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Wien Holding mit Rekordjahr 2024

Foto: “50 Jahre Wien Holding” / Fotocredit: © MarkusWache / Quelle: © Wien Holding

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Gesamtkonzern: Umsatz 793,3 Mio. Euro und Investitionen von 407,7 Millionen Euro


Ergebnis konsolidiert: Plus bei Bilanzsumme, Ergebnis & Gewinn sowie Eigenkapital

 

Die Wien Holding ist ein Unternehmen, das auch in Krisenzeiten als kräftiger Wirtschaftsmotor massiv in die Realwirtschaft investiert, um das Wachstum zu fördern, Arbeitsplätze zu sichern und den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken. Für das Jahr 2024 kann die Wien Holding mit einer ausgezeichneten Bilanz aufwarten und das beste Ergebnis seit 2019 vorlegen.

Der Wien Holding-Gesamtkonzern erwirtschaftete im Jahr 2024 Umsatzerlöse in einer Rekordhöhe von 793,3 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von 5,41 Prozent gegenüber 2023. Die Investitionen lagen bei 407,7 Millionen Euro und damit um 42,10 Prozent höher als im Vergleichsjahr 2023. Die Anzahl der Mitarbeiter*innen im Konzern betrug im

Berichtsjahr 3.809 Personen und ist damit geringfügig gestiegen. Beim Wien Holding-Gesamtkonzern handelt es sich um alle rund 75 Konzernunternehmen mit ihren jeweiligen Anteilen.

„Die Strategie der Wien Holding zielt darauf ab, zukunftsorientiert und nachhaltig zu agieren sowie unter Wahrung der Stabilität des Konzerns konsequent zu investieren. Das Konzept funktioniert: Die positive Entwicklung der letzten Jahre sowie die starken wirtschaftlichen Kennzahlen aus dem Jahr 2024 zeigen, dass die Wien Holding ein wirtschaftlich erfolgreiches und dynamisch wachsendes Unternehmen ist“, so Wien Holding-Geschäftsführer Dr. Kurt Gollowitzer.

„Egal, ob im Bereich Immobilien, Kultur, Logistik oder Digital: bei allen Projekten der Wien Holding geht es darum, die Lebensqualität in Wien zu verbessern und einen Beitrag für die Zukunft der Stadt zu leisten. Wir fördern nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung, sondern auch den sozialen und ökologischen Fortschritt – für eine nachhaltige und lebenswerte Stadt, in der die Menschen gut und gerne leben“, so Mag. Oliver Stribl, Geschäftsführer der Wien Holding.

 

Konsolidierte Konzernbilanz:
Bilanzsumme, Betriebsergebnis, Bilanzgewinn, Eigenkapital gestiegen

Von den rund 75 Unternehmen der Wien Holding sind 56 Tochtergesellschaften im Rahmen der Vollkonsolidierung sowie elf weitere Unternehmen im Wege der Equity-Konsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.

Allein die voll- bzw. teilkonsolidierten Unternehmen haben im Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse in der Höhe von 327,9 Millionen Euro erzielt. Die Kraft des Unternehmens spiegelt sich auch im hohen Eigenkapital wider, das im Vergleich zum Jahr 2023 von 853 Millionen Euro auf 956 Millionen Euro geklettert ist. Die Eigenkapitalquote lag zum Bilanzstichtag 31.12.2024 bei 44 Prozent.

Die konsolidierte Konzernbilanz 2024 weist eine Bilanzsumme von rund 2,179 Milliarden Euro aus, das sind um 221 Millionen Euro mehr als im Jahr 2023. Das Ergebnis vor Steuerabzug betrug im Jahr 2024 rund 46,5 Millionen Euro (2023: 19,1 Millionen Euro). Das Betriebsergebnis ist um 15,1 Millionen Euro gegenüber 2023 gestiegen und lag bei 12,5 Millionen Euro. Der Konzernbilanzgewinn beläuft sich im Jahr 2024 auf rund 99,4 Millionen Euro (2023: 56,1 Millionen Euro).

 

Stärkster Umsatzbringer im Gesamtkonzern ist der Immobilienbereich

Der Immobilienbereich ist trotz eines geringfügigen projektbedingten Rückgangs bei den voll- und teilkonsolidierten Unternehmen das umsatzstärkste Geschäftsfeld im Gesamtkonzern mit einem Anteil von 46,07 Prozent. Danach folgen der Bereich Logistik und Mobilität mit 37,09 Prozent, der Bereich Kultur, Veranstaltungsmanagement und Sport mit 13,15 Prozent und der Bereich Digital, International und Services mit 3,68 Prozent. Die höchste relative Umsatz-steigerung war im Jahr 2024 beim Bereich Kultur und Sport zu verzeichnen, gefolgt vom Bereich Digital und International.

Die Wien Holding gestaltet nicht nur die wirtschaftliche Zukunft Wiens, sondern trägt auch aktiv zur positiven Entwicklung des städtischen Lebensraums bei. Nachhaltigkeit wird dabei nicht nur im Bereich der Umwelt berücksichtigt, sondern auch in sozialen und wirtschaftlichen Aspekten.

Vor diesem Hintergrund wurden im Jahr 2024 zahlreiche Projekte in die Wege geleitet, realisiert oder abgeschlossen. So wurde beispielsweise das Theater an der Wien komplett saniert und in neuem Glanz wieder eröffnet. Im Hafen Wien wurde das größte Filmstudio Österreichs in Betrieb genommen. Die Sanierung des KunstHausWien wurde ebenfalls erfolgreich abgeschlossen.

Die Entwicklung des Otto Wagner Areals sowie die Errichtung der Sport Arena Wien wurden konsequent vorangetrieben. Ein bedeutender Meilenstein war die Übernahme der Messe Wien, die nun als VIECON – Vienna Congress & Convention Center international stärker präsent ist. Und auch die kommenden Großprojekte wie die Errichtung der neuen Wien Holding-Arena oder die Realisierung des neuen Fernbus-Terminals nehmen konkrete Formen an.

 

Wien Holding investiert auch in der Krise massiv

Auch im wirtschaftlich herausfordernden Jahr 2024 hat die Wien Holding ihr hohes Investitionsniveau weiter gesteigert. Rund 208,6 Millionen Euro wurden im Jahr 2024 von den voll- bzw. teilkonsolidierten Unternehmen investiert, im Gesamtkonzern waren es sogar 407,7 Millionen Euro.

 

Mit einem Anteil von 66,04 Prozent an der Gesamtinvestitionssumme wurde erneut am kräftigsten im Geschäftsfeld Immobilienmanagement investiert. Hier liegen die GESIBA und die ARWAG mit Investitionen in den Wohnbau sowie die Otto Wagner Areal Revitalisierung GmbH auf den vorderen Plätzen. Der Anteil des Bereichs Logistik beträgt 15,07 Prozent. Verantwortlich dafür sind in erster Linie der Flughafen Wien und der Hafen Wien mit Investitionen in die bestehende Infrastruktur. Im Bereich Kultur und Sport sind die Vereinigten Bühnen Wien mit der Sanierung des Theater an der Wien sowie die Wiener Sportstätten Betriebsgesellschaft mit Investitionen in das Ernst-Happel-Stadion Spitzenreiter mit einem Anteil an der Gesamtinvestitionssumme von 17,95 Prozent. Der Anteil des Digitalbereichs mit 0,76 Prozent ist vor allem auf die Investitionen der WH Digital Services in Netzwerkinfrastruktur und -sicherheit zurückzuführen.

 

www.wienholding.at

100 Jahre Vossen – Ein Jahrhundert im Zeichen von Innovation und Stil

Foto: “Marco Talasz (GF VOSSEN), Arabella Kiesbauer, Alfons Haider, Michael Unger (GF VOSSEN) (” / Fotocredit: © Thomas Meyer – Vossen 
Quelle: VOSSEN

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Eine Industriehalle wird zur Wohlfühloase – VOSSEN inszeniert textile Geborgenheit auf höchstem Niveau

 

Das Traditionsunternehmen Vossen feierte mit rund 280 Gästen aus Wirtschaft, Sport, Mode und Kultur sein 100-jähriges Bestehen mit einer glanzvollen Gala in der firmeneigenen Produktionsstätte im burgenländischen Jennersdorf.

Die außergewöhnliche Location wurde vom renommierten Star-Designer Andreas Stern in eine sinnliche Traumwelt verwandelt. Im Zentrum der sonst kargen Industriehalle schuf er einen überdimensionalen Kokon aus weichen, fließenden Stoffen – ganz im Zeichen der kuscheligen Materialien, mit denen VOSSEN seit jeher arbeitet.

Der gesamte Raum war ein Fest für die Sinne: Tischtücher, Mundservietten, der rote Teppich – alle textilen Highlights stammten aus der hauseigenen VOSSEN-Weberei und wurden exklusiv für dieses Event gefertigt. Mit viel Liebe zum Detail und höchstem Qualitätsanspruch wurde eine Atmosphäre geschaffen, die Wärme, Eleganz und Komfort auf einzigartige Weise verband. Die Gäste fühlten sich geborgen und wohlig umhüllt – eingehüllt in sanftes Licht und dekorative Elemente aus feinster Frottierware.
Durch den festlichen Abend führte die charmante Moderatorin Silvia Schneider, die mit Esprit und Eleganz die Geschichte und Gegenwart von Vossen würdigte. In ihrer Moderation betonte sie die Bedeutung des Unternehmens als Innovationstreiber in der Textilbranche und würdigte die Menschen hinter dem Erfolg.

Den krönenden Abschluss bildete ein eindrucksvoller Show Act, begleitet von Star-Geigerin Celine Roschek. Bei dieser Zeitreise wurden ausgewählte Modelle aus den verschiedenen Zeitepochen der letzten 100 Jahre in Szene gesetzt – eine Hommage an die Verbindung von Qualität, Design und zeitloser Ästhetik, für die Vossen seit einem Jahrhundert steht. Der Höhepunkt der Modenschau war ein eigens designtes Brautkleid, komplett aus edlem Frottier.

Den Abend genossen u.A. Arabella Kiesbauer, Alfons Haider, Benno Döller, Karin Teigl, Ekaterina und Christian W. Mucha, Birgit und Toni Polster, Michaela Kotásková, Elisabeth Schrenk, Stefan Koubek, Felix Gottwald, Bettina Assinger, Aniko Benkö (Industriellenvereinigung), Daniela Winkler (Burgenländische Landesregierung), Christian Strasser (Industriellenvereinigung), Eva Maria Strasser (Fachverband der Textilindustrie), Andrea Konrath (Pink Ribbon), Elisabeth Schranz (Pink Ribbon), Evelyn Bruckmüller (Pure Green), Werner Murr (Pure Green), Stephan Horst (bugatti), Guido Horst (bugatti), Elisabeth Rosenholm (bugatti), Eva Waltermann (bugatti), Christine Breckner (claro), Julia Wurm (claro), Anna und Markus Giesswein (Giesswein), Pamela Pausch (Kastner & Öhler), Tamara Wegscheider (Kastner & Öhler), Die Familie Lehner vertreten durch Niklas, Beat und Lucia Lehner sowie Philipp Schröder, Peter Dornier (Lindauer Dornier), Friedrich Schopf (Linz Textil AG), Evelyn Jungwirth (Linz Textil AG), Günther Grassner (Linz Textil AG), Barbara Antonia Lehner (Linz Textil AG), Laura Antonia Lehner (Linz Textil AG), Peter Schraut (Linz Textil AG), Friedrich Weninger (Linz Textil AG), Otmar Zeindlinger (Linz Textil AG), Tanja Auer (XXXLutz), Michael Höppner (XXXLutz), Sandra Sammler (XXXLutz), Klaus Schnelzer (XXXLutz), Petra Kukic (XXXLutz CH), Christine Maitz (XXXLutz SK, CZ).
Die Gala „100 Jahre Vossen“ war nicht nur ein Rückblick auf eine bewegte Unternehmensgeschichte, sondern auch ein Ausblick auf eine vielversprechende Zukunft. Ein Abend, der in Erinnerung bleibt – poetisch, sinnlich und voller Inspiration.
 
 
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Drei Viertel der Alfies-Kunden unterstützen Einwegpfand – Rückgabe im stationären Handel jedoch zu verbessern

Foto: “Alfies nimmt seit Jahresbeginn neben Mehrweggebinden nun auch PET-Flaschen und Metalldosen bei der nächsten Bestellung wieder mit. ” / Fotocredit: © Alfies / Jimenez / Quelle: Alfies

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Aktuelle Umfrage unter Kunden des Online-Supermarkts

 

Auch der Online-Supermarkt Alfies hat mit Jahresbeginn das Einwegpfand eingeführt und nimmt neben Mehrweggebinden nun auch PET-Flaschen und Metalldosen bei der nächsten Bestellung wieder mit. Nach rund vier Monaten zeigt sich nicht nur Alfies mit dem neuen System zufrieden, sondern auch seine Kunden: Drei Viertel von ihnen unterstützen das Einwegpfandsystem aufgrund der positiven Auswirkung des Recyclings auf die Umwelt. Jedoch sehen sie bei einigen Aspekten wie den Rückgabeautomaten und der Pfandauszahlung im stationären Handel Verbesserungspotenzial.

Die Umfrage des im Raum Wien und Graz sowie in Zürich aktiven Online-Supermarkts Alfies zeigt eine deutliche Akzeptanz des mit Jahresbeginn eingeführten Einwegpfands auf PET-Flaschen und Metalldosen: Drei Viertel (73,3%) der knapp 2.500 Befragten befürworten dieses, weil die Regelung zum Schutz der Umwelt beiträgt. 15 Prozent gaben an, nun mehr auf Recycling zu achten als vor der Einführung des Einwegpfands.

Über zwei Drittel der befragten Alfies-Kunden (67,1%) hatten zum Zeitpunkt der Umfrage Anfang April bereits Pfand retourniert – rund ein Viertel (26,6%) davon schon bei Alfies selbst, das heißt, dass sie dem Driver das Leergut bei der Folgelieferung wieder mitgegeben haben und den Pfandbetrag automatisch auf ihr Kundenkonto gutgeschrieben bekommen haben. Die meisten, die bereits Einwegpfandgebinde retourniert haben, taten dies in einer Supermarkt-Filiale (58,5% der Befragten). 

 

Erstes Alfies-Fazit nach rund vier Monaten

Auch der Online-Supermarkt selbst hat die Einführung des Einwegpfands seit Beginn an unterstützt und als Teil seines Bestrebens, nachhaltiger zu wirtschaften, verstanden. Alfies-Mitgründer und -Geschäftsführer Gunther Michl sieht den Einwegpfand als Chance für den Kundenservice: „Wir hatten zuvor schon sehr gute Erfahrungen mit dem Mehrwegpfand gemacht. Die Kunden haben die Möglichkeit, uns die Glasflaschen einfach wieder mitzugeben, immer gerne genutzt. Daher waren wir überzeugt, dass es beim Einwegpfand auch so sein wird. Wir freuen uns, dass die aktuelle Umfrage unsere Annahme bestätigt und eine hohe Akzeptanz des neuen Pfands zeigt.“

Alfies hatte sich mit der Anpassung seiner Software, der Mitarbeiter-Prozesse und Lagerflächen intensiv auf die Einführung des Einwegpfand-Systems vorbereitet. „Mit internen Schulungen und intensiver Kundeninformation über den Webshop, die Apps und unseren Newsletter ist es uns gelungen, viel Wissen zu vermitteln, sodass die Rückgabe und Weiterverarbeitung der Gebinde reibungslos funktioniert“, so Michl weiter. Das bestätigt auch die Umfrage: 86 Prozent gaben an, sich sehr gut oder gut mit dem neuen System auszukennen. Weniger als zwei Prozent meinten, dass sie sich gar nicht auskennen würden.

 

Verbesserungsvorschläge für die Rückgabe

Im Rahmen der Umfrage hatten die Alfies-Kunden auch die Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge am aktuellen Pfandsystem zu äußern. Einer der Hauptkritikpunkte war, dass die Rückgabe noch nicht nutzerfreundlich genug sei. So gäbe es etwa zu wenige Pfandautomaten, die auch außerhalb der Geschäftszeiten der stationären Supermärkte verwendet werden können. Statt ausgedruckter Kassenbons sollte der Pfandbetrag überall digital überwiesen werden, zum Beispiel auch auf eine Art überall geltende Pfand-Gutscheinkarte. Auch der Fakt, dass Händler nur zur Rücknahme jener Gebinde, die sie selbst im Sortiment führen, verpflichtet sind, wird mehrheitlich als Herausforderung empfunden.

Einen zusätzlichen Behälter für Einwegpfand im Haushalt zu haben, ist für viele der Befragten noch gewöhnungsbedürftig. Vor allem die Fläche, die dadurch verloren geht, stellt für einige ein Problem dar, weshalb auch Ärger darüber herrscht, wieso PET-Flaschen und Metalldosen nicht zusammengedrückt werden dürfen.

 

Einwegpfand nur als erster Schritt

Jeder Zehnte sieht die Einführung des Einwegpfands als nötigen Zwischenschritt, auf den jedoch noch weitere Maßnahmen zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft folgen müssen. So wurde einerseits gefordert, die Pfandpflicht auf weitere Gebinde (z.B. Milchprodukte oder Duschgel) auszudehnen, andererseits den Umstieg von Einweg- auf Mehrwegverpackungen zu forcieren. Auch ein länderübergreifendes Pfandsystem wurde mehrfach vorgeschlagen.

 

www.alfies.at

Gartenbauer Galateich wirbt mit humorvollen Videos von SPiNNWERK um Lehrlinge

Foto: “Tobias und Matthias Haneder mit Sebastian Datzreiter” / Fotocredit & Quelle: © SPiNNWERK

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“Eine Lehre bei Galateich: Leiwand!”

 

Um potenzielle Lehrlinge zielgruppengerecht zu erreichen, holte sich das Waldviertler Gartengestaltungsunternehmen Galateich die Wiener Digital Marketing-Agentur SPiNNWERK ins Boot. Aus der Zusammenarbeit entstanden sechs Kurzvideos für Instagram und TikTok, in denen die Landschaftsgärtner-Lehre authentisch und humorvoll dargestellt wird. Der Hauptdarsteller in den Videos ist der Sohn vom Chef, aber auch Letzterer ist immer wieder in kleinen Rollen zu sehen.

 

Wie so viele Branchen ist auch die des Garten- und Landschaftsbaus vom Fachkräftemangel betroffen. Das Gartengestaltungsunternehmen Galateich mit Sitz in Zwettl (Niederösterreich) setzt daher auf eine eigene Lehrlingsausbildung. Damit potenzielle Bewerber:innen von dieser Möglichkeit erfahren, hat die Digital Marketing-Agentur SPiNNWERK nun unterhaltsame Informationsvideos für die Social Media-Kanäle Instagram und TikTok produziert. Sie geben Einblick in die abwechslungsreichen handwerklichen Tätigkeiten für Privathäuser, Hotels und Schlossgärten, die beim Bau von Teichen eingesetzten Materialien und Maschinen sowie die Arbeitszeiten und Benefits. So ist jede dritte Woche im Sommer verkürzt und man gewinnt lange Wochenenden. In den heißen Tagen gilt es trotzdem, fleißig zu sein, da im Winter die Arbeit pausiert.

 

„Wir sind beeindruckt, wenn Betriebe das Ruder selbst in die Hand nehmen und den Fachkräftemangel aktiv bekämpfen. Daher freute es uns umso mehr, Galateich bei diesem Projekt unterstützen zu dürfen“, sagt Markus Nutz, Eigentümer und Geschäftsführer von SPiNNWERK. „Es war außerdem sehr spannend, Einblick in die Arbeit der Landschaftsgärtner:innen zu bekommen, die sich doch sehr von unserer eigenen digitalen Arbeit unterscheidet – wobei wir alle zufriedene Kunden zum Ziel haben!“

 

Lehrreiche Videos

Im Herbst letzten Jahres lief die Produktionsphase unter der Leitung von Sebastian Datzreiter, Digital Creative Director bei SPiNNWERK. Nach der Entwicklung des Videokonzepts folgte der zweitägige Dreh in Zwettl. Das Ergebnis nach Zusammenfügen von Bild und Ton: sechs Hochformatvideos zwischen 15 und 30 Sekunden, die der Zielgruppe im lockeren Ton und mit humorvollen Darstellungen Informationen zur Lehre Landschaftsgärtner:in vermitteln. Matthias Haneder, Geschäftsführer von Galateich, war beim Dreh mit dabei und lobt auch das Endergebnis: „Wir sind absolut begeistert von der Arbeit von SPiNNWERK. Obwohl niemand aus deren Team zuvor Berührungspunkte mit unserer Branche hatte, haben sie es geschafft, sich in das Berufsfeld hineinzuversetzen und unsere Zielgruppe punktgenau abzuholen.“

 

Vom Lehrling zum Hauptdarsteller

Hauptdarsteller der Videos ist Tobias Haneder, selbst angehender Landschaftsgärtner bei Galateich und Sohn des Geschäftsführers. Er stand zuvor noch nie vor der Kamera. SPiNNWERK-Geschäftsführer Nutz lobt den jungen Darsteller: „Einen Text aufzusagen, während man eine Tätigkeit ausführt und dabei gleichzeitig in die Kamera zu schauen, ist wirklich eine Herausforderung. Dazu kamen die vielen Ortswechsel, durch die wir nicht chronologisch gedreht haben. Tobias hat sich als echtes Naturtalent herausgestellt. Durch seine eigene Erfahrung als Lehrling und da er im selben Alter wie die Zielgruppe der Videos ist, wurden diese nur noch authentischer.“

 

Zu den Videos

https://www.spinnwerk.at/

www.galateich.at

12.11.2025 in Wien: FUTURE OF LEADHERSHIP by Leaders in Heels

Foto, Fotocredit & Quelle: © Leaders in Heels

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Das Team von Leaders in Heels tüftelt, matcht und organisiert schon fleißig, um für euch eine tolle Konferenz auf die Beine zu stellen – nämlich die beliebte FUTURE OF LEADHERSHIP Konferenz.

 

Der Place to be für alle, die …

  • sich in Sachen Leadership, Gender Diversity & Teamaufbau weiterentwickeln wollen
  • Lust auf ehrliche Gespräche & frischen Input haben
  • neue Branchen & inspirierende Persönlichkeiten kennenlernen möchten

 

Zwei derabsoluten Highlights

  1. Marina Hörmanseder wird auf der Bühne stehen
  2. Jimmy Choo ist als Brand mit dabei (!!)

 

Early Bird Tickets – First come, first inspired!

Nur bis 15.06. und limitiert auf 100 Stück.

Return Policy

Für alle, die ungern weit im Voraus planen:
Du kannst dein Ticket bis 14 Tage vor dem Event ganz easy zurückgeben oder jemandem übertragen.

 

FUTURE OF LEADHERSHIP Konferenz

Wann: Mittwoch, 12. November ab 09:00 Uhr

Wo: Ariana Event Location, Christine-Touaillon-Straße 4, 1220 Wien

 

https://leaders-in-heels.com/

karriere.at-Umfrage zu Karrierezielen: Spaß ist wichtiger als Gehaltserhöhung und Beförderung

Infografik: „Karriereziele“ / Fotocredit & Quelle: © karrriere.at

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Spaß an der Arbeit ist für rund 90 Prozent der Erwerbsfähigen ein Karriereziel und führt die Liste in allen Altersgruppen an. Jede*r Zweite strebt eine Beförderung an, nur 7 Prozent haben gar keine beruflichen Ziele. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Marketagent im Auftrag von karriere.at.

Eine repräsentative Umfrage unter 1.000 Erwerbsfähigen in Österreich zeigt, dass Karriereziele vielfältig sind und für die Mehrheit stark mit persönlichem Wohlbefinden, Interessen und Werten zusammenhängen. So steht der Spaß im Job auf Platz eins – neun von zehn befragten Erwerbsfähigen (89 %) gaben diesen als Karriereziel an. Dahinter folgt mit 83 Prozent die Gehaltserhöhung und auf Platz drei die Work-Life-Balance (79 %). Die Übernahme von mehr fachlicher und/oder personeller Verantwortung in Form einer Beförderung streben hingegen nur knapp die Hälfte der Befragten (47 %) an. Gar keine Ziele haben nur 7 Prozent der Befragten.

 

Mehr Männer streben Personalverantwortung an

Während jeder dritte Mann angibt, eine Beförderung zur Führungskraft anzustreben, trifft dies nur auf 17 Prozent der Frauen zu. Frauen wollen sich demgegenüber häufiger fachlich entwickeln, ohne Personalverantwortung zu übernehmen.

Unabhängig vom Geschlecht sprechen für jene, die eine Führungsposition anstreben, das höhere Gehalt, die anspruchsvollere Tätigkeit und mehr Entscheidungsbefugnisse dafür. Frauen geben darüber hinaus häufiger an, ein Interesse an Personalentwicklung zu haben, für Männer spielt die Ausweitung von Einfluss und Gestaltungsspielraum eine größere Rolle.

„Wir sehen sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede, was die Motivation für Führungspositionen bei Männern und Frauen betrifft. Frauen begründen ihren Wunsch, Führungskraft zu werden, häufiger als Männer mit ihrem Interesse an Personalentwicklung. Umgekehrt ist die damit einhergehende größere Verantwortung auch jener Grund, der Frauen am ehesten vor einer Führungsposition abschreckt“, so Georg Konjovic, CEO bei karriere.at.

 

Karriereziele verändern sich im Laufe des Lebens

Leichte Unterschiede bei der Gewichtung zeigen sich zwischen den Altersgruppen: Bei den 50- bis 60-Jährigen stehen Spaß an der Arbeit sowie Sinnstiftung als Karriereziele im Vordergrund (95 und 88 Prozent). Im Vergleich dazu hat bei jüngeren Arbeitnehmer*innen zwischen 18 und 29 Jahren die fachliche und persönliche Weiterentwicklung einen höheren Stellenwert. Später gewinnt die Work-Life-Balance an Bedeutung.

 

Kampagne stellt individuelles Potential in den Mittelpunkt

Auch die aktuelle Kampagne von karriere.at, die mit dem neuen Markenauftritt gelauncht wurde, wird der Individualität moderner Karrierepfade gerecht. Sie inspiriert Menschen, ihr persönliches Potential zu erkennen und zu nutzen. Im Zentrum steht die Botschaft: „Gemeinsam könnt ihr Großes erreichen, du und dein Potential!“ Für manche bedeutet das, im ersten Job auf sich aufmerksam zu machen, für andere, Privatleben und Beruf bestmöglich zu vereinen, für wieder andere, befördert zu werden und mehr Verantwortung zu übernehmen. Das individuelle Potential wird dabei mithilfe von animierten Charakteren visualisiert.

„Wir wollen alle Menschen dabei unterstützen, ihr individuelles Potential voll zu entfalten. Arbeitgeber ermutigen wir dazu, ihren Mitarbeitenden individuelle Karrierewege zu ermöglichen, indem sie zum Beispiel die fachliche Karriere neben der Beförderung zur Führungskraft anbieten“, so Georg Konjovic, CEO bei karriere.at.

Hier geht’s zum neuen Werbespot von karriere.at (YouTube-Link).

 

www.karriere.at

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Henriette Löwisch: Journalismus für Dummies

Cover: “Journalismus für Dummies” / Fotocredit & Quelle: © Wiley-VCH

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Vom Recherchieren bis zum Publizieren

Was guten Journalismus ausmacht, ist viel diskutiertes Thema. Henriette Löwisch und Benedikt Herber unterrichten angehende Journalisten und haben in ihrem Buch „Journalismus für Dummies“ alles rund um den faszinierenden Beruf zusammengefasst – mit einem Ausblick aufs Nachrichtengeschäft der Zukunft.

Wie kommt eine Nachricht zustande, und wie entstehen die besten Stories? Warum sind schlechte Nachrichten die „besseren“ Nachrichten? Wie sieht ein Tag in der Redaktion aus, und was macht einen guten Journalisten aus? Diese und viele weiteres Fragen beantworten die Dozierenden Henriette Löwisch und Benedikt Herber in ihrem Buch „Journalismus für Dummies“.

Die Autoren lüften die Berufsgeheimnisse der Journalisten und erklären das Nachrichtengeschäft von der Recherche bis zur Publikation. Leser erfahren, welchen Regeln sich Journalisten unterwerfen und welche sie immer wieder gern verletzen. Löwisch und Herber weihen in die Tricks des Gewerbes ein und geben viele praktische Tipps für den Berufseinstieg. Der Band gibt außerdem einen Ausblick in die Zukunft und diskutiert die Frage, ob Chatbots die besseren Redakteure sein werden.

„Respektlosigkeit ist eine journalistische Tugend, und ohne sie gäbe es ‚Journalismus für Dummies‘ nicht. Die Faszination, die der Journalistenberuf ausübt, fordert Skepsis geradezu heraus“, sind sich die beiden Autoren einig. Der Band lädt dazu ein, mitzureden, egal ob man Journalismus studiert hat, ihn beruflich ausübt oder ihm nur ausgesetzt ist und sich über eine negative und zu tendenziöse Presse ereifert. Medien sind nicht nur allgegenwärtig, sondern auch unverzichtbar, und „ein bisschen Sachverstand kann gerade Kritikern des Journalismus nicht schaden“, so Löwisch und Herber weiter.

 

Henriette Löwisch: Journalismus für Dummies
Softcover, 512 Seiten
ISBN: 978-3-527-72308-9
Wiley-VCH, 3. überarb. und aktualisierte Aufl. 2025

€ 24,00 (D)

Henriette Löwisch war Auslandskorrespondentin und Chefredakteurin bei der Nachrichtenagentur AFP. Seit 2017 leitet sie die Deutsche Journalistenschule (DJS) in München.
Benedikt Herber recherchiert Reportagen für Medien wie die ZEIT oder den Deutschlandfunk. Er hat die Au-torengemeinschaft Hermes Baby mitgegründet und lei-tet die Reporter-Akademie in Berlin.

www.fuer-dummies.de

www.wiley-vch.de

Rafael Bujotzek: Content Creation mit Künstlicher Intelligenz für Dummies

Cover: “Rafael Bujotzek: Content Creation mit Künstlicher Intelligenz für Dummies” / Fotocredit & Quelle: © Wiley-VCH

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Content Creation auf die smarte Art


Content is King – das gilt heute mehr als jemals zuvor. Zahlreiche KI-Tools versprechen lesenswerte Texte, spannende audiovisuelle Inhalte und echte Zeitersparnis, solange man richtig mit ihnen umzugehen weiß. Rafael Bujotzek erklärt in „Content Creation mit Künstlicher Intelligenz für Dummies“ nützliche Funktionen rund um die Produktion von Inhalten und zeigt typische Stolperfallen.

„Ich hoffe, dieser Satz findet Sie bei bester Gesundheit“ – über diese sehr wörtliche Übersetzung einer englischen Begrüßungsfloskel hat wohl jeder schon einmal geschmunzelt, der mit den Produkten generativer KI in Berührung gekommen ist. Dass das besser geht, weiß Journalist, Unternehmer und „Nerd“ Rafael Bujotzek.

In seinem praxisorientierten Ratgeber „Content Creation mit Künstlicher Intelligenz für Dummies“ stellt er die Möglichkeiten generativer KI für die Produktion multimedialer Inhalte vor und zeigt, wie man KI-Tools bestmöglich nutzt. Unterstützung bieten die interaktiven Assistenten beispielsweise bei der Beantwortung von E-Mails und Fragen aller Art, bei der Zusammenfassung von Texten und der Erstellung oder Bearbeitung von Bildern, Tönen und Videos. Wer der KI eine bestimmte Rolle zuweist, wie ein Experte auf dem Gebiet des Marketings zu sein, und sich anschließend zu einer bestimmten Aufgabe mit ihr „austauscht“, kann zudem frische Impulse für ein besseres Ergebnis nutzen.

Hinweise zur Barrierefreiheit, die im Sommer 2025 gesetzlich verpflichtend wird, ein Kapitel zur Rechtslage und der Blick in die Zukunft machen den Band zum derzeit aktuellsten und umfassendsten über KI. Das Buch richtet sich an alle, die sich für praktische Anwendungen von KI interessieren und das Gefühl haben, mit Routinetätigkeiten zu viel Zeit zu verlieren. Der Ratgeber präsentiert die auf dem Markt erhältlichen Werkzeuge und Angebote und ermöglicht den sofortigen Einsatz ohne technisches Vorwissen.

 

Rafael Bujotzek: Content Creation mit Künstlicher Intelligenz für Dummies
Softcover
512 Seiten
ISBN: 978-3-527-72241-9
Wiley-VCH
2025
€ 28,00 (D)


Rafael Bujotzek
(Jahrgang 1984) ist studierter Online-Journalist, Unternehmer und Nerd. Als Redakteur und Reporter hat er schon für viele namhafte Medienhäuser in Radio und Fernsehen und auch online gearbeitet. Seit mehr als zwanzig Jahren berät Bujotzek außerdem mit seinem IT-Unternehmen glisco internet services Unternehmen, Verbände und Behörden.

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Noch bis 30. Juni: Future Fit Festival des waff

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Halbzeit beim Future Fit Festival des waff: 14.000 Besucher*innen machen es zum Erfolg


Rund 150 Veranstaltungen finden noch statt – Festivalzentrale im Museumsquartier bis 30. Juni offen

 

Das Future Fit Festival des waff wird von den Wiener*innen begeistert angenommen. Seit dem Start im April haben rund 14.000 Interessierte an den Veranstaltungen des vielfältigen Programms teilgenommen.

„Gerade in Zeiten des Wandels am Arbeitsmarkt ist es entscheidend, dass die Wiener*innen aktiv gestärkt werden. Mit dem Future Fit Festival hat der waff einen Raum für Anregungen, berufliche Orientierung, Begegnung und konkrete nächste Schritte – weil alle Wiener*innen das Recht auf berufliche Verwirklichung und faire Chancen haben“, betont Marko Miloradovic, Geschäftsführer des waff.

Die großen Renner waren bisher die Highlight-Veranstaltungen wie die WIEN CARE, die Infomessen “Fit für die Zukunft: Jobchance Coding”, “Fit für die Zukunft: Jobchance Klima & Nachhaltigkeit” und die “Female First”, die knapp 10.000 Wiener*innen angezogen haben. Diese Events mit ihrem breiten Programm aus Information und Beratung, Coaching, Talkrunden und Workshops sowie Bewerbungsmöglichkeiten wurden besonders attraktiv empfunden. Darüber hinaus waren rund 2.500 Besucher*innen bei den Veranstaltungen der Partner*innen – etwa von Kleingruppen-Programmier-Workshops, über Führungen bis hin zum Blick hinter die Kulissen renommierter Unternehmen. Die Festivalzentrale, die Future Fit Experience im Museumsquartier (mumok Hofstallung), hat bisher 1.500 Interessierte angezogen.

Die Hälfte der Besucher*innen sind zwischen 26 und 49 Jahre alt, die übrigen sind gleichmäßig verteilt jünger und älter. Aktuell sind die Frauen bei den Veranstaltungen in der Mehrheit.

 

Nächste Highlights
Aktuell bietet das Future Fit Festival noch rund 150 Veranstaltungen. Die nächste Highlight-Veranstaltung ist die Infomesse “Fit für die Zukunft: Jobchance Pädagogik” am 28. Mai von 15 Uhr 30 bis 19 Uhr 30 in der Steffl Arena, Attemsgasse 1, 1220 Wien. Neben Beratung und Workshops sowie dem Austausch mit möglichen Arbeitgeber*innen können Besucher*innen professionelle Bewerbungsfotos mit Visagist*in machen lassen. Zusätzlich wird Kinderbetreuung vor Ort angeboten. Die Veranstaltung ist kostenlos, es ist keine Anmeldung notwendig. Ebenso stehen noch die Tage der Sozialwirtschaft von 22. bis 24. Mai 2025 auf dem Programm.

 

Erstes Wiener Arbeitsfilmfestival startet
Heute, Montag, Abend startet im Rahmen des Future Fit Festivals das erste Wiener Arbeitsfilmfestival im Stadtkino im Künstlerhaus (Akademiestraße 13, 1010 Wien). Die ganze Woche über bis 23. Mai 2025 werden teilweise bei freiem Eintritt (Anmeldung notwendig) Filme zum Thema Arbeit gezeigt, vielfach in Kombination mit anschließenden Podiumsgesprächen und Diskussionen.

 

Das Future Fit Festival
Von 22. April bis 10. Juni 2025 veranstaltet der waff das Future Fit Festival in Wien, Europas größtes Bildungsfestival mit 280 Veranstaltungen mit über 180 Partner*innen. Wiener*innen können Berufe und Fähigkeiten der Zukunft erleben und ausprobieren können. Die Festivalzentrale, die Future Fit Experience, im Museumsquartier (mumok Hofstallung) steht den Wiener*innen über die gesamte Zeit des Festivals und darüber hinaus bis 30. Juni 2025 offen. Sie bietet einen spielerischen Einstieg in das Festival und gibt Anregungen für die berufliche Weiterentwicklung. Die Schwerpunktthemen sind Gesundheit & Soziales, Nachhaltigkeit & Klima sowie Technik & Digitalisierung. 

Weitere Informationen finden Sie über die Future Fit App und auf der Website: 

https://www.futurefitfestival.at

Diversity-Tage im Mai 2025

Foto: “vlnr: GLemberger, FAdegeye, HKilic, CChristian” / Fotocredit: © IngePrader / WienIT / Dachser / Thomas Unterberger

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Vielfalt schlägt Einfalt: Warum Österreichs Unternehmen auf Diversity setzen

 

Die jungen Österreicher:innen sind überzeugt: „Vielfalt ist eine Bereicherung für Teams.“ Eine Botschaft, die längst auch in heimischen Unternehmen angekommen ist und umgesetzt wird, wie Beispiele aus der Praxis zeigen.

 

„Vielfalt statt Einfalt“ – ein Motto, dem die Mehrheit der jungen Österreicher:innen – Millennials und Generation Z – zustimmen. Rund 77% meinen, dass „alle Talente, sowohl männliche als auch weibliche, genutzt werden müssen, damit die Gesellschaft vorankommt“. Rund 64% stimmen der Aussage zu, dass Vielfalt Teams bereichert und es diesen ermöglicht, ehrgeizigere Ziele zu erreichen.1

Eine Studie der Online-Plattform karriere.at zeigt, dass das Thema Diversity auch in Österreichs Unternehmen immer wichtiger wird. Mit dem UNO-Welttag der kulturellen Vielfalt am 21.5. und dem deutschen Diversity Tag am 27.5. wird gleich an zwei Mai-Tagen die Vielfalt der Menschen in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit gerückt.

 

Europas Uhren ticken anders

DE&I (Diversity, Equity & Inclusion) mag für die aktuelle US-Administration ein „No Go“ sein, in Europa und Österreich ticken die Uhren allerdings ganz anders. Bei der Mehrheit der heimischen Unternehmen hat Diversität, Gleichstellung, Inklusion und Zugehörigkeit (Englisch: „Diversity, Equity, Inclusion and Belonging“, kurz „DEIB“) einen hohen Stellenwert. In einer Umfrage von  karriere.at unter rund 400 Personalverantwortlichen gaben mehr als die Hälfte (53%) an, dass DEIB einen sehr großen bzw. großen Stellenwert hat, nur fünf Prozent der Befragten meinen, dass dieses Thema in ihrem Unternehmen gar keine Relevanz hat. Im aktuellen Arbeitsmarktreport heißt es dazu: „Österreichs Gesellschaft wird diverser. Im Kontext des Fachkräftemangels offenbart sich durch diese Vielfalt ein bis jetzt unzureichend genutztes Potenzial an Arbeitskräften.“ Und weiter: „Immer mehr Arbeitgeber bemühen sich um Bewerbungen dieser Personengruppen, etwa mit Hinweisen auf die Förderung von Diversität im jeweiligen Betrieb.“

 

Vielfalt fördert Kreativität

Eines der Unternehmen, das Vielfalt als integralen Bestandteil seiner Unternehmenskultur sieht, ist WienIT, Tochter und digitales Rückgrat der Wiener Stadtwerke-Gruppe. Die aktuell rund 650 Mitarbeiter:innen stammen aus 25 Nationen, der Frauenanteil im Top-Management liegt bei rund 50%. Das Thema Diversität wird nicht nur im Unternehmen, sondern auch in den Projektgruppen gelebt. Der Grund: Ein Team mit vielfältigen Mitgliedern birgt in der Entwicklung immense Vorteile. Die Team-Member bringen unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen ein. Herkunft, Geschlecht, Alter, Fähigkeiten – die Teams sind breit aufgestellt, das Miteinander fördert die Kreativität. „Letztendlich führt dies für unsere User*innen zu einem verbesserten Nutzungserlebnis“, erklärt Florence Adegeye, Barrierefreiheitsbeauftragte bei WienIT. Bei den von WienIT entwickelten Webanwendungen wird besonderes Augenmerk auf das Thema Zugänglichkeit (Accessibility) gelegt. „Barrierefreiheit und digitale Services sind nicht voneinander zu trennen. Für Menschen mit Behinderungen ist es wesentlich, dass Anwendungen barrierefrei sind, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen“, sagt Adegeye.

 

Studie: Diversity fördert Profitabilität

Die international tätige Unternehmensberatung McKinsey kommt in ihrer Studie „Diversity matters even more“ (2024) zum Schluss, dass Diversity einen positiven Einfluss auf den Unternehmenserfolg hat. Unternehmen mit mehr Frauen in Führungspositionen haben weltweit eine um 39% höhere Wahrscheinlichkeit, überdurchschnittlich profitabel zu sein, als Unternehmen mit der geringsten Diversität. In Europa ist der Diversitäts-Bonus mit einer um 62% erhöhten Wahrscheinlichkeit sogar noch deutlich stärker ausgeprägt.2

Das globale Logistikunternehmen Dachser teilt diese Überzeugung. Heda Kilic, Leitung Customer Service bei Dachser European Logistics, unterstreicht die persönliche und unternehmerische Bedeutung von Vielfalt: „Vielfalt bedeutet für mich, sowohl als Mutter als auch als Führungskraft meinen Platz zu finden – ohne Kompromisse. In der Welt der internationalen Transporte sind unterschiedliche Perspektiven und interkulturelle Zusammenarbeit essenziell. Ein diverses und inklusives Arbeitsumfeld stärkt unser Team und ermöglicht es uns, globale Herausforderungen gemeinsam zu meistern.“

Auch Tietoevry Austria ist überzeugt, „dass diverse Teams die besten Ideen und Innovationen hervorbringen“, wie Catharina Christian, Recruitment Specialist von Tietoevry Austria, bestätigt. Beim Digitalisierungs-Dienstleister arbeiten in Österreich rund 300 Menschen aus 21 verschiedenen Nationen zusammen, mit einem für die IT-Branche hohen Frauenanteil von 25%, unterstützt von einer Teilzeitquote von knapp 23%. „Bei Tietoevry leben wir Vielfalt und Inklusion mit Leidenschaft. Um die individuellen Bedürfnisse unserer Mitarbeiter:innen zu unterstützen, bieten wir flexible Arbeitszeiten, unbegrenzte Home-Office-Möglichkeiten und Teilzeitoptionen an. Zudem setzen wir uns aktiv für einen höheren Frauenanteil in der IT ein und fördern Initiativen zur Sensibilisierung für Neurodiversität“, erklärt Christian. 

 

Familienunternehmen mit Mitarbeiter:innen aus 28 Nationen

Das Familienunternehmen RAINER beschäftigt in seiner Unternehmensgruppe Mitarbeiter:innen aus 28 Nationen mit 26 Sprachen. „Wir sind ein toleranter, offener und integrativer Betrieb“, erklärt KR Gabriela Lemberger, die gemeinsam mit ihrem Bruder Burkhard W. R. Ernst das Unternehmen in zweiter Generation als Geschäftsführerin leitet. Dem Unternehmen ist die Gleichstellung der Geschlechter ein besonderes Anliegen. „Wir haben als eines der ersten Unternehmen Kfz-Mechanikerinnen, Spenglerinnen und Lackiererinnen ausgebildet und auch beschäftigt. Eine Zeit lang hatten wir sogar eine Mechaniker-Meisterin und derzeit bilden wir in der Kfz-Werkstätte wieder eine junge Frau aus“, erklärt KR Gabriela Lemberger. Stephanie Ernst, die gemeinsam mit ihrem Cousin Maximilian Lemberger die dritte Generation in der Unternehmensführung bildet, ergänzt: „Frauen werden durch Teilzeitmodelle unterstützt und können alle Arbeitsbereiche bei RAINER ausüben. Wir sind sehr offen und freuen uns über diversen Zuwachs.“

Apropos Diversity: Seit November 2024 unterstützt das Förderprogramm „Diversity-Scheck“ der Bundesregierung Klein- und Mittelbetriebe bei der Umsetzung von Maßnahmen in diesem Zusammenhang. Das Programm läuft noch bis 31.10.2025 – vorausgesetzt die entsprechenden Fördermittel sind nicht schon früher aufgebraucht.

Details dazu gibt es hier: https://www.ffg.at/diversityscheck

 

Quellen:

1: Aus der Studie: „III International Research on the Health Status of Europeans – Austrian Report“; Merck (GAD 3). Hier zum Download

2: Ergebnis aus der Studie „Diversity matters even more“, McKinsey. Hier zum Download.

 

Fotos:

01: Gabriela Lemberger, Geschäftsführerin RAINER Gruppe © Inge Prader

02: Florence Adegeye, Barrierefreiheitsbeauftragte bei WienIT © WienIT

03: Heda Kilic, Leitung Customer Service bei Dachser European Logistics  © Dachser

04: Catharina Christian, Recruitment Specialist bei Tietoevry Austria © Thomas Unterberger