Author: Alexa Szikonya

Sabine Stiller übernimmt Leitung des Generalsekretariats der Vienna Insurance Group

Mit Jahresbeginn hat die Vienna Insurance Group Mag. (FH) Sabine Stiller (28) zur neuen Leiterin des Generalsekretariats bestellt. Damit leitet eine weitere weibliche Führungskraft einen zentralen Bereich des Konzerns.
 
Gemeinsam mit ihrem siebenköpfigen Team ist sie u.a. für länder- und bereichsübergreifende Projekte, Erstellung der Geschäfts- und Zwischenberichte sowie Marktanalysen zuständig. Ihr Vorgänger, Gabor Lehel, wechselte in den Vorstand der Kooperativa in Bratislava.
 
“Ich bin stolz darauf, mit der Berufung von Mag. Stiller zur Leiterin des Generalsekretariats, eine weitere weibliche Führungskraft bei uns im Konzern-Team zu haben”, so Dr. Günter Geyer, CEO der Vienna Insurance Group, erfreut. “Sie ist sowohl durch ihr persönliches Engagement als auch durch ihre internationale Erfahrung eine große Bereicherung für die Vienna Insurance Group.”
 
Mag. (FH) Sabine Stiller, gebürtige Oberösterreicherin, absolvierte ihr Studium der “Wirtschaftsberatung” an der Fachhochschule Wiener Neustadt. Im Jahr 2005 trat sie in die Wiener Städtische als Vorstandsassistentin im Generalsekretariat ein und setzte nach knapp zwei Jahren ihre Karriere innerhalb der Vienna Insurance Group in den tschechischen Konzerngesellschaften Ceská podnikatelská pojistovna (CPP) und der Kooperativa fort.
 
“Ich freue mich sehr auf die neuen Herausforderungen und Projekte im Generalsekretariat der Vienna Insurance Group und hoffe, mit der tatkräftigen und professionellen Unterstützung meines Teams, einen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten zu können”, streicht Mag. Stiller hervor.

Maria Thurnwalders Web-Style besticht durch Professionalität, Kompetenz und einer großen Portion Persönlichkeit

„Bei der Umsetzung aktueller Projekte arbeiten wir Hand in Hand – sowohl was die intensive Zusammenarbeit mit unseren Kunden betrifft, als auch im Team bezogen auf unsere 4 Kernkompetenzen Webdesign, Grafikdesign, Webmarketing und Internetservice.

 

Wir nehmen dabei die Kundenperspektive ein, um die jeweiligen Individualitäten kennen zu lernen und zu begreifen. Und dennoch bewahren wir uns eine klare Objektivität, um die Außensicht in perfekter Weise zu nützen“, beschreibt Maria Thurnwalder, Geschäftsführerin der Agentur Web-Style, die maßgeschneiderte Arbeitsweise des Teams.

 

Seit über 10 Jahren steht Web-Style für Professionalität, Qualität und spürbare Nachhaltigkeit.

 

Langfristige Partnerschaften

 

Professionelle Kundenberatung steht dabei als zentrale Dienstleistung im Mittelpunkt jedes Umsetzungsschrittes. „Wir nehmen uns viel Zeit für unsere Kunden, für ihre Bedürfnisse und individuellen Wünsche. Wir beraten umfassend und sind spürbar mit Herzblut bei der Sache. Auf diese Weise werden die Grundlagen für Erfolg und langfristige Zufriedenheit geschaffen“, ist Thurnwalder überzeugt.

 

Dabei spielt auch das enorme Interesse an der Betriebsstruktur des Kunden und an den Menschen, die dahinter stehen, eine zentrale Rolle. Thurnwalder: „Wir kümmern uns um unsere Kunden, bauen solides Vertrauen auf und begleiten unsere Websites oft über mehrere Generationen.“ Frei nach dem Motto „Keep on running” ist das Web-Style-Team stets auf dem neuesten Stand und setzt aktuelle Trends und Entwicklungen direkt zum Nutzen der Kunden um.

 

Keep on running – seit über 10 Jahren

 

Seit der Web-Style-Gründung im Jahr 1998 durch Maria und Edi Thurnwalder liegen die thematischen Schwerpunkte der Agentur auf Natur und Bio sowie im touristischen Bereich. Thurnwalder: „In den vergangenen Jahren sind wir stets an unseren Aufgaben gewachsen – sowohl was unser umfassendes Fachwissen, die Zahl unserer Mitarbeiterinnen als auch die Herausforderungen angeht.“

ApothekerInnen spenden 6000 Euro für Frauenhaus Die Schwalbe

Solidarität zwischen Frauen stärken, Unterstützung für Frauen in Lebenskrisen
 
“Die Liebe und die Arbeit sind die Garanten für Gesundheit” sagte schon Sigmund Freud. Doch oft geraten diese “Garanten” ins Wanken und der betroffene Mensch in eine Lebenskrise.
 
Ein Fünftel der Bevölkerung durchlebt einmal im Leben eine Depression. Vor allem Frauen, häufig alleinerziehende Mütter, sind von Depressionen betroffen.
 
Bei der 43. Wissenschaftlichen Fortbildungstagung der Apothekerinnen und Apotheker von 28. Februar bis 5. März wurden die Themen Neurologie und Psychiatrie eingehend beleuchtet.
 
“Psychische Erkrankungen können jede von uns treffen. Viele Frauen geraten leider im Zuge der Erkrankung zusätzlich in finanzielle Nöte. Um hier zu helfen, unterstützen wir Apothekerinnen und Apotheker das Projekt “Die Schwalbe” für Frauen in Lebenskrisen mit 6000 Euro”, so Dr. Christiane Körner, Vizepräsidentin der Österreichischen Apothekerkammer.
 
Die stolze Summe von 6000 Euro wurde im Rahmen der Fortbildungstagung von Apothekerinnen, der Österreichischen Apothekerbank und der Pharmafirma Astellas aufgebracht. 
 
Der Verein “Die Schwalbe” ist ein gemeinnütziger Verein, der von Betroffenen für Betroffene gegründet wurde. Er bietet ein Wohn- und Beschäftigungsmodell für Frauen an, die aufgrund einer psychischen Erkrankung oder einer schwerwiegenden Lebenskrise vorübergehend keiner Erwerbstätigkeit nachgehen können.
 
Frauen in der Apotheke
 
Insgesamt finden 14.000 Personen Arbeit in den österreichischen Apotheken. Rund 90 Prozent aller Beschäftigten sind Frauen. Der hohe Anteil an weiblichen Beschäftigten erklärt sich unter anderem durch ein flexibles Teilzeitmodell, das Beruf, Familie und Freizeit kombinieren lässt. Außerdem sind Frauen auf Grund ihrer intellektuellen und emotionalen Fähigkeiten hervorragende Gesundheitsberaterinnen. “Zwei Drittel unserer Kunden sind weiblich.
 
Wir führen in den Apotheken viele Gespräche von Frau zu Frau und kennen die Bedürfnisse und Probleme der Österreicherinnen. Mit unserer Spendenaktion erklären wir uns solidarisch mit allen Frauen,”
so Körner.

Johanna Schöberl startet Wiener Büro für PRESSETEXTER Text- und Kommunikationsagentur GmbH

Die PRESSETEXTER Text- und Kommunikationsagentur GmbH baut ihr Geschäft substanziell aus: Ab März 2010 übernimmt Kommunikationsberaterin Mag. Johanna Schöberl die Vertretung der Tiroler Agentur als selbstständiger Partner in Wien.
 
PRESSETEXTER bietet seinen Kunden aus allen Branchen Kommunikation zum Fixpreis – von einzelnen Texten wie Presseaussendungen, Advertorials, Websites oder Folder bis hin zur Komplettbetreuung.
 
Erfolgsmodell “Kommunikation zum Fixpreis” expandiert weiter
 
PRESSETEXTER-Geschäftsführer Mag. Rainer Hammerle, MBA MES: “Nach der erfolgreichen Ausweitung unseres Serviceangebots auf den gesamten deutschsprachigen Raum realisieren wir jetzt mit der physischen Expansion nach Wien unseren nächsten großen Meilenstein.
 
Nach und nach planen wir Standorte in allen österreichischen Landeshauptstädten. Mit Johanna Schöberl gewinnt PRESSETEXTER nun für die Kunden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland eine erfahrene Beraterpersönlichkeit als persönlichen Ansprechpartner vor Ort. Dies hat sich bereits als großer Erfolgsfaktor erwiesen.” Umfassende Vor-Ort-Betreuung jetzt auch in Wien
 
Mag. Johanna Schöberl wird in Zukunft den Wiener Kundenstamm der Agentur betreuen und ausbauen. Die Wirtschaftswissenschafterin und zertifizierte Kommunikationsberaterin war für führende österreichische PR-Agenturen tätig, wo sie Top Level-Kunden vorrangig aus den Bereichen Handel und Industrie verantwortete. Nun wird sie als selbstständiger Partner die Vertretung der Tiroler Agentur in Wien übernehmen.
 
Schöberl: “Neben der persönlichen Betreuung schätzen die Kunden an PRESSETEXTER besonders das bisher am österreichischen Markt einzigartige Fixpreismodell. Diesen ‘Diskonter-Ansatz’ – die Kombination aus hoher Qualität und genau abgesteckter Leistung zum Fixpreis – finde ich sehr spannend. Ich freue mich darauf, an den bisherigen Erfolg anzuknüpfen.”

World Economic Forum wählt Dr. Eva Dichand zum Young Global Leader 2010

Das World Economic Forum gab seine Auswahl der Young Global Leader 2010 (YGL) bekannt. Unter dem Vorsitz von H.M. Queen Rania von Jordanien und verschiedenen Vertretern aus Wirtschaft und Medien wurden 197 YGL aus 72 Ländern ausgewählt. Nur 46 der YGL sind aus Europa. Eva Dichand ist die einzige Österreicherin 2010.
 
Die Auswahl der YGL erfolgt aus verschiedenen Sektoren wie Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Medien und Non-Profitorganisationen. Das World Economic Forum zeichnet damit junge herausragende Persönlichkeiten aus, die durch ihren persönlichen und beruflichen Werdegang außergewöhnliches erreicht haben.
 
2010 wurden weiters Stella McCartney (Modedesignerin), Philipp Rösler (Gesundheitsminister BRD) und Evan Williams (Co-Founder und CEO Twitter) zu YGL ernannt.
 
Durch das Bereitstellen eines länderübergreifenden Netzwerkessollen die YGL dazu beitragen können, wesentliche Visionen und Anforderungen der im öffentlichen Interesse stehenden Verbesserungen in Bereichen des alltäglichen Lebens (Dritte Welt), der Umwelt, des Zusammenlebens aller Nationen usw. zu erzielen.
 
Das World Economic Forum, an dem die wichtigsten Entscheidungsträger der Welt mitarbeiten, möchte durch die Unterstützung der YGL diesen aufstrebenden jungen Menschen ein Netzwerk zur Zusammenarbeit ermöglichen, deren Interessen und Vorschlägen eine Stimme verleihen und damit die multinationalen Anliegen des WCF in eine neue Generation tragen.
 
Eva Dichand wird auch am diesjährigen Jahrestreffen in Dar es Salaam, Tanzania, 2. – 7. Mai 2010 teilnehmen und sich in verschiedenen Task-Forces der YGL engagieren.
 
Bisher kam diese Ehre nur wenigen Österreichern zu, z.b. Prof. Josef Penninger, Chef des Institutes für Molekularbiologie oder Verena Kanus, die das Büro, die European Stability Pact in Pristina/Kosovo, leitet.
 
Zu den bekanntesten YGL der letzten Jahre zählen unter anderem der Chefredakteur der New York Times, Justin Fox, der Co-Founder von youtube inc., Chad Hurley und der Gründer von Wikipedia.org, Jimmy Wales.
 
Weitere Infos: www.youngloballeaders.org

Gabriele Possanner Staatspreis an Daniela Hammer-Tugendhat

Gabriele Possanner Förderungspreise gehen an Katharina Mader und Ulrike Prattes. Daniela Hammer-Tugendhat sei “Pionierin der feministischen Kunstgeschichte in Österreich” und habe maßgeblich dazu beigetragen, dem Fach Kunstgeschichte ein neues, genderspezifisches Profil zu geben.
 
Die beiden Gabriele Possanner Förderungspreise 2009 wurden der Wirtschaftswissenschafterin Katharina Mader und der Kultur- und Sozialanthropologin Ulrike Prattes zuerkannt. “Ich freue mich über das im besten Sinne des Wortes ausgezeichnete Engagement der beiden Nachwuchswissenschafterinnen”, unterstrich die Ministerin.
 
In ihrer Rede im Rahmen der Preisverleihung ging die Ministerin auch auf den Frauenanteil in Wissenschaft und Forschung ein. “Der Anteil der Frauen beispielsweise an Universitäten ist in den vergangenen Jahren zwar gestiegen – wir haben aber noch genug zu tun”, so die Ministerin. Der Anteil der weiblichen Studierenden ist von 51,4 Prozent (2000) auf 53,4 Prozent (2009) gestiegen, bei den Professorinnen von 10,6 Prozent auf 17,2 Prozent. Gerade bei den Professorinnen sieht Karl aber noch “enormen Aufholbedarf”. Zur Steigerung der weiblichen Berufungen beigetragen hat in den vergangenen Jahren das BMWF-Programm “excellentia”.
 
Weiters verwies die Ministerin in ihrer Rede auch die Verankerung der 40 Prozent Frauenquote für alle universitären Gremien und Organe in der UG-Novelle. Hier nannte sie auch einen ersten Erfolg: In der Curriculum-Kommission der Fakultät für Bauingenieurwesen der Uni Innsbruck wurde der Frauenanteil von 0 auf 44 Prozent gesteigert.
 
Die Gabriele Possanner Preise wurden 1997 in Gedenken an GabrielePossanner eingerichtet und heuer zum siebenten Mal verliehen. Die Medizinerin Gabriele Possanner wurde 1897 als erster Frau ein akademischer Grad durch eine Universität auf dem jetzigen Staatsgebiet der Republik Österreich verliehen.

Dafür musste Gabriele Possanner alle “schweren Prüfungen”, die sie davor schon einmal zur Erlangung des Doktorates an der Universität Zürich erfolgreich abgelegt hatte, an der Universität Wien ein zweites Mal ablegen. Gabriele Possanner war Zeit ihres Lebens Pionierin und Vorkämpferin für die berufliche Chancengleichheit von Frauen.
 
Der Gabriele Possanner-Staatspreis dient der Auszeichnung einer Person aus dem Bereich Forschung und Lehre, deren wissenschaftliche Leistungen die Geschlechterdemokratie fördern. Der mit Euro 10.000 Euro dotierte Preis wird auf Vorschlag einer Jury verliehen.
 
Die zwei Gabriele Possanner-Förderungspreise dienen der Auszeichnung wissenschaftlicher Einzelleistungen, die zur Verwirklichung der Geschlechterdemokratie beitragen. Die mit je Euro 3.000 Euro dotierten Preise werden für eingereichte Arbeiten vergeben. Die nächste Ausschreibung gibt es 2011.

Johannes Hahn begrüßt seine Nachfolgerin Beatrix Karl am Minoritenplatz

Johannes Hahn begrüßte am 26.1.2010 seine Nachfolgerin Beatrix Karl, die am Vormittag von Bundespräsident Heinz Fischer als
Wissenschafts- und Forschungsministerin angelobt wurde.

Hahn überreichte Beatrix Karl einen Schlüsselbund sowie eine “Landkarte” mit der Übersicht über den österreichischen Hochschulraum. “Die Karte ist zweidimensional, die Herausforderungen sind mehrdimensional”, so Johannes Hahn.

Die neue Ministerin bedankte sich für die “vielen Dimensionen: Ich nehme diese Herausforderung gerne an und freue mich auf die spannende Aufgabe.” Ein Blick auf die zahlreichen Hochschuleinrichtungen zeige: “Es gibt viel zu tun und es gibt vor allem viel Potenzial für Kooperationen.”

Johannes Hahn betonte abschließend: “Als Wissenschafts- und Forschungsministerin trägt man die Verantwortung für rund 20 Prozent der Bevölkerung, aber für 100 Prozent der Zukunft.” Dafür wünsche er der neuen Ministerin alles Gute, viel Freude und Kraft.

Claudia Winkler neue Bereichsleiterin Marketing der mobilkom austria

Mag. Claudia Winkler (35) hat mit Jänner 2010 die Leitung des Bereichs Marketing von mobilkom austria übernommen und ist somit für alle Produkte und Services von A1 verantwortlich.

Claudia Winkler verfügt über breite Erfahrung im Marketing und Markenmanagement und war bereits von 2003 bis 2007 für mobilkom austria tätig. Nun kehrt sie nach eineinhalb Jahren Leitung des Marketings von Telekom Austria und anschließender Karenz ins Unternehmen zurück.

“Mein Ziel ist es, unseren Kunden die vielfältigen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie unser Angebot ihr Leben täglich bereichern kann”, beschreibt Winkler ihren Arbeitsschwerpunkt. Und ergänzt: “Dabei setzen wir auf unsere Leidenschaft, Kundenbedürfnisse zu verstehen, unsere Innovationskraft und unsere Marktführerschaft in den Bereichen Service und Qualität weiter auszubauen.”

“Wir freuen uns, Claudia Winkler mit ihrer umfangreichen Erfahrungim Marketing und fundiertem Know-how im Telekommunikationsbereich wieder im Team zu haben.

Ihr Wiedereinstieg gleich nach ihrer Karenz bestätigt unser Engagement, dass wir als attraktivster Arbeitgeber der Branche unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Flexibilität bieten, Beruf und Familie zu vereinbaren”, erklärt Dr. Hannes Ametsreiter, Generaldirektor mobilkom austria und Telekom Austria.

Claudia Winkler studierte Handelswissenschaften an der WU Wien und Straßburg und absolvierte ein Postgraduate Studium in Sydney. Berufserfahrung sammelte sie bei verschiedenen Unternehmen und Organisationen im In- und Ausland – zum Beispiel bei der UNO in New York, bei der UTA und bei einer internationalen Unternehmensberatung.

2003 wechselte Claudia Winkler zu mobilkom austria. Dort startete sie ihre Karriere als Gruppenleiterin in der Abteilung Voice Residential, bevor sie 2005 innerhalb der mobilkom austria group zur kroatischen Mobilfunk-Tochter Vipnet wechselte. Als Marketing Director leitete sie bei Vipnet das gesamte Residential-Marketing.

Im September 2007 übernahm sie die Leitung Marketing bei Telekom Austria. Dort hat sie die Einführung der beliebten Kombipakete verantwortet. Die dabei gesammelten Erfahrungen bringt Claudia Winkler nun auch bei A1 ein.

Privat gilt ihre gesamte Aufmerksamkeit ihrem 9 Monate alten Sohn.

Johanna Laakso rettet gefährdete Sprachen vor dem Vergessen

Zwei neue linguistische Forschungsprojekte an der Universität Wien

Mit nur noch 3.000 SprecherInnen in Nordwest-Sibirien ist die obugrische Sprache Mansisch vom Aussterben bedroht. Prognosen sagen, dass sie in zehn bis spätestens 20 Jahren eine tote Sprache sein wird. Ähnliches gilt für das zur selben Sprachfamilie zählende Chantisch.

Johanna Laakso, Professorin für Finno-Ugristik der Universität Wien, widmet sich im Rahmen eines FWF-Projekts und des EU-Projekts ELDIA der Dokumentation dieser und anderer Minderheitensprachen.

Sibirische Minderheitensprachen: Mansisch und Chantisch

Die beiden vom Aussterben bedrohten obugrischen Sprachen Mansisch und Chantisch werden im Rahmen des dreijährigen FWF-Projekts “Ob-Ugric languages: conceptual structures, lexicon, constructions, categories” umfassend digital katalogisiert und dokumentiert.

Dieses FWF-Projekt, das Johanna Laakso, Professorin am Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft der Universität Wien, koordiniert, ist Teil eines internationalen Projekts zur Dokumentation der obugrischen Sprachen, das wiederum zum europäischen Kooperationsrahmen EuroBABEL gehört. “Mit nur wenigen tausend SprecherInnen gelten beide Sprachen heute als extrem gefährdet”, erklärt Johanna Laakso.

Die Ursachen für die Marginalisierung von Mansisch und Chantisch liegen u. a. in der jahrzehntelangen Sowjetisierung und der russisch geprägten Schulbildung Nordwest-Sibiriens. Ein weiterer Grund für die Zurückdrängung der beiden lokalen finno-ugrischen Sprachen ist die starke Migration in das Gebiet Nordwest-Sibiriens durch Russen, ausgelöst durch Gas- und Ölfunde und dadurch entstandene Jobs.

Die Dokumentation der Sprachen Mansisch und Chantisch ist auch deshalb sehr wichtig, da die SprecherInnen fast nur noch in der älteren Generationen zu finden sind. “Die junge Leute sprechen so gut wie keine obugrische Sprache mehr”, erklärt Johanna Laakso: “Durch unsere Arbeit wird die Forschungstradition und das vorhandene Wissen der modernen internationalen Linguistik besser zugänglich gemacht.”

Eine Hauptaufgabe ist es, Materialien der mansischen und chantischen Sprache zu internationalisieren, sprich, sie aus dem Russischen und anderen Sprachen ins Englische zu übersetzen.

ELDIA: “European Linguistic Diversity for All”

Johanna Laakso und ihr Team sind darüber hinaus an dem großen EU-Projekt ELDIA beteiligt: Dabei wird ein “Vitalitätsbarometer” für die Sprachen Europas entwickelt, das anzeigt, welche Sprachen akut vom Aussterben bedroht sind. Die Ergebnisse unterstützen EntscheidungsträgerInnen und Betroffene, zum einen um die Lage der jeweiligen Sprache zu bewerten, zum anderen, um die Minderheitssprachen als Teil eines lebendigen Multilingualismus “aufwerten” zu können –Mehrsprachigkeit und sprachliche Vielfalt stellen ja einen wesentlichen Teil des europäischen Kulturerbes dar.

An diesem Projekt, das im 7. Rahmenprogramm der EU gefördert wird, sind acht Universitäten in sechs europäischen Ländern beteiligt. Insgesamt werden im Laufe der drei Projektjahre 14 finno-ugrische SprecherInnengemeinschaften untersucht. Die finno-ugrischen Minderheiten eignen sich deshalb besonders gut zur Erforschung, weil sie ein großes Spektrum von ökologisch-geografischen und sozio-politischen Verhältnissen abdecken: von Meänkieli-SprecherInnen in Schweden, den Nord-Sámi in Norwegen, den Kareliern und Wepsen in Russland über die Esten in Finnland bis hin zu Ungarn in Österreich.

Weitere Informationen unter:
www.univie.ac.at/finno/cms/ob-ugric.html
www.eldia-project.org

WWFF: mingo-academy startet mit noch mehr Workshops ins neue Jahr

WWFF bietet kostenloses Weiterbildungsprogramm für Wirtschaftstreibende

Rund 150 kostenlose Workshops für Wirtschaftstreibende bietet der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF) 2010 im Rahmen seiner mingo-academy. Das sind rund 50 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Workshopreihe richtet sich an Jungunternehmen, GründerInnen, Einpersonen-Unternehmen, Kleinbetriebe und Neue Selbstständige in Wien. “Mit diesen Workshops vermitteln wir den Wirtschaftstreibenden in Wien unternehmerische Grundlagen, die den Start in die Selbstständigkeit erleichtern bzw. die zum unternehmerischen Alltag gehören”, erklärt WWFF-Geschäftsführer Gerhard Hirczi.

Einen Schwerpunkt setzt der WWFF heuer bei den Themen Businessplan, Unternehmensfinanzierung und Marketing. Aber auch betriebliche Grundlagen wie Buchhaltung, Preiskalkulation, Controlling und viele mehr gehören zum Workshop-Angebot. 2009 haben über 1.000 Unternehmen das Angebot der mingo academy angenommen.

Informationen zu den Workshops der mingo-academy gibt es im Internet online unter: www.mingo.at/de/services/termine/ .