Author: Alexa Szikonya

Isabelle Huppert überreichte P.R.I.M.A. Award 2010 an Krankenhaus-Team aus Leoben

Am 13.1.2010 wurde im MAK der von A1 initiierte P.R.I.M.A Award verliehen. Die mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin Isabelle Huppert überreichte den Preis an das Brustambulanz-Team des LKH Leoben.

Über 220 prominente Gäste aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Medien haben sich eingefunden, um das außergewöhnliche Engagement des Gewinner-Teams rund um Dr. Florentina Peintinger sowie der weiteren Final-Teams zu honorieren und ein Zeichen für die Brustkrebs-Vorsorge zu setzen.

Pink Ribbon steht als weltweite Initiative ganz im Zeichen der Brustkrebs-Vorsorge. A1 hat heute als langjähriger Partner den P.R.I.M.A. (pink ribbon initiative mobilkom austria) Award zum dritten Mal verliehen.

„Mit dem P.R.I.M.A. Award wollen wir jene auszeichnen, die in der Betreuung Außergewöhnliches leisten, um Brustkrebspatientinnen zu unterstützen und so Kraft und Mut geben“, erklärt Hannes Ametsreiter, mobilkom austria & Telekom Austria. Im Mittelpunkt der Auszeichnung stand in diesem Jahr die wichtige Bedeutung sensibler Kommunikation zwischen betreuenden Krankenhaus-Teams und deren Brustkrebspatientinnen.

P.R.I.M.A. Preisträger 2010 mit 13.823 SMS Votings

„Das Brustteam der Gynäkologie Leoben bietet seinen Patientinnen nicht nur die nötige Fachkompetenz, sondern gibt ihnen auch das Gefühl, dass immer jemand für sie da ist. Die betroffenen Frauen haben 24 Stunden am Tag einen Ansprechpartner, wenn sie einen brauchen, da die Arzt-Patientin-Beziehung auf einer besonders menschlichen Basis beruht.

Mittelpunkt unserer Arbeit ist die Frau in der Ausnahmesituation „Brustkrebs“, beschreibt Dr. Florentina Peintinger vom Gewinner-Team aus dem LKH Leoben die Betreuung mit ihren Patientinnen und damit auch den Grund für ihre Auszeichnung. Isabelle Huppert, die den P.R.I.M.A. Award überreichte, appellierte an alle „Brustkrebs betrifft uns alle, immer mehr junge Frauen erhalten die Diagnose.

Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt, sind die Heilungschancen sehr gut – wesentlich dafür ist es, Frauen für das Thema Vorsorge zu sensibilisieren.“ Und ergänzt: „Der P.R.I.M.A. Award ist ein wichtiges Zeichen für alle von Brustkrebs betroffene Frauen und deren Familien, indem er ihnen zeigt, dass sie mit der Erkrankung nicht alleine sind“.

Als besondere Wertschätzung für ihre Arbeit und Betreuung konnten Brustkrebspatientinnen österreichweit ihr Betreuungs-Team für die Auszeichnung nominieren. Das prominent besetzte P.R.I.M.A. Komitee und die Österreichische Krebshilfe wählten 10 Krankenhaus-Teams aus Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Wien ins Finale.

Eine Welle der Solidarität und Herzlichkeit zeigte sich auch beim finalen SMS Voting der Gewinner – insgesamt sandten die Österreicherinnen und Österreicher über 36.000 SMS für die 10 Teams, allein das Siegerteam bekam 13.823 SMS.

Prominente UnterstützerInnen

Elisabeth Mattes, Unternehmenssprecherin A1 und P.R.I.M.A. Initiatorin, und Gastgeber Hannes Ametsreiter, freuten sich über viele prominente Gesichter: Neben den Vertreterinnen des P.R.I.M.A. Komitees Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst Gabriele Heinisch-Hosek, Ärztin Ursula Denison, Präsidentin der Freunde der Secession Sylvie Liska, H&M Geschäftsführerin Claudia Oszwald und H.O.M.E. Herausgeberin Desiree Treichl- Stürgkh hatten sich viele prominente UnterstützerInnen im Österreichischen Museum für angewandte Kunst (MAK) eingefunden. Allen voran war die internationale Filmschauspielerin und vorsitzende Jurorin der Filmfestspiele Cannes 2009 Isabelle Huppert nach Wien gereist, um dem Gewinner Team den P.R.I.M.A. Award zu überreichen.

Weitere prominente Gäste waren: Sängerin  Dorretta Carter, Unternehmerin Elisabeth Gürtler, WK-Wien-Präsidentin Brigitte Jank, Life-Ball Organisator Gery Keszler, Designer Atil Kutoglu, Rechtsanwältin Edith Hlawati, Bundesfinanzierungsagentur-Vorstand Martha Oberndorfer, Galeristin Elisabeth Michitsch, Bundesministerin a.D. Maria Rauch-Kallat, und viele mehr.

 

Nina Billinger ist neue Marketingleiterin bei Stabil

Aufbau und Sicherung der Marke sowie PR und Pressearbeit

Nina Billinger (27) hat die Marketingleitung beim österreichischen Fensterhersteller und Bauelementeanbieter STABIL übernommen. Sie ist in dieser Position für strategische Marktausrichtung, Aufbau und Sicherung der Marke sowie PR und Pressearbeit des steirischen Unternehmens verantwortlich.

Billinger war zuvor im Marketing der Handelskette dm drogerie markt Österreich und als Marketingleiterin beim internationalen Logistikkonzern SSI Schäfer Peem tätig.

Außerdem sammelte sie Erfahrung als Gründerin und Geschäftsführerin einer Event- und Marketingagentur. Dort erstellte sie Konzepte für namhafte internationale Unternehmen und organisierte zahlreiche Großveranstaltungen.

STABIL erwirtschaftet mit 300 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 32 Mio. Euro. Mehr als 130.000 Produkteinheiten werden jährlich allein im Segment Fenster und Türen gefertigt und ausgeliefert.

Der Muse reicht’s: Buch zum Kunstprojekt

Am Montag, 16. November 2009 wurde das Buch zur künstlerischen Intervention “Der Muse reicht’s”, ein Projekt aus der Reihe BIG Art – Kunst und Bau, im Arkadenhof der Universität Wien der Öffentlichkeit präsentiert.

“Der Schatten der Kastalia” ist ein raumgreifendes Statement wider die männliche Hegemonie im Wissenschaftsbetrieb. Es sprechen Georg Winckler, Rektor der Universität Wien, Christoph Stadlhuber, Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), und Gabriele Moser, erste Vizerektorin der Universität Wien (2000-2003).

Das Kunstobjekt selbst, das von der Künstlerin Iris Andraschek entworfen und umgesetzt wurde, stellt die Kunsthistorikerin Silvia Eiblmayr vor.

Mit ihrer formal reduzierten Arbeit “Der Muse reicht’s” ist Iris Andraschek eine pointierte künstlerische Antwort auf die zentralen Anliegen des von der BIG (www.big.at) gemeinsam mit der Universität Wien ausgeschriebenen Wettbewerbs gelungen: Im Jahr 1897 wurden erstmals Frauen an der Universität Wien zum Studium zugelassen. 1907 habilitierte sich die Romanistin Elise Richter als erste Frau an der Universität Wien.

2007 wurde “110 Jahre Wissenschafterinnen an der Universität Wien” gefeiert. Ziel der damals realisierten Ausstellung der Abteilung Frauenförderung und Gleichstellung war, nicht nur die Leistungen von Frauen an der Universität Wien sichtbar zu machen, sondern auch eine dauerhafte Installation an der Universität zu initiieren. Der schließlich von Universität Wien und BIG ausgeschriebene Kunstwettbewerb nahm den Umstand zum Ausgangspunkt, dass in der universitären Ehrungspolitik jahrzehntelang Ehrungen von Wissenschafterinnen nicht stattgefunden haben.

Mit dem Kunstprojekt setzt die Universität Wien einen entscheidenden Schritt zur Thematisierung der Gleichstellung von Männern und Frauen an der Universität. Auch wenn die Universität Wien in den letzten Jahren die Frauenanteile, insbesondere jenen der Professorinnen, erhöhen konnte, sind Frauen nach wie vor in vielen Bereichen unterrepräsentiert.

Mit einem breit gefächerten Maßnahmenmix arbeitet die Universität Wien daran, das Ziel einer gelebten Gender-Gerechtigkeit in möglichst naher Zukunft zu erreichen. Schwerpunkt der kommenden Jahre wird neben der Sensibilisierung die Erhöhung der Frauenanteile in allen Karrierestufen insbesondere im Bereich der Naturwissenschaften sein.

Kurzbiografie der Künstlerin Iris Andraschek

Iris Andraschek (geb. 1963) lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich. 1982-86 Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien, 1987 Studium an der Scuola di Arti Ornamentali (Fresko) in Rom. Andraschek arbeitet in den Bereichen Installation, Fotografie und Zeichnung. 1997 Gründung von Tigerpark (mit H. Lobnig), Mitglied Secession Wien.

Publikation: Der Muse reicht’s

Texte u.a. Sylwia Bukowska, Silvia Eiblmayr, Interview von Ute Woltron mit Iris Andraschek, zahlreiche Textzitate von Frauen an der Universität Wien, Video zum Projekt. Verlag Christian Brandstätter, 2009. ISBN 978-3-85033-404. Euro 24,90.

Verena Jantsch-Plunger entdeckt Grundlagen zur Verteilung von Erbinformation

Verena Jantsch-Plunger, Biochemikerin der Max F. Perutz Laboratories der Universität Wien, untersucht die Verteilung der in Chromosomen gepackten Erbinformation während der Keimzellentwicklung (Meiose).

Mit ihrer Arbeitsgruppe entdeckte sie nun erstmals molekulare Details des Mechanismus, wie sich gleiche Chromosomenpaare beider Elternteile finden, um in die Keimzellen verteilt zu werden. Die neuen Erkenntnisse publiziert Jantsch-Plunger in der internationalen Fachzeitschrift Cell.

Bei der Befruchtung verschmelzen die Keimzellen beider Eltern und der Chromosomensatz verdoppelt sich (Diploidie). In der speziellen Zellteilung der Meiose wird der Chromosomensatz wieder halbiert. Um das erfolgreich zu bewerkstelligen, müssen sich die jeweils zusammengehörigen Chromosomenpaare (also z.B. das Chromosom 1 des Vaters und das Chromosom 1 der Mutter) finden und genetisches Material austauschen, um sich in der Folge neu gemischt in die Zellen der Nachkommen aufzuteilen. So findet man genetisches Material beider Elternteile in den Nachkommen, es entsteht genetische Diversität. Ein Ergebnis davon: wir sehen alle unterschiedlich aus.

Können sich die Chromosomenpaare nicht finden, werden sie falsch auf die neuen Zellen verteilt. Die Folge sind Erbdefekte bei Nachkommen, die Fehlgeburten oder Krankheitsbilder verursachen, die mit geistiger Zurückgebliebenheit einhergehen. Verena Jantsch-Plunger von den Max F. Perutz Laboratories der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien am Campus Vienna Biocenter untersucht mit Hilfe von Fördergeldern des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) und des Wiener Wissenschafts- und Technologie Förderungsfonds (WWTF) unter welchen Bedingungen und in welchem Zeitrahmen sich Chromosomenpaare finden.

Protein steuert Zeitfenster der Chromosomen-Bewegung

Die Arbeitsgruppe von Verena Jantsch-Plunger konnte nun klären, dass das Protein SUN-1 eine Schlüsselrolle im molekularen Mechanismus der korrekten Chromosomen-Verteilung spielt. Innerhalb des Zellkerns werden die Chromosomen mit Hilfe eines Bewegungsapparats heftig durchmischt und bewegt.

Besonders bemerkenwert ist, dass die Chromosomen an die Kernhülle angeheftet werden und von einem Bewegungsapparat ausserhalb des Zellkerns gezogen werden. Wird das gleiche Chromosom des anderen Elternteils als passend erkannt, bilden diese mit zusätzlichen Proteinen einen festen Komplex. Haben sich alle Paare gefunden, wird der Bewegungsapparat abgeschaltet, der Austausch der Erbinformation kann stattfinden.

Die Rolle des Proteins in der Erkennung der gleichen Chromosomen war bereits durch vorangegangene Arbeiten des Teams um Jantsch-Plunger bekannt, nun entdeckte die Gruppe eine weitere Funktion: Das Zeitfenster, in dem sich die Chromosomen innerhalb des Kerns bewegen können, wird ebenfalls über das Protein SUN-1 reguliert. Ist das Protein chemisch mit Phosphor modifiziert, schaltet es die Bewegungsmaschinerie der Zelle ein.

Sobald die Phosphorylierung aufgehoben ist, schaltet sich der Mechanismus wieder ab. “Man kann sich das wie Sockenpaare in der Waschmaschine vorstellen“, vereinfacht Jantsch-Plunger den komplexen Vorgang: “Solange sich die Waschmaschine dreht, kommen gleiche Socken zusammen und falsche stoßen einander ab. Haben sich alle Sockenpaare gefunden, schaltet sich die Maschine ab. Der Ein/Ausschalt-Knopf ist das Protein SUN-1.”

Der Fadenwurm als Modellorganismus

Für die Untersuchungen der grundlegenden Mechanismen der Chromosomen-Verteilung eignet sich der Fadenwurm Caenorhabditis elegans besonders gut. Der Wurm besitzt nur sechs Chromosomen-Paare, der Mensch im Gegensatz dazu 23, und er erzeugt auch viele Nachkommen in kurzer Zeit. Daher ist auch eine statistische Aussage durch Experimente über einen kurzen Zeitraum möglich. Viele biologische Abläufe sind über die gleichen Mechanismen reguliert wie beim Menschen. Daher können die ForscherInnen von den Ergebnissen aus Fadenwurm-Experimenten auf Säugetiere, einschließlich Menschen, schließen. Alexandra Penkner, Mitarbeiterin von Jantsch-Plunger, fokusierte zunächst auf die Untersuchung von kranken Würmern, bei denen die Chromosomenverteilung gestört ist. “Zu verstehen, was schief läuft, hilft eben auch zu erkennen, wie es richtig funktioniert”, erklärt Jantsch-Plunger den Denkansatz der Experimente.

Zum Erfolg dieses Projekts haben neben besonders begeisterungsfähigen jungen WissenschafterInnen auch die Massenspektrometrie-Einrichtung der Max Perutz Labs von Gustav Ammerer und Mitglieder des benachbarten Instituts für Molekulare Pathologie beigetragen.

Kurzbiografie von Verena Jantsch-Plunger
Verena Jantsch-Plunger, geboren in Linz, studierte an der Universität Wien Biochemie. Nach Forschungsaufenthalten während ihrer Diplomarbeit und Dissertation in Baltimore (USA), promovierte sie an der Universität Wien. 2008 folgte ihre Habilitation im Fach Genetik und Zellbiologie. Während des Aufbaus ihrer eigenen Forschungsgruppe profitierte die zweifache Mutter als eine der ersten Elise-Richter-Stipendiatinnen des FWF von dem modernen Profil dieses Stipendiums (z.B. finanzielle Unterstützung für die Kinderbetreuung). Einen weiteren Karriereschritt bedeutete für die Biochemikerin die Förderung von risikoreichen Projekten mit besonders flexiblen Gestaltungmöglichkeiten durch den Wiener Wissenschafts- und Technologie Förderungsfonds (WWTF).

Originalpublikation
Penkner A, Fridkin A, Gloggnitzer J, BaudrimontcA, Machacek T, Woglar A, Csaszar E, Pasierbek P, Ammerer G, Gruenbaum Y, Jantsch V. Meiotic Chromosome Homology Search Involves Modifications of the Nuclear Envelope Protein Matefin/SUN-1. Cell. 12 November 2009.

 

Elisabeth Stadler ist Vorstandsvorsitzende der Versicherungsgruppe ERGO Austria International

Elisabeth Stadler (47) ist seit 16.11.2009 Vorstandsvorsitzende der ERGO Austria International AG.

Die Versicherungsholding wurde im letzten Jahr als Dachorganisation für die BANK AUSTRIA Versicherung, die VICTORIA-VOLKSBANKEN Versicherungen und die ERGO Insurance Servicegesellschaft gegründet. Derzeit rangiert ERGO Austria auf Platz drei im österreichischen Lebensversicherungsmarkt.

Die Position wurde neu geschaffen, daraus resultiert keine Veränderung im Vorstand bzw. in der Geschäftsführung der Tochtergesellschaften BANK AUSTRIA Versicherung, VICTORIA-VOLKSBANKEN Versicherungen und ERGO Insurance Service.

Elisabeth Stadler: “Die BANK AUSTRIA Versicherung und VICTORIA-VOLKSBANKEN Versicherung ergänzen sich hervorragend: Einerseits die BANK AUSTRIA Versicherung als versierter Bank-Versicherer mit einem großen Bankpartner im Hintergrund, andererseits die VICTORIA-VOLKSBANKEN als alteingesessene Komposit-Versicherung, die über alle Vertriebswege verkauft.”

Unter dem Dach der ERGO Austria International bieten die operativen Gesellschaften ein umfassendes Produktsortiment für alle Sparten der privaten Vorsorge und Vermögensbildung. Vom Standort Österreich aus die Märkte in Mittel und Osteuropa zu erschließen, ist eine große Herausforderung und bietet viele Möglichkeiten.

“Die Unternehmensführung der ERGO Austria ist eine interessante und spannende Aufgabe für mich, bei der ich sehr gut meine bisherigen Erfahrungen im Versicherungsbereich im In- und Ausland einbringen kann.”

Die Niederösterreicherin begann ihre Laufbahn 1983 in der damaligen Bundesländer-Versicherung und war zuletzt im Vorstand der UNIQA Personenversicherung AG, Call Direct AG, Raiffeisen Versicherung AG und der FinanceLife Lebensversicherung AG.

ERGO Austria hält zur Zeit einen Marktanteil von 10 % auf dem österreichischen Lebensversicherungsmarkt und ist somit drittgrößter Anbieter von Lebensversicherungen und fünftgrößter Gesamtversicherer.

Der Standort Österreich spielt eine zentrale Rolle in der Expansionsstrategie bei der Erschließung der Märkte in mittel- und osteuropäischen Ländern. Mittlerweile gibt es Gesellschaften der ERGO in Kroatien, San Marino, Slowakei, Slowenien, Tschechischen Republik und Ungarn. Rumänien soll Ende dieses Jahres folgen.

Dagmar Oegg neue Geschäftsführerin von Liberty Incentives & Congresses in Wien

Incentive-Experte mit Hauptsitz in Prag holt ehemalige ÖW-Bereichsleiterin mit Hotelerfahrung

Mit 1.12.2009 übernimmt Dagmar Oegg (44) das Ruder im Wiener Büro der global tätigen Incentive-, Kongressagentur Liberty Incentives & Congresses. Sie folgt Edith Fickl, die das Unternehmen seit 2003 geleitet hat und sich neuen beruflichen Herausforderungen widmen wird.

Oegg, die einer Gastgeberfamilie entstammt, sammelte Hotelerfahrung in der Schweiz, den USA,Österreich und Deutschland, bevor sie von der Marriott Gruppe als Hoteldirektorin nach Graz entsandt wurde(2002-2005). Im November 2005 übernahm sie die Leitung des Bereichs Kundenmanagement in der Österreich Werbung. In ihre Tätigkeit fällt die Entwicklung der führenden Fachmesse actb (austrian & central european business), und sie war verantwortlich für die Umsetzung von Marketingaktivitäten mit touristischen Partnern – etwa rund um die UEFA EURO 2008TM, den Tagungs-, und Kongressbereich oder das Haydnjahr 2009.

Liberty International mit Hauptsitz in Prag wurde 1991 von Mario Enzesberger gegründet, der das Unternehmen bis heute leitet. Das Unternehmen ist in 30 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit 180 Mitarbeiter. In Österreich ist Liberty International mit 2 Büros – Wien und Salzburg – am Markt, die eng kooperieren, jedoch unterschiedliche Spezialisierungen haben. Während das Wiener Büro auf den Incentive und Kongressmarkt spezialisiert ist, konzentriert sich das Salzburger Büro mit Claudia Jölli als Geschäftsführerin auf das Segment des Leisure Marktes.

Fotocredit: Jürg Christandl

Traumkleid von Kaviar Gauche

Rexona Women Crystal und Kaviar Gauche verhelfen Frauen zu einem perfekten Auftritt in schwarz


“Gewinn mit Rexona Women ein Traumkleid von Kaviar Gauche und mach deinen souveränen Auftritt in Schwarz!”- Die einmalige Chance auf dein Kleines Schwarzes von einem Top-Designerlabel


Fashionistas und Beautybegeisterte können sich ab 1. Dezember 2009 für die Erfüllung ihres Traumes von einem Designerkleid auf www.rexonawomen.de bewerben


Ab 1. Dezember 2009 startet Rexona Women zur Kommunikation der relaunchten Deo-Variante Crystal mit einer außergewöhnlichen Aktion: Rexona Women erfüllt Frauen die einmalige Chance auf ein individuelles Traumkleid in Schwarz – von ihnen selbst entworfen und kreiert vom Berliner Designerduo Kaviar Gauche. Der Mechanismus der Aktion ist ganz einfach: Frauen können sich auf der Website rexonawomen.de ihr eigenes Traumkleid nach Schnitten und Vorgaben von Kaviar Gauche zusammenstellen. Im Anschluss laden sie das fertig designte Kleid zusammen mit der Begründung hoch, warum sie darin unbedingt einen perfekten Auftritt in schwarz machen müssen. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 31. Dezember 2009, Anfang Januar entscheidet dann eine Jury unter Leitung von Kaviar Gauche, wer das Traumkleid in Schwarz gewinnt.


Die Gewinnerin der Rexona Women und Kaviar Gauche Kooperation gewinnt ihr Traumkleid in Schwarz – exklusiv für sie vom Berliner Designer-Duo angefertigt. Zum Fitting reist sie im Januar nach Berlin ins Atelier von Kaviar Gauche. Dort wird sie von einem Fotograf in ihrem neuen Kleid abgelichtet. Um ihren Auftritt in schwarz perfekt zu machen, wird die Gewinnerin im Februar und März mit einem Foto in ihrem schwarzen Traumkleid in Frauenmedien vorgestellt. Die Zweitplatzierte erhält für ihren Entwurf eine stylishe Handtasche von Kaviar Gauche, die Drittplatzierte darf im Januar mit einer VIP-Karte zur Kaviar Gauche Fashionshow nach Berlin.


Kaviar Gauche zeigt die moderne Interpretation des Abendkleids Das Label Kaviar Gauche kreiert seit seiner Gründung im Jahre 2004 must-have bags und konzeptionelle, feminine Avantgarde-Mode. Durch die moderne Interpretation von Abendkleidern wird Kaviar Gauche immer öfter auf dem roten Teppich präsentiert und avancierte zum Lieblingslabel der deutschen Filmszene.


Auch international sind die Berliner Designerinnen Alexandra Fischer-Roehler und Johanna Kühl erfolgreich vertreten – ihre Kreationen sind von Berlin über Rom, Zürich und New York bis nach London, Tokio, Toronto, Seoul und Dubai erhältlich.


Ein perfekter Auftritt in schwarz mit Rexona Women Crystal Rexona Women startet die Fashion-Aktion zum Relaunch seines Deodorants Crystal. Crystal, das Deo gegen weiße Spuren auf dunkler Kleidung, präsentiert sich ab November 2009 nicht nur mit einer verbesserten Formulierung mit intelligentem 3-fach Wirksystem, sondern auch in neuem Outfit: So besticht die Verpackung der gesamten Deo-Range durch edle Spitzenapplikationen im Boudoir-Stil. Das neue Crystal hilft Frauen, im zeitlosen schwarzen Outfit noch besser auszusehen – ohne dabei auf den bewährten Deo-Schutz von Rexona verzichten zu müssen.


Die Zusammenarbeit mit Kaviar Gauche ist für Rexona Women die erste groß angelegte Kooperation im Fashionbereich. Ziel der Kooperation ist es, Frauen die Möglichkeit zu geben, mit einem schwarzen Designerkleid und dem richtigen Deodorant einen perfekten Auftritt in schwarz zu machen.


Die Aktion “Gewinn mit Rexona Women ein Traumkleid von Kaviar Gauche und mach deinen souveränen Auftritt in Schwarz!” findet auf www.rexonawomen.de statt.


Rexona Women – zuverlässiger Deo-Schutz in jeder Situation. Rexona Women geht auf die Bedürfnisse der Frauen bezüglich eines zuverlässigen Deodorants besonders ein und bietet mit den unterschiedlichen Produkten extra Deo-Schutz in jeder Situation. Zur Rexona Women Deodorant-Range zählen sieben Varianten, die sich durch produktspezifische Merkmale unterscheiden. So bietet “Rexona Women Skin Care” mit den Varianten “Nutritive” und “Calming” proaktive Pflege für die Achselhaut. “Rexona Women aloe vera” duftet natürlich und frisch und “Rexona Women cotton dry” besonders dezent. “Rexona Women biorythm” sorgt mit speziell wirksamen Mikrokapseln für Schutz rund um die Uhr. Die Lösung für alle, die Angst vor Deo-Spuren haben, ist der unsichtbare Deo-Schutz “Rexona Women CRYSTAL” in den Duftvarianten “clear pure” und “clear aqua”.


 

Topmodel Franziska Knuppe zeigt verführerische Dessous zum Jahresausklang

Für goldene Momente zum Jahresausklang sorgt Franziska Knuppe. Das Topmodel aus Potsdam präsentiert die sinnliche Weihnachtskollektion des Dessousherstellers Triumph.


Exklusive Spitzenserien mit Kristallmotiven, goldunterlegte Satinware und schimmernde Accessoires setzen dem Jahresende 2009 eine glänzende Krone auf.


Franziska Knuppe sorgt jedoch nicht nur für eine glamouröse Weihnachtszeit, sie engagiert sich auch für einen guten Zweck: Mit jedem verkauften Set der Triumph X-Mas Kollektion wird die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung direkt unterstützt. Diese setzt sich für hilfsbedürftige Kinder in Deutschland ein.


Sinnliche Verführung für goldene Augenblicke – das versprechen Franziska Knuppe und die Weihnachtskollektion 2009 von Triumph.


Triumph International gehört zu den weltweit größten Herstellern von Unterbekleidung. Mit seinen Hauptmarken Triumph®, sloggi®, Valisère® und HOM® vertreibt das Unternehmen seine Produkte in mehr als 120 Ländern.


Triumph erzielt mit über 40.000 Mitarbeitern einen Umsatz von CHF 2,37 Mrd. (2008). In Deutschland gehört außerdem die junge Damenwäschemarke BeeDees® zum Portfolio.

Eva Kail wurde Obersenatsrätin

Die Chefin der Leitstelle für Alltags- und Frauengerechtes Planen und Bauen in der Wiener Stadtbaudirektion, Dipl.Ing.in Eva Kail (50), wurde in die höchste Dienstklasse IX (Obersenatsrätin) befördert.

Magistratsdirektor Dr. Ernst Theimer überreichte ihr am Dienstag in Anwesenheit von Stadtbaudirektorin Dipl.-Ing.in. Brigitte Jilka das entsprechende Dekret.

Eva Kail studierte Raumplanung und Raumordnung an der Technischen Universität und trat 1986 in den Dienst der Stadt Wien, wo sie im Bereich der Stadtplanung und Stadterneuerung arbeitete. Schon bald beschäftigte sie sich intensiv mit der Wahrnehmung von Fraueninteressen in der Stadtplanung. 1992 übernahm sie die Leitung der damals neu geschaffenen Magistratsabteilung 57 (Frauenförderung und Koordinierung von Frauenangelegenheiten).

Mit der 1998 in der Magistratsdirektion- Stadtbaudirektion eingerichteten Leitstelle Alltags- und Frauengerechtes Planen und Bauen wurde seitens der Stadt Wien eine institutionelle Voraussetzung geschaffen, geschlechtssensible Planung weiter zu entwickeln und breit zu etablieren.

Eva Kail konnte in den elf Jahren an der Spitze dieser Einrichtung einen wesentlichen Beitrag zu der europaweit anerkannten Vorreiterrolle Wiens im Bereich “Gender Planning” leisten. Die thematische Vielfalt ihrer Arbeit kommt in rund sechzig Modell- und Leitprojekten zum Ausdruck, die von ihr koordiniert und betreut wurden.

Die Bandbreite reicht von frauengerechtem Wohnbau bis zur geschlechtssensiblen Parkgestaltung, von der Verankerung von FußgängerInneninteressen in der Verkehrsplanung bis zur Vermeidung von Angsträumen.

Maria Firneis ist dem Alien-Molekülen auf der Spur

Wenn in Filmen oder Romanen Außerirdische auftauchen, schauen sie uns Menschen oft verblüffend ähnlich. Aber nicht nur Science-Fiction-AutorInnen, auch WissenschafterInnen fällt es schwer, sich Leben vorzustellen, das auf völlig anderen Prinzipien beruht als jenes auf der Erde.

Eine neue, international vernetzte Forschungsplattform unter der Leitung von Maria Firneis, Astronomin der Universität Wien, will den astronomischen “Geozentrismus” aufbrechen und die Suche nach Spuren von Leben im All um neue Parameter erweitern.

“Sowohl in der Astronomie als auch in der Biologie herrscht das – im Grunde geozentrische – Paradigma, dass Leben nur in Zusammenhang mit Wasser als Lösungsmittel und Stoffwechselprozessen auf Kohlenstoffbasis entstehen kann, wie es eben auf der Erde der Fall war”, sagt Maria Firneis vom Institut für Astronomie.

Was aber, wenn sich außerirdische Lebensformen – “und wir sprechen hier nicht von Marsmännchen oder irgendwelchen intelligenten Spezies, sondern von primitiven Systemen wie Makromolekülen”, betont die Astronomin – nicht in Wasser, sondern in alternativen Lösungsmitteln wie Ammoniak, Formamid oder Schwefelsäure entwickelt haben?

Wenn sie “exotisch” sind und nicht auf Kohlenstoff, sondern auf anderen chemischen Elementen wie beispielsweise Stickstoff basieren? Diese Fragen stehen im Zentrum der neuen universitären Forschungsplattform “Alternative Solvents as a Basis for Life supporting Zones in (Exo-) Planetary Systems” – kurz Exolife –, die Maria Firneis in Kooperation mit Regina Hitzenberger von der Fakultät für Physik leitet.

Lebensunterstützende Zonen

Die dreijährige Plattform will dem astrobiologischen Geozentrismus entgegenwirken und neue Parameter für die Suche nach Anzeichen für Leben auf Exo-Planeten – Planeten außerhalb unseres Sonnensystems – festlegen. Bisher beschränkte sich die Jagd nach den “Alien-Molekülen” auf sogenannte “habitable Zonen”: Damit ist jener Bereich innerhalb eines Exo-Sonnensystems gemeint, in dem sich ein Planet befinden muss, damit auf seiner Oberfläche flüssiges Wasser vorkommen kann.

“Aber wenn auch andere Flüssigkeiten die Entstehung von Leben ermöglichen, dann vergrößert sich die Zone, in der wir danach suchen können”, sagt Johannes Leitner von der Forschungsplattform. Er ist im Rahmen von Exolife gemeinsam mit Firneis für die Bereiche Astrobiologie und Planetologie zuständig ist: “Wir haben für diese Erweiterung der klassischen habitablen Zone den Begriff ‘Life supporting Zone’ etabliert.”

Drei Fragen: Welche Lösungsmittel …

Drei zentrale Punkte sollen im Rahmen von Exolife geklärt werden – ihre Beantwortung reicht jedoch weit über die Astronomie hinaus in viele andere Fachgebiete wie Evolutionsbiologie, Himmelsmechanik oder Physik. Erstens wollen Firneis und Leitner im interdisziplinären Dialog herausfinden, welche Lösungsmittel astronomisch überhaupt in Frage kommen: “Das können zum Beispiel Ammoniak, Ethan, Formamid, Methan oder auch Wasser-Ammoniak-Gemische sein.”

… welche Verbindungen …

Vor allem die EvolutionsbiologInnen im Team betrifft die zweite zentrale Frage, nämlich jene nach der chemischen Zusammensetzung exotischer Lebensformen: “Falls sich in alternativen Lösungsmitteln überhaupt Makromoleküle entwickeln können, müssen sie wie gesagt nicht unbedingt auf Kohlenstoff basieren”, erklärt Leitner, der vermutet, dass es solche Exoten auch auf der Erde geben könnte.

… und wo?

Dass man die Suche nach dem Unbekannten immer dort beginnen muss, wo man sich zumindest ein bisschen auskennt, meint auch Maria Firneis: “Unsere dritte Forschungsfrage lautet – und hier sind vor allem wir AstronomInnen und die PhysikerInnen gefragt: Wo könnte es solches exotisches Leben geben? Im Moment sind wir dabei, mögliche Life supporting Zones in unserem eigenen Sonnensystem zu identifizieren. In Frage kommen der Saturnmond Titan, der Jupitermond Europa sowie die Atmosphäre der Venus.”

“Looking for life, as we do not know at present”

Letztendliches Ziel der Forschungen im Rahmen der Plattform Exolife ist es, sogenannte Biomarker – Merkmale, die die Atmosphäre eines potenziell “lebenstauglichen” Exo-Planetens aufweisen müsste – zu identifizieren. Sie ermöglichen es zukünftigen Weltraummissionen wie dem neuen europäischen Venussatelliten EVE (European Venus Explorer), an dessen Konzeption und Prototypentwicklung Firneis und Leitner maßgeblich beteiligt sind, gezielt nach den “Alien-Molekülen” Ausschau zu halten.