, Dimitré Dinev & Band, Matt McCreary & Charles Auguste, Tutti Dilemma, Christoph Meier und Peter Sandbichler. Ein besonderes musikalisches Highlight des Abends ist UCHE YARA: Die Sängerin und Multi-Instrumentalistin sollte man nicht verpassen! Live auf der MQ Sommerbühne wird sie mit Alternative Pop, R&B und Club-Sounds für musikalische Energie sorgen und mit ihrer unverwechselbaren Stimme, ihrer kraftvollen Energie und ihrer magnetischen Bühnenpräsenz das Publikum in ihren Bann ziehen. Speziell für diesen Abend entwirft Peter Sandbichler eine neue Version seiner legendären Bar, die er 1999 für die Gleichenfeier des MQ geschaffen hat. Mit Dimitré Dinev kehrt ein Autor ins MQ zurück, der eng mit der Geschichte des Literaturfestivals O-TÖNE verbunden ist: 2004 bestritt er hier die erste Lesung des damals neu gegründeten Festivals. 22 Jahre später ist der Gewinner des Österreichischen Buchpreises 2025 beim Hof Kunst Fest gemeinsam mit Alexander und Konstantin Wladigeroff sowie Drummerin Maria Petrova zu erleben.
 
 
 

Africa Amini Alama stellt neues Frauenförderungsprogramm ANZA vor

Foto: “Näherinnen in der Näherei” / Fotocredit: © Christine Hoeflehner / Quelle: © Africa Amini Alama

Logo_Instagram @frauenbusinessatalexa  | Wien/Tansania, 01. Juli 2026 | Werbung.Unbezahlt.

Vom Handwerk zur Selbstständigkeit


Eine eigene Bäckerei eröffnen, als Friseurin arbeiten oder mit handwerklichen Fähigkeiten das Familieneinkommen sichern: Für 46 Frauen in Tansania ist dieser Schritt in ein selbstbestimmtes Leben bereits Realität geworden. Möglich macht das das neue Förderprogramm ANZA der österreichischen Hilfsorganisation Africa Amini Alama, das Frauen in prekären Lebenssituationen eine Ausbildung und damit die Chance auf wirtschaftliche Unabhängigkeit bietet.

 

Von der gemeinsamen Idee zur gelebten Praxis

Die Idee für das Frauenförderungsprogramm ANZA entstand aus Gesprächen zwischen Mag. Dr. Cornelia Wallner-Frisee, Leiterin von Africa Amini Alama, und Mag. Doris Palz, die bis 2023 in beratenden Berufen in Managementfunktion tätig war und im Laufe ihres Berufslebens zahlreiche Frauenprojekte leitete. Nach mehreren Abstimmungen und einem persönlichen Treffen im August 2025 nahm das Projekt rasch Gestalt an. Noch im selben Monat startete der erste Auswahlworkshop in Momella, Tansania. 46 Frauen entschieden sich, den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen. In den darauffolgenden Monaten wurden Ausbildungen in Seifenherstellung, Brot- und Kuchenbacken, Käseherstellung, Batik sowie Haareschneiden durchgeführt. Bis Anfang Dezember konnten alle Teilnehmerinnen ihre Ausbildung erfolgreich abschließen. Viele von ihnen sind alleinerziehend und tragen die Verantwortung für drei bis sieben Kindern.

 

Mehr als Ausbildung: Nachhaltige Begleitung und Stärkung

Mit dem Abschluss der ersten Ausbildungsphase beginnt nun die langfristige Begleitung der Teilnehmerinnen. Die Gründerinnen werden vor Ort durch regelmäßige Reflexionstreffen und Workshops unterstützt. Vermittelt werden unter anderem Grundlagen in Planung, Kalkulation, Buchhaltung, Marketing sowie Produkt- und persönlicher Hygiene. Gleichzeitig schafft das Frauenförderungsprogramm ANZA Raum für persönliche Entwicklung, gegenseitige Unterstützung und die Stärkung vorhandener Fähigkeiten. „Unser Ziel ist es, Frauen dabei zu begleiten, ihre Potenziale zu erkennen und sich langfristig eine wirtschaftlich unabhängige Zukunft aufzubauen“, sagt Cornelia Wallner-Frisee.

 

Zweite ANZA-Gruppe bereits gestartet

Der erfolgreiche Start des Programms wurde durch die Unterstützung zahlreicher Spenderinnen und Spender ermöglicht. Seit März 2026 ist bereits der nächste Workshop mit weiteren interessierten Frauen in vollem Gange. „Das Frauenförderungsprogramm ANZA ist in kurzer Zeit von einer Idee zu einem Projekt geworden, das konkrete Verbesserungen im Leben vieler Frauen und ihrer Familien bewirkt. Wir sind dankbar für den Mut der Teilnehmerinnen und für die Unterstützung aller Menschen, die diese Entwicklung möglich machen“, sagt Doris Palz.

 

www.africaaminialama.com

Karina Audrey Jeker: “Ganz einfach du”

Buchcover: “Ganz einfach du von Dr. Karina Audrey Jeker” / Fotocredit & Quelle: © Verlag Wiley-VCH

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In drei Schritten zu mehr Sichtbarkeit und Relevanz im Business: Dr. Karina Audrey Jeker weiß, wie authentische Selbstpräsentation zu einer stärkeren und überzeugenderen Wirkung auf andere führt. In ihrem Buch „Ganz einfach du“ verrät die Expertin, wie es gelingt, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen und von positivem Echo persönlich, beruflich und finanziell zu profitieren.

In Zeiten des Wandels und der Multiinformation ist Personal Branding ein unverzichtbarer Erfolgsgarant und ein Thema, zu dem die langjährige Marketing-Dozentin und -Expertin Jeker mit großer Begeisterung seit mehr als zwanzig Jahren Unternehmen und Menschen berät. Jekers Modell ist angelehnt an das Vorgehen starker Produktmarken, die dieses Wissen gezielt für sich und den Erfolg ihrer Produkte nutzen. „Personal Branding orientiert sich an Prinzipien der Markenführung, beginnt jedoch im Inneren“, sagt Jeker.

Mit ihrer Erfahrung aus dem Marketing und der Persönlichkeitsentwicklung hat Jeker ein wissenschaftlich fundiertes und praxisnahes Branding-Tool entwickelt, das in drei Schritten beim Aufbau einer starken Personenmarke unterstützt – von der Markenidentität über Wahrnehmung und Positionierung bis hin zu einer klaren und überzeugenden Kommunikation. IhrBuch „Ganz einfach du“ erklärt darüber hinaus, wie man den Erfolg rund um die eigene authentische Brand langfristig sichern kann – mit Themen wie Selbstverantwortung, Veränderungsbereitschaft, Regeneration, Resilienz, Selbststeuerung, aber auch Zeit- und Mind-Management. Gleichzeitig skizziert Jeker eindrücklich, was alles dazugehört, um sich insbesondere als Frau erfolgreich im Unternehmen zu positionieren und eigene Erfolge sichtbarer zu machen.

Viele praktische Beispiele aus dem Erfahrungsschatz der Autorin zeichnen den Weg zur „Love Brand“ vor. „Personal Branding verlangt Mut, Authentizität und das Erzählen der eigenen Geschichte, ohne Perfektion oder Inszenierung“, gibt Jeker mit auf den Weg.

 

Über die Autorin

Dr. Karina Audrey Jeker ist Betriebswirtschaftlerin mit einem PhD in Marketing und Unternehmensführung. Sie hat über 20 Jahre als Dozentin an renommierten Schweizer Hochschulen gelehrt, bevor sie 2014 das Trainings- und Coachingunternehmen Female Business Seminars gründete. Heute arbeitet Jeker als ausgebildete Arbeits- und Organisationspsychologin sowie werteorientierte systemische Coachin und Beraterin (CAS/ISO/ICI), als Trainerin in diversen Unternehmen und unterstützt sowohl Frauen als auch Männer zu Themen wie Personal Branding, Positionierung und Persönlichkeitsentwicklung.

 

Ganz einfach du
Über authentisches Personal Branding zu mehr Sichtbarkeit und Relevanz im Business

Softcover, 272 Seiten
€ 24,99 (D)
ISBN: 978-3-527-51253-9
Wiley-VCH, 2026

 

www.karinaaudreyjeker.com

www.fbs-group.ch

 

www.wiley-vch.de

 

Im Gespräch mit Dr. Karina Audrey Jeker über erfolgreiches Personal Branding und ihr neues Buch „Ganz einfach du“ 

Mehr als 20 Jahre waren Sie als Dozentin für Marketing und Unternehmensführung an renommierten Schweizer Hochschulen tätig, bevor Sie 2014 ein Beratungsunternehmen gründeten. Warum haben Sie Ihre wissenschaftliche Laufbahn gegen die Selbstständigkeit eingetauscht?

Ich bin von der Persönlichkeit her eine Pionierin und Macherin. Ich mag es, Dinge zu entwickeln und von Grund auf neu zu denken. Das kann man in der Wissenschaft zwar auch, aber vieles bleibt theoretisch. Erst als Unternehmerin merkst du, ob das was du über Marketing und Unternehmensführung weißt, auch wirklich funktioniert. Und ich kann Ihnen sagen, nicht alles hat funktioniert, es gab schwierige Momente. Aber die eigene Academy zu führen und ein Netzwerk mit inspirierenden Frauen aufzubauen, das hat alles wettgemacht.

 

Worum geht es beim Thema Personal Branding? Muss man heutzutage zur Marke werden, um erfolgreich zu sein?

Sie können es nennen, wie Sie wollen, zur Marke werden, oder ganz einfach zum eigenen Kern zu finden. Mir geht es darum, das eigene authentische Selbst zu finden und sich nicht nur über seine Stärken zu definieren. Das greift zu wenig weit. In einer Welt, in der künstliche Intelligenz Inhalte erzeugt, ist das Vertrauen in Menschen und ihre Fähigkeiten wichtiger denn je. Und darum geht es bei Personal Branding, eigene Klarheit für mehr Klarheit im außen. Die Art und Weise, wie wir wahrgenommen werden, entscheidet über unseren Einfluss, unsere Glaubwürdigkeit und beruflichen Chancen.

 

Für Ihr „Brand.YOU“-Framework haben Sie sich an starken Produktmarken orientiert und die systematische Vorgehensweise für Menschen adaptiert. Wie funktioniert das?

Ich war an der Hochschule und in der Unternehmensberatung u. a. lange für das Thema strategische Markenführung zuständig. Es gibt viele Gemeinsamkeiten, wenn wir uns anschauen, wie starke Marken aufgebaut sind und warum diese Marken für uns Konsumenten einen sehr hohen Wert haben, sprich, warum wir viel Geld für sie ausgeben. Einiges davon können wir übernehmen, wenn es um unsere persönliche Marke geht, allen voran das systematische Vorgehen, wie sie aufgebaut werden. Nichts wird dem Zufall überlassen. Zuerst wird die Markenidentität geklärt, die es braucht, um eine bestimmte Markenwahrnehmung zu erzeugen, die hoffentlich zu unserer Zielgruppe passt, und dann an der Positionierung gearbeitet. Viele fangen direkt bei der Positionierung an. Das halte ich für wenig erfolgsversprechend. Weiter bauen starke Marken ihre Markenidentität immer auf klaren Werten auf. Dies spielt auch bei der Entwicklung unserer Markenpersönlichkeit eine wichtige Rolle. Und starke Marken spielen immer auf der Klaviatur der Emotionen, sie wissen, was ihre Zielgruppe bewegt und wo der Schuh drückt. Auch uns werden Menschen nur folgen, wenn wir ihre Bedürfnisse kennen, ihre Probleme ernst nehmen und eine Lösung bieten.

Wer im Marketing zuhause ist, kennt den Managementprozess der identitätsorientierten Markenführung, der u. a. von Hans-Rudolf Esch entwickelt wurde. Ich habe diesen Prozess über die Jahre adaptiert, sodass es einfach verständlich und für Persönlichkeitsmarken umsetzbar ist. Daraus ist mein Personal-Branding-Framework entstanden, das die Grundlage bildet für eine schrittweise Annäherung an die eigene Markenpersönlichkeit.

 

Warum haben Sie ein Buch zum Thema geschrieben? Wer sollte Ihr Buch lesen?

Ich habe gesehen, wie viele Menschen sich mit diesem Thema schwertun und es oft auch missverstehen. Viele denken sogar, es sei verwerflich, sich selbst als Marke zu sehen. Oder sie denken, es gehe darum, möglichst laut und angeberisch unterwegs zu sein. Mit diesen Vorurteilen wollte ich aufräumen und gerade fähigen Menschen ein Tool an die Hand geben, damit sie zeigen können, was sie leisten und ihre Position im Unternehmen stärken. Das sind Menschen, viele davon Frauen, die gute Arbeit leisten und denken, ihre Arbeit spricht für sich. Doch Karriere ist leider von anderen Dingen abhängig. Deshalb möchte ich Menschen stärken, die Wertvolles in die Welt hinaustragen und ihnen ein Rüstzeug geben, das für mehr Sichtbarkeit sorgt, ohne das sie das Gefühl haben, sich verstellen zu müssen.

 

Mit Ihren Female Business Seminars haben Sie bereits über 2‘000 Frauen zu mehr Sichtbarkeit und Relevanz im Business verholfen. Richtet sich Ihr Buch also hauptsächlich an Frauen?

Ich würde sagen hauptsächlich ja, aber nicht nur. Die Schritte zu einer authentischen Persönlichkeitsmarke sind für beide, also Männer und Frauen, gleich. Ebenso wie du auf allen Kanälen erfolgreich kommunizierst und den Erfolg deiner Marke langfristig absicherst. Im einem meiner Kapitel im Buch zur Positionierung im unternehmerischen Kontext wende ich mich hauptsächlich an Frauen, denn sie machen ihre Rolle oft zu wenig sichtbar und haben eine andere, nicht immer karrierefördernde Beziehung zu Führung und Macht. Wäre ich ein Mann und in der Führung, ich würde dieses Kapitel auch lesen, wenn weibliche Talent gefördert werden sollen und um zu verstehen, warum sich Frauen mit bestehenden Strukturen in Unternehmen schwertun.

 

Begegnen Frauen anderen Herausforderungen beim Personal Branding als Männer? Spielen auch andere Faktoren, wie beispielsweise das Alter, eine Rolle?

Eigentlich nicht, denn grundsätzlich sind die Herausforderungen die gleichen, d. h. über den eigenen Schatten springen, eine ehrliche Auseinandersetzung mit sich selbst, über seine Stärken selbstbewusst sprechen, groß zu denken, etc. Ob wir uns schwer tun mit diesem Thema hat weniger mit dem Alter oder der eigenen Rolle zu tun, sondern mehr mit unserer Prägung. Mädchen bekommen viel öfter gesagt, sie sollen sich nicht zu wichtig nehmen und sich zuerst um die Bedürfnisse anderer kümmern. So nehmen sie sich oft zurück und sind sehr selbstkritisch gegenüber sich selbst, sprechen seltener als Männer über ihre Erfolge und Karriereambitionen. Zudem stößt Eigenlob, von Frauen geäußert, häufiger auf Ablehnung als bei Männern. Das macht es schwierig, die Balance zwischen Selbstbewusstsein und dem, was sozial akzeptabel ist, zu finden. Zudem denken viele Frauen aufgrund des eigenen Perfektionsanspruchs, das sie nicht gut genug sind.

 

Welche drei konkreten Tipps geben Sie allen, die zur „Love Brand“ für andere werden möchten?

Mein Buch soll Lust machen auf einen „Roadtrip“ zu sich selbst. Kläre unbedingt grundsätzliche Fragen, wie „wer bin ich, was möchte ich erreichen und welche Themen sollen mir meiner Person assoziiert werden.“ Personal Branding kann all diese Fragen beantworten. Setze dich mit deinen Werten auseinander und habe den Mut, für Themen einzustehen, die dir wichtig sind. Zeige deinem Umfeld, wer du wirklich bist, und verzichte auf diejenigen Personen, die sich nicht für dein wahres Ich interessieren. Hab den Mut, Kante zu zeigen, nicht alle müssen deiner Meinung sein, aber überzeuge Menschen mit Kompetenz und einer echten emotionalen Botschaft.

 

Was haben Sie selbst auf Ihrem Weg über Sichtbarkeit und Positionierung gelernt?

Personal Branding ist kein Schönwetter-Szenario, es geht um Echtheit und gelebte Überzeugungen, die sich u. a. in der eigenen Vision niederschlagen. Ich musste lernen, mir selbst zu vertrauen und auch mal nein zu sagen. Sichtbarkeit ist Arbeit, auch starke Marken werden nicht von heute auf morgen sichtbar und Positionierung bedeutet, nur für etwas zu stehen. Für Menschen wie mich, die gerne innovieren und ein breites Wissen zu verschiedenen Fachthemen haben, ist es nicht einfach, sich auf ein Thema zu begrenzen, was für eine differenzierte Positionierung aber zwingend notwendig ist.

 

Warum fällt es vielen Menschen so schwer, ihre Leistungen sichtbar zu machen?

Ich denke, das hat auch mit unserem Kulturkreis zu tun. Ich habe einige Jahre in den USA gelebt, wo der Zugang zu diesem Thema komplett anders ist. Wir sind zu Bescheidenheit erzogen und leben in einer Kultur, die Leistung, aber auch Machtspiele und Angeberei belohnt. Hinzu kommt Angst vor Ablehnung oder Neid, denn wir alle wollen dazugehören. Gerade Frauen fühlen sich in ihrer Unsichtbarkeit sicherer, sind so weniger ausgestellt und weniger Konfrontationen ausgesetzt, die sie oft scheuen. Hinzu kommt, dass wir oft unterschätzen, was uns leichtfällt und vergessen darüber sprechen, was für andere vielleicht eine wertvolle Kompetenz wäre.

 

Wie verhindert man, dass der Wunsch nach Sichtbarkeit in Selbstoptimierungsdruck umschlägt?

Ein gesundes Leben, Abgrenzung und Nachsicht, wenn es um den eigenen Perfektionismus geht. Sichtbarkeit ist zwar auch Fleißarbeit, aber noch einmal, es geht um Echtheit und nicht um einen selbstoptimierten Eindruck, den andere von uns haben sollen. Aus der authentischen Markenidentität heraus entwickelt entsteht ein Image, das uns selbst sehr nahekommt. Je stärker wir uns vertrauen und wissen, wofür wir stehen, desto weniger setzen wir uns mit Selbstoptimierung unter Druck, denn dann gehen wir zu sehr in den Vergleich mit anderen Personen und entfernen uns von uns selbst.

 

Gibt es Situationen, in denen Personal Branding kontraproduktiv sein kann?

Personal Branding ist kein Allheilmittel und nicht in jeder Situation angebracht. Wenn jemand beginnt eine Rolle zu spielen und vergisst, sich selbst zu sein, geht das auf Kosten der Glaubwürdigkeit und Authentizität. Es sollte nie eine Diskrepanz entstehen zwischen dir als Marke und deiner Person. Dann gibt es Situationen, in denen die Zusammenarbeit von Teams zentral ist und eine starke Personenmarke unbeabsichtigt Spannungen erzeugen kann. Kritisch kann Personal Branding auch bei Personen sein, die stark von äußerer Anerkennung abhängig sind und sich in Likes, Kommentaren und Reichweite verlieren.

 

Wird Authentizität in der digitalen Welt wichtiger oder schwieriger?

Auf jeden Fall wichtiger. Gerade weil unsere Welt immer digitaler wird, werden Echtheit, Vertrauen und zwischenmenschliche Beziehungen zu wichtigen Kompetenzen. Menschen, die klar für etwas stehen, haben nachweislich eine höhere Wirksamkeit und Glaubwürdigkeit, eine wichtige Währung in Zeiten, in denen es schwierig geworden ist zu wissen, wem vertraut werden kann und wem nicht. Dabei bedeutet Authentizität nicht, dass wir alles von uns preisgeben, sondern dass wir zeigen, wer wir wirklich sind und für Dinge einstehen, die uns wichtig sind. In einer Welt voller Übertreibung, leeren Versprechen und KI-generierten Berichterstattungen schafft Authentizität Orientierung und sorgt damit für eine neue Form der Verlässlichkeit.

 

Welche Rolle spielt Personal Branding im Talent Management?

Personal Branding spielt im Talent Management der Zukunft wohl eine größere Rolle, als viele zunächst vermuten. In vielen Unternehmen reicht gute Leistung allein nicht aus, um wahrgenommen zu werden. Mit Personal Branding kann das eigene Potenzial sichtbar gemacht werden. Wer seine Stärken, Erfahrungen und Erfolge angemessen kommunizieren kann, wird eher berücksichtigt, wenn es um Führungsaufgaben, strategische Projekte und Beförderungen geht. Deshalb lege ich vor allem auch Frauen diese Kompetenz sehr ans Herz.

VOSSEN gewinnt beim German Brand Award 2026

Foto: “German Brand Award 2026: Michael Unger, GF VOSSEN und Nicole Neuhold, Marketingleitung” / Fotocredit & Quelle: © VOSSEN

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Die Traditionsmarke VOSSEN wurde beim German Brand Award 2026 als „Winner“ in der Kategorie Excellence in Brand Strategy and Creation – Brand Communication – Brand Events ausgezeichnet. Prämiert wurden dabei die herausragende Markenführung im Zuge des 100jährigen Firmenjubiläums, sowie das außergewöhnliche Eventkonzept, das die Geschichte der Marke auf innovative und emotional berührende Weise inszenierte.

Herzstück der Kampagne war das emotionale Generationenkonzept „Vossen berührt ein Leben lang“ – denn die Premium Brand VOSSEN steht bereits seit 100 Jahren für hochqualitative Produkte, die Menschen jeden Alters begleiten und vor allem berühren. VOSSEN Handtücher sind in den kleinen und großen Momenten des Lebens fester Bestandteil – vom ersten weichen Handtuch für Neugeborene über viele kuschelige Momente im Alltag bis hin zur wohltuenden Pflege im hohen Alter.

Im Mittelpunkt der Kampagne war die Jubiläumsgala, die direkt am österreichischen Produktionsstandort Jennersdorf in einer ehemaligen Industriehalle stattfand. Diese wurde durch das kreative Konzept von Andreas Stern in eine sinnliche Traumwelt verwandelt. Im Zentrum der sonst kargen Location entstand ein überdimensionaler Kokon aus weichen, fließenden Stoffen – eine beeindruckende Inszenierung, die die charakteristischen Materialien von VOSSEN auf spektakuläre Weise erlebbar machte. Die textile Architektur schuf eine Atmosphäre von Geborgenheit, Eleganz und Leichtigkeit und übersetzte die Markenwerte des Unternehmens in einen emotionalen Raum.

Der für die Gala eigens entwickelte Show Act, nahm die Gäste auf eine eindrucksvolle Zeitreise durch die vergangenen 100 Jahre mit. Die Inszenierung führte durch die prägenden Epochen des vergangenen Jahrhunderts und verknüpfte historische Meilensteine, gesellschaftliche Entwicklungen und Designströmungen mit der Unternehmensgeschichte von VOSSEN. So entstand ein emotionales Erlebnis, das die Entwicklung der Marke lebendig werden ließ und ihre Werte eindrucksvoll transportierte. Die Zeitreise verstand sich als Hommage an die Verbindung von Qualität, Design und zeitloser Ästhetik – jene Eigenschaften, für die VOSSEN seit einem Jahrhundert steht. Durch die Verbindung von Storytelling, künstlerischer Performance, Musik, visuellen Elementen und emotionaler Inszenierung wurde die Unternehmensgeschichte nicht nur erzählt, sondern für die Gäste spürbar gemacht.

Mit einem klaren Fokus auf Qualität „Made in Austria“ positioniert sich VOSSEN seit vielen Jahren erfolgreich als Premiumanbieter im Bereich Frottierwaren. Die Auszeichnung bestätigt den eingeschlagenen Weg, Markenwerte wie Verantwortung, Regionalität und Ästhetik authentisch zu kommunizieren. 
„Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung. Der German Brand Award zeigt uns, dass unsere strategische Markenarbeit und unsere Innovationskraft auch international wahrgenommen werden“, sagt Michael Unger, Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb bei VOSSEN.

Als eine der wichtigsten Auszeichnungen für ganzheitliche Markenarbeit im deutschsprachigen Raum setzt der German Brand Award neue Maßstäbe und liefert Antworten auf Herausforderungen der Markenführung. Mit dem Leitmotiv Celebrating Your Brand Success gibt der Award erfolgreichen Marken eine Bühne – ebenso wie den Menschen, Kampagnen und Strategien dahinter. Die 1.676 für 2026 eingereichten Projekte aus 18 Ländern und aus nahezu allen Branchen sowie Unternehmensgrößen zeigen, wo erfolgreiche Markenarbeit wirkt.
 
 
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CELUM-Studie: KI als Gamechanger beim Shopping

Foto: “Alexandra Vetrovsky-Brychta, Chief Growth Officer von CELUM” / Fotocredit: © Markus Schneeberger / Quelle: © CELUM

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Jede*r vierte Österreicher*in fragt Chatbots nach Informationen zu Produkten

 

Wie suchen österreichische Konsument*innen online nach Produktinformationen und welche Rolle spielt dabei der Aufstieg der Künstlichen Intelligenz? Genau dieser Frage widmete sich der Linzer Marketing-Technologie-Anbieter CELUM gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut TQS im Rahmen einer kürzlich durchgeführten Umfrage. Dabei zeigte sich, dass Künstliche Intelligenz bei der Produktsuche heute schon eine wichtige Informationsquelle ist: 29 % der Befragten lesen die KI-Zusammenfassungen von Google und 26,8 % greifen auf KI-basierte Chatbots wie ChatGPT zurück.

Wie so viele Lebensbereiche wird auch das menschliche Kaufverhalten maßgeblich von Künstlicher Intelligenz beeinflusst. Vor allem bei der Suche nach Produkten und Informationen zu diesen spielt KI bereits eine wichtige Rolle, wie eine kürzlich von CELUM und TQS durchgeführte, repräsentative Umfrage ergab. Denn sowohl KI-Chatbots als auch automatisch generierte KI-Zusammenfassungen der Google-Suche werden hierfür von mehr als einem Viertel der Österreicher*innen eingesetzt. Beide Varianten sind bei Frauen beliebter als bei Männern (KI-Chatbot: 30,1 % vs. 23,5 %; KI-Zusammenfassung: 31,3 % vs. 26,8 %).

 

Junge Menschen suchen diverser

Wenig überraschend ist die KI-Nutzung unter jüngeren Menschen am verbreitetsten. Unter den 16- bis 29-Jährigen suchen jeweils vier von zehn mittels KI-Chatbots (41,9 %) beziehungsweise KI-Zusammenfassungen (39,6 %) nach Produktinformationen. Mit steigendem Alter nimmt die KI-Verwendung in diesem Kontext deutlich ab, wobei Personen ab 40 Jahren eher eine automatische Zusammenfassung lesen als einen Chatbot zu befragen.

Außerdem sucht die jüngste Altersgruppe (16 bis 29 Jahre) in der Regel über die meisten verschiedenen digitalen Kanaltypen – durchschnittlich fast drei pro Person. Mit 70 % holt hier mit Abstand der größte Anteil auch über Social Media Produktinformationen ein. Danach folgen die 30- bis 39-Jährigen mit 49,3 %. Und die klassische Suchmaschine ist nur unter den 50- bis 65-Jährigen noch verbreiteter als in der Gen Z (77,2 % vs. 75,3 %).

 

„Agentic Commerce“ noch am Anfang

„Wir stehen erst am Beginn der Ära des ‚Agentic Commerce‘, also der kund*innenseitigen Nutzung von KI im Kaufprozess. Aktuell kommt sie vorrangig in der Produktsuche zum Einsatz. In Zukunft ist aber davon auszugehen, dass uns KI-Agenten auch die Entscheidung und den Kauf abnehmen werden“, erklärt Alexandra Vetrovsky-Brychta, Chief Growth Officer von CELUM. Für Unternehmen schlussfolgert sie: „Marken und Händler müssen die Inhalte zu ihren Produkten schon jetzt so aufbereiten, dass diese von der KI gefunden, verstanden und schlussendlich empfohlen beziehungsweise gekauft werden. Wer den Content nicht für Maschinen strukturiert, wird in der Entscheidungslogik der Agenten schlicht nicht mehr stattfinden.“

 

Osten liest Zusammenfassung, Westen fragt den Bot

Im Bundesländervergleich fällt ein interessantes Muster auf: Während in den östlich und zentral gelegenen Ländern, mit Ausnahme von Niederösterreich, die KI-Zusammenfassungen verbreiteter sind als der Chatbot, ist es in Tirol und Vorarlberg andersherum. Nur in Salzburg ist das Verhältnis ausgeglichen. In Summe sticht das Burgenland als KI-Hochburg heraus: 43,8 % der Menschen nutzen hier KI-Zusammenfassungen, 31,3 % KI-Chatbots. Im Gegensatz dazu steht Kärnten auf dem letzten Platz, wo nur 23,4 % in KI-Zusammenfassungen und 21,9 % mit Hilfe von KI-Chatbots nach Produktinformationen suchen. Die Bundeshauptstadt Wien bleibt, was beide Kanaltypen angeht, mit 28,4 % (KI-Zusammenfassungen) beziehungsweise 22,1 % (KI-Chatbots) unter dem Durchschnitt.

Die Umfrage wurde ebenfalls in Deutschland durchgeführt. Die KI-Nutzung zur Suche ist dort zwar etwas verbreiteter als hierzulande, dafür nutzt der*die Österreicher*in im Schnitt mehr verschiedene Kanaltypen.

 

Über die Studie

Die Ergebnisse stammen aus einer Mehrthemenumfrage (Omnibusumfrage), die von TQS Research & Consulting im Auftrag von CELUM durchgeführt wurde. Die Erhebung erfolgte im Zeitraum vom 13. bis 23. März 2026 mithilfe der Methode CAWI (Computer Assisted Web Interviews). Befragt wurden 1.000 Personen im Alter von 16 bis 65 Jahren, repräsentativ für Österreich nach Geschlecht, Alter, Bundesland und Bildungsstand. Mehrfachantworten waren möglich.

 

www.celum.com

Alle Gewinner des Austrian Zero Awards stehen fest

Foto: “Verkostung” / Fotocredit & Quelle: © Del Fabro Kolarik

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BEREIT FÜR DIE ALKOHOLFREIE GETRÄNKEKARTE

Del Fabro Kolarik & Partners veröffentlichen die Sieger in allen Kategorien und geben Gastronomie und Handel Orientierung in einem dynamisch wachsenden Segment.

 

Alkoholfreie Alternativen zählen aktuell zu den spannendsten und am schnellsten wachsenden Kategorien der Getränkebranche. Marktdaten bestätigen diese Entwicklung: Laut CGA by NIQ* zählen Österreich und die Schweiz weltweit zu den führenden Märkten für alkoholfreie und alkoholreduzierte Getränke. 22 Prozent der Konsument:innen greifen regelmäßig zu No-/Low-Alkohol-Alternativen. Auch international wächst die Kategorie weiter: IWSR* berichtet für 2024 von einem Volumenwachstum von 13 Prozent in den zehn wichtigsten globalen No-/Low-Märkten.

Vor diesem Hintergrund gewinnt fachliche Orientierung weiter an Bedeutung. Genau hier setzt der Austrian Zero Award an, der 2026 zum zweiten Mal von Del Fabro Kolarik & Partners vergeben wurde. Nach der ersten Präsentation der Doppelgold- und Gold-Preisträger der Kategorien 1–8 im Rahmen der VieVinum HOFBURG Vienna 2026 steht nun die vollständige Siegerliste im Mittelpunkt. Sie zeigt, welche Produkte sensorisch überzeugen und den Anforderungen professioneller Getränkekonzepte gerecht werden.

„Die Gewinner zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und qualitativ stark sich das alkoholfreie Segment entwickelt hat. Auch die zahlreichen Einreichungen waren eine Bestätigung für uns,  dass sich in dieser Kategorie richtig viel tut. Für die Gastronomie ist das eine große Chance, denn Gäste erwarten heute attraktive Alternativen, die nicht nur alkoholfrei sind, sondern auch geschmacklich überzeugen“, erklärt Benjamin Mayr, Sortimentsexpertise Del Fabro Kolarik.

 

Verdeckte Blindverkostung in elf Kategorien
Alle eingereichten Produkte wurden im Rahmen verdeckter Blindverkostungen von einer Fachjury bewertet. Im Fokus standen Geschmack, Aromatik, Mundgefühl, Optik sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis. Bewertet wurde nach dem international anerkannten 20-Punkte-Schema. Die Jury setzte sich aus einem Master of Wine, Weinakademiker:innen sowie Diplomsommeliers und Diplomsommelièren zusammen. Vergeben wurden Auszeichnungen in Bronze, Silber und Gold sowie bei besonders herausragenden Einreichungen in Doppelgold.

 

Kein Lückenfüller, sondern echtes Geschmackserlebnis
Gerade für die Gastronomie wird es zunehmend wichtiger, alkoholfreie Alternativen nicht nur als Zusatzangebot, sondern als festen Bestandteil moderner Getränkekonzepte zu verstehen. Der Award schafft Vergleichbarkeit in einer Kategorie, die immer vielfältiger wird – von entalkoholisierten Weinen und Schaumweinen über Verjus- und Traubensaftprodukte, von fermentierten Proxies und Sparkling Teas bis hin zu alkoholfreien Spirituosen, Bitterlimonaden und Ready-to-drink-Produkten.

„Entscheidend ist, dass alkoholfreie Produkte nicht nur eine Lücke füllen, sondern ein echtes Genusserlebnis bieten. Genau deshalb braucht es fachliche Bewertung, Vergleichbarkeit und Qualitätsmaßstäbe. Der Austrian Zero Award macht sichtbar, welche Produkte dieses Potenzial bereits heute mitbringen“, so Benjamin Mayr.

Mit dem Austrian Zero Award setzen Del Fabro Kolarik & Partners erneut ein Zeichen für die Weiterentwicklung alkoholfreier Getränkekultur. Die vollständige Siegerliste zeigt, wie breit das Segment inzwischen aufgestellt ist – und welche Chancen sich daraus für eine zeitgemäße, vielseitige und qualitätsbewusste Getränkekarte ergeben.

 

*Quellen: 

https://nielseniq.com/global/de/news-center/2025/osterreich-und-die-schweiz-an-der-spitze-beim-konsum-alkoholfreier-alternativen/
https://www.theiwsr.com/insight/more-than-moderation-the-long-term-rise-of-no-and-low/

 

Mehr Details und die Gewinner des Austrian Zero Awards 2026:

https://delfabrokolarik.at/austrian-zero-award/

www.delfabrokolarik.at

KI-Skepsis als Chance

Quelle: © world4you

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54 Prozent der KMU fordern europäische Standards statt Silicon-Valley-Diktat

 

Österreichs Betriebe sind keine Technikverweigerer, sondern Sicherheits-Realisten. Zu dieser Ansicht kommt eine YouGov-Umfrage für world4you. Mit dem EU Tech Sovereignty Package und dem AI Act rückt „KI-Vertrauen Made in Austria” ins Zentrum.

Österreichs kleine und mittlere Unternehmen setzen zunehmend auf Künstliche Intelligenz, allerdings zu ihren eigenen Bedingungen. Mehr als jeder zweite Befragte misstraut KI-Anbietern außerhalb der Europäischen Union (EU). Was auf den ersten Blick wie Zurückhaltung wirkt, erweist sich bei genauerem Hinsehen als bewusster Schutz des eigenen geistigen Eigentums, also der Ideen, Daten und Geschäftsgeheimnisse eines Unternehmens. Das zeigt eine aktuelle Befragung des Marktforschungsinstituts YouGov für den Webhoster world4you. Rückenwind erhält diese Haltung aus Brüssel: Mit dem Anfang Juni vorgestellten EU Tech Sovereignty Package, einem europäischen Maßnahmenpaket für mehr technologische Eigenständigkeit, dem nahenden EU AI Act sowie der laufenden Umsetzung der NIS2-Richtlinie (gemeinsame EU-Vorgaben zur Netz- und Informationssicherheit) steigt der Druck auf Unternehmen, ihre Datenflüsse selbst zu kontrollieren. world4you versteht diese Entwicklung nicht als Hürde, sondern als Chance für mehr „KI-Vertrauen Made in Austria“.

 

Misstrauen ist kein Technikboykott

Die Zahlen der Befragung zeichnen ein deutliches Bild. 54 Prozent der Unternehmen misstrauen KI-Anbietern außerhalb der EU. Für 50 Prozent der Betriebe ist die Sorge vor Datendiebstahl oder unbefugtem Zugriff das größte Hindernis beim Einsatz von KI.

Dass sich diese Vorsicht nicht gegen die Technologie selbst richtet, macht Sandra Trummer-Gabler, Geschäftsführerin von world4you, deutlich:

“Die Österreicherinnen und Österreicher sind keine Technikverweigerer, sondern Sicherheits-Realisten. Wer Kundendaten oder Kalkulationen einem Anbieter außerhalb des europäischen Rechtsraums anvertraut, gibt damit ein Stück Kontrolle ab. Vorsicht ist daher kein Bremsklotz, sondern ist angebracht und fällt unter unternehmerische Sorgfalt.”, so die Geschäftsführerin.

 

Brüssel verändert die Spielregeln

Der regulatorische Rahmen gibt dieser Haltung zusätzlich Gewicht. Den größten strategischen Akzent setzt dabei das am 3. Juni 2026 vorgestellte EU Tech Sovereignty Package, mit dem die EU-Kommission digitale Eigenständigkeit zum erklärten Ziel macht. Sein Kernstück ist ein einheitlicher europäischer Rahmen, der die Souveränität von Cloud- und KI-Diensten erstmals vergleichbar bewertbar macht, also offenlegt, wo Daten verarbeitet werden und wer darauf zugreifen kann. Der Anlass liegt auf der Hand: Bei über 80 Prozent der zentralen digitalen Produkte und Infrastrukturen hängt Europa derzeit von Anbietern außerhalb der EU ab. Diese technologische Abhängigkeit birgt Risiken, die es angesichts geopolitischer Spannungen im Sinne europäischer digitaler Souveränität einzudämmen gilt.

Trummer-Gabler ordnet die Entwicklung so ein:

„Was bisher als vereinzelte Vorsicht galt, wird damit zum verbindlichen Standard. Unternehmen, die früh nachweisen können, wo ihre Daten liegen und wer darauf Zugriff hat, verschaffen sich einen Wettbewerbsvorteil, statt später unter Zeitdruck ein Compliance-Problem lösen zu müssen.”

Ab 2. August 2026 gelten zudem die Pflichten des EU AI Act für sogenannte Hochrisiko-Systeme, also KI-Anwendungen mit hohem Schadenspotenzial, etwa in der Personalauswahl oder der Kreditvergabe. Parallel dazu verschärft die NIS2-Richtlinie (das nationale Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetz) die Anforderungen an die Cybersicherheit, also den Schutz vor Angriffen auf IT-Systeme. In Österreich wird sie über das NISG 2026 umgesetzt.

 

Sicherheit wird zum Budgetposten

Die Betriebe scheinen daraus bereits konkrete Konsequenzen zu ziehen: Für das Jahr 2026 plant jeweils mehr als ein Drittel der KMU (35 Prozent) gezielte Investitionen in IT-Sicherheit und KI. Sicherheit und Innovation werden damit nicht länger gegeneinander ausgespielt, sondern parallel gedacht und finanziert. Bemerkenswert ist das vor allem deshalb, weil gerade kleinere Unternehmen ihre knappen Budgets sonst klar auf Wachstumsthemen ausrichten.

 

KI nach Österreich bringen

Genau an diesem Punkt positioniert sich world4you als Brücke zwischen Innovation und Datenschutz. Das Unternehmen mit Sitz in Linz und Wien bündelt Webhosting, Domains und E-Mail-Dienste auf einer Infrastruktur, die den hohen europäischen Datenschutzstandards folgt, und will auf derselben Grundlage künftig auch KI-Funktionen anbieten. „Wir möchten unseren Teil dazu beitragen, KI sicher nach Österreich zu bringen”, fasst Trummer-Gabler den Anspruch zusammen.

“Kundinnen und Kunden sollen sich nicht zwischen Fortschritt und Datenschutz entscheiden müssen, sondern können bei uns dann beides aus einer Hand beziehen. So wird aus anfänglicher Skepsis Vertrauen und aus diesem Vertrauen schließlich ein messbarer Standortvorteil für die heimische Wirtschaft.“

 

Über die Umfrage

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH im Auftrag von IONOS, dem Mutterkonzern von world4you, an der zwischen dem 03.02. und 09.02.2026 insgesamt 210 Entscheiderinnen und Entscheider aus österreichischen Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitenden teilnahmen.

www.world4you.com 

 

refurbed-Umfrage: Zwei Drittel wünschen sich im Sommerurlaub weniger Zeit vor dem Bildschirm

Foto: “Zwei Drittel wünschen sich im Sommerurlaub weniger Zeit vor dem Bildschirm” / Fotocredit: © / Quelle: © refurbed

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Repräsentative Umfrage für Österreich zeigt:

Zwei Drittel wünschen sich im Sommerurlaub weniger Zeit vor dem Bildschirm, drei Viertel sogar einen bildschirmfreien Tag

 

Kurz vor dem Start der Sommerferien befragte Appinio im Auftrag des heimischen Online-Marktplatz refurbed 1.000 Österreicher:innen*, ob sie im Urlaub Smartphone & Co. weglegen würden: Tatsächlich wollen fast zwei Drittel (65,2 %) in ihrem Sommerurlaub weniger Zeit vor Bildschirmen verbringen und sogar mehr als drei Viertel (77,7 %) wären offen dafür, einen ganzen Tag bildschirmfrei zu verbringen. Jedoch gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern und je nach Alter.

 

Große Lust auf weniger Screentime

Spitzenreiter:innen beim Wunsch nach reduzierter Bildschirmzeit sind laut den Ergebnissen der aktuellen Umfrage die Menschen in Salzburg (80,4 %), in der Steiermark (69,2 %), in Kärnten (67,7 %) und in Wien (67,1 %). In Salzburg ist der Wunsch nach Bildschirm-Reduktion und Abstinenz insgesamt besonders hoch, denn ebenfalls über 80 Prozent (80,4 %) der Salzburger:innen möchten einen ganzen Tag ohne Bildschirm verbringen. Den Spitzenplatz belegen jedoch die Tiroler:innen gemeinsam mit der Steiermark, wenn es um einen gänzlich bildschirmfreien Tag geht: 82,9 Prozent der Befragten in Tirol bzw. der Steiermark wollen einen solchen im Urlaub verbringen.

 

Jüngere haben stärkeren Wunsch nach weniger Bildschirmzeit

Auch zwischen den Altersgruppen zeigen sich Unterschiede: Über drei Viertel (76,7 %) der 18- bis 30-Jährigen möchten ihre Bildschirmzeit im Urlaub reduzieren – möglicherweise auch deshalb, weil diese Altersgruppe analog zur Gen Z (wobei keine Minderjährigen befragt wurden) durch ihre Digitalaffinität insgesamt eine hohe „Screentime“ im Alltag aufweist. Das könnte auch erklären, warum bei den Ergebnissen mit dem Alter auch die Bereitschaft zur Bildschirmzeit-Reduktion abnimmt: Jene zwischen 31 und 45 Jahren stimmten zu 65,6 Prozent zu; jene zwischen 46 und 55 Jahren zu 62,9 Prozent und 56- bis 65-Jährigen nur noch zu 54,6 Prozent. Was den bildschirmfreien Tag angeht, zeigen sich jedoch die Ältesten am offensten (82,0 %), gefolgt von den Jüngsten (79,0 %).

 

„Die Ergebnisse bestätigen uns darin, dass Einschränkung im Konsumverhalten nicht immer gleichbedeutend mit ‚Verzicht‘ sein muss, sondern auch einem ‚Wunsch nach weniger‘ entsprechen kann“, so refurbed Co-Founder Kilian Kaminski über die Umfrageergebnisse. „Die Zahlen zeigen eindeutig, dass sich die Mehrheit der Österreicher:innen – unabhängig von Wohnort und Alter – eine Reduktion der Bildschirmzeit oder sogar einen bildschirmfreien Tag im Urlaub wünscht.“

 

Besonders spannend sei dabei, dass auch die Zustimmung der unter 30-Jährigen hoch ist. Auch bei ihnen scheint es ein Bewusstsein zu geben, wie Screentime von wertvollen Erfahrungen und schönen Momenten abhält. „Der offensichtlich achtsamere Umgang mit Smartphone & Co. ist ein erfreuliches Signal“, so Kaminski. „Das Hinterfragen der eigenen Nutzung lässt die Menschen hoffentlich auch auf anderen Ebenen bewusster mit ihrer Elektronik umgehen. Die längere Nutzungsdauer, die korrekte Wiederverwendung und die fachgerechte Entsorgung sind dabei ebenso zentral wie die eigene Lebenszeit, die nicht verschwendet werden sollte.“

 

Tipps für weniger Bildschirmzeit im Urlaub

  • Bildschirmfreie Zeiten festlegen: Im Alltag macht es Sinn, die Mahlzeiten zu bildschirmfreien Zeiten zu machen. Im Urlaub bietet es sich an, nach dem gemeinsamen Essen noch etwas am Tisch zu verweilen und für eine vereinbarte Dauer am Handy sein zu dürfen. Danach geht es ohne Bildschirm weiter mit dem Urlaubsprogramm.
  • Benachrichtigungen deaktivieren: Um die Urlaubsaktivitäten ungestört und ohne Ablenkung genießen zu können, Apps deinstallieren bzw. sich ausloggen oder zumindest die Benachrichtigungen ausschalten. Eine Möglichkeit ist es auch, das Smartphone in den Flugmodus zu setzen.
  • Fotos erst am Abend ansehen und teilen: Trotz Flugmodus kann das Smartphone nach wie vor Fotos und Videos aufnehmen. Abends im Hotel können diese dann in Ruhe angesehen, ausgewählt und mit den Liebsten zuhause oder auf Social Media geteilt werden.

* Repräsentative Umfrage von Appinio im Auftrag von refurbed, österreichweit, Teilnehmer:innen-Zahl (n=1000), Durchführungszeitraum März 2026

www.refurbed.at