Author: Alexa Szikonya

Brigitte Rigele ist die neue Leiterin des Wiener Stadt- und Landesarchivs

Sie tritt die Nachfolge des langjährigen Archivdirektors ao. Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Opll an, der am 14.10.2010 nach mehr als zwei erfolgreichen Jahrzehnten an der Spitze dieser Institution in den Ruhestand getreten ist.
 
Magistratsdirektor Dr. Erich Hechtner überreichte der neuen Direktorin am Donnerstag im Rahmen einer kleinen Feier im Grünen Salon des Wiener Rathauses ihr Bestellungsdekret.
 
Brigitte Rigele studierte Geschichte an der Universität Wien und arbeitet seit 1988 im höheren Archivdienst der MA 8. Zuletzt war sie u.a. Leiterin des Referats für Landesarchivalische Bestände. Rigele absolvierte ein Masterstudium am renommierten Institut für Österreichische Geschichtsforschung.
 
Magistratsdirektor Hechtner bezeichnete Archive als unverzichtbar für die Identität einer Gesellschaft und für das Selbstverständnis einer großen Organisation.
 
Das Wiener Stadt- und Landesarchiv sei kein rückwärtsgewandter Elfenbeinturm, sondern eine lebendige Institution, die sich den Herausforderungen der Zeit, wie der Revolution der Informationstechnologien, stellt und mit seinen Beständen auch einen wichtigen Beitrag zur Rechtssicherheit leistet.
 
Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny bezeichnete das Archiv als das Gedächtnis der Stadt. Seine entscheidende Funktion sei es, alles Wissen über die Stadt fachkundig zu sammeln, zu bewahren, aufzubereiten und zu kommunizieren.
 
Den Dank und die Glückwünsche der Personalvertretung übermittelte der Chef der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten Christian Meidlinger.
 
Das Wiener Stadt- und Landesarchiv im Gasometer
 
Das Wiener Stadt- und Landesarchiv im Gasometer in Simmering verwahrt und sammelt, erhält und erschließt Urkunden, Akten, Handschriften, Druckschriften, Pläne und Fotos aus und über Wien, vom Mittelalter bis in die Gegenwart.
 
Die über 42.000 Regalmeter an Beständen bewahren Kostbarkeiten wie das Testament Ludwig van Beethovens, die Verlassenschaftsabhandlung Wolfgang Amadeus Mozarts oder die Pläne Otto Wagners zur Umgestaltung von Wien.
 
Die Archivalien dokumentieren aber nicht nur die Erinnerung an herausragende Persönlichkeiten, Leistungen und politische Ereignisse. Sie ermöglichen den Zugang zur Geschichte als kontinuierliche Abfolge unzähliger Einzelschicksale und alltäglicher Geschehnisse.
 
Seit dem Mittelalter werden damit Grundlagen für die Sicherung rechtlicher Angelegenheiten sowie historischen Wissens geboten. Heute fungiert das Wiener Stadt- und Landesarchiv auch als stadtgeschichtliche und kommunalpolitische Dokumentation und Forschungsstelle.
 
Mit der Führung der Informationsdatenbank des Wiener Landtages und Gemeinderates steht das Stadt- und Landesarchiv auch im Dienst der aktuellen Stadt- und Landespolitik.
 
Das Wiener Stadt- und Landesarchiv im Internet: www.wien.gv.at/kultur/archiv/index.html

ERC Starting Grants für Goulnara Arzhantseva von der Universität Wien

Goulnara Arzhantseva, Professorin an der Fakultät für Mathematik der Universität Wien, sowie die Molekularbiologen Sascha Martens und Florian Raible von den Max F. Perutz Laboratories der Universität Wien erhalten “ERC Starting Grants” des Europäischen Forschungsrates.
 
Somit geht bereits zum sechsten Mal seit 2007 diese hoch dotierte Förderung für junge SpitzenforscherInnen an die Universität Wien.
 
Die Förderung von grundlagenorientierter Pionierforschung ist einer der Schwerpunkte der Europäischen Union. Dafür wurde der Europäische Forschungsrat (European Research Council, ERC) geschaffen. Gefördert werden Forschungsprojekte mit hohem Potenzial für Innovationen; ein internationales Gutachtergremium mit renommierten ExpertInnen entscheidet über die Förderungswürdigkeit der Anträge.
 
Den ausgewählten ForscherInnen wird entsprechender Freiraum zur Verwirklichung ihrer Visionen zugestanden. “Die nunmehrige Auszeichnung ist ein großer Erfolg für die WissenschafterInnen und bestätigt die Berufungspolitik der Universität Wien”, freut sich Heinz W. Engl, Vizerektor für Forschung und Nachwuchsförderung der Universität Wien.
 
Gruppentheorie: Etablierung eines neuen Forschungszweiges
 
Gruppen sind mathematische Strukturen, die Symmetrien ausdrücken. Arzhantsevas Forschung ist ein zentraler Teil der Algebra, die Anwendungen betreffen mathematische Gebiete sowie Physik, Chemie, Biologie und Informatik.
 
Ziel ihres Projektes ist, neue Konzepte und Techniken in der geometrischen und asymptotischen Gruppentheorie zu entwickeln, die zur Etablierung eines Forschungszweigs führen – der analytischen Gruppentheorie.
 
Arzhantseva wurde in Russland geboren und erlangte ihr Doktorat in Mathematik an der Moskauer Lomonossow-Universität. Ab 1998 forschte sie in der Schweiz; seit 2010 ist sie Professorin für Algebra an der Universität Wien.
 
Bereits elf ERC Grants für die Universität Wien
 
Mit Goulnara Arzhantseva, Sascha Martens und Florian Raible hält die Universität Wien bereits bei sechs “ERC Starting Grants” seit Einführung des Förderprogramms 2007. Ebenso erhielten die Historikerin Sigrid Wadauer sowie die Physiker Markus Aspelmeyer und Frank Verstraete diesen Preis. An weitere fünf WissenschafterInnen der Universität Wien gingen “ERC Advanced Grants”: Herlinde Pauer-Studer (Philosophie), Anton Zeilinger (Physik), Tecumseh Fitch (Kognitionsbiologie) sowie Ludmil Katzarkov und Walter Schachermayer (Mathematik).

Ute Blaich ist Frau Dr. Apfel

DI Ute Blaich leitet den EU-weit einzigartigen Ausbildungskurs zur “Öko-GärtnerIn“, Bio-GärtnerIn, WaldpflegerIn“

2010 ist das Jahr der Diversität – wir stellen eine Frau vor, die für Biodiversität steht.
 
In der Biologie ist Diversität ein Maß für die Artenvielfalt, aber auch für die der genetischen Information und der in Lebewesen, Pflanzen gebildeten Poteine.
 
“Frau Dr. Apfel“, wie sie von Mitarbeitern schmunzelnd genannt wird, hat tausende Apfelbäume gepflanzt. Dabei bewahrt und pflegt sie an die 800 genetisch wertvolle Obstspezialitäten.
 
Mehrsortenbäume, Miniobstbäume für den kleinen Garten verdanken wir ihrem Engagement sowie die Erhaltung seltener und vom Aussterben bedrohter Obstsorten.
 
Frau Blaich gibt ihr Wissen als nachhaltigste und wohl wirkungsvolleste Erhaltungsmaßnahme an engagierte Menschen weiter unter anderem im EU – weit einzigartigen Ausbildungskurs zur LandschaftspflegerIn, GartengestalterIn und WaldpflegerIn.
 
Fast 400 Menschen haben diesen Kurs bereits erfolgreich absolviert, mehr als 50% davon sind Frauen, die sich so den Wunsch nach einem Arbeitsplatz in der Natur erfüllen konnten.
 
Zur Person DI Ute Blaich
 
Ihre Ausbildung und das Diplom (FH) für Gartenbau, Schwerpunkt Obst- und Gemüsebau, hat sie in Weihenstephan erworben und 1982 abgeschlossen.
 
Ute Blaich war an der Gründung der Zeitschrift Kraut & Rüben (Magazin für umweltbewusstes Gärtnern) beteiligt und hat als junge Mutter zunächst freiberuflich Vorträge über biologischen Obst- und Gemüsebau gehalten. Neben der Mutterrolle ist es ihr gelungen als Gründungsmitglied des Vereins Ökokreis sich stetig beruflich weiter zu entwickeln.
 
Vor 12 Jahren – die Kinder waren aus dem Gröbsten raus – hat sie die Ausbildungsleitung des oben genannten Kurses übernommen und ein Obstverarbeitungsprojekt gestartet, in dem biologische Produkte aus Streuobstbeständen veredelt werden. (www.oekokreis.org/dokumente/Produktkatalog.pdf)
 
Privates:
Faible für Klassische Musik / Theater (Kabarett)/ Anregende Diskussion
Hobbies: MEIN BERUF / Wandern / Musizieren (Querflöte, Klavier) / Lesen
(Geschichtsromane) / Botanische Reisen
Lebensmotto: Meine Mitmenschen so behandeln, wie ich gerne behandelt werden möchte.
 
Die Ausbildung zur “LandschaftspflegerIn“
 
ist eine FacharbeiterInnen-Intensivausbildung für Personen, die bereits längere Zeit berufseinschlägig beschäftigt waren und einer Nachschulung, Weiterbildung oder Höherqualifizierung bedürfen und für Personen, die ihren erlernten Beruf nicht mehr ausüben können oder keine verwertbare Ausbildung besitzen.
 
Der 13 Monate dauernde Lehrgang stellt besonders für jene Personen ein attraktives Angebot dar, die für ihren beruflichen Neustart oder Umstieg einen besonders positiv besetzten Aufgabenbereich am “Arbeitsplatz Natur” gewählt haben, der ihre Motivation und ihr hohes Engagement rechtfertigt.
 
Die vermittelten ökologischen Kenntnisse und Fertigkeiten befähigen zu sensiblerem und nachhaltig positivem Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Diese Fähigkeiten sind am Arbeitsmarkt durchaus gefragt, der Trend zu Naturgärten ist anhaltend (z.B. Aktion “Natur im Garten” in Niederösterreich)
 
Als handwerkliche Grundlage erhalten die künftigen LandschaftspflegerInnen eine gediegene Basisausbildung in allen Sparten des Gartenbaues, des biologischen Landbaues und der Gartengestaltung und erwerben Kenntnisse und Fertigkeiten der WaldpflegerInnen und der ForstfacharbeiterInnen als Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung.
 
Kursinhalte
 
Biotopgestaltung und Biotopmanagement, Gestaltung von Naturgärten, Baumpflege und Baumsanierung, Ingenieurbiologie und Vegetationstechnik, Pflege historischer Gärten, Schutzgebietspflege, Bau von Gründächern und Schwimmteichen; Kompostierung und biologischer Anbau von Gemüse und Kräutern, Spezialpraktika (Permakultur, Waldpflege, Planzeichnen, EDV …)
Ökologie ist integrierender Bestandteil jedes einzelnen Faches und wird durch Spezialpraktika in Botanik, Vegetationskunde, Zoologie und Hydrobiologie vertieft.
 
Am 1.Februar 2011 startet ein neuer Ausbildungskurs – wie immer finanziell von AMS und Land NÖ gefördert. Es sind noch Plätze frei!
 
Absolventen waren zwischen 19 und 50 plus, unterschiedlicher Sozial- und Berufsschichten, darunter GärtnerInnen, StudentInnen, LehrerInnen, eine Theologin, KellnerInnen, Biobauern, ein Bankdirektor, Taschner, Drucker, eine Schäferin, Krankenschwestern und so mancher Lebenskünstler.

 

Reebok RUNNER’S WORLD Women’s Run 2010

Nach dem großen Erfolg in Deutschland findet der Reebok RUNNER’S WORLD Women’s Run am 18. September 2010 nun auch in Wien mit einem vielfältigen Rahmenprogramm für seine BesucherInnen statt.
 
Tausende von Frauen werden im Donaupark zugunsten des Verein Wiener Frauenhäuser starten und einen unterhaltsamen Tag der Frau neu erleben. Den Startschuss gibt hier Frauenstadträtin Sandra Frauenberger.
 
Nach der Eröffnung des Women’s Village um 13 Uhr können die Damen nach Herzenslust bummeln und einkaufen oder sich in der Beauty Lounge der Therme Wien mit Kosmetik und Wellnessbehandlungen verwöhnen lassen.
 
Eine gratis Massage versüßt den BesucherInnen den Tag ebenso wie Beratung in Sachen Gesundheit und Ernährung oder Fitness- und Sportartikel zu Messepreisen.
 
Um es jeder Frau zu ermöglichen, das Event in vollen Zügen zu genießen, bietet der Reebok RUNNER’S WORLD Women’s Run ganztägig kostenlose Kinderbetreuung an.
 
Das abwechslungsreiche Tagesprogramm wird durch eine Reebok Fashion-Show für die trendbewusste Frau und diverse Bühnen-Acts abgerundet. Ab 14 Uhr sorgt die österreichische Band „Zweitfrau“, die schon mit Künstlern wie Outcast und Michael Jackson zusammengearbeitet hat, live für musikalische Unterhaltung. 
 
Als Highlight gilt das von Homles Place-Trainern durchgeführte gemeinsame Warm-Up der Läuferinnen im original rosa Reebok-Funktionsshirt, welches jede teilnehmende Dame erhält. Um 16 Uhr beginnt die Aufwärmphase zum 5-km-Lauf. Eine Stunde später folgen die Dehnungsübungen der Teilnehmerinnen der 8-km-Strecke, bevor diese um 17:30 starten.
 
Bekannte Gäste wie Topmodel Anna Huber, Profitänzerin und Moderatorin Isabel Edvardsson, Miss Austria 2003 Tanja Dukovich, die aktuelle Miss Austria-Titelträgerin Valentina Schlager, Playmate des Jahrhunderts Gitta Saxx, 88.6.-Moderatorin und Schauspielerin Barbara Fleissner und TV Kommissarin Alexandra Rietz unterstützen mit allen Teilnehmerinnen die Wiener Frauenhäuser, denen der Lauf zugute kommt.
 
Die finanzielle Unterstützung, die mit der Anmeldung zum Women’s Run Wien geleistet werden kann, wird direkt in Form eines symbolischen 1.000-Euro-Schecks an die Frauenhäusern vor Ort in Wien überreicht.
 
Anschließend werden um 19:30 die Siegerinnen der Plätze eins bis drei beider Läufe gekürt. Hier kann Frau aber auch als jüngste oder älteste Teilnehmerin gewinnen. Unter allen angemeldeten Gruppen bekommt auch das schnellste Team einen Preis überreicht.
 
Natürlich kann sich auch jede andere Läuferin als Gewinnerin sehen: Die Teilnehmerinnen erhalten eine Finisher Bag mit hochwertigen Produkten und das Favoritin-T-Shirt darf nach dem Women’s Run behalten werden.
 
Bis zum 9. September 2010 können sich Frauen noch zum Reebok RUNNER’S WORLD Women’s Run anmelden und sich einen Tag Auszeit gönnen um einfach Frau zu sein.
 
Nähere Informationen finden Sie unter: www.womensrunwien.at.

Guiding Lights für Frauen in der Wissenschaft

“Von wegen “Herr’schende Wissenschaft. Die Wissenschaft wird weiblich(er)” – unter diesem Titel lud heute Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl zu einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Sonja Hammerschmid, designierte Rektorin der Veterinärmedizinischen Universität, Barbara Schmid, Rektorin der FH St. Pölten und Rektorin Eva Werner der FH Krems sowie der neuen Leiterin der Sektion für wissenschaftliche Forschung im BMWF, Barbara Weitgruber. Ministerin Karl sprach von einem “klaren Signal, dass die Wissenschaft weiblicher wird”.
 
“All diese Personalentscheidungen sind für mich sehr erfreuliche Signale, die hoffentlich auch bei den anstehenden Rektorswahlen an einigen Unis ihre Wirkung nicht verfehlen”, so Karl, die auch Maßnahmen zur Förderung von Frauen in Wissenschaft und Forschung skizzierte: “Mit der neuen Geschäftseinteilung hat das BMWF nun eine Stabstelle für Gender & Diversity, im Rahmen von Gender Budgeting laufen derzeit 3 Pilotprojekte im BMWF zur Studienförderung, Mobilitäts- und Nachwuchsförderung und High-Potential-Förderung. Diese sind für mich auch Vorbild für die Universitäten.”
 
Kräftigen Nachholbedarf im Bereich der Hochschulen ortet die Ministerin speziell bei der Berufung von Professorinnen. Das Programm “excellentia” soll hier ansetzen. Mehr als 2,7 Millionen Euro wurden seit Beginn des Programms investiert. Der Professorinnenanteil konnte von 15 Prozent im Jahr 2005 auf knapp 19 Prozent im Vorjahr gesteigert werden. “Kein großer Sprung”, wie Karl befindet, “aber ein guter Anfang.” Weitere Programme zur Förderung von Frauen sind fFORTE (Frauen in Forschung und Technologie) sowie die Karriereentwicklungsprogramme Hertha Firnberg und Elise Richter sowie die Gabriele Possaner-Staats- und Förderungspreise.
 
Ministerin Karl verwies auch ganz besonders auf die vom BMWF finanzierten Medientrainings für Wissenschafterinnen, die Filmreihe “Wissenschafterinnen im Film” und die vom Ministerium geförderten “Lise Meitner Lectures”. Das jüngste Projekt betrifft die stärkere Vernetzung der Frauen im BMWF untereinander und läuft unter dem Titel “BMWFInnen”.
 
Mit der anschließenden Übergabe von “Guiding Lights” für Frauen in der Wissenschaft will Ministerin Karl ihre Botschaft auch symbolisch festigen. Das Guiding Light mit Solarzellen steht für unendliche Energie, die sich in Kraft verwandelt, und soll möglichst viele Frauen erreichen.
 
“Frauenförderung auf der Veterinärmedizinischen Universität passiert auf drei Ebenen, in der Berufungspolitik, in der Personalentwicklung und in der Vereinbarkeit von Karriere und Familie”, so Rektorin Sonja Hammerschmid.  Besonderes Augenmerk legt sie auf die Stärkung des Selbstbewusstseins von Frauen, sich bestimmte Positionen auch zuzutrauen. Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen bis hin zur Heimarbeit kommt man an ihrer Universität vor allem Forscherinnen mit Kindern entgegen. Echte Frauenförderung müsse aber bereits im Kindergarten anfangen, betonte sie.
 
Für Rektorin Barbara Schmid von der FH St. Pölten ist besonders auch der Gender-Sprachleitfaden von großer Bedeutung, der in die Lehre und die Lehrunterlagen einfließt. Besonders hob sie das Programm Femtech hervor, wodurch mehr Frauen für die Technik gewonnen werden können, sowie weitere Forschungsprojekte an der FH St. Pölten, die sich mit der Genderproblematik auseinandersetzen.
 
Mit dem Ziel der “guten Durchmischung” bei der Professor/innenbestellung geht die FH-Krems vor, wie Rektorin Eva Werner ausführte. Der Anteil der Frauen bei den Professoren liegt an ihrer Fachhochschule bei lobenswerten 45 %. Die Vereinbarkeit von Familie und Karriere ist auch ihr ein großes Anliegen: Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen wird auch hier erreicht, dass Forscherinnen mit Kindern nicht aus der Forschungscommunity herausfallen, sondern auch in der Karenz an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen können. Frauenspezifische Themen sind vor allem auch in Bachelor- und Masterarbeiten gerne gesehen.
 
Die neue Sektionsleiterin im BMWF, Barbara Weitgruber, sprach von einem nötigen Kulturwandel, um in der Frauenförderung nachhaltig erfolgreich zu sein. Sie wirft die Frage auf  “Wer definiert wissenschaftliche Exzellenz?” und tritt dafür ein, dass Auswahlprozesse transparenter gestaltet werden. Besonders lobend erwähnte sie das FWF-Startprogramm, das Spitzenprogramm für Nachwuchsförderung in Österreich. Hier wurden mehrere frauenfördernde Maßnahmen eingeführt, die letztlich dazu geführt haben, dass der Frauenanteil in diesem Programm 2010 erstmals die 50 Prozent-Marke erreicht hat. 

Gabriele Zgubic ist seit 1. August neue Leiterin der Abteilung Konsumentenpolitik in der Arbeiterkammer Wien

Frauen sind in der Arbeiterkammer (AK) in Leitungspositionen weiter auf dem Vormarsch: Gabriele Zgubic ist seit 1. August die neue Leiterin der Abteilung Konsumentenpolitik in der AK Wien.
 
Sie folgt auf Harald Glatz, der mit 1. August in Pension ging. Glatz zeigt sich über seinen letzten Erfolg für die Konsumenten erfreut, “dass AK Mitglieder zwölf Millionen Euro von der Meinl Bank ersetzt bekommen. ” 
 
“Die Unternehmen mit ihrer Marktmacht brauchen ein wirksames Gegengewicht im Interesse der Konsumenten. Auch unseriöse Geschäftspraktiken gehören aufgedeckt und undurchsichtige Märkte müssen durchleuchtet werden. Das betrifft insbesondere die Finanzmärkte, die transparent und verbraucherfreundlich werden müssen”, sagt Zgubic.
 
“Rund 50.000 Beratungssuchende pro Jahr bei der AK Wien zeigen die Bedeutung des Konsumentenschutzes. Die Konsumenten brauchen daher eine starke Stimme wie die AK, die die Interessen der Konsumenten bei Unternehmern und in der Politik durchsetzt. Denn letztlich geht es um Gerechtigkeit”, so die neue AK Konsumentenschutz-Leiterin.
 
Gabriele Zgubic, Jahrgang 1966, begann in den 90er Jahren in der AK OÖ in der – damals noch – Abteilung Konsumenten- und Umweltschutz und war 1996 deren stellvertretende Leiterin. 1997 und 1998 arbeitete sie im Kabinett der damaligen Ministerin Barbara Prammer und wechselte 1999 in die österreichische Bundesfinanzierungsagentur.
 
Harald Glatz, Jahrgang 1948 begann 1974 in der AK Umweltabteilung, deren Leiter er ab 1979 war. Seit 1995 leitete er die AK Konsumentenabteilung. Glatz ist seit 2001 auch Präsident des Vereins für Konsumenteninformation (VKI). Diese Funktion wird er weiter wahrnehmen. Von 2001 bis 2006 war er Mitglied des ORF Publikumsrates, von 2007 bis 2010 ORF Stiftungsrat. 
 
“Das Spannende als AK Konsumentenschutzleiter war für mich das breite Spektrum – von den Lebensmitteln über das Internet bis hin zu den Banken”, sagt Glatz. “Wir konnten für die Konsumenten einige Erfolge erzielen. So gab es Ende der 90er Jahre die Kreditzinsen-Aktion. Tausende Konsumenten in ganz Österreich haben 20 bis 30 Millionen Euro an zu viel bezahlten Zinsen zurückbekommen”, so Glatz.
 
“Wir haben auch beim EU-Beitritt oder bei der Euro-Einführung darauf geschaut, dass die Konsumenten nicht über den Tisch gezogen werden. Wir haben gesetzliche Regeln für die Euro-Einführung gefordert und gegen anfängliche Widerstände durchgesetzt. Wir haben uns aber nicht auf die Gesetze verlassen, sondern regelmäßig kontrolliert, ob die Euro-Rechnung für die Konsumenten stimmt”, so Glatz.

Gerlinde Scholler testet Unternehmen

Mag. Gerlinde Scholler ist Geschäftsführerin von checkbaseone. Das 2006 gegründete Unternehmen bietet alle Dienstleistungen im Bereich Qualitätsmanagement mit dem Schwerpunkt Mystery Shopping an.
 
Link: checkbaseone Mystery Shopping GmbH
 
Lesen Sie hier Fragen und die Antworten von Mag. Gerlinde Scholler zu ihrem Unternehmen und ihrer Geschäfts- und Lebensphilosophie.
 
Einige Fragen zum Unternehmen
 
Was ist das Besondere am Unternehmen checkbaseone und warum kommen die Kunden zu Ihnen?
 
checkbaseone ist ein österreichisches Unternehmen, das sich auf Mystery Shopping spezialisiert hat. In unserer Branche ist das mittlerweile eher ungewöhnlich. Unsere Kunden haben professionelle UND persönliche Betreuung und sie stehen für uns immer an 1. Stelle.
 
Das spüren sie und deshalb haben wir immer langfristige Kundenbeziehungen. Auch die checkbaseone TesterInnen werden persönlich betreut. Wir sind übrigens immer auf der Suche nach engagierten Personen, die uns als TesterInnen bei unserer Arbeit unterstützen.
 
Das ist für jeden interessant, der gerne einkaufen geht und sich nebenbei etwas dazu verdienen will. Er oder sie darf durchaus kritisch sein, muss dabei aber fair und respektvoll bleiben.
 
War die Gründung Ihres Unternehmens lange geplant oder spontaner Entschluss?
 
Die Gründung von checkbaseone war wohldurchdacht und geplant.
 
Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in 3 Jahren?
 
checkbaseone wird weiter wachsen. Wir werden unsere Dienstleistungen ausbauen und neue Kunden von unseren Vorzügen überzeugen.
 
Haben Sie Erfahrungen mit Kooperationen und Networks – wenn ja welche?
 
checkbaseone ist Mitglied der MSPA-Mystery Shopping Provider Association. Im Zuge dieser Mitgliedschaft sind wir immer wieder an europaweiten oder globalen Studien beteiligt. Beispielsweise schauen wir uns an, wie es mit den Warteschlangen im Handel aussieht oder erheben im „Smiling Report“, inwieweit man Kunden mit einem Lächeln begegnet.
 
Weiters kooperieren wir regelmäßig bei länderübergreifenden Projekten. Dabei sind wir manchmal das führende Unternehmen, manchmal liefern wir Leistungen als Partner. Es ist immer spannend, sich mit unterschiedlichen Philosophien und Ansätzen zu befassen. Ohne Kooperation wäre unser Geschäft nicht möglich – allein schon wegen der sprachlichen Vielfalt in Europa. 
 
Wenn Sie soziale Netzwerke meinen, so bin ich in XING aktiv. Dort sind wir selbstverständlich auch mit einem checkbaseone Unternehmensprofil präsent. Das hat uns auch schon Geschäft gebracht.
 
Welchen Ratschlag würden sie einer jungen Kollegin mit auf den Weg geben?
 
Ich denke, dass jede/r seinen/ihren eigenen Weg finden muss – Ratschläge sind da oft eher hinderlich. Sich selbst treu bleiben ist in jedem Fall wichtig!
 
 
Persönliche Fragen an Mag. Gerlinde Scholler
 
Verraten Sie uns Ihren Leitsatz, Lebensmotto oder Ihr Vorbild?
 
In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst! Das ist sicher auch meine Stärke, wenn ich mit Interessenten oder Kunden über mein Unternehmen und das, was wir anbieten, spreche.
 
Ein Seminar, von dem Sie besonders profitiert haben?
 
Ein Seminar zum Thema Führung. Es hat mir gezeigt, dass man seine Stärken tatsächlich stärken soll statt sich mit seinen Schwächen herumzuschlagen. Davon profitiert man selbst – und die anderen ebenfalls.
 
Haben Sie ein Rezept gegen Stress?

Wenn, dann ist es am ehesten Kundalini-Yoga. Das ist für mich der Weg, ruhig zu werden – eine sehr dynamische Form des Yoga, die ich seit 15 Jahren regelmäßig praktiziere. Oder auch einfach mal raus aus dem Alltag, aufs Land, in die Berge…und wenn es nur fürs Wochenende ist.

Was macht Sie privat glücklich?
 
Ein gemütliches Frühstück allein oder mit Familie und Freunden. Schwimmen im See oder eine Skitour im Winter… Auf meiner Terrasse den Geruch von Lavendel genießen und den Bienen beim Blütenstaub-Sammeln zuschauen. 
 
Wann und worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
 
Über die kleine Tochter einer Freundin, die sich anziehen sollte. Sie war nackig, hat sich nur ihre 2 Kniestrümpfe angezogen und „Fertig!“ gerufen.
 
Welchen Traum wollen Sie Sich unbedingt erfüllen, Haben Sie sich schon erfüllt?
 
Ein materieller Wunsch, den ich mir bereits erfüllt habe: mein Cabrio. Die nicht-materiellen Träume verrate ich nicht ;o).
 
 
Persönliche Tipps von Mag. Gerlinde Scholler
 
Einkleiden tun Sie sich wie, wo? Ich gehe sowohl in kleine Boutiquen als auch große Ketten wie Zara oder Mango. Der Mix macht es ja erst reizvoll. Ich bin eine Spontan-Käuferin. Wenn ich etwas brauche und danach suche, finde ich garantiert nichts.
 
Sie tragen gerne? Beruflich gerne klassisch im Kostüm, privat dem Anlass entsprechend von sportlich-leger bis „aufgebrezelt“.
 
Sie haben ein Faible für? Natürlich Schuhe und vor allem Handtaschen. Davon kann Frau wirklich nie genug haben.
 
Handtaschen kaufen Sie von? Die Marke „George, Gina & Lucy“ ist derzeit mein Favourite. 
 
Haben Sie einen Lieblingsfriseur? Ich gehe seit 15 Jahren zum gleichen Friseur. Mike Schuch im 6. Bezirk in Wien. Er hat mich noch nie enttäuscht ;o). 
 
Ein Schönheitstip für unsere Leserinnen? Küssen macht schön … und glücklich! 
 
Ein Restaurant, das sie Freunden empfehlen würden? Das Restaurant Motto im 5. Bezirk. Ein echter Klassiker. Konstant hohe Qualität bei den Speisen und immer sensationelles Service. Auch dort wurde ich noch nie enttäuscht! 
 
Ihr LieblingsautorIn, Lieblingsbuch? John Irving/A prayer for Owen Meany, Antoine de Saint-Exupéry/Der kleine Prinz und Paulo Coelho/Der Alchimist.
 
Ihre bevorzugte Musikrichtung? Sehr unterschiedlich. Ich höre gerne Pop und Rock, aber auch Klassik. 
 
Ihr Traum-Urlaubsziel? Der perfekte Urlaub ist für mich ein Segeltörn. Nirgends kann man die Seele so herrlich baumeln lassen. 
 
Was tun Sie für Ihre  Gesundheit? Ein bisschen Sport und bewusste Ernährung. Ich nasche furchtbar gern, aber achte wenigstens darauf, viel Gemüse und Salat und nicht zu viel Fleisch zu essen. 
 
Wie verbringen Sie Ihre Freizeit? Ich genieße Zeit allein oder auch in Gesellschaft gleichermaßen. Sport, Lesen, Wandern, Kino. Freunde zum Essen einladen… Langeweile ist für mich tatsächlich ein Fremdwort.

Beatrix Karl ernennt Barbara Weitgruber zur Sektionsleiterin

Forschungssektion im Wissenschaftsministerium bekommt weibliche Spitze
 
Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl ernennt Mag. Barbara Weitgruber zur neuen Leiterin der Sektion  II, Wissenschaftliche Forschung und internationale Angelegenheiten.
 
“Mit Barbara Weitgruber übernimmt eine sehr erfahrene und engagierte Frau die Forschungssektion”, unterstreicht die Ministerin. Damit haben im Wissenschaftsministerium zwei der drei Sektionen eine weibliche Spitze, denn seit 2008 wird die Sektion III von Dr. Elisabeth Freismuth geleitet.
 
Barbara Weitgruber leitet im Ministerium die Stabstelle Strategie und Koordination für den internationalen Bereich. Zuvor hatte sie im Ministerium sowie im Österreichischen Austauschdienst und an der Karl-Franzens-Universität Graz eine Reihe von Leitungsfunktionen im Hochschul- und Forschungsmanagement sowie im Bereich der europäischen und internationalen Kooperation inne. Mit 1. August 2010 übernimmt sie nun die Geschäfte der Sektion II von Dr. Peter Kowalski, dem die Ministerin für sein langjähriges Engagement ihren Dank ausspricht.
 
“Ich schätze an Barbara Weitgruber besonders ihren unglaublichen Einsatz und ihre umfassende Kompetenz, sowohl im Hochschul- als auch Forschungsbereich”, so Beatrix Karl. “Barbara Weitgruber ist am nationalen als auch internationalen Parkett bestens verankert”, zuletzt war sie bspw. federführend mit der Bologna-Konferenz in Budapest und Wien befasst. Weiters unterstreicht die Ministerin die Führungsqualität und organisatorische Stärke Weitgrubers.
 
Barbara Weitgruber wurde 1964 in Graz geboren. Studienabschlüsse hat sie an der Universität Graz  und an der University of Illinois erworben, wo sie 1986 als Fulbright-Stipendiatin und “Teaching-Assistant” ihre Berufslaufbahn begann.
 
Als Hauptaufgaben der Sektion für die kommenden Jahre sieht die designierte Sektionschefin “die Steuerung des österreichischen Forschungsraums und die Mitgestaltung des österreichischen Innovationssystems sowie des Europäischen Forschungsraums und die Positionierung Österreichs im europäischen und globalen Wissensraum”.
 
Weitere Anliegen sind ihr eine koordinierte österreichische Wissenschaftsaußenpolitik und die Mitgestaltung der europäischen Strategie für internationale Zusammenarbeit. “Ich freue mich auf diese vielfältigen Herausforderungen mit dem ausgezeichneten Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sektion”, so Weitgruber.

Romana Stelzl seit 1. Juli Verlagsleiterin und Prokuristin der Wiener Bezirkszeitung

Die Regionalmedien Austria AG organisiert die Führung der BZ – Wiener Bezirkszeitung neu. Romana Stelzl übernimmt ab 1. Juli 2010 als Verlagsleiterin und Prokuristin die Verantwortung für das gesamte operative Geschäft der BZ, Michael Tillian und Werner Herics bleiben Geschäftsführer.
 
Der bisherige operative Geschäftsführer Marc Zimmerman tritt als Geschäftsführer zurück und verlässt das Unternehmen im besten Einvernehmen. Marc Zimmermann hat die BZ in einer wichtigen Umstellungsphase auf die im Herbst 2009 durchgeführte wöchentliche Erscheinungsweise begleitet und sucht nun eine neue Herausforderung. 
 
“Wir danken Herrn Mag. Zimmermann für sein Engagement in der BZ und wünschen ihm für seinen weiteren beruflichen Weg das Beste. Gleichzeitig freuen wir uns, dass Romana Stelzl als Verlagsleiterin und Prokuristin künftig für das gesamte operative Geschäft der BZ verantwortlich zeichnet.
 
Sie ist eine erfahrene Leistungsträgerin unserer Gruppe und steht zugleich für Kontinuität und neuen Aufbruch” sagen Michael Tillian und Werner Herics. Romana Stelzl ist seit 1996 erfolgreich für regionale Gratiszeitungen in Niederösterreich und Wien im Verkauf tätig, war unter anderem maßgeblich am Aufbau und der Entwicklung der Bezirksblätter Niederösterreich beteiligt und ist seit 2006 Verkaufsleiterin der BZ.

Frauennetzwerk Medien feierte 10 jähriges Bestehen

Vorsitzende Strobl: “Presseförderung an die Frauenförderung koppeln”
 
Mit einem großen Sommerfest auf Dachterrasse der Urania feierte das Frauennetzwerk Medien am Mittwoch, 30. Juni, sein zehnjähriges Bestehen. Rund 150 WegbegleiterInnen und prominente Gratulanten und Gratulantinnen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien blickten mit den Gastgeberinnen auf zehn Jahre Networking, Informationsaustausch und Lobbying für Frauen aus Medienberufen zurück.
 
Karin Strobl, Vorsitzende des Frauennetzwerk Medien: “Wir haben viel erreicht, wie etwa eine Gleichstellungsbeauftragte im ORF oder die ORF-Plattform Frauen, doch vor uns liegen noch etliche Herausforderungen.”
 
So seien etwa Gehaltsdiskriminierungen und prekäre Beschäftigungssituationen von Medienfrauen nach wie vor ein “brandaktuelles Thema”, so Strobl, die appelliert, dass die Presseförderung endlich mit der Frauenförderung gekoppelt wird. Auch entsprechen die Darstellungen von Frauen in den Medien nach wie vor nicht der Realität. “Wir sind angetreten, alte Denkstrukturen aufzubrechen. Und hier ist noch viel zu tun”.
 
Unter den GratulantInnen: Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, deren Vorgängerinnen, Infrastrukturministerin Doris Bures und ÖVP-Frauensprecherin Maria Rauch-Kallat, Medienstaatssekretär Josef Ostermayer, Familienstaatssekretärin Christine Marek, Klubobfrau der Wiener Grüne, Maria Vassilakou, Brigitte Jank (Präsidentin Wirtschaftskammer Wien), WKO-Vize-Präsidentin Martha Schulz, ÖBB-Chef Christian Kern, PR-Frauen wie Heidi Glück oder Elisabeth Pechamnn (Ogilvy ) sowie zahlreiche renommierte JournalistInnen aus allen Medienbereichen, darunter Elfriede Hammerl (profil), Brigitte Handlos (ORF), Anneliese Rohrer (Presse) oder Reinhard Göweil (Wiener Zeitung).
 
Das Frauennetzwerk Medien wurde im Jahr 2000 als überparteilicher Verein mit dem Ziel gegründet, ein Forum für persönliche Kontakte und Informationen für Frauen zu schaffen, die in und mit Medien arbeiten. Aktivitäten  der rund 300 Medienfrauen sind u.a. die jährliche Verleihung des rosa “Handtaschls” für herabwürdigende Aussagen in Medien gegenüber Frauen, Einladungen zum “karriere.TALK” und regelmäßige Netzwerktreffen. Darüber hinaus organisiert das Frauennetzwerk Medien den Journalistinnen-Preis “Spitze Feder” mit sowie eine Expertinnendatenbank, führt Mentoringprogramme durch und betreibt eine eigene Jobbörse.
 
www.frauennetzwerk.at