Author: Alexa Szikonya

QVC stärkt mit eigener Lifestyle-Kampagne die Digital-Strategie

Pressemitteilung

Das digitale Handelsunternehmen QVC baut seine Fashion- und Beauty-Expertise weiter aus und setzt hierbei auf den renommierten Fotografen Rankin und sein Team von The Full Service. Rankin trägt mit seinem frischen Konzept und der modernen Inszenierung der diesjährigen Herbst/Winter Kollektion dazu bei, QVC stärker als facettenreiches und digitales Handelsunternehmen in den Köpfen junger, modebewusster Frauen zu verankern.

Düsseldorf/Wien, 30. Juli 2018 – „We just clicked“ – unter diesem Motto legt QVC zusammen mit Topfotograf Rankin und seinem Team von The Full Service, London, in der neuen Kampagne den Schwerpunkt auf Fashion und Beauty. Gemeinsam mit QVC entwickelten der Brite und sein Team ein modernes Kreativkonzept und setzten dafür ausgewählte Mode- und Kosmetik-Artikel für den Herbst/Winter 2018/2019 in Szene. Mit dieser Kampagne zeigt sich QVC in einem neuen Look & Feel: Im Fokus stehen die Kundin und ihre Freude an Mode und Beauty sowie einem rundum selbstbewussten und modischen Lifestyle. Der Slogan „We just clicked“ bringt die Begeisterung für Fashion und Beauty vieler Verbraucher zum Ausdruck. Gleichzeitig spielt der Slogan auf das digitale Einkaufserlebnis an, mit dem sich die Kundinnen identifizieren können.

Weg vom alten Image, hin zum Multichannel-Konzept

In Zusammenarbeit mit Rankin und seinem Team von The Full Service, der Werbeagentur TBWA und der Mediaagentur OMD soll nicht nur das Markenbewusstsein von QVC gesteigert, sondern auch das neue Image als Multichannel-Unternehmen in den Köpfen der Konsumenten verankert werden. „Das Online-Geschäft bei QVC wächst stark. Gerade jüngere Konsumenten shoppen bei uns online. Daher wollen wir mit unserer neuen Kampagne diese Zielgruppe erreichen“, erklärt Susanne Mueller, Director Brand & Communications bei QVC Deutschland. Die QVC Lifestyle-Kampagne soll die Shoppingwelt von QVC eröffnen – und erhöht die Relevanz und Aufmerksamkeit des QVC Online-Shops.

QVC setzt den Fokus auf „sie“ – die Kundin

„Was QVC einzigartig und besonders macht, ist unser Verständnis für unsere Kundin und ihre individuellen Bedürfnisse und Wünsche“, erläutert Mueller. „Das haben wir auch bei unserer neuen Kampagne umgesetzt. Wir richten uns damit sehr zielgerichtet an Frauen, die sich für Mode und Beauty begeistern. Rankin und sein Team haben einen kreativen Ansatz gefunden, der unseren Anspruch erfüllt und den Rankin als Fotograf perfekt umgesetzt hat.“

Auch Rankin freut sich über die Zusammenarbeit. „QVC ist moderner und mutiger geworden. Gemeinsam mit meinem Blick für Ästhetik haben wir eine emotionale Bildsprache umgesetzt, die dem Zeitgeist entspricht und ein klares Statement für QVC setzt“, betont der Brite. „Mit der ‚We just clicked‘-Kampagne schaffen wir eine Verbindung zu den Style- und Beauty-Fans, die gerne online unterwegs sind.“

Marketing-Maßnahmen mit Fokus auf digitalen Kanälen

Der neue Kampagnenansatz ist optimal für die digitale Ausspielung an Konsumenten konzipiert. So wurden beispielsweise zusätzlich Videoclips, Behind-the-Scenes-Videos und -Bilder, Gifs sowie Social Ads produziert. Ein weiteres Highlight ist die Digital Out-of-Home-Schaltung, die zum Kampagnenstart (28. Juli) eine Woche lang in Düsseldorf stattfindet. Dadurch soll eine hohe Reichweite generiert und die Aufmerksamkeit – insbesondere am Unternehmensstandort – gesteigert werden. „Wir möchten auf das trendige Produktsortiment aufmerksam machen und überraschen“, betont Susanne Mueller. Neben den digitalen Maßnahmen wird es ausgewählte Anzeigen in Printmagazinen geben. So wird die Kampagne möglichst breit und kanalübergreifend ausgerollt. Die Mediaschaltung startet am 28. Juli – mit einem Instagram Takeover durch Rankin – und endet im Oktober 2018.

Über QVC

QVC, Inc., verbindet die Freude am Entdecken mit der Kraft von Beziehungen und übertrifft dadurch stets die Erwartungen seiner Kunden. Jeden Tag nimmt QVC Millionen Shoppingbegeisterte in neun Ländern mit auf eine Entdeckungsreise durch ein sich stetig änderndes Sortiment, bestehend aus bekannten Marken und innovativen neuen Produkten – aus den Bereichen Home und Fashion, Beauty, Elektronik und Schmuck. Dabei treffen Kunden auf interessante Persönlichkeiten, begeisternde Geschichten und einen ausgezeichneten Kundenservice.

Das 1986 in West Chester, Pennsylvania (USA), gegründete Unternehmen QVC Inc. hat über 17.000 Mitarbeiter mit Standorten in den USA, Japan, Deutschland, Großbritannien, Italien, Frankreich und – im Rahmen eines Joint Ventures – in China. Weltweit begeistert QVC Kunden auf 14 Fernsehkanälen, die rund 370 Millionen Haushalte erreichen, sieben Internetauftritten und 220 Social-Media-Präsenzen.

Weitere Informationen: corporate.qvc.com, unternehmen.qvc.de, presse.qvc.de

QVC, Inc., ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Qurate Retail, Inc., (NASDAQ: QRTEA, QRTEB), zu der QVC, HSN, zulily und die Cornerstone Marken genauso wie andere Minderheitsbeteiligungen gehören (zusammen Qurate Retail Group). Die Qurate Retail Group glaubt an eine dritte Dimension des Shoppings („the third way to shop“) – die sich vom Einzelhandel oder vom reinen vom Bestellen getriebenen E-Commerce abhebt – und ist laut „Internet Retailer“ die Nr. 1 im Video-Commerce, die Nr. 3 im E-Commerce in Nordamerika sowie die Nr. 3 im Mobile Commerce in den USA. QVC, Q, und das Q Ribbon Logo sind registrierte Marken der ER Marks, Inc.

Weitere Informationen zur Qurate Retail Group:
qurateretailgroup.com

Webshop: QVC.de
Facebook:
@meinQVC
@QVCNEXT
Twitter:
@WirsindQVC
@QVCNEXT
Beauty-Blog: QVCBeauty.de
Youtube: QVCDeutschland
Instagram:
@qvcdeutschland
@qvcbeautydeutschland

Foto: “Mit der neuen Lifestyle-Kampagne „We just clicked” stärkt QVC die Digital-Strategie.”

Fotocredit: © QVCbyRANKIN

Quelle: QVC

INTEGRAL-Studie zum Tag der Freundschaft am 30.07.

Pressemitteilung

Offline ist Trumpf

Doch Sorge um die künftige Qualität von Freundschaften

„Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt“ sehen das die Österreicher  ebenso  wie  schon  1930  die  Comedian  Harmonists?  Am  30.  Juli  findet  der Internationale Tag der Freundschaft statt. Wenngleich dieser Gedenktag sich mit 8% noch geringer   Bekanntheit  erfreut,   ist  das  Thema   Freundschaft   hoch  angeschrieben.   Echte Freundschaften „im richtigen Leben“ können dabei durch nichts ersetzt werden. Das Internet spielt hier aber eine ergänzende Rolle. INTEGRAL hat nachgefragt: Wie viele Freunde hat man in Österreich? Welche Aspekte sind bei einer Freundschaft am wichtigsten? Wie steht man zu Freundschaften zwischen Mann und Frau? Und mit globaler Perspektive: mit welchen Ländern sollte Österreich befreundet sein?

 

Nicht alle haben einen besten Freund bzw. eine beste Freundin

Sieben von zehn Teilnehmern der aktuellen Online-Befragung können sich klar festlegen, dass sie mit einer bestimmten Person am besten befreundet sind. Frauen beziehen hier noch etwas stärker Position als Männer. Was allerdings „enge Freunde“ sind, darüber scheint man sehr unterschiedlicher Meinung zu sein. Während die Hälfte bis zu vier enge Freunde hat, gibt es durchaus Einzelne, die 50 oder gar 100 angeben.  Zählen die Befragten auch nicht ganz so enge Beziehungen  hinzu,  so  kommt  man  etwa  auf  20  Freunde.  Der  gesamte  Freundes-  und Bekanntenkreis umfasst gut 100 Personen.

 

Man hat etwas weniger Freunde als noch vor fünf Jahren

Gut  die  Hälfte  hat  gleich  viele  Freunde  wie  vor  einem  halben  Jahrzehnt.  18%  zählen  im Zeitvergleich mehr Freunde, 25% hingegen weniger. Unterm Strich bedeutet das: die Anzahl der Freunde hat leicht abgenommen. Besonders negativ fällt die Bilanz in der Gruppe der 16-29- Jährigen aus. Die künftige Freundeszahl schätzt man hingegen stabil ein.

Das Internet ist (noch) keine Bedrohung für Freundschaften

Echte Freundschaften sind nicht durch die virtuelle Welt zu ersetzen: Vier von fünf Befragten finden, dass man diese nur im „richtigen Leben“ führen kann. Nur 18% haben Internet-Freunde, die  sie  gar  nicht  persönlich  kennen.     Für  die  Zukunft  ist  man  dennoch  besorgt  über  die

Auswirkungen  der  Digitalisierung:  Immerhin  jeder  Zweite  befürchtet,  dass  Freundschaften durch eine Verlagerung ins Internet in Zukunft weniger gepflegt werden könnten.

Der Digitalisierung gewinnt man aber auch Positives ab: Zwei Drittel glauben, dass man durch das Internet Freunde wiederfindet, die man aus den Augen verloren hatte.

Freundschaft wird an der eigenen Fürsorge gemessen

Beim wichtigsten Kriterium einer Freundschaft setzt man am stärksten bei sich selbst an: Für 85% macht es eine Freundschaft aus, dass man für den Anderen da ist, wenn man gebraucht wird. Kaum weniger Befragte messen die Freundschaft daran, dass der Andere sich kümmert, dass man über alles reden kann und ehrlich zueinander ist.

 

Gemeinsame Werte und Überzeugungen spielen aber nur mehr für vier von zehn eine wichtige Rolle. Dazu passt, dass acht von zehn mit Personen mit anderen politischen Ansichten und zwei Drittel mit Menschen mit anderen religiösen Überzeugungen eng befreundet sind. Auch andere Gegensätze bilden das Salz in der Suppe einer Freundschaft: Je drei Viertel haben auch Freunde mit geringerem Bildungsstand oder mit anderer Herkunft und immerhin 45% mit einer anderen sexuellen Orientierung.

Freundschaft zwischen Mann und Frau ist möglich und kann eine Beziehung begründen

Nur 18% glauben, dass man mit dem anderen Geschlecht (eher) nicht befreundet sein kann. Allerdings  bekundet  gut  jeder  Zweite,  dass  in  einer  gemischten  Freundschaft  das  Risiko unterschiedlicher  Erwartungen  besteht.  Aber  vier  von  zehn  finden  sexuelle  Beziehungen zwischen Freunden auch in Ordnung. Und drei Viertel sind sogar der Meinung, dass sich aus einer Freundschaft zwischen Mann und Frau eine gute Liebesbeziehung entwickeln kann.

Die Vorstellung von „Freundschaft“ hängt mit persönlichen Grundüberzeugungen zusammen

Allerdings   stellen   sich   unterschiedliche   Bevölkerungsgruppen   unter   „Freundschaft“   ganz verschiedene Beziehungsmuster vor, wie Bertram Barth, Geschäftsführer von INTEGRAL, am Beispiel der Sinus-Milieus® erläutert. „Es gibt zwei Zukunftsmilieus, die in unserer Gesellschaft künftig eine immer größere Rolle spielen werden, die Adaptiv-Pragmatischen (die neue Mitte) und die Digitalen Individualisten (die neue Elite). Ihre Vorstellungen von Freundschaft könnten verschiedener nicht sein. Für die Adaptiv-Pragmatischen ist Freundschaft eine eher traditionelle Werte- und  Schicksalsgemeinschaft. Digitale  Individualisten  denken  aber  bei  „Freundschaft“

eher  an  Erlebnisgemeinschaften  –  wichtig  sind  spannende  Erlebnisse  mit  interessanten Menschen, durchaus auch virtuell, im Internet, und nicht unbedingt auf lange Dauer angelegt“. Mehr Informationen zu den Sinus-Milieus® finden Sie auf der INTEGRAL Webseite.

Stärkste Länderfreundschaft mit Deutschland

Anlässlich des Internationalen Tages der Freundschaft wurde auch jene zwischen Ländern und Kulturen beleuchtet. Am stärksten schreibt man Österreich eine Freundschaft mit Deutschland zu  (69%),  gefolgt  von  der  Schweiz  (54%)  und  Italien  (46%).  Wie  unser  Partner  SINUS  in Kooperation mit YouGov herausgefunden hat, beruht die Beziehung zwischen Österreich und Deutschland nur bedingt auf Gegenseitigkeit: Lediglich 26% der Deutschen sind der Ansicht, ihr Land   sei   mit   Österreich   gut   befreundet.   Deutsche   definieren   aber   auch   persönliche Freundschaften grundsätzlich enger als Österreicher und zählen daher vergleichsweise weniger Personen zu ihrem Freundeskreis.

 

 

Dies sind  Ergebnisse aus der  INTEGRAL-Eigenforschung. Im Rahmen  einer  Online-Befragung

wurden im Juli 2018 500 Personen repräsentativ für die österreichische Bevölkerung zwischen

16 und 69 Jahren befragt.

 

Über INTEGRAL

INTEGRAL ist ein Full-Service-Institut und Anbieter maßgeschneiderter Marktforschungslösungen auf wissenschaftlicher Basis, von der Datenerhebung bis zur Lieferung handlungsrelevanter Informationen und  Empfehlungen.  In  Kooperation  mit  dem  Heidelberger  Sinus-Institut,  dessen  Mehrheitsanteile INTEGRAL im Jahr 2009 übernommen hat, engagiert sich der österreichische Marktforscher intensiv in der Sinus-Milieu® Forschung. Die Ergebnisse bieten Marketingentscheidern aus Unternehmen, Medien und Politik wettbewerbsrelevante Informationen über Märkte und Zielgruppen.

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Quelle: INTEGRAL

Foto: “An einem Strang
Von W. Heiber Fotostudio

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https://stock.adobe.com/de/images/an-einem-strang/15085267

Colgate setzt auf intelligente Mundhygiene

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Colgate launcht seine erste elektrische Zahnbürste mit künstlicher Intelligenz und dazugehöriger App.

Das Modell ist exklusiv auf Apple.com und in ausgewählten Apple Stores erhältlich.

 

Am 17. Juli 2018 hat Colgate, weltweit führender Anbieter von Mundhygieneartikeln, die neue elektrische Colgate Connect E1 Smart Zahnbürste mit künstlicher Intelligenz in ganz Europa vorgestellt. Die intelligente Zahnbürste wurde gemeinsam mit Zahnärzten entwickelt und gibt Benutzern in Echtzeit Feedback zu ihrer Putztechnik.

Das Modell ist exklusiv auf Apple.com und in ausgewählten Apple Stores erhältlich. Colgate und die neue Colgate Connect E1 Smart Zahnbürste arbeiten mit dem Apple ResearchKit.

„Unser Ziel ist einfach: Wir wollen, dass die Menschen mit gesunden Zähnen lächeln können. Das schaffen sie durch die Kombination aus bester Technik und bester Zahnpasta“, sagt Dr. Marianne Gräfin von Schmettow, Leiterin Scientific Affairs, Colgate-Palmolive Services GmbH. „Ein wichtiger Schritt, um Mundhygiene zu optimieren, besteht darin, die Putzgewohnheiten der Verbraucher zu verstehen. Dafür hat sich das Apple ResearchKit als leistungsstarkes Werkzeug erwiesen.”

 

Smarte Zahnbürste für optimierte Mundhygiene

Die neue elektrische Colgate Connect E1 Smart Zahnbürste gibt in Echtzeit Feedback, um Putzgewohnheiten zu verbessern und Probleme zu vermeiden, bevor sie entstehen. Dazu ermitteln Sensoren und Algorithmen die Putz-Effizienz in 16 Zonen des Mundes.

Die Zahnbürste nutzt Bluetooth® sowie Schall-Vibrations-Technologie des Unternehmens Kolibree. Der Hersteller für smarte Geräte ist bekannt für seine Pionierarbeit bei der Integration von künstlicher Intelligenz und 3D-Bewegungssensoren in vernetzten Zahnbürsten. Die dazugehörige Colgate Connect App ist in das Apple ResearchKit integriert und verfügt über einen 3D-Putztrainer. Dieser sorgt für eine angenehme Zahnpflege-Routine und eine bessere Putztechnik.

„Vernetzte Gesundheitsgeräte wie die neue elektrische Zahnbürste Colgate Connect E1 Smart bieten den Menschen die Chance, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu beobachten“, sagt Dr. von Schmettow. „Das Apple ResearchKit erweitert die Möglichkeiten der Mundpflege und zeigt, dass Colgate innovative Lösungen entwickelt, die den Menschen helfen, besser auf ihre Mundgesundheit zu achten.“

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte https://shop.colgate.eu/

Die neue Colgate Connect E1 Smart Zahnbürste ist ab dem 17. Juli 2018 exklusiv bei Apple.com und in ausgewählten Apple Stores erhältlich (UVP: 99,00 Euro*).

Die Bluetooth®-Wortmarke und -Logos sind eingetragene Warenzeichen der Bluetooth SIG, Inc. und jede Verwendung dieser Marken durch Colgate steht unter Lizenz. Andere Warenzeichen und Handelsnamen sind die ihrer jeweiligen Eigentümer.

Colgate-Palmolive GmbH

Colgate-Palmolive ist ein führendes Unternehmen in der Mundpflege, das sich weltweit für eine Verbesserung der Mundgesundheit einsetzt. Zu den internationalen Marken zählen: Colgate®, elmex®, aronal®, meridol® und Duraphat®. Mehr Informationen unter: www.colgate.at

*Unverbindliche Verkaufspreisempfehlung. Es handelt sich bei den obenstehenden Verkaufspreisen um Empfehlungen, die keineswegs bindend sind.

 

Foto: “Colgate Connect E1 Smart Zahnbürste”

Fotocredit: Colgate-Palmolive, Abdruck honorarfrei

Antje Heimsoeth: 7 Tipps für mehr Zufriedenheit bei sich und anderen

Endlich glücklich im Job?!

7 Tipps für mehr Zufriedenheit bei sich und anderen

 

Von Antje Heimsoeth*

 

Wir reden von Life-Balance, einer erfüllenden, sinnstiftenden Arbeit, stets auf der Suche nach dem Glück – doch was macht Glück im Job eigentlich aus und wer ist verantwortlich dafür?

 

Fast die Hälfte der Deutschen (45 %) ist unglücklich im Job (Quelle: ManpowerGroup Deutschland, Jobzufriedenheit 2017). Entscheidend für ihre Jobzufriedenheit ist für 49 % das Verhalten des Vorgesetzten: Das Aussprechen von Wertschätzung, ein regelmäßiges und ehrliches Feedback tragen für sie ebenso dazu bei, wie das Interesse des Chefs an ihnen als Mensch. Hängt unser Glück im Job also im Wesentlichen von unseren Vorgesetzten ab? Zugegeben, wer die Verantwortung für sein Glück bei anderen sucht, findet auf jeden Fall stets einen Sündenbock, wenn sich die Dinge mal wieder nicht so entwickeln, wie wir es uns wünschen. Doch das persönliche Glück lässt sich auf diese Weise kaum finden. Denn die Zufriedenheit im Job beginnt nicht mit äußeren Einflüssen, sondern mit unserer eigenen inneren Haltung.

 

  1. Glück ist relativ – und das Ergebnis einer Entscheidung

Die Definition von Glück ist so individuell wie jeder Mensch selbst. Manchmal verbauen wir uns selbst den Weg zum Glück durch übersteigerte Erwartungen oder die Problematik, Lob und Komplimente von anderen nicht annehmen zu können. Und während der eine vor allem dann glücklich im Job ist, wenn er eigenverantwortlich Entscheidungen treffen kann, ist für den anderen das Lob vom Chef essentiell für das Wohlbefinden. Fakt ist: Jobzufriedenheit ist kein Zustand, der sich einmalig erreichen und „einfrieren“ lässt, sondern immer wieder eine bewusste Entscheidung.

 

  1. Das Glück liegt oft im Kleinen verborgen

Meist sind es kleine, alltägliche Begebenheiten, die uns glücklich machen. Die Mittagspause im strahlenden Sonnenschein, der Kaffee, den uns ein Kollege an den Schreibtisch bringt, die freundliche Dankesmail eines Kunden, … Doch würdigen wir solche Augenblicke wirklich bewusst als Glücksmoment? Zeit für die Glückslupe! Nehmen wir diese künftig öfter einmal in die Hand, werden wir staunen, wie oft am Tag wir uns glücklich schätzen können.

 

  1. Glück lässt sich zwar nicht festhalten, aber sammeln!

Schöne Momente im Job und/oder im Team lassen sich fixieren, indem wir diese auf Zetteln schriftlich festhalten. Wie wäre es, diese Zettel in einem schönen Glas oder einer schmucken Box aufzubewahren, die im Büro steht und jeden einlädt, seine Glücksmomente beizusteuern. Nach drei oder sechs Monaten kann das Glas mit Kollegen und/oder Mitarbeitern geleert und gemeinsam Zettel für Zettel gelesen werden. Damit lassen sich die schön(st)en Momente im Job erneut bewusst erleben und das Glücksempfinden aller steigern.

 

  1. Das Glück liegt vor der Tür, nicht vorm Fernseher

Entspannung und Regeneration sind entscheidende Faktoren fürs eigene Wohlbefinden. Wir leben nicht nur, um zu arbeiten. Jede Anstrengung braucht auch einen Ausgleich. Deshalb müssen wir unseren Energietank regelmäßig wieder auffüllen. Das heißt nicht, abends erschlagen vom Tag auf dem Sofa vorm Fernseher einzudösen, sondern bereits während des Tages aktiv für Pausen zu sorgen. Schon 20 Minuten Aufenthalt im Freien heben die Stimmung – und steigern Kreativität und Denkvermögen. Also einfach öfter die Mittagspause in die Natur verlegen – das reduziert unseren Stress und schenkt Ruhe. Wenn das kein Glück ist…

 

  1. Das Glück durch die Frontscheibe, nicht nur durch den Rückspiegel betrachten

Wir neigen dazu, erst im Nachhinein zu erkennen, was oder wer uns glücklich gemacht hat. Dann geht unser Blick wehmütig zurück und wir sehnen alte Zeiten herbei. Genauso dominiert uns die Vergangenheit, wenn wir darin verharren, uns über Niederlagen, begangene Fehler oder erfahrene Ungerechtigkeit zu ärgern. Doch wer den Blick nur zurück richtet, läuft Gefahr, das Glück, das vor ihm liegt, glatt über den Haufen zu fahren oder links liegen zu lassen. Lassen wir die Vergangenheit ruhen, haken wir Geschehenes ab. Schauen wir nach vorn, durch die Frontscheibe, und entdecken neue Ziele, Perspektiven – und Gelegenheiten, glücklich zu werden.

 

  1. Glück kann man bewusst herbeilächeln

Die Psychologie nennt es Facial Feedback. Unsere Laune und unsere Mimik beeinflussen sich gegenseitig. Es macht einen großen Unterschied, ob wir mit gesenktem Blick, hängenden Schultern und Mundwinkeln vorm PC sitzen oder einem Kunden gegenübertreten oder ob wir dies mit einem Lächeln im Gesicht, aufrechter Haltung und geradem Blick tun. Das alles verbessert unsere Stimmung UND wirkt sich positiv auf unser Umfeld aus. Wer auch in stressigen Zeiten lächelt, überwindet eher die Verbissenheit und setzt positive Energie frei. Damit erhöhen wir unsere Kreativität, steigern unsere körperliche Leistungsfähigkeit und Informationsaufnahme und verbessern das Miteinander im Team – gute Voraussetzungen für Glück im Job.

 

  1. Glück beruht auf dem menschlichen Miteinander

40 Prozent unseres individuellen Glückslevels hängen davon ab, ob wir gute Beziehungen zu anderen Menschen pflegen (Quelle: Studie „Happy DB: A Corpus of 100.000 Crowdsourced Happy Moments“, 2018). Für die eigene Zufriedenheit ist es also überaus zuträglich, wenn wir für gute Beziehungen am Arbeitsplatz sorgen. Sei es, am Kollegen echtes Interesse zu zeigen, diesem mehr offene Fragen zu stellen und bei den Antworten aktiv zuzuhören (Handy aus), ihr oder ihm entgegenzukommen bei einem Anliegen, seien es aufmerksame Gesten wie persönliche Begrüßung und Verabschiedung, ein mitgebrachter Kuchen oder die Frage nach einem gemeinsamen Mittagessen oder Feierabenddrink – alles, was hilft, eine gute Beziehung zu den Mitmenschen am Arbeitsplatz aufzubauen, zahlt auf das persönliche Glückskonto ein. Dazu gehört übrigens auch das Verzeihen und Vergeben von Fehlern, Unachtsamkeiten, Vernachlässigung usw.

 

Wir brauchen dem Glück nicht mit langem Atem nachzujagen. Manchmal sitzt es uns direkt gegenüber oder nur eine Tür weiter, manchmal scheint es uns mittags direkt ins Gesicht, steht dampfend auf unserem Schreibtisch oder stellt sich unerwartet beim nächsten Meeting ein. Ob wir es zur Kenntnis nehmen, es würdigen, sich bietende Chancen zum Glücklichsein ergreifen oder ungenutzt vorüberziehen lassen, liegt weder am Chef noch an Kollegen oder Mitarbeitern, sondern alleine an uns.

 

 

* Antje Heimsoeth ist eine der bekanntesten Mental Coaches im deutschsprachigen Raum. Die Gründerin und Geschäftsführerin der Heimsoeth Academy, Institut für Business- und Sport-Coaching, trainiert Top-Führungskräfte von internationalen Konzernen und traditionsreichen Mittelständlern. Klienten aus dem Sportbereich, Olympiasieger und Weltmeister, Profi-Teams und Bundestrainer, machen sie zu einer begehrten Keynote-Rednerin. Das Know-how der Expertin zu den Themen mentale und emotionale Stärke, Motivation und Selbstführung beruht auf der Praxis, die durch wissenschaftliche Impulse untermauert wird. Ausgezeichnet als „Vortragsrednerin des Jahres 2014“ und „renommierteste Motivationstrainerin Deutschlands“ (FOCUS) ist Antje Heimsoeth ein gern gesehener Gast bei Fernseh- und Radiosendern. Von der vielfachen Buchautorin neu erschienen: „Frauenpower. Mentale Stärke für Frauen“. Weitere Infos unter www.antje-heimsoeth.com, www.heimsoeth-academy.com.

Antje Heimsoeth: Fünf Eigenschaften erfolgreicher Frauen

Zielstrebigkeit, Selbstvertrauen und Mut

Fünf Eigenschaften erfolgreicher Frauen

von Antje Heimsoeth*

 

Auch wenn sie in völlig unterschiedlichen Domänen tätig und zu finden sind – die Eigenschaften erfolgreicher Frauen ähneln sich: Zielstrebigkeit, Hartnäckigkeit, Selbstvertrauen und Mut. Erfolgreiche Frauen verlieren nie den Glauben an sich selbst – egal, wie laut der Chor der Nörgler, Zweifler, Kritiker und Neider ist. Zwei Beispiele aus verschiedenen Bereichen beweisen dies.

 

Sie war zäh, wissbegierig und furchtlos. Eigenschaften, die sie zu einer erfolgreichen Frau machten. Die längst verstorbene Physikerin Marie Curie ist bis heute die einzige Wissenschaftlerin, die den Nobelpreis zwei Mal verliehen bekam. Zudem war sie die erste Frau, die diese Auszeichnung erhielt. Curie ging konsequent ihren Weg als erfolgreiche Frau in einem männerdominierten Umfeld. Zu ihren herausragenden Eigenschaften zählten ihr Fleiß und ihre Beharrlichkeit, die sie über steinige Wegabschnitte trugen. Denn Curie brachte eine klare innere Haltung mit, die sie vorwärtstrieb: „Man braucht nichts im Leben zu fürchten, man muss nur alles verstehen.“

 

Sie gilt als die erfolgreichste Tennisspielerin weltweit. Serena Williams gewann knapp 40 Grand-Slam-Titel, holte viermal Olympisches Gold und führte fünfmal die Weltrangliste an. Neben ihrem Siegeswillen ist ihr Selbstvertrauen ein entscheidender Teil ihres Erfolgs. Sie ließ sich in ihrer Karriere weder von rassistischen Anfeindungen noch von Kritikern unterkriegen. Im Gegenteil, sie machten sie stärker. Ihr Körper und Kleidungsstil seien oft öffentlich diskutiert worden, sagt Williams. Ihr Körper sei zu kräftig, ihre Kurven zu üppig, ihre Kleidung zu sexy oder zu modisch. „Bei Kritik versuche ich, mir einen Moment Zeit zu nehmen, um mich selbst wertzuschätzen“, sagt Williams. „Es wird immer Kritiker geben – deshalb musst du über sehr viel Selbstvertrauen und Selbstliebe verfügen. Wenn du einen Schutzwall aus Vertrauen um dich herum aufbaust, prallt die Kritik daran ab“.

 

  1. Erfolgreiche Frauen kennen ihr Potential

Viele Frauen sagen über sich selbst, dass sie wenig Selbstvertrauen haben. Das steht ihnen auch beruflich im Weg. Tina Müller, Geschäftsführerin der Parfümeriekette Douglas, sagte auf der Female Leadership Conference f.CON 2018: „Wir Frauen fragen uns noch zu häufig: Sind wir schon so weit?“. Männer hingegen sprächen selbstverständlich über ihre Erfolge ‒ „unterschwellig, direkt und permanent.“ Auch Sheryl Sandberg, Geschäftsführerin von Facebook, sagt: „Zu seinem Erfolg zu stehen, ist der Schlüssel zu weiterem Erfolg. Das berufliche Vorankommen hängt von dem Glauben ab, dass ein Angestellter zu guten Ergebnissen beiträgt.“ Mit anderen Worten: Wer soll an uns glauben, wenn wir selbst nicht richtig an uns glauben? Wer soll uns sehen, wenn wir uns lieber verstecken? Was sollen andere in uns erkennen, was wir selbst nicht wahrnehmen?

 

  1. Erfolgreiche Frauen schöpfen aus ihren Ressourcen

Wer seine Stärken kennt, kann sie gezielt einsetzen und ausbauen. Das Wissen um die eigenen Stärken nährt unser Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Es schenkt uns Sicherheit und Zuversicht. Zu den Eigenschaften erfolgreicher Frauen gehört mentale und emotionale Stärke, die auf diesem Wissen beruht. Um den Fokus auf die eigenen Stärken und nicht auf die Schwächen zu legen, empfiehlt sich folgende Übung:

 

Schreiben Sie eine Liste mit all dem, was Sie selbst an sich schätzen. Jeder Satz beginnt mit „Ich mag an mir…“. Nehmen Sie sich Zeit dafür und finden Sie mindestens 15 Eigenschaften, Talente, Fähigkeiten und Stärken, die Sie an sich schätzen und für die Sie vielleicht auch schon von anderen gelobt wurden.

 

Eigenlob stinkt übrigens nicht, sondern stimmt. Denn wenn sich Frauen ihre positiven Eigenschaften und Erfolge bewusst machen, wecken sie positive Gefühle. Und diese helfen genau dann, wenn der innere Kritiker, Selbstzweifel und destruktive Denkmuster wieder einmal drohen, das Ruder zu übernehmen.

 

  1. Erfolgreiche Frauen betreiben Gedankenhygiene

So wie wir täglich für unsere Körperhygiene sorgen, sollten wir auch Gedankenhygiene betreiben. Vor Herausforderungen oder in Stresssituationen lohnt es sich zu prüfen, welche Gedanken dominieren: Befürchtungen oder Zuversicht? Sorgen oder Freude über neue Möglichkeiten? Nehmen wir vor allem die potentiellen Hindernisse in den Fokus oder die Perspektiven, die sich am Horizont abzeichnen? Wie wir mit Stress und Anforderungen an uns umgehen, hängt zu einem Großteil von unserer inneren Haltung ab. Und an dieser Haltung können wir arbeiten – beispielsweise mit dieser Übung:

 

Schicken Sie den negativen Gedanken fort, indem Sie diesen im Kopfkino loslassen und wie einen Luftballon in den Himmel steigen lassen. Schauen Sie dann aus einem neuen Blickwinkel auf die Situation und formulieren Sie einen Gedanken, der unterstützend und positiv ist.

 

Zu den Eigenschaften erfolgreicher Frauen zählt ein gutes Selbstmanagement. Mentale Stärke lässt sich gezielt im Alltag üben, wenn wir negative Gedankengänge stoppen und dem Pessimismus bewusst positive Gedanken entgegensetzen. Konzentrieren wir uns auf das Licht am Ende des Tunnels, nicht auf die vielen Meter, die wir noch zurücklegen müssen.

 

  1. Erfolgreiche Frauen haben klare Ziele

Zu den wichtigsten Eigenschaften erfolgreicher Frauen zählt Zielstrebigkeit. Sabine Eckhardt, CCO bei ProSiebenSat.1, rät: „Nehmen Sie immer eine Nummer größer, Sie werden schon reinwachsen. Die Stiere bei den Hörnern packen ist essentiell. Das machen Sie am besten gleich am Anfang. Je länger man wartet, umso schwieriger wird es!“ Ob eine Frau nach dem Chefsessel strebt, schlicht ihr Gewicht reduzieren oder ihre Souveränität steigern will, es spielt eine entscheidende Rolle, wie diese Ziele formuliert sind. „Ich möchte mehr Gelassenheit“ ist beispielsweise kein klares Ziel, denn was bedeutet „mehr“? Auch „Ich möchte nicht länger ungeduldig sein“ ist ungeeignet als Formulierung, denn Verneinungen legen den Fokus auf das, was wir vermeiden wollen, nicht auf das, wohin wir streben. So leisten wir im schlimmsten Fall einer selbsterfüllenden Prophezeiung Vorschub. Besser und leichter geht es mit folgendem Tipp:

 

Formulieren Sie Ihre Ziele stets positiv. Denn positiv formulierte Ziele erzeugen motivierende Bilder im Kopf, während negativ formulierte Ziele nur Bilder von genau dem erzeugen, was Sie nicht wollen.

 

Mit positiven, interessanten, realistischen, zeitlich fixierten, überprüfbaren und visionären Zielen motivieren wir uns am besten für die Zielerreichung. Bei großen, eher langfristig erreichbaren Zielen hilft es, sich zusätzlich Zwischenziele zu setzen, damit die Motivation auch über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten bleibt. Erfolgreiche Frauen haben stets ein klares Ziel vor Augen.

 

  1. Erfolgreiche Frauen schätzen ihre Erfolge

Das kennen wir alle: Negative Ereignisse oder Situationen bleiben viel länger und besser im Gedächtnis haften als all die vielen positiven Dinge. Damit Erfolge nicht in Vergessenheit geraten, hilft das Führen eines persönlichen Erfolgstagebuchs. Darin werden Erfolge möglichst detailgenau dokumentiert und wir schaffen so ein schriftliches Bild erfolgreich bestandener Herausforderungen. Holen wir dieses Buch in Momenten der Niederlage oder des Zweifels hervor, macht die Dokumentation bewusst: Es ist und war nicht alles schlecht, im Gegenteil – los geht’s so:

 

Nehmen Sie sich ein Büchlein oder einen schönen Schreib­block und denken Sie über Ihre Erfolge in den letzten Wochen nach. Schreiben Sie künftig am besten täglich oder mindestens einmal wöchentlich die kleinen, mittleren und großen Erfolgserlebnisse im Berufs- und Privatleben oder im Sport auf.

 

Was haben wir gut gemacht, was ist uns gelungen, wofür können wir uns auf die Schulter klopfen, was war ein Schritt nach vorne? Die Messlatte sollte dabei nicht zu hoch hängen. Es zählen auch Erlebnisse, die einfach nur Spaß gemacht oder Gelegenheiten, bei denen wir dazugelernt haben. Indem wir alles auflisten, was wir als Erfolg definieren – losgelöst von Erfolgs-Definitionen – gerät keiner unserer Erfolge in Vergessenheit. Erfolgreiche Frauen wissen, dass jeder einzelne davon sie stärker gemacht hat.

 

Wir Frauen sollten aufhören, die Verantwortung für das eigene Leben an andere zu delegieren – seien es Ehepartner, Chefs oder die Politik. Zur Gleichberechtigung gehört auch, sich zu holen, was frau braucht (Holschuld), und nicht passiv zu warten, bis andere es tun.

 

Verwendete Quellen:

Heimsoeth, A. (2018) Frauenpower. Mentale Stärke für Frauen, Springer Gabler, Wiesbaden, S. 16, 93.

Sandberg, S. Lean In (2015): Frauen und der Wille zum Erfolg. Ullstein, Berlin, S. 64.

TIME Firsts, http://time.com/collection/firsts/4898599/serena-williams-firsts/

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/female-leadership-conference-f-con-2018-a-1194619.html?xing_share=news

 

* Antje Heimsoeth ist eine der bekanntesten Mental Coaches im deutschsprachigen Raum. Die Gründerin und Geschäftsführerin der Heimsoeth Academy, Institut für Business- und Sport-Coaching, trainiert Top-Führungskräfte von internationalen Konzernen und traditionsreichen Mittelständlern. Klienten aus dem Sportbereich, Olympiasieger und Weltmeister, Profi-Teams und Bundestrainer, machen sie zu einer begehrten Keynote-Rednerin. Das Know-how der Expertin zu den Themen mentale und emotionale Stärke, Motivation und Selbstführung beruht auf der Praxis, die durch wissenschaftliche Impulse untermauert wird. Ausgezeichnet als „Vortragsrednerin des Jahres 2014“ und „renommierteste Motivationstrainerin Deutschlands“ (FOCUS) ist Antje Heimsoeth ein gern gesehener Gast bei Fernseh- und Radiosendern. Von der vielfachen Buchautorin neu erschienen: „Frauenpower. Mentale Stärke für Frauen“.

Weitere Infos unter www.antje-heimsoeth.com, www.heimsoeth-academy.com.

Sereina Schmidt: 10 Impulse für eine gute persönliche Reputation

Ist der Ruf erst ruiniert, ist der Umsatzverlust fast garantiert

10 Impulse für eine gute persönliche Reputation

 

Von Sereina Schmidt*

 

Unternehmen machen sich viele Gedanken. Gedanken, wie man die eigenen Produkte oder Dienstleistungen noch besser präsentieren kann. Gedanken, wie man den Mehrwert optimaler kommunizieren kann. Man beschäftigt sich mit den Zielgruppen, wer also wann was kauft und warum. Fragt man Unternehmer allerdings, was sie für ihre persönliche Reputation investieren, erhält man oft nur ein Schulterzucken, verbunden mit den Fragen: „Warum? Habe ich das nötig? Stimmt etwas nicht mit meinem Ruf?“ Allein diese Fragen geben schon eine Antwort darauf, ob man sich des eigenen Rufes gewiss ist – und was man aktiv dafür (oder unbewusst dagegen) tut.

 

Alles was ein Unternehmen mit PR macht, ist Vertrauen aufzubauen – in die eigene Dienstleistung, die eigenen Produkte und schlussendlich in die eigene Marke. Postet der CEO auf Twitter aber nur eine falsche Aussage, ist die ganze Investition in diesen Vertrauensaufbau sehr schnell gefährdet. Abgesehen davon, hat ein Reputationsverlust natürlich auch für den CEO persönlich weitreichende Konsequenzen. Unternehmer fragen oft, welche Tipps es gibt, um eine gute Reputation aufzubauen. Man wünscht sich eine 10-Punkte Checkliste, die man abarbeiten und das Thema „Reputation“ damit ad Acta legen kann. Fakt ist: Reputation ist eine Aufgabe, die nie erledigt ist. Darum folgen im Anschluss auch keine 10 Instant-Tipps, sondern 10 Impulse, die alle CEOs zum Nachdenken über die eigene Reputation anregen sollen:

 

  1. Beurteilen Sie Ihren Reputations-Status-quo: Wie gut ist Ihr Name bereits – hoffentlich positiv – verankert? Wann haben Sie sich das letzte Mal selber gegoogelt? Das hat nichts mit übersteigertem Ego zu tun, sondern mit praxisgerechter Reputationsarbeit. Denn schließlich sollten Sie hinhören, wenn man über Sie redet. Live aber auch im Internet.
  2. Machen Sie sich Gedanken, wie und wer Sie wirklich sind. Welche Werte sind für Sie wesentlich und was ist Ihnen generell wichtig in der Zusammenarbeit mit anderen Menschen. Daraus können Sie für sich als CEO eine klare Positionierung entwickeln (lassen).
  3. Analysieren Sie das Wertesystem Ihres Unternehmens. Trägt es Ihre persönlichen Werte? Sind Ihre „Spielregeln“ hier aktiv? Wie wurden diese Werte im Unternehmen implementiert? Hat sich daraus bereits eine Unternehmenskultur entwickelt?
  4. Wie wirken Sie in der direkten Kommunikation? Von wem erhalten Sie echtes, professionelles Feedback beispielsweise zu einem Vortrag von Ihnen? Wie bewusst sind Sie sich Ihrer Körpersprache und nonverbalen Kommunikation? Wie inspirierend sind Sie? Mitarbeiter lassen sich nicht mehr durch ein Jahresziel „doppelter Umsatz“ motivieren, sondern nur noch mit „echten“ Zielen inspirieren.
  1. Wie transparent kommunizieren Sie? Das heißt, dass Sie grundsätzlich alle Fakten, Tatsachen und Meinungen auf den Tisch legen (sollten).
  2. Wie fit sind Sie in der Online-Kommunikation und wie gut kennen Sie sich in Social-Media und Online-Marketing aus?
  3. Nehmen Sie öffentlich zu Themen Stellung, die Ihren Expertenstatus und Ihre Expertise untermauern?
  4. Wie aktiv ist Ihr Netzwerk und wo können Sie dieses sinnvoll und effektiv ausbauen?
  5. Haben Sie ein aktives Reputations-Management und ein entsprechendes Monitoring?
  6. Authentizität: Wie bewusst sind Sie Vorbild und leben Werte und Regeln vor?

Viele Unternehmer leben immer noch mit der Haltung, dass wenn sie selbst nicht in Social-Media sind, schon nichts passieren kann. Weit gefehlt! Die Gefahr lauert in jedem Fall und ganz unabhängig davon, ob man selbst auf Social-Media-Kanälen unterwegs ist oder nicht. Ein weiterer Nachteil: Wenn wir selbst nicht lesen können, was andere über uns schreiben, können wir auch nicht darauf reagieren. Der größte Fehler, den CEOs bei der Reputation machen können, ist deshalb, das Ganze sich selber zu überlassen. Denn: Der Ruf bildet sich aus der Gesamtheit von Eindrücken, Erfahrungen und Beziehungen, die andere mit einer Person und/oder dem Unternehmen haben. Genau das ist das Reputationskapital. Nur durch Interaktionen – im Idealfall eben das eigene aktive Handeln – bildet sich die Reputation. Fakt ist: Wenn Sie Ihren Ruf nicht aktiv beeinflussen, dann werden es andere tun. Fakt ist auch: Sie können ein gutes Image kurzfristig mit einer Werbekampagne einkaufen, Ihren Ruf nicht. Und vor allem: Sie haben nur einen Ruf!

 

Reputationsarbeit als CEO ist heute nicht nur eine Pflichtaufgabe, sondern sollte gegenüber dem Unternehmen eine Selbstverständlichkeit sein. Schließlich geht es nicht nur um den CEO, sondern um das ganze Unternehmen und um alle Mitarbeiter, die darin arbeiten.

 

* Sereina Schmidt, zu 100 Prozent Kommunikationsprofi, liegt als Beraterin, Sparringspartnerin und Rednerin die Reputation ihrer Kunden am Herzen. Die Kämpferin für Ehrlichkeit, Transparenz und Authentizität hat an der Universität in Lugano Kommunikationswissenschaften studiert und mit einem CAS in Organisationsentwicklung ergänzt. Diverse Stationen in der Wirtschafft bilden die Basis ihres breiten Erfahrungsschatzes. Mit der Übernahme des Familienunternehmens, einer traditionsreichen Kommunikationsagentur, entschied Sereina Schmidt, 2012 selbst Unternehmerin zu werden. In ihrer Arbeit kristallisiert sich heraus, was ihre entscheidende Stärke ist: Die direkte, transparente und ehrliche Beratung und Unterstützung von Geschäftsführern und Unternehmern. Im Moment arbeitet Sereina Schmidt an einem Buch zum Thema CEO-Reputation. www.schmidt.ch

Sereina Schmidt: CEO-Reputation – Stahlkraft und Unternehmenskapital

Strahlkraft und Unternehmenskapital

Wenn die CEO-Reputation leidet, leidet das ganze Unternehmen mit

Von Sereina Schmidt*

 

Lange hielt sich der Spruch: „Keine Presse ist gute Presse“. Doch heute leben wir in einer anderen Zeit. Alles kann und wird online diskutiert, beurteilt und wenn es sein muss auch verurteilt. Jeder CEO, Geschäftsführer, Direktor oder Unternehmensleiter steht gegenwärtig nahezu unter Dauerbeobachtung. Wird eine „unglückliche“ Aussage gemacht, findet man diese schnell in den Social-Media-Kanälen, auf News-Portalen oder sogar in den Printmedien wieder. Sehr schnell leiden der Ruf des CEOs und damit der Ruf des ganzen Unternehmens. Höchste Zeit, sich mit der Reputation des CEOs zu befassen und diese zu managen.

 

Doch was hat sich geändert? Fakt ist: Unsere Gesellschaft ist eine „Mitsprachegesellschaft“ geworden. Eine immer stärkere Sozialisierung im Netz führt dazu, dass Menschen, die sich sonst nicht treffen, auf Social-Media miteinander kommunizieren. Bin ich also mit einem Unternehmen, einem Produkt, einer Dienstleistung oder auch nur der Aussage eines CEOs nicht einverstanden, kann ich das auf den Social-Media-Kanälen mit tausend anderen Menschen „diskutieren“. Und für uns alle inzwischen erschreckender Alltag: Je angeschlagener der Ruf bereits ist, umso schneller und umso mehr Menschen werden sich finden, um verbal auf das Unternehmen oder dessen CEO verbal „einzuprügeln“.

 

Wer steht hinter dem Unternehmen?

Eine weitere Tatsache, die sich in den letzten Jahren geändert hat, ist die starke Personalisierung. Heute möchte man wissen, wer hinter einem Unternehmen steht. Man will mit Menschen und nicht neutral mit „dem Unternehmen“ kommunizieren. Alles wird transparenter und persönlicher. Ist heute ein Kunde nicht zufrieden, kann er dies detailliert auf Google ausführen. Sucht jemand also nach uns, wird er nicht nur unsere Website finden, sondern eben auch Kommentare von (hoffentlich) zufriedenen Kunden. Spezielle Plattformen wie kununu.com ermöglichen es sogar, Unternehmen noch detaillierter zu bewerten. Diese Umstände bereiten vielen Unternehmen große Schwierigkeiten, weil sie ihre Kommunikation (intern und extern) komplett umstellen müssten. Und dafür gibt es keine Alternative! Kein Unternehmen kann es sich heute mehr leisten, erstens Reputationsmanagement NICHT in die Unternehmensstrategie zu integrieren und zweitens, die Reputation des eigenen CEOs nicht gezielt zu managen.

 

Wirkung schlägt Leistung

Man kann es auf eine einfache Formel bringen: Wirkung + Verhalten + Kommunikation ergibt Reputation. Oft wird noch darüber gesprochen, dass ein CEO eine gewisse Leistung erbringen soll. Klar muss seine Leistung stimmen. Um was es aber eigentlich geht, ist seine Wirkung. Welche Wirkung er und sein Verhalten auf das Unternehmen und somit auf die Kunden haben. Stellt man sich in diesem Zusammenhang aber die Frage: „Auf was werden wir in der Aus- und Weiterbildung getrimmt?“, lautet die Antwort erstaunlicherweise nach wie vor: Auf Leistung und Wissen! Wie wir die daraus resultierende, hoffentlich positive Wirkung, allerdings bestmöglich darstellen, ist meist nicht Unterrichtsstoff.

 

Den Ruf im Auge behalten

Reputationspflege ist Arbeit und hat mit dem eigenen Verhalten und der eigenen Kommunikation zu tun. Selbstverständlich kann die Kommunikationsabteilung zielgerichtet darin unterstützen, doch die Hauptdynamik geht vom CEO selber aus. Zudem muss der CEO immer wieder die Sicht von Kunden und Mitarbeitern einnehmen und sich fragen, welche Erwartungen diese an ihn haben? Auch diese Erwartungen muss er „managen“. Berechtigte Frage: Muss also der CEO nur für das Unternehmen seinen Ruf im Auge behalten? Nein, sicher nicht. Er macht es auch für sich selber. Schließlich nimmt er seinen Ruf mit – in andere Unternehmen ebenso wie in sein Privatleben. Beide Bereiche, privat wie auch geschäftlich, lassen sich heute nicht mehr trennen. Schon gar nicht, wenn es um den Ruf und die Reputation einer Person geht. Übrigens: Eine schlechte Wahrnehmung von CEOs ist für diese gefährlicher als eine schlechte Performance. Gemäß einer Studie von Roland Berger von 2015, war eine schlechte Wirkung in 71% der Fälle der ursächliche Grund für die Demission eines CEOs und nicht seine Leistung.

 

Emotion schlägt Fakten

Unsere Werte entsprechen unseren Überzeugungen. Dafür stehen wir, dafür setzen wir uns ein. Kunden, aber vor allem auch Mitarbeiter wollen heute wissen, „wofür“ ein CEO steht. Sie wollen wissen, was ihn antreibt, wie er tickt und wofür er arbeitet. Dies anhand eines gängigen Werte-Leitbildes zu kommunizieren, ist in den seltensten Fällen erfolgsversprechend. Authentizität und Integrität sind gefragt und müssen auch so vorgelebt und kommuniziert werden, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes ankommen. Beim Reputationsmanagement geht es um das Erlebbarmachen unserer persönlichen Überzeugungen, Einstellungen und Werte. Je klarer sich unser Umfeld an uns orientieren kann, umso glaubwürdiger, zuverlässiger und vertrauenswürdiger sind wir, was wiederum unseren Ruf stärkt. Fakt ist: „Ohne klare, kommunizierte und erlebbar gemachte Werte, keine stabile, positive Reputation.“ Und hier schlagen Emotionen einmal mehr die reine Fakten-Kommunikation. Ein CEO ist ein Mensch und keine neutrale Maschine.

 

Langfristig schlägt kurzfristig

Während Image eine Momentaufnahme ist, die Menschen von einem Unternehmen haben („das Bild, das ich mir mache“) und das durch aktive Kommunikation auch kurzfristig aufgebaut werden kann – ist Reputation der Ruf, den der CEO und dessen Unternehmen beim Umfeld generell haben. Das heißt, es ist die Gesamtheit von Eindrücken und Bildern, von Erfahrungen und Beziehungen. Deshalb ist es auch einer der größten Fehler, zu glauben, dass kurzfristige Aktionen die Reputation eines CEOs wieder „aufbügeln“ können. Natürlich hat alles eine Wirkung, doch die Menschen vergessen meist sehr schnell. Umgekehrt gilt: Ist eine Meinung erst einmal gefasst, dauert es länger bis Menschen diese wieder revidieren. Beobachten lässt sich dieser Effekt vor allem im Vorfeld von Wahlen. Viele Politikerinnen und Politiker setzen dann auf genau solch kurzfristige Maßnahmen. Ist die Person erst einmal gewählt, wird die Kommunikations- und Reputationsarbeit meist sehr schnell wieder eingestellt. Ein Fehler, der sich bereits bei der nächsten Wahl sehr oft rächt.

 

Strategie schlägt Show

CEO-Reputation ist keine Ego-Show, sondern ein strategischer Faktor, der geplant sein muss. Dabei sollten logischerweise zuerst die Persönlichkeit des CEOs und die Persönlichkeit des Unternehmens analysiert werden, um daraus eine Kommunikations-Strategie zu erstellen. Dabei ist zu beachten, dass absolute Authentizität maßgebend ist. Wer versucht, eine Show zu inszenieren und dabei mehr auf Wunschvorstellung als auf Authentizität setzt, wird schnell merken, dass die Community dies meist früher als später durchschaut und natürlich entsprechend öffentlich darlegt.

 

Ertrag schlägt Investition

Zugegeben CEO-Reputation kostet Zeit und Geld. Was aber, wenn der CEO und/oder das ganze Unternehmen plötzlich Inhalt eines Shitstorms auf Facebook werden? Oder auch viele Nummern kleiner: Was, wenn jemand nach dem Namen des CEO sucht und in Google zwei sehr negative Kommentare über das Unternehmen liest? Jeder potentielle neue Kunde wird sich, nachdem er diese beiden negativen Kommentare gelesen hat, sehr gut überlegen, ob er die Person oder das Unternehmen wirklich noch kontaktieren soll. Ganz nebenbei, in Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels aber ein entscheidender und wichtiger Aspekt: Der gute Ruf des CEOs wirkt sich auch auf die Rekrutierung neuer Arbeitnehmer aus. Eine gute Reputation ist also im wahrsten Sinne des Wortes Gold – pardon Geld – wert.

 

Aus dem Schatten ans Licht

Gerade in KMU-Unternehmen sind oft Inhaber anzutreffen, die früher einmal sehr gute Facharbeiter waren. Dies ist natürlich begrüßenswert, denn wenn man alles „von der Pike auf“ gelernt hat, kann man oft auf seine Erfahrungen zurückgreifen. Eine kleine Nebenwirkung hat das Ganze allerdings: Facharbeiter wollen durch ihre gute Arbeit oder das gute Produkt überzeugen. Sie stellen sich meist nicht ins Scheinwerferlicht und erzählen keine Geschichten, wie dieses Produkt oder diese Dienstleistung entstanden ist. Doch genau diese Geschichten wollen Kunden hören. Und wenn ein Unternehmen diese Geschichte nicht erzählt, erzählen andere sie (ob sie stimmt oder nicht). CEO-Reputation ist also immer auch ein gewisser Schutz vor Krisen. Doch es ist wie so oft im Leben: Bevor es nicht wirklich weh tut, geht man selten zum Arzt. Und manchmal hilft dann nur noch Schadensbegrenzung. Für den Fall der Fälle, investieren wir in anderen Bereichen alle in Versicherungen. Warum also nicht hier? Dabei ist der positive Reputationsaufbau nicht nur im Krisenfall sehr hilfreich, sondern auch wenn keine Krise absehbar ist.

 

Viele Unternehmer denken, sie seien zu klein für das Thema Reputation. Dabei können gerade KMUs von der positiven Reputation eines CEOs enorm profitieren. Ein einzelner Tweet kann heutzutage die Reputation eines CEOs und damit des gesamten Unternehmens schädigen. Deshalb ist es eine strategisch überlebenswichtige Entscheidung, in die Reputation des eigenen CEOs und somit des Unternehmens zu investieren. Denn nur wenn der Ruf des CEOs langfristig strahlt, strahlt auch das Unternehmenskapital.

 

* Sereina Schmidt, zu 100 Prozent Kommunikationsprofi, liegt als Beraterin, Sparringspartnerin und Rednerin die Reputation ihrer Kunden am Herzen. Die Kämpferin für Ehrlichkeit, Transparenz und Authentizität hat an der Universität in Lugano Kommunikationswissenschaften studiert und mit einem CAS in Organisationsentwicklung ergänzt. Diverse Stationen in der Wirtschafft bilden die Basis ihres breiten Erfahrungsschatzes. Mit der Übernahme des Familienunternehmens, einer traditionsreichen Kommunikationsagentur, entschied Sereina Schmidt, 2012 selbst Unternehmerin zu werden. In ihrer Arbeit kristallisiert sich heraus, was ihre entscheidende Stärke ist: Die direkte, transparente und ehrliche Beratung und Unterstützung von Geschäftsführern und Unternehmern. Im Moment arbeitet Sereina Schmidt an einem Buch zum Thema CEO-Reputation. 

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Nicoletta Weinstock: Personal Branding – Zum Kundenmagnet werden

Zum Kundenmagnet werden

Mit Personal Branding kaufkräftige Kunden anziehen

 

Von Nicoletta Weinstock*

 

„Du bist mir vielleicht eine Marke!“ Diese Redensart kennt wohl jeder. Sie besagt, dass da jemand ist, der bemerkenswert ist, also des Merkens würdig, zugegeben manchmal auch tatsächlich etwas merk-würdig. Auch starke Marken kennt jeder. Je nachdem, ob sie uns von Kindesbeinen an begleiten oder wir sie erst später kennen lernen, prägen sie uns und unser Leben. Und manchmal steht ein Markenbegriff wie Tempo sogar für eine ganze Gattung, wie in diesem Fall für Papiertaschentücher.

 

Eines macht all dies wohl deutlich: Wer als Unternehmen oder Produkt eine starke Marke ist oder als Mensch über ein starkes Personal Branding verfügt, ist meist auch ein starker Kundenmagnet. Statt zu verkaufen, werden Kunden – im Idealfall kaufkräftige – angezogen. Automatisch, magnetisch, magisch.

 

Sich von Kunden finden lassen

Anders als bei starken Markenamen im Unternehmenssektor oder Konsumgüterbereich, steht beim Personal Branding eine Person im Vordergrund. Der Mensch entwickelt sich zur Marke, erweitert dadurch sein Potential und stärkt seinen Wert. Oftmals hängen allerdings beide Bereiche auch unmittelbar zusammen: Wird der Unternehmer als Personal Brand wahrgenommen, überträgt sich das auch auf das Unternehmen. Wird das Unternehmen dadurch als starke Marke wahrgenommen, überträgt sich das auch auf die dort angebotenen Produkte und Dienstleistungen. Und letztendlich wirkt sich das alles natürlich auch auf die Absatzchancen und den Umsatz aus. Das Unternehmen muss nicht länger Kunden suchen, sondern wird leichter von diesen gefunden. Noch stärker wirkt dieser Sog natürlich, wenn das Unternehmen gut positioniert ist – im Idealfall in einer Nische – und dementsprechend auch die Zielgruppe richtig definiert ist.  

  

Der Irrglaube über die richtige Branchenpositionierung

Wenn man sich erfolgreich positionieren will, bleibt einem nichts anderes übrig, als sich mit der richtigen Nische auseinanderzusetzen. Aber warum eine Nische auswählen und nicht einfach auf eine ganze Branche abzielen? Wäre es nicht besser, die ganze Welt ansprechen zu können, als nur eine kleine Gruppe? Genau hier liegt der Irrglaube begraben! Wenn man eine ganze Branche anspricht oder zumindest eine sehr große Zielgruppe, wird es sehr schwierig, neue Kunden zu gewinnen und sich selbst als Marke oder Experte zu positionieren. Zielt das Marketing jedoch auf eine spitz ausgewählte Zielgruppe oder sogenannte Nische ab, wird es viele neue Interessenten für das generieren und der Erfolg ist so gut wie garantiert. Gerade Unternehmen, die persönlich geführt werden und in denen eine Person als “Produkt” platziert werden soll, profitieren von dieser Strategie extrem.

 

Möglichst spezifische Positionierung

Ein sehr gutes Beispiel dafür ist die Arbeit von Allgemeinärzten. Sie kümmern sich jeden Tag um viele Patienten und sitzen meist in einer wenig luxuriösen Praxis – vor allem, wenn sie Kassenpatienten versorgen. Allgemeinärzte müssen jeden behandeln, sind getrieben von der Zeit und leisten unglaublich viel – für ein Einkommen, das gerade mal ausreicht. Der Ruhm für die Arbeit bleibt ebenfalls aus. Dieser ist den Fachärzten vorbehalten, die bekannt sind für ihre Ergebnisse und von denen sich die Besten meist auf ein kleines Gebiet spezialisieren. Die anerkanntesten Schönheitschirurgen positionieren sich beispielsweise so spezifisch, dass sie Patienten aus der ganzen Welt anziehen. Natürlich kann ein Schönheitschirurg, der bekannt dafür ist, das beste Facelifting zu machen, auch eine Brustvergrößerung anbieten und ausführen, aber meist haben diese Experten die Praxis so voll, dass sie an einen Kollegen vom Fach weiterverweisen müssen.

 

Zielgruppen nach Kaufkraft eingrenzen

Dieses Beispiel zeigt ganz gut, warum es ratsam ist, sich von Beginn an in einer bestimmten Nische zu positionieren. Jede Marketing- und Verkaufsstrategie ist viel einfacher umzusetzen, wenn ich nicht die Allgemeinheit ansprechen muss. Es gibt mir sogar die Möglichkeit, meine Zielgruppe nach ihrer Kaufkraft einzugrenzen. So wie sich viele Fachärzte entscheiden, nur mit Privatpatienten zu arbeiten, kann man sich auch als Unternehmen in einem anderen Bereich oder Selbstständiger in einer Nische positionieren, in der ein bestimmter Preis für eine Dienstleistung bezahlt wird. Nehmen wir ein weiteres Beispiel, um zu verdeutlichen, wie wichtig es ist, eine spitz ausgearbeitete Zielgruppe zu definieren: Tausende von Business-Coaches möchten sich erfolgreich am Markt positionieren.  Ich weiß auch, warum es nur den wenigsten gelingt!

 

Problem Bauchladen: Fehlende Spezialisierung

Was macht ein Business-Coach? Kann man sich unter diesem Begriff etwas vorstellen? Wem kann er mit welcher Dienstleistung weiterhelfen? Schwer zu erfassen, oder? Die meisten Trainer gehen mit einem ganzen Bauchladen auf den Markt. Genau hier liegt das Problem. Ein Unternehmer, der eine Beratung sucht, wird nicht nach einem Business-Coach suchen. Er sucht im Internet nach einer Lösung für sein Problem oder sein Ziel, z. B. Neukundengewinnung, Mitarbeiterführung, Online Marketing, … Hier wird er sich einen Experten heraussuchen, der sich genau auf sein Problem spezialisiert hat. Findet der Unternehmer eine Landingpage, die beispielsweise mit einem Namen XY und dem Zusatz “Ihr Experte für glückliche und motivierte Mitarbeiter” wirbt, dann wird er diesen Coach kontaktieren. Auch dieses Beispiel macht deutlich, wie schwer es ist, sich erfolgreich zu positionieren, wenn die ausgewählte Zielgruppe zu groß und zu unspezifisch ist.

 

Genaue Zielgruppen machen das Marketing einfacher

Obwohl seit vielen Jahren auf dem Markt, reicht bei vielen Unternehmen der Umsatz gerade einmal zum Überleben. Ist der Bekanntheitsgrad gering und die Positionierung nicht klar, nützt auch das schönste Marketing nichts. Das müssen viele Unternehmen gerade jetzt, in einer Zeit, in der im Verkauf und Marketing – offline und besonders online – andere Gesetze gelten, schmerzlich erkennen. Sie alle hätten mehr Erfolg und Anerkennung in der Vergangenheit erarbeitet, wenn sie sich von Anfang an richtig positioniert hätten. Fest steht: In dem Moment, in dem Unternehmen ihre Zielgruppe genau definiert haben, wird auch das Marketing viel einfacher. Dann weiß man genau, über welchen Schmerz, welche Ziele und Wünsche man die Interessenten abholen muss. Es fällt leichter, die richtigen Marketingkanäle auszuwählen, weil man genau weiß, wo sich die Zielgruppe aufhält, wie sie denkt und was sie tut.

 

Wollen sich Unternehmen von Anfang an gut am Markt positionieren, sollten die ersten Schritte stets die Nischenfindung und eine genaueste Zielgruppendefinition sein. Darauf baut sich dann die richtige Marketingstrategie auf, mit der sowohl das Unternehmen als Marke als auch der Unternehmer als Experte   (= Personal Branding) ihre Positionierung erfolgreich festigen können. Das Ziel steht fest: Viele kaufkräftige Kunden gewinnen und den Erfolg am Markt dauerhaft sichern.

 

 

* Nicoletta Weinstock ist Expertin für Personal Branding. Als Model und Schauspielerin hat sie viele Jahre vor der Fernseh- und Filmkamera agiert und weltweit ihr Können als Make-up Artist unter Beweis gestellt. Da es mit mehreren Kindern nicht mehr möglich war, in dem Ausmaß zu reisen, wie es der Job von ihr verlangt hätte, setzte sie ihre Marketing-Fähigkeiten zunächst im Unternehmen ihres Mannes Daniel Weinstock ein. Auch beim Aufbau ihrer eigenen Marke „Nicoletta Weinstock Personal Branding“ entdeckte sie ihre Leidenschaft, andere Unternehmer genau in diesem Bereich stark zu machen. So verhilft sie heute nicht nur der Weinstock University zu immer größeren Erfolgen, sondern unterstützt Tausende von Kunden dabei, erfolgreich kaufkräftige Kunden anzuziehen und sich selbst als Marke zu positionieren.

https://www.nicoletta-weinstock.de/

Luxus-Feeling im Flakon: Die neuen LR Classics DELUXE ST. TROPEZ

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Luxus-Feeling im Flakon: Die neuen LR Classics DELUXE ST. TROPEZ
Das extravagante & sommerliche Duftabenteuer von LR Health & Beauty

Französisches Urlaubsfeeling pur: Gedanklich die Traumreise nach St. Tropez starten und mit dem neuen Lieblingsduft eintauchen in das Gefühl des luxuriösen Hot Spots an der Cote d’Azur! Dieses duftende Sommererlebnis kann man sich ganz einfach nach Hause holen. Inspiriert von dem Zauber der extravaganten Küstenstadt und deren besonderem Lebensstil hat LR Health & Beauty jetzt ein neues Traumduo kreiert.
„Die Reihe der LR Classics ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil unserer Duftwelt – nun freuen wir uns, mit den LR Classics DELUXE ST. TROPEZ zwei neue luxuriöse Stars für den Sommer zu präsentieren. Es ist einfach das perfekte Duo: extravagant wie der Lebensstil der High Society, prickelnd wie Champagner und belebend wie der Hafenort selbst, der damals vor allem durch Brigitte Bardot international bekannt wurde“, so Jessica Deventer, Vice-President Marketing und Communication bei LR Health & Beauty. Ein atemberaubendes Dufterlebnis, mit dem Mann und Frau sich besonders in Szene setzen können und in den Sommer ihres Lebens eintauchen…

Bezaubernd, blumig-frisch, feminin

Der neue Duft LR Classics DELUXE ST. TROPEZ for women besticht durch seine intensive, blumig-fruchtige Note. Das Eau de Parfum ist eine Symbiose aus Minze, Zitrone, Grapefruit und schwarzer Johannisbeere in der Kopfnote. Jasmin, Melone und Passionsfrucht verschmelzen in der Herznote und Essenzen von Zedernholz und Pfirsich runden den Duft in der Basisnote ab. Es ist ein aufregender, blumiger und ausdrucksstarker Duft.
 
Würzig, maritim, markant-maskulin

Der geheimnisvolle Duft LR Classics DELUXE ST. TROPEZ for men verleiht Männern die gewisse Anziehungskraft. Zitrone und Bergamotte in der Kopfnote verleihen dem Duft Frische, während Ingwer, Jasmin und Nelke dem Duft seine würzige Note geben. Zedernholz, Patschuli und Moschus runden das Eau de Parfum in der Basisnote ab und machen es individuell, verführerisch und elegant.

LR Classics DELUXE ST. TROPEZ for women, 50 ml – € 17,99 * 

LR Classics DELUXE ST. TROPEZ for men, 50 ml – € 17,99 *

Beide Düfte sind limitiert und ab Juli 2018 im LR Kundenshop unter shop.LRworld.com erhältlich.

*Unverbindliche Preisempfehlung



Foto: “LR Classics DELUXE ST. TROPEZ for women”
Fotocredit: LR Health & Beauty Systems GmbH – https://shop.lrworld.com/

Quelle: LR Health & Beauty Systems GmbH – https://shop.lrworld.com/

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