Neue Zahlen zum Tag des Schlafens am 21.06.: Jede dritte Frau schläft zu wenig
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Jede dritte Frau schläft an Werktagen höchstens sechs Stunden
Neue Umfrage zeigt: Viele Frauen in Österreich wachen morgens nicht erholt auf
Wie schlafen Frauen in Österreich? Anlässlich des Tags des Schlafens am 21. Juni präsentiert Pure Encapsulations® aktuelle Zahlen aus einer repräsentativen Studie, durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Forschungsinstitut TQS Research & Consulting. 34 % der Frauen schlafen an Werktagen durchschnittlich höchstens sechs Stunden. 55 % wachen nachts üblicherweise zweimal oder öfter bewusst auf, 57 % wachen morgens nicht erholt auf. Die Ergebnisse zeigen, dass Schlaf für viele Frauen weder ausreichend lang noch verlässlich erholsam ist.
Schlaf wird von Frauen in Österreich klar als Gesundheitsfaktor wahrgenommen: 93 % empfinden ihn als gesundheitliche Notwendigkeit, 94 % als Voraussetzung für Leistungsfähigkeit und 92 % als Grundlage ihrer mentalen Stabilität. Die repräsentative Erhebung unter 1.000 Frauen zeigt jedoch, dass dieser Bedeutung im Alltag häufig keine entsprechende Erholung gegenübersteht. Während 61 % an Werktagen durchschnittlich sieben bis acht Stunden schlafen, erleben 51 % ihren Schlaf als oberflächlich oder wenig regenerativ. 47 % geben an, dass ihre Leistungsfähigkeit unter ihrem Schlaf oder ihrer Müdigkeit leidet.
„Erholsamer Schlaf ist eine wesentliche Grundlage für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und mentale Stabilität. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Frauen in Österreich um diese Bedeutung wissen, im Alltag aber dennoch keine ausreichende Erholung finden. Schlafprobleme sollten deshalb stärker wahrgenommen und ernst genommen werden“, erklärt Tina Werner, Wissenschaftliche Leiterin der Initiativen zur Frauengesundheit bei Pure Encapsulations®.
An Werktagen sind kurze Nächte deutlich häufiger
Die Schlafdauer unterscheidet sich deutlich zwischen Arbeitswoche und Wochenende. An Werktagen schlafen 34 % der Frauen im Durchschnitt höchstens sechs Stunden pro Nacht. Am Wochenende betrifft das 19 %. Gleichzeitig zeigen die Zahlen, dass die nächtliche Erholung häufig durch Ein- und Durchschlafprobleme beeinträchtigt wird: 42 % brauchen länger als 20 Minuten, um einzuschlafen. Mehr als jede zweite Frau, 55 %, wacht nachts üblicherweise zweimal oder öfter bewusst auf. Neben der tatsächlichen Schlafdauer spielt auch der Alltag eine wichtige Rolle: 40 % der Frauen haben das Gefühl, dass ihr Alltag ihnen nicht ausreichend Raum für Erholung und ausreichend Schlaf lässt. Die Ergebnisse machen deutlich, dass erholsamer Schlaf nicht allein davon abhängt, wie viele Stunden Frauen im Bett verbringen, sondern auch davon, ob sie zur Ruhe kommen und durchschlafen können.
Fehlende Erholung zeigt sich besonders in der Lebensmitte
Wie stark sich schlechter Schlaf auf das morgendliche Befinden auswirkt, zeigt sich in der Gesamtbevölkerung ebenso wie in einzelnen Altersgruppen: 57 % der Frauen in Österreich wachen morgens nicht erholt auf, 51 % beschreiben ihren Schlaf als oberflächlich oder wenig regenerativ. Besonders deutlich fällt die fehlende Erholung bei Frauen zwischen 30 und 44 Jahren aus. In dieser Altersgruppe wachen 71 % morgens nicht erholt auf, 62 % erleben ihren Schlaf als oberflächlich oder wenig regenerativ. 56 % haben das Gefühl, dass ihr Alltag ihnen nicht ausreichend Raum für Erholung und ausreichend Schlaf lässt.
„Schlaf ist für Frauen eine zentrale Gesundheitsfrage. Wenn jede dritte Frau an Werktagen höchstens sechs Stunden schläft und mehr als die Hälfte morgens nicht erholt aufwacht, dürfen wir schlechten Schlaf nicht als selbstverständlichen Teil des Alltags hinnehmen. Es braucht mehr Aufmerksamkeit für Schlafqualität und einen umfassenden Blick auf mögliche Einflussfaktoren. Dazu können neben Belastungen im Alltag auch körperliche Faktoren wie die Versorgung mit essenziellen Mikronährstoffen gehören“, erklärt Tina Werner, Wissenschaftliche Leiterin der Initiativen zur Frauengesundheit bei Pure Encapsulations®.
Schlafprobleme werden zu häufig bagatellisiert
Schlafprobleme bleiben für viele Frauen nicht ohne Folgen. 44 % sagen, dass sie unter Schlafstörungen und anhaltender Müdigkeit leiden. Gleichzeitig erleben 47 %, dass Schlafprobleme in ihrem Umfeld bagatellisiert werden. Die Ergebnisse zeigen damit, dass Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen und fehlende Erholung am Morgen häufig als Teil des Alltags hingenommen werden, obwohl sie die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen können. Die Studie beleuchtet außerdem die Rolle körperlicher Faktoren: Bei 16 % der Frauen wurde im Zusammenhang mit Müdigkeit, Erschöpfung oder Schlafproblemen bereits ein Mikronährstoffmangel festgestellt. 71 % sehen einen Zusammenhang zwischen Nährstoffstatus und Schlafqualität. Damit unterstreichen die Ergebnisse, wie wichtig es ist, Schlafprobleme umfassend zu betrachten und mögliche Ursachen sorgfältig abzuklären.
Für die Studie wurden im April 2026 insgesamt 1.000 Frauen in Österreich befragt. Die Erhebung wurde von Pure Encapsulations in Zusammenarbeit mit TQS Research & Consulting durchgeführt und ist repräsentativ für Österreicherinnen im Alter von 18 bis 75 Jahren.