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12.06.: DUFTSTARS Österreichischer Parfumpreis 2025 – die glanzvolle Wahl der besten Düfte des Jahres

Foto: “DUFTSTARS” / Fotocredit: © Wache / Quelle: THE FRAGRANCE FOUNDATION AUSTRIA

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Ein Jahrzehnt der Duftexzellenz! Am 12. Juni feiert die Beautybranche 10 Jahre DUFTSTARS und krönt die herausragendsten Kreationen des Landes

 

Ein ganz besonderes Jahr für alle Duftliebhaber: Die DUFTSTARS feiern 2025 ihr 10-jähriges Jubiläum! Seit einem Jahrzehnt werden in Österreich die herausragendsten Parfumkreationen mit dem begehrten Duftpreis prämiert. Auch in diesem Jahr kürt die Branche gemeinsam mit den KonsumentInnen die besten Düfte in verschiedenen Kategorien und feiert die Kunst der Parfümerie in einer glanzvollen Gala.

Am 12. Juni 2025 verwandelt sich das historische Palais Ferstel erneut in den Treffpunkt der Duftbranche, wenn THE FRAGRANCE FOUNDATION AUSTRIA die begehrten Preise verleiht. Eine hochkarätige Jury aus Fachleuten und Branchenexperten zeichnet die besten Düfte in den Kategorien „Klassiker“, „Lifestyle“, „Home Fragrances“, „Prestige“, „Ultra Selektiv“, „Artistic Independent“ und „Bestes Flakon-Design“ aus. Besonders spannend bleibt der Publikumspreis, bei dem allein die Stimmen der KonsumentInnen entscheiden, welcher Damen- und Herrenduft ihre Herzen erobert hat. Ebenso werden wieder die besten Werbekampagnen sowie die beliebtesten Parfümerien des Landes ausgezeichnet.

Auch in diesem Jahr haben alle Parfumfans zwischen dem 28. April und dem 18. Mai die Möglichkeit, auf duftstars.at ihre Stimme für ihre Lieblingsdüfte abzugeben. Als besonderes Highlight zum Jubiläum werden exklusive Preise verlost.

 

10 Jahre DUFTSTARS – Eine Erfolgsgeschichte

Seit der Gründung der österreichischen DUFTSTARS im Jahr 2015 hat sich die Auszeichnung zu einem Fixpunkt der Branche entwickelt. Was als Initiative zur Förderung des Parfums als Kulturgut begann, ist heute eine prestigeträchtige Plattform für Duftkunst und Innovation. Mit jeder neuen Ausgabe wächst die Begeisterung, die Vielfalt der Düfte zu zelebrieren und Parfumkreationen mit herausragendem Design und einzigartigem Charakter zu würdigen.

 

Die DUFTSTARS Gala: Ein Abend voller Eleganz und Emotionen

Die DUFTSTARS Gala ist weit mehr als eine Preisverleihung – sie ist ein Fest für die Sinne. Zwischen funkelnden Kronleuchtern und imperialem Ambiente erleben die Gäste einen Abend voller Glamour, mit prominenten Laudatoren aus Mode, Kunst und Kultur. Auch 2025 führt die charmante Moderatorin Arabella Kiesbauer durch den Abend und sorgt mit ihrer gewohnt eloquenten Art für eine unverwechselbare Atmosphäre.

 

Wer ist THE FRAGRANCE FOUNDATION AUSTRIA

Als Verein 2016 gegründet, haben sich seine Mitglieder aus der Parfum- und Kosmetikindustrie, Medienbranche sowie Mitglieder aus dem Handel der Förderung des Parfums als Kulturgut verschrieben. Seit 2020 ist die Non-Profit-Organisation Teil der FRAGRANCE FOUNDATION und stärkt durch die Mitgliedschaft in der international bestens vernetzten Interessengemeinschaft mit Sitz in New York die Parfumkunst in Österreich nachhaltig. Glamouröses Highlight seit der Gründung ist die Verleihung der DUFTSTARS – Österreichischer Parfumpreis. Im Rahmen einer exklusiven Gala werden herausragende und wegweisende Kreationen mit der höchsten Auszeichnung der heimischen Parfum- und Kosmetikindustrie prämiert. Neben der großen DUFTSTARS-Verleihung finden auch weiterhin branchenspezifische Vorträge durch HR-, Marketing- oder Rechtsspezialisten statt. Nicht fehlen dürfen ebenfalls die beliebten Duft-Workshops, die sogar erfahrene Parfum-Insider immer wieder aufs Neue begeistern.

 

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Bvlgari: Viola Davis strahlt in Bvlgari High Jewelry beim Filmfestival von Cannes 2025

Foto: “Viola Davis in BVLGARI beim Cannes Film Festival 2025” / Fotocredit: BVLGARI & GettyImages / Quelle: © BVLGARI

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Die gefeierte Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin Viola Davis (@violadavis, 12,3 Mio. Follower) strahlt in BVLGARI auf dem roten Teppich der Internationalen Filmfestspiele von Cannes 2025. Für diesen besonderen Anlass wählte Viola eine High Jewelry-Halskette in Kombination mit einem High Jewelry-Ring.

 

Zu den Schmuckstücken: 

  • High Jewelry-Halskette aus Roségold mit einem kissenförmigen grünen Turmalin (42,96 ct) und pavégefassten Diamanten (14,31 ct)
  • High Jewelry-Ring aus Roségold mit einem kissenförmigen grünen Turmalin (14,48 ct) und pavégefassten Diamanten (1,95 ct)

https://www.bulgari.com/de-de/

nikoBlue kritisiert geplante Nikotinsteuer auf Tabakalternativen …

Foto: “Schwarzmarktboom” / Fotocredit: © Itaykabalo / Quelle: nikoBlue

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… Regierung fördert Schwarzmarktboom


Die österreichische Bundesregierung plant eine deutliche Ausweitung der Besteuerung alternativer Nikotinprodukte. So soll im kommenden Jahr eine risikobasierte Verbrauchersteuer auf Tabak-Alternativen wie E-Zigaretten oder Nikotinbeutel eingeführt werden. Durch diese Maßnahme würden dem Staat auf einen Schlag rund 85 Millionen Euro zufließen. Ziel ist es, das angeschlagene Budget durch die zusätzliche Besteuerung zu sanieren. Kritik an dieser Maßnahme kommt vom führenden österreichischen Hersteller von E-Zigaretten für Erwachsene, nikoBlue. Gründer Franz Seba warnt vor negativen Auswirkungen für Konsumenten und den heimischen Markt.

 

Bisher unterlagen rauchfreie Alternativen lediglich der regulären Umsatzsteuer. Künftig sollen sie jedoch wie klassische Tabakwaren mit einer spezifischen Verbrauchersteuer belegt werden. Laut Regierungsplänen sollen durch diese Maßnahme jährlich zusätzliche 85 Millionen Euro in das Budget fließen. „Die geplante Steuer setzt ein falsches Signal. Produkte mit reduziertem Risiko gegenüber herkömmlichem Tabak werden auf ein fiskalisches Niveau gehoben, das Konsumenten abschreckt und den Schwarzmarkt sowie Auslandskäufe fördert“, sagt Franz Seba.

Seit über 13 Jahren bietet nikoBlue Rauchern mit E-Zigaretten eine Alternative zu klassischen Nikotinprodukten. Seit der Firmengründung hat das Unternehmen bereits über 40.000 Menschen beim Umstieg geholfen. Bisher war der Wechsel zu rauchfreien Alternativen ein zusätzlicher Anreiz für den Geldbeutel, was sich nun ändern könnte. „Die geplante Einführung einer Verbrauchersteuer auf E-Zigaretten und Nikotinbeutel wird zwar zu höheren Einnahmen im Staatshaushalt führen. Die geplante Steuer auf E-Zigaretten gefährdet jedoch Rauchstopp-Erfolge und begünstigt den Schwarzmarkthandel“, warnt Seba.

 

Illegaler Handel könnte von Steuern profitieren

„Da die Steuer nur schwer vollständig einhebbar ist – insbesondere durch Käufe im benachbarten Ausland oder über den illegalen Handel, könnten die prognostizierten Einnahmen hinter den Erwartungen zurückbleiben. Die Besteuerung mit geplanten Einnahmen von 85 Millionen Euro ist eine sehr kühne Schätzung. Nach meiner Meinung wird sie ihr Ziel um geschätzt mindestens 70 Millionen Euro verfehlen. Selbst die moderate Besteuerung in Deutschland bleibt weit hinter den Prognosen zurück und hat lediglich einen riesigen Schwarzmarkt entstehen lassen. Das Vorhaben kann man getrost als Förderprogramm für illegale Aktivitäten bezeichnen“, so Franz Seba. Weiters führt er aus: „nikoBlue ist Lieferant von Tobaccoland und in rund 1.300 Trafiken vertreten. Somit ist völlig klar, dass sowohl Trafikanten als auch der Fachhandel und die Konsumenten eine hervorragende und preislich faire Alternative verlieren und der Markt in Richtung Schmuggel und dunkle Kanäle gelenkt werden könnte. Es ist kein Sparpaket, es ist schlicht eine Augenauswischerei.”

 

Gesundheitspolitisch eine Gratwanderung

Die Diskussion über Sinn und Ausgestaltung der neuen Tabaksteuer dürfte in den kommenden Wochen intensiv geführt werden – auch unter dem gesundheitspolitischen Aspekt, Raucher zu einem Umstieg auf rauchfreie Alternativ-Produkte zu bewegen. Die E-Zigarette von nikoBlue ist gesundheitspolitisch mehr die Lösung als das Problem.

„Mit unseren Tabakaromen haben wir uns stets ausschließlich an erwachsene Raucher gerichtet und mehr Raucher zu Nichtrauchern gemacht als sämtliche politische Restriktionen und Preiserhöhungen. In Großbritannien und Neuseeland werden E-Zigaretten vom Gesundheitsministerium an Raucher verschenkt. Mit einer Besteuerung würde man nur die Kontrolle abgeben und einen Boom am Schwarzmarkt auslösen“, merkt Seba an.

 

https://www.nikoblue.com/

Doppelte Auszeichnung für Tietoevry Austria

Foto: “2 v.l.n.r.: Markus Bolhàr-Nordenkampf (CEO bolup GmbH und Mitglied des Advisory Boards von FINNCHAM Austria), Robert Kaup (Head of New Markets bei Tietoevry Create und Managing Director Tietoevry Austria), Nina Pavek-Täubler (Senior Consultant SAP bei Tietoevry Austria), Cornelia Samec (Operations Lead New Markets und DEI Lead Austria bei Tietoevry Create), Milla Mouhu (Vizepräsidentin FINNCHAM Austria) und Johannes Axnix (Präsident FINNCHAM Austria) ” / Fotocredit: © FINNCHAM Austria / Quelle: Tietoevry Austria

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Tietoevry Austria gewinnt „Minerva Diversity Leaders Challenge Award 2025“ und „Wirtschaftspreis Finnland-Österreich“ von FINNCHAM Austria

 

Tietoevry Austria, die österreichische Niederlassung des größten nordeuropäischen Digital-Engineering-Dienstleisters, wurde nach 2023 erneut mit dem renommierten „Minerva Diversity Leaders Challenge Award“ ausgezeichnet: Geehrt wurde gestern die Initiative „Vielfalt in jedem Ton – Neurodiversität als Schlüssel zur Innovation“, die neurodivergente Mitarbeitende aktiv fördert. Zudem hat die Finnisch-Österreichische Handelskammer (FINNCHAM Austria) ihren Wirtschaftspreis in der Kategorie „Leader in der digitalen Transformation“ erstmals an Tietoevry Austria verliehen.

 

Die Initiative „Vielfalt in jedem Ton – Neurodiversität als Schlüssel zur Innovation“ von Tietoevry Austria ist ein klares Bekenntnis zur Chancengleichheit und Vielfalt in der IT-Branche. Mit einem strategischen Maßnahmenplan verfolgt das Unternehmen das Ziel, Neurodiversität anzuerkennen, zu fördern und als eine wertvolle Form der Vielfalt wertzuschätzen. Neurodiversität bezeichnet natürliche neurobiologische Unterschiede unter Menschen, dazu zählen etwa Autismus, ADHS, Dyslexie und Legasthenie.

 

„Wir bei Tietoevry Austria sind der Überzeugung, dass die Vielfalt der menschlichen Gehirne eine bedeutende Ressource für kreative Lösungen, Innovationen und erhöhte Produktivität darstellt“, erklärt Robert Kaup, Managing Director von Tietoevry Austria und Head of New Markets bei Tietoevry Create. „Unsere Initiative zielt darauf ab, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das die Stärken und Bedürfnisse neurodiverser Menschen anerkennt und fördert. Der Minerva-Award bestätigt unseren erfolgreichen Weg“, freut sich Cornelia Samec, Operations Lead New Markets und DEI Lead Austria bei Tietoevry Create.

 

Innovative Maßnahmen für inklusives Arbeitsumfeld

Die Initiative zur Förderung von Neurodiversität bei Tietoevry Austria umfasst eine Vielzahl von Maßnahmen, darunter flexible Arbeitszeit- und Arbeitsortregelungen, einschließlich Home-Office- Teilzeit-Möglichkeiten, um berufliche Anforderungen mit persönlichen Bedürfnissen gut in Einklang zu bringen. Der Schwerpunkt liegt seit diesem Jahr auf Schulungen für Führungskräfte zur Sensibilisierung und Unterstützung von (neuro-)diversen Teams. Unter anderem fand im Frühjahr ein Workshop mit Amazing-15, einer Vermittlung neurodiverser Talente am Arbeitsmarkt, statt, der im globalen Konzern Möglichkeiten des Austausches zu Neurodiversität aufzeigt.

 

Recruiting geht gezielt auf Bedürfnisse von Bewerber:innen ein

Weitere Beispiele für Maßnahmen sind die Einrichtung von Rückzugsorten im Großraumbüro, klare Kommunikationsprozesse, um Transparenz und Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten, sowie die Förderung einer Unternehmenskultur des gemeinsamen Lernens und der gegenseitigen Unterstützung. Auch stehen Mitarbeitenden jederzeit anonyme Gespräche mit einer arbeitspsychologischen Fachkraft zur Verfügung. Zudem wird im Recruiting bereits zu Beginn des Prozesses eruiert, welche Rahmenbedingungen gegeben sein müssen, um auf die Bedürfnisse der Bewerber:innen eingehen zu können. „Für die Förderung eines inklusiven Arbeitsumfeldes und die Stärkung der Vielfalt unserer Belegschaft braucht es innovative Maßnahmen, die wir auch in Zukunft weiter vorantreiben werden“, so Robert Kaup.

 

Erstmals mit FINNCHAM Austria-Award prämiert

Darüber hinaus hat Tietoevry Austria vergangenen Mittwoch im Festsaal der Münze Wien den FINNCHAM Austria-Award gewonnen. Die Finnisch-Österreichische Handelskammer (FINNCHAM Austria) schreibt jährlich den Wirtschaftspreis Finnland-Österreich aus, um die wirtschaftlichen Beziehungen der beiden Länder zu stärken. Zur Auszeichnung berechtigt sind dabei österreichische Tochtergesellschaften finnischer Unternehmen und heimische Unternehmen, die in Finnland aktiv sind oder finnische Produkte vertreiben. In der Kategorie „Leader in der digitalen Transformation“ wurde nun zum ersten Mal Tietoevry Austria mit Hauptsitz in Wien prämiert.

 

Rund 300 „FINNCHAMpions“

„Es ist für mich und unsere rund 300 Mitarbeitenden in Österreich eine große Ehre, mit solch einem bedeutsamen Wirtschaftspreis ausgezeichnet zu werden“, freut sich Robert Kaup, Managing Director Tietoevry Austria und Head of New Markets bei Tietoevry Create, stellvertretend für das ganze Unternehmen. „Dieser bestätigt die Werte und Arbeitsweise von Tietoevry und motiviert uns, diese laufend zu verbessern. Und wer mich kennt, weiß, dass meine Verbindung zu Finnland nicht nur beruflicher Natur ist.“ Kaup hat nicht nur beruflich einen starken Finnland-Bezug, sondern widmet auch seine Freizeit gerne typisch finnischen Aktivitäten wie beispielsweise dem Eisbaden.

 

www.tietoevry.com/at

Seher + Partner / Studie: Gesellschaft offen für 55+, Wirtschaft bleibt zögerlich

Foto: “Mag. Susanne Seher und Mag. Helga Töpfl, beide Geschäftsführende Gesellschafterinnen bei Seher + Partner, sind überzeugt, dass es am Arbeitsmarkt und in den Führungsetagen der Unternehmen ein Umdenken braucht: Arbeitnehmer:innen 55+ sind gefragt und werden zu Gamechangern” / Fotocredit:© Sabine Starmayr / Quelle: Seher + Partner

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Arbeitswelt am Kipppunkt: Wer jetzt nicht umdenkt, verliert

 

Ein Jobwechsel oder gar eine Kündigung zählen für viele Menschen zu den größten Einschnitten im Berufsleben. Besonders herausfordernd wird es, wenn Betroffene das 55. Lebensjahr bereits überschritten haben. Noch immer zögern viele Unternehmen, ältere Arbeitnehmer:innen einzustellen – zu nah scheint der Pensionsantritt. Gleichzeitig bleiben dringend benötigte Fachkräfte am Arbeitsmarkt aus. Expert:innen sprechen bereits von einer „demografischen Zeitbombe“, sollte nicht rasch und vorausschauend gehandelt werden. Hoffnung macht eine aktuelle Studie von Seher + Partner: Demnach steht die Gesellschaft älteren Mitarbeitenden deutlich offener gegenüber als vielfach angenommen.

 

Sechs von zehn Österreicher:innen (61,5%) sind davon überzeugt, dass ältere Arbeitnehmer:innen aufgrund ihres Know-hows gefragt sind und Unternehmen von ihren Erfahrungen und ihrer Kompetenz profitieren. Vor allem die Älteren, also die 70- bis 75Jährigen (48,9%) sind dieser Meinung. Die Gruppe der 20- bis 29-Jährigen hingegen, stimmt diese Aussage nur mit 15,5% zu.[1] „Unsere Gesellschaft bewegt sich demografisch in eine Richtung, die wir alle gemeinsam nicht mehr erhalten können. Zu viele ältere Menschen, die noch gesund und fit sind, werden arbeitslos oder beenden ihre Erwerbstätigkeit, aber die Nachfolge fehlt– erhalten also die älteren Arbeitnehmer:innen ab 55 Jahren keinen Job mehr, oder gehen dadurch verfrüht in Pension, kann die Lücke an Köpfen und auch an Know-how und Erfahrung von jüngeren Generationen nicht geschlossen werden“, betont Mag. Susanne Seher, Geschäftsführende Gesellschafterin von Seher + Partner die Kernaussage der Studie und ergänzt: „55 Jahre und darüber hinaus – heute gehört man noch lange nicht zum sprichwörtlichen „Alten Eisen“. Ganz im Gegenteil. Denn die Lebenserfahrung, das Wissen aber auch die erlernte Arbeitsmoral der älteren Arbeitnehmer:innen können maßgeblich zum Unternehmenserfolg beitragen. Auch wir sehen im Daily Business, dass wir vermehrt Bewerbungen von Menschen über 50 Jahren erhalten. Die Bereitschaft der Unternehmen, diese einzustellen fehlt allerdings leider noch.“ Dass die Gesellschaft allgemein jedoch sehr positiv gegenüber älteren Arbeitnehmer:innen gestimmt ist, verdeutlichen die Details der Studie.

 

Wer rastet, der rostet?!
73,5% der Babyboomer (Jahrgang 1955 bis 1970) stimmen der Aussage zu, dass Österreichs Unternehmertum profitiert, wenn Ältere eingestellt werden. Auch die 50- bis 59-Jährigen (32,4%) und die 60- bis 69-Jährigen (31,3%) zeigen sich älteren Arbeitnehmer:innen gegenüber sehr positiv gestimmt und sind überzeugt, dass vor allem das langjährige Knowhow am Arbeitsmarkt gefragt ist. „Wissen und Erfahrung sind unbezahlbar und natürlich nimmt dies zu, je länger jemand in einer Beschäftigung ist oder einen Beruf ausübt. Junge Menschen, die direkt aus dem Klassenzimmer oder dem Hörsaal ins Arbeitsleben einsteigen, sind eher up to date, müssen sich aber erst mühevoll praktische Kompetenzen aneignen“, so Mag. Helga Töpfl, Geschäftsführende Gesellschafterin bei Seher + Partner. Dass jedoch nur die Hälfte der Gen Z (Jahrgang 1995 bis 2010) der Meinung ist, dass Unternehmen von Älteren profitieren, führt die Expertin darauf zurück, dass den jungen Menschen heute eingedrillt wird, dass die Arbeitswelt ihnen gehört.

 

Österreich muss am Arbeitsmarkt aufholen!
Ein internationaler Vergleich zeigt: in Japan werden bis 2031 voraussichtlich fast 40% aller Arbeitnehmer:innen 55 Jahre und älter sein. In Italien 32%, in den USA 25% und in Großbritanien 23%[2]. In Österreich sind jedoch Frühpensionen und weitere Anreize für Ältere den Arbeitsmarkt verfrüht zu verlassen en vogue. „Es ist ein großer Verlust, wenn Arbeitnehmer:innen über 55 Jahre nicht in Betracht gezogen werden, oder auch „vergessen“ werden. Denn sie bringen einiges an Wissen mit, wovon andere Mitarbeitende profitieren können. Ältere Arbeitnehmer:innen werden nicht am Chefposten kratzen oder dergleichen. Sie wollen „einfach arbeiten“, weil es ihnen Freude macht und vor allem, weil sie es können und gebraucht werden“, so Töpfl weiter. Vor allem im Süden und Westen Österreichs wird das Potenzial älterer Mitarbeitender als Wettbewerbsvorteil erkannt: In Kärnten sind es 69,7 %, in Tirol und Vorarlberg 65,1 % der Befragten. Der Arbeitsmarkt muss sich rasch verändern – ebenso die Haltung von Geschäftsführer:innen und Eigentümer:innen gegenüber älteren Mitarbeitenden, davon ist Helga Töpfl überzeugt. „Um die Älteren länger in Beschäftigung zu halten bzw. ihnen eine neue Chance zu geben, braucht es noch Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit. Sie bringen enormen Mehrwert mit und können echte Gamechanger sein.“ Langjähriges Wissen und Erfahrung (63,2%) sind der Hauptgrund, ältere Arbeitnehmer:innen in ein Unternehmen zu holen. Darüber hinaus geht es auch darum, dass die Älteren gebraucht und geschätzt werden wollen (53%) und dass sie ihr Wissen auch weitergeben wollen (48,9%).

 

Reden wir auch von Nachteilen
Wissen, Erfahrung, Kompetenz sind das eine – auf der anderen Seite gibt es auch Herausforderungen, die in der aktuellen Studie gesehen werden: die Belastbarkeit und fehlende Kenntnisse rund um die neuesten Technologien. 58% der Befragten sind der Meinung, dass Schwierigkeiten entstehen werden, da ältere Arbeitnehmer:innen nicht mehr so belastbar sind wie junge Menschen. Dies sehen 36,8% der 20- bis 29- Jährigen, aber ebenso viele der 40- bis 49-Jährigen so. Das Thema der geringen Belastbarkeit ist stark weiblich besetzt: 63,1% der Frauen und 52,8% der Männer vertreten diese Aussage. Auch das fehlende Know-how rund um neue Technologien wie KI und Co. wird kritisch betrachtet. Knapp die Hälfte (46,9%) der Österreicher:innen ist diesbezüglich in Sorge. „Die Themen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz betreffen uns alle. Können tatsächlich die Jüngeren behaupten, sie wissen dazu alles? So schnelllebig wie Algorithmen heute sind? Wir müssen, gleich wie alt Arbeitnehmer:innen sind, uns täglich damit neu beschäftigen und können nur weiterhin lernen – wir als Expertinnen können diese Sorge der Österreicher:innen nicht vertreten“, so die beiden Personalvermittlerinnen einstimmig. Denn sie wissen: ältere Arbeitnehmer:innen sind gewillt zu arbeiten und auch weiterhin zu lernen.

 

[1] Seher + Partner Umfrage, durchgeführt von marketagent im Februar 2025 und repräsentativ für ganz Österreich.
[2] https://www.bain.com/de/ueber-uns/presse/pressemitteilungen/germany/2023/bain-older-worker-studie-2023/

https://www.seherundpartner.at/

Zwischen Hype und Realität im Arbeitsalltag

Cover: “Digitalmagazin t3n Ausgabe 80 / Fotocredit & Quelle: © Heise Gruppe

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KI-Agenten als digitale Praktikanten

 

Die nächste Generation der KI-Tools verspricht eine Revolution der Arbeitswelt: KI-Agenten sollen als digitale Assistenten eigenständig Aufgaben übernehmen und Prozesse automatisieren. Während Unternehmen bereits erste Erfolge verzeichnen, warnt das Digitalmagazin t3n in Ausgabe 80 jedoch vor überzogenen Erwartungen. Die Technologie eignet sich aktuell zwar für standardisierte Abläufe, benötigt aber weiterhin menschliche Kontrolle.

KI-Agenten haben sich in kurzer Zeit von einer „Spielerei für Nerds“ zu praxistauglichen Werkzeugen entwickelt. „Die Tools können Nutzer tatsächlich Arbeit abnehmen: bei der Themenfindung und Recherche oder dem Generieren von Texten, Bildern, Tabellen oder Grafiken“, erklärt t3n-Redakteur Florian Zandt. Theoretisch können die Werkzeuge Arbeitsabläufe abkürzen und dadurch deutlich effizienter gestalten.

Auch die Praxis zeigt bereits vielversprechende Einsatzszenarien: Im Einzelhandel koordinieren KI-Agenten automatisch Warenströme zwischen verschiedenen Lagern. In der Industrieproduktion erkennen sie frühzeitig Wartungsbedarf und reduzieren Ausfallzeiten um bis zu 25 Prozent. „KI-Agenten eignen sich im Unternehmenskontext für weniger kritische Aufgaben – etwa auf dem Level von Praktikanten an ihrem ersten Arbeitstag“, verdeutlicht Zandt. Sie können etwa Kundenanfragen beantworten, Meetings organisieren oder Reisebuchungen abwickeln.

Gleichzeitig mahnt der t3n-Redakteur zur Vorsicht: „Viele Unternehmen betrachten KI-Agenten als Möglichkeit, Personalkosten einzusparen. Dabei geht es weniger um bessere Qualität, sondern um günstigere Lösungen.“ Die Technologie habe auch klare Grenzen: Für kreative Aufgaben oder individuelle Herangehensweisen seien die regelbasierten Systeme noch nicht geeignet. Zudem benötigen KI-Agenten eine sehr gute Datenbasis und menschliche Kontrolle.

„Ohne saubere Datenstruktur und regelmäßige Überprüfung der Ergebnisse können KI-Agenten mehr Probleme verursachen als lösen“, warnt Zandt. In der Realität werden KI-Agenten weder Arbeitsplätze vernichten noch alle Aufgaben perfekt erledigen können. „Stattdessen werden sie als digitale Praktikanten standardisierte Prozesse effizienter gestalten – nicht mehr und nicht weniger.“

Die yeebase media GmbH ist seit ihrer Gründung 2005 verlegerische Heimat der Marke t3n. 2024 wurde yeebase zum Mehrmarken-Publisher und verantwortet neben t3n auch MIT Technology Review. Bereits seit 2021 ist die yeebase media GmbH ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Heise Medien GmbH & Co. KG.
Die beiden Marken t3n und MIT Technology Review richten sich an eine techaffine Zielgruppe und beleuchten digitale Entwicklungen und Trends in unseren Printmagazinen und online. Während t3n aus der Digitalwirtschaft berichtet und Content-Produkte rund um Wissen, News und Trends für Digital Professionals anbietet, behandelt die MIT Technology Review tiefgreifend technologische und wissenschaftliche Entwicklungen, die unsere Gesellschaft verändern.
Das Team von yeebase media verfolgt dabei die Mission, die Potenziale von neuen Technologien aufzuzeigen, Begeisterung dafür zu wecken und dazu beizutragen, dass sie zum positiven Nutzen von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingesetzt werden.

 

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Elisabeth Zehetner – “Anpacken und anpassen”

Cover: “Anpacken und anpassen von Elisabeth Zehetner” / Fotocredit & Quelle: © Verlag ecoWing

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So werden wir klimafit

Wirtschaftliche Klimainnovationen

Begrünte Fassaden, Wasserspeicher, innovative Landwirtschaft  all das kann uns helfen, den Klimawandel aufzuhalten und seine Auswirkungen abzumildern. Elisabeth Zehetner zeigt, wie auch die Wirtschaft durch Klimainnovationen profitieren kann.

Unsere Fähigkeit zur Anpassung und die Entwicklung innovativer Lösungen sind entscheidend, um den Herausforderungen des Klimawandels erfolgreich zu begegnen. Durch kluge Stadtplanung, fortschrittliche landwirtschaftliche Methoden, eine effiziente Nutzung von Wasserressourcen, präventive Maßnahmen gegen Naturkatastrophen und wirtschaftliche Anpassungsstrategien können wir den Auswirkungen des Klimawandels gezielt entgegenwirken und eine positive Zukunft für kommende Generationen gestalten. Aus diesem Grund richtet dieses Buch den Fokus auf die Anpassung an das bereits veränderte Klima, die genauso bedeutend ist wie ein verantwortungsvoller Klimaschutz.

 

Über die Autorin

Seit März 2025 ist Elisabeth Zehetner Staatssekretärin für Energie, Start-ups und Tourismus. Zuvor gründete und leitete sie die wirtschaftsnahe Klima-NGO oecolution austria, die sich für eine technologieoffene und wirtschaftlich tragfähige Energiewende einsetzt. Davor war sie rund 20 Jahre in der Wirtschaftskammer Österreich tätig, unter anderem als Bundesgeschäftsführerin der Jungen Wirtschaft, des Gründerservice und von Frau in der Wirtschaft. Zuletzt leitete sie die Abteilung Zielgruppenmanagement. Sie lebt mit ihrer Tochter in Niederösterreich.

 

Anpacken und anpassen von Elisabeth Zehetner

Ca. 176 Seiten

ISBN: 13 9783711003669

20 €

Verlag: ecoWing

 

https://www.beneventopublishing.com/ecowing/ecowing/

https://www.beneventopublishing.com/ecowing/produkt/anpacken-und-anpassen-2/

Wien auf Platz 1: VIECON als Schlüssel zum Erfolg im ICCA-Ranking 2024

Foto: “Das VIECON leistete einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg Wiens im ICCA-Ranking 2024” / Fotocredit: © David Faber
Quelle: Wien Holding

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Im aktuellen ICCA GlobeWatch: Business Analytics – Country & City Rankings 2024 hat Wien den ersten Platz im globalen Städteranking erreicht und sich damit von der vierten Position des Vorjahres an die Spitze gesetzt. Dieser herausragende Erfolg ist ein starkes Signal für Wiens Bedeutung als internationale Kongress- und Tagungsdestination. Und das VIECON – Vienna Congress & Convention Center, das über die WSE Wiener Standortentwicklung zur Wien Holding gehört, leistete einen entscheidenden Beitrag zu diesem Ergebnis.

VIECON führt Wien auf den ersten Platz
Wien richtete 2024 insgesamt 154 internationale Veranstaltungen aus und setzte sich damit – vor Lissabon und Singapur – an die Spitze des globalen Städterankings. 55 dieser Veranstaltungen fanden im VIECON Center statt, was mehr als einem Drittel der insgesamt in Wien veranstalteten Meetings entspricht. Dies macht VIECON zu einem entscheidenden Akteur im internationalen Kongressgeschäft der Stadt.

„Die Entscheidung der Wien Holding, die Messe Wien zu übernehmen und als VIECON – Vienna Congress & Convention Center weiterzuführen, war ein absolut richtiger Schritt. VIECON hat sich als wesentlicher Wirtschaftsfaktor für die Stadt Wien etabliert und trägt erheblich zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Stadt bei“, betont Oliver Stribl, Geschäftsführer der Wien Holding.

Auch Katharina Weishaupt, Geschäftsführerin von VIECON, ist sehr erfreut über das Ergebnis: „Der Erfolg im ICCA-Ranking zeigt, wie wichtig es ist, langfristig in unsere Infrastruktur zu investieren und diese mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und internationale Ausrichtung weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit VIECON werden wir dafür sorgen, dass Wien seine Spitzenposition auch in Zukunft erfolgreich verteidigen kann.“

Positive Rückmeldungen und neue Formate
VIECON spielt eine zentrale Rolle im wirtschaftlichen Erfolg der Stadt Wien. Die durchgeführten Veranstaltungen und deren viele Besucher*innen und Teilnehmer*innen generieren eine hohe Wertschöpfung, welche einen bedeutenden Beitrag zur österreichischen Volkswirtschaft leistet.

Aber neben den ökonomischen Effekten kommen der Stadt durch VIECON noch weitere Aspekte zugute: „VIECON ist nicht nur ein Ort für Meetings und Kongresse, sondern auch ein Motor für den Wissens- und Kulturaustausch, von dem sowohl Wien als auch unsere nationalen und internationalen Partner profitieren“, erklärt Martina Candillo, ebenfalls Geschäftsführerin von VIECON. „Die positive Rückmeldung aus der Branche und die vielen Veranstaltungen, die wir bereits für die kommenden Jahre gewinnen konnten, bestätigen uns in unserem Weg“, so Candillo.


Ein Blick in die Zukunft
Mit knapp 46.500 erwarteten Besucher*innen im Jahr 2025 und rund 189.000 generierten Übernachtungen stärkt VIECON – Vienna Congress & Convention Center nachhaltig den Tourismus- und Wirtschaftsstandort Wien. Die Strategie für die kommenden Jahre ist klar: langfristige Partnerschaften, Innovationen und Nachhaltigkeit fördern, um nicht nur VIECONs Marktposition zu festigen, sondern auch einen positiven Einfluss auf die gesamte Stadtentwicklung zu nehmen.

www.wienholding.at

Österreichs ungenutztes Smartphone Potenzial in Zahlen

Foto: “Rohstoff-Einsparung bis 2027 durch Refurbishment” / Fotocredit & Quelle: © refurbed

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Neue Fraunhofer Austria-Studie beziffert den Wert von Refurbishment


„211 Mio. Smartphones liegen aktuell in unseren Schubladen und könnten refurbished werden – bis zu 200 EUR pro Stück realistisch“

 

Wie die neueste Untersuchung von Fraunhofer Austria im Auftrag von refurbed zeigt, sitzt Europa derzeit auf 642 Millionen Altgeräten (nur Smartphones!), die einem Marktwert von 6,42 Milliarden Euro entsprechen und einen Materialwert von 1,57 Milliarden Euro haben. refurbed hat sich angesehen, wie viele sich für das Refurbishment eignen, da sie durch professionelle Generalüberholung problemlos für ein zweites Leben geeignet wären. Das Ergebnis: Rund ein Drittel davon – also 211 Millionen Geräte – brächten europäischen Konsument:innen bares Geld fürs Geldbörsel! In Österreich sind es immerhin 4,4 Millionen Handys, die pro Rückverkauf bis zu 200 EUR und mehr bringen könnten.

 

Bereits zum dritten Mal in Folge hat das nachhaltige Scale-up refurbed bei Fraunhofer Austria eine Studie in Auftrag gegeben, die dieses Jahr das wirtschaftliche und ökologische Potenzial von Refurbishment ins Visier genommen hat. „Wir wollten beziffern, wie groß das ungenutzte Potenzial in Europa derzeit ist. Außerdem wollten wir eine Idee bekommen, wie lange sich der Wiederverkauf eines Smartphones für Konsument:innen rechnet, weil es bis zu 200 EUR bringt und ab wann ein Produkt nur noch wegen seines Materialwertes interessant ist – der natürlich um das Hundertfache geringer ist als der Marktwert“, so refurbed Co-Founder Peter Windischhofer über die neue Untersuchung. „Von den 13,7 Millionen Handys, die derzeit in Österreichs Schubladen liegen, könnten 4,4 Millionen zurückgekauft, refurbished und damit in einen zweiten Lebenszyklus überführt werden“, so Windischhofer. Und das sind allein die Zahlen derer Handys, die sich zwischen 2011 und 2023 angesammelt haben. Die Altgeräte aus 2024 sind (aus Gründen der Berechnungsseriosität) hier noch gar nicht eingerechnet.

 

In Europa: 20.000 Tonnen Produkte für ein zweites Leben geeignet

Wie groß genau der Einfluss unseres Umgangs mit gebrauchten Elektronikgeräten auf unsere Umwelt ist, wird in der Studie erstmals von Fraunhofer Austria beziffert: So wie wir jetzt leben, haben wir in Europa bisher fast 100.000 Tonnen E-Waste angesammelt. Bis 2030 wären es laut Berechnung bereits 140.000 Tonnen. „Wenn wir ab sofort unsere Geräte refurbished kaufen und verkaufen würden, könnten wir 20.000 Tonnen an Produkten ein zweites Leben schenken, statt sie unnötigerweise zu E-Waste zu erklären“, so Windischhofer. Und weiter: „Wenn wir zusätzlich auch noch unsere Nutzungsdauer von 2,8 Jahren auf 5,6 Jahre anheben würden, könnten wir allein mit unseren Smartphones das Wachstum des E-Waste-Stroms stark eindämmen. Das entspricht einer Einsparung von rund 25 Prozent, die im wahrsten Sinne des Wortes in der Hand der Konsument:innen liegt!“

 

Drei Szenarien: Bis zu 3 Jahre europäische Rohstoff-Unabhängigkeit möglich

Auf Europas wirtschaftliche Autonomie würde sich ein verändertes Kaufverhalten extrem positiv auswirken: Um zu zeigen, welchen Impact ein veränderter Umgang mit Millionen alter Smartphones hätte, berechnete Fraunhofer Austria verschiedene Verhaltens-Szenarien. Betrachtet wurden dabei jene Geräte, die sich für ein Refurbishment eignen (bis 4 Jahre):

  • Szenario „Status Quo“

Auswirkung: Wenn wir weitermachen wie bisher, sitzen wir 2030 in Europa auf ca. 140.000 Tonnen E-Waste.

 

  • Szenario „Altbestand refurbishen“:

Alle geeigneten Geräte in den Haushalten werden aufbereitet und ersetzen ein neu produziertes Produkt.
Auswirkung: Das Refurbishment des Altbestandes würde dazu führen, dass für 2 Jahre keine neuen Smartphones für die EU produziert werden müssen. Die Menge an Altgeräten in den Haushalten könnte um ca. 25 % reduziert werden.

  • Szenario „Längere Nutzungsdauer UND Altbestand refurbishen“

Alle geeigneten Geräte in den Haushalten werden aufbereitet und ersetzen ein neu produziertes Produkt, zusätzlich verlängern wir unsere Nutzungsdauer von 2,8 Jahre auf 5,6 Jahre.
Auswirkung: Das veränderte Nutzungsverhalten („doppelte Nutzungsdauer“) plus das Refurbishment des Altbestands würde zu einer Autarkie der EU gegenüber Smartphone-Lieferanten von 3 Jahren führen.

„Wenn wir alle unsere Smartphones länger nutzen und refurbished kaufen und rückkaufen würden, könnten wir in Europa drei (!) Jahre lang unseren Bedarf decken, ohne Rohstoffe für Smartphones aus China, Russland & Co. zu brauchen. Das ist so, als ob Sie die nächsten drei Jahre keine Lebensmittel mehr kaufen müssten, weil Sie alles zu Hause haben“, resümiert Windischhofer. Durch konsequentes Refurbishment und Verlängerung der Nutzungsdauer könnten in den nächsten 3 Jahren allein in der EU außerdem ca. 24 Millionen Tonnen CO2 eingespart und der (virtuelle) Wasserverbrauch um 8,5 Milliarden Kubikmeter reduziert werden, so die Ergebnisse der Studie. 

 

Rechenmodell erneut durch GUTcert extern verifiziert

In der diesjährigen Studie lag der Fokus auf den benötigten Ressourcen für Smartphones. Drei neue Kennzahlen wurden in das bestehende Rechenmodell integriert und am 19. 02. 2025 erfolgreich gemäß den Anforderungen der ISO 14040/44 erneut von der renommierten Zertifizierungsgesellschaft GUTcert verifiziert. „Uns ist wichtig, dass diese Ergebnisse unabhängig überprüft werden können und damit eine objektive Relevanz haben“, so Windischhofer über das Prozedere. Der Hauptstudienautor der Fraunhofer Austria Research GmbH war auch in diesem Jahr Paul Rudorf, der gemeinsam mit seinen Kollegen Stephan Martineau und Sascha Thöny die umfassende Analyse zum Potenzial ungenutzter Smartphones in europäischen Haushalten durchführte. Sein Fazit: „Das Refurbishment von Smartphones bietet enormes Potenzial für die europäische Kreislaufwirtschaft. Smartphones, die als Elektroschrott enden würden, werden in den Kreislauf zurückgeführt. Das reduziert E-Waste und verringert den Bedarf von kritischen Rohstoffen. Außerdem trägt Refurbishment dazu bei, die Umweltbelastung durch Rohstoffabbau und Produktion zu minimieren und eine erschwingliche Alternative für Konsument:innen zu schaffen. Refurbishment spielt somit eine Schlüsselrolle, um die Nachhaltigkeit in der Elektronikindustrie zu fördern“, fasst der Projektverantwortliche die Ergebnisse der Studie zusammen.

 

Goldene Refurbishment-Regel: Wann eignet sich ein gebrauchtes Smartphone für die Erneuerung und wann bringt es am meisten Geld?

„Ähnlich wie wir es bei Gebrauchtwagen kennen, gibt es einen starken Wertverfall, sobald das Gerät das erste Mal verwendet wird. Dieser hat jedoch nichts mit der Produktqualität an sich zu tun und ist von Marke zu Marke verschieden“, weiß Windischhofer. „Und natürlich hat der Zustand des Geräts und seine individuelle Ausstattung einen großen Einfluss auf den Rückkaufpreis.“ Dennoch zeigt die Erfahrung des nachhaltigen Online-Marktplatzes, dass sich einige Regeln für Konsument:innen ableiten lassen:

  1. Als generelle Faustregel gilt, dass Smartphones mindestens vier Jahre nach der Anschaffung für das Refurbishment geeignet sind. Nach ziemlich genau drei Jahren sinkt der Rückkaufwert auf unter 20 Prozent vom Neupreis.
  2. Ein zerkratztes Display oder eine schwach gewordene Batterie sind – auch wenn das eigenartig klingt – die optimale Voraussetzung für einen Rückkauf, da diese Komponenten von Professionist:innen generell gut erneuert werden können.
  3. Äußere „Schönheitsfehler“ sind generell nie ein Hindernisgrund, auch wenn sie preissenkend wirken, da optische Beeinträchtigungen von vielen refurbed-Kund:innen sogar freiwillig gewählt werden, um wie neu funktionierende Geräte zu einem Spitzenpreis erwerben zu können.
  4. Gut zu wissen: Die Rückgabe des Altgerätes über refurbed gibt den Konsument:innen übrigens die Garantie, dass eine zertifizierte Datenlöschung stattfindet, bevor das Gerät in den Wiederverkauf gelangt. „Das ist einer der vielen Qualitätsansprüche, die wir an unsere Refurbisher:innen stellen und auch regelmäßig überprüfen“, so Windischhofer.
  5. Wer wissen will, was sein individuelles Gerät wert ist, kann dies in wenigen Minuten online abfragen, zum Beispiel auf https://www.refurbed.at/verkaufen/

www.refurbed.at

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Amelie Schomburg – „Gesunde Produktivität für Dummies“

Cover: “Gesunde Produktivität für Dummies – Amelie Schomburg” / Fotocredit & Quelle: © Wiley-VCH

Logo_Instagram @frauenbusinessatalexa  | Wien 2025 | Werbung.Unbezahlt.

Wie man Perfektion und Prokrastination den Kampf ansagt


Viele Menschen fühlen sich angesichts eines scheinbar stetig wachsenden „Aufgabenbergs“ schlicht überfordert. Wie es gelingt, effizienter und produktiver zu arbeiten, ohne in die Falle des „Einfach-mehr-Machens“ zu tappen, weiß Psychologin Amelie Schomburg. In ihrem Buch „Gesunde Produktivität für Dummies“ stellt sie zahlreiche praxiserprobte Methoden und Techniken vor, um mit Energie und Effizienz ans Werk gehen und dabei stets auf sich selbst zu achten.

Wer sich regelmäßig fragt, wie man Aufgaben noch schaffen soll und Anforderungen gerecht werden kann, sollte etwas ändern. Das ist leichter gesagt, als getan, weiß auch Amelie Schomburg. Doch es gibt Methoden und Techniken, die helfen, Balance in den eigenen Alltag zu bringen.

Im neuen Buch „Gesunde Produktivität für Dummies“ erklärt die Sozial- und Organisationspsychologin, wie man produktiv sein kann, ohne dabei den Stress zu erhöhen. Der Band gibt dazu ganz konkrete Methoden und Tipps, wie Aufgaben besser organisieren und die eigene Zeit effektiv nutzen kann. Daneben geht es aber auch um mentale Faktoren: „Gesunde Produktivität bedeutet nicht nur, die eigene Zeit gut zu organisieren, sondern auch, mit den eigenen Ansprüchen und den Ansprüchen anderer Menschen umgehen zu können und diese möglicherweise zu reduzieren oder Grenzen aufzuziehen“, so die Expertin.

Dieser Ratgeber verhilft nicht zur Selbstoptimierung, denn es geht nicht darum, immer mehr zu schaffen. So unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich sind auch die Methoden, die helfen, auf gesunde Art, produktiv zu sein. Mit etwas Zeit und Experimentierbereitschaft gelingt es, alte Gewohnheiten und Sichtweisen zu ändern und sich selbst damit Gutes zu tun.

 

Über die Autorin
Amelie Schomburg ist Sozial- und Organisationspsychologin und arbeitet als freiberufliche Trainerin und Coach im Bereich Stressmanagement, Resilienz, Selbstvertrauen und gesunder Produktivität. Dabei hilft sie ihren Teilnehmenden, hohen Anforderungen gerecht zu werden, Selbstzweifel zu überwinden und Pro-duktivität zu erhöhen, ohne dabei mehr Stress zu haben oder auszubrennen.

 

Gesunde Produktivität für Dummies – Amelie Schomburg
Softcover, 272 Seiten
€ 20,00 (D)
ISBN: 978-3-527-72274-7
Wiley-VCH, 2025

www.fuer-dummies.de

www.wiley-vch.de