Diskursformats shift.über Zukunftshebel

Diskursformats shift.über Zukunftshebel

Foto: “Lara Gonschorowski, Mag.a Silvia Angelo, Dr. Irene Bader” / Fotocredit: © ÖBB/Marek Knopp / Quelle: © shift. Bregenz

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shift. Bregenz: Mag.a Silvia Angelo und Dr. Irene Bader über KI, industrielle Stärke und den Generationenwechsel als Zukunftshebel

 

Beim zweiten Abend des Diskursformats shift. diskutierten Mag.a Silvia Angelo und Dr. Irene Bader über Technologie, Transformationskultur und Generationenwandel – und darüber, wie Österreich seine industrielle und infrastrukturelle Stärke jetzt in Zukunftsfähigkeit übersetzen kann.

Bei shift. Bregenz, dem Diskursformat von ÖBB-Infrastruktur und sheconomy, trafen mit Mag.a Silvia Angelo, Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG, und Dr. Irene Bader, Vorständin DMG MORI, zwei Perspektiven aufeinander, die für Österreichs Zukunft zentral sind: Infrastruktur und industrielle Technologiekompetenz. Moderiert von Lara Gonschorovski, Chefredakteurin sheconomy, drehte sich der Abend um die Frage, wie Unternehmen technologische Stärke mit kulturellem Wandel verbinden, wie KI zum echten Hebel für Produktivität und Präzision wird und wie der Generationenwechsel zum Beschleuniger für Zukunftsfähigkeit werden kann.

Der Duktus des Abends war klar: Österreich verfügt über industrielle Substanz, technologisches Know-how und starke Unternehmen. Entscheidend ist jetzt, wie konsequent diese Stärke in Wirkung übersetzt wird. Im Mittelpunkt standen die Fragen, wie Innovation schneller in Wertschöpfung gelangt, wie KI in Industrie und Infrastruktur konkret Nutzen stiftet und wie Führung in Phasen des Umbruchs Tempo, Vertrauen und Lernkraft zugleich erzeugt. Der Abend machte deutlich: Zukunftsfähigkeit entsteht dort, wo Technologie, Kultur und Umsetzung zusammenfinden.
 
Mag.a Silvia Angelo, Vorständin ÖBB-Infrastruktur AG: „Österreichs Stärke entsteht dort, wo industrielle Kompetenz, moderne Infrastruktur und technologische Innovation zusammenspielen. KI kann dabei ein echter Beschleuniger sein – für mehr Präzision, bessere Entscheidungen und höhere Produktivität. Der entscheidende Punkt ist aber: KI ersetzt keine Erfahrung. Sie unterstützt Menschen dabei, bessere Entscheidungen zu treffen – schneller, faktenbasierter und mit einem klareren Blick auf das, was vor uns liegt. Entscheidend wird sein, wie schnell wir Technologie in konkrete Anwendung übersetzen und wie gut es uns gelingt, Erfahrung und neue Kompetenzen miteinander zu verbinden.“

Dr. Irene Bader, Vorständin DMG MORI: „Technologie ist ein zentraler Wachstumstreiber, doch sie entfaltet ihre Wirkung nur, wenn der Mensch im Mittelpunkt als Gestalter ist.  Deshalb ist für mich ganz klar: Transformation muss menschenzentriert sein. Gleichzeitig wollen junge Menschen verstehen, wofür sie arbeiten und welchen Beitrag sie leisten. Maschinenbau bietet genau das. Er ermöglicht Innovation und ist ein Möglichmacher für Industrie und Gesellschaft. Ohne Werkzeugmaschinen gibt es keine Produktion, ohne Produktion keine Innovation.“

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