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Noch bis 31.05.: Wiener Initiative für Europäischen Preis für nachhaltige Energie 2026 nominiert 

Foto: “Initiative „100 Projekte Raus aus Gas“” / Fotocredit & Quelle: © Urban Innovation Vienna

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Klimafreundliche Energieversorgung


Die zukunftsweisende Initiative „100 Projekte Raus aus Gas für saubere Energie der Stadt Wien wurde für die renommierten European Sustainable Energy Awards (EUSEW) nominiert. Ausgezeichnet wird ihr Beitrag zur Förderung einer Wärmeversorgung – und bei Bedarf auch Kühlung – aus 100 Prozent erneuerbarer Energie bis 2040. Das Siegerprojekt unter drei nominierten Initiativen wird durch eine öffentliche Online-Abstimmung ermittelt, die ab sofort bis zum 31. Mai läuft. Die Preisverleihung erfolgt am 9. Juni 2026 in Brüssel.

Die Initiative „100 Projekte Raus aus Gas“ zeigt, wie der Umstieg von Gas auf lokale erneuerbare Heizsysteme gelingt, und schafft einen positiven Kreislauf: Ideen werden von den Projekten in konkrete Maßnahmen übersetzt und die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden anhand replizierbarer Beispiele für Heizungstausch und Gebäudesanierung als übertragbares Wissen aufbereitet. 

 

Von der Idee zur Maßnahme
Innerhalb von zwei Jahren haben die umgesetzten Projekte der Initiative “100 Projekte Raus aus Gas” 1.030 Gasheizungen in Wien durch lokale erneuerbare Energiesysteme ersetzt. Dadurch wurde die lokale Wirtschaft gestärkt und jährlich mehr als 2.300 Tonnen CO₂ eingespart. Prominentes Beispiel ist das denkmalgeschützte KunstHausWien, das sich als “grünes Museum” versteht, und vom Künstler und Umweltpionier Friedensreich Hundertwasser gegründet wurde. Der besondere Mehrwert der Initiative liegt jedoch darin, dass die Erfahrungen aus diesen Projekten in übertragbare Erkenntnisse übersetzt werden – etwa dazu, wie Herausforderungen im Zusammenhang mit Eigentums- und Entscheidungsstrukturen sowie rechtliche und verfahrensbezogene Hürden in Mehrparteienhäusern überwunden werden können.

„Unser Ansatz besteht darin, praktische Lösungswege für verschiedene Ausgangssituationen in Wien aufzuzeigen. So können einzelne Gebäudeumstellungen in übertragbares Wissen umgewandelt werden“, erklärt Projektleiterin Petra Schöfmann von UIV Urban Innovation Vienna, der Klima- und Innovationsagentur der Stadt Wien, die die Initiative im Auftrag der Stadt Wien umsetzt.

Einzelprojekte werden durch systematische Recherche, gezielte Ansprache und offene Einreichungen identifiziert und anhand technischer sowie rechtlicher Kriterien ausgewählt. Ausgewählte Projekte erhalten außerdem fachliche Unterstützung bei Umsetzungsfragen, etwa zu geeigneten Technologien und Versorgungsoptionen wie Wärmepumpen, Geothermie, Solarthermie oder Biomasse, sowie Informationen zu Fördermöglichkeiten und rechtlichen sowie administrativen Fragen.

Schöfmann erklärt, dass die gewonnenen Erkenntnisse anschließend in Checklisten, Vorlagen und Entscheidungshilfen überführt und sowohl an die öffentliche Verwaltung als auch an die Bau- und Immobilienbranche zurückgespielt werden. Dadurch wird die zukünftige Umsetzung schneller und einfacher.

„Was diese Initiative besonders auszeichnet, ist ihre Breite und ihr Anspruch“, sagt Dr. Stefan Sattler, Referatsleiter für erneuerbare Energien und innovative Energielösungen in der Abteilung Energieplanung der Stadt Wien. „Sie vereint technische Lösungen, soziale Einbindung bis hin zur praktischen und rechtlichen Umsetzung. Damit hat sie wichtige Impulse gesetzt und das notwendige Vertrauen aufgebaut, das für eine Weiterführung und Verbreitung bis 2040 wesentlich ist.“

Die konkreten Auswirkungen sind bereits messbar: Bis Dezember 2025 haben die Projekte der Initiative „100 Projekte Raus aus Gas“ 1.861 Wohnungen von fossilen Systemen auf erneuerbare Heizlösungen umgestellt. Dies zeigt die Umsetzbarkeit im großen Maßstab und schafft eine Grundlage für die nächste Phase.

 

Europaweit anwendbar
„Die Initiative wird besonders skalierbar, wenn dieser Prozess als kontinuierlicher Lernkreislauf organisiert wird“, erklärt Schöfmann und hebt hervor, dass das Modell europaweit übertragbar ist. „Wenn dieser Ansatz breiter angewendet wird, kann er Städten in ganz Europa helfen, den Ausstieg aus Gas zu beschleunigen, erneuerbare Heizung und Kühlung auszubauen und eine sozial gerechte Energiewende zu ermöglichen“, ergänzt Sattler. „Der Handlungsbedarf ist groß“, betont er und verweist darauf, dass der Wärme- und Kältesektor rund die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs der EU ausmacht, während der Anteil erneuerbarer Energien in diesem Bereich im Jahr 2024 nur bei 26,7 Prozent lag.

 

Finalist beim EUSEW 2026
Die Initiative „100 Projekte Raus aus Gas“ gehört zu den drei Finalisten in der Kategorie „Local Energy Action“ der European Sustainable Energy Awards 2026. Die Auszeichnung würdigt umgesetzte nachhaltige Energieprojekte, die von Bürger:innen oder Verbraucher:innen als Gruppe getragen werden und zur Energiewende auf lokaler Ebene beitragen. Gleichzeitig sollen sie andere dazu inspirieren, ähnliche Maßnahmen umzusetzen, um eine EU-weite Verbreitung mit wirtschaftlichen und ökologischen Vorteilen zu erreichen.

Die weiteren Finalisten in dieser Kategorie sind Nova Energia Osona aus Spanien und das Projekt MultiHome Service Hub and Platform aus Bulgarien. Nova Energia Osona hat ein Energieprojekt entwickelt, das auf einer Allianz zwischen lokalen Behörden und Energiegemeinschaften basiert und 50 Gemeinden in Katalonien umfasst. Der MultiHome Service Hub and Platform bietet eine lokale Kooperationsplattform für energetische Sanierungen in der zweitgrößten Stadt Bulgariens, Plowdiw. Das Siegerprojekt wird durch eine öffentliche Online-Abstimmung ermittelt, die ab sofort bis zum 31. Mai geöffnet ist. Die Bekanntgabe erfolgt im Rahmen einer Preisverleihung am 9. Juni 2026 in Brüssel.

 

EUSEW Awards
Die European Sustainable Energy Awards (EUSEW Awards) zeichnen herausragende Persönlichkeiten, Projekte und Initiativen aus, die Europas Übergang zu sauberer Energie voranbringen. Die neun Finalist:innen wurden von einer hochrangigen Jury in drei Kategorien ausgewählt: KMU als Treiber der Energieeffizienz, Lokale Energieaktionen und Frauen in der Energiebranche

EUSEW 2026
Die Europäische Woche für nachhaltige Energie (EUSEW) ist die größte jährliche Veranstaltung zum Thema erneuerbare Energien und effiziente Energienutzung in Europa. Sie wird von der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission und der Europäischen Exekutivagentur für Klima, Infrastruktur und Umwelt (CINEA) organisiert.

Die 20. Ausgabe der EUSEW findet vom 9. bis 11. Juni 2026 in einem hybriden Format statt – vor Ort in Brüssel und online. Die Europäische Woche für nachhaltige Energie umfasst eine dreitägige Konferenz, die Preisverleihung der EUSEW Awards, eine Energiemesse sowie Aktivitäten für junge Energiebotschafter:innen. Zusätzlich können Teilnehmende an den unabhängig organisierten Tagen der nachhaltigen Energie teilnehmen, die weltweit online und vor Ort stattfinden. Einreichungen sind bis zum 24. Mai möglich.

Aktuelle Informationen zum Programm und den Veranstaltungsorten finden Sie unter ec.europa.eu/eusew sowie auf der LinkedIn-Seite der European Sustainable Energy Week (EUSEW). Die Diskussion in sozialen Medien läuft unter dem Hashtag #EUSEW2026.

Ab 13.05.: „Stiffelio“ im MusikTheater an der Wien

Foto: “Joyce El-Khoury (Lina) & Arnold Schoenberg Chor” / Fotocredit: © Werner Kmetitsch / Quelle: © Wien Holding

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Das Dramma lirico in drei Akten von Giuseppe Verdi feiert am 13. Mai 2026 Premiere im MusikTheater an der Wien der Vereinigten Bühnen Wien, ein Unternehmen der Wien Holding. Mit Jérémie Rhorer, der das ORF Radio-Symphonieorchester dirigiert, steht erneut ein Meister der historisch informierten Aufführungspraxis am Pult, wenn Vasily Barkhatov mit Giuseppe Verdis selten gespielter Oper Stiffelio hier seine vierte Inszenierung am Haus präsentiert. Luciano Ganci und Joyce El-Khoury sind in den Hauptrollen zu erleben, der Arnold Schoenberg singt unter der Leitung von Erwin Ortner.

 

Ein Pfarrer im moralischen Zwiespalt
Stiffelio entdeckt nach der Rückkehr von einer Reise, dass seine Frau Lina ihn mit dem Edelmann Raffaele betrogen hat. Sein unmittelbarer Impuls ist es, die Tat zu rächen, doch muss er als Pfarrer einer protestantischen Täufergemeinde jegliche Entscheidung nicht nur vor sich selbst, sondern auch vor Gott und vor den Menschen, deren Vorbild er sein soll, rechtfertigen und gerät in einen tiefen Konflikt.

Unmittelbar vor seiner „Trilogia popolare“ komponiert, stellt Giuseppe Verdi mit Stiffelio einen so zwiespältigen Antihelden ins Zentrum des Geschehens, dass sich sowohl die Zensurbehörde als auch das Publikum von dem 1850 uraufgeführten Werk zunächst überfordert zeigte. Auch im 21. Jahrhundert mit seinem teils veränderten Wertekanon bleibt Stiffelios Zerrissenheit zwischen dem, was er sein will, und dem, was er sein muss, von herausfordernder Aktualität. Als Regisseur kehrt Vasily Barkhatov nach seinen Interpretationen von Der Idiot und Norma ans MusikTheater an der Wien zurück, während der Dirigent Jérémie Rhorer nach Les Martyrs seine Erkundung des unerschlossenen Repertoires der Romantik weiter fortsetzt.

 

Premiere
Mittwoch, 13. Mai 2026 um 19.00 Uhr

Termine
Freitag, 15. Mai

Sonntag, 17. Mai

Dienstag, 19. Mai

Donnerstag, 21. Mai

jeweils um 19.00 Uhr im MusikTheater an der Wien (Linke Wienzeile 6, 1060 Wien).

Tickets
Tickets sind in an den Tageskassen der Theater der Vereinigten Bühnen Wien (Ronacher, Raimund Theater und Theater an der Wien) sowie online und bei Wien Ticket im Callcenter (01/588 85, Montag bis Samstag, ausgenommen Feiertage, von 8.00 – 20.00 Uhr), im Wien Ticket-Pavillon bei der Staatsoper (Herbert von Karajan Platz, 1010 Wien, Montag bis Samstag, ausgenommen Feiertage, von 10.00 – 19.00 Uhr), auf www.wien-ticket.at und in allen weiteren Wien Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich.

 

www.vbw.at

www.wienholding.at

BVLGARI ALS EXKLUSIVPARTNER: AUFTAKT DER BIENNALE ARTE 2026

Foto: “Artwork Lara Favaretto” / Fotocredit: © T-Space / Quelle: © Bvlgari

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Im Rahmen der 61. Internationalen Kunstausstellung der Biennale di Venezia läutet Bvlgari als Exklusivpartner die Biennale Arte 2026, mit zwei Kunstinitiativen ein: Im neu gestalteten Bvlgari-Pavillon in den Giardini zeigt die kanadische Künstlerin Lotus L. Kang eine ortsspezifische Installation. Parallel präsentiert die Fondazione Bvlgari in der Biblioteca Nazionale Marciana ihre erste eigene Ausstellung mit Arbeiten von Lara Favaretto und Monia Ben Hamouda.

 

Im Bvlgari-Pavillon verwandelt Lotus L. Kang den Raum mit The face of desire is loss: Ungefixierte Fotofilme hängen an Stahlträgern und entwickeln sich über die Dauer der Biennale durch Licht und Luftfeuchtigkeit kontinuierlich weiter. Inmitten dieser „Häute” platziert Kang skulpturale Arbeiten aus Tatami-Matten, gegossenen Objekten und anderen wandelbaren Materialien.

In der Biblioteca Nazionale Marciana treten zwei ortsspezifische Werke in Dialog mit dem historischen Bibliotheksbau: Monia Ben Hamouda zeigt im Vestibül Fragments of Fire WorshipLara Favaretto im Salone Sansovino das abschließende Kapitel ihres Werkzyklus Momentary Monument – The Library. Beide Künstlerinnen wurden mit bedeutenden Auszeichnungen gewürdigt – Hamouda als Trägerin des MAXXI Bvlgari Prize, Favaretto als Preisträgerin des Premio Italia Arte Contemporanea und mehrfache Biennale-Teilnehmerin.

 

Über Venedig hinaus präsentiert die Fondazione Bvlgari im Garten des Bvlgari Hotel Milano zusätzlich Hamoudas Skulptur Ya’aburnee aus tunesischem Thela-Stein – während der gesamten Dauer der Biennale Arte 2026 zu sehen.

„Für Bvlgari ist diese Partnerschaft eine natürliche und zukunftsweisende Erweiterung unseres langjährigen Engagements für die Kunst – mit besonderem Augenmerk auf den zeitgenössischen Ausdruck. Als Exklusivpartner sind wir stolz, zu einem Umfeld beizutragen, in dem Besucher, Künstler und Kuratoren zusammenkommen, in den Dialog treten und gemeinsam die Kultur der Zukunft gestalten können”, erklärt Jean-Christophe Babin, CEO von Bvlgari.

 

www.bvlgari.com

Mehr Sicherheit für Patient:innen – Erste Absolvent:innen des Masterprogramms Klinische Pharmazie

Foto, Fotocredit & Quelle: ©

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Randstad-Studie: Immer mehr Österreicher*innen wollen Job wechseln

“Infografik zur Randstad-Studie „Employer Brand Research 2026“ (REBR): „Haben Sie in den letzten 6 Monaten den Arbeitsplatz gewechselt? Planen Sie, innerhalb der nächsten 6 Monate den Arbeitsplatz zu wechseln?“ Fotocredit & Quelle: © Randstad

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Aber immer weniger können

Während bei den älteren Arbeitnehmer*innen eine Pensionierungswelle naht, suchen die nachrückenden Jungen vermehrt nach beruflicher Neuorientierung: Aktuell wollen 29 % der Generation Z im nächsten Halbjahr den Job wechseln, verglichen mit nur 7 % der Babyboomer. Aber: Die tatsächlichen Jobwechsel sind insgesamt zurückgegangen, nur 11 % der Befragten haben in den letzten sechs Monaten eine neue Stelle gefunden. Das ist einer der wesentlichen Trends aus der neuen Arbeitsmarktstudie „Employer Brand Research 2026“, für die der internationale Personaldienstleister Randstad kürzlich mehr als 4.300 Arbeitnehmer*innen in Österreich befragt hat.

 

Für die repräsentative Arbeitsmarktstudie „Employer Brand Research“, die jährlich in 34 Märkten weltweit durchgeführt wird, hat Randstad 4.356 österreichische Arbeitnehmer*innen zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Themen sind etwa die Einschätzung des aktuellen Arbeitgebers im Vergleich zum Idealbild oder Gründe für Jobwechsel. Dabei zeigt sich, dass die Wechselwilligkeit trotz der angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt im letzten Jahr zugenommen hat: So plant etwa jeder Fünfte (19 %) mittlerweile eine Neuorientierung im nächsten Halbjahr – ein Plus von zwei Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. In der Generation Z (1997-2012), die es aktuell wohl am schwersten hat, überhaupt einen Job zu finden, suchen sogar drei von zehn Personen (29 %) nach einer neuen Herausforderung, während bei den Babyboomern (Jahrgänge bis 1964) dies nur 7 % angaben. Gleichzeitig haben in den vergangenen sechs Monaten insgesamt nur 11 % der Befragten wirklich den Job gewechselt – ein Rückgang um einen Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr.

„Die Absicht, den Arbeitsplatz zu wechseln, ist in Österreich nach wie vor deutlich höher als das tatsächliche Wechselverhalten. Diese Schere ist im vergangenen Jahr noch weiter auseinandergegangen. Das deutet darauf hin, dass der wahrgenommene Mobilitätsdruck stärker ist als die tatsächliche Mobilität“, erklärt Bjørn Toonen, Managing Director von Randstad Österreich.

 

Gehalt als Hauptgrund für Kündigung

Auch heuer wieder hat Randstad die aktuellen Gründe für Jobwechsel eruiert: Eine zu geringe Vergütung (47 %) ist nach wie vor der mit Abstand wichtigste Grund, warum Arbeitnehmer*innen das Unternehmen verlassen würden, gefolgt von einem negativen Arbeitsumfeld (37 %), mangelndem Interesse an der Tätigkeit (32 %) und Bedenken hinsichtlich der Work-Life-Balance (30 %). Letztere spielt vor allem für jüngere Talente eine große Rolle. Ein Drittel von ihnen würde ihren Arbeitsplatz verlassen, um eine bessere Work-Life-Balance zu erreichen, verglichen mit etwa einem Viertel der älteren Arbeitnehmer*innen.

„Mit dem demographischen Wandel verändern sich auch die Erwartungen, Werte und Wünsche von Arbeitskräften. Die Bedeutung eines zu geringen Gehalts als Hauptgrund für einen Jobwechsel steigt mit dem Alter, von rund 44 % bei der jüngeren auf rund 52 % bei der älteren Generation. Insgesamt zeigt sich: Mitarbeiter*innenbindung basiert auf einem Zusammenspiel aus attraktiver Vergütung und einer positiven Alltagserfahrung. Wer die täglichen Arbeitsbedingungen und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben vernachlässigt, riskiert trotz fairer Bezahlung den Verlust von Talenten“, sagt Toonen.

 

Arbeitsklima bei der Arbeitgeberwahl erstmals wichtiger als Gehalt

Zwar spielt Geld bei der Entscheidung gegen den aktuellen Arbeitgeber die mit Abstand wichtigste Rolle, bei den Kriterien für einen neuen Job ist das Gehalt jedoch erstmals nicht auf Platz 1. Wichtiger ist den Österreicher*innen mittlerweile das angenehme Arbeitsklima (68 %), knapp vor der Vergütung und der Jobsicherheit (jeweils 66 %). „Eine angenehme Arbeitsatmosphäre ist mit 68 % der am häufigsten erwartete Faktor im Profil des idealen Arbeitgebers, doch die aktuellen Arbeitgeber schneiden hier mit 57 % wesentlich schlechter ab, was eine signifikante Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit aufzeigt“, so Toonen. Zu den Top 5-Kriterien eines idealen Arbeitgebers gehören mit etwas Abstand auch die „Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben“ (56 %) sowie „interessante Aufgaben“ (52 %).

 

Top-Arbeitgeber 2026: Linzer Kepler Universitätsklinikum erstmals auf Platz 1

Darüber hinaus ermittelt der „Employer Brand Research“ von Randstad jedes Jahr auch, welche Unternehmen als attraktivste Arbeitgeber des Landes wahrgenommen werden. Nachdem AVL List das Ranking über die letzten drei Jahre angeführt hatte, tauscht der Grazer Automobilzulieferer dieses Jahr die Plätze mit dem Linzer Kepler Universitätsklinikum, das nach dem dritten Platz im Vorjahr heuer erstmals gewinnt. Mit Siemens Energy auf Platz 2 und Siemens auf Platz 4 landet der Technologiekonzern gleich zweimal im Spitzenfeld. Auf Platz 5 folgt Fronius, das erstmals in der Liste der Top-Arbeitgeber aufscheint. BMW Österreich (7. Platz) und VAMED (9. Platz) konnten sich im Vergleich zum letzten Jahr leicht verbessern. Takeda (6. Platz), der Flughafen Wien (8. Platz) und Infineon (10. Platz) schaffen dieses Jahr das Comeback in die Top Ten.

 

Nähere Informationen zur Randstad-Studie „Employer Brand Research 2026“:

https://www.randstad.at/ueber-randstad/employer-branding/

www.randstad.at

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ALL EYES ON GREEN: SOMMERFARBE 2026

Foto, Fotocredit & Quelle: © s. Text

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Diesen Sommer gewinnt eine Farbe leise, aber spürbar an Bedeutung: Grün. Von hellem Pistaziengrün bis zu leuchtendem Chartreuse ist alles dabei. Grün taucht auf den Laufstegen auf, in Editorials und im Streetstyle. Was zunächst wie ein klassischer Trend wirkt, geht dabei über eine Saison hinaus.

Die Bandbreite der Töne macht die Farbe besonders interessant. Sanfte Varianten wirken ruhig und zurückhaltend, kräftige Nuancen setzen klare Akzente. Beides hat seinen Platz und lässt viel Raum für persönliche Interpretation. Die Farbe wirkt vertraut und gleichzeitig neu.

Passend dazu präsentieren wir hier eine Auswahl an Produkten und Marken, in denen sich die unterschiedlichsten Nuancen der Trendfarbe widerspiegeln:

 

FRISTADS

GymBeam

JOOLZ

sehen!wutscher

St.Peter Stiftskulinarium

TOG Studio

shift. Auftakt des neuen Diskursformats von ÖBB-Infrastruktur und sheconomy

Foto: “Annette Mann, Kristin Hanusch-Linser und Silvia Angelo” / Fotocredit: © lukas Leonte / Quelle: © sheconomy

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shift. Auftakt des neuen Diskursformats von ÖBB-Infrastruktur und sheconomy

Wien: Silvia Angelo und Annette Mann fordern mehr Tempo für den Standort Österreich

 

Beim Auftakt von shift., dem neuen Diskursformat von ÖBB-Infrastruktur und sheconomy, trafen vergangene Woche mit Silvia Angelo, Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG, und Annette Mann, CEO Austrian Airlines, zwei Perspektiven aufeinander, die für Österreichs Zukunft zentral sind: Infrastruktur und internationale Unternehmensführung. Moderiert von Kristin Hanusch-Linser, Herausgeberin sheconomy, drehte sich der Abend um die Frage, was ein Land heute wirklich wettbewerbsfähig macht – und warum Tempo dabei längst ein Standortfaktor ist.

 

Silvia Angelo und Annette Mann fordern mehr Tempo für den Standort Österreich
Zwei Spitzenmanagerinnen diskutierten über Standort, Talente und Wettbewerbsfähigkeit – und darüber, warum sich Österreich Stillstand nicht mehr leisten kann.
Der Tenor des Abends war klar: Wettbewerbsfähigkeit entscheidet sich nicht in Sonntagsreden, sondern im Alltag eines Landes – dort, wo Systeme funktionieren, Talente Perspektive sehen und Unternehmen auf Verlässlichkeit bauen können. Im Mittelpunkt standen Infrastruktur, Mobilität, Fachkräfte, Führung und Umsetzungskraft. Die Schlussfolgerung: Österreich fehlt es nicht an Potenzial, sondern an Wirkung dort, wo Entscheidungen zu lange im Wartesaal stehen.

Silvia Angelo,
 Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG:
„Wir diskutieren Energie in Österreich oft als Kostenfrage, das greift zu kurz. Energie ist vor allem eine Frage der wirtschaftlichen Unabhängigkeit, Versorgungssicherheit und damit der Wettbewerbsfähigkeit. Europa und Österreich sind immer noch viel zu abhängig von fossilen Energieimporten. Wer Energie nachhaltig organisiert, ist stabiler und attraktiver als Standort. Genau dort muss Österreich ansetzen, mit heimischer Erzeugung, starker Infrastruktur und der klugen Verknüpfung von Energie und Mobilität.“

Annette Mann
, CEO Austrian Airlines:
„Mobilität ist mehr als das Zurücklegen von Distanzen – sie ist ein zentraler Teil moderner Infrastruktur und Voraussetzung für die wirtschaftliche Stärke einer Volkswirtschaft. Als nationale Airline verbinden wir als Austrian Airlines Menschen, Märkte und Regionen und tragen damit wesentlich zur Wettbewerbsfähigkeit Österreichs bei. Als verlässlicher Netzwerkpartner schaffen wir sichere, nachhaltige und hochwertige Mobilität und leisten so einen aktiven Beitrag zur stetigen Weiterentwicklung des Wirtschafts- und Tourismusstandorts Österreich.“
Über shift.
shift. ist das neue Diskursformat von ÖBB-Infrastruktur und dem Wirtschaftsmagazin sheconomy. Das Format bringt Entscheiderinnen zusammen, die Wirtschaft, Mobilität und Zukunft nicht nur analysieren, sondern aktiv gestalten. Im Fokus stehen die Fragen, die für Österreich jetzt zählen: Standort, Talente, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Der Anspruch ist klar: weg von der Debatte, hin zu Entscheidungen und Umsetzung.

Unter den Gästen:

Patricia Neumann SIEMENS

Iris Appiano-Gugler AMS

Kathrin Gulnerits NEWS

Karoline Hilger GALERIE HILGER

Sandra Straka UNIQA

Helene Karmasin

 

https://sheconomy.media/