bye bye Plastik … Foamie x Cleanhub
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Shoppen und damit die Welt verbessern? Das mag merkwürdig klingen, kommt jedoch auf das gekaufte Produkt an: Denn die für ihre plastikfreien Beauty-Produkte bekannte Marke Foamie startet gemeinsam mit der Organisation Cleanhub eine saubere Aktion – für jeden verkauften Foamie wird Plastik eingesammelt, welches andernfalls im Meer landen würde.
Warum ist diese Aktion so wichtig?
Weil Plastik nicht gleich Plastik ist: Zwar wird mittlerweile immer mehr Kunststoff, wie z.B. PET, rückgewonnen – dies geschieht jedoch nur, wenn die Rückgewinnung auch rentabel ist. Bei Plastiktüten oder Verpackungsmüll hingegen bringt die Verwertung keine Gewinne, sondern Verluste. Es ist daher nicht verwunderlich, dass besonders in armen Ländern 80 bis 90 % der Kunststoffabfälle in Flüssen und Ozeanen landen.
Die weltweiten Zahlen sind extrem schockierend: Lediglich 9 % aller jemals produzierten Kunststoffabfälle wurden recycelt, 12 % wurden, mit wiederum negativen Auswirkungen auf unsere Umwelt, verbrannt und ganze 79 % haben sich mittlerweile in der Umwelt angesammelt.
Aus diesem Grund setzt sich die Berliner Organisation Cleanhub dafür ein, dass es sich zukünftig auch lohnt, Kunststoffe mit negativem Wert – also solche, dessen Verwertung nicht rentabel ist – zu sammeln und zu verwerten: Mit der Hilfe von globalen Partnerschaften organisiert Cleanhub die Rückgewinnung von Plastikabfällen in Küstenregionen weltweit. Das Cleanhub-Netzwerk beinhaltet vor allem sogenannte Verwertungsendpunkte, die Kunststoffe jeglicher Art abnehmen: Eine App verfolgt dabei die Abfälle von der Sammlung bis zum endgültigen Verwertungs- oder Recycling-Endpunkt und vergibt dafür Plastikkredite, die an Konsumgüterunternehmen verkauft werden. Mit diesen Einnahmen wiederum finanziert Cleanhub die Sammel- und Infrastrukturprojekte in verschmutzten Gebieten.
Shoppen und damit die Welt verbessern – so funktioniert’s:
Mit der Foamie x Cleanhub-Aktion unterstützt die Münchner Marke Foamie den Sammelpartner Green Worms Waste Management. Frauen aus Selbsthilfegruppen im indischen Edavanna sammeln hierbei lokalen Plastikabfall ein. Der gesammelte Müll wird anschließend in recycelbare und nicht recycelbare Materialien sortiert. Recycelbares Plastik wird auf dem lokalen Markt verkauft, das restliche Material wird in das sogenannte Co-Processing transportiert – ein Prozess, bei welchem die Stoffe recycelt werden und dadurch gleichzeitig auch noch Energie zurückgewonnen wird.
Foamie und Cleanhub haben sich vorgenommen bis Ende Februar 2021 ganze 13.000 Kilogramm Plastikmüll zu sammeln.