Author: Alexa Szikonya

CIS Certification warnt – Großteil der heimischen Unternehmen nicht NIS-2-fit

Foto: “Thomas Mann, Geschäftsführer der CIS – Certification & Information Security Services GmbH” / Fotocredit: © Thomas Mann
Quelle: © CIS – Certification & Information Security Services GmbH

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Mit dem Netz- und Informationssicherheitsgesetz 2026 (NISG 2026) setzt Österreich die EU-Richtlinie NIS-2 um. Ab 1. Oktober 2026 sind die neuen Verpflichtungen voll wirksam – eine Missachtung kann zu Strafen in Millionenhöhe führen. Die heimische NIS-2-Prüfstelle CIS Certification warnt jetzt, dass viele Unternehmen noch nicht ausreichend vorbereitet sind und gibt klare Handlungsempfehlungen ab.

Wenn am 1. Oktober 2026 die Übergangsfrist für das neue Cybersicherheitsgesetz (NISG 2026) endet, drohen bei Nicht-Umsetzung Bußgelder in Millionenhöhe. Obwohl sich aktuell viele Unternehmen in der Vorbereitungsphase befinden, warnt der heimische Zertifizierungsdienstleister und NIS-2-Prüfstelle CIS Certification, dass die Umsetzung zu schleppend vorangeht. Studien zeigen, dass ein erheblicher Teil der heimischen Unternehmen die eigene Betroffenheit falsch einschätzt oder den Umsetzungsaufwand unterschätzt. Vor allem KMU fühlen sich oft nicht betroffen, dabei gilt das NISG 2026 bereits ab 50 Mitarbeitenden oder einem Jahresumsatz von zehn Millionen Euro. Außerdem können kleinere Unternehmen über die Lieferkette betroffen sein.

„Im Vergleich zur bisherigen NIS-Regelung erfasst das neue Gesetz deutlich mehr Unternehmen. Darüber hinaus liegt die Verantwortung zur Selbsteinstufung mit der neuen Regelung bei den Unternehmen. Das heißt, jede juristische Einheit muss selbst prüfen, ob sie unter NIS-2 fällt und sich aktiv bei der zuständigen Behörde registrieren“, erklärt Thomas Mann, Geschäftsführer der CIS – Certification & Information Security Services GmbH. Der Experte schätzt, dass in Österreich 3.500 bis 5.000 Unternehmen direkt und weitere 50.000 indirekt über Lieferketten oder Dienstleistungsverhältnisse betroffen sind. „Unternehmen, die bereits Informationssicherheitsmanagementsysteme wie die ISO 27001 implementiert haben, sind klar im Vorteil. Denn sie decken damit schon den gesamten organisatorischen Teil der NISG-Prüfung 2026 ab“, so Mann.

 

Mit der folgenden Auflistung beantwortet CIS Certification die wichtigsten Fragen zum neuen NIS-2-Gesetz:

 

1.) Welche Unternehmen sind von NIS-2 betroffen?

Neben der klassischen kritischen Infrastruktur (Energie, Transport, Gesundheit etc.) fallen jetzt auch andere wirtschaftlich relevante Bereiche (Handel, Produktion, Lebensmittelversorgung, IT-Dienstleister etc.) unter das NIS-2-Gesetz. Darüber hinaus sind juristische Personen mit einem Jahresumsatz ab zehn Millionen Euro oder mindestens 50 Mitarbeitenden betroffen. Für kleinere Unternehmen kann das NISG 2026 verbindlich sein, wenn sie als Dienstleister oder Lieferant über die Lieferkette oder als Vertrauensdienstanbieter in einen besonderen Anwendungsbereich fallen.

 

2.) Wer ist in den Unternehmen für die Umsetzung zuständig?

Die Richtlinie umzusetzen erfordert Zeit, Ressourcen und Personal. Im besten Fall ist im Unternehmen ein Chief Information Security Officer (CISO) für die Umsetzung zuständig und bindet alle Abteilungen ein. Denn das neue Gesetz betrifft nicht nur IT-Abteilungen, sondern als komplexe Querschnittsmaterie die gesamte Organisation. Um die Anforderungen des Gesetzgebers zu erfüllen, müssen alle Unternehmensbereiche einbezogen werden.

 

3.) Welche Pflichten müssen betroffene Unternehmen erfüllen?

Die Kernanforderungen lassen sich in vier Bereiche gliedern: Risikomanagement, Meldepflichten, Registrierung und Berichtswesen sowie Lieferkettensicherheit. Konkret müssen Unternehmen bis 1. Oktober 2026 ein dokumentiertes, kontinuierlich überwachtes Risikomanagementsystem implementieren. Cybervorfälle, die erhebliche Auswirkungen haben könnten, müssen dann binnen 24 Stunden gemeldet werden. „Betroffene Unternehmen müssen sich bei der österreichischen Cybersicherheitsbehörde aktiv registrieren. Dabei ist zu beachten, dass das Risikomanagement entlang der gesamten Lieferkette sichergestellt sein muss und Zulieferer Sicherheitsanforderungen nachweislich erfüllen“, betont CIS Certification Geschäftsführer Thomas Mann.

 

4.) Welche Strafen drohen bei Nichteinhaltung?

Die Aufsicht liegt beim Bundesamt für Cybersicherheit (BMI), das die Registrierungen, Prüfungen und Meldeauswertungen übernimmt und an EU-Agenturen wie ENISA berichtet. Verstöße gegen NIS-2 können sehr teuer werden: Besonders wichtigen Unternehmen drohen Bußgelder von bis zu zehn Millionen Euro oder zwei Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Außerdem riskieren Unternehmen, die kein Informationssicherheitsmanagement etabliert haben, Sicherheitsvorfälle, kritische Betriebsunterbrechungen und damit ihre eigene Geschäftstätigkeit.

 

5.) Auf welche Managementsysteme oder Zertifizierungen referenziert das NISG 2026?

Rahmenwerke wie ISO 27001 können herangezogen werden, um eine solide Grundlage für die Erfüllung der Cybersicherheitsmaßnahmen zu schaffen. Denn Unternehmen, die bereits ein Informationssicherheitsmanagementsystem (ISO 27001) implementiert haben, decken damit automatisch den organisatorischen Teil der NIS-2 Prüfung ab.

 

6.) Wann endet die Umsetzungsfrist?

Am 1. Oktober 2026 ist das NISG 2026 voll wirksam. Das heißt, Unternehmen haben nur noch bis 30. September Zeit, um ihre Betroffenheit zu überprüfen und anschließend alle erforderlichen Schritte umzusetzen. Die heimische NIS-2-Prüfstelle CIS Certification unterstützt bei der Erstellung eines unabhängigen NIS-2-Prüfberichts für Organisationen sowie Konzerne jeder Größe und bietet maßgeschneiderte Führungskräfteschulungen an. Für einen ersten Überblick hat der Zertifizierungsdienstleister eine Checkliste zusammengestellt, die online zur Verfügung steht:

 

https://www.cis-cert.com/news/checkliste-zur-nis-2-compliance/

www.cis-cert.com

World4You-Studie: Österreichs Wirtschaft setzt auf Künstliche Intelligenz

Foto: “Sandra Trummer-Gabler” / Fotocredit: © Martina Siebenhandl / Quelle: © world4you

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Jedes dritte Unternehmen plant 2026 festes Budget für KI ein

Eine aktuelle YouGov-Umfrage, die für world4you unter Entscheidern und Entscheiderinnen in Unternehmen durchgeführt wurde, zeichnet ein klares Bild der digitalen Transformation im KMU-Bereich: Während bereits 35 Prozent der heimischen Unternehmen KI mehrmals im Monat aktiv nutzen und ein Fünftel (21 Prozent) sogar mehrmals pro Woche, plant mehr als jedes dritte Unternehmen für das laufende Jahr bereits gezielte Investitionen in diese Schlüsseltechnologie (35 Prozent). Der Weg zur „Digital Nation“ wird allerdings durch einige erhebliche Hürden erschwert: Vor allem Zeitmangel, hohe Kosten und Bürokratieaufwand bremsen den österreichischen Mittelstand aus.

Digitale Transformation als solche wird im österreichischen Unternehmertum längst als mehr als nur optional betrachtet – sie hat sich zu einer existenziellen Überlebensfrage entwickelt. Laut der aktuellen Studie, für die für world4you im Auftrag des Mutterunternehmens IONOS  210 Entscheiderinnen und Entscheider befragt wurden, gehören Basis-Tools wie die eigene Website (71 Prozent) und professionelle E-Mail-Lösungen (61 Prozent) mittlerweile zum Standard. Digitale Office-Lösungen wie Microsoft 365 oder Google Workspace nutzen bereits etwas mehr als die Hälfte (52 Prozent). Etwa jedes dritte Unternehmen bietet bisher seine Produkte oder Dienstleistungen über eigene digitale Kanäle an (30 Prozent).

Künstliche Intelligenz wird zum Standard

Auch künstliche Intelligenz hat den Status eines bloßen Hypes verlassen und ist fest im österreichischen Arbeitsalltag angekommen. Laut der Studie nutzen bereits 38 Prozent der heimischen Betriebe aktiv KI-Anwendungen. Dieser Trend wird sich im kommenden Jahr weiter verfestigen: 35 Prozent der im Sample befragten Unternehmen haben bereits ein festes Budget für KI-Investitionen im Jahr 2026 eingeplant. Sandra Trummer-Gabler, Geschäftsführerin von world4you, ordnet diese Entwicklung ein: „KI ist in Österreich kein Zukunftsszenario mehr, sondern Realität. Dass bereits mehr als jeder dritte Betrieb entsprechende Anwendungen nutzt und ein ähnlich hoher Anteil gezielte Investitionen plant, ist ein starkes Signal. Unsere Aufgabe ist es, nun sicherzustellen, dass Unternehmen jeder Größe die Potenziale dieser Technologie einfach und sicher ausschöpfen können, um die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Standorts langfristig abzusichern.“

Strategischer Fokus: Sichtbarkeit und Sicherheit

Für das Jahr 2026 setzen österreichische Betriebe bei ihrer Budgetplanung im Digitalbereich klare Prioritäten:. An oberster Stelle steht dabei die Erhöhung der Online-Sichtbarkeit durch Investitionen in die Website, soziale Medien und Online-Marketing (38 Prozent). Hier zeigt sich ein spannender Kontrast zum deutschen Markt, wo die IT-Sicherheit das Ranking der Investitionen anführt. In Österreich folgen der Schutz der digitalen Infrastruktur zusammen mit der Implementierung von KI-Lösungen mit jeweils 35 Prozent auf dem zweiten Platz der Prioritätenliste. Die fortschreitende Verlagerung von Geschäftsprozessen in die Cloud bleibt zudem für jedes vierte Unternehmen (27 Prozent) ein zentraler Baustein der digitalen Transformation.

Zeit und Geld als größte Digitalisierungsbremsen

Trotz der hohen Motivation im Land scheitern strategische Projekte oft an pragmatischen Hürden. Zu den größten Hemmschuhen zählt der akute Zeitmangel: Fast jedes zweite Unternehmen (48 Prozent) gibt an, im Tagesgeschäft schlicht keine Kapazitäten für die Planung und Umsetzung digitaler Vorhaben zu finden. Besonders zum Tragen kommt dieser Faktor bei Kleinstunternehmen, wo dieser Wert sogar bei 54 Prozent liegt. Eng damit verknüpft sind die finanziellen und administrativen Belastungen: Für 49 Prozent der Betriebe stellen die notwendigen Investitionskosten eine zu hohe Barriere dar, während 51 Prozent der Inhaberinnen und Inhaber und Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer über bürokratische Hürden klagen.

„Gerade bei kleinen Betrieben fehlt es oft nicht am Willen, sondern an finanziellen Mitteln und verfügbarer Zeit. Hier sind einfache, kostengünstige und automatisierte Lösungen gefragt“, betont Sandra Trummer-Gabler. Diese Kombination aus Ressourcenmangel und Kostenbelastung schlägt sich möglicherweise auch im digitalen Marktauftritt nieder: Bisher betreibt weniger als jedes dritte Unternehmen (30 Prozent) einen eigenen Webshop. Der Weg zum digitalen Vertriebskanal wird womöglich häufig zugunsten des dringenden Tagesgeschäfts aufgeschoben.

Ein positives Fazit für den Standort Österreich

Das Resümee der Studie zeigt dennoch einen positiven Trend Richtung Digitalisierung, der die Wirtschaft eine hohe Bedeutung beimisst. Dass bereits 35 Prozent der befragten Betriebe feste Budgets für KI einplanen, ist zudem ein starkes Signal für den Wirtschaftsstandort Österreich. “Digitalisierung darf kein Privileg großer Konzerne sein, sondern muss für den gesamten Mittelstand einfach zugänglich sein. Es müssen Lösungen gefunden werden, die den Zeit- und Kostenaufwand gerade für Kleinstunternehmen im Land massiv reduzieren, damit die Digitalisierung für sie eben gerade nicht an bürokratischen Hürden oder fehlenden personellen Ressourcen scheitert”, sagt Trummer-Gabler.

 

Über die Umfrage: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH im Auftrag von IONOS, dem Mutterkonzern von world4you, an der zwischen dem 03.02. und 09.02.2026 insgesamt 210 Entscheiderinnen und Entscheidern aus österreichischen Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitenden teilnahmen.

www.world4you.com

SEA WATCH x LUSH

Foto & Fotocredit: Illustration von Nayia Balatsou / Quelle: © LUSH

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SCHÜTZT MENSCHEN, NICHT GRENZEN.


Kosmetikersteller Lush geht Partnerschaft mit Sea-Watch ein, um das Recht auf globale Bewegungsfreiheit und lebenswichtige Rettungsmissionen im Mittelmeer zu unterstützen

Vom 9. bis 22. März führte Lush gemeinsam mit der Such- und Rettungsorganisation Sea-Watch eine Aufklärungs- und Spendenkampagne durch, um auf die tödlichen Gefahren aufmerksam zu machen, denen Menschen auf ihrer Flucht in die Europäische Union ausgesetzt sind. Die Kampagne, die in 157 Lush Shops in 15 europäischen Ländern umgesetzt wird, sendet eine klare Botschaft: Jeder Mensch hat das Recht, sich frei zu bewegen und Asyl zu beantragen. Schützt Menschen, nicht Grenzen. Mit einem berührenden  Schaufensterdesign und einem Fundraising-Produkt in Form einer Schwimmweste sammelt die Kampagne Geld für Sea-Watch, um Menschen zu unterstützen, die in Europa Sicherheit suchen.

Seit über einem Jahrzehnt lassen europäische Staaten Menschen im Mittelmeer ertrinken. Seit 2014 sind mehr als 33.000 Menschen auf ihrer Flucht über das Mittelmeer ertrunken. Menschen mit Hoffnungen, Träumen, Zukunftsplänen, Familie und geliebten Menschen. Menschen, die vor Krieg, Gewalt und Ausbeutung fliehen, werden gezielt daran gehindert, Schutz zu erreichen. Grenzen werden durch Pushbacks und Repression durchgesetzt. Im Jahr 2015 schalteten sich jedoch zivile Such- und Rettungsorganisationen wie Sea-Watch ein und leisteten lebensrettende Hilfe in einem tödlichen System. Wenn Staaten ihre Verantwortung zum Schutz von Menschenleben aufgeben, ist es Aufgabe der Zivilgesellschaft zu handeln.

In einer Zeit, in der weltweit der Hass gegen Migrant*innen zunimmt und diese immer öfter inhaftiert werden, rückt die Kampagne nicht nur die tödliche Gewalt in den Fokus, der Menschen auf der Suche nach Sicherheit ausgesetzt sind, sondern auch ihre Stärke, ihren Mut und ihre Freude. Die Kampagnenpartner  stellen sich eine Welt vor, in der jede*r frei ist, sich zu bewegen, wohin er*sie möchte. In Gemeinschaft und Solidarität miteinander sind die Hoffnungen und Träume der Menschen, die in die Europäische Union kommen, und der Menschen, die dort leben, sehr ähnlich.

 

Während der Kampagnendauer wird ein Fundraising-Produkt in Form einer Schwimmweste in den Lush-Shops sowie online verkauft. Der Erlös geht an Sea-Watch für ihre lebensrettende Arbeit auf See und zur Unterstützung des Einsatzes für Sicherheit an Land. 

 

Rescue Body Wash
7,00 EUR pro 48 g

Rescue ist ein unverpacktes, rosa Body Wash, das schwimmt und mehrfach zum Waschen in der Badewanne und der Dusche verwendet werden kann. Es duftet nach ätherischen Ölen aus Mandarine, Bergamotte und Zitrone sowie Erdbeeren. 75 % des Nettoverkaufspreises werden an den Kampagnenpartner Sea-Watch gespendet, der eng mit weiteren Partnerorganisationen zusammenarbeitet, die Menschen nach ihrer Ankunft an Land unterstützen.

 

Die vorher erwähnten, verbindenden Elemente sind auch ein wesentlicher Bestandteil des Schaufensterdesigns von Nayia Balatsou. Die Illustration zeigt ein Boot mit Menschen in Not, die fliehen und sich auf ihrer Reise gegenseitig unterstützen. Eine rosa Schwimmweste treibt vor ihnen und signalisiert gleichzeitig ferne Rettung und untersagte Unterstützung sowie diejenigen, die auf See ihr Leben verloren haben. Auf dem Rumpf des Bootes stehen Worte wie „Familie”, „Gleichberechtigung” und „Liebe”, die die Bedürfnisse und Sehnsüchte der betroffenen Menschen widerspiegeln. Dieselben Worte sind jedoch auch verbindende Elemente für Passant*innen, die möglicherweise gerade auf dem Weg sind, Seife zu kaufen.

 

Sea-Watch-Sprecherin Giulia Messmer sagt zur Kampagne: „Die europäischen Grenzen kosten täglich Menschenleben, aber sie sind nicht unantastbar. Todesfälle auf See sind das Ergebnis politischer Entscheidungen. Und diese Kampagne zeigt, dass diese Entscheidungen angefochten werden können. Wir begrüßen Lush als Partner in unserem Kampf für eine Welt, in der Rettung garantiert und globale Bewegungsfreiheit gewährleistet ist. Wir wissen, dass das Recht auf Bewegungsfreiheit keine Utopie ist – sie ist eine realistische politische Entscheidung. Wir stehen zusammen, denn Solidarität zwischen Menschen endet nicht an künstlichen Grenzen.“

 

Sophie Killian, Giving & Campaigns Coordinator Lush Österreich, kommentiert: „Wir bei Lush glauben daran, dass alle Menschen die Freiheit haben sollten, sich auf der ganzen Welt uneingeschränkt zu bewegen. Ob über den Balkan oder das Mittelmeer: Ohne sichere und legale Fluchtwege, werden die EU-Grenzen zu tödlichen Zonen, in denen europäische Staaten ihre Verantwortung zum Schutz von Menschenleben aufgeben. Es sind gerade zivile Organisationen wie Sea-Watch, die nicht wegschauen und handeln, wenn staatliche Rettung fehlt oder untersagt wird. Darum sind wir stolz mit Sea-Watch zusammenzuarbeiten und gemeinsam, solidarisch an der Seite aller zu stehen, die aus welchen Gründen auch immer in einem anderen Land ein besseres Leben suchen.”

 

https://www.lush.com/at/de_at 

https://sea-watch.org/ 

Marriott International und Lefay vereinbaren strategische Partnerschaft zum Ausbau des globalen Luxus-Wellness-Angebots

Foto: “Lefay Resort Spa Lago di Garda” / Fotocredit: © Lefay / Quelle: © Marriott International

Logo_Instagram @frauenbusinessatalexa  | Bethesda, Maryland/USA, 31. März 2026 | Werbung.Unbezahlt.

Marriott International (Nasdaq: MAR) und die Familie Leali, Gründer der Marke Lefay, haben heute ihre Pläne für ein Joint Venture bekannt gegeben, mit dem die vielfach ausgezeichnete, auf Luxus‑Wellness spezialisierte Hospitality‑Marke Lefay in das Portfolio von Marriott integriert werden soll. Die Partnerschaft verbindet Lefays ganzheitlichen Ansatz für Wohlbefinden mit der globalen Reichweite von Marriott sowie der Stärke des mehrfach prämierten Loyalitätsprogramms Marriott Bonvoy. Lefay wird die erste Marke im Marriott‑Portfolio sein, die sich ausschließlich dem Luxus‑Wellness‑Segment widmet.

Lefay wurde 2006 in Italien von Domenico Alcide und Liliana Leali gegründet und ist bekannt für seine immersiven Resorts in naturnahen Lagen sowie für die eigens entwickelte Lefay SPA Method, die wissenschaftliche Erkenntnisse mit ganzheitlichen Wellness‑Traditionen verbindet. Die Markenphilosophie basiert auf den Prinzipien Raum, Ruhe und Nachhaltigkeit und verfolgt das Ziel, modernen Luxus über Wohlbefinden und Authentizität neu zu definieren.

Zum aktuellen Portfolio gehören zwei mehrfach ausgezeichnete Luxusresorts am Gardasee und in den Dolomiten, beide in naturnahen Leisure‑Destinationen gelegen. Darüber hinaus befinden sich drei weitere Häuser in der Entwicklung – in der Toskana, in Süditalien sowie in den Schweizer Alpen. Die bestehenden und geplanten Lefay‑Resorts sollen im Rahmen langfristiger Managementverträge von dem neuen Joint Venture betrieben werden, in das Lefay seine Marke sowie geistige Eigentumsrechte einbringt. Die italienischen Immobilien verbleiben im Besitz der Gründerfamilie. Gemeinsam beabsichtigen die Partner, Lefay international weiterzuentwickeln und dabei auf Marriotts umfassende Entwicklungskompetenz zurückzugreifen.

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der Familie Leali beim Ausbau unseres Luxus‑Wellness‑Portfolios“, sagt Anthony Capuano, President & CEO von Marriott International. „Luxus wird zunehmend über Wohlbefinden, Sinnhaftigkeit und authentische Erlebnisse definiert. Mit Lefay erweitern wir unser Angebot um eine Marke, die diese Entwicklung konsequent verkörpert.“

 

Traditionsmarke mit globaler Perspektive auf Wellbeing

„Unsere Familie hat Lefay vor fast zwanzig Jahren mit einer klaren Vision gegründet: Orte zu schaffen, an denen Wohlbefinden, Natur und Gesundheit in authentischer Weise zusammenkommen“, sagen Domenico Alcide und Liliana Leali, Gründer von Lefay. „Die Zusammenarbeit mit Marriott ist für uns eine große Ehre und ein wichtiger Schritt, um diese Vision international weiterzuentwickeln.“

Jedes Lefay‑Haus ist als Eco‑Resort konzipiert und legt großen Wert auf architektonische Harmonie mit der Umgebung, großzügige Indoor‑ und Outdoor‑Flächen, nachhaltige Materialien sowie ganzheitliche Wellness‑Programme, die Bewegung, Ernährung und präventive Gesundheitsansätze integrieren. Gästen stehen sowohl individuell buchbare Anwendungen als auch strukturierte, mehrtägige Wellness‑Programme zur Verfügung – stets auf Basis der ganzheitlichen Lefay‑Philosophie.

 

Stärkung des Luxusportfolios und der Wellness‑Kompetenz von Marriott

Lefay ergänzt das bestehende Portfolio der Luxury Group von Marriott und spricht eine wachsende internationale Zielgruppe an, die Reisen zunehmend mit Gesundheit, Langlebigkeit und persönlicher Transformation verbindet.

„Lefay steht für eine neue Ausprägung von Luxus – wellness‑orientiert, erlebnisgetrieben und emotional wirksam“, sagt Tina Edmundson, President of Luxury bei Marriott International. „Mit dieser Partnerschaft erweitern wir unser Luxusangebot um eine Marke, bei der Wohlbefinden nicht Zusatz, sondern zentraler Bestandteil des Reiseerlebnisses ist.“

Auch Alcide Leali, CEO von Lefay, unterstreicht die strategische Bedeutung der Zusammenarbeit: „Lefay reiht sich innerhalb der Marriott Luxury Group neben renommierten Marken wie The Ritz‑Carlton, St. Regis, EDITION und The Luxury Collection ein. Gemeinsam schaffen wir die Grundlage für eine beschleunigte internationale Expansion und stärken Lefays Position als führende Marke im Luxus‑Wellness‑Segment.“

Die Zusammenarbeit zwischen Marriott und der Familie Leali basiert auf der gemeinsamen Zielsetzung, Lefays eigenständige Identität und italienisches Erbe zu bewahren und zugleich ein nachhaltiges, langfristiges Wachstum in sorgfältig ausgewählten Destinationen zu ermöglichen.

 

Die Transaktion unterliegt den üblichen Genehmigungen und Abschlussbedingungen.

 

www.marriott.com

 

„Lifelong Changes“: Bildungs- und Berufsberatung als Kompass in einer Arbeitswelt im Wandel

Foto: “In der Podiumsdiskussion diskutierten Expert*innen aus Politik, Arbeitsmarkt und Forschung zentrale Zukunftsfragen: Wie wirken die tiefgreifenden Transformationen am Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft? Wie können vulnerable Zielgruppen in Zeiten des Wandels gut erreicht und begleitet werden? Und welche Rahmenbedingungen braucht es, um der Bevölkerung verlässliche Orientierung zu bieten? ” / Fotocredit: © VHS/Carolina Frank / Quelle: © VHS

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Konferenz in Wien zeigt zentrale Rolle von Bildungs- und Berufsberatung für soziale Teilhabe, Fachkräftesicherung und lebensbegleitendes Lernen


In einer Zeit, in der technologische Entwicklungen, gesellschaftliche Veränderungen und ein dynamischer Arbeitsmarkt die Orientierung bei der Ausbildungs- oder Jobsuche schwieriger machen, gewinnt Bildungs- und Berufsberatung massiv an Bedeutung. Sie schließt häufig eine strukturelle Informationslücke und ermöglicht Menschen, fundierte Entscheidungen über ihre Bildungs- und Berufswege zu treffen. Damit trägt sie wesentlich zu Chancengerechtigkeit, Armutsbekämpfung und sozialer Teilhabe bei. Im Rahmen einer, von der Bildungsberatung in Wien und den Wiener Volkshochschulen (VHS) ausgerichteten Konferenz wurde am 23. und 24. März diskutiert, welche Faktoren das Feld dynamisieren und wie gleichzeitig Aspekte von Chancengerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit im Blick bleiben.

Marko Miloradović, Geschäftsführer des waff in seinem Eröffnungsstatement: „Die multifaktoriellen Veränderungen in unserer Gesellschaft und Arbeitswelt – vom demografischen Wandel über die Individualisierung und Digitalisierung – erfordern das Know-how aller Expert*innen. So können wir unser Ziel besser erreichen, vulnerable Gruppen am Arbeitsmarkt zu erreichen und sie zu ermächtigen, gute Aus- und Weiterbildungsentscheidungen zu treffen. Veranstaltungen wie die Konferenz ´Lifelong Changes´ sind ein optimaler Austauschort zwischen wissenschaftlicher Expertise und praktischer Bildungsberatung.”

Am Beispiel der Bildungsberatung in Wien zeigt sich, dass die Nachfrage anhaltend stark ist: Seit 2009 wurden mehr als 206.000 Beratungskontakte durchgeführt, allein im Jahr 2025 rund 20.000.

Doris Wyskitensky, Leiterin der Abteilung Erwachsenenbildung, Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung: „Die Angebote der Bildungsberatung Österreich erfüllen eine für den Zugang zu lebenslangem Lernen entscheidende Funktion: Durch die stark nachgefragten Angebote der Bildungsberatung stellen wir sicher, dass gezielte und nachhaltige Entscheidungen über das Nachholen von Bildungsabschlüssen oder die berufliche Weiterbildung getroffen werden. Damit ergibt sich eine höhere Chance, die anvisierten Bildungsabschlüsse auch zu erlangen bzw. für die persönliche Situation nützliche Kompetenzen zu erlangen. Da die Teilnahme an lebenslangem Lernen in Österreich statistisch nach wie vor stark vom formalen Bildungsstand abhängt, ist eine gezielte Unterstützung von bildungsbenachteiligen Personen durch die Bildungsberatung unerlässlich.“

Hohe Reichweite bei vulnerablen Zielgruppen

Studien zeigen: Vulnerable Zielgruppen werden durch Bildungsberatungen überdurchschnittlich erreicht. Kund*innen empfinden sich nach der Beratung orientierter, strukturierter, motivierter und informierter (ÖIBF, 2021).

Auch Erhebungen in Wien legen dar, dass die Bildungsberatung in Wien als niederschwellige Erstanlaufstelle Menschen erreicht, die sonst oft keinen Zugang zu Orientierung und Weiterbildung finden. Durch Information, Beratung, Orientierung, gezielte Weiterverweise und Motivationsarbeit wird soziale Teilhabe konkret bei vulnerablen Zielgruppen ermöglicht.

Transformation der Beratung: neue Fragen, neue Werkzeuge

Nicht nur der Arbeitsmarkt und die Anforderungen an Arbeitnehmer*innen, sondern auch die Bildungs- und Berufsberatung selbst befindet sich im Wandel. Digitalisierung, neue Tools und veränderte Fragestellungen prägen den Beratungsalltag. Ratsuchende wollen wissen, wie sich Berufe verändern, welche Kompetenzen künftig gefragt sind und wie sie sich in einer zunehmend komplexen Arbeitswelt positionieren können.

Die Keynote von Britta Matthes vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Deutschland zeigte, wie stark digitale Technologien Berufsbilder verändern und welche Rolle Beratung dabei spielt, Menschen sicher durch diesen Wandel zu begleiten: 

„Auch wenn manche Teile der Beratungstätigkeit an digitale Tools ausgelagert werden können, sind Kernaufgaben wie die Analyse von individuellen Lebenssituationen oder die Einschätzung von Arbeitsmarktchancen schwer substituierbar. Automatisierung ist letztlich eine Aushandlungsfrage, bei der auch das fachspezifische Wissen von erfahrenen Bildungs-, Berufs- und Beschäftigungsberater*innen eine wichtige Rolle spielt.“

Podiumsdiskussion: Wie gelingt Orientierung im Wandel?

In der Podiumsdiskussion diskutierten Expert*innen aus Politik, Arbeitsmarkt und Forschung zentrale Zukunftsfragen: Wie wirken die tiefgreifenden Transformationen am Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft? Wie können vulnerable Zielgruppen in Zeiten des Wandels gut erreicht und begleitet werden? Und welche Rahmenbedingungen braucht es, um der Bevölkerung verlässliche Orientierung zu bieten?

Am Podium nahmen teil:

  • Doris Wyskitensky, Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung
  • Marko Miloradović, Geschäftsführer des waff (Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds)
  • Martina Aicher, Arbeiterkammer Wien
  • Ralf Artner, Wirtschaftskammer Wien
  • Britta Matthes, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Deutschland

Martina Aicher, Arbeiterkammer Wien: 

„In Zeiten multipler Krisen und Herausforderungen braucht es mehr denn je stabile, langfristig finanzierte Beratungsangebote, die niederschwellig Unterstützung und Information bieten. Besonders für vulnerable Gruppe sind gute Rahmenbedingungen entscheidend, damit Weiterbildungen erfolgreich absolviert werden können – wobei die individuellen Lebensumstände mitgedacht werden müssen. So bleibt die Motivation erhalten. Für Schüler*innen und Jugendliche ist ein fundierter Bildungs- und Berufsorientierungsunterricht genauso zentral, wie das Sammeln praktischer Erfahrungen, damit sie sich in Berufen wiederfinden, in denen sie ihre Talente und Begabungen am besten einsetzen können.“

Ralf Artner, Wirtschaftskammer Wien: 

„Die Veränderungen in der Arbeitswelt und Gesellschaft machen es wichtiger denn je, Orientierung zu bieten – und genau hier setzt das Berufsinformationszentrum der Wiener Wirtschaft (BiWi) mit praxisnahen Formaten an. Indem wir Kompetenzen sichtbar machen, Erprobung ermöglichen und Menschen Schritt für Schritt begleiten, schaffen wir echte Zugänge zu Ausbildung und Beruf. Gleichzeitig bauen wir das BiWi weiter aus, damit Wien auch in einer dynamischen Arbeitswelt qualifizierte Fachkräfte und faire Chancen für alle sichern kann. Die Bildungs- und Berufsberatung der Zukunft soll empathisch und technisch fortschrittlich sein. Digitalisierung hilft dabei, effizient zu arbeiten und Zeit zu sparen, sodass mehr Raum bleibt für eine menschliche, intensive Betreuung – gerade für diejenigen, die im digitalen Wandel sonst kaum wahrgenommen würden.“

Ausblick: Vertiefende Sessions am zweiten Konferenztag

Am zweiten Konferenztag werden spezifische Themen in eigenen Sessions vertieft – von digitaler Beratung über Kompetenzvalidierung bis hin zu neuen Anforderungen an Fachkräfte. Ziel ist es, konkrete Impulse für die Weiterentwicklung der Bildungs- und Berufsberatung in Österreich und Europa zu setzen.

Lifelong Guidance – Upscaling Guidance Services in Europe

Die Konferenz fand im Rahmen des Erasmus+ Projekts „Lifelong Guidance – Upscaling Guidance Services in Europe“ statt.

Die Bildungsberatung in Wien (BBiW) ist eine Kooperationspartnerschaft von ABZ*AUSTRIA, Berufsinfozentren des AMS Wien, BFI Wien, biv integrativ, VHS, waff, WUK und ist Teil der Initiative Bildungsberatung Österreich. Sie wurde 2008 von der Wiener Volkshochschulen GmbH initiiert und wird vom Europäischen Sozialfonds, Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung und vom waff finanziert.

 

https://www.bildungsberatung-wien.at/

https://lifelong-guidance.eu/

www.vhs.at

14.04.: „Journalismus erklärt sich“: Einladung zum Dialog in die VHS

Foto: “Bei „Journalismus erklärt sich“ haben alle Interessierten die Möglichkeit, direkt mit Journalist*innen ins Gespräch zu kommen, 
Einblicke in ihre Arbeit zu gewinnen und eigene Fragen zu stellen.” / Fotocredit: © Johannes Zinner / Quelle: © VHS

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Die VHS Wiener Urania und DATUM STIFTUNG laden am 14. April zu einem kostenlosen Diskussionsabend mit den Journalist*innen Melisa Erkurt und Michael Nikbakhsh


Immer mehr Menschen beziehen Nachrichten über soziale Netzwerke, während das Vertrauen in klassische Medien sinkt. Angesichts dieser Entwicklungen Transparenz und wieder mehr Verständnis für seriösen Journalismus zu schaffen, ist das Ziel einer kostenlosen Diskussionsreihe der VHS Wiener Urania und DATUM STIFTUNG. Unter dem Titel „Journalismus erklärt sich“ diskutieren bekannte heimische Journalist*innen mit dem Publikum über Aufgaben, Herausforderungen und Bedeutung von Qualitätsjournalismus. Am 14. April sind Melisa Erkurt und Michael Nikbakhsh zu Gast.

Journalismus in Zeiten von Social Media

Soziale Medien wirken oft unmittelbar und authentisch – zugleich verbreiten sich dort Falschinformationen und Propaganda. In dieser komplexen Medienlandschaft bleibt seriöser, faktenbasierter Journalismus unverzichtbar. Die Diskussionsreihe bietet einen Blick hinter die Kulissen und beleuchtet wichtige Fragen rund um journalistische Arbeit: Was machen Journalist*innen und was macht ihre Arbeit wertvoll für die Gesellschaft? Wie funktioniert Journalismus und wie kann er seine Glaubwürdigkeit steigern? Welche Fehler wurden in den vergangenen Jahren gemacht und was kann man daraus lernen? Und vor allem: Was erwarten sich die Menschen vom Journalismus heute?

„Journalismus erklärt sich“ eröffnet einen Dialograum, um Transparenz zu schaffen. Die Abende bieten allen Interessierten die Möglichkeit, direkt mit Journalist*innen ins Gespräch zu kommen, Einblicke in ihre Arbeit zu gewinnen und eigene Fragen zu stellen.

Hinter die Kulissen der Medienarbeit blicken

Am 14. April sind Melisa Erkurt (Die Chefredaktion) und Michael Nikbakhsh (Die Dunkelkammer) zu Gast am Podium. Journalistin und Publizistin Erkurt gründete das Online-Medium „Die Chefredaktion“ auf Instagram, das auf Transparenz setzt und sowohl journalistische Beiträge als auch deren Entstehung in den Fokus rückt. Wirtschaftsjournalist Nikbakhsh wiederum startete mit „Die Dunkelkammer“ Österreichs ersten Investigativ-Podcast.

Journalismus erklärt sich IV

  • Mit: Melisa Erkurt (Die Chefredaktion) und Michael Nikbakhsh (Die Dunkelkammer)
  • Wann: Di, 14.04.2026, 18:00 – 19:30 Uhr
  • Wo: VHS Wiener Urania, Uraniastraße 1, Dachsaal, 1010 Wien

Moderiert wird der Abend von Sebastian Loudon, Initiator der DATUM STIFTUNG. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten.

 

www.vhs.at

April in der VHS: „Wirtschaft verstehen – Zukunft gestalten“

Fotocredit: © VHS – Brokkoli / Quelle: © VHS

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Der VHS‑Jahresschwerpunkt „Wirtschaft verstehen – Zukunft gestalten“ geht im April in die nächste Runde und bietet erneut ein vielfältiges Programm quer durch die großen und kleinen Fragen unseres Wirtschaftssystems. Von globalen Zusammenhängen über individuelle Finanzbildung bis hin zu nachhaltigem Konsum und Alltagsökonomie – die Wiener Volkshochschulen machen wirtschaftliche Themen für alle verständlich, relevant und unmittelbar erlebbar.

In über 30 Veranstaltungen im April beleuchtet der Schwerpunkt, wie eng Wirtschaft mit unserem Alltag verwoben ist. Mit Vorträgen, Workshops, Diskussionsabenden und praktischen Kursen liefert die VHS Wissen, Orientierung und konkrete Handlungsmöglichkeiten. Für viele Angebote können zudem AK‑Bildungsgutscheine eingelöst werden.

Nachhaltigkeit & Ressourcen: Wirtschaft im Alltag verstehen

  • Wenn Lebensmittel zu Müll werden
    In dem Vortrag beleuchtet Alexandra Gruber, Geschäftsführerin von „Die Tafel Österreich” die globalen und nationalen Folgen von Lebensmittelverschwendung und zeigt anhand von praktischen Beispielen warum uns das Thema alle angeht und was jede*r einzelne dagegen tun kann.
    Wann
    : Mi, 08.04.2026, 19:30 – 21:00 Uhr
    Wo: VHS Landstraße, Hainburger Straße 29, 1030 Wien
    Kosten: € 7,– (mit der VHS Science Card kostenlos)
  • Reparatur-Café in der VHS KunstHandWerk
    Wegwerfen? Lieber nicht! Das Repair Team – ein Team von Freiwilligen mit viel Facherfahrung und noch mehr Geduld – hilft beim Reparieren!
    Alle sind herzlich eingeladen, mit einem defekten Gerät vorbeizukommen – es ist immer einen Versuch wert! Der Eintritt ist frei, die Reparaturen sind kostenlos, nur Ersatzteile müssen bezahlt werden.
    Ziel des Reparatur-Cafés ist, die Lebensdauer von Geräten zu verlängern, weniger Abfall zu produzieren und damit einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.
    Wann
    : Sa, 11.04.2026, 11:00 – 14:00 Uhr
    Wo: VHS KunstHandWerk, Schlossgasse 23, 1050 Wien
    Kosten: kostenlos
  • Resteküche: Köstlich, günstig und nachhaltig
    Kochkurs: Ob hartes Brot, schrumpelige Karotten oder übrig gebliebene Nudeln – im Kurs werden daraus kulinarische Highlights gemacht. Für alle, die bewusst mit Lebensmitteln umgehen möchten!
    Wann: Mi, 22.04.2026, 17:00 – 21:00 Uhr
    Wo: VHS Hernals, Rötzergasse 15, 1170 Wien
    Kosten: € 56,–

Steuern, Globalisierung & politische Ökonomie

  • Warum zahlen manche Konzerne nur wenig Steuern?
    Der Vortrag widmet sich der Besteuerung multinationaler Konzerne. Die Diskussion befasst sich mit der Frage, ob tatsächlich Steuervermeidung eine große Rolle spielt, und welche Maßnahmen dagegen gesetzt werden.
    Wann
    : Di, 14.04.2026, 18:00 – 19:30 Uhr
    Wo: VHS Simmering, Gottschalkgasse 10, 1110 Wien
    Kosten: € 7,– (mit der VHS Science Card kostenlos)
  • Das Silicon Valley – von Gegenkultur zum Techno-Faschismus
    War die erste Generation der Silicon Valley Unternehmer*innen noch von der kalifornischen Gegenkultur der 1960er Jahre geprägt, ist davon nicht mehr viel übrig. Die Herren des Silicon Valley haben einen Schulterschluss mit Donald Trumps Projekt vollzogen, und deren Motto „Move fast and break things“ hat auch die amerikanische Politik erfasst.
    In der Veranstaltung wird nach den ideologischen Wurzeln der kalifornischen Ideologie zwischen Hippie-Kultur und Computer-Begeisterung, zwischen Techno-Faschismus und Libertarismus gesucht.
    Wann
    : Do, 30.04.2026, 18:30 – 20:00 Uhr
    Wo: VHS Liesing, Liesinger Platz 3, 1230 Wien
    Kosten: € 7,– (mit der VHS Science Card kostenlos)

Finanzkompetenz & persönliche Entscheidungen

  • Mit persönlicher Wirtschaftskompetenz die Welt retten – Kleine Entscheidungen, große Wirkung
    Was wäre, wenn jede*r von uns wöchentlich nur eine bessere wirtschaftliche Entscheidung treffen würde? 50 Millionen Entscheidungen könnten die Nutzung unserer natürlichen Ressourcen drastisch verändern und die Welt positiv beeinflussen. In diesem Vortrag wird gezeigt, wie sich jede*r in nur wenigen Stunden das notwendige wirtschaftliche Wissen aneignen kann, um nachhaltigere Entscheidungen zu treffen. Ein spannender und praktischer Blick auf die Macht individueller Entscheidungen in der modernen Wirtschaft.
    Wann: Mi, 22.04.2026, 18:00 – 20:00 Uhr
    Wo: VHS am Sophienpark, Neubaugürtel 8, 1070 Wien
    Kosten: € 10,–
  • Reden wir über Geld – Tipps und Tricks für den Umgang mit Geld
    In diesem Workshop gibt es Tipps für einen entspannten und sicheren Umgang mit Geld. Durch konkrete Übungen und spielerische Methoden können diese direkt im Alltag angewendet werden.
    Wann
    : Di, 28.04.2026, 10:00 – 12:00 Uhr
    Wo: VHS Alsergrund, Galileigasse 8, 1090 Wien
    Kosten: kostenlos
  • Investieren leicht gemacht für Frauen
    Viele Menschen wissen, dass sie investieren sollten, um ihr Geld zu vermehren – aber wo anfangen? In diesem Workshop erhalten Interessierte eine verständliche Einführung in die Welt des Investierens.
    Wann: Mi + Do, 29.04.2026 – 30.04.2026, 18:00 – 20:00 Uhr
    Wo: VHS Josefstadt, Schmidgasse 18 , 1080 Wien
    Kosten: € 53,– (AK Bildungsgutschein kann eingelöst werden)

 

Alle Angebote und mehr Informationen gibt es unter:

www.vhs.at/wirtschaftverstehen

www.vhs.at

17.04.: Wissenschaft triff Retreat – Fastenmedizin, Longevity & „SHE“HEALTH Retreat

Foto: “Arzt- & Therapieteam” / Fotocredit: © Sabine Hauswirth / Quelle: © Marienkron

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Frauengesundheit, Fastentagung & Longevity in Marienkron erleben

Fastenmedizin. Hormone. Gendermedizin & Frauengesundheit. Wie bleibt Frau nicht nur länger am Leben – sondern auch länger gesund und vital? Wie wirken sich genderspezifische medizinisch-wissenschaftliche Erkenntnisse auf Frauen und ihre Longevityprogramme aus? Top Expertinnen und Experten treffen sich in Marienkron, um einen Nachmittag lang das Wesentliche zur Frauengesundheit zu bündeln. Am Freitag, 17. April 2026, von 13:00 bis 18:30 Uhr lädt das Retreat & Health Resort Marienkron zu einem konzentrierten Forum mit aktuellen Erkenntnissen aus Medizin und Forschung ein. Verständlich aufbereitet und sofort alltagstauglich, von Top-Expert*innen präsentiert und eingebettet in die ruhige Atmosphäre eines der führenden Gesundheitsresorts Österreichs.

Themen der Tagung am 17. April 2026

  • Fastenmedizin, Hormone, Gendermedizin
  • Fasten & Autophagie
  • Stressregulation & Schmerztherapie
  • Longevity-Strategien für die Frauengesundheit in Theorie & Praxis

Im Mittelpunkt stehen also Themen, die viele Frauen gerade in fordernden Lebensphasen bewegen. Moderne Fastenmedizin wird in Marienkron genussvoll und sicher in ein zeitgemäßes Gesundheitskonzept integriert. Ein Schwerpunkt liegt auf Hormonen und den Veränderungen rund um die Wechseljahre, psychosoziale Ressourcen, das Zusammenspiel von Stoffwechsel, Bewegung und Gewichtsmedizin – denn Gesundheit entsteht nicht nur durch Laborwerte, sondern auch durch Resilienz, Schlaf, Entlastung und bewusste Regeneration.

Der Tag richtet sich sowohl an medizinisch Interessierte als auch an Laien, die fundierte Impulse für ihre eigene Gesundheitsreise suchen.

Marienkron lädt zur Fasten- & Longevity-“SHE”HEALTH-Experience.

Retreat & Wissenschaft verbinden sich.

Was wäre, wenn Fastenmedizin nicht nur Wissen ist – sondern erlebbar wird? Marienkron bringt medizinische Expertise, aktuelle Forschung und persönliche Erfahrung zusammen. Die Fastentagung lässt sich ideal mit 5 Tagen Fasten mit Genuss verbinden – inklusive Fasten-Treatments, Massage, Spa und Fasten-Kulinarik. Gäste erleben, wie sich wissenschaftlich fundiertes Wissen und persönliche Regeneration im Retreat & Health Resort Marienkron zu einem ganzheitlichen Erlebnis verbinden – kompetent begleitet durch das erfahrene Team aus Ärzt*innen, Diätolog*innen und Therapeut*innen.

 

Paket: Fasten- & “SHE”HEALTH-Longevity | 5 Nächte Fasten mit Genuss, Wissenschaft & Facts | 12.–17. April 2026

  • Teilnahme an der Tagung inkl. vegetarischer Kulinarik in der Pause
  • Einführungsvortrag: Fasten. Longevity. Wissenschaft & Wirkung mit Ärzt*innen & Diätolog*innen
  • 5 Nächte im Einzelzimmer
  • Genussvolle Fasten- oder vegetarische Kulinarik in VP & Teebar
  • Ärztliche & diätologische Begleitung
  • Bauchmassage & Fasten-Treatments zur Tiefenentspannung
  • Spa mit Pool, Sauna und Ruhebereich

Preis: € 1.419,– p. P. im Einzelzimmer

 

Tagungsprogramm am Freitag, 17. April 2026

13:00–18:30 Uhr

Retreat & Health Resort Marienkron

Mit Beiträgen von:

  • Bettina Dreschl, BSc / Diätologie Austria
  • Univ.-Prof. em. Dr. Peter Husslein / FA für Gynäkologie, ehem. Vorstand Med. Univ. Klinik Wien
  • Univ.-Prof.in Dr.in Alexandra Kautzky-Willer / FÄ für Innere Medizin, Med. Univ. Klinik Wien
  • OÄ Dr.in Waltraud Stromer / FÄ für Anästhesiologie und allgemeine Intensivmedizin, Österreichische Schmerzgesellschaft
  • Assoc. Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Yvonne Winhofer / FÄ für Innere Medizin, Med. Univ. Klinik Wien
  • Prim. Univ.-Prof.in Dr.in Jeanette Strametz-Juranek / FÄ für Innere Medizin und Kardiologie, RZ Bad Tatzmannsdorf
  • Dr.in Ulrike Göschl / Ärztliche Leiterin Marienkron, FÄ für Physikalische Medizin, Fastenärztin

Teilnahme auch ohne Nächtigung möglich:

€ 79,– / € 59,– für Studierende (inkl. vegetarischer kulinarischer Pausenbegleitung)

Optionales Abendessen: € 29,–

 

Anmeldung & Informationen:

info@marienkron.at

+43 (0)2173 80205-0

www.marienkron.at

Neue MICHELIN Guide Selektion 2026: Österreich glänzt mit hoher MICHELIN Sternedichte

Foto: “Gericht “Waldrand” – Holunder und Brennessel” / Fotocredit: © Österreich Werbung / Konstantin Reyer / Quelle: © Österreich Werbung

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Neu von Fatboy: Edison the Petit Lampe x Miffy

Foto, Fotocredit & Quelle: © Fatboy

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ENTDECKE DIE GESAMTE FATBOY X MIFFY KOLLEKTION

 

Die Fatboy x Miffy Kollektion erhält eine neue, stimmungsvolle Ergänzung: die Edison the Petit x Miffy. Die ikonische, kabellose Tischlampe erscheint jetzt mit Miffys unverkennbarem Gesicht, das dezent in den Lampenschirm integriert ist – mit weichen Silikonaugen und einer kleinen Nase. Das kompakte Design sorgt für warmes, dimmbares Licht und eignet sich sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich – vom Nachttisch über das Kinderzimmer bis hin zur Terrasse. Dank des wiederaufladbaren Akkus spendet die Lampe bis zu 24 Stunden stimmungsvolles Licht. Aufgeladen wird sie ganz einfach über USB-C, gesteuert über das charakteristische rote Fatboy x Miffy Label. Eine verspielte Designleuchte, die Nostalgie und Funktionalität mühelos vereint.

 

DISCOVER THE FULL FATBOY X MIFFY COLLECTION

Die Fatboy x Miffy Capsule Collection bringt zwei niederländische Ikonen in einer farbenfrohen Designlinie voller Charakter und Komfort zusammen. Beliebte Fatboy-Produkte wie der Original Slim und Junior Sitzsack, der Point Pouf, die Bolleke Lampe und der Flying Carpet erhalten eine verspielte Note mit Illustrationen von Miffy und ihrem Freund Boris, umgesetzt in den charakteristischen Farben von Dick Bruna. Das Ergebnis ist eine Feel-Good-Kollektion, die Design und Fantasie vereint – geschaffen, um Innenräume aufzuhellen und Generationen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

 

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