Author: Alexa Szikonya

24.04.: Lange Nacht der Forschung unter dem Motto „Healthy Aging“ an der Med Uni Graz

Foto: “” / Fotocredit: © Med Uni Graz / Quelle: © Med Uni Graz

Logo_Instagram @frauenbusinessatalexa  | Wien 2026 | Werbung.Unbezahlt.

Interaktive Mitmachstationen, spannende Vorträge und Medizin in 3D erleben

Am 24. April stellt die Med Uni Graz ihr breites Programmangebot im Rahmen der Langen Nacht der Forschung unter das Motto „Healthy Aging“. Das abwechslungsreiche Programm bietet faszinierende Einblicke in das Thema „Gesundes Altern“ mit zahlreichen interaktiven Mitmachstationen, spannenden Führungen sowie einem vielfältigen Vortragsprogramm.

 

Mitmachstationen: Von Zellalterung über Krebsforschung bis hin zur Hirngesundheit

Unsere interaktiven Stationen zeigen unter anderem, wie moderne Technologien wie NMR-Spektroskopie oder digitale Pathologie Krankheiten sichtbar machen. Sie widmen sich dem Einfluss von Ernährung, Zucker, Fasten und Bewegung auf den Stoffwechsel sowie neuen Diagnosemethoden wie der Liquid Biopsy. Ergänzt wird das Programm durch Mitmachangebote zu Mikroskopie, Hautgesundheit, Ernährungsmedizin und Einblicke in klinische Studien und Biobanken. Für junge Besucher*innen sorgt zudem die Kuscheltierklinik für einen spielerischen Zugang zur Medizin. Zu den Highlights gehören:

Zellalterung: Was Fadenwürmer jünger macht – und uns vielleicht auch
Erleben Sie, wie Zellen altern – von der DNA bis zu zellulären Signalwegen! An unserer Mitmachstation isolieren Sie selbst DNA, analysieren Zellorganellen alternder Zellen und beobachten an Fadenwürmern, wie neue Anti-Aging-Strategien in zelluläre Signalwege eingreifen. Außerdem können Sie sogar die Hand einer anderen Person steuern. Tauchen Sie ein in die Alterungsforschung am Lehrstuhl für Molekularbiologie und Biochemie.

Wie erforschen wir Mikro- und Nanoplastik?
An unserer Mitmachstation entdecken Sie, wie Mikro- und Nanoplastik im Labor untersucht wird. Mystery Box, Quiz, Mikroskop, Plastikextraktion und Einblicke in die Zellkultur zeigen Ihnen, wie Forschung zu Plastik und seinen Auswirkungen funktioniert. Zusätzlich haben Interessierte die Möglichkeit, an einer Studie teilzunehmen.

Was hält unser Gehirn fit – ein Leben lang?
Erfahren Sie, wie Sie Ihre Gehirngesundheit aktiv fördern können – durch Ernährung, Bewegung, geistige Aktivität, Schlaf, bewussten Medienkonsum und soziale Kontakte. Wir zeigen Ihnen, wie Risikofaktoren erkannt werden, wie das „Gehirnalter“ gemessen wird und wie sich normales Altern von Demenz unterscheiden lässt. So wird sichtbar, welchen Beitrag all diese Faktoren zu Healthy Aging leisten.

Wie beeinflusst Zucker unseren Stoffwechsel?
Entdecken Sie, wie Ernährung und Bewegung den Stoffwechsel beeinflussen und warum Zucker dabei eine zentrale Rolle spielt. An interaktiven Stationen können Sie Ihren Blutzucker messen, Lebensmittel vergleichen und sensorische Eindrücke testen. Gleichzeitig erhalten Sie Einblicke in aktuelle Forschung und erfahren, wie all das zu Healthy Aging beitragen kann.

Warum und wie Fasten und Sport das Altern verlangsamen können
Erfahren Sie, warum kontrollierter „Stress“ durch Fasten und Sport den Körper stärken kann und wie zelluläre Prozesse dabei helfen, Alterung zu verlangsamen. An dieser Station wird gezeigt, welche molekularen Mechanismen dahinterstehen und wie diese Erkenntnisse genutzt werden können, um Healthy Aging zu unterstützen.

„Forever Young“ – Wie uns Kollagen straff hält!
Kollagen hält den Körper zusammen – von der Haut über Knochen bis zu Sehnen. Hier entdecken Sie, wie dieses Strukturprotein aufgebaut ist, warum es mit Jugendlichkeit verbunden wird und wie Elektronenmikroskope seine feinsten Details sichtbar machen. Sie erfahren, was Kollagen mit Healthy Aging zu tun hat und wie Alter, Umwelt und Lebensstil seine Struktur verändern.

 

Spannende Vorträge rund um die Gesundheit

Begleitend dazu bieten Expert*innen der Med Uni Graz Kurzvorträge zu aktuellen Themen wie genetischem Krebsrisiko, Intervallfasten, Ernährungskompetenz, Bewegung und Sport, Knochengesundheit, regenerativen Technologien in der Medizin sowie zur MetAGE-Studie, die gesundes Altern von der Zelle bis zum Menschen untersucht.

 

Medizin in 3D erleben
Ein besonderes Highlight sind zwei spektakuläre 3D-Einblicke in die moderne Chirurgie im Großen Anatomie-Hörsaal. Besucher*innen können eine neurochirurgische Operation sowie eine Herzoperation in beeindruckender 3D-Übertragung verfolgen und erhalten dabei realitätsnahe Einblicke in komplexe medizinische Eingriffe.

 

Seien Sie dabei: Lange Nacht der Forschung an der Med Uni Graz

Zeit: Freitag, 24. April, ab 17:00 Uhr
Ort: Campus und Anatomie an der Medizinischen Universität Graz

 

#Healthy Aging – Gesund älter werden
Healthy Aging an der Med Uni Graz – Forschung, Lehre und Praxis im Dialog.

 

https://www.medunigraz.at/lange-nacht-der-forschung 

https://www.medunigraz.at/

 

https://www.instagram.com/medunigraz/

 

https://www.facebook.com/medunigraz/

 

https://twitter.com/MedUniGraz

 

https://www.linkedin.com/school/medunigraz/?viewAsMember=true

Tennis-Star Dominic Thiem engagiert sich für seltene Donau-Störe

Foto: “Tennis-Star Dominic Thiem engagiert sich für seltene Donau-Störe” / Fotocredit: © Lukas Lehner / WWF-AT / Quelle: © WWF-AT

Logo_Instagram @frauenbusinessatalexa  | Wien 2026 | Werbung.Unbezahlt.

Prominente Hilfe für den Artenschutz – Naturschutzorganisation WWF bekommt Unterstützung im Einsatz für die am stärksten bedrohte Tiergruppe der Welt 

 

Tennis-Star Dominic Thiem zeigt erneut großes Engagement für den Artenschutz: Mit einer großzügigen Spende unterstützt der ehemalige Tennisprofi die Arbeit des WWF Österreich zum Schutz von Stören. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag zu ihrem Fortbestand – denn die urzeitlichen Fische bilden die am stärksten gefährdete Tiergruppe der Welt. Auch die in der Donau vorkommenden Störarten sind vom Aussterben bedroht.

„Artenschutz liegt mir schon seit Jahren am Herzen. Als ich von der Situation der Störe erfahren habe, war für mich sofort klar, dass ich mich aktiv dafür einsetzen möchte”, sagt Dominic Thiem.

Die Hauptbedrohungen der Störe sind vor allem der Verlust ihres Lebensraums und ihrer Wanderrouten durch verbaute Flüsse sowie die illegale Jagd auf die Tiere wegen ihres Fleisches und kostbaren Kaviars. WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides: „Die Gefahren für die Störe sind vielfältig. Vor allem in der Donau, dem internationalsten Fluss der Welt, kann Störschutz nur durch die Zusammenarbeit vieler Akteure über Grenzen weg gelingen. Wir freuen uns daher sehr über die prominente Unterstützung durch Dominic Thiem.”

 

Ein Forschungsschiff für Störe auf der Donau
Von der wertvollen Artenschutzarbeit hat sich Dominic Thiem bei einem Besuch des Projekts „LIFE-Boat4Sturgeon“ kürzlich selbst ein Bild gemacht. Die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU University) leitet das Projekt und züchtet die seltenen Tiere auf einem eigens umgebauten Schiff nach. Die Jungfische werden gemeinsam mit dem WWF und vielen weiteren Partner:innen in der Donau ausgewildert, um die Bestände langfristig zu sichern.

„Vor Ort zu erleben, mit wie viel Know-how und Engagement die Jungstöre aufgezogen und auf ihre Auswilderung vorbereitet werden, war beeindruckend. Projekte wie dieses zeigen, dass wir Verantwortung übernehmen und aktiv dazu beitragen können, ihnen eine Zukunft in ihrem natürlichen Lebensraum zu sichern“, sagt Dominic Thiem. Um das Projekt nachhaltig zu unterstützen, hat Dominic Thiem eine Störpatenschaft für eines der Elterntiere übernommen.

 

Breites Schutzprogramm für die Donau-Störe
Um die letzten Störpopulationen in der Donau zu schützen, setzt der WWF auf ein umfassendes Maßnahmenpaket. Dazu gehört die enge Zusammenarbeit mit lokalen Fischern, die aktiv in Schutzmaßnahmen eingebunden werden. Gleichzeitig unterstützt der WWF beim Aufbau alternativer Einnahmequellen, um den Druck auf die bedrohten Fische zu reduzieren. Auch die Kooperation mit Behörden in Bulgarien, Rumänien und der Ukraine spielt eine zentrale Rolle: So hilft der WWF etwa beim Aufspüren illegaler Hakenleinen mithilfe von Unterwassersonar-Geräten. Diese stellen eine große Gefahr für die seltenen Fische dar und sind ein wichtiger Ansatzpunkt im Kampf gegen die illegale Störfischerei. 

Über das Projekt “ LIFE-Boat4Sturgeon” 
Mit dem Projekt LIFE-Boat4Sturgeon verfolgen internationale Projektpartner:innen das Ziel, vier Donaustörarten – Waxdick, Sternhausen, Hausen und Sterlet – vor dem Aussterben zu bewahren. Das Projekt wird von der Universität für Bodenkultur geleitet und Großteils durch das EU-Programm LIFE finanziert, weitere österreichische Projektpartner:innen sind das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, der Wasserstraßenbetreiber viadonau und die Stadt Wien -Wiener Gewässer.

 

Details zum Projekt, Projektpartner:innen und Fördergeber: innen:

https://lb4sturgeon.eu/de/ 

Weitere Infos zum Schutz der Störe:

https://www.wwf.at/artikel/stoere-eine-zukunft-fuer-die-riesen-der-donau/ 

 

https://www.wwf.at/ 

Der Teufel trägt Prada 2: Was könnte passieren?

Foto, Fotocredit & Quelle: ©  https://www.vegasinsider.com/ 

Logo_Instagram @frauenbusinessatalexa  | Wien 2026 | Werbung.Unbezahlt.

Die mit Spannung erwartete Fortsetzung von Der Teufel trägt Prada soll am 1. Mai weltweit erscheinen – fast zwanzig Jahre nach der Premiere des Originalfilms. Der erste Film war ein großer Erfolg, voller ikonischer Zeilen und unvergesslicher Momente, die bis heute kulturell relevant sind. Vor diesem Hintergrund  hat VegasInsider.com Quoten veröffentlicht, welche einprägsamen Anspielungen, Zitate und Szenen im Nachfolger am ehesten zurückkehren werden.

 

  1. “VOGUE” VON MADONNA WIRD GESPIELT

Quoten: -250

Implizite Wahrscheinlichkeit: 71 %

“Vogue” von Madonna war bereits ein weltweiter Hit, bevor sie in The Devil Wears Prada zu sehen war, doch die Aufnahme im Film festigte ihr Vermächtnis noch weiter, da sie in der Montage von Andys Stil-Makeover zu sehen war. Bemerkenswert ist, dass das Lied bereits im Trailer zur Fortsetzung zu hören ist, was stark darauf hindeutet, dass es im Film selbst vorkommen wird. Mit diesem frühen Andeuter wirkt seine Rückkehr fast unvermeidlich.

 

  1. MIRANDA, DIE DREI- ODER ÖFTER “DAS IST ALLES” SAGT
  • Quoten: +100
  • Implizite Wahrscheinlichkeit: 50 %

Unter Miranda Priestlys vielen scharfen Einzeilern sticht “That’s all” als einer ihrer ikonischsten hervor. Seine Einfachheit und Darbietung machten es unvergesslich. Es wurde während der laufenden Pressetour bereits mehrfach erwähnt und ist einmal im letzten Trailer des Films zu hören, aber wenn man Miranda Priestly kennt, wird es mehrfach gesagt werden. Die eigentliche Frage ist nicht, ob – sondern wie bald nach dem Filmstar – wir es hören werden.

 

  1. JEMAND WIRFT EIN HANDY INS WASSER
  • Quoten: +150
  • Implizite Wahrscheinlichkeit: 40 %

Fans des Originalfilms werden sich sicher an den berüchtigten Klingelton erinnern, der Andy im ersten Film zu verfolgen schien, sowie an die unvergessliche Szene, als sie ihr Handy in den Brunnen in Paris warf und Miranda zurückließ. Vor diesem Hintergrund scheint es wahrscheinlich, dass ein Handy in The Devil Wears Prada 2 erneut einen Sprung wagen  könnte – diesmal kann man jedoch davon ausgehen, dass es ein Smartphone sein wird.

 

  1. MIRANDA TRÄGT PRADA
  • Quoten: +150
  • Implizite Wahrscheinlichkeit: 40 %

Interessanterweise trug Miranda im ersten Film nicht so viel Prada, wie viele vielleicht annehmen, was angeblich eine bewusste Entscheidung des Kostümbildners war. Allerdings trug sie bei ihrem allerersten Auftritt eine Prada-Handtasche dabei. Diesmal wäre es überraschend, wenn Prada nicht wenigstens einmal wieder in ihrem Kleiderschrank auftauchen würde.

 

  1. ETWAS AZURBLAUES ERSCHEINT
  • Quoten: +250
  • Implizite Wahrscheinlichkeit: 29 %

Der “azurblaue Pullover”-Monolog wurde zu einer der meistreferenzierten Modereden der modernen Filmgeschichte. Außerdem trug Meryl Streep bei ihrem jüngsten Auftritt in The Late Show den originalen himmelblauen Pullover. Keine azurblaue Anspielung in der Fortsetzung einzubauen, würde sich wie eine verpasste Chance anfühlen, auch wenn sie subtil erscheinen sollte.

 

  1. “SUDDENLY I SEE” VON KT TUNSTALL SPIELT
  • Quoten: +300
  • Implizite Wahrscheinlichkeit: 25 %

Neben “Vogue” ist “Plötzlich sehe ich” eng mit der Identität des Originalfilms verbunden, da es in der Eröffnungssequenz vorkam. Der beschwingte Ton des Songs prägte die Energie des Films, und eine Rückkehr wäre eine passende Anspielung auf das Original.

 

  1. MIRANDA SAGT “BAHNBRECHEND”
  • Quoten: +400
  • Implizite Wahrscheinlichkeit: 20 %

Mit Mirandas unverkennbarem Sarkasmus vorgetragen, wurde “Groundbreaking” zu einem weiteren herausragenden Zitat im Universum von The Devil Wears Prada . Sein Ton fängt Mirandas Charakter perfekt ein und macht es leicht, ihn wieder einzuführen – wenn der richtige Moment eintritt.

 

  1. EMILY SAGT: “ICH LIEBE MEINEN JOB, ICH LIEBE MEINEN JOB, ICH LIEBE MEINEN JOB.”
  • Quoten: +500
  • Implizite Wahrscheinlichkeit: 17 %

Emily ist vielleicht nicht mehr bei Runway, und soweit wir aus dem Trailer wissen, ist sie jetzt in einer leitenden Position in einem Modehaus, aber stressige Umgebungen scheinen ihr zu folgen. Das macht eine Wiederholung ihres hektischen Mantras sowohl glaubwürdig als auch passend für die Fortsetzung.

 

  1. MIRANDA TRÄGT 50+ VERSCHIEDENE OUTFITS
  • Quoten: +700
  • Implizite Wahrscheinlichkeit: 13 %

Berichten zufolge trug Miranda im ersten Film mehr als 50 Outfits und zeigte eine beeindruckende Modepalette. Mit den wachsenden Diskussionen über Nachhaltigkeit könnte die Fortsetzung jedoch einen zurückhaltenderen Ansatz verfolgen – obwohl es noch möglich ist, diese Zahl zu übertreffen.

 

  1. MIRANDA PRESST DIE LIPPEN ZUSAMMEN
  • Quoten: +900
  • Implizite Wahrscheinlichkeit: 10 %

Wenige Reaktionen in der Mode sind so gefürchtet, als dass Miranda die Lippen zusammenpresst. Diese subtile, aber kraftvolle Geste sprach im ersten Film Bände, und da neue Laufsteg-Momente erwartet werden – besonders in Szenen aus Mailand – könnte die Geste auch in  der Fortsetzung von The Devil Wears Prada – wenn auch nur kurz – zurückkehren.

 

 

https://www.vegasinsider.com/entertainment/the-devil-wears-prada-2-odds/

https://www.vegasinsider.com/

Um die ganze Grafik sehen zu können,
klicken Sie bitte auf “Datei downloaden”
gleich hier unten im Bereich “Download”:

Med Uni Graz identifiziert genetischen Risikofaktor der FSME

Foto: “Impfung” / Fotocredit: © Med Uni Graz/Lunghammer / Quelle: © Med Uni Graz

Logo_Instagram @frauenbusinessatalexa  | Wien 2026 | Werbung.Unbezahlt.

Genetischer Mechanismus könnte Schlüssel für neue Behandlungsstrategien sein


Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Wissenschafter*innen der Medizinischen Universität Graz hat einen zentralen Angriffspunkt des FSME-Virus im menschlichen Körper identifiziert. Die durch Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) verursacht schwere Entzündungen des Zentralnervensystems; eine spezifische antivirale Therapie steht derzeit nicht zur Verfügung.

 

Eine der weltweit größten FSME-Studien

Unter der Leitung von Werner Zenz, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, initiierte die Med Uni Graz eine internationale Forschungskooperation mit Partner*innen aus neun europäischen Ländern. Insgesamt wurden 1.600 Patient*innen genetisch untersucht.

„Es handelt sich um eine der größten jemals durchgeführten Studien zur FSME weltweit“, beschreibt Werner Zenz.

Mithilfe einer genomweiten Assoziationsstudie analysierten die Erstautoren Piyush Gampawar und Manfred Sagmeister rund 700.000 genetische Varianten pro Person und verglichen diese mit gesunden Kontrollgruppen. Dabei stießen sie auf eine auffällige genetische Variante im sogenannten ABCG1-Gen.

 

ABCG1 als möglicher „Türöffner“ für das Virus

Das ABCG1-Gen spielt eine zentrale Rolle im Cholesterinstoffwechsel. Es transportiert Cholesterin aus den Zellen an die Zelloberfläche, wo es von HDL-Partikeln aufgenommen wird. Die Studie zeigt nun, dass bestimmte Varianten dieses Gens mit einem erhöhten Risiko für eine FSME-Erkrankung in Zusammenhang stehen. Noch bedeutsamer ist ein weiterer Befund aus dem Labor. Wird das Gen in Zellkulturen gezielt blockiert, kann sich das FSME-Virus deutlich schlechter vermehren. 

„Unsere Ergebnisse sprechen stark dafür, dass ABCG1 ein zentraler Angriffspunkt des FSME-Virus im menschlichen Körper ist“, erklärt Werner Zenz. „Damit eröffnen sich völlig neue Perspektiven für das Verständnis der Erkrankung – und langfristig möglicherweise auch für therapeutische Ansätze.“


Relevanz für Österreich

Obwohl eine gut verträgliche Impfung mit hoher Schutzrate existiert, werden allein in Österreich jährlich zwischen 100 und 200 FSME-Fälle registriert. Die Erkrankung verläuft häufig schwer, sodass etwa jede*r zweite erwachsene Patient*in bei der Spitalsentlassung bleibende Einschränkungen aufweist. Rund zehn Prozent erleiden vorübergehende Lähmungen, die Sterblichkeit liegt bei etwa einem Prozent. Eine spezifische antivirale Behandlung gibt es bisher nicht.

 

Blick in die Zukunft

Die Entdeckung aus Graz könnte weit über die FSME hinaus Bedeutung haben. Künftige Studien sollen klären, ob eine gezielte Beeinflussung von ABCG1 den Krankheitsverlauf positiv verändern kann. Ebenso interessant ist die Frage, ob dieser Mechanismus auch bei anderen viralen Entzündungen des Zentralnervensystems eine Rolle spielt.

 

Publikation

Genome-wide association study identifies ABCG1 as a susceptibility locus for tick-borne encephalitis

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2589004225022783?via%3Dihub

 

https://www.medunigraz.at/

 

https://www.instagram.com/medunigraz/

 

https://www.facebook.com/medunigraz/

 

https://twitter.com/MedUniGraz

 

https://www.linkedin.com/school/medunigraz/?viewAsMember=true

Looops: Morgensonne – limited Edition Frühjahr Sommer

Foto, Fotocredit & Quelle: © Looops

Logo_Instagram @frauenbusinessatalexa  | Wien 2026 | Werbung.Unbezahlt.

Frischer Duft in heller Farbe

 

Der kommende Sommer bringt Bewegung ins Licht. Die Tage sind länger, die Luft ist klar. Etwas öffnet sich – im Raum und in dir. Mit der limitierten Edition für den Sommer 2026 lädt Looops dazu ein, diese Zeit bewusst zu begleiten. Im Mittelpunkt steht der neue Duft Morgensonne. Handgemacht in der Salzburger Manufaktur und nur für kurze Zeit erhältlich.

Begleitet wird er von einem Design in warmem Apricot. Frisch. Leicht. Reduziert. 

Eine Edition, die den hellen Ton der Saison aufnimmt – und den Raum mit Frische erfüllt. 

 

Morgensonne – ein exklusiver Duft 

Morgensonne ist eine neue, zitrusfrische Komposition. Zitrone öffnet den Raum mit klarer Frische. Lavendel bringt eine sanfte, krautige Ruhe. Bergamotte verbindet beides mit grüner Weite. Der Duft hellt auf, weitet den Blick und bringt innere Ruhe. Klar. Leicht. In Balance. 

Erhältlich ist er als Duftstäbchen und als ätherisches Öl: 
Ein paar Tropfen vom ätherischen Öl im Aroma Diffuser genügen. Der Raum wird hell. 

Duftstäbchen begleiten konstant und dezent – Frische, die bleibt.

 

Sanftes Erwachen. 

Helle Frische, weiche Ruhe. 

Dein Inneres wird klar – und bleibt in Balance. 

 

Für Dich. Oder als Geschenk. 

Die limited Edition ist Begleiterin und Geste zugleich. Für helle Morgenstunden. Für den Moment, wenn Frische den Raum erfüllt. Oder für Familie und FreundInnen. Als Geschenk, das warme Tage begleitet.

 

Duftstäbchen · 100 ml · Duftdauer bis zu 2 Monate · 48 

Ätherische Ölmischung · 10 ml · 21 €

 

In limitierter Auflage – erhältlich ab Mitte März im Looops Manufakturshop in Salzburg, sowie im ausgewählten Handel. Online unter

www.looopsmoments.com

https://www.facebook.com/looopsmoments

https://www.linkedin.com/company/looops-gmbh/

https://www.linkedin.com/company/looops-gmbh/

https://www.linkedin.com/company/looops-gmbh/

Thermomix® TM7 feiert erfolgreiches erstes Jahr

Foto: “Der Thermomix® TM7 feiert seinen ersten Geburtstag” / Fotocredit & Quelle: © Vorwerk

Logo_Instagram @frauenbusinessatalexa  | Wien 2026 | Werbung.Unbezahlt.

Über eine Million verkaufte Geräte

Innovativ, intuitiv, leise, vielseitig, kompakt und leistungsstark wie nie zuvor. Mit diesem Anspruch launchte Vorwerk 2025 die neue Generation des Thermomix®. Im Fokus der Entwicklung standen ganz klar Kundenbedürfnisse. Zwölf Monate später zeigt sich: Mit insgesamt über einer Million verkaufter Thermomix® TM7 weltweit und knapp 20 Millionen gekochter Gerichte in Österreich feiert Vorwerk eine erfolgreiche Produkteinführung.

Seit seiner Markteinführung im April 2025 verzeichnet der Thermomix® TM7 eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte. Über eine Million verkaufte Geräte weltweit innerhalb des ersten Jahres unterstreichen die hohe Nachfrage nach intelligenter, vernetzter Küchentechnologie.

Der Thermomix® ist heute weit mehr als ein Küchengerät: Er ist das Herzstück eines ganzheitlichen Ökosystems, das modernste Hardware mit dem digitalen Rezept-Portal Cookidoo® verbindet. Diese Kombination ermöglicht ein Kocherlebnis, das sich kontinuierlich weiterentwickelt und den Alltag nachhaltig erleichtert.

 

Cookidoo® als digitaler Motor des Erfolgs

Mit über 100.000 Guided-Cooking-Rezepten bietet das Thermomix® Rezeptportal Cookidoo® Inspiration für jeden Geschmack und Anlass. Die integrierte Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Gelinggarantie sorgt für zuverlässig perfekte Ergebnisse.

Die Nutzung des digitalen Angebots spricht für sich: Weltweit wurden im Jahr 2025 insgesamt rund 400 Millionen (406.222.303) Gerichte über Cookidoo® zubereitet. Auch in Österreich zeigt sich die hohe Relevanz im Alltag: Im Zeitraum von April 2025 bis März 2026 wurden knapp 20 Millionen (19.720.056) Gerichte gekocht. Diese Zahlen verdeutlichen einen klaren Trend: Der Wunsch nach einfacher, effizienter und gleichzeitig hochwertiger Küche wächst stetig.

 

Zwischen Alltag und Tradition: So kocht Österreich

Ein Blick auf die beliebtesten Rezepte zeigt, wie sehr Alltagstauglichkeit und kulinarische Tradition miteinander verbunden sind: Internationale Klassiker wie Reisgerichte, Pizzateig oder Erdäpfelpüree zählen zu den meistgekochten Gerichten in Österreich.

Gleichzeitig bleiben traditionelle Speisen fest verankert: Unter den Rezepten österreichischer Herkunft führt Erdäpfelgulasch die Liste an. Auch Palatschinken, Spinatknödel und Kaiserschmarrn zählen zu den Favoriten und zeigen, dass der Thermomix® nicht nur Innovation, sondern auch kulinarisches Erbe in die moderne Küche bringt.

 

Innovation, Design und kontinuierliche Weiterentwicklung

Der Thermomix® TM7 vereint modernste Technologie mit einem klaren, eleganten Design und bietet ein noch intuitiveres und vielseitigeres Kocherlebnis.

„Wir gestalten den Thermomix® nicht mehr als abgeschlossenes Produkt, sondern als Plattform, die über Jahre weiterentwickelt werden kann. Diese Modularität ist für uns ein zentrales Designelement – sie schafft langfristige Orientierung für Nutzerinnen und Nutzer und eröffnet gleichzeitig Raum für technologische Entwicklungen,“ so Jan Delfs, Head of Global Design bei Vorwerk International.

Die hohe Innovationskraft spiegelt sich auch in zahlreichen internationalen Auszeichnungen wider. So wurde der Thermomix® TM7 unter anderem mit dem Red Dot Award 2025, dem UX Design Award 2025, dem German Design Award 2025 sowie dem iF Design Award 2026 prämiert.

Mit dem ersten Jubiläum des Thermomix® TM7 blickt Vorwerk Österreich nicht nur auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurück, sondern auch in eine vielversprechende Zukunft. Neue Funktionen, digitale Services und innovative Technologien werden das Kocherlebnis auch weiterhin prägen und den Thermomix® als zentralen Bestandteil moderner Küchenkultur etablieren. 

 

www.vorwerk.at

Urban Pulse – Der neue Kia EV2 als Statement für Stil und Alltag

Foto: “Der Kia EV2 ist ein kompakter Stadtflitzer ” & “Ein Interieur wie ein moderner Wohnraum” / Fotocredit & Quelle: © Kia Austria

Logo_Instagram @frauenbusinessatalexa  | Wien 2026 | Werbung.Unbezahlt.

Mit dem neuen Kia EV2, der im Jänner dieses Jahres auf der Brüssler Motor Show Weltpremiere feierte, bringt Kia frischen Esprit in das urbane SUV-Segment. Kompakt im Auftritt, großzügig im Raumgefühl und konsequent elektrisch gedacht, steht der EV2 für eine neue Leichtigkeit der Mobilität – stilvoll, alltagstauglich und bewusst.

Als neues Einstiegsmodell in die vollelektrische Kia-Welt wurde der Kia EV2 speziell für europäische Lebensstile entwickelt und wird auch in Europa produziert.

„Als Geschäftsführer darf ich jeden Tag das Vergnügen haben, unser Flaggschiff, den EV9 zu fahren“, so Harald Hölzl, Geschäftsführer von Kia Austria, „im Gegensatz dazu ist der neue EV2 mit vier Metern Länge ein Kleinwagen, aber er spielt ebenso alle Stückerl, und was besonders beeindruckend ist, er fährt sich auch wie ein Großer.“ 

 

Urbaner Chic trifft Alltagstauglichkeit

Mit einer Länge von etwas mehr als vier Metern ist der EV2 wie geschaffen für die Stadt: wendig im Verkehr, entspannt beim Einparken und dennoch mit der Präsenz eines vollwertigen SUVs. Die aufrechte Silhouette, die kraftvolle Schulterlinie und die charakteristische Lichtsignatur im „Star Map“-Design verleihen ihm einen selbstbewussten, modernen Look.

Gerade für Familien bietet der EV2 eine durchdachte Kombination aus Stil und Nutzen. Der erhöhte Einstieg sorgt für komfortables Ein- und Aussteigen – ob mit Kind im Arm, Einkaufstaschen oder Hundeleine in der Hand. Innen überrascht der kompakte SUV mit einem Raumangebot, das eher aus höheren Klassen bekannt ist: verschiebbare Rücksitze, flexibel anpassbare Lehnen und bis zu 403 Liter Gepäckraum schaffen Platz für Kinderwagen, Weekend-Bags oder den Wocheneinkauf.

 

Ein Interieur wie ein moderner Wohnraum

Das offen gestaltete Interieur ist von einem ‚Picknickkorb‘-Gedanken inspiriert: hell, einladend und flexibel nutzbar. Hochwertige, ressourcenschonende Materialien treffen auf eine klare Linienführung und ein großzügiges Panoramadisplay, das sich elegant über das Cockpit spannt.

Smartphone-Integration, kabellose Vernetzung und regelmäßige Updates sorgen dafür, dass das Fahrzeug digital am Puls der Zeit bleibt – intuitiv, unkompliziert und auf Wunsch personalisierbar. Der EV2 denkt mit und wächst mit den Bedürfnissen seiner Fahrerinnen und Fahrer.

 

Leise Stärke

Zwei Batterievarianten ermöglichen alltagstaugliche Reichweiten von bis zu 448 Kilometern. Gleichzeitig bleibt das Fahrerlebnis typisch elektrisch: nahezu geräuschlos, vibrationsarm und souverän. Gerade im urbanen Umfeld bedeutet das mehr Ruhe – für die Insassen und für die Stadt.

Das unkomplizierte Laden zu Hause oder unterwegs sowie intelligente Assistenzsysteme, die Sicherheit und Komfort unterstützen, machen den EV2 zu einem entspannten Begleiter durch einen dynamischen Alltag.

 

Design als Haltung

Wie alle Modelle der aktuellen Generation folgt der EV2 der Kia-Designphilosophie „Opposites United“. Sie verbindet klare, architektonische Formen mit emotionalen Details – und schafft so eine Ästhetik, die Modernität und Wärme vereint. Besonders in der Ausführung GT-Line unterstreicht der EV2 seinen Lifestyle-Charakter mit eigenständigen Designakzenten und markanten Rädern.

Mit dem EV2 positioniert sich Kia einmal mehr als Marke, die Mobilität neu denkt: als Ausdruck von Stil, als verlässlichen Partner im Familienalltag und als bewusst gewählte Entscheidung für eine leise, emissionsfreie Zukunft.

kia.com/at

Alexandra Glander – Psychosoziale Beratung • Supervision • Training

Foto, Fotocredit & Quelle: © Alexandra Glander

Logo_Instagram @frauenbusinessatalexa  | Wien 2026 | Werbung.Unbezahlt.

Alexandra Glander macht sichtbar, was viele lieber übersehen

Alexandra Glander arbeitet mit Menschen dort, wo es schmerzlich ist oder unbequem wird.

Als psychosoziale Beraterin und Trainerin begleitet sie Menschen in Prozessen, in denen es nicht um schnelle Lösungen geht, sondern um ehrliches Hinschauen und um die eigene Wahrheit. In ihrer Arbeit verbindet sie Klarheit mit einer ungewöhnlichen Herangehensweise: Sie arbeitet nicht an Problemen, sondern an den Mustern dahinter – an dem, was sich im Alltag immer wiederholt, obwohl es längst nicht mehr stimmig ist.

Was sie dabei auszeichnet, ist ihr Blick für das, was oft übergangen wird. Sie macht sichtbar, wo Menschen sich selbst im Weg stehen – klar, direkt und ohne Ausweichbewegung.
Mit der von ihr entwickelten Comicfigur Der Jammerlappen hat sie dafür eine eigene Ausdrucksform gefunden. Humor ist dabei kein Beiwerk, sondern ein bewusster Zugang: Er macht sichtbar, was sonst oft beschönigt oder übergangen wird – und trifft gerade deshalb.
In pointierten und humorvoll-provokanten Szenen zeigt sie innere Dynamiken so, dass sie nicht mehr übersehen werden können. Was zunächst leicht wirkt, entpuppt sich oft als überraschend treffsicher.

Erst im Mai 2025 stellte sie erstmals ihr oranges Kerlchen auf Facebook der Öffentlichkeit vor. In kurzer Zeit ist daraus ein eigenes Jammerlappen-Universum entstanden: Neben Büchern umfasst es unter anderem ein Kartenset, Kunstdrucke und kurze, pointierte Videoformate, in denen sie typische Muster aus dem Alltag sichtbar macht.
Allen Formaten gemeinsam ist der Ansatz, Spiegel zu sein, in dem sich Menschen erkennen: oft mit einem Schmunzeln, manchmal mit Widerstand, aber selten gleichgültig.

 

https://www.alexandraglander.at/ 

Alexandra Glander: “Jammerlappen-Klolektüre deluxe”

Cover, Fotocredit & Quelle: © Alexandra Glander

Logo_Instagram @frauenbusinessatalexa  | Wien 2026 | Werbung.Unbezahlt.

Ein Buch, das nicht helfen will, sondern zeigt, was wir lieber übersehen

Mit dem Buch Jammerlappen-Klolektüre deluxe ist seit kurzem ein Werk auf dem Markt, das sich bewusst gegen die Erwartungen klassischer Selbsthilfeliteratur stellt.
Es enthält keine Lösungen, keine Tipps und keine Anleitungen zur Veränderung.

Stattdessen zeigt es in 25 pointierten Dialogen zwischen Wahrheit und Jammerlappen das Innenleben von Menschen – ungeschönt, widersprüchlich und oft unangenehm ehrlich.
Die kurzen Texte und reduzierten Illustrationen wirken auf den ersten Blick leicht zugänglich. Inhaltlich jedoch konfrontieren sie mit Mustern, die viele lieber übersehen: Ausweichen, Rechtfertigen, Ignorieren.

Dabei geht es nicht darum, Antworten zu liefern oder Tipps zu geben, wie man damit umgehen sollte oder müsste. Das Buch stellt nichts richtig – es macht sichtbar.
Und genau darin liegt seine Stärke: Nicht die Lösung steht am Anfang, sondern die ehrliche Begegnung mit dem, was da ist.

Die Reaktionen auf das Buch fallen unterschiedlich aus. Einige Leserinnen und Leser schmunzeln über den Wiedererkennungseffekt. Andere fühlen sich getroffen oder lehnen das Konzept gänzlich ab.

Beides ist Teil der Idee und gut so.

„Jammerlappen-Klolektüre deluxe“ versteht sich nämlich nicht als Ratgeber, sondern als Spiegel: für Gedanken, Muster und destruktive Dynamiken, die oft erst dann klar ins Blickfeld rücken, wenn man bereit ist, genauer hinzusehen.

Über die Autorin
Alexandra Glander begleitet als psychosoziale Beraterin und Trainerin Menschen in Veränderungsprozessen. Mit der von ihr entwickelten Figur Der Jammerlappen verbindet sie künstlerischen Ausdruck mit psychosozialer Erfahrung und menschlicher Tiefe. In ihren Jammerlappen-Publikationen hält sie schonungslos ehrlich und humorvoll-provokant den Spiegel hin und schafft damit Räume für Bewusstwerdung, aus der Selbsterkenntnis entstehen kann.

 

https://www.alexandraglander.at/derjammerlappen 

40 Jahre Tschernobyl: Atomrisiko wird verdrängt, kaum Vorsorge für Ernstfall

Infografik: “Atomkraft” / Fotocredit & Quelle: © INTEGRAL Markt- und Meinungsforschungsges.m.b.H

Logo_Instagram @frauenbusinessatalexa  | Wien 2026 | Werbung.Unbezahlt.

Aktuelle INTEGRAL-Studie zum Jahrestag am 26. April: Klare Ablehnung von Atomkraft in Österreich


Angriffe auf kritische Infrastruktur und die Frage der Energiesicherheit haben die Atomkraftfrage wieder stärker ins Zentrum gerückt. Eine nukleare Gefahr wird nur von wenigen Menschen wahrgenommen, konkrete Vorsorgemaßnahmen gibt es kaum.

Dabei erinnern sich viele an den Super-GAU, der den Alltag schlagartig veränderte: Der Verkauf frischer Lebensmittel war eingeschränkt, Spielplätze und Sportanlagen geschlossen, und im persönlichen Umfeld gab es kaum ein anderes Gesprächsthema. Was ein wenig an die Corona Pandemie erinnert, beschreibt die Folgen des Reaktorunfalls von Tschernobyl am 26. April 1986. Die Katastrophe war ein Moment massiver Verunsicherung, der das Leben von einem Tag auf den anderen veränderte. Vier Jahrzehnte später ist das Ereignis weiterhin tief im kollektiven Gedächtnis verankert. Gleichzeitig zeigt sich ein deutlicher Widerspruch zwischen historischer Erfahrung, aktueller Einschätzung und persönlicher Notfallvorsorge. Eine aktuelle INTEGRAL Studie zum Jahrestag der Katastrophe hat die Stimmungslage in Österreich untersucht.

  • Drei Viertel (76%) befürworten, dass es in Österreich kein Atomkraftwerk gibt
  • Nur ein Drittel (35%) sorgt sich heute vor einem Atomunfall
  • Lediglich 20% haben für einen atomaren Katastrophenfall vorgesorgt

 

Tschernobyl prägt die Erinnerung, aber nicht das Verhalten

Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl, dem heute in der Ukraine liegenden Tschornobyl, ist im gesellschaftlichen Bewusstsein nach wie vor präsent: 94% haben davon bereits gehört, bei den über 50-Jährigen sind es nahezu alle (99%). 48% der Befragten können genau erklären, was damals geschehen ist, weitere 46% erinnern sich zumindest oberflächlich.

Falls bekannt, hatte das Ereignis nachhaltige Wirkung: 60% geben an, dass Tschernobyl ihre grundsätzliche Einstellung zur Atomkraft verändert hat. Besonders ausgeprägt ist dieser Einfluss bei Frauen (71%), während er bei Männern (49%) deutlich geringer ausfällt.

Dennoch spielen Langzeitfolgen heute für die Mehrheit kaum eine Rolle – etwa beim Lebensmitteleinkauf: 68% machen sich selten oder nie Gedanken über eine mögliche Strahlenbelastung von Pilzen oder Wildfleisch, die selbst 40 Jahre nach der Atomkatastrophe noch erhöhte Werte aufweisen können. Männer und Befragte mit Matura zeigen sich dabei besonders unbesorgt.

Gestiegenes Risiko, trotzdem geringe Sorge um Atomunfall

Dass es in Europa heute zu einem schweren Atomunfall kommen könnte, stimmt nur wenige besorgt: 8% machen sich überhaupt keine, weitere 54% nur geringe Sorgen. Frauen äußern dabei deutlich stärkere Bedenken als Männer. Gleichzeitig schätzen 66%, dass durch den Krieg in der Ukraine das Risiko eines Atomunfalls in Europa gestiegen ist. 41% sorgen sich konkret um die Sicherheit der stillgelegten Kraftwerkruine in Tschernobyl.

Kaum Vorsorge für Ernstfall – weder privat noch staatlich

Entsprechend überrascht es nicht, dass die Menschen in Österreich kaum für den Fall einer Atomkatastrophe vorgesorgt haben. Nur 20% geben an, Vorkehrungen getroffen zu haben – 18-29-Jährige und Befragte mit Matura liegen hier über dem Schnitt. 30% haben sich immerhin informiert, was im Ernstfall zu tun oder zu unterlassen ist (z.B. Lüftung abschalten, Leitungswasser meiden).

Auch dem Staat wird wenig Vertrauen entgegengebracht: Nur 19% sind der Ansicht, Österreich wäre für den Fall einer Atomkatastrophe gut vorbereitet. Männer, 18-29-Jährige und Befragte aus Wien urteilen hier positiver.

„Atomkraft? Nein danke“

Die Haltung zur Atomkraft ist eindeutig. Drei Viertel (76%) finden es richtig, dass in Österreich kein Atomkraftwerk betrieben wird. 58% gehen noch weiter und befürworten einen Ausstieg aus der Atomkraft in ganz Europa. Verunsicherung verursacht auch die ungelöste Frage der Atommüll-Lagerung: 67% haben diesbezüglich Angst. Bei gewünschten Formen der Energiegewinnung liegt Atomkraft daher mit 12% deutlich abgeschlagen hinter Erneuerbaren wie Wasserkraft (78%), Photovoltaik (77%), Windkraft (70%) und Biomasse (41%).

Argumente für Atomkraft finden dagegen nur bei einer Minderheit Zuspruch: 18% befürworten Atomkraft im Sinne des Klimaschutzes, 23% mit dem Ziel der Kostenersparnis und 24% im Dienste der Versorgungssicherheit.

Zwischen Ablehnung und Pragmatismus: Einstellungen je nach Lebenswelt

Die Haltung gegenüber Atomkraft ist stark von den grundlegenden Lebenseinstellungen geprägt. Ein Blick auf die Sinus-Milieus verdeutlicht diesen Einfluss. In diesem Modell, das Menschen nach ihren Werten und Lebensstilen in „Gruppen Gleichgesinnter” zusammenfasst, lassen sich Milieus identifizieren, die Atomkraft besonders kritisch gegenüberstehen – und auch jene, die einen pragmatischen Zugang zur Nuklearenergie pflegen. Das verantwortungsbewusste und nachhaltigkeitsorientierte Postmaterielle Milieu und das veränderungswillige und problembewusste Progressiv-Realistische Milieu eint die Sorge um die Auswirkungen der Atomkraft. Sie lehnen diese Art der Energiegewinnung entsprechend klar ab. Dagegen pflegen die nutzenorientierte Adaptiv-Pragmatische Mitte und die risikoaffinen Kosmopolitischen Individualisten teilweise einen offen-pragmatischen Zugang zu Atomkraft. „In diesen beiden Milieus findet sich noch am ehesten die Ansicht, dass Atomkraft eine Lösung für Klimaschutz, Kostenersparnis oder Versorgungssicherheit darstellen könnte. Allerdings ist sogar hier die Mehrheit skeptisch“, so INTEGRAL-Geschäftsführer Bertram Barth.

Methodischer Hinweis

Die Ergebnisse beruhen auf einer INTEGRAL-Eigenforschung, für die zwischen dem 5. und 23. März 2026 n=1.000 Personen aus dem Austrian Onlinepool online befragt wurden, repräsentativ für die österreichische Wohnbevölkerung im Alter von 18 bis 75 Jahren.

 

https://www.integral.co.at/ 

Um die ganze Grafik sehen zu können,
klicken Sie bitte auf “Datei downloaden”
gleich hier unten im Bereich “Download”: