Author: Alexa Szikonya

Die HeldenBar eröffnet am Heldenplatz

Moderne Helden zwischen Kultur & Cocktails

Es ist so weit! Der Heldenplatz bekommt nun endlich seine eigene Lounge & Cocktailbar. Am Donnerstag, dem 12. Juli, eröffnet die HeldenBar offiziell ihre Pforten und verwöhnt die Gäste bei schönem Wetter den ganzen Sommer über mit selbstgemachten Limonaden, Cocktails und einem BIO food concept von #Antoshini. Die Bar ist dem Weltmuseum Wien direkt vorgelagert und bequem vom Ring aus erreichbar. Umrahmt von einem Pflanzenwald aus Bambus, Oliander und Palmen, für den Ortmann Gartengestaltung und O´style verantwortlich zeichnen, wird die HeldenBar jedoch zu einer Oase inmitten des Großstadtrubels.

„Durch die prominente Lage direkt am Areal des Weltmuseum Wien und das urbane, coole Designkonzept der Lounge ist die HeldenBar sowohl für den Ausklang des Museumsbesuches, als auch für einen entspannten Afterwork-Drink mit Freunden oder den Beginn einer fröhlichen Partynacht ideal“, freut sich HeldenBar-Veranstalter Paul Rittenauer, der bereits zahlreiche Projekte wie die Rooftop Bar & Dinnerclub am Petersplatz 7 oder die Gastrobetriebe & Eventflächen des Erste Campus betreute.

„Mit der HeldenBar erweitern wir das kulinarische Angebot des Weltmuseum Wien und schließen gleichzeitig eine seit langem bestehende Lücke in der Gastrolandschaft um die Hofburg“, ergänzt Philip Keller, der mit *any.act das COOK Cafe & Bistro im Weltmuseum Wien betreibt.

Superpower mit Drinks und Snacks

Direkt eingegliedert in das bunte Treiben der Stadt ist die HeldenBar eng mit Wien verbunden. Das spiegelt sich auch in der Getränkekarte wider. Signature Drink der HeldenBar ist die Falstaff Cocktailkreation des Jahres „Sound of  the Ring“ by Kan Zuo, eine Hommage an die Stadt Wien. Daneben bietet die Lounge & Cocktailbar selbstgemachte Limonaden und frische Säfte, leichte Sprizz Variationen, Weine vom Weingut Hagen sowie eine Vielzahl weiterer Cocktails an. Zubereitet werden diese vom Bar-Team um Andreas Trattner, Barmann des Jahres 2015, und Tom Herber, den Cocktailliebhaber bereits aus dem P7 Rooftop und dem schwarzen Kamel kennen. Wer seinem Gin Tonic zu seinem ganz persönlichen Heldentrank machen möchte, kann sich zudem an dem von The Botanist bereitgestellten Kräutergarten bedienen.
Für das Speiseangebot der HeldenBar zeichnet #Antoshini verantwortlich. Superfood Bowls, Summer Rolls und Bio Baguettes eignen sich hervorragend als leichter Sommer Snack und stillen den kleinen Hunger zwischendurch.

Talentierte Helden feiern

Begleitet wird die HeldenBar von einer Vielzahl von Events. Ein regelmäßiges DJ Line Up u. a. mit Daniel Haider von not invited, Peter Rizzi oder Jens Timber sorgt für Partystimmung. Bis 31. August gibt das Weltmuseum Wien talentierten Acts auf der Friday Carpet Stage in der HeldenBar eine Bühne. Jeden Freitag wird hier von 17 bis 19 Uhr getanzt, gesungen oder Theater gespielt – nahezu alles ist möglich! Jeden Donnerstag haben Wiens Helden außerdem die Möglichkeit sich beim Afterwork presented by medianet auszutauschen, neue Kontakte zu Knüpfen und Heldenallianzen zu schließen.

 

HeldenBar

Do 12. Juli – So 30. September 2018
bei Schönwetter So – Di von 11:30 – 20:30 & Do – Sa von 11:30 – 22:30 Uhr geöffnet
Mittwoch Ruhetag
www.heldenbar.wien
www.weltmuseumwien.at

 

 

It’s Beach Time – die schönsten Strand- und Urlaubs-Outfits

Jetzt wo die Sonne wieder in der Nase kitzelt, scheint auch der nächste Sommerurlaub nicht mehr weit entfernt zu sein. Allein der Gedanke daran kann manchmal schon für kleine Freudensprünge sorgen. Der Reiseführer liegt schon bereit. Doch wie sieht es eigentlich mit der Urlaubsgarderobe aus? Passt der Bikini noch und das schöne Kleid von letztem Jahr? Meist steigt bei Sonne auch die Lust aufs Shoppen. Höchste Zeit also die Garderobe zu checken und für ein paar neue Urlaubs-Highlights zu sorgen. fashionpress zeigt, in welchen Outfits man mit der Sonne um die Wette strahlt.

 

Sylt – Nordisch casual

Bei einem Urlaub an die Nordsee darf es ruhig eine Lage mehr sein. Wer Glück hat, bekommt hier einen tollen Sommer und kann Wellen und weite Strände genießen. Im Strandkorb liegen und ein Krabbenbrötchen essen, das hat definitiv was für sich. Doch wenn der Wind auffrischt, kann es kühler werden und manchmal fallen auch ein paar Tropfen Regen vom Himmel. Wer Sylt aber kennt, weiß, dass das zum guten Ton dazugehört und lässt sich davon nicht beeindrucken. Deshalb sollte eine winddichte und wasserabweisende Jacke auf jeden Fall mit ins Gepäck. Der Look: sportlich-feminin und hochgeschlossen. Hier setzt man in Sachen Tages-Outfit mehr auf nordisches Understatement.

 

Bali – Traum-Look für den Traumstrand

Ob Surfer oder Yogi, auf der Insel im wunderschönen Indischen Ozean findet man neben tollen Wellen und ruhigen Ecken leuchtend grüne Reisfelder, Traumstrände, Wasserfälle, exotisches Essen und Unterkünfte, die einem den Atem rauben. Mit einer Kokosnuss in der Hand lässt es sich da ganz easy vom Aussteigen träumen. Der Look: Bikini statt Wäsche. Ein bisschen Boho und Hippie, leicht luftig und relaxed. Muster und Texturen dürfen gemischt und das Tuch zum Turban umfunktioniert werden. Wem wilde Muster zu viel sind, der kann auch auf unifarbene Teile mit Stickereien setzen – auch sie bringen Hippie-Feeling ins Outfit.

 

Italienische Riviera – Dolce Vita pur

O sole mio! Wer einmal an der Riviera war, den lässt sie nicht mehr los. Portofino, San Remo und Co. verzaubern mit tollen Kulissen, feiner Pasta und dem süßen Leben. Keiner versteht es so gut, sich zu kleiden wie die Italienerinnen und Italiener. In Bikini oder Badehose geht man dort ausschließlich an den Strand. Hier darf es also ruhig ein bisschen mehr sein: Feminin und ein wenig verspielt mit Liebe fürs Detail, das passt zu einem Tag an Italiens Westküste. Einfach ein lockeres Kleid über das Bade-Outfit werfen und mit ein paar edlen Accessoires unterstreichen – und dann mit Blick auf den Sonnenuntergang ungestört einen „Spritz“ genießen.

 

Text: fashionpress.de

TOM TAILOR Denim Female

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Bei TOM TAILOR Denim dreht sich in den Frühjahr/Sommer 2018 Kollektionen alles um ethnische Muster und florale Strickereien, während sich robustes Denim gleichzeitig wie ein roter Faden durch die Outfits zieht.

TOM TAILOR Denim Female setzt für die kommende Saison auf natürliche Looks, aussagekräftige Stickereien und offene Säume. Vielfältige Styles mit Rüschen und Schleifen prägen unter dem Thema „Preppy Romance“ die ersten Monate der Kollektionen. Das Zusammenspiel zwischen Natur und Stadt steht klar im Fokus und resultiert in einem romantischen Look mit einem urbanen Twist. Farblich bildet die Farbe Off-White die Basis, die durch intensive Farbtöne wie Pfirsich, Oliv und Hellblau abgerundet sowie durch aufregendes Rot akzentuiert wird. Später in der Saison wird es unter „Cross Culture“ mit Einflüssen aus Marokko, Südindien und Mexiko bunt und die Designs mittels Quasten, Bommeln, Perlen und mehrfarbigen Bändern auf Sommer getrimmt. Farbenprächtige Styles und laute Denim Pieces bringen Schwung in die Kollektionen. Tiefe Indigotöne in Kombination mit kräftigen Gewürztönen wie Dunkelrot und Gelb sorgen für eine lebendige Farbpalette, während Bernstein, Maulbeere und Wüstenrose zu Tiefblau getragen werden.

TOM TAILOR Denim Female

TOM TAILOR Denim Female präsentiert sich in der Frühjahr/Sommer 2018 Saison naturverbunden. Getreu dem Kollektionsthema spielen die Designer zu Saisonbeginn als Inspirationsquelle mit urbanen Landschaften an dunstigen Sommertagen und lieblichen Stickereien aus der Natur: Blumen, Libellen, Schmetterlinge und florale Details finden sich in den Designs wieder und vermischen sich mit kantigen Silhouetten. Den femininen Gegenspieler bilden romantische Blümchenkleider oder Karoblusen mit Rüschen, die mit neuen Utility Pieces getragen werden.

Wir starten mit einer aufwändig bestickten Highlight Denimjacke in die neue Saison. Offene Säume und florale Stickereien zeigen einen wichtigen Impuls, der mit einem bedruckten „Lemon“ T-Shirt und romantischen Rock mit Hosenträgern kombiniert wird. Sportliche Sweater bleiben weiterhin bestehen und werden entweder mit Stickereien oder verspielten Rüschen ins Jahr 2018 geholt. Mit einer knöchellangen Denim, die durch ihre offenen Säume besticht, und angesagten Slides mit Schleifendetails ist der Look für die kommende Saison geritzt.

Auch die entspannte Latzhose bekommt ein Update und präsentiert sich in einem strahlenden Olivgrün mit femininen Schleifendetails. Passend dazu trägt man entweder eine mädchenhafte Bluse mit Lochstickereien, Rüschen und Stehkragen oder ein floral gemustertes Top, das auch als Midikleid erhältlich sein wird und im Styling mit einem klassischen Maxi-Trenchcoat in mattem Rosé alle Blicke auf sich ziehen wird.

Vichy-Karo ist ein absoluter Modetrend und super einfach zu stylen. TOM TAILOR Denim Female präsentiert das angesagte Muster zum einen als Kleid mit Rüschen sowie Blumendetails und zum anderen als Top mit Trompetenärmeln. Eine Stoffhose mit lässiger, zusammenlaufender Passform und integriertem Gürtel rundet gemeinsam mit weißen Sneakers den sommerlichen Look ab.

Wenn die Temperaturen in den zweistelligen Bereich klettern, greift man bei TOM TAILOR Denim Female zum weißen Häkelkleid, das mit coolen Slides in Espadrilles-Optik mühelos kombiniert wird. Daneben spielen Rüschen eine wichtige Rolle als verspieltes Designelement und finden sich bei vielen Entwürfen wieder: Egal ob auf der Rückseite oder den Ärmeln einer Denimjacke, bei Blusen oder luftigen Sommerkleidern.

Mustermix, satte Farbtöne und exotische Vibes aus Marokko, Südindien und Mexiko finden bei TOM TAILOR Denim Female unter dem Titel „Cross Culture“ ebenfalls im Laufe der Saison ihren Weg in die neuen Kollektionen. Offene Kanten, weit geschnittene Silhouetten, farbenfrohe Designs und moderne Denim Looks bringen pünktlich zum Sommerstart frischen Wind in den Kleiderschrank. So wird ein simples T-Shirt mit Flügelärmeln ganz lässig zu einer Latzhose in einem tiefen Indigoblau mit Nadelstreifen kombiniert. Für Rock-Liebhaber hält das Label einen ausgestellten Midi-Rock in Dunkelblau parat, der mit einem legeren, sportlichen Kaktus T-Shirt getragen wird. Im gleichen Farbton kommt ein Häkelkleid mit Quasten und Bommeln daher, das mit verspielten Sandalen am besten zur Geltung kommt.

Die Wüstenlandschaft der mexikanischen Halbinsel Yucatan findet als prachtvolle Stickerei ihren Weg auf einen Sweater und mit mehrfarbigen Bändern auf eine aussagekräftige Denimjacke. Dazu trägt man bestenfalls eine gestreifte Paperbag Shorts, einen A-Linien-Rock aus verwaschenem Denim oder eine super angesagte Cropped Denim. Der Festivalsaison 2018 steht damit definitiv nichts mehr im Wege.

Die Frühjahr/Sommer 2018 Kollektionen von TOM TAILOR Denim sind in den TOM TAILOR Denim Stores, im Handel und im E-Shop unter www.tom-tailor.de erhältlich.

Foto: “TOM TAILOR Denim Frühjahr Sommer 2018 – Jeansjacke (vorne)”
Art.# 1001506/ 35.55172.00.71
UVP 79,99 Euro

Material: denim
Quelle: TOM TAILOR – www.tom-tailor.de

Rückenwind für dm beim Verkauf rezeptfreier Arzneimittel

Rückenwind rund um das Anliegen, rezeptfreie Arzneimittel (OTC) in der Drogerie verkaufen zu dürfen, erhält dm drogerie markt heute seitens der Bundeswettbewerbsbehörde: Im Rahmen der „Branchenuntersuchung Gesundheit“*) wurden in einem ersten Teilbericht zum Apothekenmarkt weitreichende Liberalisierungen unter anderem beim Vertrieb von OTC empfohlen – mit der Zielsetzung, durch mehr Wettbewerb bessere Preise und mehr Transparenz für die Konsumenten sowie mehr Qualität in der Beratung zu erreichen.

„Die Bundeswettbewerbsbehörde stellt dabei klar, dass sie einer schrankenlosen Freigabe bis hin zu Supermärkten und Tankstellen kritisch gegenübersteht, dass den Drogisten jedoch – wie bereits im Arzneimittelgesetz grundsätzlich vorgesehen – eine besondere Rolle zukommt. Das entspricht auch unserer Argumentation, dass wir mit unseren über 1.200 ausgebildeten Drogisten eine hervorragende Basisberatung sicherstellen können“, betont dm Geschäftsführer Harald Bauer. „Darüber hinaus beinhaltet das dm Konzept eine Beratung durch Pharmazeuten am Telefon oder über Online-Kanäle, genauso wie das auch Apotheken bei der Versandbestellung von OTC-Produkten handhaben.“

Die Sichtweise der BWB deckt sich mit der Wahrnehmung der Konsumenten: Nach einer Studie von MAKAM Research kann sich die Mehrheit der Österreicher vorstellen, rezeptfreie Arzneimittel in der Drogerie zu kaufen. Andere potentielle Abgabestellen werden hingegen von einer sehr geringen Anzahl an Konsumenten für geeignet angesehen.

Die Interessensvertreter der Apotheker argumentieren laufend damit, dass eine OTC-Liberalisierung nicht zu besseren Preisen für die Verbraucher führen würde und dass ein großer Teil der Apotheken dadurch in ihrer wirtschaftlichen Existenz gefährdet wäre. „Beide Behauptungen wurden von der Bundeswettbewerbshörde als unabhängiger Institution nun klar widerlegt“, stellt Harald Bauer fest. Von einer Liberalisierung erwartet sich die BWB, „dass die Apotheken mit den neuen Abgabestellen in einen Qualitätswettbewerb treten werden, insbesondere was die Beratungsleistung betrifft.“

dm hatte bis dato nur die Möglichkeit, sich auf die sachlich nicht gerechtfertigte Gleichheitswidrigkeit zulasten der Drogerie zu berufen und in aufwändigen Verfahren eine Entscheidung durch den Verfassungsgerichtshof herbei zu führen. „Die Empfehlungen der Bundeswettbewerbsbehörde stellen einmal mehr klar, dass es keinesfalls nur um eine unsachliche Benachteiligung der Drogerien geht, sondern um die berechtigten Interessen der Verbraucher. Wir gehen davon aus, dass die Bundesregierung und der Gesetzgeber diese Empfehlungen aufgreifen und von sich aus für mehr Wettbewerb im Vertrieb von rezeptfreien Arzneimitteln sorgen werden, ohne dass es dazu einer Entscheidung der Verfassungsrichter bedarf“, so dm Geschäftsführer Bauer.
 
*) BWB (2018). Branchenuntersuchung Gesundheit. Teilbericht I: Der österreichische Apothekenmarkt, BWB/AW-431, Wien. 
 

Über dm drogerie markt GmbH
dm drogerie markt GmbH eröffnete im Jahr 1976 die erste Filiale in Österreich. Der heutige Firmensitz in Salzburg/Wals ist Dreh- und Angelpunkt in Österreich sowie für die Expansion in die Verbundenen Länder in Mittel- und Südosteuropa. Geleitet wird das Unternehmen von einem neunköpfigen Geschäftsführungsteam unter dem Vorsitz von Mag. Martin Engelmann und dem stellvertretenden Vorsitz von Dipl. Inform. Manfred Kühner. Insgesamt beschäftigt dm Österreich mehr als 6.760 Mitarbeiter in den 391 dm Filialen, den 174 dm friseur- und 109 dm kosmetikstudios sowie in der Teilkonzernzentrale in Salzburg und im Verteilzentrum in Enns. Im Geschäftsjahr 2016/17 wurde in Österreich ein Umsatz von 904 Millionen Euro erwirtschaftet. Marken von dm sind unter anderem Balea, alverde NATURKOSMETIK, dmBio, babylove, DAS gesunde PLUS, Denkmit und SUNDANCE.

BWB untersucht Apothekenmonopol

Foto: dm Geschäftsführer Harald Bauer (Marketing & Einkauf)

Fotorechte: © dm/Kolarik

ÖGGK eröffnet neues Gesundheits- und Veranstaltungszentrum

Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze eröffnet neues Gesundheits- und Veranstaltungszentrum

 

Wien erhält einen neuen Ort für Gesundheitsthemen. Im Rahmen eines feierlichen Events eröffnete die Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze (ÖGGK) ihre neuen Räumlichkeiten in der Kärntner Straße 26. Der neue Standort im Herzen Wiens fungiert in Zukunft nicht nur als Sitz der Gesellschaft, sondern auch als Veranstaltungs- und Gesundheitszentrum.

Ein umfassendes Angebot etwa im Bereich Ernährung und Bewegung wird ergänzt durch regelmäßige kostenlose Vorträge rund um das Thema „Gesundheit“ sowie auch durch Veranstaltungen im Kunst- und Kultursektor, die die Gesundheit der Seele fördern sollen. 

 

Mehrere Kooperationspartner offerieren vor Ort ihre Dienste.

So wird unter anderem das Institut InstiTEM unter der Leitung von Karl-Heinz Steinmetz einen Grundlagenkurs zur Traditionellen Europäischen Medizin (TEM) anbieten.

Mariella Schmid hat sich mit ihrem Programm „Mission Nutrition“ dem Thema Ernährung verschrieben.

Hilfe zur Selbsthilfe wollen Ingrid Spona und Arnold Mettnitzer leisten und mit der Daedalus-Strategie im Rahmen von Seminaren Ansätze für ein glückliches Leben vermitteln.

Kasia Greco setzt ihr bereits bewährtes Coaching zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie fort.

Als personenzentrierte Psychotherapeutin bietet Lara Vranek Psychotherapie zur Aufrechterhaltung und Förderung seelischer Gesundheit sowie zur Krankheitsprävention und -behandlung an.

Elisabeth Hahn von MeinPflegegeld.at berät und unterstützt bei Fragen rund um das Thema pflegende Angehörige, Pflegebedürftigkeit und Gesundheitsförderung.

Auch die entspannende und schmerzlösende Wirkung von Shiatsu kann man im neuen Zentrum der ÖGGK durch eine Zusammenarbeit mit Brigitte Markl und Alexandra Trafoier selbst erfahren.

Eine Kooperation, die Kindern zu Gute kommt, wurde mit dem Healthy Kids Club geschlossen, der Workshops zur Förderung des Gesundheitsbewusstseins von Kindergartenkindern durchführt. U

nd gemeinsam mit dem Institut Allergosan wurde eine Akademie des Bauchgefühls aufgebaut, in der die Darmgesundheit im Mittelpunkt steht. 

Das Institut Allergosan fungierte gemeinsam mit der WSK-Bank und der Versicherungsagentur Michael Herf auch als Sponsor der Eröffnungsfeier.

 

Ort der Gesundheit

Die Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze richtet sich mit dem neuen Standort an Menschen jeder Altersgruppe und agiert ganzheitlich im Sinne der Ottawa-Charta der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die unter Gesundheitsförderung versteht, „allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen, um ein umfassendes, körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden zu erlangen.“ Unter dem Leitgedanken „Wir begleiten Sie durchs Leben – durch alle Lebensphasen und in allen Lebensbereichen.“ bietet die ÖGGK Gesundheitsangebote etwa im Bereich Ernährung oder Bewegung, Begünstigungen im medizinischen Bereich, Vorträge sowie Veranstaltungen im Kunst- und Kultursektor.

 

Fotos: © Claudia Prieler, Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze

ÖGGK Eröffnung: v.l.n.r. Seniorenbund-Vorsitzende Ingrid Korosec, ÖGGK-Präsident Wilhelm Gloss und ÖGGK-Geschäftsführerin Erika Sander bei der Eröffnung

Hilfe für Tierheim-Tiere: PURE Naturfutter unterstützt TIKO

Hilfe für Tierheim-Tiere:
PURE Naturfutter unterstützt TIKO mit High-Premium-Futter und Spendenlauf

Die Unterstützung von Tierheim-Tieren wird bei PURE Naturfutter großgeschrieben. Der österreichische Futtermittelhersteller setzt daher seine Kooperation mit dem Tierschutzkompetenzzentrum (TIKO) in Klagenfurt auch 2018 fort und unterstützt das Tierheim mit eigens produziertem Tierfutter und einer Spendenaktion im Rahmen von Kärnten Läuft.
 
Das TIKO setzt sich seit 1873 für in Not geratene Tiere ein und versorgt sie, bis sie wieder ein neues Zuhause gefunden haben. Im Fokus steht dabei immer das seelische und körperliche Wohl der Schützlinge. Die Kooperation mit dem Tierschutzkompetenzzentrum ist für Mag. Dieter Eismayr, MSc, Geschäftsführer von PURE Naturfutter ein Herzensprojekt:
„Das TIKO kümmert sich hingebungsvoll um seine Schützlinge. Da so eine intensive Pflege aber nicht nur zeit-, sondern auch kostenintensiv ist, verdient es weiterhin unsere volle Unterstützung – auf Qualität darf dabei allerdings nicht verzichtet werden“.  
 
PURE Naturfutter entwickelte für das TIKO ein eigenes, nährstoffreiches High-Premium-Futter und setzte dabei wie bei allen PURE Naturfutter-Produkten auf höchste Futterqualität mit ausschließlich natürlichen Zutaten und hohem Fleischanteil, frei von chemischen Zusätzen oder Aromastoffen. Die 2017 ins Leben gerufene Kooperation wird auch 2018 fortgesetzt – bereits im März diesen Jahres wurde die erste Futterspende im Wert von 4.000 € an das Tierheim übergeben.
 
Hundelauf für den guten Zweck
Die neuerliche Tierfutterspende im Wert von 4.500 € überreichte PURE Naturfutter dem TIKO im Rahmen der Pressekonferenz von Kärnten Läuft. Für das Lauf-Event am Wörthersee sponsert der Futterhersteller den PURE Naturfutter Dogging Run. Am 25. August haben Zwei- und Vierbeiner weiters die Möglichkeit, bei einem spannenden Hundeparcours in der Klagenfurter Running City teilzunehmen und bei einem Wettspiel des Tierschutzkompetenzzentrums mitzumachen. Der Erlös kommt den Tieren im TIKO zugute.
Die Voranmeldung zum Dogging Run ist online bis Anfang August auf der Kärnten Läuft Homepage möglich. Jedes am vier Kilometer langen Rundkurs teilnehmende Hund-Mensch-Team wird mit Gratis-Giveaways belohnt.



PURE Naturfutter GmbH

www.pure-naturfutter.at 

http://www.facebook.com/Naturfutter

www.kaerntenlaeuft.at/bewerbe/dogging-hundelauf

Foto: ©TIKO Sonja Widerström Pure Naturfutter TiKo Spende

Früh übt sich, wer IT-Security-Experte werden will

“Man kann fast nicht zu früh damit anfangen”, findet Joe Pichlmayr, IT-Security-Experte und CEO des österreichischen Cyber Security Unternehmens IKARUS Security Software: “Schon in der Volksschule können Kinder spielerisch ein Grundverständnis für die IT erwerben, das sich später auszahlt, beruflich wie privat.”


Immerhin sind die Kinder tagtäglich von digitalen Systemen umgeben, sie wachsen mit WLAN und Smartphones auf und werden voraussichtlich in Smart Cities mit intelligenten Haushaltsgeräten, vernetzten Autos und funkgesteuerter Medizintechnik leben.

IT-Security im (Schul-)Alltag

Je tiefer die Digitalisierung in unseren Alltag eindringt, desto selbstverständlicher muss IT-Sicherheit Teil unseres Lebens und Lernens werden. Neue Technologien bergen immer auch neue Risiken, und um diese abzusichern, braucht es qualifizierte Security Nachwuchskräfte. “Uns reicht es nicht, Verständnis und Interesse zu wecken: Wir wollen Wissen vermitteln!”, sagt Joe Pichlmayr, und ergänzt: “Wir wollen das Entstehen von Security Exzellenz nicht dem Zufall zu überlassen!”.

Dafür braucht es nicht nur Menschen mit hohem Spezialisierungsgrad. Auch im beruflichen Leben wird Basis-Wissen zum Thema Security für viele Projekte immer relevanter – ganz abgesehen von den Anforderungen, sich selbst im Netz zu schützen.

IT-Security ist eine Zukunftsbranche, die Jobaussichten sind hervorragend, die (berufliche) Zukunft ist gesichert. “Was fehlt, ist ein Security ‘Ecosystem’, um Ausbildungsprogramme zu etablieren und qualifizierten Nachwuchs strukturell zu fördern”, so Pichlmayr: “Talente gibt es genug. Wir müssen sie nur wecken – und fördern!”. Dabei sollen verschiedene Organisationen und Aktionen helfen.

Austria Cyber Security Challenge: Experten als Mentoren

Bei der Austria Cyber Security Challenge werden jährlich die talentiertesten Hackerinnen und Hacker des Landes gesucht und ins internationale Rennen geschickt. Meist warten dort auch Jobangebote auf die Teilnehmer*innen: Security-Spezialist*innen sind gefragt, im In- wie im Ausland.

Um auch ohne Vorkenntnisse teilnehmen und erste Erfahrungen mit dem Thema “Hacken” und Hacking-Competitions sammeln zu können, wurde die Starter-Challenge “Level 1” ins Leben gerufen. Die Aufgaben im Level 1 sind auch ohne große technische Vorkenntnisse lösbar und zeigen, wie sich Hacker ihren Aufgaben annähern. “Das Level 1 steht nicht nur Schüler*innen zur Verfügung, sondern allen Interessierten, beispielsweise zur Weiterbildung oder für firmeninterne Wettkämpfe”, so Pichlmayr: “Je mehr Menschen sich mit dem Thema IT Security auseinandersetzen, desto besser!”

“Digital-Experts meet School”: Spezialisten im Klassenzimmer

Da Programmieren (noch) kein Schulfach ist, bleiben viele Talente ungenutzt: Ohne private Anknüpfungspunkte entdecken viele Kinder ihr Interesse gar nicht oder spät, nicht alle kommen an das notwendige Wissen. Hier will die “Digital.City Bildungsinitiative”, ein Projekt der Stadt Wien und der Wiener IKT-Wirtschaft, ansetzen, und zwar an allen Hebeln: Kinder und Jugendliche sollen begeistert, Lehrer*innen und Eltern sensibilisiert und unterstützt sowie Bildungseinrichtungen und öffentliche Stellen animiert werden, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen.

Bei der Aktion “Digital-Experts meet School” kommen die potenziellen Mentor*innen direkt ins Klassenzimmer und halten Vorträge oder Workshops zu gewünschten Themen, beispielsweise zu Sicherheit im Internet, dem richtigen Umgang mit Social Media, Privatsphäre und Cloud oder auch zur Frage, warum man sich überhaupt für eine IT-Ausbildung entscheiden sollte.

“Ob in der Entwicklung, im Virenlabor oder im Pentesting – es kommen immer wieder neue Herausforderungen, und es gibt Platz für die unterschiedlichsten Persönlichkeiten!”, weiß Pichlmayr: “Qualifizierten Security-Spezialist*innen stehen viele Möglichkeiten offen – auch in unserem Unternehmen. Ob Software-Entwicklung, Malware-Analyse oder “Team Engine”, es gibt immer etwas zu entwickeln, entdecken oder erforschen!”

Kursangebote und Buchung der Digital-Experts:
https://www.courseticket.com/de/u/digital-city-wien

Infos und Anmeldung zur Austria Cyber Security Challenge 2018:
https://digitalcity.wien/digitalcityschool-experts-meet-kids

Stellenangebote bei IKARUS Security Software:
https://www.ikarussecurity.com/at/ueber-ikarus/karriere

IKARUS Security Software GmbH – www.IKARUSsecurity.com
Foto: “child with notebook sit blue sky and water”

Fotocredit: Pavel Losevsky

Fotolia Nr. 1213905
https://stock.adobe.com/de/images/child-with-notebook-sit-blue-sky-and-water/1213905

 

Valentina Grimm – LUKOIL Lubricants Europe

Neue HR-Managerin bei LUKOIL Lubricants Europe

Seit Dezember 2017 leitet Valentina Grimm (43) den Bereich Human Resources bei Lukoil Lubricants Europe. Die studierte Dolmetscherin und Übersetzerin bringt über zehn Jahre Erfahrung im Personalmanagement und Recruiting mit.

 „Mit Valentina Grimm ist es uns gelungen, eine absolute Expertin im HR-Bereich für uns zu gewinnen. Sie hat in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Know-how aufbauen können, das jetzt in unsere Europa-Zentrale in der Wiener Lobau einfließen wird. Das Personalmanagement ist eine Schlüsselposition in unserem Unternehmen, und daher freut es mich umso mehr, diese wichtige Position mit einer ausgewiesenen Spezialistin besetzen zu können“, so Oleg Tolochko, Managing Director der LUKOIL Lubricants Europe GmbH. 

Valentina Grimm begann ihre Karriere zunächst als administrative Kraft und Übersetzerin unter anderem in der Botschaft der Republik Bulgarien in Wien. Danach zeichnete sie in verschiedenen Positionen beim Mobilfunkanbieter ONE (später Orange) für die Bereiche Kundenbetreuung, Work Force Management, HR Administration und Recruiting verantwortlich. Die zweifache Mutter studierte berufsbegleitend Übersetzen und Dolmetschen in der Sprachkombination Russisch-Deutsch-Englisch an der Universität Wien, mit Fächeraustausch an der WU-Wien für die Studienrichtung Handelswissenschaften. Zuletzt war sie bei Unisys Österreich als Head of Human Resources für das gesamte Personalmanagement, inklusive Payroll-Verantwortung, tätig.

Foto: Mag. Valentina Grimm -Neue HR-Managerin bei LUKOIL Lubricants Europe”

Fotograf: Pawel Gruszkiewicz

Fotocredit: Valentina Grimm © Pawel Gruszkiewicz

Katharina Embacher – VSStÖ

Schwarz-Blau nimmt uns was uns gehört – Unsere Bildung und Unser Mitbestimmungsrecht!

Im Zuge der 84. Bundeskonferenz des Verband Sozialistischer Student_innen wurde ein neues Team an die Spitze der Bundesorganisation gewählt. Katharina Embacher (24), Studentin der Rechtswissenschaften an der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck, wird sich auch im kommenden Jahr als Bundesvorsitzende stark für einen offenen und freien Hochschulzugang für alle einsetzen. 

“Auf der Tagesordnung der Schwarz-Blauen Regierung stehen Zugangsbeschränkungen, Studiengebühren, eine Reduktion der Prüfungsantritte, vermehrter Einfluss des Marktes auf die Hochschulen und die weitere Zurückdrängung von uns Studierenden aus Entscheidungsprozessen. Um wirklich allen Personen das bedingungslose Recht auf Bildung gewährleisten zu können, braucht es ausreichend Studienplätze, eine echte und faire Orientierungsphase und ein treffsicheres Beihilfensystem. Dafür werden wir als VSStÖ auch im nächsten Jahr kämpfen”, so Embacher. “Denn nur bedingungslose Bildung ist der Weg in eine offene, gleichberechtigte und moderne Zukunft”, betont die Bundesvorsitzende anschließend.

“Über das Hochschulwesen hinaus, werden wir uns auch mit anderen Kämpfen, wie dem gegen den 12-Stunden Arbeitstag, solidarisch zeigen.”, plädiert Embacher. “Denn auch die Realität von uns Studierenden endet nicht beim Verlassen des Hörsaals!”

Weiter wählten die Delegierten aus ganz Österreich die Jus-Studentin Saskia Walker (23) als Frauen*sprecherin und stellvertretenden Vorsitz. Pedro Groß (23), Student der Internationalen Entwicklung, wurde als Internationaler Sekretär gewählt und Marlene Spitzy (21), Politikwissenschafts-Studentin, als Hochschulpolitische Sprecherin. Komplettiert wird das Team durch die neue Bundessekretärin Christina Tschürtz (25), Wirtschaftsrechts-Studentin.

“Wir sagen Schwarz-Blau den Kampf an, denn wir werden niemals aufhören, für emanzipatorische Bildung an den Hochschulen, die allen frei und gleichermaßen zugänglich ist, und für eine freie, gleichberechtigte, gerechte und solidarische Gesellschaft zu kämpfen. Wir freuen uns auf ein inhaltlich spannendes Jahr und die Herausforderungen im ÖH-Wahlkampf 2019”, so das neue Team unisono.

Verband Sozialistischer Student_innen
 
http://www.vsstoe.at

Foto: Bundesvorsitzende Katharina Embacher

Fotograf: Alexander Dwyer

Fotocredit: VSStÖ

Bitte stimmen Sie für ein freies Internet!

Pressemitteilung

ISPA appelliert an die Verantwortung der EU-Abgeordneten für die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte des Internets und unterstreicht die Gefahr für den Wettbewerb im Netz.

 

„Österreichs EU-Abgeordnete sollten sich bitte bewusst machen, dass sie am Donnerstag zu Totengräbern des freien Internets und europäischer Start-ups werden könnten“, warnt Maximilian Schubert, Generalsekretär der ISPA. Stimmen die Mandatare in Straßburg dem Entwurf der EU-Copyright-Richtlinie ohne Änderungen zu, nimmt ein ausgesprochen gefährliches Gesetzesvorhaben weiter seinen Lauf, das zu erheblichen Einschränkungen und tiefgreifenden negativen Veränderungen im Internet führen würde. „Hätte es vor 20 Jahren bereits die geplanten Upload-Filter gegeben, würde Wikipedia heute nicht existieren“, ist Schubert überzeugt.

 

Bereits am Donnerstag stehen die EU-Abgeordneten in Straßburg vor einer wichtigen Entscheidung. Stimmen sie dem Entwurf der EU-Urheberrechtsreform in der geplanten Form zu, laufen wir Gefahr, dass es das Internet in der Form, wie wir es bisher kannten, in Zukunft nicht mehr geben wird. Darin sind sich zahlreiche Experten einig. Gefordert sind die 751 EU-Mandatare, darunter 18 aus Österreich. Dass sich etliche darunter mit der Sache intensiv auseinandergesetzt haben und sich mittlerweile skeptisch zeigen bzw. immer mehr Mandatare den Entwurf offen ablehnen, sieht Schubert als erstes positives Zeichen.

 

Breite Allianz gegen die Upload-Filter

Vor den Gefahren für die Meinungsfreiheit durch die geplanten Upload-Filter im Internet warnen nicht nur die ISPA und zahlreiche andere Verbände aus ganz Europa. Mehr als 70 Informationstechnologie-Koryphäen hatten sich zuletzt in einem offenen Brief an EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani gewandt, um die lückenlose Überwachung und Kontrolle des Internets zu verhindern – darunter niemand geringerer als Tim Berners-Lee, Erfinder des HTML-Codes für das World Wide Web und Wikipedia-Mitbegründer Jimmy Wales. Auch die unzähligen Blogs, das Teilen von Schnappschüssen in Internetforen und viele andere Dinge, die durch Entwicklungen von Start-ups einer ganzen Generation längst zur Selbstverständlichkeit geworden sind, würde es mit Upload-Filter in der heutigen Form gar nicht geben. „Es steht außer Frage, dass wir uns für eine faire Entlohnung aller Kulturschaffenden aussprechen, mit den in Artikel 13 geplanten Maßnahmen wird viel Negatives erreicht werden, aber das mit Sicherheit nicht“, gibt der ISPA Generalsekretär zu bedenken.

 

Vermessene und widersprüchliche Forderungen der Befürworter

Die Forderung der Presseverleger nach einem Leistungsschutzrecht frei nach dem Motto „bewirb meine Inhalte und zahl‘ mir auch noch dafür“ hält Schubert nicht nur für vermessen, sondern auch für klar widersprüchlich. Der Experte spielt damit darauf an, dass es zwar im Interesse der Medien sei, wenn ihre Inhalte über Suchmaschinen gefunden und verbreitet werden. Zugleich wollen sie aber von den Betreibern der Suchmaschinen Geld dafür kassieren, dass ihre Inhalte überhaupt angezeigt werden dürfen. Dabei wäre es mittels trivialer Robots.txt-Dateien ganz einfach möglich, das Erscheinen in Suchmaschinen zu unterbinden. Von dieser Möglichkeit würde aber nur sehr selten Gebrauch gemacht. „Anstatt die Provider als Gegner zu sehen, wäre wohl allen Seiten deutlich mehr geholfen darüber nachzudenken, wie man zusammenarbeiten könnte, um für Nutzerinnen und Nutzer den Erwerb von Presseinhalten, ungeachtet der Größe des Verlags, reizvoller und einfacher zu machen“, so Schubert.

 

 

Versuche der Entschärfung sind zum Scheitern verurteilt

Auch den erfolgten kleinen Anpassungen als Versuch der Entschärfung der EU-Copyright-Richtlinie kann Schubert nichts abgewinnen. „Vielfach handelt es sich um ein und dieselbe Idee, nur unter anderen Bezeichnungen. Letztendlich sind die Formulierungen dadurch auch schwammiger geworden, was alles nur noch langwieriger, komplizierter und rechtlich unsicherer macht“, so Schubert weiter. Die neuen Upload-Filter seien vergleichbar mit einem Stammtisch, bei dem permanent jemand daneben steht und alles sieht, alles hört und alles kontrolliert. Obwohl diese Maßnahme vorerst nur dazu dienen soll, Urheberrechtsverletzungen zu verhindern, so öffne dies klar Tür und Tor für Missbrauch und stelle eine Gefahr für unsere Demokratie dar, die in absolut keinem Verhältnis zu den wirtschaftlichen Forderungen der Rechteinhaber stehe. Schubert appelliert daher eindringlich an die EU-Abgeordneten sich dafür einzusetzen, die geplante Copyright-Richtlinie zu verhindern, das freie Internet zu erhalten und europäische Start-ups zu fördern.

 

 

Über ISPA

Die ISPA – Internet Service Providers Austria ist der Dachverband der österreichischen Internetwirtschaft. Sie wurde 1997 als eingetragener Verein gegründet und vertritt rund 230 Mitglieder aus den Bereichen Access, Content und Service u. a. gegenüber Politik und Verwaltung und anderen Gremien. Ziel der ISPA ist die Förderung des Internets sowie die Kommunikation der Marktteilnehmer untereinander.

 

 

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Maximilian Schubert, Generalsekretär der ISPA

Credit: ISPA – Internet Service Providers Austria – www.ispa.at