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European Cities Conference: Digitalisierung – sicher und souverän

Foto: “ECC Vienna Cybersecurity” / Fotocredit: © Regina Huegli / Quelle: © Wien Holding

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Im Zuge der dynamischen Entwicklung urbaner Räume stehen europäische Großstädte vor immer neuen Herausforderungen. Themen wie IT-Sicherheit, Resilienz und Digitale Souveränität haben dabei massiv an Bedeutung gewonnen. Komplexe Bedrohungslagen sowie Abhängigkeiten erfordern vernetztes Denken, gemeinsames Handeln und eine enge Zusammenarbeit auf vielen Ebenen.

 

Am 20. und 21. November 2025 trafen sich Vertreter*innen europäischer Stadtverwaltungen im Rahmen der European Cities Conference “Digitalisierung – sicher und souverän” mit Expert*innen aus Wissenschaft und Wirtschaft in Wien, um sich auszutauschen und zu vernetzen. Auf Vermittlung der Internationalen Büros der Stadt Wien, ein Unternehmen der Wien Holding, nahmen Vertreter*innen der Städte Belgrad, Berlin, Budapest, Krakau, Sarajevo, Sofia und Zagreb an der Konferenz teil.

“Expertise und Wissen zu teilen und Infrastruktur für Partner*innen zur Verfügung zu stellen, ist eine Frage der Verantwortung uns allen gegenüber”, so Barbara Novak, Amtsführende Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Digitales. Auch Magistratsdirektor-Stellvertreter Wolfgang Müller betonte die internationale Bedeutung des Austauschs, denn “im Cyberraum sind wir alle Nachbarstaaten”. Für Predrag Puharić, Vizebürgermeister der Stadt Sarajevo und Leiter des Center for Excellence in Cyber Security (CSEC) in Bosnien-Herzegowina, liegt der Schlüssel für die gegenwärtigen Herausforderungen ebenfalls in der Zusammenarbeit.

 

Resiliente Städte – resiliente Bürger*innen

Der erste Konferenztag widmete sich Bedrohungsszenarien im Cyberbereich, von denen Städte derzeit betroffen sind. Die Expert*innen analysierten, was Städte zum Ziel von Cyberattacken macht, von wem die Bedrohung ausgeht und wie Städte resiliente Systeme entwickeln können, um die Versorgung ihrer Bürger*innen gewährleisten zu können. Eine Frage, die auch große Unternehmen beschäftigt, die grenzüberschreitend tätig sind. Neben der Zerstörung von kritischer Infrastruktur, ist die Zerstörung des Vertrauens der Bürger*innen in Behörden und unabhängige Medien eine weitere Bedrohung. Das Bewusstsein dafür zu schaffen und die Bürger*innen dagegen zu wappnen, ist ein weiterer entscheidender Faktor zur Erhöhung der Resilienz. Verschwimmende Grenzen bei Zuständigkeiten, Grauzonen bei der Einordnung von Cyberattacken und die ungeschriebenen Gesetzte für das vom Menschen geschaffene Territorium des Cyberraums sind weitere Fragen, denen Behörden und Verwaltungen sich am besten gemeinsam stellen.

 

Digitale Städte von morgen

Der zweite Konferenz-Schwerpunkte beschäftigte sich mit der Frage, welchen Einfluss die Digitalisierung auf die Entwicklung von Städten hat und wie Stadtverwaltungen neue Werkzeuge, wie Künstliche Intelligenz, nutzen können, um die Lebensqualität Ihrer Bürger*innen weiter zu verbessern. Auf international besetzten Panels teilten die Expert*innen ihre Erfahrungen und Best-Practice-Beispiele. Diese reichten vom Einsatz von Open Source, um die Abhängigkeit von großen Softwareunternehmen zu reduzieren, über die Aufrüstung von Telefonhotlines mit KI, um die Services für Menschen mit besonderen Bedürfnissen verbessern zu können oder die Erhöhung der Treffsicherheit bei Suchfunktionen auf Behördenwebseiten, bis hin zur Reihung von Bürger*innen-Anliegen nach Dringlichkeit.

Bewusstsein für die gegenwärtigen Veränderungen zu schaffen, sich vorzubereiten und Stadtverwaltungen sowie Bürger*innen mit den nötigen Kompetenzen auszustatten sind wichtige Maßnahmen, um die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern, so das Resümee der Konferenzteilnehmer*innen. Denn “Wir sind keine passiven Zuschauer*innen, wir gestalten die digitale Welt.”, meint Beth Noveck, Chief AI Strategist for the State of New Jersey.

 

European Cities Conferences

Die European Cities Conference (ECC) ist eine internationale Städtekonferenz-Reihe der Stadt Wien, die sich mit komplexen urbanen Herausforderungen und aktuellen Themen der kommunalen Verwaltung und der Daseinsvorsorge beschäftigt. Dabei treffen in Wien Expert*innen auf ihre Gegenüber aus den städtischen Einrichtungen im mittel- und südosteuropäischen Raum. Zum Austausch, für die Mitnahme neuer Impulse und zur Implementierung strategischer Ziele in den jeweiligen kommunalen Verwaltungen und Städten. Ganz im Sinne eines regen Dialogs über Government2Government-Projekte.

 

Stadt Wien Internationale Büros: Wiens Brücke nach Europa

Die Stadt Wien arbeitet mit ihren Nachbarstädten in verschiedenen Bereichen zusammen, mit dem Ziel, einen nachhaltigen politischen Dialog sowie gemeinsame Lösungen in einem vernetzten Wirtschaftsraum zu entwickeln. Die Internationalen Büros der Stadt Wien sind seit 1. Jänner 2016 als Unternehmen der Wien Holding für die internationale Positionierung Wiens als europäische Drehscheibe für den Dialog, für „Government2Government“-Projekte sowie für die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Wien in Belgrad, Berlin, Budapest, Krakau, Ljubljana, Prag, Sarajevo, Sofia und Zagreb verantwortlich. Aufgrund der Nähe werden die Verbindungen zu Bratislava direkt von Wien aus gepflegt.

 

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31.12.: Silvester über den Dächern Wiens im Haus des Meeres

Foto: “Silvesternacht” / Fotocredit & Quelle: © Haus des Meeres

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Ein unvergesslicher Jahreswechsel mit dem schönsten Blick über Wien und einem exklusiven 5-Gänge-Galadinner im 360° OCEAN SKY

 

Hoch über den Lichtern der Stadt bietet das 360° OCEAN SKY, auf dem Dach des Haus des Meeres, am 31. Dezember 2025 einen unvergesslichen Abend voller Genuss, Stil und Magie für maximal 100 Gäste. Bereits um 18:30 Uhr werden die Gäste mit einem prickelnden Aperitif-Champagnercocktail begrüßt, bevor ab 19:30 Uhr das exklusive 5-Gänge-Galadinner, inklusive erlesener Weinbegleitung oder einer raffinierten alkoholfreien Alternative, beginnt. Das Küchenteam des 360° OCEAN SKY kreiert aus feinsten regionalen Zutaten ein Menü auf höchstem Niveau – jeder Gang ist eine kulinarische Eigenkreation, sorgfältig komponiert und perfekt auf die begleitenden Weine abgestimmt.

Für die passende Atmosphäre sorgen elegante Beats von DJ Manuel Winkler und die ausdrucksstarke Stimme von Sylvia Graf, die mit Soul, Pop und Jazz den Abend musikalisch veredelt.

 

Mitternacht: Donauwalzer trifft Wiener Nachthimmel

Wenn die Uhr Mitternacht schlägt, wird es noch beeindruckender: Mit einem Glas Champagner in der Hand genießen die Gäste das atemberaubende Feuerwerkspanorama über Wien, während die ersten Takte des Donauwalzers erklingen.
Ein Moment voller Wiener Charme, Gänsehaut und Glanz, der den Jahreswechsel zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

 

Das Silvester-Package:

  • Aperitif-Champagnercocktail zur Begrüßung
  • 5-Gänge-Galamenü mit Weinbegleitung oder alkoholfreier Alternative
  • Champagner zu Mitternacht
  • Donauwalzer & Feuerwerkspanorama über Wien
  • Musikalische Begleitung von DJ Manuel Winkler & Sängerin Sylvia Graf

Wann: 31. Dezember 2025, ab 18:30 Uhr
Wo: 360° OCEAN SKY, 11. Stock im Haus des Meeres, Fritz-Grünbaum-Platz 1, 1060 Wien
Preis: € 420,– pro Person (max. 10 Personen pro Tisch, streng limitiertes Kontingent)

Dresscode: Elegant – für einen Abend mit Stil

Parken: WIPARK Garage Windmühlgasse 22; Abendpauschale von 18:00 – 02:00 Uhr zu € 5,90

 

Tickets ab sofort erhältlich unter:

Silvester – 360° OCEAN SKY Restaurant

Kontakt und Informationen:
Tel.: +43 1 587 14 17 – 450;

reservierung@oceansky.at

www.oceansky.at/silvester

 

Wer den letzten Tag des Jahres nicht nur kulinarisch, sondern auch tierisch beginnen möchte, kann vor dem Gala Dinner das Haus des Meeres auf besondere Weise entdecken: Um 17:30 Uhr bieten wir eine einstündige Führung durch den Zoo an. Nutzen Sie am letzten Tag des Jahres die Chance noch einmal in die bunte Unterwasserwelt abzutauchen, oder den tropischen Regenwald zu erleben. 

https://www.haus-des-meeres.at/zoo/fuehrungen/silvester 

 

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Ab 28.11.: Twin City Liner Adventfahrten

Foto: “Vianocne Trhy” / Fotocredit: © visitbratislava.com_Matej Kovac – MK-design / Quelle: © Twin City Liner – Wien Holding

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Entspannt und einzigartig zu den schönsten Adventmärkten in Bratislava cruisen

Weihnachtsstimmung voraus: Von 28. November bis 21. Dezember 2025 bringt der Twin City Liner der Central Danube, ein gemeinsames Unternehmen der Wien Holding und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, seine Passagier*innen jeweils freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen direkt vom Wiener Schwedenplatz in die festlich geschmückte Altstadt von Bratislava.

Vorweihnachtlicher City-Trip

Die Adventfahrten mit dem Twin City Liner bieten eine wunderbare Gelegenheit, sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen. In Bratislava erwartet die Besucher*innen stimmungsvoller Lichterzauber, zahlreiche festlich geschmückte Stände mit Kunsthandwerk aus Keramik, Holz, Glas, Maisstroh und Bienenwachs sowie kulinarische Spezialitäten – darunter Lokše, Gänsefleisch, Zigeunerbraten, Kartoffelpuffer, Strudel, Glühwein, Met und Punsch.

Auf dem Hauptplatz sorgt eine Bühne mit weihnachtlichen Aufführungen für eine festliche Atmosphäre. Darüber hinaus sind auch am Hviezdoslav-Platz, am Milan-R.-Štefánik-Platz, am Hof des Alten Rathauses und am Primatialplatz Stände zu finden.

Unser Geheimtipp: Der kleine, aber traditionelle, Weihnachtsmarkt bei der Burg Bratislava. Erreichen können Sie den Weihnachtsmarkt entweder mit einem historischen Bummelzug, der gleich von der Anlegestelle abfährt, oder nach einem kurzen Spaziergang von rund 20 Minuten.

Jetzt Tickets sichern und mit dem Twin City Liner auf einzigartige Weise den Weihnachtszauber in Bratislava erleben!

Tickets und Details zu den Adventfahrten nach Bratislava
Von 28. November bis 21. Dezember 2025: Abfahrt freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen von der Schiffsstation City am Schwedenplatz um 10.30 Uhr, Ankunft in Bratislava um 11.45 Uhr. Rückfahrt von Bratislava um 16.30 Uhr, Ankunft in Wien um 18.00 Uhr.

Einzelpreise pro Strecke und Person: 39 Euro (Hauptdeck Economy), 54 Euro (Captain‘s Lounge), 25 Euro (limitiertes Red Ticket). Kinder von zwei bis elf Jahren erhalten 50 Prozent Ermäßigung auf den Vollpreis, unter zwei Jahren fahren Kleinkinder kostenlos in Begleitung eines Erwachsenen. Für Lehrlinge ist der Vollpreis die gesamte Saison über um 50 Prozent reduziert.

Buchung online unter www.twincityliner.com oder telefonisch unter +43 1 904 88 80, bzw. im Ticketshop bei der Schiffsstation City am Schwedenplatz.

 

https://www.twincityliner.com/

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01.-24.12.: Musikalischer Adventkalender der Musik-Uni mit Gratis-Konzerten

Foto: “Eines aus 24 Gratis-Konzerten: Am 14. Dezember gastiert das mdw Salsa Ensemble am Wintermarkt am Riesenradplatz im Prater.” / Fotocredit: © Julius Silver / Quelle: © Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw)

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24 Tage Musik, 24 Begegnungen, eine Stadt voller Überraschungen

Der Pop-up-Adventkalender der mdw (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) in Kooperation mit der Stadt Wien

 

Wien verwandelt sich im Dezember in eine klingende Bühne: Mit dem Pop-up-Adventkalender lädt die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien – gemeinsam mit der Stadt Wien zu 24 musikalischen Begegnungen in allen Wiener Gemeindebezirken ein.

Der musikalische Adventkalender lädt zu einer einzigartigen Konzertreihe quer durch die Wiener Gemeindebezirke – vom 1. bis zum 23. Bezirk. Vom 1. bis 24. Dezember öffnen sich täglich musikalische „Türchen“ an außergewöhnlichen Orten – von Märkten über Einkaufzentren, dem Wiener Zentralfriedhof oder auf einem Eislaufplatz. Junge Musiker_innen und Ensembles der mdw gestalten kurze Pop-up-Konzerte, die kostenlos und frei zugänglich für alle Wienerinnen und Wiener sowie Gäste aus aller Welt sind.

„Der Pop-up-Adventkalender bringt Musik dorthin, wo die Menschen sind – in ihre Bezirke, in den Alltag, in den öffentlichen Raum“, betont Ulrike Sych, Rektorin der mdw. „So entsteht eine besondere Adventzeit, die verbindet, überrascht und inspiriert.“

Auch Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler unterstreicht den Gedanken des Projekts: „Diese Initiative zeigt, wie lebendig und vielfältig die Wiener Musikszene ist. Sie öffnet kulturelle Räume für alle und macht Kunst unmittelbar erlebbar.“

Die täglichen Mini-Konzerte dauern rund 20 bis 30 Minuten, der Eintritt ist frei. Eine Übersicht aller Termine und Orte ist online unter www.mdw.ac.at/advent abrufbar.

Feierliche Eröffnung im Wiener Rathaus

Mit einem festlichen Konzert im Wiener Rathaus eröffnet die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien gemeinsam mit der Stadt Wien den Pop-up-Adventkalender. Das mdw Saxophon-Orchester, das Motus Quartett, ein Chor des Anton Bruckner Instituts sowie das mdw Percussion Ensemble stehen im Mittelpunkt dieses Abends und geben einen ersten Eindruck davon, wie vielfältig und überraschend die kommenden 24 Tage des Pop-up-Adventkalenders sein werden.

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich unter:

https://ticket.wien.gv.at/MDS/xmas24/

Im Dezember: Johann Strauss 2025 Wien

Foto: “Bal Imperial” / Fotocredit: © Gregory Batardon / Quelle: © Wien Holding

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Nach einem außergewöhnlichen Jubiläumsjahr voller neuen Perspektiven auf Johann Strauss geht das Festjahr Johann Strauss 2025 Wien, ein Unternehmen der Wien Holding, in seine letzte Runde „Wien in Strauss und Braus“:

Mit Walzerkönig & Kino lädt das Filmarchiv Austria zwischen 11. und 30. Dezember zu einer filmhistorischen Reise ins METRO Kinokulturhaus: Welche Spuren hat Johann Strauss im internationalen Kino hinterlassen? Die Auswahl der gezeigten Filme reicht von Stanley Kubricks 2001: A Space Odyssey über Hitchcocks Waltzes from Vienna und weiteren Überraschungen rund um das „Walzerkino“.

Nach der erfolgreichen Premiere in Genf (Schweiz) verwandelt sich die Halle E im MuseumsQuartier Wien ab 03. Dezember in einen Ballsaal neuer Art: Der belgische Star-Choreograf Sidi Larbi Cherkaoui präsentiert, gemeinsam mit dem Ensemble des Ballet du Grand Théâtre de Genève und live begleitet vom Wiener KammerOrchester unter der Leitung von Constantin Trinks, sein Stück Imperial Ball.

Am 31. Dezember 2025 findet im Theater an der Wien der feierliche Abschluss des Strauss-Festjahres statt. Mit Nikolaus Habjan, Martin Grubinger und Ankathie Koi, die das Jubiläumsjahr vor zwölf Monaten eröffnet haben, sowie weiteren Gästen wie dem Wiener KammerOrchester (Ltg. Christoph Huber), Max Emanuel Cencic, Miriam Kutrowatz, Johnny Bertl & Band und den Flying Schnörtzenbrekkers wird ein letztes Mal „Wien in Strauss und Braus“ gefeiert. Ganz im Sinne von George Gershwins By Strauss: ein musikalischer Abschiedsgruß voller Walzerklang und augenzwinkernder Hommage.

Im Dezember stehen weitere Vorstellungen der Operetten Aschenbrödels Traum und Eine Nacht in Venedig in der Volksoper Wien auf dem Programm. Im Odeon gibt es noch die letzten Aufführungen von FLEDER.STRAUSS mit dem Serapions Theater und das.bernhard.ensemble zu erleben. Zum letzten Mal dreht sich das Riesenrad mit dem Zeitenwalzer. Ganzjährig geöffnet bleibt zudem der Escape Room Schatten des Zweifels – Im Kopf des Genies von Deborah Sengl im MuseumsQuartier.

 

Überblick aller Veranstaltungen im Dezember


Donnerstag, ab 11. Dezember | Walzerkönig & Kino | METRO Kinokulturhaus (1. Bezirk)

Eine Retrospektive des Filmarchivs Austria

Das Filmarchiv Austria unternimmt eine Reise durch die Filmgeschichte in der Leben und Schaffen des Komponisten immer wieder in unterschiedlichen Facetten Spuren hinterlassen haben. Aus der umfangreichen Palette wird eine Auswahl an Highlights präsentiert, die Johann Strauss und seine Musik wie für die Leinwand gemacht erscheinen lassen. Die Reise führt von 2001: A Space Odyssey (Stanley Kubrick) und Waltzes from Vienna (Alfred Hitchcock) über Grand Hotel (Edmund Goulding), The Great Waltz (Julien Duvivier, Victor Fleming und Josef von Sternberg) und Wiener Blut (Willi Forst) bis hin zu Oh … Rosalinda! (Michael Powell und Emeric Pressburger).
Termine: 11.-15., 18., 22., 20., 23., 25., 29., 30. Dezember
https://www.johannstrauss2025.at/event/kino-im-%C2%BE-takt/ 

 

Mittwoch, 03. Dezember, 19.30 Uhr | Imperial Ball | MuseumsQuartier Wien, Halle E (7. Bezirk)
Österreichische Erstaufführung
Im Dezember wird die Halle E im MuseumsQuartier zum Schauplatz eines Ballsaals anderer Art: Der belgische Choreograf Sidi Larbi Cherkaoui präsentiert sein Stück Imperial Ball. Gemeinsam mit dem Ensemble des Ballet du Grand Théâtre de Genève und live begleitet vom Wiener Kammerorchester unter der Leitung von Constantin Trinks entfaltet er ein Bühnenereignis, das festliche Traditionen befragt und neu beleuchtet.
Termine: 03. (Premiere), 05., 06. Dezember

Weitere Informationen unter www.johannstrauss2025.at/event/imperial-ball/

 

Donnerstag, 04. Dezember, 15.30 Uhr | Imperial Ball – Tanzworkshop on Stage| MuseumsQuartier Wien, Halle G (7. Bezirk)

Der Workshop mit Afshin Varjavandi bietet die einmalige Gelegenheit, in das Universum von Imperial Ball einzutauchen. Die Teilnehmer*innen erwartet eine überraschende Mischung aus Research, Flow, Dekonstruktion, House Dance, dem eklektischen Charakter urbaner Tanzstile sowie zeitgenössischen Interpretationen des Walzers.

Weitere Infos unter www.johannstrauss2025.at/event/imperial-ball-tanzworkshop-on-stage/

 

Mittwoch, 31. Dezember, 19.30 Uhr | By(e) Strauss | Theater an der Wien (6. Bezirk)

Abschluss Johann Strauss 2025 Wien

Am 31. Dezember 2025 endet der Strauss-Festjahr-Reigen: Im Theater an der Wien blicken wir mit Nikolaus Habjan, Martin Grubinger und Ankathie Koi, die das Festjahr vor 12 Monaten eröffnet haben, offiziell und feierlich verabschiedet. Dazu gesellen sich außerdem Künstler*innen wie das Wiener Kammerorchester, Christoph Huber, Max Cencic, Miriam Kutrowatz, Martin Grubinger & The Percussive Planet Ensemble, Johnny Bertl & Band, Flying Schnörtzenbrekkers. Ein letztes Mal „Wien in Strauss und Braus” – ganz wie in George Gershwins Song By Strauss: „When I want a melody lilting through the house, then I want a melody by Strauss! It laughs, it sings, the world is in rhyme, swinging in three-quarter time. Let the Danube flow along and the Fledermaus, keep the wine and give me song by Strauss!“

Weiter Informationen unter www.johannstrauss2025.at/event/bye-strauss/

 

www.johannstrauss2025.at

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02.–04.12.: INTERFACES: Workshops und Ausstellung im Künstlerhaus

Foto, Fotocredit & Quelle: © 2025 Künstlerhaus, Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs

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Das Interface SCRIBO ist ein Tool, das es ermöglicht, mittels Graphitstift und/oder leitfähiger Farbe Zeichnungen bzw. Gemälde zu schaffen und gleichzeitig Musik zu erzeugen. Im Akt des Zeichnens werden Synthesizer angesteuert und deren Sound durch den Farbauftrag moduliert. Der/die Künstler*in befindet sich in einem Netzwerk von räumlicher und zeitlicher Dimension. Farbe erzeugt Musik, und Musik steuert Pinselstrich.

Vom 2.–4. Dezember 2025 findet in der Factory des Künstlerhauses ein Workshop statt, der es Interessent*innen ermöglicht, dieses Werkzeug in seiner Bandbreite auszuloten. Die Teilnehmer*innen werden dabei Bilder und Musik schaffen, welche den Inhalt einer abschließenden Ausstellung bilden. Sämtliche Materialien und technisches Equipment werden zur Verfügung gestellt. Alle Bilder bleiben im Eigentum der jeweiligen Künstler*innen.

 

Programm


2.12.2025, 15–19 Uhr: Come together
Einführung, Aquarellpapier, Graphit, leitfähige Tinte

3.12.2025, 13–19 Uhr: Farbe, Vorbereitung/Auswahl für Ausstellung
Aufnahme und Schnitt der im Schaffensprozess erzeugten Musik

4.12.2025: Abschlussveranstaltung und Ausstellung

Am 4. Dezember 2025 präsentieren die Teilnehmer*innen in der Factory des Künstlerhauses ihre im Workshop entstandenen Werke – Zeichnungen, Gemälde und Klangkompositionen, die das Zusammenspiel von Farbe und Ton erlebbar machen. Besucher*innen sind eingeladen, die Ergebnisse zu entdecken und mit den Künstler*innen ins Gespräch zu kommen.

Das Interface SCRIBO ist ein Tool, das es ermöglicht, mittels Graphitstift und/oder leitfähiger Farbe Zeichnungen bzw. Gemälde zu schaffen und gleichzeitig Musik zu erzeugen. Im Akt des Zeichnens werden Synthesizer angesteuert und deren Sound durch den Farbauftrag moduliert. Der/die Künstler*in befindet sich in einem Netzwerk von räumlicher und zeitlicher Dimension. Farbe erzeugt Musik, und Musik steuert Pinselstrich.

  • 18 Uhr: Einlass über Bösendorferstraße 10
  • 18:30 Uhr: Ausstellungseröffnung
    Begrüßung: Günther Oberhollenzer, künstlerischer Leiter, Künstlerhaus Vereinigung
  • 19 Uhr: Konzert mit elektronischer Musik

Am 4. Dezember 2025 präsentieren die Teilnehmer*innen in der Factory des Künstlerhauses ihre im Workshop entstandenen Werke – Zeichnungen, Gemälde und Klangkompositionen, die das Zusammenspiel von Farbe und Ton erlebbar machen. Besucher*innen sind eingeladen, die Ergebnisse zu entdecken und mit den Künstler*innen ins Gespräch zu kommen.

Das Interface SCRIBO ist ein Tool, das es ermöglicht, mittels Graphitstift und/oder leitfähiger Farbe Zeichnungen bzw. Gemälde zu schaffen und gleichzeitig Musik zu erzeugen. Im Akt des Zeichnens werden Synthesizer angesteuert und deren Sound durch den Farbauftrag moduliert. Der/die Künstler*in befindet sich in einem Netzwerk von räumlicher und zeitlicher Dimension. Farbe erzeugt Musik, und Musik steuert Pinselstrich.

Ein Projekt von wechselstrom
wechselstrom wurde 2004 von Christoph Theiler und Renate Pittroff gegründet und ist im 16. Bezirk Wiens beheimatet. Dort befindet sich auch der off space “galerie wechselstrom”, der als Arbeitsraum und temporärer Ausstellungs – und Performanceraum betrieben wird. Neben Arbeiten für Theater und Hörspiel sind “wechselstrom” im Bereich Klanginstallation, Media Art und Social Sculpture aktiv.
REPLY war ein Projekt zum Mozartjahr, in dem Mozarts Bettelbriefe noch einmal unter eigenem Namen an die 100 reichsten Deutschen und Österreicher verschickt wurden. SAMENSCHLEUDER sollte das Autofahren zu einer umweltfördernden Maßnahme transformieren. Im Projekt TRACKER DOG folgten die Besitzer ihren Hunden. Aus den mit GPS aufgezeichneten Routen wurden neue Wanderkarten für Niederösterreich erstellt. Ein PIEFKEDENKMAL wurde 2009 in Gänserndorf bei Wien aufgestellt. Es ist eine Klangskulptur aus Corten-Stahl. RE-ENTRY (2010) war eine experimentelle Opernproduktion für das Oldenburgische Staatstheater.

www.wechsel-strom.net

 

https://www.kuenstlerhaus.at/

https://www.facebook.com/kuenstlerhauswien

https://www.instagram.com/kuenstlerhauswien/

https://www.linkedin.com/company/kuenstlerhaus-wien-gesellschaft-bildender-kuenstlerinnen-und-kuenstler-oesterreichs/

“16 Tage gegen Gewalt”: Stadt Wien startet Kampagne zur Prävention sexualisierter Gewalt

Foto: “(v.l.n.r.) Marina Ludwig Faymann (Vorsitzende Verein Wiener Frauenhäuser), Kathrin Gaal (Vizebürgermeisterin & Frauenstadträtin), 
Dolores Bakos (Frauensprecherin NEOS Wien), Marina Hanke (Frauensprecherin SPÖ Wien) ” / 
Fotocredit: © Stadt Wien / Bubu Dujmic / Quelle: © Stadt Wien

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Gaál: „Nur Ja heißt Ja“

 

Info- und Awarenesskampagne „Nur Ja heißt Ja“ während der „16 Tage gegen Gewalt“ von 25.11.-10.12. informiert zur Prävention und Bekämpfung von sexualisierter Gewalt gegen Frauen.

Mit der wienweiten Kampagne zum Zustimmungsprinzip „Nur Ja heißt Ja“ wird ein starkes Zeichen für die Stärkung der sexuellen Selbstbestimmung gesetzt. Die Einführung eines Zustimmungsprinzips ist ein entscheidender Schritt, um sexualisierte Gewalt konsequenter zu verhindern und gerecht zu ahnden.

„Gewalt und sexualisierte Übergriffe sind nie akzeptabel! Egal ob zu Hause, am Arbeitsplatz, im Club oder im öffentlichen Raum – nichts legitimiert eine Opfer- Täter- Umkehr! Es sollte vollkommen selbstverständlich sein, dass sexuelle Handlungen nur unter absoluter Zustimmung passieren, also wenn alle Beteiligten das auch wollen. Ein Outfit ist aber kein Ja! Ein Lächeln ist kein Ja, gemeinsames Fortgehen ist kein Ja, ein gemeinsamer Arbeitsplatz ist kein Ja und auch eine Beziehung ist kein automatisches Ja!“, betont Vizebürgermeisterin und Frauenstadträtin Kathrin Gaál. „Die Kampagne richtet sich ganz bewusst an Frauen und Männer, denn Gewaltschutz braucht uns alle.“

Bei den Kampagnensujets werden die verschiedenen Lebensbereiche Beziehungen, Arbeitsplatz und Ausgehen adressiert. Die Kampagne richtet sich an die Bevölkerung und soll ein Umdenken anstoßen, wenn es etwa um gängige Schuldzuweisungen an Opfer geht, wie z.B. dass knappe Kleidung einen sexuellen Übergriff rechtfertige.

In ganz Wien werden die Sujets an City Lights zu sehen sein. Darüber hinaus gibt es Printanzeigen, Radiospots, und Social Media-Videos.

„Wir müssen weg von der Vorstellung, dass Frauen und Mädchen sich wehren müssen, um geschützt zu sein. Und dass ihnen eine Mitschuld an einem Übergriff gegeben wird, wenn das „Nein“ vermeintlich nicht laut oder eindeutig genug war. Für sexuelle Übergriffe und Gewalt gibt es keine Rechtfertigung und keine Entschuldigung. Es ist ein Verbrechen. Und für ein Verbrechen gibt es keine Grauzone“, erklärt NEOS-Abgeordnete Dolores Bakos.

Ein klares Ja schützt Betroffene – aber auch alle anderen, weil es Grenzen und Erwartungen im Vorfeld (sexueller Handlungen) eindeutig macht“, Konsens braucht ein aktives „Ja“ und bedeutet eine bewusste, freiwillige und eindeutige Vereinbarung über eine sexuelle Handlung. Schweigen, Unsicherheit oder ein „Vielleicht“ sind keine Zustimmung.

Da Menschen Begriffe wie zum Beispiel „etwas miteinander haben“ und Handlungen mitunter völlig unterschiedlich interpretieren, brauche es klare Kommunikation. „Offene Gespräche schützen alle Beteiligten und verhindern Missverständnisse. Das kann für Frauen* und Männer herausfordernd und neu sein, kann aber erlernt werden“, ergänzt die Leiterin des 24-Stunden Frauennotrufs Heidemarie Kargl. „Wir müssen klar benennen, dass bestimmte Verhaltensweisen keine Graubereiche sind, sondern Grenzüberschreitungen. Leider werden diese Forderungen teilweise ins Lächerliche gezogen, aber Konsens ist selbstverständlich kein bürokratischer Akt, sondern respektvolle Kommunikation. Fragen wie ‚Darf ich?‘ oder ‚Möchtest du das?‘ schaffen Nähe und Vertrauen.“

Derzeit ist im österreichischen Sexualstrafrecht das „Nein heißt Nein“-Prinzip verankert: es stellt eine Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung dar, wenn gegen den Willen einer Person, der Beischlaf oder eine dem Beischlaf gleichzusetzende geschlechtliche Handlung vorgenommen wird. Dabei wird allerdings eine sehr gut dokumentierte Reaktion von Opfern sexueller Übergriffe nicht berücksichtigt: Viele Menschen geraten in bedrohlichen Situationen in eine Schockstarre („Freezing“) und können sich nicht körperlich oder verbal wehren.

„Eine Person, die erstarrt, kann weder Ja noch Nein sagen – aber gerade deshalb braucht es ein Gesetz, das aktive Zustimmung verlangt. Schweigen darf nie als Zustimmung gewertet werden. Recht setzt Standards. Wenn das Gesetz klar macht, dass es ein Ja braucht, verändert das auch gesellschaftliche Normen “, so Gemeinderätin Marina Hanke.

Länder wie Spanien, Schweden oder Norwegen haben im Rahmen der Einführung von „Nur Ja heißt Ja“-Gesetzgebungen bereits gezeigt, dass ein Zustimmungsprinzip das Bewusstsein in der Bevölkerung stärkt und Betroffene besser schützt.

Das Einholen von Zustimmung ist bereits gelebte Prävention sexualisierter Gewalt. Es stärkt persönliche Grenzen und fördert Respekt in Beziehungen. Wichtig ist, dass die Zustimmung freiwillig, informiert, eindeutig, konkret und jederzeit widerrufbar ist.

Keine eindeutige Zustimmung liegt vor, wenn etwa Zögern, Unsicherheit oder Schweigen missinterpretiert werden, jemand schläft, bewusstlos oder stark beeinträchtigt ist, die Zustimmung durch Angst, Druck oder Manipulation erzwungen wird, frühere sexuelle Kontakte als automatische Zustimmung gelten oder wenn Handlungen ohne Zustimmung geändert werden.

 

Angebote für Betroffene: 24-Stunden Frauennotruf

Der 24-Stunden Frauennotruf der Stadt Wien ist eine kostenlose, vertrauliche und barrierefreie Anlaufstelle für Frauen und Mädchen ab 14 Jahren.

„Viele Betroffene wissen nach einer belastenden Situation nicht, ob das, was sie erlebt haben, einvernehmlich war. Wir helfen beim Einordnen – ohne Druck, ohne Urteil“, erklärt Kargl.

Der Frauennotruf bietet Beratung und Entlastung sowie Hilfestellungen zur Stärkung der eigenen Grenzen.

Kontakt: 01/71 71 9 – rund um die Uhr

Informationen zur Kampagne und zu „Nur Ja heißt Ja“:

www.wien.gv.at/gewaltschutz

Angebote für Männer: Männerberatung Wien

Auch Männer benötigen Räume, um über Grenzen, Rollenbilder und Sexualität zu sprechen.

Die Männerberatung Wien unterstützt Männer und Burschen darin, eigene und fremde Grenzen zu erkennen, Rollenbilder zu hinterfragen, Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen und gesunde, respektvolle Beziehungen zu führen.

Viele Grenzüberschreitungen entstünden aus Unsicherheit, nicht aus Absicht. Rede- und Reflexionsräume seien daher zentrale Präventionsarbeit.

Weitere Informationen: www.maenner.at

Frisches Entrée für Wiens Kultmarkt: Neuer Marktraum stärkt regionale Vielfalt

Foto: “Neuer Marktraum am Naschmarkt ” / Fotocredit: © Stadt Wien/Markus Wache / Quelle: © Stadt Wien

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Emmerling, Sima, Marktamt: Marktraum am Naschmarkt öffnete offiziell seine Pforten

 

Gestern war es so weit: Nach nur zwölf Monaten Bauzeit wurde auf dem Platz vor der Kettenbrücke der neue Marktraum am Naschmarkt eröffnet. Den symbolischen Auftakt setzte Dompfarrer Toni Faber, der dem neuen Ort seinen Segen mit auf den Weg gab. Alle 13 neuen Marktstände verwöhnten gestern mit besonderen Angeboten und Verkostungsmöglichkeiten die Besucher*innen. Außerdem gab es tolle Preise beim Gewinnrad vom Marktamt. Im „Markträumchen“, so der offizielle Name von der im Marktraum untergebrachten Workshopküche, wurden bis 19 Uhr Kochworkshops, Verkostungsmöglichkeiten und spannende Vorträge präsentiert.

Die offizielle Eröffnung wurde durch Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling, Stadträtin Ulli Sima, Dompfarrer Toni Faber und Marktamtsdirektor Andreas Kutheil durchgeführt.

Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling erwähnte in ihrer Eröffnungsrede: „Der Naschmarkt ist einer der beliebtesten Orte Wiens und der neue Marktraum stärkt das, was ihn ausmacht. Er verbindet regionale Qualität mit einem modernen Treffpunkt und die begrünte Dachterrasse wird im Sommer viele Wienerinnen und Wiener sowie Touristinnen und Touristen anziehen. Mein Dank gilt allen, die hier mitgearbeitet haben, und den Standlerinnen und Standlern, die den Naschmarkt täglich prägen.“

„Ich freue mich, dass wir im Zuge der Umgestaltung die Wünsche der Bürger*innenbeteiligung erfüllen konnten: Zum einen mit dem neuen fast 7000 m2 großen Naschpark, der auf der ehemaligen Hitzeinsel am Parkplatz beim Naschmarkt entstanden ist und nun mit dem neuen Marktraum. Dieser begeistert mit einem Top-Angebot an regionalen und saisonalen Köstlichkeiten und wird als neues Entree den Naschmarkt weiter aufwerten“, so Stadträtin Ulli Sima.

Dompfarrer Toni Faber meinte dazu in seiner Rede: „Der Naschmarkt ist ein Spiegel Wiens – bunt, vielfältig, manchmal laut, immer lebendig. Hier begegnen sich Sprachen, Kulturen, Geschmäcker und Geschichten. Hier wird gefeilscht, gelacht, verkostet, aber auch geteilt, geholfen und zusammengehalten. Möge der neue Marktraum dazu beitragen, dass dieses lebendige Miteinander weiter gedeiht.“

Marktamtsdirektor Andreas Kutheil bedankte sich bei den Planern, Baumeistern und dem Wiener Gewässermanagement: „Gebaut wurde hier auf einer Brücke, eine statisch wie logistisch höchst anspruchsvolle Aufgabe. Es war also nicht nur ein Bauprojekt, sondern ein echtes Meisterstück der Planung, Koordination und Zusammenarbeit.“

„Der neue Marktraum ist eine wertvolle Bereicherung für unseren Bezirk und ergänzt perfekt den beliebten Bauernmarkt. Wir erfüllen damit einen zentralen Wunsch aus dem Beteiligungsverfahren: mehr Lebensmittel in Bio-Qualität für eine vielfältigere Nahversorgung. Besonders freut mich, dass lokale Produzent*innen ihre Produkte nun wettergeschützt präsentieren können. Mit der innovativen Schauküche „Markträumchen“ und dem begrünten Dachgarten, der einen einzigartigen Blick über den historischen Markt bietet, gewinnt unser Naschmarkt deutlich an Attraktivität”, betonte Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Julia Lessacher.

Begleitet wurde mit Livemusik, Michaela Rabitsch bot Jazz vom Feinsten an. Für ein weiteres Highlight sorgte Starkoch Paul Ivić, der mit Showcooking und Verkostungen beeindruckte. Und pünktlich zum Sonnenuntergang, sorgte DJ-Housemusic auf dem begrünten Dachgarten des Marktraumes für ein stimmungsvolles Ambiente. Ein grandioser Ausblick über den historischen Naschmarkt und das Jugendstilensemble der linken Wienzeile ist garantiert.

Marktraum am Naschmarkt
Der neue Marktraum, größtenteils aus Glas und Holz ganz dem restlichen Naschmarkt bautechnisch angepasst, ist 850m2 groß. Er bildet ein großartiges neues Entree zum Naschmarkt.

Folgende 13 neuen Marktunternehmen werden ab sofort im Marktraum für Regionalität sorgen:

  1. Bio-Fleischerei Waldgut: Bio-Freilandfleisch aus dem Waldviertel

  2. 28Lots: Handgeschöpfte Schokolade aus Wien. Hergestellt wird diese im dritten Bezirk.

  3. Blün: Aquaponik-Fischzucht und Gemüse aus der Donaustadt. Das Gemüse wird mit dem Abwasser aus der Welszucht unterstützt.

  4. Mosers Wildfang: Wildfangfisch aus dem Millstätter See in Kärnten.

  5. Käsehütte Maria Taferl: Familienunternehmen, das in der Umgebung von Melk Käse herstellt.

  6. Fratelli Valentino: frische, apulische Käsespezialitäten aus Wien.

  7. Bioschanze & Hut & Stiel: Obst, Gemüse & Pilze aus Wien.

  8. Dolls Gärtnerei: Schnittblumen aus Floridsdorf.

  9. Röstraum: Kaffeerösterei und Barista-Genuss

  10. Unverschwendet: gerettete Lebensmittel als Delikatessen, etwa als Marmeladen, Chutneys oder Sirup.

  11. Brotzeit: Greisslerei mit regionalen Spezialitäten

  12. brutal gut Gastronomie: Marktbar mit Aperitivo und Snacks

  13. Bäckerei Sorger: Der steirische Bäcker exportiert erstmals nach Wien.

 

Geschichte Naschmarkt
Schon bei der Eröffnung des Naschmarktes war die Fläche, auf welcher jetzt der Marktraum gebaut wurde, mit Marktständen versehen. Diese wurden größtenteils im Jahr 1972 abgerissen. Der neue Marktraum wurde mit seinem begehbaren, begrünten Dach an das historische Höhenniveau angeglichen. Damit wurde mit Bewilligung des Bundesdenkmalamtes das ursprüngliche Bild des Marktes wiederhergestellt. Architektonische Stilmittel wie Rundungen und die gewählten Beschriftungen erweitern das vorhandene Jugendstilambiente.

Besonderes Highlight: Begrünter Dachgarten mit Blick auf historischen Naschmarkt
Der begrünte Dachgarten ist ein besonderes Highlight des neuen Marktraums. Die barrierefrei zugängliche Terrasse bietet einen einmaligen Rundum-Blick auf den historischen Naschmarkt, den Flohmarkt und den neugestalteten Naschpark.

Nähere Informationen gibt es beim Marktamts-Telefon unter der Wiener Telefonnummer 4000 – 8090, auf der Homepage des Marktamtes unter www.marktamt.wien.at, auf Facebook unter Wiener Märkte und ihr Marktamt und auf Instagram unter marktamt_wien. Das Marktamts-Telefon ist Montag bis Freitag zwischen 7:30 und 21 Uhr, Samstag zwischen 8 und 18 Uhr und Sonntag zwischen 9 und 15 Uhr besetzt.

Eurovision Song Contest 2026 in Wien: Vorbereitungen laufen – Freiwillige gesucht

Foto: “Eurovision Village auf dem Rathausplatz: Fans können hier die Finalshows und das Rahmenprogramm zum Eurovision Song Contest 
im Mai 2026 kostenlos verfolgen” / Fotocredit: © zoompv.at / Quelle: © Stadt Wien

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Wien wird im Mai 2026 zum dritten Mal Gastgeberin des Eurovision Song Contests, der mit neun spektakulären Shows in der Wiener Stadthalle ein musikalisches Highlight Europas setzt. Bei der 70. Ausgabe des ESC verschmelzen Tradition und Innovation: Die beeindruckenden „Postcards“ zeigen Österreichs Natur und Kultur in kreativen, mehrlagigen Filmwelten, unterstützt durch eine nachhaltige, umweltzertifizierte Produktion und umfassende Barrierefreiheit, die alle Besucher*innen willkommen heißt. Für den reibungslosen Ablauf sucht der ORF ab 1. Dezember rund 800 Volunteers, die vom 27. April bis 17. Mai aktiv in der Stadthalle, beim Eurovision Village am Rathausplatz, am Flughafen und an weiteren Hotspots mitwirken wollen. Das mehrstufige Ticketsystem garantiert faire Zugangsmöglichkeiten.Und beim „Vienna Calling“-Vorentscheid kann Österreich am 20. Februar 2026 mitbestimmen, wer das Land auf der großen ESC-Bühne vertritt.

175 Tage vor dem ersten Semifinale des Eurovision Song Contest 2026 gab der ORF im Rahmen eines Pressetermins am 18. November 2025 aktuelle Updates zur größten TV-Musikshow der Welt – darunter waren erste Visualisierungen der Postcards, Informationen zu Volunteers und Ticketing sowie zum österreichischen Vorentscheid „Vienna Calling“.

„Die 70. Auflage des Eurovision Song Contest ist etwas ganz Besonderes. Wir arbeiten auf Hochtouren daran, ganz Europa zu begeistern, einzigartige Shows und ein Fest für alle zu bieten. Wir setzen auf das Miteinander und wollen besondere gemeinsame Momente schaffen“, so Roland Weißmann, Generaldirektor des ORF.

Postcards verbinden Tradition mit Innovation

Die so genannten „Postcards“ haben beim Eurovision Song Contest bereits lange Tradition. Ursprünglich als Pausenfüller zwischen den Musik-Acts gedacht, sind sie heute weit mehr als das: Sie sind wichtige künstlerische Elemente der Shows geworden und rücken das Gastgeberland und die Interpretinnen und Interpreten in den Fokus.

Für den Eurovision Song Contest 2026 wurde Gebhardt Productions mit der Umsetzung beauftragt. Ihr Konzept kombiniert reale Außenaufnahmen an österreichischen Schauplätzen mit Studioaufnahmen der Künstlerinnen und Künstler, die anschließend in mehreren Ebenen übereinandergelegt werden. Dabei entstehen ganz spezielle Erlebniswelten: vom Sessellift, der über verschneite Bergkämme „fliegt“, über eine Künstlerin in Mikrogröße, die durch Wälder und Wiesen wandert und dabei überdimensionale Pflanzen bestaunt, bis hin zu Protagonistinnen und Protagonisten, die über spektakuläre Skylines laufen. Außerdem wird zu jedem Postcard-Film eine reale Ansichtskarte gedruckt und für das Publikum erhältlich sein. Dazu gibt es auch einen historischen Österreich-Bezug, denn die erste Postkarte wurde 1868 vom Kärntner Emanuel Herrmann erfunden.

„In unseren Postcards zeigen wir Österreich von seinen schönsten und spannendsten Seiten – und zwar in moderner Bildsprache und mit einem Konzept, das abwechslungsreiche Möglichkeiten bietet, die Künstlerinnen und Künstler einzubinden. Als besonderes Detail können unsere ,Postcards‘ dann auch als reale Postkarten in alle Welt verschickt werden“, sagt Stefanie Groiss-Horowitz, Programmdirektorin des ORF.

Die Dreharbeiten für die Postcards haben bereits im Oktober begonnen, damit Österreich in möglichst allen Jahreszeiten abgebildet werden kann. Die Aufnahmen der Interpretinnen und Interpreten werden später im Studio gedreht. Dabei achtet das Team darauf, dass die Motive zur Künstlerin oder dem Künstler passen. Durch die Auswahl der Requisiten und durch ihre Performance können sie die Postcards mitgestalten.

ORF sucht 800 Volunteers

„Volunteers glänzen mit Begeisterung und sind jedes Jahr ein unverzichtbares Aushängeschild des größten TV-Musikwettbewerbs der Welt. Der Eurovision Song Contest bietet die einzigartige Chance, Teil einer internationalen Familie zu werden, Gleichgesinnte aus aller Welt zu treffen und gemeinsam bei etwas Großem dabei zu sein“, so Michael Krön, Executive Producer des Eurovision Song Contest.

Am 1. Dezember startet das Anmeldeverfahren für Volunteers, bei dem bis zu 800 Freiwillige gesucht werden, die Teil des Events werden möchten. Bereits jetzt können sich Interessierte direkt auf der Website songcontest.ORF.at für Informationen voranmelden. Die ausgewählten Freiwilligen werden dann von 27. April bis zum 17. Mai 2026 im Pressezentrum, an Infodesks, in der Wiener Stadthalle, am Rathausplatz oder am Flughafen dabei sein.

1.600 Bewerber:innen für Stand-in-Auditions

1.600 Bewerber:innen aus der ganzen Welt gibt es bereits für die Stand-ins. Das sind professionelle Performer:innen, die stellvertretend für Künstler:innen oder Moderatorinnen und Moderatoren eingesetzt werden, um Abläufe zu testen, Positionen und Showelemente zu prüfen und zu verbessern. Aus dem breiten Pool werden schließlich 680 professionelle Tänzer:innen und 120 professionelle Sänger:innen zu den Auditions eingeladen. Schlussendlich werden 30 Künstler:innen ausgewählt, die beim 70. Eurovision Song Contest als Stand-in-Performer dabei sein und für einen perfekten Ablauf der Show mitverantwortlich sein werden.

Mehrstufiges Ticketingsystem

Das Interesse an den Shows ist enorm. Dementsprechend wichtig ist deshalb ein geregelter, fairer und sicherer Ticketverkauf. Beim Eurovision Song Contest in Wien kommt wieder ein bewährtes mehrstufiges Ticketingsystem zum Einsatz, mit einer Registrierungs-, Freischaltungs- und Ticketverkaufsphase. Detaillierte Informationen folgen am 24. November 2025 auf den Websites und Social-Media-Accounts der EBU und des ORF.

Zweifache Umwelt-Zertifizierung

Für das größte TV-Musikfest der Welt strebt der ORF eine doppelte Umweltzeichen-Zertifizierung an: „Green Event“ und „Green Producing in Film und Fernsehen“. Der Fokus liegt auf Energie, Mobilität, Abfall und nachhaltiger Beschaffung – von der effizienten Reise- und Logistikplanung bis hin zum stromsparenden Lichtkonzept oder Mehrzweckbechern bei den Events.

TV-Musikfest für alle

Der Eurovision Song Contest wird ein Musikfest für alle und somit will der ORF auch ein starkes Zeichen für Menschen mit Behinderungen setzen. Alle Songs werden mit Musikgebärden produziert. Die Shows werden mit Untertiteln versehen, es gibt eine Audiodeskription und die TV-Momente werden in die Österreichische Gebärdensprache übersetzt. Auch bei den Events wird auf Barrierefreiheit geachtet und umfassende Serviceangebote werden an den Event-Locations bereitgestellt.

„Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“

Wer wird Österreich beim 70. Eurovision Song Contest vertreten? Erstmals seit 2016 gibt es wieder einen nationalen Vorentscheid, bei dem das TV-Publikum mitentscheiden kann, wer für Österreich ins Rennen gehen wird. Alice Tumler und Cesár Samson begrüßen am Freitag, dem 20. Februar 2026, um 20.15 Uhr live in ORF 1 und auf ORF ON zur großen Hauptabendshow „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“, wo Jury und Publikum entscheiden, wer unser Land beim Song Contest repräsentiert. Es gab mehr als 500 Bewerbungen aus allen Bundesländern, von Schlager über Pop und Rock bis Country oder Oper, in verschiedenen Sprachen, von Einzelkünstlerinnen und -künstlern sowie Bands, quer durch alle Genres und so bunt wie der Song Contest selbst. Das ORF-Redaktionsteam sucht nun gemeinsam mit den Scouts beim internen Live-Casting jene zwölf Acts, die beim nationalen Vorentscheid mit dabei sind.

Klima Biennale Wien gewinnt Silber bei den internationalen LivCom. Awards 2025

Foto: “LivCom Award_ Gerlinde Riedl & SitharaPathirana – Jury” / Fotocredit & Quelle: © KunstHausWien

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Auszeichnung in der Kategorie „Environmental Sustainability Project Awards“

 

Die Klima Biennale Wien wurde am 21. November 2025 bei den LivCom Awards 2025 in der Kategorie „Environmental Sustainability Project Awards“ mit Silber ausgezeichnet. Eine internationale Jury würdigte die erste Ausgabe der Biennale (2024) als beispielgebende Initiative an der Schnittstelle von Kunst, Klima und Stadtentwicklung. Das Projekt wurde initiiert von der Stadt Wien und organisiert vom KunstHausWien, einem Museum der Wien Holding.

Über die Klima Biennale Wien
Die Klima Biennale Wien ist ein transdisziplinäres Festival an der Schnittstelle von Kunst und Klima. Kooperation, Teilhabe und Bewusstseinsbildung sind zentrale Elemente. Finanziert wird die Biennale von den Geschäftsgruppen „Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Digitales“, „Kultur und Wissenschaft“ sowie „Klima, Umwelt und Demokratie“ der Stadt Wien. Die erste Ausgabe 2024 verzeichnete über 225.000 Besucher*innen und Veranstaltungen mit mehr als 100 Partnerinstitutionen.

Über LivCom

Die International Awards for Liveable Communities (LivCom Awards) wurden 1997 gegründet und gelten heute als weltweit führender Wettbewerb für Best Practices in lokaler Umwelt- und Entwicklungsplanung. Ihr Ziel: den internationalen Austausch erfolgreicher Lösungen fördern und so die Lebensqualität in Gemeinden nachhaltig verbessern. Unterstützt von den Vereinten Nationen kooperiert LivCom seit 2007 mit dem UN-Umweltprogramm (UNEP) und arbeitet inzwischen mit mehreren weiteren UN-Organisationen und internationalen Partner*innen zusammen.

 

Die zweite Klima Biennale Wien findet von 9. April bis 10. Mai 2026 statt.

www.biennale.wien

www.wienholding.at