Author: Alexa Szikonya

Damen-Handtasche von Everpurse lädt Handy-Akkus

Das Kickstarter-Projekt Everpurse http://everpurse.com bietet ab März 2013 Handtaschen mit integrierter Smartphone-Ladestation an. Der 2.500 mAh-Akku kann mittels Induktion drahtlos aufgeladen werden, indem die Tasche auf eine mitgelieferte Spezial-Matte gelegt wird. Das Telefon wird in eine spezielle Innentasche gesteckt, wo es sich rein durch die Schwerkraft automatisch mit dem integrierten Ladedock verbindet. Die Handtasche kommt in verschiedenen Designs und ist klein genug, um in größeren Taschen als Innenbeutel zu funktionieren. Das Angebot richtet sich vorrangig an Frauen, aber auch Männer haben bereits bestellt.

Schnell finanziert

Die 100.000 Dollar, die von den Everpurse-Erfindern Dan und Liz Salcedo als Finanzierungs-Ziel bei Kickstarter angegeben wurden, sind mittlerweile schon längst erreicht. Zum Zeitpunkt des Schreibens der vorliegenden Zeilen sind bereits über 199.000 Dollar an Kapital auf der Crowdfunding-Plattform gesammelt worden, dabei endet die Frist für willige Kleininvestoren erst in einer Woche. Die beiden verheirateten Everpurse-Gründer überlegen bereits, dieselbe Technologie auch in Anzug-Jacketts und Hosen zu integrieren, um die Produktpalette zu erweitern.

Das Konzept einer Tasche mit integrierter Smartphone-Funktionalität ist nicht neu. Andere Anbieter haben vergleichbare Produkte auf dem Markt. Everpurse ist aber das erste Unternehmen, das eine Lösung speziell für Frauen anbietet. “Es gibt auch Rucksäcke und Taschen mit integrierten Solarmodulen zum Laden der Akkus. Moderne Smartphones sind Energiefresser und es gibt Bedarf an zusätzlichen Energiequellen. Das wird sich so schnell auch nicht ändern lassen. Flexible Ladestationen zum Mitnehmen, die auch im Auto angesteckt werden und Strom speichern können, sind beliebt”, sagt Issam Al-Abassy, Geschäftsführer von AccuPower http://accupower.at , gegenüber pressetext.

Die Everpurse verfügt mit ihrem Akku über genügend Kapazität, um ein iPhone zwei Mal vollständig aufzuladen. Dann muss die Tasche wieder auf die Induktionsmatte, um die Reserven aufzufüllen. Das vollständige Laden der Everpurse dauert laut Hersteller ungefähr sechs Stunden. Das Gewicht der in der Tasche verbauten Elektronik beträgt 170 Gramm, fällt im gefüllten Zustand also kaum ins Gewicht. Obwohl das Produkt sich hauptsächlich an Frauen richtet, sind laut Hersteller rund zehn Prozent der Kickstarter-Bestellungen von Männern abgegeben worden.

iPhone und Android

Laut Herstellerseite funktioniert die Everpurse mit verschiedenen Handys, darunter das iPhone und Modelle von Samsung. Eine exakte Liste gibt es bislang aber nicht. Ab kommendem Frühjahr ist die Ladetasche lieferbar. Das günstigste Set aus Handtasche und Induktionsmatte kostet 129 Dollar, inklusive internationalem Versand. Die Taschen alleine sind ab 99 Dollar zu haben, Leder-Varianten kosten 129 Dollar. Für zusätzliche Lade-Matte sind 30 Dollar zu berappen. Die Everpurse gibt es in Leder und Kunststoff mit jeweils drei verschiedenen Farbvarianten.

 
Foto: everpurse.com
Quelle: www.pressetext.com

“Green Brand Austria” für alverde von dm

Mit dem Gütesiegel werden Marken geehrt, die nachweisbar ökologische Nachhaltigkeit praktizieren und diese zur Bewusstseinsbildung nach innen und außen transparent leben und kommunizieren.

Die internationale, unabhängige Brand-Marketing-Organisation “Green Brands” mit Sitz auf der “grünen Insel” Irland zeichnete nun die dm Qualitätsmarke alverde NATURKOSMETIK mit dem “Green Brand
Austria 2012/13″-Siegel aus. Der bewusste und nachhaltige Umgang mit der Natur ist bei dm drogerie markt fixer Bestandteil der Unternehmensphilosophie und somit auch fest in der Führung der dm
Qualitätsmarke, wie alverde NATURKOSMETIK verankert. “Wir freuen uns sehr, dass unsere ökologischen und nachhaltigen Produkte von alverde NATURKOSMETIK ausgezeichnet wurden. Wir führen im Moment in Österreich über 350 alverde Produkte, von Gesichts- und Körperpflege bis über eine eigene Serie für Männer”, sagt Thomas Kumric, in der dm Geschäftsführung für die Qualitätsmarken verantwortlich. Norbert Lux, COO der Green Brand Organisation Limited übergab in einer dm Filiale nahe der Unternehmenszentrale in Salzburg/Wals das Zertifikat: “dm drogerie markt setzt mit seiner nachhaltigen Unternehmensphilosophie zukunftsweisende Signale. Die Marke alverde NATURKOSMETIK hat alle drei Phasen des Prüfungsverfahrens mit Bravour bestanden.”

Von der Nominierung bis zur Auszeichnung Im ersten Schritt des Prüfungsverfahrens nominierten die Befragten in einer repräsentativen Marktforschungsstudie (Ipsos) die Marke alverde NATURKOSMETIK. Danach wurde die Qualitätsmarke unter anderem auf Ökodesign, Rohstoffgewinnung, Transport der Rohstoffe, Produktion, Verpackung, Distribution, Verwertung und Entsorgung anhand eines vom wissenschaftlichen Nachhaltigkeitsinstitus SERI zusammengestellten Kriterienkatalogs geprüft. Die Jury hat im letzten Schritt ein finales Vetorecht und kann – nach Prüfung der Ergebnisse der Validierung – der Auszeichnung einer Marke als GREEN BRAND zustimmen oder sie ablehnen. alverde NATURKOSMETIK hat die Jury in allen Kriterien überzeugt.

Beim Einkauf an die Welt von morgen denken alverde NATURKOSMETIK wurde 1989 als erste Handelsmarke im Bereich Naturkosmetik lanciert und steht seitdem für Qualität, Innovationsfreude und hochwirksame Kosmetik aus der Natur. “Wir arbeiten kontinuierlich an der Entwicklung von Rezepturen, die der Haut natürlich-effektive Pflege schenken und im Entwicklungs- und Herstellungsprozess Ressourcen schonen”, sagt Helena Thome, Produktmanagerin alverde NATURKOSMETIK. Der alverde Philosophie entsprechend stammen die Rohstoffe bevorzugt aus kontrolliert biologischem Anbau. Alle Produkte sind frei von Inhaltsstoffen auf Mineralölbasis wie auch von rein synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen. Ein Großteil der alverde- Produkte trägt das Vegan-Siegel, das garantiert, dass keine tierischen Inhaltsstoffe enthalten sind. Generell gilt: Für alverde Naturkosmetik werden keine Tierversuche durchgeführt. “Um den hohen Ansprüchen unserer Kunden an Naturkosmetik zu genügen, stellen wir uns zusätzlich den strengen Anforderungen von NaTrue”, ergänzt Helena Thome. Die alverde-Produkte werden mehrheitlich in Deutschland hergestellt. dm verzichtet damit auf lange Transportwege und schont die Umwelt. Darüber hinaus werden
die Produktverpackungen sorgfältig unter dem Aspekt der Ressourcen-Schonung und ihrer Wieder-Verwertbarkeit ausgewählt.

Foto v. li: Thomas Kumric Geschäftsführer Marketing & Einkauf, Helena Thome Produktmanager Alverde, Norbert R. Lux Chief Operating Officer Green Brands
Fotograf: Susi Berger- Pressefoto Neumayr
Fotocredit: Pressefoto Franz Neumayr

Quelle: APA OTS

Katharina Swoboda – Siemens AG Österreich

Katharina Swoboda übernimmt mit Oktober 2012 die Leitung der Kommunikationsabteilung der Siemens AG Österreich.

Gerald Oberlik, der diese Funktion und darüber hinaus die Koordination der weiteren 18 Länder des Cluster CEE seit 2006 innehatte, wird sich künftig auf die Unternehmenskommunikation im CEE-Raum konzentrieren und einen verstärkten Fokus auf grenzüberschreitende Projekte legen.

Für den Bereich Media Relations wird weiterhin Konzernpressesprecher Harald Stockbauer verantwortlich sein.

Katharina Swoboda ist seit 2011 Assistentin von Siemens Österreich-Generaldirektor Wolfgang Hesoun. Zuvor war sie Pressesprecherin im Justizministerium von Justizministerin Claudia Bandion-Ortner und im Außenministerium von Staatssekretär Hans Winkler.

Fotograf: Siemens AG Österreich
Fotocredit: Siemens AG Österreich

Quelle: APA OTS
 

Ein Sommer mit haarigen Folgen…

Der Sommer ist vorüber, es wird bereits viel schneller dunkel. In den Gastgärten liegen Decken für kühlere Stunden bereit, die Zeit von Maroni und Sturm beginnt. Die einen trauern den lauen Abenden nach, die anderen freuen sich auf die kühlere Jahreszeit nach den langen Hitzestunden. Zu welcher Gruppe auch immer Sie sich zählen: Ihre Haare müssen sich garantiert von den Strapazen des Urlaubs, der intensiven Sonne, von Meerwasser, Wind und Klimawechsel erholen.

Haarpflege ist reine Kopfsache Eine nährstoffhaltige Pflege ist die Lösung. Denn Nährstoffe wirken wie eine Kur – sowohl auf der Haut als auch für Ihr Haar. Botarin vertraut auf hochwertige Wirkstoffkombinationen, die eine natürliche Balance wiederherstellen und die Haut- und Haarstruktur
deutlich verbessern. Vertrauen Sie daher auf Botarin! Die Anti-Aging-Formel für Haare ergänzt die Hautpflegeprodukte perfekt.

Haarige Vertrauenssache

Da ein gutes Körpergefühl bereits bei der Haarwurzel beginnt, sollten Sie das Haarproblem auch an der Wurzel packen und auf hochwertige Produkte achten! Der Botarin Hair Energizer sorgt dafür, dass Haarverlust auf ein natürliches Maß reduziert wird. Dank klinisch getestetem Wirkstoffkomplex Trichogen wird glanzlosem, sprödem Haar neuer Glanz verliehen. Der Energizer bewirkt kraftvolles, dichtes Haar und lässt Sie auch nach dem Urlaub garantiert nicht alt aussehen.

Wellness für die Haare

Das Botarin Hair Energizing Shampoo versorgt die Haare mit wichtigen Nährstoffen und stärkt von innen heraus. Bei der regelmäßigen Haarwäsche reinigt es Ihre Kopfhaut und Ihre Haare sanft und gründlich. Nach dem Strandurlaub in der Karibik, dem Städtetrip durch die großen Metropolen der Welt oder dem Entspannen auf Balkonien haben Ihre Haare eine Auszeit verdient. Mit dem Energizer und dem Shampoo wird die Haarpflege zur Wellnessbehandlung für Zuhause. Und Ihre Haare und Sie können kraftvoll in die kühlere Zeit des Jahres starten!

www.botarin-hair.com

Fotograf: Botarin
Fotocredit: Botarin

Quelle: APA OTS

RINGANA erhält als erster Naturkosmetik Hersteller die Auszeichnung zur GREEN BRAND Austria

Ausgangspunkt zur Auszeichnung war im ersten Schritt die Nominierung von RINGANA durch eine repräsentative Befragung der österreichischen Bevölkerung. Dabei ermittelte das Marktforschungs-institut synovate in der Kategorie “Kosmetik” eine hervorragende Platzierung und damit die Anerkennung zur Nominierung.

Die daraufhin erfolgte, wissenschaftlich betreute Prüfung zur ökologischen Nachhaltigkeit des Unternehmens, erbrachte beste Ergebnisse und in letzter Instanz die Zustimmung der hochrangigen
Jury zur Auszeichnung und Verleihung des Gütesiegels.

Andreas Wilfinger, Gründer und Geschäftsführer von RINGANA, erhielt nun im Rahmen der 4th European Convention in St. Anton – im Beisein von über 800 Frischepartnern – das Zertifikat von Norbert Lux, dem COO der GREEN BRANDS Organisation.

Er zeigte sich hocherfreut über die Auszeichnung und sieht sich damit erneut bestätigt, wie sinnvoll und wichtig die ökologische Ausrichtung seines Unternehmens und der Produkte ist.

Foto: Zertifikatsüberreichung zur GREEN BRAND Austria an Ulla Wannemacher und Andreas Wilfinger von RINGANA. Personen: v.li.: Andreas Wilfinger, Ulla Wannemacher von RINGANA sowie Norbert Lux, COO der GREEN BRANDS Organisation.
Fotograf: Anja Fahrig
Fotocredit: RINGANA

Quelle: APA OTS

Mischa Barton eröffnet den La Hong Nhut-Flagshipstore

Die britische Schauspielerin und Designerin Mischa Barton wird am 23. Oktober die lang erwartete Boutique von La Hong Nhut eröffnen.

Mischa Barton kann mit ihren 26 Jahren bereits auf eine aufregende Karriere als Schauspielerin zurückblicken. Mit ihrem Gespür für Stil und ihrer kreativen Individualität hat sie sich auch als Fashion-Ikone einen Namen gemacht und wird in den wichtigsten Front Rows gesichtet.

La Hong: “Mischa Barton ist eine Fashion-Ikone, die Trends erkennt, setzt und lebt. Darüber hinaus ist sie eine bildhübsche junge Frau und ich kann mir jetzt schon vorstellen, wie wunderschön sie in meiner Mode auf dem Red Carpet aussehen wird.”

Mischa Barton wird an diesem Abend die Pressekonferenz und auch die im Anschluss stattfindende Fashion Show in Kreationen von La Hong Nhut beehren.

Designer La Hong und Geschäftspartnerin Dali Koljanin freuen sich sehr dieses modeinteressierte Schauspieltalent zusammen mit einem neuen Mitglied der Geschäftsführung in Wien zu begrüßen – denn mit Bobbie Le Poppmeier, La Hongs Nichte, ist die La Hong Nhut-Familie um eine entscheidende Partnerin gewachsen.

Bei einer schicksalhaften Begegnung von La Hong und Bobbie Le Poppmeier zu Weihnachten 2011, kurz nach dem Brand des Ateliers in der Kärntner Straße, fanden die beiden heraus, dass sie miteinander verwandt sind. Dieses Kennenlernen hat nicht nur einen persönlichen Einfluss auf die beiden, sondern auch einen professionellen. Bobbie Le Poppmeier wird La Hong Nhut nun als Business Expertin mit internationaler Erfahrung unterstützen.

Auch sie zeigt sich begeistert von der jungen Aktrice. “Dass Mischa Barton unserer Einladung gefolgt ist, freut uns sehr. Für die neue Kollektion ist sie die ideale Markenbotschafterin, da sie den internationalen Flair der Kollektion unterstreicht.” so Bobbie Le Poppmeier.

Der neue La Hong Nhut Flagshipstore im stilwerk Wien wird mit einem fulminanten Opening Event am 23. Oktober 2012 eröffnet. Im Shop, der von international anerkannten Traditionsfirmen wie den
Neuen Wiener Werkstätten eingerichtet wurde, wird unter anderem La Hongs erste Prêt-à-Porter-Kollektion “Phönix aus der Asche” zu sehen sein.

www.lahongnhut.com

Foto: Das La Hong Nhut Team: Bobbie Le Poppmeier, La Hong und Dali Koljanin
Fotograf: juliebrass.com
Fotocredit: juliebrass.com

Quelle: APA OTS

Eva Engelberger – mumok Wien

mumok Direktorin Karola Kraus betraute mit September 2012 DI(FH) Eva Engelberger mit den Fundraisingagenden des museums moderner kunst stiftung ludwig wien. Damit wechselt die Kultur
PR-Managerin mit langjähriger Museumserfahrung innerhalb der Marketingabteilung von der Position der Pressesprecherin, die sie seit 2005 im mumok ausfüllte, in den Bereich Fundraising, Sponsoring und Membership.

Eva Engelberger wird in Zusammenarbeit mit Mag. Christina Hardegg, die das mumok in Angelegen-heiten des Corporate Sponsorship vertritt, nationale und internationale Kooperationsprojekte betreuen und ausbauen. Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung und Umsetzung von Kooperations-konzepten für Partner und Sponsoren, die sich mit modernen, zeitgenössischen und innovativen Inhalten identifizieren. Das größte österreichische Museum für Kunst seit der Moderne soll zudem verstärkt als bürgernahe, allen Publikumsschichten zugängliche Institution ins Bewusstsein von Donatoren und Spendern rücken, die “ihr” Museum fördern.

Fotograf: mumok
Fotocredit: mumok

Quelle: APA OTS

 

Prof. Claus Gatterer Preis 2012 an Ö1-Journalisten Ursula Scheidle und Arno Aschauer verliehen

Im Hauptort der ladinischen Minderheit, im Südtiroler St. Ulrich im Grödnertal wurde am Dienstag der heurige Prof. Claus Gatterer Preis verliehen. Die Preisverleihung fand im Beisein der Südtiroler Landesrätin Sabina Kasslatter-Mur statt.

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis ging an die beiden Ö1 Journalisten Ursula Scheidle und Arno Aschauer.

Scheidle, eine Tirolerin, wurde 1973 in Innsbruck geboren. Sie studierte Deutsche Philologie und Theater- Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien. Zusätzlich erlangte sie die Schauspielreife. Seit vielen Jahren arbeitet sie als Freie auch für den ORF.

Ihr Partner bei der heute ausgezeichneten Produktion war Arno Aschauer, 1953 in Wien geboren. Er studierte am Max-Reinhardt-Seminar Regie und ist bereits seit 1975 freier Mitarbeiter des ORF. Aschauer ist auch Theaterregisseur und unterrichtet Drehbuch, Schauspiel und Regie an mehreren in- und ausländischen Universitäten.

Die von Ursula Scheidle und Arno Aschauer gestaltete Reportage wird heute mit der wichtigsten Auszeichnung im Bereich des sozial engagierten Journalismus, die in Südtirol und Österreich vergeben
wird, dem Prof. Claus Gatterer-Preis, ausgezeichnet.

Das Radiofeature “Was lange gärt wird endlich Wut / Protokoll eines Asylverfahrens” ist eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit dem Phänomen “Integration Made in Austria”, sowohl im privaten, als auch im halb-öffentlichen Bereich einer lokalen Kirchengemeinde.  Die Recherchen zu dieser am 28. Mai 2011 auf Ö1 ausgestrahlten Sendung begannen im März 2010.

Der opportune Umgang der Bundesregierung, insbesondere des Bundesministeriums für Inneres mit dem Bleiberecht, der Europäischen Menschenrechtskonvention, sowie vor allem der UN-Kinderrechtskonvention machte eine vollinhaltliche, viele Monate dauernde Recherche in diversen Gesetzestexten notwendig.  Zugleich musste der aktuelle Fall der Familie Maksuti aus Gjakova im
Kosovo verfolgt werden.

Diese journalistische Beharrlichkeit, die Ausdauer und der Mut der Radiomacher, wird mit dem heurigen Prof. Claus Gatterer-Preis ausgezeichnet.

Die Preisträger bedankten sich für den Preis und riefen das Publikum auf, in Zeiten eines neuen Trachtenkults und neuer Heilsbringer besonders wachsam zu sein.

Die “Ehrende Anerkennung” geht heuer an die Wochenzeitung der ladinischen Minderheit in Südtirol. “La Usc di Ladins” verfolgt einen kritischen und eigenständigen Journalismus in Südtirol. Sie ist als ein Medium einer Sprachminderheit den Subjekten und Objekten ihrer Berichterstattung besonders Nahe und hat trotzdem die notwendige journalistische Distanz bewahrt. Die Zeitung hat natürlich auch
finanzielle Probleme, da die staatliche, italienische Presseförderung eine Wochenzeitung für eine Minderheit auch nur ganz minimal fördert.

Der ladinische Journalist David Lardschneider fordert daher eine bessere finanzielle Absicherung der ladinischen Wochenzeitung und eine Gleichstellung im Rahmen der italienischen Presseförderung mit
einer Minderheiten-Tageszeitung.

ÖJC-Präsident Fred Turnheim stellte in seiner Laudatio fest, dass alle drei Preisträger etwas gemeinsam haben. Sie sind hervorragende Journalisten, verdienen aber so wenig, dass sie vom Journalismus
allein nicht leben können. Die prekäre finanzielle Situation gefährdet die Unabhängigkeit des Journalismus.

Die Südtiroler Landesrätin Sabina Kasslatter-Mur freute sich dass der Gatterer-Preis von einer reinen Journalistenjury vergeben wird. “Für Südtirol war Gatterer ein Vordenker, der sich intensiv und wegweisend mit landesspezifischen Themen auseinandergesetzt hat ohne dabei den
Blick über die Grenzen Südtirols hinaus zu verlieren.”

Der Prof. Claus Gatterer-Preis wird seit 1984 jedes Jahr vom Österreichischen Journalisten Club in Zusammenarbeit mit dem Land Südtirol verliehen.

Foto: “Verleihung des Prof. Claus Gatterer Preis 2012” 
Fotograf: ÖJC
Fotocredit: ÖJC

Quelle: APA OTS

Ruth Hierzer ist FEMtech-Expertin des Monats September

Um die Leistungen von Frauen und die Wichtigkeit von weiblicher Kreativität und der weiblichen Perspektive im Technologie- und Forschungsbereich sichtbar zu machen, wählt eine interdisziplinär besetzte, unabhängige Jury aus hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der Wissenschaft und des Personalmanagements eine herausragende Expertin aus der FEMtech Expertinnendatenbank auf dem Gebiet der Forschung und Technologie zur “FEMtech-Expertin des Monats”. Im September 2012 ist die Wahl auf die Mobilitätsexpertin Ruth Hierzer gefallen.

Seit 2010 ist Hierzer Leiterin der Produktstrategie und des Produktmanagements innerhalb der Thales Austria GmbH und verantwortlich für Marketing und Kommunikation. Die Thales Austria GmbH ist im Bereich Eisenbahnsicherungstechnik tätig und dadurch Anbieter von Betriebsführungssystemen, Zugsicherungstechnik, Zugleitsystemen und integrierter Kommunikationstechnologie.

Hierzer studierte Bauingenieurswesen an der Technischen Universität Graz. Ihre ersten Berufserfahrungen sammelte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Eidgenössischen Technischen
Hochschule (ETH) Zürich am Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme, als auch an der TU in Wien am Institut für Verkehrswissenschaften im Forschungsbereich Eisenbahnwesen, Verkehrswirtschaft und Seilbahnen. An der TU Wien schloss sie auch ihr Doktoratsstudium ab. Daneben war sie sechs Jahre lang die Leiterin des Scientific Network, das Junge Forum der Österreichischen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft (ÖVG). Bevor sie ihre Tätigkeit bei der Thales Austria GmbH aufnahm, war sie zwei Jahre lang die Generalsekretärin des Rail Technology Cluster Austria
(RTCA).

Für Hierzer ist klar, dass man zur Förderung von Frauen in der Technik die Maßnahmen sehr früh setzen muss. “In den Maturajahrgängen junge Frauen für technische Studien gewinnen zu wollen, ist eindeutig
zu spät”, ist Hierzer überzeugt. Ihre eigene Wahl zu einem technischen Studium war durch ihr familiäres Umfeld geprägt. Sie selbst fördert Frauen im Rahmen ihrer Unternehmenstätigkeit in Form
eines Peer Mentoringprogramms, einem Förderprogramm von High Potentials mit speziellem Fokus auf die Förderung von Frauen.

Mit der monatlichen Expertinnenwahl stellt das bmvit seit März 2005 Frauen aus der FEMtech Expertinnendatenbank vor, die sich erfolgreich im Technologie- und Forschungsbereich etabliert haben. Das ausführliche Porträt der “FEMtech-Expertin des Monats” sowie zur FEMtech Expertinnendatenbank finden Sie auf
 
www.femtech.at

Fotocredit: Ruth Hierzer

Quelle: APA OTS

 

Schauspielklasse “Camera Acting”

Österreichische Spielfilme und ihre Regisseure sind bei internationalen Filmfestivals höchst erfolgreich, wie die jüngsten Preise eindrucksvoll belegen, die Michael Haneke mit seinem Film “Amour” in Cannes und Ulrich Seidl mit “Paradies: Glaube” in Venedig erringen konnten.

Was nachhinkt, ist die Schauspielausbildung in Österreich, die sich weiterhin großteils nur auf die Ausbildung von NachwuchsschauspielerInnen für das Schauspiel im Theater konzentriert. So gibt es zwar eine große Menge an Schauspielschulen in Österreich, aber nur wenige haben die Zeichen der Zeit erkannt und widmen wenigstens einen Teil des Unterrichts dem Fach “Schauspielen für Film und Fernsehen”.

Dementsprechend nimmt es nicht wunder, dass viele österreichische Regisseure ihre Filmrollen oftmals lieber mit Laien als mit AbsolventInnen von Schauspielschulen besetzen, da diese schlicht und ergreifend nicht adäquat, nämlich nicht für Filmschauspiel  ausgebildet sind. Eine Mimik, Sprache und Gestik, die darauf ausgelegt ist, auch noch die Zuschauer in der letzten Reihe des Theaters zu erreichen, ist für ein Schauspiel vor der Kamera ungeeignet und muss fast zwangsläufig übertrieben wirken.

Aus diesem Grund hat das Team des Schauspiellehrgangs der Medienschule Wien beschlossen, ab Oktober 2012 erstmals auch eine zweisemestrige Schauspielklasse zum Thema “Camera Acting” anzubieten. Der Unterricht in dieser Schauspielklasse ist ausschließlich dem Schauspielen für Film und Fernsehen gewidmet und wird in Kooperation mit dem hauseigenen Filmlehrgang durchgeführt.

Im Unterschied zu den meisten anderen Angeboten zum Thema Filmschauspiel handelt es sich bei der “Camera Acting”-Klasse der Medienschule nicht um einen Schnupperworkshop am Wochenende, sondern um einen zweisemestrigen Schauspielkurs mit kontinuierlichen Probeterminen. Gearbeitet wird dabei vornehmlich nach Methoden von Sanford Meisner, frei nach dem Motto: “Acting is reacting”.

Ziel dieser Projektklasse ist es, den TeilnehmerInnen die Unterschiede zwischen dem Schauspielen auf der Bühne vor Publikum und dem Schauspielen für Filmaufnahmen vor einer Kamera bewusst zu machen
und ihnen die Möglichkeit zu geben, entsprechende Erfahrung mit dieser anderen Art des Schauspiels zu sammeln. Die Ergebnisse der im Laufe des Semesters geprobten Filmszenen werden jeweils am
Semesterende in Kooperation mit dem Filmlehrgang der Medienschule verfilmt und geschnitten, sodass jede/r TeilnehmerIn der Projektklasse “Camera Acting” am Ende des zweiten. Semesters über ein
Show-Reel mit zwei geschnittenen Filmszenen auf DVD verfügt.

Leitung: Frauke Steiner, Leiterin des Schauspiellehrgangs der Medienschule Wien Frauke Steiner ist Schauspielerin, Kulturmanagerin & Regisseurin. Sie ist Absolventin der Schauspielschule München, war Dozentin für Szenisches Spiel an der Karl-Franzens-Universität Graz und leitet seit 2011 erfolgreich den Schauspiellehrgang der Medienschule Wien.

Voraussetzung für die Anmeldung zur Schauspielklasse “Camera Acting” sind schauspielerische Vorerfahrungen sowie die Zusendung eines Motivationsschreibens und Lebenslaufs an das Büro der
Medienschule.

Weitere Infos zur Schauspielklasse “Camera Acting” und zum Schauspiellehrgang:

www.medienschule.at oder

www.schauspiellehrgang.at

Über die medienschule.at

Die Medienschule Wien ist ein Erwachsenenbildungsinstitut und bietet eine zweisemestrige Ausbildung in Form eines Filmlehrgangs, Fotolehrgangs, Multimedialehrgangs, Schauspiellehrgangs,
Tanzlehrgangs und Makeuplehrgangs an.

Der Lehrgang für Film und Video widmet sich dem Film in digitaler Form von der Filmaufnahme bis zum Videoschnitt am Computer. Der Lehrgang für Fotografie befasst sich mit allen Bereichen der
digitalen Fotografie, der Lehrgang für Multimedia umfasst die Bereiche Fotografie, Web-/Grafikdesign und Digitalfilm/Video. Der Lehrgang für Schauspiel ist als Ausbildung in den Grundlagen des
Schauspiels für Theater und Film konzipiert. Der Lehrgang für Tanz widmet sich dem Ausdruckstanz in zeitgenössischer und klassischer Form. Der Makeuplehrgang vermittelt die Fertigkeiten des Schminkens
für Fotografie, Film und Schauspiel und wird in Zusammenarbeit mit den anderen Lehrgängen der Medienschule Wien durchgeführt.

Zahlreiche Einzelworkshops in den Bereichen Fotografie, Film und Schauspiel runden das Angebot der Medienschule Wien ab.

Weitere Infos unter: http://www.medienschule.at

Foto: Barbara Schachner, Absolventin des Schauspiellehrgangs an der Medienschule WienFotograf: Markus Hippmann
Fotocredit: Markus Hippmann

Quelle: APA OTS