Author: Alexa Szikonya

Mehr Sicherheit für Selbständige mit doppeltem Wochengeld und beitragsfreiem Krankengeld Neu.

Mehr Sicherheit für Selbständige
Mit großer Mehrheit hat das Parlament sowohl die Verdoppelung des Wochengeldes als auch das neue beitragsfreie Krankengeld für Selbständige beschlossen. “Damit sind zentrale Forderungen der SVA im Parlament beschlossen – endlich können wir Selbständige besser absichern bei einem Ja zu Kindern oder
bei längerer Krankheit”, sagte Peter McDonald, stv. Obmann der SVA. In der Urbefragung wurde neben einem geringeren Beitrag bzw. Selbstbehalt bei gesundem Lebensstil mit 60% Unterstützung
Verbesserungen beim Wochengeld und Krankengeld von jeder zweiten Unternehmerin unter 40 Jahren als zweitwichtigste Priorität angegeben. “Die Urbefragung gibt den Weg vor und die SVA hat sich erfolgreich für vorrangige Wünsche beim Gesetzgeber eingesetzt. Die Urbefragung wirkt! Viele Selbständige haben uns in den vergangenen Monaten angerufen und nachgefragt, wann die geplante Erhöhung des Wochengeldes in Kraft tritt. Wir haben deshalb die Verhandlungen mit dem Gesetzgeber noch einmal intensiviert und werden schon ab 1. Jänner 2013 ein doppelt so hohes Wochengeld auszahlen können. Für Unternehmerinnen ist dies ein wichtiger Schritt für die Vereinbarkeit von Selbständigkeit und Familie.”

Auch beim Krankengeld kann die SVA einen großen Erfolg für ihre Versicherten verbuchen: “Gerade Kleinunternehmen oder Familienbetriebe können bei längerer Krankheit sehr schnell in eine
existenzbedrohende Situation kommen. Wir haben deshalb lange gekämpft und freuen uns, dass die Versicherten ab 1. Jänner 2013 das beitragsfreie Krankengeld Neu in Anspruch nehmen können.” Damit
können die Versicherten bei schwerer Krankheit oder nach einem schwerwiegenden Unfall – in Kombination mit der freiwilligen Zusatzversicherung – nach der 6. Woche mit einem Krankengeld zwischen 1.680 Euro und 3.960 Euro im Monat rechnen.

“In den letzten Jahren haben wir für die soziale Absicherung unserer Versicherten viel erreicht”, so McDonald weiter. Unter anderem eine 30-prozentige Senkung der Beiträge für Unternehmer mit
kleinen Einkommen, die Reduktion der Krankenversicherungsbeiträge um 15 Prozent für alle Versicherten, die Abfertigung Neu für Selbständige oder die Absicherung im Falle von Arbeitslosigkeit für Selbständige.

“Als serviceorientierter Gesundheitsdienstleister muss es der SVA künftig besser ermöglicht werden, allen Selbständigen ein verlässlicher und damit flexibler Versicherungspartner sein zu können
und dafür kämpfen wir”.

Eine bessere Absicherung im Krankheitsfall und rund um die Geburt war einer der zentralen Aufträge der Versicherten bei der SVA-Urbefragung. Dieses deutliche Votum brachte den entscheidenden
Impuls, der die langen Verhandlungen zwischen SVA mit dem Gesundheitsministerium und dem Sozialministerium zu einem erfolgreichen Abschluss brachte. Wirtschaftsminister Mitterlehner, Sozialminister Hundstorfer und Gesundheitsminister Stöger haben dies dankenswerterweise unterstützt.

Detailinformation zum Wochengeld Neu
Per 1.1.2013 wird das GSVG-Wochengeld von ursprünglich knapp 27 Euro auf 50 Euro fast verdoppelt. Diese völlige Neuregelung löst eine 30 Jahre alte Fixbetragsregelung mit jährlichen Valorisierungen ab und bringt eine finanziell deutlich spürbare Verbesserung für Bezieherinnen. Für die Zeit des  utterschutzes kann das Wochengeld 8 Wochen vor dem voraussichtlichen Entbindungstermin, am Tag der Entbindung sowie 8 Wochen nach der Entbindung bezogen werden. 2011 verzeichnete die SVA ca. 2.500 Wochengeldbezieherinnen.

Krankengeld Neu und Krankengeld mit Zusatzversicherung im Detail
Anspruchsberechtigt sollen künftig Unternehmer sein, die weniger als 25 Dienstnehmer beschäftigen. Sie werden eine Geldleistung von 27,73 Euro pro Tag bekommen, ausgezahlt nach der 6. Woche der Arbeitsunfähigkeit bis zur Höchstdauer von insgesamt 20 Wochen – die gesamte Geldleistung kann damit fast 4.000 Euro betragen. Für die Zeit davor – und zusätzlich – soll es weiterhin die freiwillige Zusatzversicherung ab dem 4. Tag der Krankheit geben. Neu ist hier eine Mindesthöhe von ca. 27,73 Euro pro Tag. Die Finanzierung des neuen Krankengeld-Modells in der Höhe von 19 Mio. Euro erfolgt  über die AUVA.

Schließt jemand eine freiwillige Zusatzversicherung ab, so hat er im Falle von Erkrankung ab dem 4. Tag und bis zur 6. Woche Anspruch auf tägliches Krankengeld zwischen 27,73 und 103,60 Euro. Nach der 6. Woche können zusätzlich tägliche Unterstützungsleistungen in Höhe von 27,73 bezogen werden. Insgesamt haben Versicherte mit Zusatzversicherung somit Anspruch auf mindestens 55,46 Euro und höchstens 131,33 Euro täglich, ab der 6. Woche. Der Kostenbeitrag für die freiwillige  Zusatzversicherung entspricht 2,5 Prozent der vorläufigen Beitragsgrundlage, bzw. einem monatlichen Mindestbeitrag von knapp 28 Euro.

SVA Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft
Die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) ist der Sozialversicherungsträger für Österreichs Unternehmerinnen und Unternehmer. In ihrer Zuständigkeit für die gesetzliche Krankenversicherung der Selbständigen betreut die SVA rund 700.000 Kunden (davon 340.000 Aktive, 130.000 Pensionisten und 230.000 Angehörige), in ihrer Zuständigkeit für die gesetzliche
Pensionsversicherung 360.000 Anspruchsberechtigte (300.000 Gewerbetreibende und 60.000 Freiberufler).

Als modernes Dienstleistungsunternehmen setzt die SVA auf Kundennähe, effiziente, schlanke Verwaltung und Aktionen wie “Fit zu mehr Erfolg” und den einzigartigen “SVA-Gesundheitshunderter”, welche den Versicherten Motivation zur aktiven Prävention geben. Als erste Sozialversicherung legt die SVA den Fokus auf die Gesundheitsvorsorge und bietet mit der Gesundheitsversicherung “Selbständig Gesund” umfassende Vorsorgeleistungen an, die auf freiwilliger Basis beim Gesundbleiben oder -werden unterstützen.

Foto: Fotolia

Quelle: APA OTS

 

Freeport Fashion Academy 2012: Siegerin Miriam Janásová

Das Freeport International Outlet an der österreichisch-tschechischen Grenze gab zum ersten Mal jungen Modedesignern die Chance, ihre originellen Kreationen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Nachwuchstalente von Modeschulen sowie Universitäten wurden ab März dieses Jahres dazu aufgerufen, an der Freeport Fashion Academy teilzunehmen und ihre besten Entwürfe zum Thema “Fashion des 21. Jahrhunderts” einzureichen.

Eine prominent besetzte Jury mit Fashion-Experte und Style Up Your Life!-Herausgeber Adi Weiss sowie Musicalstar Uwe Kröger wählte aus allen 40 Einsendungen die zwei Finalisten des Wettbewerbs aus.

Österreicherin im Finale

Jana Cipan (35), die beste Teilnehmerin aus Österreich, bestand alle Vorauswahlen der Jury. Sie absolviert ihre Ausbildung an der Modeakademie Sitam in Wien, die Sabina Cattelan seit 2008 erfolgreich leitet: “Es freut mich ganz besonders, dass es eine meiner Schülerinnen ins Finale geschafft hat und von ihrem Talent überzeugen konnte.” Die Modeschülerin hatte am 24. August die einzigartige Möglichkeit, ihre Kollektion im Rahmen der Freeport Fashion Show 2012 in Znaim vor einem großen Publikum zu präsentieren. Als Siegerin des Wettbewerbs ging letztendlich ihre Konkurrentin Miriam Janásová, tschechische Modestudentin an der Mendel University in Brno, hervor. Sie gewann einen Besuch einer Fashion Week.

Erfolgreiche Fashion Show mit prominenten Gästen

Bereits zum zweiten Mal veranstaltete Freeport für alle Modebegeisterten das Fashion-Event in Znaim. Adi Weiss und Uwe Kröger kürten die beste Jungdesignerin und zeigten sich von der Freeport Fashion Academy begeistert. “Modeschüler und Modestudenten bekamen die große Chance, ihre Modelle bekannt zu machen und ihr Potenzial auszuschöpfen. Der Wettbewerb hat gezeigt, dass es noch viele junge Talente zu entdecken gibt”, so Adi Weiss. Auch Uwe Kröger ist von den Jungdesignern überzeugt: “Ich finde die Kollektion der zwei Designerinnen fantastisch und freue mich, dass sie es bis in Finale geschafft haben.”

Den Besuchern wurde ein facettenreiches Unterhaltungsprogramm mit zahlreichen Auftritten tschechischer Künstler geboten. Der renommierte Modeschöpfer Josef Klir führte exklusiv seine Kollektion vor. Auch Taána Kuchaová, Top-Model und Miss World 2006, lief auf dem Catwalk. Sie präsentierte das Siegerkleid von Miriam Janásová sowie die im Freeport International Outlet erhältlichen Designerlabels.

Modeakademie Sitam

Die Modeakademie Sitam in Wien wurde 2008 von Sabina Cattelan gegründet. Unterrichtet wird mit dem Sitam Schnittsystem, das 1947 von zwei italienischen Schneidersöhnen entwickelt wurde. Derzeit werden rund 100 Schüler zu Bekleidungsmachern und Modedesignern ausgebildet. Die Modeakademie Sitam bietet auch Kurse für Hobbyschneider an: http://www.sitam.at

Einkaufsvergnügen im Freeport International Outlet
Freeport bietet in 75 Shops auf einer Fläche von 22.000 m2 internationale Top-Marken um 30 bis 70 Prozent reduziert an. 200 Top-Brands sowie diverse Cafés und Restaurants laden zum entspannten Shoppen ein. Das Besondere am Outlet Center sind die Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 21 Uhr – selbst an Sonn- und Feiertagen – kann alles von Casual-Wear bis hin zu Haushaltsutensilien geshoppt werden.

Nur 50 Fahrminuten von Wien entfernt und täglich geöffnet: http://www.freeport.at – grenzgenial!

Foto: Blanka Jilkova
v.l.n.r.: M. Dih, Jana Cipan, Adi Weiss, S. Cojocarová, Uwe Kröger

Quelle: pressetext.at

Patricia Gassner – SVA

Mag. Patricia Gassner, MPhil, wurde mit Dezember 2012 neue Pressesprecherin der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA). Die gebürtige Vorarlbergerin verstärkt das Team mit einem klaren gemeinsamen Ziel: den Weg der SVA von der Krankenkasse zu einem innovativen, kundenorientierten Gesundheitspartner für die Wirtschaft zu begleiten. Patricia Gassner folgt in ihrer neuen Funktion Maria-Anna Helmy, MAS, nach, die vergangen Sommer als Pressesprecherin in die Industriellenvereinigung wechselte.

Die 29-Jährige schloss das Bakkalaureats- und das Magisterstudium Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien ab und absolvierte den Master of Journalism an der Stellenbosch University, Südafrika. Nach dem Robert Schumann Scholarship im Informationsbüro des Europäischen Parlaments Wien, war Patricia Gassner zuletzt in der Abteilung Interne  Kommunikation der Europäischen Investitionsbank in Luxemburg tätig. Darüber hinaus verfügt Patricia Gassner über Erfahrungen als Journalistin bei der Austria Presse Agentur (APA) und beim  sterreichischen Rundfunk (ORF).

Fotocredit: Ingo Smeritschnig / Polymorph

Quelle: APA OTS

Weihnachtszauber bei Furla

Weihnachten – Zeit für Glitzer, Glamour, festliche Outfits, Wünsche und Geschenke. Furla hat spezielle Vorschläge für das schönste Fest des Jahres zusammengestellt. Die funkelnden Ideen aus dem Furla Gift & Trend Guide kann man sich entweder selbst schenken oder man setzt sie auf seine Wunschliste und lässt sich von lieben Menschen eine Freude bereiten. Auf jeden Fall sind die Furla-Accessoires Must-haves für die Weihnachts- und Festsaison.

Um das Suchen, Finden und Stöbern so einfach wie möglich zu machen, ist die Auswahl nach Preiskategorien, Produktkategorien sowie nach Thema wie zum Beispiel “Wild”, “Glam”, oder “Rock” gegliedert.

Link zum Furla Gift & Trend Guide im Furla Online Shop: http://www.furla.com/de/eshop/gift-trend-guide/

Die Furla-Weihnachtstrends konzentrieren sich auf drei Kernthemen. Zunächst auf Taschen und Brieftaschen in Glitter und schimmernden Farben wie Silber. Denn sie geben jedem festlichen Styling den letzten Schliff.

Darüber hinaus verleihen die Farben Rot, Schwarz und Pink ein festliches Aussehen. Edle Taschen und Accessoires in diesen Farben heben die Feststimmung und veredeln jede Festgarderobe.

Außerdem erfordern festliche Abendgelegenheiten eine passende Handtasche. Furla empfiehlt für den Abendauftritt vor allem feine Pochettes und Minibags.

Quelle: www.lifePR.de

Foto: TKJ1966 / www.pixelio.de 

Geschenkidee: Totes Meer Naturkosmetik-Sets für Frau und Mann

Freunde, Bekannte, Kollegen, Familie, Partner – an jeden muss gedacht sein. Zeitdruck, überfüllte Kaufhäuser, mangelnde Ideen – für einige ist die Vorweihnachtszeit purer Stress. Wer aber ein paar einfache Dinge berücksichtigt, kann den Weihnachtsstress auf ein Minimum reduzieren.

3 Dinge, die das Weihnachtsshopping erleichtern:

1. Frühzeitiges Shoppen

Je näher das Fest rückt, umso größer wird der Zeitdruck. Viel zu oft kaufen wir Weihnachtsgeschenke erst auf den letzten Drücker. Dabei ist die Lösung ganz einfach: Wer früh kauft, hat weniger Stress.

2. Online-Shopping

Immer mehr Menschen kaufen ihre Weihnachtsgeschenke mittlerweile online. Kein Wunder: Kaufhausgetümmel und stundenlanges Flanieren gehören damit der Vergangenheit an. Zudem erhält man heutzutage im Web viele Produkte wesentlich günstiger, als in den Kaufhäusern.

3. Alles in einem – Geschenksets

Wer sich gleich für ein Geschenkset aus einem Online-Shop entscheidet, muss sich die Geschenke nicht mühsam in verschiedenen Läden zusammenstellen.

Kreative und liebevoll zusammengestellte Geschenksets für Frauen, aber auch für Männer, gibt es zum Beispiel bei Premier Dead Sea (http://www.mypremierdeadsea.com). Die hochwertigen Naturkosmetik-Produkte bieten mit den Mineralien aus dem Toten Meer beste Inhaltsstoffe für Körper und Seele. Besonders beliebt: Nagelsets für eine stimulierende Schönheitsbehandlung der Nägel, das Seifen-Trio-Set mit drei verschiedenen Mineralseifen zur Wiederherstellung des natürlichen PH-Werts, das Body-Trio-Set aus Mineralkörpersalz, natürlicher Body-Butter und Luxushandcreme zur Regulierung des Feuchtigkeitshaushalts der Haut sowie das Premium Gesichtslifting-Set. Und das Beste: Die Sets beginnen bereits bei vorweihnachtlichen 22,00 EURO pro Set.

Weitere Informationen unter http://www.mypremierdeadsea.com/Kosmetik/Sets/


Über Dead Sea Premier Cosmetics Laboratories Ltd.

Premier Cosmetics Laboratorien sind ein führender Hersteller von qualitativ hochwertigen Totes-Meer-Kosmetik-Produkten mit Sitz in Berlin. Die Produktpalette umfasst mehr als 80 nachhaltige und umweltschonende Haut-, Haar-, Körperpflege- und Hygieneartikel. Das Unternehmen blickt auf mehr als 20 Jahre Erfahrung zurück und vermarktet seine Produkte bereits in 62 Ländern. Mit dem im April 2012 gelaunchten Online-Shop Premier Dead Sea werden die Produkte nun auch in Deutschland über das Internet verfügbar gemacht und zudem bis zu 70% günstiger als in den üblichen Offline-Geschäften sowie bis zu 50% günstiger als in Online-Shops aus dem Ausland angeboten. Als einziger Online-Shop deutschlandweit besitzt Premier Dead Sea die Verkaufslizenz der Totes-Meer-Kosmetik. Alle Produkte sind ozonfreundlich, recyclebar verpackt und nicht an Tieren getestet. Für diese nachhaltige Produktion wurde Premier Dead Sea in Israel mit dem Qualitätssiegel des Verbands der Hersteller und von der Kosmetikindustrie ausgezeichnet.

Quelle: lifePR

Bildquelle:  Rainer Sturm / www.pixelio.de

Grüne Wien gratulieren Frauenpreisträgerinnen Gabriella Hauch und Sabine Derflinger

“Wir freuen uns, dass der Wiener Frauenpreis, die wichtigste Auszeichnung, mit der die Stadt Wien Frauen würdigt, an Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Gabriella Hauch und an Sabine Derflinger verliehen wurde. Es sind zwei großartige, starke Frauen, die Vorbild sind und die Mut machen, den eigenen Weg zu gehen.” Mit dem Wiener Frauenpreis werden Hauch und Derflinger für ihre ausgezeichnete Arbeit und ihren Pionierinnengeist gewürdigt. “Die Grünen Wien gratulieren den Preisträgerinnen ganz herzlich.”

Hauch und Derflinger wurden von einer Jury für den Preis nominiert. Beide Frauen stehen in einer langen Reihe von bisher 21 Preisträgerinnen. Der Wiener Frauenpreis wurde heuer zum 11. Mal 
 erliehen. Der Wiener Frauenpreis macht die Leistungen von Frauen sichtbar. “Frauen speziell vor den Vorhang zu holen, ist nach wie vor notwendig, wenn gleich es selbstverständlich sein sollte.”

Gabriella Hauch erhielt in der Kategorie “Geschichte” den Preis für ihre konsequente Forschungsarbeit in Frauengeschichte und ihre Aufbauarbeit im Bereich Geschlechterforschung. Sie hat die Professur
der Neuzeit – Frauen- und Geschlechtergeschichte an der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät in Wien.

Sabine Derflinger hat sich als Regiseurin in der männerdominierten Filmwelt einen Namen gemacht. Sie war die erste Frau, die bei einem österreichischen Tatort, Regie führte. In Filmen wie “Eine von 8”,
“Tag und Nacht”, 42plus” oder “Vollgas” stellt sie Frauen in unterschiedlichsten Lebenslagen in den Mittelpunkt.

Quelle: APA OTS
 

Lunacek: “Der Mythos von zuwenig Frauen für Topjobs ist zerstört: 8000 Frauen stehen bereit!”

“Schluss mit den Ausreden, es gäbe zuwenig Frauen für Topjobs in Europa! Die heute von Kommissions-Vizepräsidentin Viviane Reding gemeinsam mit Vertreterinnen der European Business School Women on Boards-Initiative vorgestellte Datenbank beweist das Gegenteil und zerstört wieder ein Stück mehr die gläserne Decke, die der wahre Grund für die Karrierebremse von Frauen ist. 8000 Frauen mit höchsten Qualifikationen und außerordentlicher Erfahrung stehen für Spitzenpositionen in der europäischen Wirtschaft bereit. Die Unternehmen müssen dieses Reservoir an Know How endlich nützen – zum eigenen Vorteil, denn die Expertise von Frauen wird auch der Wirtschaftswelt gut tun”, kommentiert Ulrike Lunacek, Europasprecherin der Grünen und Mitglied im Frauen- und Gleichstellungsausschuss des Europaparlaments, die Präsentation der “Global Board Ready Women”-Datenbank im Straßburger Europaparlament.

Lunacek: “Trotz aller Lippenbekenntnisse sind Frauen in den Aufsichtsräten der großen Unternehmen Europas weiter eine Ausnahme. Ihr Anteil in den höchsten Entscheidungsgremien der größten börsenotierten Unternehmen beträgt nur 14 Prozent. Aus diesem Grund unterstütze ich und die Grünen den kürzlich gemachten Vorschlag der Europäischen Kommission für die Einführung einer verbindlichen Frauenquote von 40 % für Aufsichtsräte von großen europäischen Unternehmen. Dieser lang erwartete Vorstoß ist ein erster Schritt für mehr Geschlechtergerechtigkeit in den Führungsetagen, auch wenn noch Nachbesserungen bei einzelnen Maßnahmen nötig sind. Im Europäischen Parlament wollen wir nun dafür sorgen, dass dieser Vorschlag Füße bekommt. Die “Global Board Ready Women”-Datenbank ist uns dabei eine willkommene Unterstützung. Wir brauchen die Verbindlichkeit des mindestens 40%-Ziels!”

Die in dieser Online-Datenbank erfassten Frauen erfüllen allesamt die strengen Corporate Governance-Kriterien börsennotierter Unternehmen, sind hochqualifiziert und könnten sofort eine Führungsposition
übernehmen. Die immer länger werdende Liste dieser Frauen kann ab heute von Unternehmen und Personalagenturen auf der Suche nach Führungskräften abgefragt werden.

Der Inhalt der Datenbank “Global Board Ready Women” und das Forum werden vom Club der nicht geschäftsführenden DirektorInnen der Financial Times auf der Plattform für berufliche  Netzwerke “LinkedIn” verwaltet. Jeder Antrag auf Aufnahme in die Datenbank wird förmlich
bewertet und überprüft, und nur diejenigen Frauen, die die Kriterien erfüllen, werden aufgenommen.

Videoanimation der Grünen im Europäischen Parlament zur Frage der
Frauenquote:

http://youtu.be/v3gOqVocpq0

Foto: Fotolia

Quelle: APA OTS 

Neuer Studiengang rüstet Justiz im Kampf gegen Korruption

Ein neuer postgradualer Studiengang rüstet Richterinnen und Staatsanwälte künftig für den Kampf gegen Korruption und Wirtschaftskriminalität. Justizministerin Beatrix Karl und WU-Rektor
Christoph Badelt präsentierten gemeinsam mit Lehrgangsleiter Michael Lang heute den Lehrgang “Wirtschaftskriminalität und Recht”, der die wirtschaftliche Expertise der Teilnehmer steigert.

“Korruption und Wirtschaftskriminalität müssen in unserem Land entschlossen bekämpft werden. Der Bereich Aus- und Fortbildung ist ein wichtiger Ansatzpunkt, um diese Herausforderung zu meistern. Mit
dem neuen Studiengang gelingt es, die Wirtschaftskompetenz der Richter und Staatsanwälte zu stärken”, so die Justizministerin bei der heutigen Pressekonferenz.

Dass für diese freiwillige Fortbildung Bedarf in der Justiz besteht zeigt auch das große Interesse am Programm. So gab es für den ersten Lehrgang, der am 8. November mit 22 Teilnehmern startete, mehr als doppelt so viele Anmeldungen wie Studienplätze. Aufgrund der hohen Nachfrage wird nun eine Zusatzklasse für das Sommersemester 2013 eingerichtet. “Mit diesem Studiengang steigern wir nicht nur die Wirtschaftskompetenz der Richterinnen und Staatsanwälte, sondern auch die Effizienz der österreichischen Justiz. Das heißt Verfahren werden kürzer und kostengünstiger, weil weniger externe Experten hinzugezogen werden müssen”, erklärte Karl die Vorteile dieser Maßnahme.

Entwickelt wurde der Lehrgang im Auftrag der Bundesministerin von der Wirtschaftsuniversität Wien, unter der Leitung von WU-Rektor Christoph Badelt und Professor Michael Lang. Badelt betonte bei der
Pressekonferenz, dass das Problembewusstsein zum Thema Wirtschaftskriminalität in Österreich in den letzten Jahren stark zugenommen habe. “Wir freuen uns daher, dass wir gemeinsam mit dem Bundesministerium für Justiz das LLM-Studium “Wirtschaftskriminalität und Recht” anbieten können, um jene Personen, die an der Aufklärung und Prävention von Wirtschaftsdelikten beteiligt sind, in ihrer
Weiterbildung zu unterstützen”.

WU-Professor Michael Lang, Leiter des Lehrgangs für Wirtschaftskriminalität und Recht, sagte abschließend: “Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Lehrgangs vertiefen dank Darlegung des aktuellen Stands der wissenschaftlichen Diskussion bereits vorhandene Kompetenzen bzw. lernen mittels umfassender Praxisorientierung, die gewonnenen Kenntnisse anzuwenden und umzusetzen.”

Foto: Shutterstock

Quelle: APA OTS

Top-Professoren vermitteln MBA-Wissen in fünf Tagen

Ob Ingenieure, Sprachwissenschaftler, Biologen oder Historiker: Wer sich für wirtschaftliche  Zusammenhänge  begeistert, ohne BWL oder VWL zu studieren, kann beim  McKinsey- Seminar “Campus” in die Materie eintauchen. Vom 12. bis 16.  März 2013 steht in Kitzbühel Management-Wissen in Kompaktform auf der Agenda. Die fünftägige Veranstaltung richtet sich gezielt an  Studierende und Doktoranden aus nicht wirtschaftswissenschaftlichen  Studiengängen. Wer teilnehmen möchte, kann sich ab sofort online bewerben unter www.campus.mckinsey.de.

International renommierte Professoren unter anderem von der  Universität zu Köln und der INSEAD Business School in Paris sowie  McKinsey-Experten vermitteln praxisnahes Wirtschaftswissen. Die  Module reichen von Mikroökonomie über Finanzwesen und Strategie bis hin zu operativer Ablaufplanung. Die Teilnehmer bearbeiten  Fallstudien und erfahren, wie Berater bei McKinsey die Theorie in der Praxis anwenden. Gemeinsam diskutieren sie, welche Trends die Welt in den kommenden Jahren verändern und damit die globale Wirtschaft  prägen werden.

Abseits des Lehrplans bleibt genügend Zeit, um sich mit Beratern auszutauschen, die ebenfalls ohne wirtschaftswissenschaftlichen  Hintergrund bei McKinsey eingestiegen sind.

Voraussetzung für die Teilnahme sind exzellente akademische Leistungen, Neugier, Vielseitigkeit und Engagement. Interessierte  bewerben sich mit vollständigen Unterlagen inklusive tabellarischem
Lebenslauf und Kopien aller Zeugnisse bis zum 3. Februar 2013 online unter:
 
www.campus.mckinsey.de.

Bewerber-Rückfragen beantwortet André Jansen unter der Telefonnummer:

0221 208 7555

Foto: Fotolia

Quelle: APA OTS

Hättiwari – Der wahre Kern von Österreich, Alice Nilsson

“Hättiwari” – Probleme lösen auf Österreichisch

Auf der Suche nach der Lebensphilosophie der Österreicher stößt die Markenexpertin Alice Nilsson auf das “Hättiwari”-Phänomen und forscht nach seinen Ursachen. Rechtzeitig zum Nationalfeiertag erscheint ihr neues Buch.

Österreicher sind Schönredner

Die Österreicher lieben den Konjunktiv. Eine besondere Ausprägung davon ist die Wendung “hättiwari”, hin und wieder sogar begleitet von einem “tätikönnti”. Mit diesen sprachlichen Möglichkeitsformen bewegen sie sich geschickt durch ihren Alltag: “Hätte ich dies getan, wäre das nicht passiert.” Hättiwari kann aber auch etwas Positives ausdrücken, etwa: “Hätte ich das nicht gewusst, wäre ich immer noch nicht fertig.” Im ersten Moment könnte man sich wundern, weshalb die Österreicher so gerne über etwas reden, das ohnehin nicht eingetreten ist. Offenbar stellen sie gerne Hypothesen auf und malen sich aus, was gewesen wäre, wenn … So können sie sich über die bittere Realität hinwegtrösten, Misserfolge rechtfertigen und Schuld abwenden. “Wir Österreicher können ganz schön selbstmitleidig sein, doch so schlimme Pessimisten sind wir nicht. Die Wurzeln von Hättiwari liegen tiefer”, sagt Alice Nilsson. Soeben ist ihr Buch “Hättiwari – Der wahre Kern von Österreich” erschienen.

Der Sinn von Hättiwari

Die Wienerin Alice Nilsson ist Marketingexpertin und Gründerin der MarkenStern GmbH. Was hinter der typisch österreichischen Floskel Hättiwari steckt und wie sich diese Mentalität auf das Selbstbild der Österreicher und die Marke Österreich auswirkt, erforschte sie im Rahmen einer österreichweiten Umfrage. Dass Hättiwari mehr beinhaltet als “die Umstände” für alles verantwortlich machen zu wollen, hatte die Autorin bereits im Gefühl. Ihre Erkenntnis aus der Studie war: Dank Hättiwari macht sich der Österreicher das Leben ein wenig leichter – es ist eine Strategie, Probleme zu bewältigen und Fehler besser zu verkraften. “Das österreichische Hättiwari ist einzigartig und ein wirklich liebenswürdiges Phänomen, das unserer Seele gut tut. Wer das Hättiwari-Phänomen versteht, kommt der österreichischen Lebensphilosophie ein ordentliches Stückchen näher”, so Alice Nilsson.

Die Hättiwari-Typen

Wenn etwas nicht so rund läuft, bieten sich für Herr und Frau Österreicher zahlreiche Hättiwari-Erklärungen an: “Hätt i in Apple-Aktien investiert, war i jetzt reich.” “Hätt er ihm ned des Haxl gstellt, warad ma jetzt bei der WM dabei.” “Warad ma größer, hätt ma in der EU was zum Sagen.” In der Liebe, in der Wirtschaft, im Sport und im Berufsleben ist das Hättiwari häufig anzutreffen. Auch Österreichs Politiker wissen es zu nutzen. “Hättiwari ist ein perfektes Instrument, Krisen-PR zu betreiben”, weiß Alice Nilsson. “Gerhard Berger im Sport, Karl Heinz Grasser in der Politik – sie alle besitzen diese typisch österreichische Mentalität, um ihr Ansehen zu retten. Ich nenne diese Typen die Image-Hättiwaris.” Daneben beschreibt die Autorin noch weitere Typologien wie den Justament-Hättiwari oder den Möchtegern-Hättiwari. Allen gemeinsam ist: Sie kultivieren diese Strategie für ihre individuelle Zufriedenheit. “Je nach Persönlichkeit und Problemtyp ist für jeden ein Troubleshooter-Hättiwari dabei.”

Hättiwari – Der wahre Kern von Österreich
Alice Nilsson
ISBN 978-3-902729-80-4
Hardcover, 223 Seiten
Eur 22,00 [A]/21,40 [D]/28,06 CHF UVP
Neuerscheinung Herbst 2012, Goldegg Verlag

Presserückfragen, Rezensionsexemplare, Interviewanfragen
Goldegg Verlag GmbH
Mommsengasse 4, 1040 Wien
Mag. Maria Schlager-Krüger
Tel. +43 1 505 43 76-46 Fax -20
Mobil +43 699 1440 4445
maria.schlager@goldegg-verlag.at
www.goldegg-verlag.at

 

Quelle: pressetext.com