„Für Menschen mit Hautproblemen, wie zum Beispiel atopischer Dermatitis (medizinisch für Neurodermitis, Anm.), aber auch für diejenigen, die unter sehr trockener, leicht geröteter Haut leiden, sind diese Themen brennend interessant. Wenn man versteht, wo das Problem seine Wurzeln hat, kann man selbstverantwortlicher damit umgehen“, meint Dr. Schallaböck. Im Zuge ihrer Praxistätigkeit hatte sie sehr häufig mit Hautbeschwerden zu tun, da durch die Haut viele Gesundheitsprobleme sichtbar werden. Aufgrund der Neurodermitis ihres jüngsten Sohnes tauchte sie tiefer in die Thematik Haut ein. „Das war dann auch der Grund für die Entwicklung des KAMI SOS Hautpflegeöls, da ich keine Pflegeprodukte fand, die wirklich langfristig etwas zur Gesundung der Haut beitrugen.“
Aufbau der Haut
Wichtig ist ihr seitdem, ihre Kunden und Patienten über die Funktionsweise der Haut aufzuklären. Wir wissen, dass die Haut vereinfacht gesprochen in drei Schichten aufgebaut ist. Als unser größtes Organ hat sie eine bedeutende Barrierefunktion: Die Haut schützt uns vor dem Austrocknen, vor Temperaturschwankungen, UV-Strahlung, Keimen und vielem mehr. Nur die oberste Schicht (Epidermis) ist für Pflegeprodukte zugänglich. Lediglich dort kann man etwas gegen das Austrocknen der Haut, auch transepidermaler Wasserverlust genannt, tun. Auf unserer Haut befindet sich zusätzlich eine natürliche Schutzschicht, das Hautmikrobiom. Dieses ist zwar nicht Teil der Haut, aber für die Hautgesundheit sehr wesentlich. Es ist eine einzigartige Schutzschicht aus Mikroorganismen, die symbiotisch bei der Verteidigung gegen schädliche Keime helfen. Die Forschung steht bei der völligen Aufklärung der Zusammenhänge zwar noch am Anfang. Eines ist aber jetzt schon klar: zu sauber ist nicht gut.
Wenn die Hautzellen von den unteren Schichten nach oben wandern, schichten sie sich aufeinander, Lipide verbinden sie. Diese Epithelisierung sollte möglichst gleichmäßig sein, um zuverlässig zu schützen. Dabei können Pflanzenextrakte wie z. B. Calendula unterstützen. Wenn die Hautbarriere nicht intakt genug und daher durchlässig ist, kommt es zu starkem Wasserverlust. Die Haut fühlt sich zunächst rau an, es treten Rötungen sowie Juckreiz auf und schließlich können Keime aktiv werden und Entzündungen auslösen.
Stärkung der Hautbarriere
Wie kann man die Hautbarriere stärken? Fette und fettlösliche Wirkstoffe – gerade die von Pflanzen – dringen leichter in die Hornschicht ein als wasserlösliche Substanzen, daher sind Fette gut. Wenn diese dann aktiv etwas zur Epithelisierung beitragen, kann eine Reparatur der Hautbarriere erfolgen.
Gleichzeitig müssen Betroffene etwas gegen Entzündungen tun, vor allem bei Neurodermitis. Hier kommt wieder das Hautmikrobiom ins Spiel: Gesunde Haut ist ja nicht „keimfrei-sauber“, sondern, so wie auch unser Darm, von einem gesunden Mikrobiom besiedelt. Dort helfen „gute“ Keime dabei, die schlechten in Zaum zu halten.
Daher haben Kinder, die auf einem Bauernhof auf dem Land aufwachsen, auch seltener Hautprobleme. Ihre Haut hat von Beginn gelernt, sich zu verteidigen. Um die Selbstverteidigungskraft der Haut zu forcieren, sollte man es mit der Reinlichkeit nicht übertreiben, pH hautneutrale Waschsubstanzen verwenden und vor allem auf natürliche Pflege setzen. Wobei gute Qualität wichtiger ist als Menge.
Hilfe von KAMI skincare
Das KAMI SOS Hautpflegeöl ist in zweierlei Hinsicht besonders geeignet für Haut mit gestörter Hautbarrierefunktion: Erstens pflegt es die entzündliche Haut und zweitens stärkt und repariert es die Barrierefunktion – und das mit einer einzigartigen Kombination an natürlichen Ölen. Das Marmotoil (Murmelöl), seit Jahrhunderten für verschiedene entzündliche Probleme in Gelenken und Haut genutzt, enthält eine natürliche Kombination an Kortikosteroiden. Diese Kortikosteroide wirken, auch wenn es nur 1/80tel der Kortison-Konzentration von medizinischen Cremes ausmacht, doch wunderbar beruhigend. Die Kombination von Linol- und Linolensäure mit synergetisch wirkenden Pflanzenölen und Pflanzenextrakten sorgt dafür, dass die Wirkstoffe gut in die Haut eindringen und die Haubarriere reparieren können.
Außerdem sollten Patienten mit entzündlichen Ausschlägen allzu gründliches Waschen und vor allem klassische Seifen vermeiden. Das KAMI Waschfluid ist perfekt geeignet für Ekzem geplagte Haut, da es stark rückfettend und pH-hautneutral ist.
Bei Kälte sollte die Haut gegen Mikro-Erfrierungen geschützt sein: Wasser auch in Feuchtigkeitscremen enthalten ist, kann frieren und dadurch für Rötungen sorgen. Eine zusätzliche Fettschicht auftragen oder ein paar Tropfen KAMI SOS Hautpflegeöl in der normalen Tagespflege unterstützen die Haut schon sehr.